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Leitz
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Holz ist der Rohstoff der Zukunft

Wo geht die Reise hin bei Leitz – und vor allem mit welchen Produkten? Darüber informierte Leitz aus Oberkochen jüngst mit einer virtuellen Pressekonferenz. Ein wichtiger Fokus der Veranstaltung galt natürlich der HOLZ-HANDWERK in Nürnberg ab dem 19. März 2024 und den dort erstmalig präsentierten Produktneuheiten von Leitz, es gab aber auch allgemeine News rund um das Unternehmen.
CEO Jürgen Köppel fasste zusammen, dass Leitz trotz aktueller „Wirtschaftsdelle“ absolut positiv in die Zukunft blickt – dank des Rohstoffes Holz. „Wenn es beispielsweise im Bausektor wieder anzieht, dann mit dem Baustoff Holz und Holzwerkstoffen. Und dann profitieren wir und viele andere Branchenplayer automatisch“, so Köppel. Zudem identifizierte Köppel und sein Team sechs globale Megatrends, die aus der Sicht von Leitz Rückenwind geben und dafür sorgen werden, dass Leitz auch in Zukunft auf der Erfolgswelle schwimmt. Denn das tut das Unternehmen: „Wir haben weltweit eine gute Auslastung aller neun Werke, vor allem in Nord- und Südamerika, Indien und Südostasien läuft es. China ist etwas schleppend, wobei auch im Süden nicht ganz so schwach wie im Norden. Und in Europa ist es durchwachsen, in einigen Bereichen gut, in anderen verhalten. Besonders Deutschland hinkt etwas hinterher, was beispielsweise mit der geringen Nachfrage bei großen Möbelproduzenten, aber auch anderen baunahen Herstellern zu tun hat. Auf Konzernebene hatten wir 2022 ein absolutes Rekordjahr im Umsatz und dem Auftragseingang, auch wenn wir noch nicht alle Zahlen gesichtet haben, lässt sich jetzt schon sagen, dass wir in 2023 nicht ganz bei diesem Wert gelandet sind – aber auch nicht weit weg. Insofern sind wir durchaus zufrieden und freuen uns jetzt auf die ,HOLZ-HANDWERK‘ für neue Impulse, die sich aus Kundengesprächen ergeben.“ Grundsätzlich ist der Mann an der Spitze von Leitz von der Messe überzeugt und freut sich auf die Woche in Nürnberg: „Eine Messe ist der einzige neutrale Standort, wo sich Besucher über alle Komponenten informieren können. Wir haben sehr gut Rückmeldungen von Kunden zur ,HOLZ-HANDWERK‘ und rechnen damit, dass im Schulterschluss mit der ,Fensterbau-Frontale‘ genug Messebesucher da sein werden, die sich für Produkte von Leitz interessieren. Denn: Immerhin ist das Messedoppel in Nürnberg hinsichtlich der Besucherzahl mit Abstand weltweit eine der wichtigsten Messeplattformen. Danach kommt die ,Ligna‘ und dann lange nichts. Wenn jetzt die Besucherzahlen fallen, dann sind selbst bei der Hälfte der Besucher aus 2018 – der letzten regulären Messe – noch genug Leute dabei, die potenzielle Neukontakte für Leitz sein könnten.“

Die sechs Trends zum Umsatzboost sind aus Leitz-Sicht die Individualisierung mit Losgröße 1-Fertigung und automatisierten Nesting-Lösungen, die Kultur des Wissens mit „LeitzXpert‘“ als Antwort, Konnektivität durch OPCUA, ETML und Online Shop, Neo-Ökologie mit reduzierten Emissionen, reduzierten Anschlussleistungen und recycelten Materialien, der Globalisierung mit weltweiter, lokaler Präsenz von Leitz und globalen Standards und Urbanisierung mit CLT, Hybridbauweise und Fertighäusern. Bei allen sechs Themen sieht sich Leitz „gut im Sattel“ dahingehend, dass die Themen Produktinnovationen auf verschiedensten Ebenen befeuern. Besonders im Bereich Möbel & Innenausbau sieht sich Leitz für die Herausforderungen unterschiedliche Materialien und Kombinationen – wie Soft-Touch, Anti-Fingerprint und Top-Matt –, Flexibilität und hoher Qualitätsanspruch gut gerüstet. Beispielsweise mit einem umfangreichen Sägen-Programm, hochgenauen Schnittstellen, Werkzeugen für perfekte Kantenqualität, Bearbeitungs-Know-how und und vielfältigem Schaftfräser-Programm.

Vertriebsleiter Edmund Mahler und Martin Heckel, Head of Product and Branch Management, von Leitz stellten dann noch einige Neuheiten vor: Das „Plattenwunder“ „Razor Cut Plus“ zur Aufteilung von Eizelplatten, „Katana“ für CNC-Bearbeitungszentren und „EdgeExpert“ für mehr Qualität bei der Kantenbearbeitung für den Möbel- und Innenausbaubereich; einer Optimierung von „ProfilCut Q“ für die Fensterfertigung, das Hobelkopfmesser „CentroPlan“ und natürlich jahrzehntelangem Prozess-Know-how für Fenstersysteme.

Auch mit dem konstruktiven Holzbau befasst sich Leitz, bietet Produkte für Kielsteg Bauelemente, den Hybridbau, zur Einbringung von Konusverbindern und natürlich das serielle Bauen. Unbedingt erleben: den „HeliCut Monoblick“, den „HS-Spiralbohrer XL“ und das „Niro Spannzangenfutter Premium“.
Das i-Tüpfelchen der Neuheiten sind Lösungen zur Bearbeitung transparenter Thermoplaste und von Kompaktschichtstoffplatten.

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