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Autor: Hahn, Sebastian

Möbel Zahlen Daten 2024
Möbel Zahlen Daten

Die wichtigsten Zahlen der Branche auf 183 Seiten

Ohne Zahlen geht es nicht: Bestellen Sie jetzt „Möbel Zahlen Daten 2024“. Das statistische Jahrbuch der Möbelbranche ist 183 Seiten stark und voller wertvoller Branchendaten. Wie jedes Jahr gibt es einen umfangreichen illustrativen Grafikanteil, der die aktuellen Themen aus der Branche veranschaulicht. Zudem finden Sie: Rahmendaten, Verbraucherindikatoren, Langzeitkurven, Vertriebswegestatistiken, Globalindikatoren und vieles mehr. Ein weiterer Schwerpunkt ist die ausführliche Außenhandelsdokumentation mit Zahlen aus 25 internationalen Märkten. Außerdem: 

  • wichtige Kennziffern aus Industrie und Handel 
  • Strukturdaten 
  • Produktionszahlen nach Warengruppen 
  • Zahlen und Fakten zu Großflächenanbietern, Filialisten und  Einkaufsverbänden 
  • Möbel im Internet 
  • Erzeuger- und Einzelhandelspreise 
  • Im- und Exporte 
  • Globale Wirtschaftsdaten der wichtigsten Liefer- und Beschaffungsländer

 Neugierig geworden? Das Inhaltsverzeichnis steht hier zum Download bereit. Das informative „Möbel Zahlen Daten 2024“-Buch können Sie im Vincentz Network Shop bestellen. Der Einzelpreis beträgt 144,90 Euro (im Abonnement 119,90 Euro) zuzüglich Mehrwertsteuer und Versandkosten. 

Pfleiderer

Verwendet rund 60 Prozent Altholz für Spanplatten

Rund 4 Millionen Tonnen Altholz könnten in Deutschland jedes Jahr aufbereitet und als Sekundärrohstoffe verwendet werden. Das geschieht allerdings noch zu selten. Pfleiderer geht hier als Pionier der Altholzverwertung voran und nutzt dank der Initiative „ReSource“ bereits heute rund 60 Prozent Post-Consumer- – und damit echtes – Recyclingholz für seine Spanplatten.

Kaskadennutzung bevorzugt

In puncto Nachhaltigkeit haben sich die Experten für Holzwerkstoffe hohe Ziele gesteckt – festgeschrieben im ESG-Framework. „ReSource“ ist nun ein weiterer wichtiger Schritt, mit dem Pfleiderer eine nachhaltige Ressourcennutzung vorantreibt. „Holz hat den Ruf, ein besonders nachhaltiges Material zu sein“, erläutert Stefan Zinn, CCO der Pfleiderer Group. „Das stimmt zwar, doch um das Beste aus dem Werkstoff herauszuholen, kommt es stark auf die Nutzung an.“ Deswegen setzt Pfleiderer mit „ReSource“ auf recyceltes Gebrauchtholz – was für eine nachhaltige Verwendung der Ressource zentral ist. „Ein Möbel zu bauen und nach der Nutzung thermisch zu verwerten, ist durch die früher als nötig freigesetzten Kohlenstoffemissionen sowohl klimaschädlich als auch eine Verschwendung kostbarer Ressourcen“, so Stefan Zinn. „Es kommt darauf an, dass man nach den Grundsätzen der Kaskaden- und Kreislaufnutzung die gesamte Palette an Verwertungsmöglichkeiten ausschöpft.“ Konkret bedeutet das: Holz sollte erst zum spätestmöglichen Zeitpunkt zur energetischen Verwertung freigegeben werden, um das darin gespeicherte CO2 lange im Kreislauf zu halten. Zwischen ursprünglicher Nutzung und Verbrennung liegt eine weitere Möglichkeit – nämlich mehrfaches Recycling zur optimalen stofflichen Nutzung der Ressource.

„ReSource“: innovative Technik für Altholz-Recycling

Pfleiderer ist branchenübergreifend der größte Verwerter von Gebrauchtholz in Deutschland. „Der Anteil an recyceltem Altholz in unseren Produkten beträgt bereits jetzt rund 48 Prozent – bei Spanplatten sind es rund 60 Prozent. Bis 2025 werden wir diesen Anteil für unsere Produkte deutlich ausbauen – dabei unterstützt ,ReSource‘“, so Stefan Zinn. Mit „ReSource“ hat Pfleiderer einen innovativen Recyclingprozess aufgesetzt, der einzigartig zuverlässige Fremdstoffabscheidung ermöglicht und eine Spanaufbereitung in höchster Qualität und Menge erlaubt. „So erhöhen wir den stofflich verwertbaren Anteil von Altholz und optimieren die Kreislauffähigkeit von Beschaffung bis Produkt.“ Die Kunden des Nachhaltigkeitschampions kommen dadurch in den Genuss einiger Vorteile: Sie können Produkte verkaufen, die wohngesund und umweltschonend sind, ohne auf gute Qualität verzichten zu müssen. Wie das funktioniert? Durch ein ausgeklügeltes Konzept, das das Beste aus dem Altholz herausholt.

Komplexe Recyclingschritte für exzellente Resultate

Damit Altholz erneut genutzt werden kann, muss es einen Aufbereitungsprozess durchlaufen – damit unerwünschte Fremdstoffe eliminiert und die Vorgaben der Deutschen Altholzverordnung, der strengsten diesbezüglichen Verordnung Europas, erfüllt werden. Damit dies gelingt, arbeitet Pfleiderer seit Jahrzehnten mit seinen Partnern aus Altholzverwertung und Maschinenentwicklung an smarten Methoden, um den Rohstoff Holz möglichst lange und umfangreich im Wertstoffkreislauf zu halten. Das Ergebnis sind die heute im Einsatz befindlichen, individuell konfigurierten Reinigungsanlagen, die in der Branche ihresgleichen suchen. Dabei geht die Sicherheit für Verarbeiter und Verbraucher vor: Pfleiderer übernimmt von seinen Partnern aufbereitete Recyclingholz-Hackschnitzel aus Altholz der Kategorien A1 und A2, die nur noch einen minimalen Fremdstoffgehalt aufweisen. Der Start in das neue Leben als Recycling-Wertstoff beginnt dann mit einer Vorreinigung und der Sortierung von fein bis grob. Die so entstandenen Fraktionen durchlaufen danach mehrere Stationen, in denen die gezielte Aussortierung der noch vorhandenen Fremdstoffe stattfindet. „Metalle werden magnetisch oder durch Wirbelstromverfahren entfernt“, erläutert Zinn. „Nichtmetalle wie z. B. Kunststoffe, werden anschließend durch Sortierverfahren mit Röntgenstrahlung oder Infraroterkennung identifiziert und ausgeschleust. Die Prozesse, die Post-Consumer-Recyclingholz durchläuft, sind komplex, sogar KI kommt zum Einsatz. Wir haben dafür High-Tech-Entwicklung betrieben und einen zweistelligen Millionenbetrag investiert – doch dieser Weg ist notwendig, um am Ende ein Produkt zu haben, das sowohl den Qualitätsansprüchen von Pfleiderer, den Kunden und Verwendern genügt, als auch den kostbaren Wertstoff Holz optimal nutzt!“

Logo interzum Ghoungzhou
„CIFM/Interzum Guangzhou“

Schloss mit hervorragenden Zahlen ab

Am 31. März ist die „CIFM/Interzum Guangzhou“ im südchinesischen Guangzhou zu Ende gegangen. Auf einer im Vergleich zu 2019 um 24,2 Prozent größeren Ausstellungsfläche von annähernd 180.000 Quadratmetern präsentierten 1.586 ausstellende Unternehmen ihre neuesten Produkte und Technologien, darunter aus den Bereichen Holzbearbeitungsmaschinen, Polstermaschinen, Möbelzubehör und Beschläge, Polstermaterialien, Inneneinrichtung, Holzerzeugnisse und Klebstoffe.
Auch die 231 renommierten internationalen Unternehmen unterstrichen den Stellenwert der „CIFM/Interzum Guangzhou“. Die Messe, die parallel zur Guangzhou-Ausgabe der „China International Furniture Fair“ (CIFF) stattfand, zog 215.166 Fachbesucher aus 178 Ländern und Regionen an, was einem Anstieg von 30,2 Prozent im Vergleich zu 2019 entspricht. Die Beteiligung aus Übersee stieg sogar um rekordverdächtige 63,6 Prozent.
„Sowohl die Besucherzahlen als auch das Ordervolumen haben unsere Erwartungen um rund 20 Prozent übertroffen“, Grace Chen, Geschäftsführerin der China-Niederlassung von Leitz. „Auch was die weitere Entwicklung des chinesischen Markts betrifft, sind wir zuversichtlich.“
Ähnlich äußerte sich auch Yongfeng Yang, President von Citiking-Renolit: „Die ,Interzum Guangzhou‘ ist eine enorm wichtige Veranstaltung für die internationale Möbelindustrie, zu der sowohl die Designabteilungen als auch die technischen Teams führender Unternehmen anreisen. Wir sind hochzufrieden mit dem Verlauf der Messe und haben unsere Ergebnisse erreicht
Die nächste Ausgabe der „CIFM/Interzum Guangzhou“ findet vom 28. bis 31. März 2025 im Canton Fair Complex statt. Registrierung und Standbuchung sind ab sofort möglich.

German Design Award 2025

Internationaler Ausschreibungsstart

Unternehmen, Designer*innen, Architekt*innen und Agenturen sind ab sofort weltweit dazu aufgerufen, ihre Produkte und Projekte zum German Design Award 2025 einzureichen. Der German Design Award des Rat für Formgebung setzt international Maß­stäbe für innovative Designentwicklungen und Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Markt. Er prämiert ausschließlich Projekte, die in der deutschen und internationalen Designlandschaft wegweisend sind und hebt positive Entwicklungen im Circular Design hervor.  Die Auszeichnung macht den Erfolg nicht nur sichtbar, sondern eröff­net den Preisträger*innen ein wertvolles Netzwerk, internationale Reich­weite und zusätzliche Marktchancen. Anmeldeschluss ist der 6. September 2024.

Ob Digitalisierung, KI oder Circular Design – auf der Plattform des German Design Award wird sichtbar, welchen Beitrag Design zur nachhaltigen Transformation der Wirtschaft leisten kann. Denn herausragendes Design kann heute mehr denn je Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit geben, die die Auswirkung von Produkten und Services auf den Planeten und unsere Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen – durch multiperspektivische Ansätze, nachhaltige wie zirkuläre Designprozesse oder ressourcen- und umweltschonende Produktion. Der German Design Award hat es sich zum Ziel gesetzt, die vielfältigen Transformationsaufgaben unserer Zeit durch Design zu fördern und durch herausragende Beispiele Orientierung für andere zu geben.

Fokus auf Circular Design
Ab diesem Jahr können Unternehmen und Designer*innen ihre Projekte in der Zusatzkategorie „Circular
Design“ einreichen. Hier werden besonders innovative Lösungen sichtbar, die die aktuellen Zielsetzungen der Kreislaufwirtschaft in die Umsetzung bringen und inspirierende Impulse setzen. 

Die hochkarätige internationale Jury des German Design Award zeichnet diese wegweisenden Designleistungen in drei Hauptkategorien „Excellent Product Design“, „Excellent Communications Design“ und „Excellent Architecture“aus. Der German Design Award macht die Gestaltungstrends in einem glanzvollen Rahmen branchenübergreifend sichtbar.

Die Award Show im Februar 2025 in Frankfurt am Main gehört zu den größten Design-Events des Jahres, bei dem sich internationale Gäste unterschiedlicher Branchen treffen und austauschen. Zudem werden die Gold-Preisträger*innen in einer Ausstellung präsentiert.

Neue Kategorie
Um zukunftsweisende Entwicklungen in der Architektur durch den Einfluss von künstlicher Intelligenz und digitale Gestaltungsmethoden sichtbar zu machen, können Gestalter*innen und Entwickler*innen ab diesem Jahr Projekte, Service Designs und virtuelle Architekturen in der Kategorie „AI in Architecture and Metaverse Space Design“ einreichen.

Hier informieren. 

Messe Frantfurt Texprocess
„Techtextil & Texprocess“

Starker Auftakt mit 1.700 Ausstellern und spannendem Talk

„Techtextil“ und „Texprocess“ sind auch in diesem Jahr mit 1.700 Ausstellern aus 53 Ländern das Zentrum für richtungsweisende Innovationen der internationalen Textilindustrie. Zu ihrer 20. Ausgabe glänzt die „Techtextil“ mit neuer Größe. Auch die „Texprocess“ ist über alle Produktgruppen hinweg stark aufgestellt. Die auf den beiden Messen präsentierten Materialien, Produkte, Maschinen und Verfahren sowie die neu geknüpften Geschäftsallianzen stellen wichtige Weichen für die Zukunft der Industrie. „Frankfurt ist wieder der Mittelpunkt für textile und technologische Innovationen, die auf der Techtextil und Texprocess oft erstmals öffentlich präsentiert werden. Diese sind ein wichtiger Indikator und Antrieb für die Zukunft vieler weiterer Industriezweige. Die Techtextil ist zu ihrem 20. Jubiläum größer, als je zuvor und präsentiert sich im Duo mit der Texprocess in Topform“, so Detlef Braun, Geschäftsführer Messe Frankfurt GmbH in seiner Rede.

Bereits zur Eröffnung setzten die Messen Impulse im Panel-Talk zum Thema: Vom Textilrecycling bis zur Bekleidungsverarbeitung – die Rolle von KI. Dabei diskutierten Chloé Salmon Legagneur, Director, CETIA, Prof. Dr. Ingo Rollwagen, AMD Akademie Mode & Design / Hochschule Fresenius, Senior Advisor IMP Consulting, Elgar Straub, Geschäftsführer VDMA Textile Care, Fabrics and Leather Technologies und Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies, Messe Frankfurt über die Einsatzmöglichkeiten in der Textilherstellung und -verarbeitung.

Künstliche Intelligenz in der Textilindustrie – Neue Wege finden, Potenziale ausschöpfen und bestehende Prozesse verbessern. KI verspricht eine Vielzahl von Fortschrittsmöglichkeiten für die Textilindustrie. Die Vorteile liegen auf der Hand: Effizient, wettbewerbsfähig, transparent und nachhaltig. Doch um KI optimal für das eigene Unternehmen zu nutzen bedarf es Know-How, Investitionen und die passenden Technologien. Im Panel-Talk wurde aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, wie KI in der Textilindustrie optimal zum Einsatz kommen kann. Zum Beispiel machen intelligente Fehlererkennung während der Produktion oder optimale Materialberechnungen Herstellung und Verarbeitung schneller, besser und nachhaltiger. Auf der anderen Seite können durch KI ganz neue Produkte entstehen.

„KI erweitert den Spielraum für Innovationen. Neben Beschleunigung und Effizienzsteigerung bei bestehenden Prozessen schafft sie durch Verbesserungen von Produkten neuen Mehrwert. Zum Beispiel in Form von zirkulären, regenerativen Textillösungen mit längeren Lebenszyklen. KI ermöglicht in der Zukunft, nicht mehr das Gleiche schneller zu tun, sondern völlig neue, bessere, individuellere und nachhaltigere Textillösungen zu schaffen, die besser auf die Kunden zugeschnitten und zugleich besser für die Umwelt sind“, beschreibt Prof. Dr. Ingo Rollwagen in seiner Keynote.

Der EU Green Deal verlangt nach skalierbaren Recyclinglösungen. Hier schaffen neue Entwicklungen mit KI in Zukunft Abhilfe. Zum Beispiel indem sie textile von nicht-textilen Materialien, wie Reißverschlüssen, unterscheiden und diese automatisch trennen. Die französische Innovationsplattform „Cetia“ entwickelt industrielle Lösungen, die Textilien für den Recyclingprozess vorbereiten. „Um Textilrecycling im großen Stil zu ermöglichen, bedarf es effizienter, innovativer Technologien. Automatisierung, Robotik und KI steigern die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Dafür ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Forschung und Industrie maßgeblich“, erklärt Chloé Salmon Legagneur im Panel-Talk.

Künstliche Intelligenz ist längst kein Buzzword mehr für Unternehmen. Sie verändert die Industrie rasant und hält Einzug in immer mehr Anwendungen. Das bedeutet auch, dass sich die Branche mit KI auseinandersetzen muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben und die vielen Vorteile, die KI bietet, auszuschöpfen. Techtextil und Texprocess sind als internationaler Branchentreffpunkt die erste Anlaufstelle für Information und Austausch dazu.

SCM Group

Pietro Gheller übernimmt die Wood Division

Pietro Gheller, der bei der SCM Group bereits als Direktor Product & Markets für den Geschäftsbereich Holzbearbeitung zuständig ist, übernimmt die Gesamtleitung dieser Abteilung von Luigi De Vito, der Geschäftsführer der SCM Group bleibt.

Pietro Gheller wurde vor 48 Jahren in Vicenza geboren, besuchte 1997 das International Business Program an der Stockholm School of Economics und schloss 1999 sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Mailänder Bocconi-Universität ab. Während seiner beruflichen Laufbahn seit dem Jahr 2000 war Gheller als strategischer Berater sowie in geschäftsführenden Funktionen in den Bereichen Vertrieb, kommerzielles Marketing und Supply Chain für globale Handelskonzerne in Italien und im Ausland in den Sektoren Fast Moving Consumer Goods, Durable Goods und Industrial Machinery tätig.

Seit 2019 ist er bei der SCM Group als Direktor Sales & Markets für den Geschäftsbereich Holz verantwortlich. In dieser Funktion war er für die Leitung und die strategische Ausrichtung der mehr als 20 Niederlassungen der Gruppe sowie für das gesamte operative Vertriebsnetz in Italien und im Ausland zuständig. Unter seiner kaufmännischen Leitung verstärkte SCM seine direkte Präsenz in Schlüsselmärkten durch die Eröffnung neuer Standorte in der Türkei, Indien, Südostasien und auf dem Balkan und ging neue strategische Geschäftspartnerschaften im Bereich Holzverarbeitungssysteme ein, wie zum Beispiel mit dem schwedischen Unternehmen Randek AB.

Im Jahr 2022 wurde Gheller Direktor Products & Markets bei SCM und übernahm auch die Leitung der Business Units sowie der verschiedenen Technologien, die das breit gefächerte Angebot der Gruppe für die gesamte Branche des Holzbaus umfassen.

Seit dem 11. April ist er Direktor des Business Units Wood Division. Neben der Technologie- und Geschäftsentwicklung ist er nun auch für die Leitung der Bereiche Produktion und Customer Care zuständig.

„Ich danke dem Vorstand und der Geschäftsführung der SCM Group für das mir entgegengebrachte Vertrauen“, kommentiert Pietro Gheller. „Für mich ist dies die Krönung einer beruflichen Laufbahn, in der ich wichtige Kompetenzen in der Leitung globaler Teams erworben und einen zunehmend strategischen und ergebnisorientierten Ansatz entwickelt habe. Diese Erfahrungen und Fähigkeiten möchte ich nun dem Geschäftsbereich Holzbau in allen meinen Zuständigkeitsbereichen zur Verfügung stellen. Die makroökonomischen Rahmenbedingungen sind für unsere Branche zwar noch nicht optimal, aber wir können uns weiterhin auf die Stärke unseres Teams, die getätigten Investitionen und die finanzielle Solidität der Gruppe verlassen, um weitere Marktanteile zu sichern.”

Salone del Mobile.Milano 2024

Rekordegebnis für die Möbelmesse

Mit einem neuen Rekordergebnis ist der diesjährige Salone del Mobile zu Ende gegangen. 361.417 Besucher:innen waren nach Mailand gereist, um sich die Neuheiten der 1.950 Aussteller aus 35 Ländern anzuschauen. Verglichen mit dem Vorjahr kamen damit 17,1 Prozent mehr Gäste und sogar 100.000 mehr Besucher als 2022. Die Zahl der Fachbesucher:innen kletterte im Vergleich zu 2023 um 26,8 nach oben, 65,8 Prozent davon kamen aus dem Ausland. Die größten Besuchergruppen reisten aus China an, gefolgt von Deutschland, Spanien, Brasilien, Frankreich, die Vereinigten Staaten, Polen, Russland und die Schweiz, der Türkei, Indien, dem Vereinigten Königreich, Südkorea, Japan und Österreich.

„Die 62. Ausgabe des Salone del Mobile.Milano hat alle Erwartungen übertroffen: Es war eine Rekord-Ausgabe“, freut sich Messe-Präsidentin Maria Porro, die den Erfolg u.a. auch auf die Eurocucina zurückführt, die parallel auf dem Messegelände in Rho stattfand.

Mit den Vorbereitungen für die kommende Ausgabe wurde bereits begonnen. Sie findet vom 8. bis 13. April 2025 statt.

Interface Logo
Interface

Verpflichtet sich zur absoluten Emissionsreduktion

Interface, Inc., das weltweit tätige und im Bereich Nachhaltigkeit führende Unternehmen für Bodenbelagslösungen, hat gestern darüber informiert, dass es sich auf die direkte Reduktion von CO2-Emissionen und CO2-Speicherung fokussiert, um der Dringlichkeit der Klimakrise gerecht zu werden. Das Unternehmen richtet seine Strategie darauf aus, seine Klimazusagen zu erfüllen, die keine CO2-Kompensationen zulassen.

Die Erde befindet sich an einem Wendepunkt und die Reduzierung der Gesamtemissionen trägt entscheidend dazu bei, die Klimakrise zu bewältigen. Ab 2025 wird Interface bisherige Investitionen in Kompensationsmaßnahmen umwidmen, um Innovationsprojekte zu beschleunigen, die zu direkten CO2-Reduzierungen und -Speicherung sowohl unternehmensintern als auch in der gesamten Lieferkette führen.

„Wir setzen alles daran, um die Klimakrise zu bewältigen. Auf unserer 30-jährigen Nachhaltigkeitsreise konnten wir große Erfolge feiern und sind entschlossen, unsere ehrgeizigen ökologischen Nachhaltigkeitsziele ohne Kohlenstoffkompensation zu erreichen“, sagt Laurel Hurd, CEO von Interface. „CO2-negative Teppichfliesen haben für Interface alles verändert. Wir wissen jetzt, dass es möglich ist, mehr CO2 zu speichern, als wir ausstoßen – und wir glauben, dass wir dies in unserem gesamten Produktportfolio erreichen können, von Teppichfliesen bis hin zu elastischen Bodenbelägen. Wir wollen uns selbst und andere herausfordern, CO2-negativ zu werden, unternehmensweit und das ohne Kompensationen. Wir hoffen, dass wir die Industrie weiterhin dazu ermutigen können, sich uns anzuschließen, um durch unser kollektives, auf die Reduktion der CO2-Gesamtemissionen fokussiertes Handeln eine noch größere Wirkung zu erzielen.“

Plan zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks

Interface bietet die Teppichfliesenprodukte mit dem geringsten CO2-Fußabdruck in der Branche an, basierend auf öffentlich zugänglichen Emissionsdaten in Umweltproduktdeklarationen (EPDs). Das Unternehmen hat in drei Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht – hinsichtlich Innovationen in der globalen Teppichfliesenproduktion, der Beschaffung von Rohstoffen, der Zusammenarbeit mit Lieferanten und der Konzentration auf den gesamten Lebenszyklus seiner Produkte. Ein Schwerpunkt liegt auf der Wiederherstellung des Originalzustandes, um die Produkte im Einsatz zu halten, sowie weltweit auf Programmen für die Wiederverwendung und das Recycling.

Interface wendet diese einzigartigen und marktführenden Ansätze auf seine elastischen Bodenbeläge an, um Optimierungen in seinem gesamten Produktportfolio zu beschleunigen.

Beispiele für aktuelle und zukünftige Initiativen, die von zusätzlichen Investitionen profitieren könnten, sind

  • Neukonzeption der Produktentwicklung und -fertigung zur Förderung der CO2-Reduktion und -Speicherung
  • Verringerung des CO2-Fußabdrucks elastischer Bodenbeläge durch Innovationen in der Herstellung und bei den Rohstoffen sowie durch Erhöhung des Recyclinganteils
  • Verstärkter Einsatz von biobasierten Materialien in allen Produktkategorien
  • Sondierung von Möglichkeiten und Partnerschaften in der Lieferkette, um zukünftig Scope-3-Emissionen anzugehen
  • Identifizierung und Förderung der kommerziellen Adaption von Kreislaufmodellen in allen Produktkategorien

„Unser Ansatz ist einfach: Vermeiden. Reduzieren. Speichern. Vorangehen“, sagt Liz Minné, Head of Global Sustainability Strategy bei Interface. „Wir verdoppeln unsere Anstrengungen, um mehr CO2 zu speichern, als wir unternehmensweit emittieren. Wir vermeiden und reduzieren Emissionen in unserer gesamten Produktherstellung, unserer Geschäftstätigkeit und unserer Lieferkette und arbeiten daran, mehr CO2 in unseren Produkten zu speichern. Wir verfolgen diesen Kurs seit 30 Jahren und werden nicht aufhören, bis wir im Jahr 2040 ohne Kompensationen CO2-negativ sind. Und wir hoffen, dass wir andere dazu inspirieren, das Gleiche zu tun.“

Interface Klima-Ziele

Interface wird seine Maßnahmen auf innovative Projekte zur direkten Reduktion von CO2-Emissionen und -Speicherung konzentrieren, um seine ehrgeizigen Ziele in Bezug auf die ökologische Nachhaltigkeit zu erreichen. Dazu zählen:

  • Bis 2030 sollen die von der Science Based Targets initiative (SBTi) validierten Ziele erreicht werden, um die absoluten Scope-1- und Scope-2-Treibhausgasemissionen ebenso wie die absoluten Scope-3-Emissionen aus eingekauften Waren und Dienstleistungen zu halbieren und die Emissionen aus Geschäftsreisen und dem Pendeln der Mitarbeitenden um 30 Prozent zu reduzieren, jeweils ausgehend vom Basisjahr 2019.
  • Bis 2040 ein CO2-negatives Unternehmen ohne Kompensationen zu werden.

Aktualisierung der Emissionsausgleichsprogramme

Ab dem 30. April 2024 stellt Interface seine Programme Carbon Neutral Floors™ und Carbon Neutral Enterprise ein, um die Projektbudgets für Dekarbonisierungsoptionen zu erhöhen, die das Unternehmen weiterhin in einem sich schnell entwickelnden Markt für Klimalösungen identifiziert. Interface wird bis Ende 2024 verifizierte Emissionsgutschriften für alle Kundenkäufe anbieten.

Die Berechnungen und Daten zum CO2-Fußabdruck von Interface sind drittverifiziert, einschließlich der Auswirkungen der Produkte während des gesamten Lebenszyklus und der Scope-1-, -2- und -3-Emissionen des Unternehmens ohne Kompensationen. Diese verifizierten Auswirkungen werden in EPDs, Produktspezifikationen und jährlichen EcoMetrics- und Impact-Berichten dargestellt.

Weitere Informationen über den Weg von Interface hinsichtlich der Nachhaltigkeit und der Klimaziele des Unternehmens unter http://www.interface.com/allin.

Trauert um Alfred H. Schenkmann  

Alfred H. Schenkmann, Gründungsgesellschafter und Mitnamensgeber der Schenkmann & Piel Verfahrenstechnik GmbH & Co. KG, ist am 12. April 2024 im Alter von 87 Jahren verstorben. Von der Gründung im Jahr 1977 bis zu seinem Renteneintritt am 1. November 2001 war Schenkmann 24 Jahre lang als Geschäftsführer der Schenkmann & Piel Verfahrenstechnik in Leverkusen tätig. Auch nach der Übernahme durch Dieffenbacher im Jahr 2003 blieb er dem Unternehmen eng verbunden und war stets zur Stelle, wenn guter Rat benötigt wurde.

Schenkmann, der laut eigener Auskunft während seiner Berufslaufbahn mehr als 80 Länder der Erde bereiste, war in der globalen Holzwerkstoffindustrie bestens vernetzt und weltweit als ausgewiesener Fachmann bekannt. So wurde er zum Beispiel im Jahr 1997 in die Wood Composites Hall Of Fame der Washington State University aufgenommen. Eine Ehre, die er sich mit Branchengrößen und Holzwerkstoffpionieren wie Wilhelm Klauditz und Fred Fahrni teilte.

„Neben seinem Unternehmer- und Erfindergeist wurde Alfred Schenkmann unter seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor allem für sein Wissen und seine Hilfsbereitschaft sowie seinen unermüdlichen Einsatz für die Firma geschätzt“, berichtet Wolfgang Allerödder, Leiter der Produktgruppe Umwelttechnik und Beleimung bei Dieffenbacher in Leverkusen, der selbst seit seiner Zeit als Werkstudent unter Alfred Schenkmann gearbeitet hat. „Von den durch ihn gewonnenen Kontakten profitiere ich bis heute“, so Allerödder.

„Als rheinische Frohnatur war Alfred Schenkmann überall auf Anhieb beliebt. Wo er auch hinkam, wurde ihm stets höchste Anerkennung entgegengebracht“, erinnert sich sein langjähriger Wegbegleiter und ehemaliger Dieffenbacher-Geschäftsführer Wolf-Gerd Dieffenbacher. „Mit Alfred H. Schenkmann verliert Dieffenbacher einen allseits angesehenen Ratgeber und die weltweite Holzwerkstoffindustrie einen ihrer Pioniere. Unsere Gedanken sind in diesen Tagen bei seinen Angehörigen, denen ich im Namen des gesamten Unternehmens unser tief empfundenes Mitgefühl aussprechen möchte.“