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Autor: Möbelfertigung

Nachhaltigkeit bei Bodenbelägen ganz neu gedacht

Wer als Unternehmen Nachhaltigkeit in all ihren Facetten berücksichtigt, für den hört sie nicht am Werkstor auf. Interface bezieht den kompletten Produktlebenszyklus in die Fertigung seiner Teppichfliesen mit ein und produziert sie im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Mit dem Rücknahmeprogramm „ReEntry verhilft der Hersteller seinen modularen Bodenbelägen außerdem zu einem zweiten Leben und verlängert so ihre Nutzungsdauer.

Bodenbeläge von Interface sind optimal auf die Anforderungen im Objektbereich ausgelegt und erfüllen alle Ansprüche einer gewerblichen Nutzung. Auf ihre langfristige Qualität gewährt Interface 15 Jahre Garantie. Werden alle Reinigungs- und Instandhaltungszyklen wie empfohlen durchgeführt, verlängert sich die mögliche Nutzungsdauer häufig sogar noch. Dennoch entscheiden sich Gebäudebetreiber und Nutzer aus verschiedenen Gründen immer wieder zu einem Austausch des Bodenbelags, obwohl die Ware oder ein Großteil davon in einwandfreiem Zustand ist. Zum Beispiel können neue Mieter, neue CI-Vorgaben oder ein neues Innenraumkonzept Anlass zu einer Renovierung geben. Der noch nutzbare Bodenbelag landet dann allzu häufig im Abfallcontainer.

Interface setzt sich gegen die unnötige Verschwendung von Ressourcen ein und hat daher sein Programm „ReEntry“ ins Leben gerufen. Das Programm umfasst drei mögliche Formen der Verwertung gebrauchter Interface Bodenbeläge: ReUse, ReCycling und ReCover. „Vergleicht man die drei Verwertungsarten, ist ReUse für Umwelt und Klima die beste Option, da die Wiederverwendung gebrauchter Bodenbeläge weniger CO2-Emissionen verursacht als beispielsweise deren Recycling oder eine thermische Verwertung“, so Nils Rödenbeck, Vice President & General Manager Central Europe. „Daher hat ReUse – also die Verlängerung des Lebenszyklus unserer Produkte – höchste Priorität.“

ReUse bedeutet nichts anderes als den Interface Bodenbelägen nach der erstmaligen Verwendung ein zweites Leben zu schenken. Denn Interface nimmt die gebrauchten Produkte zurück und lässt sie durch externe Partner aufbereiten. „Wir wollen es unseren Kunden so einfach wie möglich machen. Paletten, Folie und Eckprofile für die Verpackung der Produkte stellen wir termingerecht zur Verfügung und auch die Abholung wird durch uns koordiniert. Durch einen einfachen und händelbaren Prozess auf der Baustelle können wir sicherstellen, dass die Ware wirklich ihren Weg zurückfindet und nicht in der Mulde landet“, so Rödenbeck.

Die vom Kunden vorbereiteten Paletten werden durch ausgesuchte Partnerunternehmen abgeholt und zur Weiterverarbeitung vorbereitet. Als Partner arbeitet Interface unter anderem mit der RecyclingBörse! und dem Netz-Werk e.V. Mittweida zusammen, die Wertstoffe aufbereiten und wiederverwenden. So sind die ausrangierten Bodenbeläge wieder einsatzfähig und kommen gemeinnützigen Projekten, lokalen Unternehmen und Wohltätigkeitsorganisationen zugute. Die Beschäftigung, Reintegration und Qualifizierung von langzeitarbeitslosen oder leistungsgeminderten Menschen spielt dabei eine wichtige Rolle. Der gebrauchte Bodenbelag wird für kleines Geld an Unternehmen und Einrichtungen verkauft, die nachhaltig agieren und höchste Qualität zu geringem Preis erwerben möchten.

„Häufig können bis zu 80 Prozent der genutzten Bodenbeläge aus einem Objekt problemlos wiederverwendet werden. Wenn zum Beispiel ein Schrank oder Schreibtisch darauf gestanden hat oder sie nicht Teil der direkten Laufwege waren, sind sie fast wie neu. Durch ReUse verlängern wir den Produktlebenszyklus noch einmal, schonen Ressourcen und vermeiden Abfall“, sagt Nils Rödenbeck.

Für die textilen Bodenbeläge spielt auch das ReCycling, der zweite Baustein des „ReEntry“-Programms, eine wichtige Rolle. Denn Teppichfliesen von Interface sind zu 100 Prozent recycelbar. Der Hersteller hat für sie die PVC- und bitumenfreien Rückenkonstruktionen „CQuest Bio“ und „CQuest Bio X entwickelt. In den beiden CO2-negativen Rücken werden biobasierte nachwachsende Rohstoffe und recycelte Füllstoffe verwendet, welche die Grundlage für die Recyclingfähigkeit des Bodenbelags bilden. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen sein gesamtes Teppichfliesenportfolio standardmäßig auf „CQuest Bio“ umgestellt. Der CO2-Fußabdruck des Portfolios wurde dadurch um weitere rund 33 Prozent reduziert und der Anteil recycelter und biobasierter Materialien auf durchschnittlich 88 Prozent erhöht. Durch die Umstellung hat Interface die Basis für eine ressourcenschonende Verwertung seiner Teppichfliesen geschaffen. Sofern eine erneute Verwendung nicht mehr möglich ist, sind die textilen Produkte vollständig recycelbar und können für die Herstellung neuer Teppichfliesen genutzt werden.

Die Option für Bodenbeläge, die weder wiederverwendet noch recycelt werden können, lautet ReCover. Dabei werden die Produkte zur Gewinnung thermischer Energie verwertet. Im Rahmen des „ReEntry“ Programms bildet die Energierückgewinnung die letzte Säule, sofern die anderen bevorzugten Methoden nach Prüfung nicht möglich sind.

HDH

Umsatz mit Kunststoff im In- und Ausland entwickelt sich positiv

Der Umsatz der Kunststoffindustrie ist im Oktober 2021 gegenüber Oktober 2020 um 4,7 Prozent gestiegen. Dabei verzeichnete der Inlandsumsatz ein Plus von 3,9 Prozent und der Auslandsumsatz stieg ebenfalls um 5,7 Prozent. Der Umsatz im Oktober 2020 war im Vergleich zum Oktober 2019 pandemiebedingt um insgesamt 0,5 Prozent gefallen. Dabei war der Umsatz im Auslandsgeschäft um 1,3 Prozent zurückgegangen, im Inland blieb er mit 0 Prozent gleich. Die Veränderungsraten waren überwiegend auf die im Jahresverlauf 2021 massiv gestiegenen Rohstoffpreise zurückzuführen.

VDM

Inlands- und Auslandsumsatz der Möbelindustrie im Minus

Laut Statistischem Bundesamt ging der Umsatz der Möbelindustrie im Oktober 2021 im Vergleich zum Oktober 2020 um 2,5 Prozent zurück. Dabei fielen die Erlöse im Ausland um 5,7 Prozent, im Inland gab es ein Minus von 1 Prozent. Im durch die negativen Auswirkungen der Pandemie geprägten Oktober 2020 hatte es im Vergleich zum Oktober 2019 ein Plus von 2,7 Prozent gegeben. Die Auslandsumsätze waren damals um 2 Prozent gefallen, die Inlandsumsätze um 5,1 Prozent gestiegen.

25 Jahre Plantag Coatings Groep BV

1996 gründeten Harm Knol und Cor Esmeijer die Plantag Coatings Groep BV. Dieses Unternehmen hat neben der Vertretung in den Niederlanden seit 2000 zusätzlich die Gesamtvertretung für die Unternehmensgruppe in den Beneluxstaaten übernommen. Heute hält Plantag Deutschland zudem 20 Prozent der Anteile an der niederländischen Gesellschaft. Bereits im Jahr 2000 erfolgte der Umzug in ein größeres Gebäude, dass auch heute noch als Firmensitz in den Niederlanden dient.

In der vergangenen 25 Jahren vergrößerte sich das Produktportfolio ständig. Neue Kunden und neue Märkte wurden systematisch erschlossen. Das Unternehmen blickt stolz auf 25 erfolgreiche Jahre zurück. Plantag Deutschland dankt Herrn Esmeijer und seinem engagierten Team für die erfolgreiche und angenehme Zusammenarbeit und freut sich auf viele weitere gemeinsame Jahre.

Wo Variantenvielfalt zur Herausforderung wird

Die Komplexität im Küchensegment nimmt immer weiter zu. Dabei kann die enorme Variantenvielfalt zur Herausforderung werden. Allerdings nicht unbedingt in der Produktion, wie Stefan Waldenmaier, CEO von Leicht Küchen, im Gespräch mit der „möbelfertigung“ erläutert: „Für den Anlagenverbund stellt das kein Problem dar, denn er beherrscht mehr als der Bestellbereich. Hier stößt man an Grenzen. Denn wenn die Information zu einer Bestellung nicht sauber durchläuft, nützt die beste, modernste Fertigung nichts. Insofern müssen auch die Datenstrukturen im Handel in der Lage sein, die Variantenvielfalt abzubilden. Die Informationsbereitstellung, die von dort kommt, ist für uns eine größere Herausforderung als das interne Handling.“

Darüber hinaus ergänzt er einschränkend: „Unabhängig davon wird man natürlich ab einem bestimmten Zeitpunkt sagen, dass zuviel an Materialitäten oder Maßen/Formen/Farben vorhanden ist. Dabei sollte man auch stets im Blick behalten, ob sich der Mehraufwand lohnt. Gerade angesichts unserer Unternehmensgröße. Es muss sich immer eine gewisse Menge drehen.“

Das komplette Interview lesen Sie in der aktuellen „möbelfertigung“

Weitere spannende Themen der Ausgabe: Das brennende Thema Lieferkette in der Analyse, wie Elrond reibungslos bei Likora den kompletten Maschinenpark ausgetauscht hat, was die Fusion von 2020 und Compusoft bedeutet, wie Wandelbots die Robotik demokratisieren will, auf welche Weise Pfleiderer CEO Dr. Boris Gorella die Umsätze des Holzwerkstoffspezialisten pushen will und vieles mehr.

Nummer 1 in der Disziplin „Unternehmerische Verantwortung“

Eine sehr hohe unternehmerische Verantwortung wird Remmers vom führenden Nachrichtensender „Welt TV“ bescheinigt. In einer Online-Umfrage des Senders belegte das mittelständische Unternehmen aus Niedersachsen in der Sparte „Baustoffindustrie“ den alleinigen ersten Rang und im direkten Vergleich aller Erstplatzierten in den unterschiedlichen Branchen mit den besten Werten belegte Remmers eine Top 10-Platzierung. Befragt wurden Führungskräfte der Wirtschaft nach ihrer Einschätzung von insgesamt rund 2.000 Unternehmen aus 144 Branchen. Konkret standen die Bemühungen der jeweiligen Unternehmensführung um die unternehmerische Verantwortung gegenüber Umwelt, Gesellschaft, Mitarbeiter und Kunden im Zentrum der Abstimmung.

„Wir sind ein in dritter Generation familiengeführtes Unternehmen. Daher ist die Verbundenheit mit Mensch, Umwelt und Region etablierter Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Wir freuen uns darüber, dass dies öffentlich in so starkem Ausmaß wahrgenommen wird.“ so Remmers-Vorstandsvorsitzender Dirk Sieverding zu den Abstimmungsergebnissen. Als Beispiel nennt er die nachhaltigen Produkte des stark wachsenden „[eco]“-Sortiments sowie die wasserbasierten Holzfarben und Lacke von Remmers, das Sponsoring von sozialen und kulturellen Aktivitäten in der Region sowie vielfältigen Maßnahmen wie beispielsweise das Betriebliche Gesundheitsmanagement für die Mitarbeiterzufriedenheit. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie hat sich das Unternehmen flexibel engagiert: So spendete der Betrieb in der Corona Pandemie Schutzmasken an öffentliche Einrichtungen und Rettungskräfte und gab mehr als 100.000 Liter Desinfektionsmittel aus eigener Produktion zum Selbstkostenpreis ab.

Außerdem bot Remmers seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab Juni regelmäßig die Möglichkeit zur Teilnahme an betrieblichen Corona Schutzimpfungen und regelmäßigen PCR-Tests. Und selbst eine werkseigene KITA für Mitarbeiterkinder von 1-3 Jahren konnte Mitte vergangenen Jahres eingeweiht und eröffnet werden.

HDH

Umsatz mit Holz im In- und Ausland positiv

Das Holzgewerbe vermeldete im Oktober 2021 positive Umsatzentwicklungen im In- und Ausland. Während die Inlandsumsätze um 12,6 Prozent stiegen, kletterten die Auslandsumsätze um 22 Prozent. Damit lag der Gesamtwert um 15,1 Prozent über dem Wert vom Oktober 2020. Damals gab es ein Umsatzplus von insgesamt 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei hatte der Umsatz im Inland um 8,1 Prozent, im Ausland um 17,6 Prozent zugelegt. Die hohen Veränderungsraten waren überwiegend auf die im Jahresverlauf 2021 massiv gestiegenen Rohstoffpreise zurückzuführen.

Wurde von Ecovadis mit einer Silbermedaille ausgezeichnet

Nach einem strengen Bewertungsverfahren hat The Vita Group von Ecovadis, dem weltweit angesehensten Anbieter von Nachhaltigkeitsbewertungen für Unternehmen, die Silbermedaille erhalten und damit die Umweltfreundlichkeit des PU-Schaumherstellers weiter gestärkt.

Ian Robb, CEO von The Vita Group, sagte: „In der 70-jährigen Geschichte von The Vita Group haben wir es als unsere Aufgabe angesehen, bei der Entwicklung nachhaltiger Technologien in der PU-Schaumstoffindustrie eine Vorreiterrolle einzunehmen. Wir freuen uns, dass wir das Ecovadis-Silber-Rating erhalten haben, denn es ist eine externe Anerkennung unserer starken Umweltleistungen.“

Während des Bewertungsprozesses berücksichtigten die Ecovadis-Analysten das gesamte Umweltmanagementsystem der Vita-Gruppe, ihre Politik, die von der Gruppe ergriffenen Maßnahmen und die erzielten Ergebnisse.

Mit Blick auf die Zukunft wird The Vita Group weiterhin die in ihrer ESG-Strategie gemachten Zusagen einhalten und das tägliche Leben verbessern. In der ersten Hälfte des Jahres 2022 wird sie ihren ersten jährlichen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen. Dieser Bericht wird die Fortschritte der Vita-Gruppe in Bezug auf die anspruchsvollen Umwelt-, Sozial- und Governance-Ziele (ESG) dokumentieren, die in der Vision „Enhancing everyday life“ aufgeführt sind.

„In den letzten Jahren hat The Vita Group stark in die Kreislauffähigkeit unserer Produkte investiert. Wir haben den Nachhaltigkeitsstandard unserer offenen Betriebe verbessert, unter anderem durch die Reduzierung unseres Kohlenstoffausstoßes“, sagte Robb.

„Es ist ein Privileg, dass diese harte Arbeit von Ecovadis mit einer silbernen Nachhaltigkeitsbewertung ausgezeichnet wurde. Wir wären jedoch nicht Vita, wenn wir nicht noch höhere Bewertungen anstreben würden. Die jüngsten Innovationsentwicklungen versetzen uns in die Lage, unsere ESG-Reise im Jahr 2022 noch intensiver voranzutreiben.“

HDH

Umsatz mit Kunststoff bis Oktober 2021 deutlich positiv

Der Kunststoffsektor entwickelte sich im Zeitraum Januar-Oktober 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum positiv: Die Umsätze stiegen um 13,2 Prozent. Die Baubedarfsartikel aus Kunststoff legten um 14,6 Prozent zu, Platten und Folien um 18,4 Prozent. Positiv waren auch die Umsätze bei Kunststoffverpackungen (+12,8 Prozent) sowie bei sonstigen Kunststoffwaren (+7,7 Prozent). Die hohen Veränderungsraten waren überwiegend auf die im Jahresverlauf 2021 massiv gestiegenen Rohstoffpreise zurückzuführen.