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Autor: Hahn, Sebastian

red dot Logo auf Finger, kurz vor dem Aufkleben
Museum für Kommunikation Berlin

Ausstellung zu den Siegern des Red Dot Design Awards

Am 2. November 2024 eröffnet im Museum für Kommunikation Berlin die Studioausstellung „Best Brands & Communication Design – Red Dot Winners Selection 2024“. Die Ausstellung zeigt bis 12. Januar 2025 die 65 besten Arbeiten des Red Dot Award: Brands & Communication Design 2024, die von einer internationalen Jury ausgewählt wurden. Besucher können hier bis zum 12. Januar 2025 den State-of-the-Art des internationalen Kommunikationsdesigns erleben. Die Bandbreite der Exponate reicht von Plakaten und Büchern über Online-Projekte und Werbefilme bis hin zu innovativen Verpackungsdesigns.

Besucher der Sonderausstellung haben die Möglichkeit, herausragende Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen zu sehen. Die Ausstellung zeigt Werke, die die Vielfalt und Kreativität im modernen Kommunikationsdesign repräsentieren:

Die spanische Agentur Interbrand würdigt mit ihrer Plakatserie „Masters – Interbrand’s Best Spanish Brands 2023“ die 30 wertvollsten Marken Spaniens, indem sie traditionelle Gemälde mithilfe von KI neu interpretiert. Das griechische Poster Restaurant (Foto) setzt auf Plakate als zentrales Kommunikationsmittel und kreiert mit jedem neuen Plakat ein Wandgemälde im Restaurant. Die deutsche Agentur Mutabor präsentiert mit „Mutabor.ai“ ein KI-Tool, das auch Design-Laien ermöglicht, markenkonforme Bilder im einzigartigen Stil einer Marke zu erstellen. Red Dot: Junior Prize-Träger Chuantao Zhu interpretiert in seinem Projekt „La Divina Commedia“ auf 2.000 Seiten mit über 300 Zeichnungen das Thema „Verlangen“ aus Dante Alighieris „Göttlicher Komödie“. Die Arbeit erscheint zweisprachig in Chinesisch und Englisch. Neben diesen Projekten sind noch viele weitere in der Sonderausstellung zu entdecken.

Am 3. November finden zwei Führungen durch die Ausstellung statt, jeweils um 11 und 13 Uhr. Hier erhalten die Besucher detaillierte Einblicke in die ausgezeichneten Projekte und können spannende Denkanstöße zum Thema Kommunikationsdesign gewinnen. Die Führungen sind kostenfrei. Es fällt lediglich der Museumseintritt an (freier Eintritt unter 18 Jahre); eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

möbelfertigung. Der Podcast. #Folge 41

Review zur SICAM 2024

Die größte SICAM aller Zeiten fand vom 15. bis 18.10.2024 in Pordenone statt. Tino Eggert und Tobias Lorenz sprechen über die Eindrücke der italienischen Zuliefermesse. Dabei kommen auch einige Aussteller wie beispielsweise Mauro Saviola, Vauth Sagel, Schattdecor und Egger zu Wort. 

Direkt reinhören können Sie HIER – und auch überall sonst, wo es Podcasts gibt, von Deezer bis Spotify.

Sie haben ein spannendes Thema, über das Sie gern mal mit einem Redakteur der „möbelfertigung“ im Podcast diskutieren möchten? Dann melden Sie sich bei Doris Bauer, doris.bauer@vincentz.net

Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihr Produkt in einem Podcast zu bewerben. Oder auch als Premium-Sponsor bei jedem neu erscheinenden Podcast genannt zu werden. Genauso ist es möglich, einen gesamten Podcast zu Ihrem Unternehmen zu recorden. Über sämtliche zur Verfügung stehenden Möglichkeiten informiert Sie gerne Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@vincentz.net

Neue Webseite

Seit mehr als 20 Jahren setzt sich die Initiative Pro Massivholz (IPM) für Massivholzmöbel ein und informiert fortlaufend über Trends und Neuheiten, über hilfreiche Reparatur- und Reinigungstipps für Verbraucher:innen sowie ökologische Themen rund um die natürlichen Möbel. „Zum zwanzigjährigen Bestehen haben wir im vergangenen Jahr bereits unser Logo aufgefrischt und nun auch ein neues, zeitgemäßes Design für unsere Internetpräsenz eingeführt“, berichtet Andreas Ruf, Geschäftsführer der Initiative Pro Massivholz.

Künftig werden auf der neuen Website noch mehr Informationen für die Presse und für Endverbraucher:innen bereitgestellt. „Selbstverständlich werden wir auch wieder die bewährten Pflegetipps für Massivholzmöbel, alle Kontakte sowie Übersichten der Hersteller sowie auch aktuelle Presseinfos herausgeben“, sagt Ruf. Auch die Ziele der im Jahr 2003 gegründeten Initiative wurden noch einmal geschärft und konkretisiert. „Zukünftig möchten wir Endverbraucher noch stärker für das Thema der nachhaltigen Massivholzmöbel sensibilisieren und mit kurzen, knackigen Posts über Social Media stärker informieren“, ergänzt Holger Hanhardt, IPM-Vorsitzender und Geschäftsführer der Firma Hartmann Möbelwerk.

Umsatzminus von mehr als 24 Prozent im August

Laut VdDK ist der Umsatz der deutschen Küchenmöbelindustrie im August regelrecht eingebrochen. Nach einem Plus von 10,84 Prozent im Juli, gibt es nun ein Minus von 24,18 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Inland betrug das Minus 24,34 Prozent, im Ausland 23,97 Prozent. Insgesamt liegt der Branchenumsatz für die ersten acht Monate des Jahres 2024 um fast 10 Prozent (-9,68 Prozent) unter dem Vorjahr (Inland: -10,85 Prozent, Ausland: -8,23 Prozent). Die Exportquote lag im August stabil bei 44,18 Prozent (+ 0,12 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat).

Orgatec

Heute geht es mit neuem Konzept los

Die Orgatec öffnet heute – bis Freitag – mit neuem Konzept ihre Tore. Neben einer effizienteren Hallenplanung und themenzentrierten Focus Areas bieten u.a. Kongresse, Ausstellungen und Preisverleihungen jede Menge Impulse für die Besucher:innen. Die Focus Areas sind jeweils im Zentrum der Halle manifestiert und bieten Einblicke in Trends und Entwicklungen zur Zukunft der Arbeit. Um diese Highlight-Flächen positionieren sich Aussteller, die Produkte und Lösungen zum jeweiligen Fokus-Thema präsentieren. Dieses Marktplatzkonzept soll eine optimierte und themenorientierte Führung der Besucherermöglichen, eine erweiterte Ausstellungsfläche schaffen und reichlich Raum für Inspiration und Austausch rund um die Gestaltung der Arbeitswelt von morgen bieten.

Weiteres Highlight: das „Wherever Whenever – Work Culture Festival“ des IBA. Dafür werden die Hallen 6 und 9 mit Vorträgen, Diskussionsrunden, Workshops und Erlebnisräumen in einen „Event-Floor“ verwandelt. Der Titel des Festivals „Wherever Whenever“ steht dabei für die Möglichkeit, von überall und zu jeder Zeit produktiv zu arbeiten. Sechs Bühnen, über 100 Speaker aus unterschiedlichen Fachbereichen und mehr als 75 Programmpunkte. Zusätzlich bieten die Ausstellungsflächen der IBA-Mitglieder, Workshop-Areas und spezielle Kunst- und Designflächen vielfältige Inspirationen. Abgerundet wird das Festivalerlebnis durch Foodtrucks und Livemusik am Ende des dritten Messetags. Das Work Culture Festival richtet sich an Expertinnen und Experten aus Architektur, Design und Kultur, New Work, HR und Trendforschung. 

Außerdem bringt die Orgatec in diesem Jahr gemeinsam mit den Danish Design Makers (DDM) und Målbar das Projekt #BlindDate auf die Bühne. Die einzigartige Design-Challenge fördert kreative Prozesse ohne Vorurteile und stellt Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt des Designs. Ein „Blind Date“ – jedoch nicht mit einem romantischen Partner, sondern mit einem potenziellen Geschäftspartner. Das ist der Ansatz des Projekts, bei dem Unternehmen und Kreative auf außergewöhnliche Weise zusammengebracht werden. 20 europäische Designmarken waren eingeladen, anonymisierte Briefings zu dem Thema „Reduction“ einzureichen. Jede dieser Aufgaben wurde durch Auslosung an Designerinnen und Designer übergeben, deren Identität ebenfalls verborgen blieb. Die Kreativen hatten sechs Monate Zeit, um basierend auf den Vorgaben einen Prototyp zu entwickeln. Am 22.10.2024, dem ersten Messetag der Orgatec, werden die fertigen Designs um 16:00 Uhr im #BlindDate Pavillon in Halle 4.2. vorgestellt und die Identitäten der Wettbewerbsteilnehmenden enthüllt.

Zusätzlich zur Präsentation von Produktneuheiten, Trends und Lösungen verspricht die internationale Leitmesse 2024 also ein umfassendes Messeerlebnis für Professionals aus aller Welt, die die Arbeitsplätze von morgen gestalten. 

Parallel wartet auch die Design Post mit einem abwechslungsreichen Programm auf – von frischen Brand-Installationen über Pop-Ups bis hin zu Design Talks und Walks.

Ernst Martin Schaible
Der Kreis

Starke Zahlen zum 45. Jubiläum – und eine Goldmedaille

Jubiläen sind ein Anlass, zurückzublicken – und nachzuzählen: Beim Einkaufs- und Systemverbund Der Kreis kommt da ganz schön was zusammen. Zum 45. Jahrestag seit Gründung des internationalen Verbunds im Oktober 1979 durch Ernst-Martin Schaible haben sich rund 3.800 Mitglieder in neun Ländergesellschaften zusammengeschlossen, die ihre Geschäftsaktivitäten wiederum in 21 Ländern ausüben. 15.523 Euro gibt Der Kreis als durchschnittlichen Verkaufspreis einer Küche an. Und 250 Industriepartner arbeiten europaweit mit dem Systemverbund zusammen, darunter – neben dem Fokusthema Küche – auch Marken für den Bad- und Heizungsbau sowie Fenster- und Innenausbauspezialisten.

45 Jahre Resilienz und Erfindergeist

Kurzum: Die Bilanz kann sich sehen lassen, in guten wie in schlechten Zeiten. Von herausfordernden, vor allem aber begeisternden Jahren spricht Der Kreis-Gründer Ernst-Martin Schaible mit Blick auf die vergangenen 45 Jahre: „45 Jahre ist für mich nicht nur ein schöner Geburtstag, sondern ein besonderes Jubiläum in unserer Branche. Zeugt es von großem Einsatz, Erfindergeist und Resilienz und der Fähigkeit, sich immer wieder auf neue Herausforderungen einzustellen, um unsere Mitglieder zu fördern und ihre Zukunft zu sichern.“

Der Fullservice-Systemverbund beschäftigt heute über 200 Mitarbeitende, die für die verschiedenen Geschäftszweige von Der Kreis tätig sind. Dazu zählen, neben der eigenen Marke „ai“, auch das bekannte Marketing- und Fachhandelskonzept „Küche 3000“ sowie das Franchise-Konzept „Varia“. Mit der digitalen Plattform „kuechenspezialisten.de“ holt das Unternehmen zugleich seine Kund:innen und Gesellschafter:innen auf digitalem Wege ab.

Jubiläumsfeier in OWL

Im Kreise der deutschen Partnerstudios und Mitarbeitenden feierte Der Kreis sein 45-jähriges Jubiläum auf dem wichtigsten Branchentreff, der Küchenmeile A30 in Ostwestfalen. Bei bester Stimmung wurden die Meilensteine der Verbundgruppe zelebriert und dabei auch positiv in die Zukunft geblickt.

Ein Highlight des Abends war die Vergabe des Designawards unter den Nominierten der „Küchenspezialisten des Jahres“. 2024 wurde Lisa Böhner vom Studio „Kreativ|Holz|Design“ aus Bayreuth-Bindlach mit dem ersten Platz bedacht. Verkündet wurde die Botschaft von Maurice Schmidt, ein herausragender Fechter und Goldmedaillengewinner im Säbelfechten bei den Paralympics in Paris. Dieser ist ein Talent des SVB Böblingen, der wiederum seit vielen Jahren von Ernst-Martin Schaible gefördert wird. So war es für den Der Kreis-Chef, wie der Verbund betonte, das schönste Geburtstagsgeschenk, dass Maurice Gold holte und Olympiasieger wurde.

Für die Händler:innen des Verbunds gibt es im Jubiläumsjahr indes eine Vielfalt attraktiver Geburtstagsangebote und Aktionen von den Der Kreis-Lieferanten. „Unsere Mitglieder haben mit ihrer Leidenschaft und ihrer Liebe zum Beruf über vier Jahrzehnte hochqualitativ, kreativ und innovativ zum Erfolg unseres Verbunds beigetragen – diese 45 Jahre Der Kreis ist unser gemeinsamer Erfolg“, betont Ernst-Martin Schaible.

Zwei neue Veranstaltungen in China

Mit neuen strategischen Allianzen und originellen Ausstellungsformaten setzt der Salone del Mobile erneut auf China – in Shanghai mit West Bund Art & Design, um das italienische Design zu fördern und in Hongkong, um das 25-jährige Bestehen des SaloneSatellite zu würdigen.

Während der September der Monat der Vereinigten Staaten war – mit Ferruccio Lavianis Installation Italian Design: from Classic to Contemporary, die in Partnerschaft mit Bloomingdale’s gezeigt wurde, ist ab November das Land des Drachen an der Reihe mit zwei neuen Großveranstaltungen.

Das erste Ziel ist Shanghai, wo der Salone del Mobile vom 8. bis 10. November Partner der West Bund Art & Design, einer der renommiertesten Kunstmessen Asiens, sein wird. Im Mittelpunkt des Geschehens steht The Orbit’s Orbit, eine performative Installation, die dem italienischen Design gewidmet ist und von der Künstlerin Matilde Cassani geschaffen wurde. Die Installation wird in den Räumen von The Orbit, einem vom Heatherwick Studio entworfenen ikonischen Gebäude, ausgestellt und steht im Dialog mit mehr als 50 Ikonen von Made in Italy, die durch die Interaktionen der Besucher, originelle Performances und eine Reihe von Gesprächen über Design zum Leben erweckt wird.

Die zweite Station ist Hongkong, vom 11. bis 21. November, mit der Ausstellung SaloneSatellite Permanent Collection 1998-2024.Unterstützt von der IDFFHK – International Design Furniture Fair Hongkong und der Designworks Foundation wird die Ausstellung eine Auswahl von mehr als hundert Projekten aus der ständigen Sammlung des SaloneSatellite zeigen. Eine Hommage an aufstrebende Talente, die neue Wege beschritten haben, um auf globaler Ebene anerkannt zu werden, dank der von Marva Griffin Wilshire gegründeten und kuratierten Salone del Mobile.Milano-Drehscheibe für unter 35-Jährige.

Für den Salone del Mobile sind die speziellen Projekte in New York, Shanghai und Hongkong das Ergebnis eines neuen Konzeptionsprozesses, der für ausländische Märkte entwickelt wurde, mit dem Ziel, die Internationalisierungsprozesse zu stärken, den internationalen Dialog über Fragen des Wohnens zu fördern und mit multidisziplinären Sprachen und Praktiken im Bereich der Designkultur zu experimentieren.

Nach China wird der Salone del Mobile.Milano seine Reise durch Europa und Nordamerika fortsetzen, um Fachleuten, Architekten, Designern und Journalisten einen ersten Vorgeschmack auf die kommende Ausgabe des Salone del Mobile.Milano (8.-13. April 2025) zu geben.

Handelsverband Wohnen und Büro e.V.

Beate Schraml ist Leiterin GPK

Personelle Verstärkung hat sich der Handelsverband Wohnen und Büro e.V. (HWB) geholt. Seit dem 15. Oktober gehört Beate Schraml als Leiterin GPK zum Team um Geschäftsführer Christian Haeser. In ihrer Funktion wird sich die erfahrene Fachjournalistin schwerpunktmäßig um die Belange des Handelsverbands Koch- und Tischkultur (GPK) im Verband kümmern.

„Mit Beate Schraml konnten wir eine ausgewiesene Expertin für unser Team gewinnen, die vielen als langjährige Chefredakteurin der „P&G“ bekannt ist und in Handel und Industrie bestens vernetzt ist. Mit ihrer Unterstützung wollen wir vor allem den konstruktiven Dialog aller GPK-Marktteilnehmer weiter voranbringen“, erklärt Christian Haeser.

Und Beate Schramml fügt hinzu: „Ich freue mich sehr, dass ich meine Erfahrung und Kontakte als Leiterin GPK im HWB einbringen kann und so die Zukunft unserer Branche aktiv mitgestalten kann. Mit der GPK-Branchentagung am 3. und 4. Juni 2025 in Mannheim steht im nächsten Jahr gleich ein besonderes Highlight auf dem Programm!“

Besucher aus mehr als 100 Ländern

Am ersten Tag der Sicam registrierten sich Besucher aus mehr als 100 Ländern an den Eingängen. Das untetrstreicht einmal mehr die Wichtigkeit der Messe als internationaler Treffpunkt der Möbelbranche.

Ein aufmerksames Publikum nahm an den beiden Konferenzen des ersten Tages teil. Am Vormittag ging es um Nachhaltigkeit und darum, wie Holzeinrichtungsunternehmen dieses immer dringlichere, aber auch anspruchsvollere Thema angehen können, indem sie auf das Know-how echter Partner zählen können.

Am Nachmittag war die von der NKBA-National Kitchen and Bathroom Association geförderte Veranstaltung „Global connection“ an der Reihe. Die Anwesenheit einer großen Delegation amerikanischer Möbelhersteller auf der Sicam war eine gute Gelegenheit für die italienischen Unternehmen, die an der Veranstaltung teilnahmen: Seit einiger Zeit bewegen sich die amerikanischen Möbelhersteller immer mehr in Richtung „designorientierter“ Lösungen und suchen Kontakte zu italienischen und europäischen Lieferanten, die ihnen auf diesem neuen Weg zur Seite stehen können.