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Autor: Hahn, Sebastian

Pinolino

Führungsteam wird neu aufgestellt

Die Pinolino Kinderträume GmbH stellt ihr Führungsteam neu auf: Inhaber Dr. Martin Funcke übernimmt nach sieben Jahren erneut die Geschäftsführung. Unterstütz wird er dabei von Gaston Geilenkothen, Michael Hackfort und Holger Olthoff, die als Geschäftsleiter wesentliche Unternehmensbereiche verantworten.

So übernimmt Holger Olthoff, der am 1. November zum Team gestoßen ist, die Verantwortung für Marketing und Vertrieb. Er bringt über 15 Jahren Erfahrung im E-Commerce und im digitalen Marketing im B2B- und D2C-Bereich mit. „Wir freuen uns, mit Holger Olthoff eine erfahrene und dynamische Persönlichkeit an Bord zu haben, die uns dabei unterstützt, unsere Marktposition weiter auszubauen,“ sagt Dr. Martin Funcke. „Seine Erfahrung und seine Leidenschaft für nachhaltiges Wachstum passen perfekt zu den Werten und Zielen unseres Unternehmens.“

Gaston Geilenkothen, der mittlerweile seit 20 Jahren für Pinolino tätig ist, verantwortet die Bereiche Personal, IT, Unternehmensentwicklung und Finanzen und treibt damit die Themen Digitalisierung, Prozessoptimierung und KI weiter voran.

Michael Hackfort, der seit acht Jahren im Unternehmen arbeitet und im Mai zum Geschäftsleiter ernannt wurde, ist zuständig für Qualitätssicherung, Corporate Social Responsibility, Service, Produktentwicklung, Logistik und Einkauf. Zusammen mit Holger Olthoff bildet dieses erfahrene Team die Geschäftsleitung und berichten an Dr. Martin Funcke.

„Wir freuen uns, mit einem starken Führungsteam unsere Wachstumspläne voranzutreiben und unsere Position als führender Anbieter im Bereich hochwertiger Kindermöbel, Accessoires und Spielwaren weiter auszubauen,“ sagt Dr. Funcke.

Mit biobasierten Klebstoffen die Kreislaufwirtschaft stärken

Forschende am Fraunhofer WKI entwickeln biobasierte Klebstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe und biogener Reststoffe. Klebstoffe mit ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sind eine Schlüsseltechnologie, um Materialien zu verbinden und damit endliche Ressourcen zu schonen. Aufgrund ihres breiten Anwendungsspektrums sind Klebstoffe ein Wachstumsmarkt. Die Substitution konventioneller Klebstoffe durch biobasierte Klebstoffe leistet einen wichtigen Beitrag zur Realisierung einer biobasierten Kreislaufwirtschaft.

Unzählige Produkte, die uns im Alltag begegnen, werden mit Hilfe von Klebstoffen hergestellt. Beispiele sind Bücher, Handys, Matratzen, Autos oder Etiketten auf Flaschen. Die Klebtechnik als Fügetechnologie ermöglicht das sichere, flächige und kraftschlüssige Verbinden von Materialien, ohne deren Eigenschaften zu verändern. 

Ein wichtiges Einsatzgebiet für Klebstoffe ist unter anderem der Leicht- und Hybridbau. Durch geschickte Kombination von Werkstoffen kann Gewicht eingespart werden. Leichte Werkstoffe, Bauteile, gegebenenfalls mit kombinierten Eigenschaften, und Produkte benötigen weniger Transportenergie und oft auch weniger Rohstoffe. Darüber hinaus ermöglichen schaltbare Klebstoffe eine deutliche Verbesserung der Recyclingfähigkeit durch einfache Materialtrennung nach der Nutzungsphase. Klebverbindungen dieser Varianten werden ein- und nach Gebrauch wieder ausgeschaltet, so dass die einzelnen Bauteile sinnvoll wiederverwendet werden können. Aber auch Produkte mit traditionellen Klebfugen lassen sich in vielen Fällen leicht trennen oder wiederverwenden.

Forschende des Fraunhofer WKI entwickeln biobasierte Klebstoffe, also synthetisch hergestellte Klebstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Ein Beispiel dafür ist ein neuartiger formaldehydfreier Klebstoff auf Basis von Lignin und Zuckeraldehyden. In einem anderen Projekt testen die Forschenden, ob sich Humine zum Kleben von Holz eignen. Die verwendeten Humine sind Reststoffe, die bei der Produktion der PET-Alternative Polyethylenfuranoat (PEF) anfallen und derzeit noch keine Anwendung finden.

Die Holzfaserplatte der Zukunft könnte ganz ohne herkömmlichen Klebstoff auskommen. Stattdessen werden in einem neu gestarteten Projekt die natürlichen Bindekräfte des Holzes genutzt: Zuerst werden diese Kräfte von den Forschenden aktiviert und dann fügen sie biobasierte Präadhäsive hinzu. Während des Heißpressens bildet sich der Klebstoff direkt auf der Oberfläche der Holzfasern.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln auch biologische Klebstoffe, die auf Pilzen, also lebenden, wachsenden Organismen basieren. Die Forschenden nutzen das organisch wachsende Pilzmyzel als natürliches Bindemittel, um aus pflanzlichen Reststoffen Dämmstoffe herzustellen.

Mit künstlich hergestellten Klebstoffen, die Prinzipien aus der Natur nachahmen, so genannten bioinspirierten Klebstoffen, finden die Forschenden heraus, ob sich diese als Fügetechnologie für Leichtbauteile im Mobilitätssektor eignen. Der biobasierte schaltbare PU-Flächenklebstoff ermöglicht es, plattenförmige Schichtwerkstoffe aus Holz oder Holz-Metall herzustellen, die erst im weiteren Verlauf der Prozesskette zu 3D-Bauteilen umgeformt werden. Zudem lassen sich durch die wiederlösbare Klebverbindung Holz und Metall nach der Nutzungsdauer sortenrein und schadensfrei voneinander trennen.

Bauen aus und mit Holz leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Durch die Kombination mit Beton erweitert sich der Einsatzbereich von Holzkonstruktionen und Substrate können besser hinsichtlich ihrer Eigenschaften ausgenutzt werden. Eine vom Fraunhofer WKI mitentwickelte Klebetechnologie ermöglicht die beschleunigte Herstellung von Holz-Beton-Verbundelementen (HBV-Elementen). Ziel ist es, das Bauen mit HBV-Elementen im mehrgeschossigen Hochbau als wettbewerbsfähige Alternative zu reinen Stahlbetonfertigteilen zu etablieren. Die Forschung trägt dazu bei, den Anteil nachwachsender Rohstoffe im Bauwesen zu erhöhen und damit Klima- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Wie gut sich Holz kleben lässt, hängt unter anderem von den holzeigenen Extraktstoffen ab. Gemeinsam mit Partnern untersuchen die Forschenden des Fraunhofer WKI in einem weiteren Projekt den Extraktstoffgehalt verschiedener Hölzer und deren Einfluss auf die Verklebungseigenschaften. Damit schaffen sie die Grundlage für holzartenspezifische Klebstoffsysteme oder Zusatzstoffe wie Primer in der Bauindustrie – auch für Laubhölzer, die in Zukunft voraussichtlich vermehrt eingesetzt werden.

Die Forschenden beschäftigen sich auch mit der Frage, wie borkenkäfergeschädigtes Fichtenkalamitätsholz unter anderem für die Herstellung von Holzwerkstoffen und geklebten Massivholzprodukten für die Bau- und Möbelindustrie genutzt werden kann, auch wenn dieses für bestimmte Zeit stehend im Wald oder in speziellen Trockenlagern gelagert wird. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die entsprechenden Holzqualitäten zur Herstellung langlebiger Bauprodukte oder Holzwerkstoffe. Mit einem Leitfaden wollen sie zudem Waldbesitzenden und der Holzindustrie konkrete Handlungsempfehlungen geben.

Hettich

Sascha Groß verlässt das Unternehmen

In den letzten Jahren haben sich innerhalb der Hettich Gruppe klassische Führungsfunktionen zunehmend verändert, und viele Aufgaben wurden von Fachexperten oder Netzwerken übernommen. Dieser Wandel hat Hettich als Unternehmen deutlich gestärkt.

Vor diesem Hintergrund hat Sascha Groß die Entscheidung getroffen, seine Aufgaben ab 2025 in die Hände seiner Kolleginnen und Kollegen zu legen und sich bewusst außerhalb der Hettich Gruppe neu auszurichten. In seinen 20 Jahren bei Hettich hat sich Sascha Groß insbesondere um den Ausbau internationaler Produktionsstandorte hoch verdient gemacht und in den letzten sieben Jahren auf globaler Hettich-Gruppen-Ebene einen bedeutenden Beitrag zur strategischen Weiterentwicklung geleistet. „Wir sind sehr dankbar für den gemeinsamen Weg, das gemeinsam Erreichte und das voneinander Gelernte, und wünschen Sascha Groß für seine Zukunftspläne alles erdenklich Gute“, sagt Dr. Andreas Hettich, Beiratsvorsitzender und Gesellschafter der Hettich Gruppe.

Der scheidende Sascha Groß fasst seine Sicht so zusammen: „Dieser Schritt ist ein sehr persönlicher, der mir in meiner langjährigen Verbindung zu Hettich nicht leichtgefallen ist – jedoch spiegelt er meinen Wunsch wider, neue Wege zu gehen und mich beruflich wie auch persönlich weiterzuentwickeln. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Entscheidung im Einklang steht mit den Werten, die wir bei Hettich leben: Vertrauen, Eigenverantwortung und Gestaltungswille. Diese weiter zu ermöglichen und zu fördern, weiß ich beim globalen Managementteam in besten Händen.“

Bei Hettich werden alle Kolleginnen und Kollegen weltweit auch künftig mit aller Kraft daran arbeiten, die Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen sowie die Many-to-Many- (Management)-Kultur noch stärker zur Entfaltung zu bringen. Die Kunden der Hettich Gruppe behalten ihre etablierten Hettich- bzw. FGV-Gesprächspartner und können sich weiterhin auf die Leistungsversprechen der beiden Marken verlassen.

Erstes „Euroluce International Forum“ 2025

Zur kommenden Ausgabe des Salone del Mobile.Milano (8. bis 13. April 2025) wird das „Euroluce International Lighting Forum“ gelauncht, ein globales Forum für Diskussionen über die wichtigsten Themen des Lichtdesigns. Zwei Tage voller Veranstaltungen, darunter Konferenzen, runde Tische und Workshops, zahlreiche internationale Gäste und ein Raum im Ausstellungsbereich der Euroluce sind hierfür am 10. und 11. April 2025 geplant, wie die Messemacher gestern in München verkündeten. 

Maria Porro, Präsidentin des Salone del Mobile: „Nach der ersten Umgestaltung der Euroluce, die wir bei der letzten Ausgabe mit der Überarbeitung des Ausstellungslayouts eingeleitet haben, sind wir stolz darauf, eine weitere wichtige Innovation zu präsentieren, die diesmal den Inhalt der Ausstellung betrifft. Licht ist unbestreitbar ein zunehmend integraler Bestandteil unseres Lebens. Als Ort, an dem sich Ideen und Visionen treffen, die zu einem Dialog führen und einen fruchtbaren Boden für Innovationen schaffen, spiegelt das Forum die DNA des Salone del Mobile.Milano wider, der schon immer neue Ideen und Formate für die Bewältigung zeitgenössischer Herausforderungen hervorgebracht hat.“

Das Forum will internationale Kreative, Architekt:innen, Designer:innen, Wissenschaftler:innen und Fachleute aus der Beleuchtungsindustrie zusammenbringen, um hochrelevante Themen zu diskutieren. Zu den ersten Namen, die für die Veranstaltung bestätigt wurden gehören Drift – spezialisiert auf Skulpturen, Installationen und erlebnisorientierte Performances, die die Parallelen zwischen künstlichen und natürlichen Strukturen hervorheben -, Lichtdesigner und Künstler A.J. Weissbard, sowie Marjan van Aubel, führend auf dem Gebiet des Solardesigns für eine nachhaltige, innovative und achtsame Zukunft.

Das Programm soll die Möglichkeit bieten, durch einen multidisziplinären Designansatz Schlüsselthemen wie die Interaktion zwischen Licht und Architektur sowie Licht und Wohlbefinden zu vertiefen. Auch die zentrale Rolle des Lichts bei der integrierten und nachhaltigen Gestaltung öffentlicher und privater Räume, in deren Mittelpunkt die Lebensqualität und die Zukunft unseres Planeten stehen, soll erforscht werden.

Pfleiderer

mit Architects´ Darling Award in Bronze ausgezeichnet

Strategie, Konzept und Umsetzung im Sinne einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft bei Pfleiderer haben die Jury des Architects´ Darlin Awards 2024 überzeugt: Im Wettbewerb „Cradle-2-Cradle Challenge Awards“ erreicht Pfleiderer mit Platz 3 eine Top-Platzierung. Die jährlich zu vergebende Auszeichnung ist in der Architektur- und Bauwelt längst zu einem Highlight geworden, das als „Oscar der Baubranche“ großen Anklang findet. Bei der Preisverleihung im Rahmen des traditionsreichen Celler Werktages, veranstaltet von Heinze, dem Spezialisten für Fachinformationen der Baubranche, erhielten die Gewinner ihre Phönix-Trophäen.

Flokk

Henning von Gerstenberg Rosted ist neuer Country Manager für Deutschland und Österreich

Seit 1. November 2024 hat Flokk, führender Hersteller nachhaltiger Büromöbel, einen neuen Country Manager für Deutschland und Österreich: Henning von Gerstenberg Rosted folgt auf René Sitter, der die Position nach dem Ausscheiden von Philipp Dicke interimistisch übernommen hatte und sich nun wieder verstärkt auf seine Aufgaben als Senior Vice President Central Europe konzentrieren kann. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Henning von Gerstenberg Rosted einen Nachfolger gewinnen konnten, der nicht nur einen reichen Erfahrungsschatz aus verschiedenen Führungspositionen in internationalen Unternehmen mitbringt, sondern aufgrund seiner skandinavischen Wurzeln auch eine besondere Affinität zu unserem innovativen und nachhaltigen Produktportfolio hat“, so René Sitter.

Henning von Gerstenberg Rosted – geboren und aufgewachsen in Dänemark – studierte an der Copenhagen Business School und begann seine berufliche Laufbahn in der Automobilindustrie (Volvo & Aston Martin). Im Jahr 2007 gründete er sein eigenes Unternehmen mit einem Saftbar-Konzept. Nachdem er das Unternehmen fünf Jahre später an Joe & The Juice verkauft hatte, zog Henning von Gerstenberg Rosted nach Japan, wo er Präsident von Carl Hansen & Søn wurde. Anschließend setzte er seine Karriere in New York fort, wo er für Fritz Hansen US verantwortlich war. „Henning von Gerstenberg Rosted ist mit den Anforderungen und Bedürfnissen der Möbelindustrie bestens vertraut“, betont Sitter. „Er wird die hohe Innovationskraft unserer Marken und das dynamische Wachstum unseres Unternehmens konsequent vorantreiben.“

Zuletzt war Henning von Gerstenberg Rosted bei Fisker, einem Unternehmen für batteriebetriebene Elektroautos, als Direktor für das Retailgeschäft tätig. „Klimaschutz und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen sollten meiner Meinung nach fester Bestandteil einer modernen Unternehmensphilosophie sein“, so von Gerstenberg Rosted. „Der ganzheitliche Ansatz von Flokk berücksichtigt schon seit Jahren alle Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte – von den Materialien über das Design bis hin zu den Arbeits- und Produktionsbedingungen. Ich freue mich sehr darauf, Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein und sie mit aller Kraft fortzuschreiben.“

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Destatis

Umsatz der deutschen Möbelindustrie geschrumpft – Stabilisierung erkennbar

Das Statistische Bundesamt misst beim Umsatz der deutschen Möbelindustrie ein Minus von 8,4 Prozent in den Monaten Januar bis September gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auf rund 12,3 Mrd. Euro beläuft sich demnach der bisherige Umsatz, wobei der Heimatmarkt etwas weniger betroffen ist (-7,7 Prozent) als der Auslandsumsatz (-9,6 Prozent). Insgesamt reduzierte sich der Exportanteil dennoch nur leicht auf 33 Prozent (Vorjahr: 33,5 Prozent).

Möbelsegment mit höchsten Einbußen – insgesamt alle Sparten rückläufig

In den Fokus rückt die Aufsplittung der verschiedenen Sparten: So ist das Segment der „Sonstigen Möbel“, darunter Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel, deutlich stärker betroffen als Küchen- und Polstermöbelindustrie. Mit 3,7 Mrd. Euro setzte die Sparte rund 13 Prozent weniger um als im Vorjahr und musste damit die größten Einbußen hinnehmen. Das Segment der Polstermöbler verzeichnet demnach eine Umsatzeinbuße von 9 Prozent auf 715 Mill. Euro, die Küchenmöbelhersteller lagen mit rund 4,3 Mrd. Euro um gut 8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Auch die Sparten „Büro- und Ladenmöbel“ (-3 Prozent, 3,2 Mrd. Euro) und „Matratzen“ (-2,8 Prozent, 380 Mill. Euro) entwickelten sich rückläufig.

Hoffnungsschimmer: Stabilisierung im Oktober

Trotz der negativen Bilanzen gibt der Verbund der Möbelindustrie, der die Zahlen des Statistischen Bundesamtes in einer eigenen Pressemitteilung aufgriff, Anlass für Optimismus: So scheine sich das Konsumklima allmählich zu erholen. „Unsere Verbandsstatistik deutet auf eine gewisse Stabilisierung der Auftragslage hin“, berichtet Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie. So hätten alle drei erfassten Sparten (Küchen-, Polster- und Wohnmöbel) im Monat Oktober zumindest leichte Zuwächse beim Auftragseingang nach Wert und Stück verbucht. Zudem habe sich die Umsatzentwicklung im dritten Quartal mit einem Minus von 5,5 Prozent weniger schwach dargestellt als in der ersten Jahreshälfte (minus 9,7 Prozent).

Bundestagswahlkampf: Wohnungsbau muss auf die Agenda

Einmal mehr appelliert Jan Kurth mit dringlichen Worten an die Politik, entsprechende wirtschaftliche Kaufanreize in Gang zu setzen: „Das Thema Wohnungsbau gehört ganz oben auf die Agenda beim jetzt beginnenden Wahlkampf“, fordert Kurth. „Wir brauchen dringend Impulse für eine Stärkung der Baunachfrage. Eine künftige Bundesregierung muss hier sehr schnell handeln, um die bereits sichtbaren sozialen und wirtschaftlichen Verwerfungen abzumildern. Die Vereinfachung und gezielte Bündelung von Förderprogrammen wären hier erste Schritte.“

International Federation of Robotics

China überholt Deutschland beim Roboter-Einsatz in der Industrie

China ist beim Roboter-Einsatz in der Industrie an Deutschland vorbeigezogen: Auf der Weltrangliste rückt das Reich der Mitte mit einer Roboterdichte von 470 Einheiten pro 10.000 Arbeitnehmer auf den dritten Rang vor. Das sind Ergebnisse aus dem Jahresbericht World Robotics 2024, der von der International Federation of Robotics (IFR) veröffentlicht wurde.

Deutschland hat zwar 2023 die Rekordzahl von 28.355 Industrie-Roboter installiert, bleibt aber in der mittelfristigen Dynamik deutlich hinter China zurück: Die durchschnittliche jährliche Installationsrate (CAGR) lag zwischen 2018 und 2023 bei nur 1 Prozent. China übertrifft dieses Ergebnis im selben Zeitraum um das Zwölffache.

„China hat massiv in Automatisierungstechnik investiert und rangiert bei der Roboterdichte 2023 nach Südkorea und Singapur auf dem dritten Platz, vor Deutschland und Japan“, sagt Takayuki Ito, Präsident der International Federation of Robotics. „Das ist besonders bemerkenswert, weil China erst 2019 die Top-10 im weltweiten Ranking erreicht hatte. Die Kennzahl der Roboterdichte ist ein wichtiger Indikator, um die Automation des produzierenden Gewerbes nach Ländern gestaffelt international vergleichbar zu machen.“

Top Länder

Südkorea ist bei der Automation im produzierenden Gewerbe mit 1.012 Robotern pro 10.000 Beschäftigten weltweit die Nummer eins. Die Roboterdichte stieg seit 2018 jährlich um durchschnittlich 5 Prozent. Mit einer weltweit führenden Elektronikindustrie und einem starken Automobilsektor profitiert die koreanische Wirtschaft gleich von zwei großen Abnehmerbranchen für Industrieroboter.

Singapur folgt mit 770 Robotern pro 10.000 Beschäftigte auf dem zweiten Platz. Die Elektronikindustrie ist die mit Abstand größte Kundenbranche für Industrieroboter mit einem Anteil von 75 bis 90 Prozent. Aufgrund einer eher geringen Anzahl von Beschäftigten in der Fertigungsindustrie und des stark steigenden operativen Bestands fällt die Roboterdichte Singapurs sehr hoch aus.

China rangiert auf Platz drei und hat seit 2019 das Verhältnis von Robotern pro 10.000 Fabrikarbeitern mehr als verdoppelt (2019: 206; 2023: 470 Einheiten). Dabei liegt die Zahl der Beschäftigten in der verarbeitenden Industrie mit rund 37 Millionen Menschen besonders hoch.

Deutschland folgt mit 429 Robotern pro 10.000 Beschäftigten an vierter Stelle. Die Roboterdichte der größten europäischen Volkswirtschaft ist seit 2018 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 5 Prozent gestiegen.

Japan erreicht mit 419 Einheiten den fünften Platz. Die Roboterdichte des Landes mit der größten Herstellerbranche für Industrie-Roboter wuchs im Durchschnitt um 7 Prozent pro Jahr (2018 – 2023).

Die Roboterdichte in den USA liegt bei 95 Einheiten. Damit rangiert das Land auf Platz zehn weltweit.

Roboterdichte nach Regionen

Weltweit ist die durchschnittliche Roboterdichte im Jahr 2023 auf einen neuen Rekordwert von 162 Einheiten pro 10.000 Beschäftigte gestiegen – mehr als doppelt so viele wie noch sieben Jahre zuvor (2016: 74 Einheiten).

Die Europäische Union hat eine Roboterdichte von 219 Einheiten pro 10.000 Beschäftigte. Das entspricht einem Anstieg von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Deutschland, Schweden, Dänemark und Slowenien zählen dabei zu den Top-Ten automatisierten Volkswirtschaften weltweit.

Die Roboterdichte in Nordamerika beträgt 197 Einheiten pro 10.000 Beschäftigte – ein Anstieg um 4,2 Prozent. Die Vereinigten Staaten gehören zu den zehn Ländern mit der größten Roboterdichte.

Asien kommt auf eine Roboterdichte von 182 Einheiten pro 10.000 Beschäftigte im verarbeitenden Gewerbe. Das ist ein Anstieg von 7,6 Prozent. Die Volkswirtschaften Südkoreas, Singapurs, Chinas und Japans gehören zu den zehn am stärksten automatisierten Ländern.

Zünd

American Leather vertraut Schweizer Präzisionstechnik

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Der Erfolg des Möbelherstellers American Leather beruht vor allem auf einer hocheffizienten Produktion, der vertikalen Integration und der starken Partnerschaft mit Zünd. Die Schneidsysteme des Schweizer Familienunternehmens sind zentraler Bestandteil im Zuschnitt der Möbelbauer aus Texas.

Die digitale Schneidtechnologie und die Lösungen zur Workflowautomatisierung von Zünd ermöglichen es American Leather, höchste Qualitätsstandards zu halten und die hohe Nachfrage nach maßgefertigten Möbeln und kurzen Durchlaufzeiten zu erfüllen. Das Unternehmen mit Sitz in Dallas, Texas, wurde vor 32 Jahren von Bob Duncan, einem Ingenieur, gegründet. Er hatte die Vision, maßgeschneiderte, qualitativ hochwertige Möbel schneller als der Branchendurchschnitt herzustellen und zu liefern. Heute beschäftigt American Leather rund 700 Mitarbeitende und produziert auf mehr als 30.000 m² Fläche täglich etwa 400 Möbelstücke. Produziert wird ausschließlich auf Bestellung, jedes Möbel wird maßgefertigt. American Leather deckt die Wertschöpfungskette vollständig inhouse ab. Die interne Fertigung von Rahmen, Schaumstoff und Polstern hilft enorm, die Produktionszeiten zu verkürzen. Im Zuschnitt spielt Zünd eine entscheidende Rolle. Die Zünd-Cutter sorgen für einen automatisierten und effizienten Workflow.

Die Zuschnitttechnologie zu finden, die zu ihren einzigartigen Produktionsprozessen passt, stellte für American Leather eine Herausforderung dar. Von Beginn an kamen nur Cutter infrage, die sich an ihre spezifischen Anforderungen anpassen ließen. Ihren Workflow anzupassen, damit eine Standardlösung eingesetzt werden könnte, war kein Thema. Zünd bot genau das, was American Leather suchte; modulare und multifunktionale Schneidsysteme, die sich in bestehende Workflows integrieren und anpassen lassen. „Die Schweizer Ingenieurskunst in Kombination mit anwendungsspezifischen Hard- und Softwarelösungen sorgt dafür, dass alle Teile präzise geschnitten und anschließend vernäht werden können. Für unsere hochwertigen und maßgeschneiderten Möbel sind das entscheidende Faktoren“, sagt CEO Veronica Schnitzius.

American Leather verarbeitet hochwertige und teure Materialien. Die Maschinen müssen flexibel und leistungsfähig sein.

Ein anderer zentraler Faktor ist die Flexibilität. In einem Markt, der stark von Modetrends und Nachfrageschwankungen beeinflusst ist, ist die Anpassungsfähigkeit entscheidend. „Wir haben Kunden, die am Tag vor ihrer Geschäftseröffnung noch umdisponieren. Für sie haben wir Möbelstücke auch schon in weniger als acht Stunden hergestellt. Ohne die Zünd-Cutter hätten wir das nicht geschafft“, sagt Schnitzius. Sie schätzt vor allem die hohen Qualitätsstandards bei Zünd sowie die damit einhergehende Zuverlässigkeit: „Ohne diese Schweizer Präzi­sion würde es beim Vernähen nicht passen, die Polsterung würde nicht sitzen und wir hätten nicht das Endprodukt, das wir möchten.“ Seit dem Kauf ihrer ersten Zünd-Cutter hat American Leather zahlreiche weitere, teilweise mit Offline-Ledererfassungsfunktionen, in den Zuschnittworkflow integriert. Auch in Zukunft will Veronica Schnitzius in Lösungen von Zünd investieren. Eine Investition, die sie auch anderen Unternehmen wärmstens empfiehlt.
Mehr Infos: www.zund.com