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Autor: Hahn, Sebastian

Bruttoinlkandsprodukt 1Q 2024
Destatis

Bruttoinlandsprodukt leicht gestiegen

Laut Statistischem Bundesamt ist das Bruttoinlandsprodukt im 1. Quartal 2024 gegenüber dem 4. Quartal 2023 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,2 Prozent gestiegen, nachdem es zum Jahresende 2023 zurückgegangen war (revidiert minus 0,5 Prozent im 4. Quartal 2023 zum Vorquartal; bisher: minus 0,3 Prozent). Das leichte Wachstum wurde von steigenden Bauinvestitionen und der Exporte getragen. Die privaten Konsumausgaben gingen dagegen zurück.

Im Vorjahresvergleich war das BIP im 1. Quartal 2024 preisbereinigt um 0,9 Prozent niedriger als im 1. Quartal 2023. Preis- und kalenderbereinigt war der Rückgang geringer (minus 0,2 Prozent), da 1,6 Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als im Vorjahreszeitraum.  Neben der Berechnung des 1. Quartals 2024 hat das Statistische Bundesamt wie üblich auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse des Vorjahres überarbeitet und neu verfügbare statistische Informationen in die Berechnungen der Ergebnisse einbezogen. Dabei ergaben sich für das vierteljährliche preisbereinigte BIP Änderungen der bisherigen Ergebnisse von bis zu 0,2 Prozentpunkten. Die aktuellsten Berechnungen zeigen, dass die Wirtschaftsleistung im gesamten Jahr 2023 um preisbereinigt 0,2 Prozent gesunken ist (bisher: minus 0,3 Prozent), preis- und kalenderbereinigt stagnierte das Wirtschaftswachstum (revidiert 0,0 Prozent, bisher: minus 0,1 Prozent).

Surteco-Logo 2023
Surteco

Erfolgreiches erstes Quartal

Die Umsätze des Surteco Konzerns lagen im ersten Quartal 2024 mit 222,3 Mio. Euro um acht Prozent über dem Vorjahreswert von 205,7 Mio. Euro. Dabei waren die erworbenen Geschäftsbereiche von Omnova im ersten Quartal des Vorjahres nur für einen Monat enthalten.

Im Wesentlichen durch Margenverbesserungen aus dem Programm Performance Plus und dem Wegfall der Transaktionskosten aus der Akquisition stieg das Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern (EBITDA) um 44 Prozent auf 27,6 Mio. Euro (Vorjahr: 19,1 Mio. Euro) und das Vorsteuerergebnis (EBT) um 90 Prozent auf 9,8 Mio. Euro (Vorjahr: 5,1 Mio. Euro).

Der Konzerngewinn stieg ebenfalls um 90 Prozent auf 6,9 Mio. Euro nach 3,6 Mio. Euro im Vorjahr, woraus sich ein Ergebnis je Aktie von 0,44 Euro (Vorjahr: 0,23 Euro) ergibt. Insofern wird die Prognose vom Geschäftsbericht 2023 bestätigt. Der Konzernumsatz soll demnach für das Gesamtjahr 2024 im Bereich von 860 Mio. Euro bis 910 Mio. Euro liegen und das EBITDA adjusted für den Konzern wird im Bereich zwischen 85 Mio. Euro und 105 Mio. Euro erwartet.

 „In einem nach wie vor schwierigen Marktumfeld ist uns ein guter Start in das Geschäftsjahr 2024 gelungen. Unsere Maßnahmen aus dem Performances Plus Programm haben wesentlich zur Ergebnisverbesserung beigetragen.“, so Wolfgang Moyses, der Vorstandsvorsitzende der Surteco Group.

Destatis

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Februar gestiegen

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2023 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang um 0,9 Prozent. Dabei nahm der Auftragseingang im Hochbau um 1,5 Prozent ab, im Tiefbau stieg er dagegen um 2,8 Prozent. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe lag um 4,0 Prozent über dem Vorjahresniveau.

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2024 lagen die realen Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe kalenderbereinigt um 1,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Nominal waren die Auftragseingänge um 4,1 Prozent höher.

Umsatz gestiegen

Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im Februar 2024 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,0 Prozent gestiegen. Der nominale Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 2,6 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro.

In den ersten zwei Monaten 2024 reduzierten sich die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum real um 1,3 Prozent und nominal um 0,1 Prozent.

Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen nahm im Februar 2024 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozent ab.

Am 23. April fanden die DCC-Fachbeiräte des Bereichs Kitchen/Bath in Herford zu Beratungen zusammen
Daten Competence Center

Digitaler Produktpass, Klassifizierung und mehr im Fokus

Insgesamt rund 70 Vertreter aus Möbelindustrie und -handel, Software-Dienstleister sowie Gäste aus Verbundgruppen trafen sich am 23. und 24. April in den Fachbeiräten Kitchen/Bath und Living beim Daten Competence Center e.V. in Herford, um über die zahlreichen und umfangreichen Herausforderungen in den nächsten Jahren für die digitale Transformation der Möbelbranche zu beraten.

Allein die aus dem Wachstumschancengesetz oder der Europäischen Ökodesign-Verordnung ESPR abzuleitenden rechtsverbindlichen Konsequenzen mit ihren jeweils knappen Umsetzungsrahmen werden auch bei den ‚Möblern‘ umfangreiche Kapazitäten binden und oftmals zu kaum abschätzbaren Kraftakten führen. Sicher ist: Ohne effizientes, intelligentes Daten-Handling und innovative neue Daten-Managementtools sind diese Herausforderungen nicht zu stemmen. 

Damit werden auch die Aufgaben des DCC wesentlich erweitert: das Engagement beim Digitalindex, beim Konsortium Furniture-X, dem FXM Think Tank, beim Digitalen Produktpass (DPP), der automatisierten Produktklassifikation oder sofort abrufbaren 3D-Darstellungen auf Bauteilebene sind Aufgaben der Zukunft. Entsprechend mit Referaten und Diskussionen gefüllt waren beide Sitzungstage.

DCC-Geschäftsführer Dr. Olaf Plümer eröffnete beide Veranstaltungen mit den üblichen Formalien und seinem Geschäftsbericht. Dabei überraschte die Fachbeiräte das außergewöhnliche Interesse am Daten Competence Center auf Medienseite – was für die herausragende Position dieser neutralen Organisation und die dort geleistete Arbeit spricht, aber auch den deutlichen Informations- und Handlungsbedarf bei der Digitalisierung in der Möbelbranche offenbart.

In weiteren Worten leitete Dr. Plümer zum hochkomplexen Digitalen Produktpass über, bei dem zumindest die Umsetzungstermine feststehen und die Arbeit in verschiedenen Gremien auf europäischer, deutscher sowie Branchenebene organisiert ist. Die Möbelbranche mit ihren konfigurierbaren Produkten zumeist in Losgröße 1 wird zu den Pionieren des DPP-Einsatzes und der ESPR-Umsetzung gehören – was einerseits herausfordernd, mit Blick auf Kreislaufwirtschaft, Product Carbon Footprint (PCF) und dem Recht auf Reparaturen andererseits jedoch zu wettbewerbsfördernden Alleinstellungsmerkmalen führen dürfte.

Auf der Sitzung des Fachbeirats Kitchen/Bath war das Thema „3D“ für Küchen ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt. Ekkehard Beier (Intelligentgraphics), Werner Herrmann (UBWH) und Dr. Lutz Holtmann (Cyncly) informierten zum jüngsten DCC-Workshop 3D, zu kommenden Anforderungen an 3D-Daten mit Blick auf das Format IFC sowie zur ‚Digital Twin Platform for Living Spaces‘. 

Während Beier den spezifischen Umgang mit 3D bei Küche mittels sogenannter „Grey Spaces“ behandelte, legte Herrmann anschließend ‚den Finger in die Wunde‘ hinsichtlich des nach wie vor weit verbreiteten, aber schon seit 2006 bestehenden Formats Edigraph. Mit Blick sowohl auf Internationalität, Digitale Zwillinge und kollaborativem Arbeiten als auch auf neue, über Architekten zu erschließenden Märkte regte er die sukzessive Datenanlage bzw. -überführung in das BIM-spezifische Format IFC an.

Dr. Holtmann griff die Dynamik neuer Anforderungen an Daten auf und berichtete über die Cyncly ‚Cloud Platform‘ für webbasiertes Contentmanagement, die in Kürze auch für IDM, Eclass- oder BIN/IFC-Daten zur Verfügung stehen soll. Diese Plattform verfolgt einen weltweiten Ansatz, ist neben Polstermöbeln auch für Küchen bzw. Kastenmöbel ausgelegt und ermöglicht die modulare Ablage, Organisation sowie Nutzung von modular aufgebauten, sprich Bauteil-bezogenen 3D-Daten im Datenraum bzw. dem ‚Content Studio‘. Dabei stehen nicht nur Möbeldesign, Produktion und Verkauf im Fokus, sondern vor allem die wichtige Costumer Journey.

„Unsere ‚Content Platform‘ führt bestehende Katalogdaten zusammen, integriert kommerzielle und grafische Produktdaten, standardisiert und klassifiziert Daten auf Basis von Templates und bildet die Komplexität konfigurierbarer Produkte mit Hilfe von wiederverwendeter Baugruppen ab“, so Dr. Holtmann in seinem Beitrag. Und stellt klar: „Diese Strukturen werden geeignet sein, um auch zukünftig notwendig werdende Daten zur Aufbereitung von DPP-Informationen aufnehmen zu können.“

Am zweiten Veranstaltungstag beeindruckten Stefan Wilms (Morphe*) und Carl Philipp Bickmeier (Diomex) die Mitglieder des Fachbeirats Living. Wilms informierte nach einem Rückblick auf die Arbeit 2023 über die jetzigen Abstimmungen mit den die Eclass-Fachgruppe Möbel (50) tangierenden FG Bau (Holzwerkstoffe), Befestigungsmittel (Beschläge), Büromöbel, Elektrotechnik (Beleuchtung) sowie Hauswirtschaft (Haushaltgeräte).

Mit einer überaus erfreulichen Arbeitserleichterung überraschte danach Carl P. Bickmeier: der automatisierten Daten-Klassifikation für Möbel. Der in seinem Haus entwickelte ‚Auto Classifyer‘ übernimmt tägliche Routinearbeiten und weist – nach einmaliger Anlage von Regeln – aus Herstellerkatalogen (IDM) verschiedene Attribute in Xcalibur ohne weiteres händisches Zutun Merkmalen und Produkten zu. Das Roll-Out ist mit dem nächsten Eclass-Release geplant.

Abschließend begeisterte Stephanie Müller von GS1 mit dem neuen, offenen Standard für digitale Lieferscheine ‚Cloud4Log‘ ihre Zuhörer. Die 2019 geborene Projektidee wurde online 2023 „scharf“ geschaltet und wird derzeit von rund 70 Unternehmen aus den Segmenten Herstellung, Spedition und Handel genutzt. Das auf B2B ausgelegte Tool versteht sich als „Dropbox für die Logistik“ und wickelt die Lieferungsdokumentation komplett digital via PDF, QR-Codes sowie maschinenlesbare XML-Anhänge über Endgeräte mit oder ohne API-Schnittstellen ab. Der Fachbeirat empfahl zu Tagungsende nach nur kurzer Diskussion, eine Möbel-spezifische Projektgruppe ins Leben zu rufen, die kostenoptimierte Umsetzung dieses Angebots im DCC zu prüfen und bei positiven Signalen branchenweit zu nutzen.

Europa Möbel-Verbund

Frank Haubold wird Category Manager Küche

Zum 1. Juli übernimmt Frank Haubold beim Europa Möbel-Verbund die neu geschaffene Position des Category Managers Küche und ist damit übergreifend für die Themen Einkauf, Marketing und Vertrieb für die wichtige Warengruppe Küchen verantwortlich. „Der Bereich Küchen steht aktuell und in Zukunft vor großen Herausforderungen und spannenden Entwicklungen. Wir freuen uns daher sehr, einen so versierten Manager, der dazu in der Branche gut vernetzt ist, für diese neu geschaffene Position gewonnen zu haben“, so die EMV-Geschäftsführung.

Der 53-jährige Frank Haubold war u.a. für die möbelbezogenen Messen in Köln verantwortlich und maßgeblich in die Etablierung der LivingKitchen ab 2011 in Köln involviert. In den letzten zehn Jahren hat er umfangreiche Handelserfahrungen hinzu gewonnen, darunter als Verantwortlicher für 110 OBI Küchenstudios und beteiligt am Aufbau der Firma Küchenheld. Aktuell arbeitet Haubold als selbständiger Berater zahlreicher Projekte im Küchensektor.

Bott Gruppe

Baut ungarischen Standort weiter aus

Das bereits seit 1996 zur Bott Gruppe gehörende ungarische Tochterunternehmen Bott Hungária Kft. in Tarnazsadány treibt den Ausbau seiner Fertigungs- und Marktstrukturen kontinuierlich voran.

In den vergangenen fünf Jahren hat die Firmengruppe fünf Mio. Euro in den Standort investiert und den Landesumsatz in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt. Neben einer massiven Erweiterung der Gebäudestrukturen für Produktion und Logistik, galten die kürzlich durchgeführten Investitionen insbesondere neuen CNC- und anderen Fertigungstechnologien. In diesem Zuge ist der Standort auf aktuell rund 200 Mitarbeitende angewachsen.

Insbesondere der lokale Fahrzeugausbau trägt zum anhaltenden Erfolg des ungarischen Tochterunternehmens bei. Der Geschäftsbereich konnte sich in den vergangenen Jahren weitere Marktanteile sichern – in einem bereits durch Bott angeführten Marktumfeld. Darüber hinaus ist das Werk integraler Bestandteil des Produktionsverbundes für die gesamte Firmengruppe. Es beliefert alle Geschäftsbereiche. Die Erzeugnisse kommen in Fahrzeugeinrichtungen, Betriebseinrichtungen und Arbeitsplatzsystemen zum Einsatz.

Die enge Verzahnung im Herstellungsprozess ermöglicht die fortlaufende Reduzierung und vor allem Stabilisierung der Durchlaufzeiten im heutigen schnelllebigen Geschäftsumfeld. Der Kundennutzen besteht in kurzen und verlässlichen Lieferzeiten. „Unser ungarischer Standort ist ein essentielles Glied in unserer Wertschöpfungskette“, sagt René Leroux, der seit Ende 2022 als Geschäftsführer und COO für die Bott Gruppe tätig ist. „Die Herausforderungen der letzten Jahre haben gezeigt, wie wichtig eine starke gruppeninterne Infrastruktur für eine krisensichere Produktion ist. Für die Zukunft sind weitere bedeutende Investitionen in den Ausbau unserer internationalen Standorte geplant.“

BASF SE

Martin Brudermüller übergibt Vorstandsvorsitz an Markus Kamieth

Mit Ablauf der heutigen Hauptversammlung 2024 wird Dr. Markus Kamieth neuer Vorstandsvorsitzender der BASF SE. Auf der Hauptversammlung im Mannheimer Congress Center Rosengarten übergab der bisherige Vorstandsvorsitzende Dr. Martin Brudermüller seinem Nachfolger ein mit BASF-Logo bedrucktes Rad-Trikot. Kamieth promovierte 1998 an der Universität Essen in Organischer Chemie, begann ein Jahr später seine Karriere im Unternehmen und ist seit 2017 Mitglied des Vorstands der BASF SE. Brudermüller arbeitete 36 Jahre für das Unternehmen. 2006 wurde er in den Vorstand berufen, 2018 wurde er Vorstandsvorsitzender.

Surteco-Logo 2023
Surteco Group SE

Guter Start in das Geschäftsjahr 2024 nach schwierigem Jahr 2023

Der Umsatz des Surteco Konzerns lag im Geschäftsjahr 2023 mit 835,1 Mio. Euro (2022: 747,7 Mio. Euro) im zuletzt erwarteten Bereich. Aufgrund schwacher Nachfrage sowie Sondereffekten, unter anderem aus der Akquisition der Omnova Geschäftsbereiche, betrug das Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern (EBITDA) 66,6 Mio. Euro nach 84,2 Mio. Euro im Vorjahr. Unter Berücksichtigung der Sondereffekte erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2023 ein EBITDA adjusted von 86,4 Mio. Euro (2022: 84,2 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) betrug 8,1 Mio. Euro (Vorjahr: 40,2 Mio. Euro) und der Konzerngewinn gab durch die Sondereffekte und die Finanzierungskosten der Akquisition um -149 Prozent auf -12,3 Mio. Euro nach. Aufsichtsrat und Vorstand haben sich Entschlossen, die Liquidität für dieses Jahr im Unternehmen zu halten und den gemäß HGB entstandenen Jahresfehlbetrag auszugleichen. Ein Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung entfällt somit.

„Das Jahr 2023 war stark von Sondereffekten beeinflusst. Damit haben wir jedoch die Weichen für die Zukunft gestellt, was sich schon im ersten Quartal des neuen Jahres auszahlt. “, so Wolfgang Moyses, der Vorstandsvorsitzende der Surteco Group SE.

Die schwache Nachfrage spiegelte sich in allen Segmenten wider. So sanken die Umsätze bei Surfaces um -4 Prozent und das EBIT gab auf -2,6 Mio. Euro (Vorjahr: 1,8 Mio. Euro) nach. Das Segment Edgebands erwirtschaftete bei einem Umsatzminus von -7 Prozent ein EBIT von 14,0 Mio. Euro nach 19,7 Mio. Euro im Vorjahr. Die Umsätze bei Profiles gaben um -8 Prozent nach und das EBIT betrug 9,5 Mio. Euro (Vorjahr: 12,3 Mio. Euro).

Aufgrund der erworbenen Geschäftsbereiche, die auch für das thailändische Geschäft diesem Segment zugerechnet werden, stiegen die Umsätze bei North America um 125 Prozent. Das EBIT sank hingegen aufgrund akquisitionsbedingter Sondereffekte auf -11,8 Mio. Euro (Vorjahr: 7,2 Mio. Euro). Mit einem Rückgang von -9 Prozent war auch der Umsatz des Segments Asia / Pacific betroffen. Das EBIT betrug 7,2 Mio. Euro nach 10,2 Mio. Euro im Vorjahr.

Ausblick 2024

Surteco startete mit einem vorläufigen Umsatz von 222,3 Mio. Euro (Vorjahr: 205,7 Mio. Euro) und einem vorläufigen EBITDA adjusted von 27,6 Mio. Euro (Vorjahr: 19,1 Mio. Euro) gut in das Geschäftsjahr 2024. Zwar wird vorläufig nicht mit einer Erholung der Nachfrage in 2024 gerechnet, jedoch fallen akquisitionsbedingte Sonderaufwendungen weg und es werden Verbesserungen aus dem Programm Performance Plus erwartet. Insofern rechnet der Konzern für das Gesamtjahr 2024 mit einem Umsatz zwischen 860 und 910 Mio. Euro und mit einem EBITDA adjusted zwischen 85 und 105 Mio. Euro.

Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH)

Tarifrunde beendet

In der Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie ist die Tarifrunde 2023/2024 beendet. Mit dem Abschluss in Berlin-Brandenburg wurden am 9. April im letzten Tarifgebiet die Entgeltsteigerungen für die kommenden zwei Jahre beschlossen. In Niedersachsen/Bremen und in Baden-Württemberg war es bereits in der vierten Kalenderwoche zu ersten Ergebnissen gekommen.

In den meisten Tarifgebieten steigen die Bezüge für Lohn- und Gehaltsempfänger jeweils um 5 Prozent im Herbst 2024 sowie um weitere 3 Prozent im Laufe des kommenden Jahres. Wann die einzelnen Erhöhungen in den jeweiligen Tarifgebieten umgesetzt werden, ist unterschiedlich. In den Tarifgebieten Thüringen, Sachsen und Berlin-Brandenburg gibt es davon abweichende Erhöhungen. Die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich in den meisten Tarifgebieten ebenfalls um 5 bzw. 3 Prozent für die jeweiligen Ausbildungsjahre 2024 und 2025.

Hinzu kommen Inflationsausgleichsprämien, die je nach Tarifgebiet zwischen 1.800 und 2.600 Euro betragen können und unterschiedlich gestaffelt sind. Die Tarifabschlüsse haben eine Laufzeit von jeweils 23 bis 25 Monaten.

In einer Bilanz erklärt HDH-Hauptgeschäftsführer Denny Ohnesorge: „Die nun in allen Regionen erzielten Tarifabschlüsse bedeuten Planungssicherheit für unsere Unternehmen. Allerdings verlangen die aktuelle Konjunkturschwäche, gepaart mit strukturellen Defiziten am Standort Deutschland, und die teils verhaltenen Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung in Kernbranchen der Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie unseren Unternehmen viel ab“, mahnt Ohnesorge.