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Autor: Möbelfertigung

Gründet neue Gesellschaft zur Förderung von Aus- und Weiterbildung

Die Hettich Unternehmensgruppe ist um eine Gesellschaft gewachsen. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine normale Gesellschaft: Die Hettich NewCo GmbH (Akronym für New Company) wird gemeinschaftlich von den Auszubildenden und Kollegen der Aus- und Weiterbildung bei Hettich geführt und gesteuert. Sie wurde mit dem Gedanken gegründet, das vorhandene Potential aller Beteiligten durch den Aufbau eines Generationen-Netzwerkes zu vereinen und effizient zu nutzen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Academy und die Auszubildenden nun in einer eigenen Gesellschaft vereint sind“, berichtet Holger Heuermann, Leiter der Academy. In der NewCo werden die Kompetenzen der Ausbildung und der Hettich Academy zusammengebracht. Die Academy ist der Ansprechpartner für die Schwerpunkte Training und Weiterbildung bei Hettich und war zuvor als interner Dienstleistungsbereich der Gesellschaft Hettich Management Service GmbH zugeordnet.

„Durch die neue Gesellschaft möchten wir zum einen unsere Nachwuchstalente bestmöglich fördern und zum anderen die Weiterbildung aller Kolleginnen und Kollegen der Hettich Gruppe weiter vorantreiben“, informiert Lars Bohlmann, Geschäftsführer der neuen Gesellschaft. „Die NewCo wird zu einem zentralen Ansprechpartner rund um das Thema Bildung und die Auszubildenden erhalten die Möglichkeit, eigenständig verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen und aktiv an der Ausgestaltung mitzuwirken“, freut sich Dirk Bartz, Leiter Ausbildung bei Hettich, über die Pläne der Gesellschaft.

„In den nächsten Monaten werden wir verschiedene Themen gemeinsam anpacken und die NewCo weiterentwickeln“, erzählt Anny Sengpiel, Auszubildende bei Hettich. Wie die mehr als 160 Hettich-Auszubildenden in Ostwestfalen-Lippe ist sie ein aktiver Teil der Gesellschaft. Gemeinsam mit den Kollegen der heutigen Aus- und Weiterbildung gestalten die Nachwuchskräfte ein Konzept für den Aufbau und die Inhalte des neuen Hettich-Unternehmens. Eine der ersten Aufgaben, die sich die Auszubildenden vorgenommen haben, ist eine Namensänderung. Schließlich war der Unternehmenstitel NewCo nur vorläufig für die Gründung gewählt worden. „Wir haben viel vor und werden noch öfter von uns hören lassen“, blickt Sengpiel motiviert auf die zukünftige Arbeit in einer Gesellschaft, die in dieser Struktur in Ostwestfalen-Lippe sonst nicht zu finden ist.

Nimmt nicht an der Sommer-Edition von „Holz-Handwerk“ und „Fensterbau-Frontale“ teil

Remmers gab auf der Plattform LinkedIn bekannt, dass das Unternehmen dieses Jahr nicht am Messedoppel in Nürnberg teilnehmen wird.

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen – durch die Verlegung der ,Fensterbau-Frontale‘ und der ,Holz-Handwerk‘ auf Juli 2022 haben wir unsere Teilnahme an beiden Messen abgesagt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Zeit für Messebesuche im Sommer einfach nicht ausreicht. Stattdessen möchten wir uns in diesem Jahr auf unsere eigenen Fachveranstaltungen und Seminare konzentrieren, um mit unseren Kunden im Dialog zu bleiben und unsere Innovationen zu präsentieren. Bei der nächsten Ausgabe der ,Fensterbau-Frontale‘ und der ,Holz-Handwerk2024′ wollen wir aber wieder als Aussteller dabei sein.“

AMK

Treffen im März abgesagt

Die März-Tagung der AMK in Mannheim ist seit jeder nicht nur eine Vereinsmitgliederversammlung, sondern ein zentrales Branchenevent, bei dem sich das „Who is who“ der Branche zum Austausch trifft. Umso bedauerlicher, dass die Pandemie erneut einen Strich durch die Jahresplanung gemacht hat. Das ursprünglich für den 15. März geplante Treffen wurde gestern abgesagt. Ein neuer Termin konnte bislang noch nicht gefunden werden und wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Ab in die Zukunft mit Vitra, 2020 und der Schmidt Groupe

Und auch der zweite Tag der digitalen Woche „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ des Branchennetzwerkes „möbelfertigung“ ist bereits Geschichte. Tolle Einblicke hat Raphael Gielgen von Vitra gewährt, der während der Pandemie nach eigenen Aussagen sein „gesammeltes Holz“ abgearbeitet hat für seine Inspiration und sich mit nun mit hoffentlich abflauender Pandemie auch wieder auf „echte Begegnungen“ und neuen Input freut.
Karl Fuchs von 2020 musste kurzfristig ohne seinen Kollegen Joachim Grzib auskommen, hat aber auch in Personalunion deutlich gemacht, wie wichtig eine Software-Durchgängigkeit für möbelproduzierende Unternehmen ist, um auch in Zukunft bestehen zu können. 2020 bietet hier natürlich gerne Hilfestellung…
Und Olivier Offner von der Schmidt Groupe hat bewiesen, dass das französisch-deutsche Unternehmen seine enorme Variantenvielfalt absolut im Griff hat – mit über 140 Robotern in den verschiedenen Werken. Denn die Roboter bieten eine hohe Verfügbarkeit bei gleichen Investitionskosten. Dabei betont Offner, dass die Roboter keinesfalls die „Gegner“ der Mitarbeiter in der Produktion sind, sondern einfach ein enormes Potenzial an Skalierbarkeit und Taktleistung bieten und dass sich die Maschinenbediener dieser Herausforderung einer Mensch-Roboter-Zusammenarbeit sogar sehr gerne stellen.

Morgen geht es weiter zwischen 11 und 13 Uhr mit Ex-Google Deutschland-Chef Christian Baudis, Andreas Keunecke von Mink Bürsten und Matthias Hacker von Rehau. Erneut erwartet die Teilnehmer ein Mix aus professionell aufgezeichneten Videos und Live-Fragerunden mit den Referenten.
Kurzentschlossene können sich über die Veranstaltungsmicrosite https://www.moebel-events.de/effiziente-moebelfertigung/ noch eine Teilnahme sichern. Was sich definitiv lohnt, denn die beiden bereits verstrichenen Tage lassen sich in Form des Filmarchivs, in dem alle Beiträge on demand bereitstehen etwa eine Woche nach der Veranstaltung, bis zum 1. Mai problemlos „nachholen“.

Wir danken unseren Sponsoren 2020, Biesse, Homag, imos, interzum, L’Engineers, Mink Bürsten, SCM und Välinge.

Das sind die Wohntrends 2022

Unser Zuhause hat viele Facetten. Für die einen ist es der Ort, um mit Familie und Freundeskreis zusammen zu sein, für die anderen Rückzugsort an dem wir uns sicher und geborgen fühlen und für wieder andere ein Kreativort, an dem wir uns verwirklichen können. Unser Zuhause verändern wir durch umräumen, ausmisten, aufpeppen und neu kaufen. Die Geschäftsführerin der Initiative Furnier + Natur (IFN) und langjährige Wohnanalystin Ursula Geismann, fasst die aktuellen Entwicklungen im Zuhause zusammen. Dabei deuten zwei auffällige Trends darauf hin, dass wir auch nach der Pandemie mehr Zuhause bleiben: Innovationen im Bereich des Smart Home und weiter steigende Digitalisierung.

Smart Home und Robotik entlasten Bewohner:innen von unbeliebten „Nebenwirkungen“ und Hausarbeiten des Wohnens. Der Saugroboter saugt, die Beleuchtung ist intelligent, der Ofen putzt sich selbst, die Fenster schließen sich, wenn man das Haus verlässt und die Heizung reguliert die Temperatur von ganz allein. Laut Bitkom, dem Digitalverband Deutschlands, sind die Ausgaben für Smart Home Technologien 2021 deutlich gestiegen. Wir versmarten unsere Wohnung soweit wir können. In Vernetzung, Steuerung, Komfort und Licht, Energiemanagement, smarte Haushaltsgeräte und Gebäudesicherheit wird auch in diesem Jahr überdurchschnittlich investiert.

Die Megatrends Digitalisierung und Konnektivität werden zweitens mit steigendem technischem Fortschritt auch die eigenen vier Wände neu definieren. Ehemals außerhäusliche Aktivitäten werden zunehmend ins Zuhause verlegt. Homing in fünf Jahren heißt: Streaming, Fitness, Gaming, online einkaufen, mobil arbeiten, Essen liefern lassen, medizinische Beratung am Computer wahrnehmen und in virtueller Realität den Freundeskreis treffen. Die Menschen werden auch nach der Pandemie bis zu 75 Prozent ihrer Freizeit im eigenen Zuhause verbringen. Aber als soziales Wesen braucht der Mensch auch ein soziales Miteinander, was sich aber keineswegs mehr nur auf das Wochenende beschränken wird. Digitale Möglichkeiten erweitern die individuelle Zeitplanung, was Auswirkungen auf Dienstleistungen, kulturelle Angebote und den eigenen Arbeitsrhythmus haben wird. Dienstags wird ausgeschlafen während Sonntagmorgen ein Onlinemeeting mit einer internationalen Arbeitsgruppe stattfindet. Montags ist der Friseurbesuch angesagt und dem Online-Gottesdienst wird Freitags gefolgt. Das Wochenende wird einen enormen Bedeutungsverlust erleiden, wobei private Freizeit auch in Zukunft möglichst zwei Tage betragen sollte. Was wir 2022 Zuhause machen:

Mehr Tutorials mehr DIY. Wir upcyceln Dinge, reparieren Haushaltsgegenstände und pimpen unsere Möbel und unsere gesamte Wohnung. Digitalisierung führt zum Wunsch nach analoger Beschäftigung. Viele von uns befinden sich in einem akuten Machbarkeits-Dilemma. Die großen Zukunftsprobleme werden erkannt, aber wir haben keine Idee, wie wir die Herausforderungen bewältigen können. So versuchen vor allem die jungen Generationen, zumindest im kleinen Umfeld, zu retten, was noch zu retten ist. Sie dokumentieren ihre Heimwerkertätigkeiten auf den sozialen Medien und tragen so zum nachhaltigen Gebrauch von Gegenständen bei. Auch Handwerksmeister:innen zeigen auf den sozialen Kanälen ihre Kniffe und motivieren die Menschen zu DIY.

Mehr digitale Möglichkeiten mehr Homeoffice. 2030, so sagen es Prognosen, verbringt jeder zweite Bürobeschäftigte in Deutschland seine Arbeitszeit vollständig Zuhause. Die Pandemie hat das Thema stark beschleunigt und die Politik denkt inzwischen über ein Recht auf das Arbeiten von Zuhause nach. In der Folge wird auch Arbeitsschutz neu diskutiert werden. Die digitalen Möglichkeiten erlauben Datenzugriff und Videobesprechungen, aber auch das Tracking der Tätigkeiten. Derzeit wird vorwiegend nur in Laptop und Smartphone investiert und die Ausstattung des Heimarbeitsplatzes bleibt bei vielen auf der Strecke. Ergonomische Möbel, wie Bürostuhl und Schreibtisch, gehören in Zukunft zur Homeoffice Ausstattung genauso wie gutes Licht und Schallschutz. Da die Verschmelzung von Wohnzimmer und Arbeitsbereich die wahrscheinlichste und praktikabelste Lösung für diese Entwicklung ist, wird die Ausstattung eine entscheidende Rolle, auch für die Gewinnung guter Fachkräfte, spielen.

Mehr Impulse mehr Farbe. Farben können glücklicher machen. Das haben wir inzwischen in den sozialen Medien und deren vielen geteilten Inspirationen gelernt. 2022 ist das Jahr der Anwendung. Das Schlafzimmer wird blau gestrichen und die Küche grün. Übrigens gibt es auch ein wachsendes Angebot grüner Küchenmöbel. Es sind Olivgrün und Avocado, die gut zu den Farbtrends Schwarz und Holz passen. Glück und Erneuerung, Leichtigkeit und Zuversicht und viele andere psychologische Wirkungen spiegeln sich in Farben wider. Die Farbpalette ist dabei groß. Panettone sieht die Farbe 2022 in „Very Peri“, einem Veilchenlila, Caparol erkennt einen Farbton zwischen Rot und Violett. Fakt ist, die Trendfarben dieses Jahres gehen eindeutig in die warme Richtung. Gemütlich, aber nicht altdeutsch. Tapeten, gerne mit barocken Ornamenten, floralen Mustern oder abstrakten Grafiken, werden noch mehr Absatz finden. Es sind viele klassische Erdtöne zu sehen. Im Möbelland Italien ist Braun schon das neue Schwarz.

Mehr verspielte Saisonware mehr industrielles Design. Weihnachten war gerade, Ostern wird kommen. Eine Fülle von Dekorationen steht uns zur Verfügung und diese nutzen wir auch ausgiebig. In krassem Gegensatz zu kühlem Design gewinnt Deco an Bedeutung und trumpft mit verspieltem Beiwerk. Allerorts und online sind Dekorationen, Accessoires und Heimtextilien kaufbar, auch gebraucht und gepimpt. Dabei ist im Innenausbau grundsätzlich ein industrieller Look beliebt. Vereinfachen und reduzieren sind angesagt. Das Zuhause soll aufgeräumt und geradlinig sein. Großes Thema sind hier Vier-Kant-Profile aus schwarzem Stahl. Zunächst als Tischbeine, dann als Türrahmen, Raumteiler, Spiegelrahmen oder Schiebtüren mit viel Glasfläche oder Sprossenfenstern erfüllen zwei Wünsche: Räume definieren und abgrenzen und trotzdem durch die Durchsichtigkeit bzw. Transluzenz nicht abgeschottet sein. Mama arbeitet in ihrem Glaskasten … So kommt von den Bewohnenden selbst Bewegung in den langjährig immer gleichen und offenen Grundriss im Wohnungsneubau.

Mehr schneller Wandel mehr langsames Design. Das Verständnis von Qualität in Bezug auf Design verändert sich. Die Menschen hinterfragen was sie kaufen, denn sie sehen, dass ihr Konsum einen Einfluss auf den ganzen Planeten hat. Designprozess, Produktion, Materialien sowie die Themen Nachhaltigkeit und Langlebigkeit rücken in den Fokus. Langsames Design, also Slow Design, bezieht sich wie bei Slow Fashion und Slow Food auf die Verantwortung für das eigene alltägliche Handeln. Designschaffende können im Gestaltungsprozess von Möbeln und Einrichtungsgegenständen auf Zeitlosigkeit und Nachhaltigkeit setzen und so der Wegwerfkultur entgegenwirken. „Slow Design“ kann sich zu einer wirtschaftlichen und unternehmerischen Denkweise entwickeln und muss die Frage was nach dem Gebrauch der Möbel kommt vorher mit beantworten.

Mehr Nachhaltigkeit mehr Furnier. Furnier ist angesagter Allrounder. Furnier als Möbeloberfläche ist zunehmend gefragt. Eiche gilt dabei immer noch als besonders attraktiv, wobei auch anderer Holzarten wie Nussbaum, Ahorn, Birke und auch Nadelhölzer wie Kiefer und Lärche eine gute Nachfrage in der internationalen Möbelindustrie erfahren. Den Menschen ist heute eine natürliche Möbeloberfläche wichtiger als noch vor wenigen Jahren. Aufschwung erfährt Furnier auch als Material für Wohnaccessoires und Lifestyleprodukte. Im Innenausbau – als Design- oder Schallschutzelement – findet Furnier mehr Verwendung im Objektbau als im privaten Wohnungsbau.

Schattdecor & Hans Schmid

Vertriebskooperation erweitert das Angebot

Nach vielen Jahren einer klassischen Kunden-Lieferantenbeziehung macht man nun auch im Vertrieb gemeinsame Sache: Der Oberflächenspezialist Schattdecor und der freie Imprägnierer Hans Schmid GmbH & Co. KG Gronau (HSG) erweitern ihr Angebots- und Servicespektrum durch eine jüngst eingegangene Vertriebskooperation.

So bietet Schattdecor seinen Kunden ab sofort auch die von HSG entwickelten und hergestellten Produkte „MFS-Tec“ und „MFS-Touch“ an. Hierbei wird insbesondere in den Regionen Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik und Russland die vertriebliche Infrastruktur und die internationale Vernetzung des Weltmarktführers Schattdecor zur Kundenneugewinnung genutzt. Die Vermarktung bei bestehenden Kunden erfolgt weiterhin direkt durch HSG.

Super matte und gleichzeitig kratzbeständige Oberflächen mit Antifingerprint-Effekt erfreuen sich einer stetig steigenden Nachfrage. Mit „MFS-Touch“ bietet HSG hier eine Lösung für Uni- und bedrucktes Dekorpapier im klassischen Mehrblatt-Aufbau in der Verarbeitung in Kurztakt-, Mehretagen- und Doppelbandpressenanlagen.

Ein Anwendungsgebiet der von HSG entwickelten „MFS-Tec“-Technologie ist unter anderem die Verwendung für HPL-Kompaktplatten in der Außenanwendung. Somit lassen sich mit den Dekoroptionen von Schattdecor nahezu grenzenlose Designmöglichkeiten für optisch ansprechende Fassadensystem unter Erfüllung höchster Ansprüche an Witterungsbeständigkeit erzeugen.

Mit diesen neuen Komponenten im Gesamtpaket „One Source. Unlimited Solutions.“, bieten Schattdecor und HSG ihren anspruchsvollen Kunden weltweit einen zusätzlichen Service aus einer Hand.

Neues Hochregallager für Einhell

In Landau a. d. Isar wurde am 12. November 2021 das neue Wahrzeichen von Einhell offiziell in Betrieb genommen. Das imposante, vollautomatisierte Hochregallager misst 43 Meter in der Höhe und wurde von SSI Schäfer als Generalunternehmer für die gesamte Intralogistik realisiert. Mit dem Neubau hat der führende Hersteller hochmoderner Werkzeuge rund um Haus und Garten die Voraussetzungen geschaffen, die überproportional steigende Anzahl an Bestellungen langfristig umweltfreundlich, effizient und schnell abzuwickeln.

Innerhalb von nur zehn Monaten sind 240.000 Kubikmeter Raum umbaut worden, parallel wurden die Intralogistikkomponenten installiert. Bis zu 2,3 Millionen Produkte können im neuen Distributionszentrum bevorratet und versandfertig aufbereitet werden.

Mit dem neuen Logistikzentrum trägt die Einhell Germany AG, bundesweiter Marktführer bei Akku-Rasenmähern und DIY-Stationärwerkzeugen, steigenden Umsatzzahlen in Verbindung mit immer anspruchsvolleren Abnehmern Rechnung. „Wir wollen unseren Kunden nicht nur ausgezeichnete Produktqualität, sondern auch einen zuverlässigen Lieferservice und hohe Produktverfügbarkeit bieten. Auch dies gehört zu den Erfolgsfaktoren eines wachsenden Unternehmens“, so Dr. Markus Thannhuber, Vorstand Technik (CTO) der Einhell Germany AG. Diesen Anforderungen war die zuvor manuell organisierte Logistik auf Dauer nicht mehr gewachsen.

Das neue Hochregallager bietet eine Kapazität von mehr als 41.000 Paletten-Stellplätzen über 17 Ebenen bei doppeltiefer Lagerung. Deren Ver- und Entsorgung übernehmen fünf 42 Meter hohe energieeffiziente Zwei-Mast-Regalbediengeräte des Typs „SSI Exyz“ von SSI Schäfer, die mit zwei Lastaufnahmemitteln ausgestattet sind. Pro Gerät und Stunde sind 35 Ein- und Auslagerungen möglich. Darüber hinaus installierte SSI Schäfer die zu- und abführende Paletten-Fördertechnik mit integrierter Lagen-Palettierung. Parallel erfolgte die Implementierung der standardisierten Lagerlogistiksoftware „Wamas WMS“, über welche sämtliche Prozesse kontinuierlich unter Berücksichtigung der tagesaktuellen Auftragslast intelligent und effizient gesteuert werden. Als zentrales Informationssystem für Visualisierung, Dashboards, Charts, Meldungen und Administration ist „Wamas Lighthouse“ im Einsatz.

„Als Marktführer mit ausgewiesener Software-Kompetenz im Bereich der Intralogistik liefert SSI Schäfer die gesamte Systemtechnik aus einer Hand, sodass Projekte schnittstellenminimiert in der gewünschten Qualität innerhalb kürzester Zeit umsetzbar sind“, unterstreicht Jürgen Kalkenbrenner, Head of Logistics Solutions Germany bei SSI Schäfer und verantwortlich für die Projektierung. „Aber auch Nachhaltigkeitsaspekte sprachen aus Sicht von Einhell für SSI Schäfer. Denn aufgrund ihres Gegengewichts im Mast verbrauchen die ,SSI Exyz‘ Regalbediengeräte deutlich weniger Energie als bei vergleichbaren Lösungen.“ Dank der Zentralisierung der Distribution am Standort Landau a. d. Isar konnte Einhell darüber hinaus Außenlagerstrukturen auflösen. So werden ab sofort unter anderem zirka 2.000 umlagerungsbedingte Lkw-Fahrten pro Jahr vermieden.

Acht Prozent plus im Jahr 2021

Um 8 Prozent auf 13,719 Mrd. SEK (rund 1,3 Mrd. Euro) ist der Nettoumsatz der Nobia-Gruppe 2021 gestiegen. Das organische Wachstum betrug 9 Prozent, mit Zuwächsen in allen Regionen, teilweise aufgrund niedrigerer Vergleichszahlen aus dem von Corona-Lockdowns betroffenen Vorjahr. Die Bruttomarge kletterte auf 38,5 Prozent, die operative Marge auf 7,4 Prozent. Damit einher gingen höhere Auftragswerte und Stückzahlen, die jedoch durch steigende Rohstoffkosten und Wechselkursschwankungen wieder ausgeglichen wurden. Die hohen Investitionen flossen hauptsächlich in die neue Hightech-Fabrik in Jönköping, Schweden.

Mit Blick auf die einzelnen Regionen erzielte Skandinavien 7,396 Mrd. SEK (710 Mio. Euro), UK 4,925 Mrd. SEK (470 Mio. Euro) und Zentraleuropa 1,398 Mrd. SEK (130 Mio. Euro). Die mitteleuropäischen Märkte waren von weiteren Corona-Einschränkungen betroffen, verbesserten ihren Umsatz trotzdem um zwölf Prozent. Skandinavien schnitt mit einem Wachstum von 10  Prozent ebenfalls sehr gut ab. Großbritannien, mit einem organischen Wachstum von 6 Prozent, war insbesondere durch einen volatilen Projektmarkt geprägt. Der Fokus wird hier künftig auf dem Handelsgeschäft mit der Filialkette Magnet liegen, die sich positiv entwickelt.

Anerkannt als europäischer Top-Arbeitgeber

Akzonobel wurde vom Top Employers Institute nach der letzten Benchmark-Überprüfung als europäischer Top-Arbeitgeber eingestuft. Das Unternehmen wurde in insgesamt acht Ländern ausgezeichnet, wobei fünf Zertifizierungen wiederholt wurden (Brasilien, China, die Niederlande, Großbritannien und die USA) und drei neue Titel hinzukamen (Frankreich, Deutschland und Schweden). Das bedeutet, dass Akzonobel nun als europäischer Top-Arbeitgeber eingestuft ist, da fünf der zertifizierten Länder in Europa liegen.

„Ich bin sehr stolz darauf, dass unser Fokus auf die Entwicklung, das Engagement und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter weiterhin dazu beiträgt, dass sie jeden Tag ihr Bestes geben – trotz aller anhaltenden Herausforderungen“, sagt Joëlle Boxus, Chief Human Resources Officer von Akzonobel.

„Wir setzen alles daran, die Gesundheit unserer Organisation weiter zu verbessern und sicherzustellen, dass sich jeder einbezogen und gehört fühlt. Acht Zertifizierungen zu erhalten – drei davon zum ersten Mal – zeigt, dass wir definitiv auf dem richtigen Weg sind, und wir sind entschlossen, noch mehr zu tun, um unsere Position als führender Arbeitgeber zu verbessern.“

Bei der strengen Überprüfung durch das Top Employers Institute werden Unternehmen aus der ganzen Welt anhand der besten Praktiken im Personalwesen bewertet. In diesem Jahr erzielte das Unternehmen besonders gute Ergebnisse in den Bereichen Geschäftsstrategie, Führung und Werte.

Die fünf wiederholten Zertifizierungen sind ebenfalls eine starke Erfolgsbilanz: Akzonobel wurde zum dritten Mal in Folge in den Niederlanden und den USA ausgezeichnet, zum sechsten Mal in Brasilien, zum neunten Mal in China und zum zehnten Mal in Großbritannien.

Boxus fügt hinzu: „Wir haben den Slogan ,People. Planet. Paint.‘ in den Mittelpunkt unseres Handelns gestellt, und wir investieren unermüdlich in Menschen und menschenorientierte Initiativen. Wir wachsen gemeinsam, bauen unsere Fähigkeiten aus und tun alles, was wir können, um an der Spitze unserer Branche zu bleiben.“ Mehr über die Arbeit bei Akzonobel gibt es unter https://akzo.no/Careers