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Autor: Hahn, Sebastian

Logo Messe Formnext
Formnext

Erfolgreicher Auftakt

Heute ist die Formnext erfolgreich in Frankfurt am Main gestartet und präsentiert noch bis zum 22. November 2024 mit über 860 Ausstellern auf einer Bruttofläche von mehr als 54.000 m² die internationale Elite des Additive Manufacturing (AM) und der modernen Industrieproduktion. Schon am ersten Tag zog die Messe eine große Zahl an Besuchern an, bot zahlreiche Weltpremieren und begeisterte mit einem Rahmenprogramm voller Höhepunkte entlang der gesamten Prozesskette und verschiedener Anwendungsbranchen.

Dabei kann die Formnext ihre Erfolgsgeschichte weiterschreiben und unterstreicht, dass die Welt der Additiven Fertigung auch in einer ökonomisch herausfordernden Zeit interessante Wachstumschancen für die Anwender dieser Technologie bietet. AM hat in zahlreichen Branchen Einzug gehalten und unzählige Innovationen möglich gemacht. Auch auf der Formnext 2024 zeigen die Aussteller wieder eine unvergleichliche Bandbreite an Anwendungen und Lösungen für verschiedene Branchen. „Mit der Formnext bieten wir jedem Industrieunternehmen die Chance, von diesen Möglichkeiten zu profitieren – das reicht vom Einstieg in die Additive Fertigung bis hin zum Optimieren der gesamten Prozesskette“, so Sascha F. Wenzler, Vice President Formnext, Mesago Messe Frankfurt GmbH.

Surteco-Logo 2023
Surteco Group SE

Stellungnahme zum Pflichtangebot der Banasino Investments S.à r.l.

Vorstand und Aufsichtsrat von Surteco haben gemäß § 27 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes eine gemeinsame Stellungnahme zum Pflichtangebot der Banasino Investments S.à r.l. veröffentlicht.

In dieser wird unter anderem erläutert, dass die Mitglieder des Surteco-Pools, wel-che insgesamt 56,87% der Stimmrechte an der Surteco Group SE halten, nicht beabsichtigen, das Pflichtangebot zu einem Preis von EUR 16,96 je SURTEO-Aktie für die im SURTECO-Pool gebundenen Surteco-Aktien anzunehmen.
Zudem beabsichtigt kein Mitglied des Vorstands und/oder des Aufsichtsrats das An-gebot für die von ihm gehaltenen Aktien anzunehmen.

Des Weiteren sehen Vorstand und Aufsichtsrat keine Grundlage, den Aktionären der Surteco Group SE die Annahme das Angebots zu empfehlen. Diese Aussage wird in der Stellungnahme ausführlich erläutert.
Der vollständige Text der Stellungnahme ist auf der Homepage der Gesellschaft www.surteco.com unter dem Menüpunkt Investor Relations – Übernahmeangebot veröffentlicht.

Välinge SE

Ist jetzt Teil der Australian Resilient Flooring Association

Välinge Innovation freut sich, bekannt geben zu können, dass das Unternehmen kürzlich Mitglied der Australian Resilient Flooring Association (ARFA) geworden ist und freut sich darauf, zur kontinuierlichen Entwicklung der Bodenbelagsbranche beizutragen.

„Wir freuen uns, der ARFA beizutreten, einem hoch angesehenen Verband, der als kollektive Stimme der elastischen Bodenbelagsbranche dient“, sagt Andreas Engström, Key Account Manager bei Välinge Innovation.

Die ARFA hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen der elastischen Bodenbelagsindustrie zu fördern, zu unterstützen und zu schützen, indem sie diese Ziele durch verschiedene Initiativen und durch die Förderung der Zusammenarbeit mit wichtigen Interessengruppen in der gesamten Branche verfolgt.

Välinge ist ein globaler Innovationsführer in der Bodenbelags- und Möbelindustrie und bekannt für seine Spitzentechnologien und sein ständiges Streben nach Innovation. Mit Technologie von Weltrang, jahrzehntelangem Know-how und der Verpflichtung zu umfassenden Supportleistungen ermöglicht Välinge seinen Partnern die Herstellung hochwertiger Produkte, die sich durch beispiellose Leistung und Wertigkeit auszeichnen.

„Wir freuen uns darauf, an den Diskussionen in der Branche teilzunehmen, den ARFA-Mitgliedern unsere innovativen Technologien vorzustellen und zur Entwicklung von benutzerfreundlichen und umweltverträglicheren Bodenbelagslösungen beizutragen“, fügt Engström hinzu.

L’engineers

Unterstützt bei Weiterentwicklung von Unternehmen

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In der Möbelindustrie gewinnt die Optimierung von Produktionslosen beim ­Zuschnitt aufgrund der Preisentwicklung und des Kostendrucks weiterhin an Bedeutung. Durch den wachsenden Anteil an kundenindividuellen Bauteilen wird der Produktions- und Logistikaufwand erheblich komplexer.

Beim Zuschnitt von Möbelteilen versteht man unter „Losgröße“ das Zusammenfassen verschiedener Artikel in einem Zuschnittlos, um die Rohplatte maximal zu nutzen und den Verschnitt zu minimieren. Doch wie lässt sich die optimale Losgröße bestimmen, wenn Faktoren wie Verschnitt, Sortierung und Kommissionierung sowie der „Work in Process“ (WIP) berücksichtigt werden müssen?

Die Optimierung des Verschnitts ist eine zentrale Aufgabe im Zuschnitt von Möbelteilen. Grundsätzlich gilt: Je mehr unterschiedliche Artikel gleichzeitig geschnitten werden, desto besser lässt sich die Fläche der erforderlichen Rohplatten nutzen. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass ab einem bestimmten Punkt der Effektivitätsgewinn durch größere Losgrößen nur noch geringfügig zunimmt, während der logistische Aufwand enorm steigt. Das Optimum der Losgröße hängt stark vom Produktspektrum ab. Küchenmöbelteile unterscheiden sich beispielsweise in Größe und Form von Bauteilen für das Bad oder Wohnmöbel. Diese Variabilität beeinflusst, wie effizient die Plattenfläche genutzt werden kann. Während größere Losgrößen den Verschnitt reduzieren, erhöhen sie gleichzeitig das Volumen der geschnittenen Teile, die in der Sortierung und Kommissionierung gehandhabt werden müssen. Der WIP erhöht sich, die Lagerung und Organisation der Teile wird komplexer.

Vorproduktion verringert Verschnitt
Eine Möglichkeit, den Verschnitt bei kleineren Losgrößen zu minimieren, besteht in der vorgezogenen Produktion. Dabei werden Teile zukünftiger Kundenaufträge vorproduziert, um die Rohplattenfläche im aktuellen Zuschnitt optimal zu nutzen. Diese Vorgehensweise sorgt dafür, dass Restflächen auf der Platte genutzt werden, die sonst als Verschnitt verlorengehen würden. Allerdings führt dieser Ansatz dazu, dass die vorproduzierten Teile bis zur Verwendung gelagert werden müssen. Später müssen sie mit den anderen benötigten Bauteilen des jeweiligen Auftrags zusammengefügt werden, was den logistischen Aufwand in der Sortierung und Kommissionierung erhöht. Das ­höhere Sortiervolumen, das durch die vorgezogene Produktion entsteht, erfordert eine effiziente Lagerhaltung und eine präzise Organisation, um sicherzustellen, dass die vorproduzierten Teile zur richtigen Zeit verfügbar sind und problemlos mit dem endgültigen Auftrag zusammengeführt werden können. Dies führt zu einer Verlagerung der Komplexität von der Verschnittoptimierung hin zur Logistik, wo zusätzliche Lagerkapazitäten und organisatorische Strukturen nötig sind.

Neben den logistischen sind dabei prozess­technische Voraussetzungen zu beachten und zu bewerten. Ein maßgeblicher Faktor ist die Anzahl der systemisch möglichen oder zulässigen Schnittebenen der Zuschnitt-Anlage. Mit zunehmenden Schnittebenen steigt die Wahrscheinlichkeit für das Platzieren von Bauteilen in der Rohplatte. Jedoch steigt mit der Zunahme von genutzten Schnittebenen die Prozesszeit des Zuschnitts. Es ist zu prüfen, ob die Leistungsanforderungen des Gesamtsystems erfüllt werden.

Nachhaltige Nutzung der Reststücke
Ein weiterer Optimierungsansatz ist die Restplattenverwaltung: Verbliebene Reststücke der Rohplatten werden nach jedem Zuschnitt erfasst und für zukünftige Aufträge verwendet. Diese Methode hilft, Material über mehrere Produktionszyklen hinweg effizient zu nutzen, anstatt es ungenutzt zu entsorgen. Die Restplattenverwaltung erfordert jedoch ebenfalls organisatorische Aufwände und ausreichend Platz zur Lagerung der Reststücke. Die Verwaltung dieser muss digital unterstützt werden, um sicherzustellen, dass sie bei späteren Zuschnitten berücksichtigt und sinnvoll in neue Aufträge integriert werden können. Dies reduziert den Verschnitt weiter, erfordert jedoch zusätzliche Prozesse zur Nachverfolgung und Lagerung der Restplatten.

Fazit: Die Wahl der optimalen Losgröße beim Zuschnitt von Möbelteilen aus Rohplatten ist ein komplexes Thema. Eine sorgfältige Planung und eine ausgewogene Strategie zwischen Zuschnittoptimierung und logistischer Effizienz sind notwendig, um sowohl den Materialeinsatz zu minimieren als auch die Flexibilität in der Produktion zu erhalten. L‘engineers unterstützt gerne bei der Optimierung.
Mehr Infos: www.lengineers.de

Dauphin Holding

Neuaufstellung der Geschäftsführung

Mit der Ernennung von Elmar Duffner zum CEO der Dauphin Holding ab dem 1. Februar 2024 und der Neubesetzung der Führungsstruktur auf erster Ebene stellt sich die Dauphin Holding zukunftsorientiert auf. Marcel Göttlicher, Personalleiter, Andreas Ohr, Kaufmännischer Leiter, und Jürgen Bailey, IT-Leiter, sind als Prokuristen für die jeweiligen Unternehmensbereiche verantwortlich und berichten direkt an den CEO Elmar Duffner.

Im Zuge des Ausscheidens des bisherigen kaufmännischen Leiters Wilfried Sehner zum 31.10.2024 sowie des bevorstehenden Renteneintritts des bisherigen Chief Information Officer (CIO) Martin Fuchs Mitte 2025, reagiert die Dauphin Unternehmensgruppe auf personelle Veränderungen und stärkt die interne Führungsstruktur.

Gemeinsam mit Marcel Göttlicher, der bereits seit 15 Jahren als Personalleiter und Prokurist der Dauphin Holding fungiert, bilden Andreas Ohr und Jürgen Bailey ab dem 1. November 2024 die neue Führungsebene unter CEO Elmar Duffner.

Andreas Ohr leitet seit dem 1. Oktober 2024 in seiner Funktion die Bereiche Finanzen, Controlling, Versicherungen, Liegenschaften und Recht. Mit Jürgen Bailey, der am 1. November 2024 ins Unternehmen eingetreten ist, wird die Position des Chief Information Officer neu besetzt; er verantwortet zukünftig die digitale Transformation und IT-Strategie der Dauphin Holding. Bailey übernimmt die Nachfolge von Martin Fuchs, der nach 15-jähriger Firmenzugehörigkeit zum 30. Juni 2025 in den Ruhestand verabschiedet wird.

CEO Elmar Duffner betont: „Mit dieser strukturellen Anpassung setzen wir auf eine klare Verteilung der Verantwortlichkeiten und eine strategische Ausrichtung, die uns in einem zunehmend digitalen und anspruchsvollen Marktumfeld stärkt. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit diesem kompetenten Führungsteam das Unternehmen auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten.“

ZVEI

Hoffmann kommt für Friedrich

Personelle Änderung beim ZVEI: Der Beirat des Fachverbands Elektro-Haushalt-Großgeräte hat in seiner vergangenen Sitzung Enrico Hoffmann, Senior Vice President, Head of Sales and Marketing Central Europe, BSH Hausgeräte, zum Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die Nachwahl war erforderlich, weil der bisherige Stellvertretende Vorsitzende, Harald Friedrich, im Sommer aus der BSH und damit aus dem ZVEI-Ehrenamt ausgeschieden war.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden Dr. Reinhard Chr. Zinkann, geschäftsführender Gesellschafter Miele, übernimmt Enrico Hoffmann in herausfordernden Zeiten die Vertretung der Haushaltgroßgeräte im ZVEI. Damit sieht sich der Fachverband gut gerüstet für anstehende Diskussionen, etwa zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz, aber auch Lieferkettenberichts- und Sorgfaltspflichten.

Leolux

Bernd Jan Klein Entink wird Interimsdirektor

Bei Leolux steht ein Wechsel in der Geschäftsführung an. Sebastiaan Sanders wird das Unternehmen zum 1. Januar 2025 verlassen. Bis die Gesellschafter und der Aufsichtsrat einen geeigneten Nachfolger gefunden haben, wird die Geschäftsführung von Bernd Jan Klein Entink bekleidet, der als Interimsdirektor in das Unternehmen berufen wurde.

„Wir haben in den letzten Jahren erhebliche Herausforderungen bewältigt. Dies hat auch innerhalb der Gesellschafter und der Familie zu Spannungen über den einzuschlagenden Weg geführt. Für mich stehen die Interessen des Unternehmens an erster Stelle. Mit einem neuen, familienfremden CEO werden wir für eine objektive Führung und frischen Wind in diesem wunderbaren Unternehmen sorgen. Ich habe Leolux 12 Jahre lang mit vollem Engagement geführt und bin zuversichtlich, was die Zukunft des Unternehmens betrifft. Leolux hat weiterhin einen besonderen Platz in meinem Herzen. Ich werde dem Unternehmen als aktiver Anteilseigner erhalten bleiben, und gemeinsam werden wir für eine ordnungsgemäße Übergabe und Nachfolge sorgen“, erklärte Sanders.

Sebastiaan Sanders hatte das Ruder von Leolux 2012 von seinem Vater Jeroen übernommen. Mit seinem Ausscheiden aus dem Unternehmen führt erstmalig seit 76 Jahren kein Mitglied der Familie Sanders die Geschicke des Herstellers. 

Dieffenbacher

Übernimmt das Composites-Geschäft von Schmidt & Heinzmann

Mit Wirkung vom 1. November 2024 hat die Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau aus Eppingen das Composites-Geschäft der insolventen Schmidt & Heinzmann GmbH & Co. KG mit Sitz in Bruchsal übernommen. Die Übernahme schließt alle immateriellen Assets wie Konstruktions- und Projektunterlagen sowie das gesamte Knowhow des Composites-Geschäfts inklusive der mehr als 30 Mitarbeitenden dieses Geschäftsbereichs ein, deren Arbeitsverhältnisse auf Dieffenbacher übergehen.

Schmidt & Heinzmann hatte Anfang August 2024 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Steigende Rohstoffkosten und zu spät eingeleitete strategische Maßnahmen hatten das Unternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage gebracht. „Ungeachtet dessen genießt Schmidt & Heinzmann als Weltmarktführer für Technologien zur SMC-Herstellung einen hervorragenden Ruf in der Composites-Industrie. Die Produkte des Unternehmens sind für ihre exzellente Qualität und Leistungsfähigkeit international bekannt“, erklärt Dieffenbacher-CFO Lukas Langer.

„Diese Attribute passen hervorragend zu Dieffenbacher. Mit unserer Business Unit Forming realisieren wir seit beinahe 100 Jahren erfolgreich Projekte in der Composites-Industrie. Auch im Bereich SMC blicken wir auf eine lange Tradition zurück“, so Georg Obermaier, Leiter der Business Unit Forming bei Dieffenbacher. „Mit den Systemen von Schmidt & Heinzmann werden wir unser Lieferspektrum erweitern. Auch unsere bestehenden Kunden von SMC-Anlagen können wir nun noch umfassender bedienen. Eine Änderung des Schmidt & Heinzmann-Portfolios ist nicht geplant. Den Service und die Ersatzteilversorgung werden wir ebenfalls aufrechterhalten“, ergänzt er.

„Unser Ziel ist es, Synergien zu nutzen und damit das Wachstumspotenzial des Schmidt & Heinzmann-Portfolios zu fördern“, erklärt Obermaier. „Durch unsere starke internationale Präsenz und das globale Dieffenbacher -Netzwerk ergeben sich neue Märkte und Einsatzmöglichkeiten für die Produkte des Unternehmens, die wir weiterhin unter der Marke Schmidt & Heinzmann anbieten werden“, so Obermaier weiter.

„Wir führen bereits intensive Gespräche mit den Kunden von Schmidt & Heinzmann über die Fortsetzung der gemeinsamen Projekte“, berichtet Langer. „Wir freuen uns sehr über das uns entgegengebrachte Vertrauen und die künftige Zusammenarbeit“, resümiert er abschließend.

Westwing

Wachstum im dritten Quartal

Trotz eines rückläufigen Marktes konnte die Westwing Group ihr Bruttowarenvolumen im dritten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwei Prozent und den Umsatz im drei Prozent auf 96 Mio. Euro steigern. Unternehmensangaben zufolge wurde das Wachstum durch einen deutlichen Anstieg des durchschnittlichen Warenkorbs um 16 Prozent auf 206 Euro (Q3/23: 177 €) angetrieben. Gleichzeitig ging allerdings die Anzahl der Bestellungen um 13 Prozent zurück.

Das bereinigte EBITDA betrug vier Mio. Euro (Q3/23: 2 Mio. €), was einer bereinigten EBITDA-Marge von 3,7 Prozent entspricht (Q3/23: 2,5 %).

Die strategisch wichtige Westwing Collection kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozentpunkte auf 58 Prozent am gesamten Bruttowarenvolumen des Konzerns.