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Autor: Hahn, Sebastian

imm cologne

Frische Impulse und Vernetzung im Fokus

Die Vorbereitungen für die kommende „imm cologne“, die vom 12. bis 16. Januar 2025 stattfindet, laufen auf Hochtouren. Durch die Weiterentwicklung bewährter Formate will die Koelnmesse ein noch ansprechenderes und effektiveres Erlebnis bieten.

Unter ihrem neuen Leitthema „Connecting Communities“ und dem daraus abgeleiteten Messekonzept „The Circles“ förderte die „imm cologne“ dieses Jahr gezielt die Vernetzung und den Austausch innerhalb der Möbelbranche. „Die positiven Rückmeldungen aus dem Markt verdeutlichen, dass die imm cologne noch immer ein wichtiger Treiber der Branche ist. Sie hilft der Industrie gerade in der aktuell herausfordernden Marktlage sowohl handelsseitig als auch medial frische Impulse zu setzen“, bekräftigt Bernd Sanden, Director der imm cologne. „Mit diesem Bewusstsein treiben wir unsere Planungen mit noch mehr Energie und Vorfreude voran, um den Erfolg weiter fortzusetzen und die Zukunft der Möbelbranche gemeinsam zu gestalten.“

2025 soll das Konzept des brancheninternen Dialogs weiter intensiviert werden. Zudem sorgen neue Hallenkonzepte in den Segmenten „Pure“, „Home“ und „Sleep“ für überraschende Messeerlebnisse bei allen Beteiligten. Für Aussteller wird es darüber hinaus spezielle Teilnahmeformate geben, die darauf ausgerichtet sind, maßgeschneiderte Lösungen bereitzustellen.

Neben dem übergreifenden Messekonzept wird auch der „imm cologne Summit“ weiterentwickelt. Der in Zusammenarbeit mit dem Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) und dem Handelsverband Möbel und Küchen (BVDM) organisierte Kongress beleuchtete im Januar die vielfältigen Perspektiven der Einrichtungsbranche.

Ein besonderes Highlight für die Teilnehmenden wird 2025 erneut der Designwettbewerb „Pure Talents Contest“ sein, der Anfang des Jahres mit über 1000 Einreichungen einen neuen Rekord verzeichnete.

CIFF Guangzhou

Aussteller- und Besucherrekord

Sehr erfolgreich ging im März die CIFF Guangzhou über die Bühne. Die diesjährige Ausgabe war in zwei Abschnitte unterteilt: Vom 18. bis 21. März drehte sich alles um Wohn- und Outdoormöbel, Deko-Artikel und Stoffe. Vom 28. bis 31. März lag der Fokus auf Büromöbeln, Maschinen und Materialien. Insgesamt präsentierten sich auf einer Gesamtfläche von 850.000 qm rund 4.700 Aussteller. Das entspricht einem Zuwachs von 11,8 Prozent im Vergleich zum letzten Rekordjahr 2019. Auch die Zahl der Fachbesucher:innen erhöhte sich deutlich: um 22 Prozent auf 363.450. Darunter waren mehr als 51.000 internationale Interessenten – ein Plus von 43,1 Prozent im Vergleich zu 2019.

Neben den Produktnews bot die Messe an Besucher:innen ein breites Spektrum an Ausstellungen, Konferenzen und Foren. Mit dabei waren zahlreiche bekannte Designer:innen, sodass es vielfältige Möglichkeiten zum Networking gab.

Die nächste CIFF Guangzhou findet im März 2025 statt – wieder in zwei Phasen.

BSH

Rekordausgaben für Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte BSH einen Umsatz von 14,8 Mrd. Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte lag er auf dem Niveau des Vorjahres, nominal ging er erwartungsgemäß nach der Corona-Sonderkonjunktur um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Dennoch wird kräftig in Produkt- und Wachstumsstrategie sowie in Forschung und Entwicklung investiert. 

Die Region Nordamerika (USA/Kanada) verzeichnete trotz stabiler Marktanteile einen Umsatzrückgang von 11,3 Prozent, die Region Greater China – 10,5 Prozent, in der Region Europa waren es – 6,3 Prozent.Trotz der rückläufigen Entwicklung, insbesondere im Heimatmarkt Deutschland, gab es auch positive Ergebnisse: Etwa in Südeuropa, wo Umsatzzuwächse erreicht wurden.In der Region Emerging Markets (u.a. Osteuropa, Mittlerer Osten und Afrika) fiel der Umsatzrückgang mit 2,2 Prozent vergleichsweise geringer aus. Ohne Berücksichtigung der vollständig vollzogenen Aufgabe des Russlandgeschäfts konnte die BSH insbesondere durch die positive Entwicklung in der Türkei ein leichtes Umsatzwachstum verzeichnen. 

„Wir verfolgen einen strategischen Zukunftsfahrplan”, betont CEO Dr. Matthias Metz.„So haben wir beispielsweise in der Türkei in ein neues Service- und Logistik-Zentrum sowie in eine neue Herdfabrik in Ägypten für den afrikanischen Markt investiert. In unserer neuen Fabrik in Mexiko laufen ab Mitte des Jahres die ersten Kühlgeräte für den nordamerikanischen Markt vom Band. Mit unseren neuen Erlebnis- und Design-Zentren in verschiedenen Städten Nordamerikas unterstützen wir aktiv unsere Kunden und Partner, wie zum Beispiel Bauträger, Designer undArchitekten.“ 

Der Rückgang der Haus- und Wohnungskäufe im vergangenen Jahr führte zu einer deutlichen Reduktion des Küchenabsatzes und damit zu einer insgesamt geringeren Nachfrage nach Hausgeräten, insbesondere im Einbausegment. Besonders deutlich wird dies im Bereich Kochen, also bei Öfen und Kochfeldern, sowie im Bereich Kühlen und Geschirrspülen.Positiv entwickelten sich hingegen der Bereich Wäschepflege und der Kundendienst.Bei den kleinen Hausgeräten (consumerproducts)gab es einen Umsatzrückgang von 7,2 Prozent. 

Mit Investitionen von 600 Mio. Euro, rund vier Prozent des Umsatzes, setzt die BSH ihre Produkt- und Wachstumsstrategie in allen Regionen fokussiert um. „Mit einerRekordsumme von rund 850 Mio. Euro investieren wir zudem so viel in Forschung und Entwicklung wie nie zuvor”, sagt CFO Gerhard Dambach.Darüber hinaus flossen 2023 10 Mio. Euroin mehr als 270 Energieeffizienzmaßnahmen, damit wurden rund 35 Gigawattstunden Energie in der Produktion eingespart. Im Kühlgerätewerk in Giengen wurde eine Wärmerückgewinnungsanlage installiert, in China die größte Photovoltaikanlage der gesamten Bosch-Gruppe errichtet.Seit September 2023 kommt am Standort Dillingen bei der Fertigung von Geschirrspülern teilweise Edelstahl zum Einsatz, der einen bis zu 47 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck als herkömmlicher Edelstahl hat. 

Um den Einsatz von Reparaturen als nachhaltigere Alternative zum Austausch zu stärken, hat die BSH im vergangenen Jahr die Ersatzteilverfügbarkeit für Großgeräte auf bis zu 15 Jahre, für Kleingeräte auf bis zu 10 Jahre verlängert. Damit übertrifft der Hausgerätehersteller bei Großgeräten die gesetzlichen Anforderungen in der EU und auch die meisten Wettbewerber deutlich. 

Acryl Licht Design

Unternehmen steht zum Verkauf

Räume, Objekte und Möbel beeindruckend aufwerten – dafür steht Acryl Licht Design. Unter anderem hat sich das Unternehmen aus Oelde mit seiner hohen Kompetenz in Sachen Flächenlicht einen Namen gemacht. Nun steht Acryl Licht Design aufgrund des fortgeschrittenen Alters des Firmeninhabers Rainer Horst zum Verkauf. Kontaktaufnahme ist problemlos über die Website www.ald-design.de möglich.

„Unsere Kunden sind Handwerksbetriebe, die unser Flächenlicht natürlich auch dazu nutzen, um sich im Wettbewerb zu differenzieren“, so Rainer Horst. „Genauso zählen wir Architekten, Innenausbauer, Ladenbauer, Glaser, Bad- und Küchenbauer und noch einige mehr zu unseren Kunden.“

Rotpunkt Küchen

Neuer Einkaufsleiter und neuer Außendienst-Profi

Marco Hebbelmann ist seit 1. April 2024 neuer Einkaufsleiter bei Rotpunkt Küchen. Zu den Aufgaben des 33-Jährigen gehören neben Lieferantenmanagement und Verhandlungsführung auch die Produktentwicklung. Erfahrungen im Einkauf sammelte der gelernte Bank- und Industriekaufmann sowie studierte Wirtschaftsingenieur und Wirtschaftsjurist zuvor bereits bei der Firma Wiemann Möbel in Georgsmarienhütte. Dort war er sieben Jahre im Einkauf tätig.

Für Andreas Wagner, geschäftsführender Gesellschafter, ist die Neubesetzung mit einer weiteren Modernisierung der Prozesse und Abläufe im Einkaufsmanagement verbunden. Diese ergeben sich aus der positiven Unternehmensentwicklung des Küchenmöbelherstellers. Der Umsatz von Rotpunkt Küchen stieg in den letzten Jahren von 65 Mio. Euro im Jahr 2018 auf 100 Mio. Euro im Jahr 2023.

Neu besetzt hat Rotpunkt Küchen das Außendienstgebiet Nordbayern, Südhessen und Südthüringen. Seit dem 1. März 2024 ist Roland Lang für die Betreuung der Handelspartner in diesem Gebiet verantwortlich. Als neuer Gebietsverkaufsleiter löst er Michael Zwießler ab, der nach einer Übergangszeit zur Einarbeitung seines Nachfolgers in den Ruhestand geht. Roland Lang verfügt über umfangreiche Branchenerfahrungen. Nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann führte der Weg des heute 59-Jährigen bereits 1984 in den Küchenfachhandel. Auf Basis einer Ausbildung zum Küchenspezialisten folgten weitere Stationen im Fachhandel bis hin zur Leitung eines Küchenstudios. Von 2000 bis 2024 war er für den Arbeitsplattenspezialisten Lechner im Außendienst in der genannten Region unterwegs.

„Mit Roland Lang haben wir einen versierten Branchenkenner und optimalen Nachfolger für Michael Zwießler gewonnen“, sagt Sven Herden, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb von Rotpunkt Küchen.

MHK Group

Strategische Innovationen gegen Marktunsicherheiten

Bilanz nach einem Jahr im Amt: Unter der Leitung von CEO Volker Klodwig hat sich die Gruppe auf ihre digitalen und infrastrukturellen Entwicklungen konzentriert, um sich in einem schwierigen Marktumfeld zu behaupten. Das Ergebnis: die MHK-Group bleibt auf Kurs.

Zusammen mit Carolin Kronenberg (CFO), Thorsten Hallermeier (CDO), Dr. Olaf Hoppelshäuser und Frank Bermbach trat Volker Klodwig an, die MHK Group erfolgreich weiterzuentwickeln und zukunftsorientiert auszurichten. Eine herausfordernde Aufgabe, wie Volker Klodwig im Rahmen des Mediengesprächs betonte, denn „die marktbestimmenden Rahmenbedingungen haben es uns 2023 nicht gerade leicht gemacht.“ Insgesamt hat die MHK Group im Krisenjahr 2023 substanziell in die Unternehmenskonjunktur ihrer Gesellschafter:innen investiert, „um akute Folgen des schwierigen Wirtschaftsumfeldes abfedern zu können aber vor allem auch, um diese Phase zu nutzen“, so Klodwig und er bleibt optimistisch. Denn die Konsumlaune werde zurückkehren und dann profitieren die Unternehmen davon, die sich klar im Markt positioniert haben, die Markenbekanntheit nutzen, um ihren Kundinnen und Kunden Orientierung zu geben und die ihre Prozesse digital und damit schlank und effizient aufgesetzt haben.

Starker Mitgliederzuwachs

Diese aktive Krisenbewältigung, das breitgefächerte Leistungsportfolio, die Stärke der profilierten Handels- und Eigenmarken und die zahlreichen Initiativen für Digitalisierungslösungen, die Effizienz steigern, leisteten einen Beitrag, dass die Gruppe 2023 mit einer Rekordzahl an neuen Küchenfachhändlern und Fachhandwerksbetrieben wachsen konnte. 4.233 Gesellschafter:innen zählte die MHK Group zum Stichtag 31. Dezember 2023. Das sind 356 neue Gesellschafter:innen, die die MHK Group unter schwierigsten Marktvoraussetzungen gewinnen konnte – der stärkste Mitgliederzuwachs innerhalb eines Jahres seit Bestehen der MHK Group. „Ich denke, das zeigt eindrücklich, dass wir die richtigen Zeichen gesetzt haben und wir unserer Reputation als führende europäische Branchenplattform gerecht werden“, unterstreicht Volker Klodwig.

Negativeffekte fast kompensiert

Haltung sorgt für Zusammenhalt, Investitionen für Stabilität und Zukunftsperspektiven. Ihre Stabilität stellte die MHK Group 2023 einmal mehr unter Beweis. So konnte sie die schlechte Konjunktur in Deutschland an der Null-Linie (-0,08 Prozent, 6,243 Mrd. Euro) abfangen. Und auch die europäischen Standorte blieben trotz der widrigen Rahmenbedingungen auf Kurs (-1,75 Prozent, 3,418 Mrd. Euro). Insgesamt erwirtschafteten die MHK Gesellschafter:innen einen Bruttoumsatz in Höhe von 9,661 Mrd. Euro (-0,68 Prozent). Das Fundament für diese resiliente Umsatzsituation sieht Volker Klodwig zum einen im Mitgliederzuwachs von neun Prozent: „Wir konnten uns auf bestehender Fläche den Marktentwicklungen selbstverständlich auch nicht entziehen. Die MHK hat aber durch ihr Mitgliederwachstum die Negativeffekte in den Märkten fast vollständig kompensiert.“ Zum anderen habe auch eine hochwertigere Ausstattung der Küchen und damit verbunden der gestiegene Verkaufspreis dazu beigetragen. Die durchschnittlichen Kosten für eine Küche lagen 2023 im Fachhandel (ohne REDDY) bei 18.780 Euro (+6,72 Prozent). In den REDDY Fachmärkten betrug der Verkaufspreis durchschnittlich 11.067 Euro (+2,7 Prozent).

Handels-, Franchise- und Eigenmarken

Ein weiterer wichtiger Erfolgsbaustein für die Partner:innen sowohl in Deutschland als auch in allen Auslandsgesellschaften der MHK Group sind die Eigen- und Handelsmarken. Ihre Bedeutung wird beim Blick auf die Umsätze deutlich. Rund zwei Drittel werden im Segment Küche über die fünf Eigenmarken Designo, elementa, neola, selektiv und xeno erwirtschaftet. Das erste am Markt eingeführte Konzept, elementa, sorgt seit nunmehr 25 Jahren für echte Alleinstellungsmerkmale im Fachhandel. Ebenfalls Geburtstag feiert in diesem Jahr das MHK Franchisesystem REDDY Küchen, das sich auch in Belgien und Holland großer Beliebtheit erfreut. Als eine der bekanntesten und mehrfach ausgezeichneten Franchisemarken, macht REDDY Küchen seit 30 Jahren erfolgreiches Unternehmertum möglich und unterstützt die Partner:innen mit innovativen Produkten und umfangreichen Dienstleistungen. Die bei den Verbraucher:innen bekannteste Handelsmarke im Segment Küche ist „musterhaus küchen“. Mit der Weiterentwicklung der Markenidentität in 2023 und einem groß angelegten neuen Markenauftritt erzeugt sie maximale Relevanz bei den Küchenkäuferinnen und -käufern. Mehr als 100 Partner:innen möchten Teil dieser Story sein und haben bereits den Prozess der Umgestaltung angestoßen. „Seit Anfang Januar zeigen wir gemeinsam mit unseren Testimonials Giovanni und Stefano Zarrella, welchen Sound die Marke draufhat“, berichtet Torsten Racky, Leiter Corporate Marketing. Die Kampagnen sind Omnichannel aufgesetzt. Mehr als 100 Mio. Kundenkontakte haben die ersten Ausspielungen bereits generiert. „Darüber hinaus haben wir mit dem digitalen Marketing-Portal dafür gesorgt, dass unsere Küchenstudio-Partner einen direkten und schnellen Zugriff auf alle digitalen Materialien und Print-Produkte haben.“

„SHK.MARKET“ treibt Digitalisierung im Handwerk voran

Positive Wachstumsimpulse kamen 2023 mit knapp 25 Prozent des MHK-Gesamtumsatzes aus dem Handwerk, insbesondere von interdomus Haustechnik. Befeuert wurde die Entwicklung durch die Klimapolitik der Bundesregierung und die mit dem Ausbruch des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine verbundenen, stark gestiegenen Energiepreise. So investierten die Verbraucher:innen verstärkt in Wärmepumpen und Solaranlagen, um ein stückweit autark zu sein.

Eine der zentralen Herausforderungen für die Zukunft sieht Stefan Ehrhard, Geschäftsführer interdomus Haustechnik, in der Digitalisierung. „Wir unterstützen unsere Gesellschafterinnen und Gesellschafter dabei, ihre Prozesse schlanker und effizienter zu gestalten“, betont er. Dafür launcht interdomus Haustechnik ein neues, digitales Bestellportal: SHK.MARKET. Die Plattform macht das Bestellmanagement in den Betrieben schnell, einfach, transparent und reduziert deutlich die heute bestehende Komplexität.

Cloudbasierte ERP-Lösung: „CARAT kitchenstox“

Und auch im Küchenfachhandel treibt die MHK Group die Digitalisierung weiter voran. Vor einem Jahr bündelten „CARAT“ und das auf ERP-Lösungen spezialisierte Berliner Unternehmen ametras GmbH ihre Kompetenzen und gründeten ein Joint Venture unter dem Namen athenix. Das Ergebnis: „CARAT kitchenstox“. Die 100 Prozent cloudbasierte ERP-Lösung bildet vom ersten Kundenkontakt bis zur Auslieferung den kompletten kaufmännischen Prozess ab und ist vollständig in die Planungssoftware CARAT integriert.

Mit dem „MHK Innovation Hub“ und dem „CARAT Lab“ hat die MHK zwei neue Units geschaffen, die Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz im Hinblick auf aktuelle Entwicklungstrends, echtes Innovationspotenzial und konkrete Chancen im betrieblichen Alltag des Fachhandels und Fachhandwerks analysieren. „Hier beobachten wir genau, welchen konkreten Benefit beispielsweise KI für unsere Gesellschafterinnen und Gesellschafter bereithält, und sind in der Lage, schnell und zielorientiert Lösungen zu entwickeln, zu testen und zu pilotieren. Da haben wir bereits konkrete Projekte für 2024 in der Pipeline”, erläutert Thorsten Hallermeier, CDO der MHK Group.

Auch das Projekt „plan2order” ist technisch so weit fortgeschritten, dass es bereits im April bei verschiedenen Herstellern in eine Testphase geht. Die bisherige Resonanz auf die MHK Initiative sei in vielen Gesprächen, so Thorsten Hallermeier, sehr positiv. Allerdings gebe das konjunkturelle Umfeld im Moment nicht die nötige Schubkraft, um die angestrebte Marktdurchdringung zu erreichen. „Hier hätten wir uns mehr Entschlusskraft von der Industrie gewünscht, eine performante Branchenlösung aktiv mitzugestalten, von der alle, Hersteller- und Handelsseite, profitieren. Jetzt schauen wir nach vorne, wann der richtige Zeitpunkt ist, um alle Branchenpartner ins Boot zu holen. Zwischenzeitlich nutzen wir Elemente der technisch ausgereiften Plattform, um weitere digitale Produktinnovationen voranzutreiben”, erklärt Thorsten Hallermeier.

Verhalten optimistisch für 2024

Obwohl man intensiv nach positiven Nachrichten suchen müsse und die Wirtschaftsforschungsinstitute Stagnation voraussagen, sieht Volker Klodwig verhalten optimistisch nach vorne. Aktuell gebe es viele „wild cards“ – globale Krisenherde, nicht einschätzbare politische Entwicklungen und einen sorgenvollen Blick auf den 5. November angesichts des Risikos eines wieder erstarkenden Protektionismus in den USA. Ob wir eine „Delle“ bewältigt haben oder eine umfassende Transformation unserer Wirtschaft, werde man erst rückblickend interpretieren können. „Entscheidend ist, dass wir mitgestalten. Die Zinswende naht? Dann sollten Fachhändler und Fachbetriebe mit einem attraktiven Produkt- und Leistungsportfolio am Start sein. KI wird für Produktivitätsfortschritte sorgen? Dann sollte sie genau dort integriert sein, wo sie unseren Gesellschafter:innen echten Nutzen bringt“, unterstreicht Volker Klodwig. Die MHK Group sieht er auf Kurs und die strategische Ausrichtung stimme: „Unsere Projekt-Roadmap ist gut gefüllt und wird konzentriert bearbeitet.“ Und last but not least stimme die Haltung: „Das haben wir bereits 2023 unter Beweis gestellt mit unserer Nähe zu den Unternehmen, unserem Dienstleistungsportfolio, das in dieser Form unique ist und mit unserer Innovations-Pipeline, deren Zielfokus stets der Nutzen für unsere Gesellschafter:innen ist.“

Neuer Service für Architekten, Schreiner und Interior-Profis

Das Thema Individualisierung bleibt im Trend: Das Interior soll die Persönlichkeit der Bewohnerinnen und Bewohner widerspiegeln. Weil jeder Mensch einzigartig ist, hat sich die Auswahl in der Einrichtungsbranche enorm multipliziert. Auch Rehau hat das „Rauvisio“ Oberflächenportfolio über die Jahre stetig erweitert und bietet heute eine Vielzahl an Produktlinien an. Auswahl heißt allerdings auch: Die Suche nach der richtigen Lösung ist komplizierter geworden – und das nicht nur hinsichtlich der Farben, Dekore und Materialien, sondern auch in Bezug auf die Verwendung. Es gibt Oberflächen mit Brandschutzfunktion, mit antibakteriellen Fähigkeiten oder für schmale Nischen.

Jetzt kommt das „Surface Select Tool“ von Rehau hinzu: Unter www.rehau.com/surface-select bietet Rehau einen praktischen Überblick über sämtliche Oberflächenkollektionen sowie deren jeweiligen Vorteile und Anwendungsbereiche. Mit wenigen Klicks können Möbelbauer und Interior-Profis die gewünschte Oberfläche herausfiltern, sich von Kombinationsbeispielen inspirieren lassen und Muster als Entscheidungshilfe bestellen.

MF-News online Podcast
Möbelfertigung. Der Podcast. #Folge 37

Holz-Handwerk-Report

Gerade vor dem Hintergrund der Absagen mehrerer großer Maschinenproduzenten stellte sich die Frage: Wie war die Holz-Handwerk in diesem Jahr? Wie fielen Stimmung und Besucherfrequenz aus? Welche spannenden Neuheiten gab es zu sehen? Darüber berichten die mf-Redakteure Sebastian Hahn und Stefan Müller im aktuellen Podcast. Dabei kommen auch Branchenvertreter mit ihren Einschätzungen zu Wort.   

HIER geht es direkt zum Podcast: möbelfertigung. Der Podcast (libsyn.com)

  

ERPO

Stefan Bornemann verlässt das Unternehmen

Überraschend verlässt der langjährige Erpo-Geschäftsführer Stefan Bornemann den Polstermöbelspezialisten auf eigenen Wunsch. Bornemann, der für Marketing, Vertrieb und Entwicklung verantwortliche Geschäftsführer bei Erpo möchte sich nach mehr als 30-jähriger erfolgreicher Tätigkeit neuen beruflichen Herausforderungen widmen und wird auf eigenen Wunsch zum 31.07.2024 aus der Geschäftsführung ausscheiden. Er bleibt dem Unternehmen weiterhin als Gesellschafter verbunden.

Margit Müller, Geschäftsführerin des Mehrheitsgesellschafters BWK GmbH Unternehmensbetei­ligungsgesellschaft würdigt die Arbeit von Stefan Bornemann: ,,Wir danken Herrn Bornemann im Namen aller Gesellschafter für sein herausragendes Engagement und die Weiterentwicklung von Erpo und bedauern seine Entscheidung sehr, respektieren aber natürlich seinen Wunsch. Herr Bornemann hat Erpo über die vielen Jahre mit seinem hohen persönlichen Einsatz und seiner Kompetenz maßgeblich geprägt und Erpo als qualitativ hochwertigen Polstermöbelher­steller mit Produktion in Deutschland etabliert. Erpo wurde unter der Führung von Stefan Bornemann und seinem Mitgesellschafter und Geschäftsführer Jürgen Sollner regelmä­ßig für sein Design, seine Produktqualität und seine Zuverlässigkeit als Partner des Möbelhan­dels ausgezeichnet und ist hervorragend für die Zukunft aufgestellt. Wir freuen uns, dass uns Stefan Bornemann als Mit-Gesellschafter erhalten bleibt.“

Stefan Bornemann ist im Jahr 1995 als Gebietsverkaufsleiter bei Erpo gestartet, verantwortete ab 2001 den Vertrieb und hat 2010 im Zuge eines Gesellschafterwechsels selbst Gesellschafts­anteile übernommen und wurde zum Geschäftsführer ernannt. Seitdem verantwortet er den Ver­trieb, das Marketing sowie die Produktentwicklung und ist Ansprechpartner für zahlreiche Kun­den im deutschsprachigen Raum, Handelspartner im europäischen und asiatischen Ausland sowie die Verbände.

Der langjährige geschäftsführende Gesellschafter Jürgen Sollner, verantwortlich für Produktion, Einkauf, Logistik und Finanzen, betont „Stefan Bornemann und ich haben in all den Jahren stets vertrauensvoll zusammengearbeitet und Erpo gemeinsam zu dem Premium-Hersteller gemacht, der er heute ist. Ich setze alles daran, die Kontinuität von Erpo als Partner des Fachhandels weiterhin zu gewährleisten und das Unternehmen für die Zukunft erfolgreich auszurichten.“

Die Gesellschafter werden die Vertriebsposition zeitnah neu besetzen.