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Autor: Möbelfertigung

Es bleibt bei dem Messetermin im März

Nach den jüngsten Lockerungen der Covid- und Reisebeschränkungen in vielen europäischen Ländern hat Messeveranstalter Mack-Brooks Exhibitions bestätigt, dass die drei gemeinsam geplanten Frühjahrsmessen für die Verarbeitungs-, Papier- und Druckindustrie wie vorgesehen stattfinden. „ICE Europe“, „CCE International“ und „Inprint Munich“ werden vom 15. bis 17. März 2022 auf dem Messegelände München ihre Tore für Messebesucher öffnen – zeitgleich und face-to-face. Damit endet eine lange Durststrecke für die Converting-, Papier- und Druckindustrien.

„Wir können es kaum erwarten, unsere Aussteller und Besucher endlich wieder auf den Messen zu begrüßen“, erklärt Patrick Herman, Messedirektor für Converting, Papier und Druck, im Namen des Veranstalters Mack-Brooks Exhibitions. Natürlich können wir nicht alle Eventualitäten ausschließen, aber es muss schon sehr viel passieren, bevor es zu einer Verschiebung kommt. Zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie haben Fachleute aus der Converting-, Druck- und Weiterverarbeitungsbranche also die Möglichkeit, wieder direkten Kontakt zu ihren Technologieanbietern und Kollegen aufzunehmen.“

Neu in diesem Jahr finden die „ICE Europe“, die „CCE International“ und die „Inprint Munich“ parallel im Messekollektiv statt, mit einem enormen Aufgebot an Druck-, Papier- und Convertinglösungen für unterschiedlichste Fertigungssektoren. Fachbesucher genießen dabei vollen Zugang zu allen Messeständen auf der insgesamt mehr als 13.500 Quadratmeter netto umfassenden Ausstellungsfläche. So profitieren sie von einer einzigartigen Bandbreite an Lösungen und verstärkten Synergien unter den Anbietern. Insgesamt präsentieren mehr als 460 internationale Unternehmen ihre neuesten Maschinen, Komponenten und Dienstleistungen, mit denen sich Produktionsprozesse oder Produkteigenschaften optimieren lassen.

Ein Großteil der „ICE Europe“, „CCE International“ und „Inprint Munich“ Besucher arbeitet in ähnlichen Industriebereichen, zum Beispiel Verpackung, Kunststoff und Papier, Unterhaltungselektronik, Pharma und Kosmetik, Lebensmittel und Getränke, Transport und Logistik, Maschinenbau, Textil und Möbel. Die Herausforderung ist überall die gleiche: Stets bereit und in der Lage zu sein, innerhalb kürzester Zeit auf neuste Markttrends und Marktanforderungen reagieren zu können, hervorgerufen durch die permanente Beschleunigung von Einzel- und Onlinehandel.

„Es besteht fortlaufender Bedarf an kreativen und maßgeschneiderten Produkten mit spezifischen Leistungsmerkmalen für spezifische Endanwendungen, die häufig auch digitale Elemente enthalten. Um hier mithalten zu können, müssen Hersteller in neue Lösungen investieren, zum Beispiel in neue Oberflächenbehandlungen oder mechanische Verfahren, um die Funktionalität oder bestimmte Eigenschaften von Produkten zu verbessern. Hohe Effizienz und Nachhaltigkeit werden dabei immer wichtiger, sowohl im Hinblick auf den Herstellungsprozess als auch auf das Endprodukt“, erklärt Patrick Herman.

„Ein typischer ,ICE Europe‘ oder ,CCE International‘ Besucher sucht also vielleicht zunächst nach einer cleveren Converting-Lösung, um einen vollständig recycelbaren Verpackungsrohling zu produzieren. Gleichzeitig wird er aber auch technische Herausforderungen im weiteren Verlauf seiner Fertigungslinie im Auge haben und sich bemühen, den gesamten Produktionsprozess möglichst schlank und umweltfreundlich zu halten, zum Beispiel indem er eine integrierte Drucklösung zum Etikettieren oder Dekorieren seines fertigen Folien-, Papier- oder Kartonprodukts hinzufügt – und genau solche Lösungen findet er auf der ,Inprint Munich‘ gleich nebenan!“

Um die zeitaufwändige Suche nach geeigneten Technologieanbietern zu erleichtern, hilft ein neuer KI-gestützter Matchmaking-Service: Dieser schlägt relevante Personen zur Kontaktaufnahme vor und hilft Käufern dabei, sich intelligenter zu vernetzen. Damit können Teilnehmer ihren Messebesuch leichter vorbereiten und ihre Zeit vor Ort effizient nutzen. Der neue Matchmaking-Service deckt alle drei Messen ab und sorgt dafür, dass Besucher mit sämtlichen Anbietern von Interesse in direkten Kontakt treten können – unabhängig davon, ob diese auf der „ICE Europe“, der „CCE International“ oder der „Inprint Munich“ ausstellen.

Alle drei Veranstaltungen folgen einem robusten Maßnahmenkatalog, um die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Über die letzten Monate hinweg haben Mack-Brooks Exhibitions und Veranstaltungspartner Messe München mehrfach eindrucksvoll bewiesen, dass sie in der Lage sind, große Fachveranstaltungen Covid-sicher durchzuführen, unter anderem mit der Novemberausgabe der „Inter Airport Europe“, eine internationale Fachmesse mit mehr als 10.000 Teilnehmern. „Unsere Erfahrung im Veranstaltungsmanagement ermöglicht unseren Messeteams, sich proaktiv um die Covid-Sicherheit unserer Fachevents gemäß der aktuell gültigen Schutzrichtlinien zu kümmern. Zugleich sind wir in der Lage, unsere Sicherheits- und Einlassabläufe bei Bedarf kurzfristig zu ändern“, erklärt Patrick Herman. „Wir werden für eine sichere und verantwortungsvolle Durchführung sorgen, damit dieses Event zu einem erfolgreichen Meilenstein für alle Messeteilnehmer und Messeteams wird.“

VDM

Möbelumsatz bis Oktober 2021 minimal über Vorjahresniveau

Die Umsätze der Möbelindustrie stiegen nach amtlichen Angaben im Zeitraum Januar bis Oktober 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,1 Prozent. Die Auslandsumsätze stiegen um 5,7 Prozent, die Inlandsumsätze um 0,5 Prozent. Die einzelnen Segmente entwickelten sich dabei unterschiedlich. Die „sonstigen Möbel“ – beispielsweise Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel, nicht gepolsterte Sitzmöbel und Möbelteile – wiesen mit minus 7,7 Prozent einen Umsatzrückgang auf. Positiv fielen die Veränderungsraten bei den Polstermöbeln mit 12,7 Prozent, den Küchenmöbeln mit 9,8 Prozent, den Laden- und Objektmöbel mit 7,4 Prozent und den Büromöbeln mit 3,4 Prozent aus.

Jahrestreffen mit Party am Millerntor findet statt

Eine Jahreshauptversammlung „in gewohntem Rahmen“ kündigt Der Kreis für den 6. bis 8. Mai an und gibt sich zuversichtlich, dass sich die Corona-Lage bis Mai wieder entspannt. Coronabedingt konnte die Jahresveranstaltung in Harsewinkel im Herbst 2021 nur mit rund 250 Gästen stattfinden. In diesem Jahr soll der Rahmen also wieder größer werden. Für das Event wurde diesmal Hamburg als Veranstaltungsort und hier das Congress Centrum mit Blick auf Planten un Blomen gebucht.

Dabei sind nicht nur die Verbundtöchter Creative Partner, TopaTeam und Varia sowie der Kooperationspartner BuK, sondern auch die Industriepartner. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Mitglieder und Geschäftspartner endlich wieder zu einem informativen Kongress mit einem umfangreichen Programm einladen dürfen“, so Ernst-Martin Schaible, Verbandsinhaber und geschäftsführender Gesellschafter. 

Zum thematischen Schwerpunkt werden die Herausforderungen der Digitalisierung. In zahlreichen Workshops werden den Mitgliedern und Gästen wieder viel Input für ihren Unternehmensalltag im Küchenstudio und in Handwerksbetrieben gegeben. Neben einem gemeinsamen Programm werden die Gesellschaften zudem eigene, auf ihre Mitglieder abgestimmten Themeneinheiten und Workshops anbieten. Auch für Unterhaltung und Spaß ist mit Stadtführungen und dem Get-Together-Abend im St. Pauli Millerntorstadion gesorgt. Den krönenden Abschluss des Kongresses bildet das gemeinsame „hanseatische Fest“.

Das steht bei Branchengrößen absolut im Fokus

Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Premiumprodukte sind drei zentrale Themen der Werkstoff- und Oberflächenspezialisten. Das gilt auch für Pfleiderer. So sollen Premiumprodukte auch das Exportgeschäft des Unternehmens noch weiter erhöhen. „Natürlich sind der Ausbau des Premiumprodukt-Portfolios und die Steigerung des Exports grundsätzlich zwei unabhängige strategische Ausrichtungen, aber natürlich ist das Exportgeschäft mit höherwertigen Produkten rentabler“, so Pfleiderer-CEO Dr. Boris Gorella gegenüber der „möbelfertigung“. „Dementsprechend werden wir größere Kapazitäten in Sachen Premiumprodukte aufbauen und mit spezifischen Produkten in die jeweiligen Märkte gehen. Denn beispielsweise gibt es in diversen Ländern außerhalb des deutschsprachigen Raums stark positionierte Marken innerhalb der Pfleiderer-Gruppe. Diese sollen noch mehr zum Wachstum beitragen. Dabei möchten wir uns über Alleinstellungsmerkmale in bestimmten Industrien differenzieren. Nehmen wir als Beispiel die deutsche Küchenmöbelindustrie, wo Pfleiderer mit diversen Produkten sehr stark vertreten ist und einen extrem guten Ruf genießt. Gerade im Segment Küche haben wir in Kooperation mit unseren Kunden viele Innovationen auf den Markt gebracht. Vor diesem Hintergrund gibt es natürlich auch ausländische Küchenmöbelhersteller, die sehr daran interessiert sind, die Zusammenarbeit mit uns auszubauen.“ In Sachen Nachhaltigkeit verfolgt Pfleiderer ebenfalls ehrgeizige Ziele, wie Sie in dem unten verlinkten Artikel lesen können.

Das Thema steht auch bei Sonae Arauco im Fokus: „Die Entwicklung nachhaltiger Holzwerkstoffe ist für Sonae Arauco seit seiner Gründung fester Bestandteil der Unternehmens-DANN“, betont Doris Buchmesser, Sales Direktorin NEE bei dem Holzwerkstoff-Spezialisten. „Beispielsweise liegt der Anteil des recycelten Holzes bei der Spanplattenproduktion in einigen Fällen bei über 65 Prozent. Beim verwendeten Frischholz setzen wir zu 100 Prozent auf Holz aus nachhaltigen und verantwortungsvoll bewirtschafteten Quellen. Unsere Werke sind gemäß dem FSC Chain-of-Custody-Standard zertifiziert. Entsprechendes gilt für unsere europäischen ­Industriestandorte zusätzlich auch für den PEFC Chain-of-Custody-Standard.“

Den Erfolgsbaustein Digitalisierung bietet Rehau über „#edgeisdigital“ auch seinen Partnern an. Einer der Pilotkunden für das Produkt ist der Schweizer Küchenmöbelhersteller Veriset. Wie bei allen hochwertigen Unternehmen dieses Segments nimmt auch bei Veriset die Komplexität zu. Hier kann die „digitale Kante“ zur Prozesssicherheit beitragen und Abläufe nachvollziehbar machen. Damit lassen sich eventuelle Fehler nachvollziehen oder gleich ganz vermeiden. Dabei strebt das Unternehmen eine möglichst 100-prozentige Kontrolle über alle Stufen an. Der Kostenaspekt ist in diesem Zusammenhang erst einmal zweitrangig.

Die kompletten Artikel lesen Sie in in der aktuellen „möbelfertigung 1/2022“.

Weitere spannende Themen der Ausgabe: Das brennende Thema Lieferkette in der Analyse, wo aus Sicht von Leicht Küchen CEO Stefan Waldenmaier die größten Herausdforderungen beim Thema Losgröße 1 liegen, wie Elrond reibungslos bei Likora den kompletten Maschinenpark ausgetauscht hat, was die Fusion von 2020 und Compusoft bedeutet, wie Wandelbots die Robotik demokratisieren will und vieles mehr.

HDE

Verbraucherstimmung weiter sinkend

Die Verbraucherstimmung erhält im Februar einen weiteren Dämpfer. Laut dem HDE-Konsumbarometer fällt der Index damit bereits den dritten Monat in Folge. Im Vergleich zum Vormonat bricht die Anschaffungsneigung ein und erreicht einen Allzeit-Tiefststand. Verbraucher:innen würden angesichts fehlender Konsumanlässe, pandemie-bedingter Einschränkungen beim Einkaufen vor Ort und der Unsicherheit bezüglich der weiteren Corona-Entwicklung von größeren und verschiebbaren Anschaffungen absehen. Auch die Sparneigung verringert sich. Somit wollen die Verbraucher:innen in den nächsten Wochen weniger Einkommen in den Konsum investieren und gleichzeitig weniger Geld auf das Sparkonto legen. Angesichts der zuletzt positiven Einschätzung der Einkommenssituation ergibt das kein konsistentes Bild.

Die eigenen Einkommenserwartungen steigen dagegen im Vergleich zum Vormonat und zum Vorjahr. Bei stabiler Arbeitsmarkt-entwicklung herrscht Optimismus. Gleichzeitig blicken die Verbraucher:innen kritisch auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Schon seit dem Sommer 2021 trüben sich ihre Konjunkturerwartungen weiter ein. Ein Negativtrend, der weiter anhält. Denn vor dem Hintergrund der aktuellen Infektionswelle gehen Verbraucher:innen sowie die Wirtschaftsforschungsinstitute nicht von einer baldigen Konjunkturerholung aus. Zudem drücken die hohe Inflationsrate und die Erwartung zunehmender Preissteigerungen auf die Verbraucherstimmung.

Aufgrund des markanten Einbruchs der Anschaffungsneigung rechnet der Handeslverband Deutschland (HDE) im ersten Quartal mit einer verhaltenen Entwicklung des privaten Konsums. Eine Trendumkehr sei erst mit Auslaufen der aktuellen Corona-Welle und nachlassendem Infektionsgeschehen zu erwarten.

Neue Projektleitung für die „Ligna“

Die Deutsche Messe AG reagiert auf die andauernden Herausforderungen für das Messewesen und hat die vergangenen Monate genutzt, um sich neu aufzustellen.

Im Zuge dieser Umstellung wird die Organisationsstruktur in vier Geschäftsbereiche gegliedert, unter ihnen Trade Fair & Product Management und Sales. Die Gesamtsteuerung und strategische Ausrichtung des Messeportfolios „Ligna“, „Interschutz“, „Parts2clean“ und „Surface Technology Germany“ ist ab sofort im Bereich Trade Fair & Product Management angesiedelt und obliegt zukünftig Hendrik Engelking. Christian Pfeiffer, bisheriger Leiter „Ligna“ und „Woodworking Events“ weltweit, wird künftig den Bereich Sales als Geschäftsbereichsleiter verantworten. In diesem Bereich liegt die zentrale Verantwortung der Kundenakquisition für das gesamte Messeportfolio der Deutsche Messe AG.

Die Projektverantwortung und somit auch die inhaltliche und operative Steuerung der Weltleitmesse für die Holzindustrie übernimmt Stephanie Wagner als neue Projektleiterin der „Ligna“. Sie ist bereits seit mehr als zehn Jahren bei der Deutschen Messe AG und war zuletzt als Projektreferentin „Ligna“ tätig. Wagner besetzt die Position der Projektleitung rückwirkend ab dem 1. Dezember 2021.

„Wir freuen uns, dass mit Frau Wagner eine äußerst erfahrene Kollegin diese strategisch wichtige Stelle besetzt“, erklärt Hendrik Engelking. „Sie ist ein bekanntes Gesicht in der Holzbearbeitungsbranche und wird die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Ausstellern, Partnern und Kunden fortführen.“

„Nach einer langen Zeit des leeren Messekalenders und der reinen Online-Formate freuen wir uns mehr denn je darauf, mit der ,Ligna‘ 2023 und mit der ,Ligna.Conference‘ im Sommer dieses Jahres endlich wieder Präsenzplattformen bieten zu können. Der persönliche Austausch und das Netzwerken vor Ort hat uns allen sehr gefehlt“, so Stephanie Wagner. Die nächste „Ligna“ wird vom 15. bis 19. Mai 2023 ausgerichtet.

Das erwarten SCM, Surteco und Salice

Was ist angesagt? Was bewegt die Branche? Das zeigt die „möbelfertigung“ in ihrer kommenden Ausgabe im Trendpanel. Dabei werden spannende Produkte und Innovationen vorgestellt. Darüber hinaus äußeren sich die Impulsgeber Salice Deutschland, Surteco und SCM zu den wichtigsten Strömungen ihrer Branchensegmente. Und auch darüber hinaus. „Die Pandemie hat –auch auf Trends – einen großen Einfluss“, so Jörg Dietz, Head of Design, bei Surteco. „Ich sehe sie als deutliche Zäsur. Das Ende der Pandemie wird eine große Designveranderung einläuten, vor allem im Bereich von nachaltigem Denken und Gestalten.“

„Hard/Soft-Skills und Schulung bleiben zentrale Aspekte. Insbesondere die Prozesse der Automatisierung und der digitalen Transformation eröffnen Chancen, die die Branche der Holzbearbeitung mit ständig aktualisierten Kompetenzen ergreifen muss“, führt Luigi De Vito, Direktor Geschäftsbereich Holz bei SCM, aus. „Außerdem wird die Digitalisierung weiterhin eine der Prioritäten sein. Alle Unternehmen der Branche müssen Zugang zu entsprechender Software, MES-­Systemen, ­digitalen Diensten und IoT haben, mit denen selbst komplexe und flexible Produktionsprozesse vereinfacht und effizienter gestaltet werden.“

Auch Dr. Piero Gamma, Geschäftführung Deutsche Salice, misst der Digitalisierung eine ganz entscheidende Bedeutung bei. Darüber hinaus betont er den Einfluss der letzten, sehr besonderen Zeit: „In den letzten zwei Jahren haben die Menschen unfreiwillig, aber viel häufiger als in der Vergangenheit, Zeit in den eigenen vier Wänden verbracht. Dementsprechend haben die Investitionen in Haus und Wohnung sehr stark ­zugenommen. Deshalb gehen wir gehen davon aus, dass Open Design immer weiter in den Fokus rückt. Dazu zählt sicherlich auch, dass wir alle die Gelegenheit genutzt haben, den alltäglichen Gegenständen im Leben eine neue Ordnung zu geben.“

Die kompletten Trendaussagen lesen Sie in in der „möbelfertigung 1/2022“, die am 9. Februar erscheint.

Weitere spannende Themen der Ausgabe: Das brennende Thema Lieferkette in der analyse, wo aus Sicht von Leicht Küchen CEO Stefan Waldenmaier die größten Herausdforderungen beim Thema Losgröße 1 liegen, wie Elrond reibungslos bei Likora den kompletten Maschinenpark ausgetauscht hat, was die Fusion von 2020 und Compusoft bedeutet, wie Wandelbots die Robotik demokratisieren will, auf welche Weise Pfleiderer CEO Dr. Boris Gorella die Umsätze des Holzwerkstoffspezialisten pushen will und vieles mehr.

 

HDH

Umsatz im Holzgewerbe bis Oktober 2021 durchweg positiv

Die amtlichen Zahlen zu den Umsätzen im Holzgewerbe lagen im Zeitraum Januar bis Oktober 2021 deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Umsätze um 23,8 Prozent. Dabei lagen die einzelnen Segmente alle im positiven Bereich. Bei den Holzverpackungen ging es um 40,4 Prozent, im Baunahen Bereich um 5,5 Prozent, bei den Holzwerkstoffen um 23,4 Prozent nach oben, die Umsätze der Sägewerke stiegen um 48,9 Prozent. Die hohen Veränderungsraten waren überwiegend auf die im Jahresverlauf 2021 massiv gestiegenen Rohstoffpreise zurückzuführen.

Der Blick über den Tellerrand

Mit drei starken Beiträgen ist heute der letzte Tag der ersten digitalen Woche „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ des Branchennetzwerkes „möbelfertigung“ zu Ende gegangen. Prof. Dr. Galina Kolev vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. erläuterte unter anderem, ob uns nach der Corona-Pandemie eine „Stagflation“ droht und sprach ausführlich über die Zusammenhänge zwischen Preisanstiegen, Verfügbarkeiten und einer sehr wahrscheinlichen Verlangsamung des weltweiten Warenhandels.
Bei Martin Beeh von Välinge drehte sich alles um das Klicksystem „Threespine“ – und darum, wie der schwedische Hersteller Magnus Andersson mit dieser neuartigen Möglichkeit Möbel zu verbinden sein Unternehmen auf die Erfolgsspur gebracht hat.
Künstliche Intelligenz (KI) ist eines der Lieblingsthemen von Vordenkerin Verena Fink von Woodpecker Finch. Dies bewies sie erneut in einem kurzweiligen Live-Interview mit mf-Objektleiter Tino Eggert. Sie beschrieb in dem Gespräch unter anderem, inwiefern KI künftig bei der Personalgewinnung helfen kann. Und warum man sich nicht in seinen digitalen Zwilling verlieben sollte, denn selbst ein genetisches Pendant schützt nicht vor Auseinandersetzungen.

Damit ist die erste digitale Version der Konferenz „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ Geschichte. Aber nach der Konferenz ist vor der Konferenz – und darum möchten wir an dieser Stelle auf die fünfte Veranstaltung hinweisen, die noch in diesem Jahr stattfinden soll. Dann wieder als Präsenzkonferenz am 23. und 24. November 2022 im Hotel „Kö59“ (ehemals InterConti) in Düsseldorf. Wir freuen uns schon jetzt auf tolle Referenten, denn wir dürfen schon so viel verraten, dass der ein oder andere, der jetzt nicht digital mit dabei war, dann im November live auf der Bühne stehen wird, wie es für den Herbst 2021 angedacht war. Besuchen Sie regelmäßig die Microsite https://www.moebel-events.de/effiziente-moebelfertigung/ um stets aktuell informiert zu sein.

Wer die digitale Woche verpasst hat und an den Inhalten Interesse hat, der darf das Team des Netzwerkes „möbelfertigung“ gerne ansprechen bezüglich eines vergünstigten Zugangs – alle Videos bleiben bis zum 1. Mai 2022 on demand verfügbar.

Wir danken unseren Sponsoren 2020, Biesse, Homag, imos, interzum, L’Engineers, Mink Bürsten, SCM und Välinge erneut sehr herzlich für ihre Unterstützung.