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Autor: Hahn, Sebastian

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Messe Frankfurt

Steigert Konzernumsatz auf 780 Millionen Euro

Die Messe Frankfurt hat im Geschäftsjahr 2024 ihre Marktposition erfolgreich gefestigt und das Unternehmen für künftige Herausforderungen breit aufgestellt. Mit stimmigen Wachstumsschwerpunkten und einem außerordentlich hochtourig verlaufenden operativen weltweiten Geschäft bestätigt die Messe Frankfurt ihr Jahresziel und wird im Berichtsjahr 2024 mit glänzenden Finanzzahlen abschließen. „Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir von einem konsolidierten Konzernumsatz in Höhe von 780 Mio. Euro (2023: 609 Mio. Euro) aus, ein Plus gegenüber Vorjahr um 28 Prozent“, betonte Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, bei Vorlage der vorläufigen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2024. Das ist der bislang höchste von einer deutschen Messegesellschaft erwirtschaftete Betrag. Im Inland wird im ausklingenden Jahr ein konsolidierter Umsatz von rund 442 Mio. Euro erzielt, unter anderem bedingt durch erfolgreiche Leitmessen inmitten eines turnusbedingt starken Eigenveranstaltungsjahres. Die Messe Frankfurt erwirtschaftet damit im Inland in etwa so viel wie durchschnittlich die anderen deutschen Messegesellschaften im In- und Ausland. Lebhaft verlief das Veranstaltungsgeschäft außerhalb Deutschlands und unterstreicht mit einem Anteil von rund 43 Prozent am Konzernumsatz die Relevanz der globalen Wachstumsstrategie der Unternehmensgruppe.

Infolge des starken operativen Geschäfts wird das Konzern-Ergebnis nach vorläufigem Stand auf mehr als 50 Millionen Euro ansteigen (2023: 18,5 Mio. Euro). „Mit diesem ordentlichen Polster sind wir noch besser in der Lage, unsere während der Pandemie aufgebauten Darlehen zu tilgen, und wir haben damit die notwendigen Reserven für weitere Investitionen in die Modernisierung unserer Prozesse und IT-Systeme, in die nachhaltige Transformation der Unternehmensgruppe, in künftige Herausforderungen im operativen Geschäft und nicht zuletzt in unsere Mitarbeitenden“, hob Marzin hervor und ergänzte mit Blick auf die weitere Entwicklung der Unternehmensgruppe: „Wir wollen auch im kommenden Geschäftsjahr 2025 weiterwachsen und werden, wenn alles so gut weiterläuft, einen Konzernumsatz von rund 800 Millionen Euro erreichen.“

Machwerkhaus und „materials.cologne“

Ambitioniertes Programm zu den Kölner „Passagen 2025″

Trotz der Absage der „IMM Cologne“ geht die „Passagen Interior Design Week Köln“ wie geplant vom 10. bis 16. Januar 2025 über die Bühne. Die größte deutsche Designveranstaltung bietet rund 150 dezentrale Ausstellungen im ganzen Stadtgebiet. Mit dabei ist das Machwerkhaus Köln. Das neue Zentrum für Design und urbane Produktion hat ein ambitioniertes Programm für die machwerkschau zusammengestellt.

Die Kuratoren der Machwerkschau zeigen aufregendes Design, gewähren Einblicke in nachhaltige Gestaltungs- und zirkuläre Herstellungsprozesse und gewähren Zutritt in neu geschaffene Räume, die sie für die Besucher:innen inszenieren. Neben Vorträgen, Workshops, Licht-Installationen und Kunst-Interventionen erwarten sie dort Produkte, Projekte und Prototypen, die an den Schnittstellen von zirkulärem Design, Handwerk, innovativen Technologien und nachhaltigen Materialien gestaltet, entwickelt und hergestellt wurden. Handverlesene Designer:innen werden sich mit ihren Ateliers, Design Studios, Manufakturen und Akademien in den Schauräumen, Werkstätten und Produktionshallen im Machwerkhaus Köln präsentieren.

So können Besucher:innen vom 10. bis 15. Januar die von „materials.cologne“ kuratierte Sonderschau „Focus Materials“ erleben. Zudem gibt es am 15. Januar abends als Teil des Professionals Day den Vortrag „Colours Beyond 2026+“ von Karl Johan Bertilsson, dem renommierten Creative Director von NCS Colour, Stockholm.

Am 16. Januar findet ganztägig der Professionals Day als Workshop plus Master Class „The Future of Design Excellence“ statt. Laufen, Alape und NCS Colour stellen ihre Vision von guter Gestaltung vor, Professionals aus Architektur und Design diskutieren mit und teilen ihre Erfahrungen. Professor Marco Hemmerling und Simon Schnittker von der Fakultät Architektur der TH Köln werden über „Prototyping the Future“ generell und am Beispiel von 3D-Druck in Ton sprechen, Master-Studierende aus den Studiengängen Architektur, Innenarchitektur und Holztechnologie erläutern, was für sie zu einer guten Zukunft gehört. In Key Notes-Vorträgen berichten renommierte Expert:innen aus Industrie, Forschung und Hochschule von ihren Strategien, Umsetzungen und Erfolgen. Das Event ist als Fortbildungsveranstaltung zur Anerkennung durch die Architektenkammer NRW angemeldet. Die Teilnahme ist kostenpflichtig. „Köln ist schon immer eine Stadt der stetigen Wandlung, in der sich neue Formate entwickeln und kundige Enthusiasten an neuen Business- und Gestaltungslösungen für die Zukunft arbeiten. So auch die Plattform materials.cologne und das machwerkhaus“, betont Martin Beeh, der Initiator der „materials.cologne“ und Moderator des „Professionals Day“.

Bäumer

Sascha Otten ist neuer Director Sales & Service

„Nur gemeinsam kommen wir weiter!“ Mit diesem Leitsatz übernimmt Sascha Otten ab Dezember 2024 die Verantwortung als neuer Director Sales & Service bei Bäumer. Seine gesamte berufliche Laufbahn hat er in unterschiedlichen Stationen in der Schaumstoffindustrie verbracht. Nach über acht Jahren kehrt er zu Bäumer zurück, wo er bis 2016 als stellvertretender Vertriebsleiter tätig war. Nun möchte er seine umfassenden Branchen-Erfahrungen einbringen und die Weiterentwicklung des Unternehmens mit vorantreiben. Sein Ziel: Die Brücke zwischen klassischem Maschinenbau und digitalen Produkten zu schlagen, um mit unseren Kunden den Schritt in eine digitalisierte Zukunft zu gehen. Als Teamplayer steht für ihn fest: Höchste Qualität, ein service-orientiertes Handeln, die enge Zusammenarbeit sowie der persönliche Austausch mit unseren Kunden sind der Schlüssel zum Erfolg.

Egger

„EcoBox“ gewinnt den „Deutschen  Nachhaltigkeitspreis Produkte“

Nachhaltiges Wirtschaften und der verantwortungsvolle Umgang mit der wertvollen Ressource Holz liegen im Kern der Egger Unternehmens-DNA. Das Familienunternehmen übernimmt seit jeher Verantwortung für die eigenen Produkte, die eigene Produktion sowie für Mitarbeitende und Gesellschaft. Diese Bemühungen wurden nun mit einer großen Anerkennung geehrt: Die unabhängige Fachjury kürte die Egger „EcoBox“ zum Sieger des 17. „Deutschen Nachhaltigkeitspreises Produkte“. Das innovative Bauprodukt konnte im Transformationsfeld „Ressourcen“ überzeugen. Damit gehört Egger zu den Vorreitern des nachhaltigen Wandels im Holzbau in Deutschland.

„Der Gewinn des Deutschen Nachhaltigkeitspreises ist eine große Ehre für uns. Dies bestätigt unseren umfassenden Ansatz für nachhaltiges Wirtschaften. Wir haben damit einen bedeutenden Meilenstein im Bereich unserer Bauprodukte erzielt, die sich durch Nachhaltigkeit und wegweisende Eigenschaften auszeichnen und Anerkennung finden“, freut sich Moritz Steinruck, Head of Product Management Egger Building Products.

Brigitte Küchen

Neuer Exportleiter für internationale Vertriebsziele

Nach der abgeschlossenen Insolvenz in Eigenregie stehen bei Brigitte Küchen wieder alle Zeichen auf Wachstum: Mit Jan Prüßmeier hat das Unternehmen einen neuen Exportleiter angeheuert, der das Unternehmen ab dem 1. Januar 2025 unterstützen soll.

Prüßmeier hatte zuvor auf unterschiedlichen Positionen bei Mitbewerbern gearbeitet, so unter anderem in der Auftragsabwicklung und als Country Manager Dänemark bei Häcker Küchen sowie als Gebietsverkaufsleiter bei Poggenpohl. Nach knapp 10 Monaten in Herford zieht es ihn nun nach Bünde. Dort soll der gelernte Bankkaufmann dazu beitragen, die internationalen Vertriebsziele von Brigitte Küchen zu stärken und neue Impulse im Exportgeschäft zu setzen.

„Wir freuen uns, dass wir mit Jan Prüßmeier einen branchen- und vertriebserfahrenen Profi für unser Unternehmen gewinnen konnten. Er wird unseren vertrieblichen Wachstumskurs, insbesondere im Export, weiter stärken und in seiner Position als Exportleiter aktiv vorantreiben“, erklärt Jens Uhe (Geschäftsführung). „Gemeinsam möchten wir auch in einer herausfordernden Marktlage weiter wachsen und erfolgreich agieren.“

HSD Deutschland wird vollständig integriert

Die HSD Deutschland GmbH, Ableger von HSD Mechatronics, wird zu Januar 2025 vollständig in die Biesse Deutschland GmbH integriert. Dies geht aus einem Schreiben von HSD Deutschland hervor, das der möbelfertigung vorliegt. Der Entscheidung liegt die Überzeugung zugrunde, dass die globalen Herausforderungen im Maschinen-, Komponenten-, und Servicegeschäft mit neuen Strukturen erfolgreicher begegnet werden kann.

Sowohl der Produktionsstandort in Gradara als auch die gewohnten Ansprechpartner für Kunden und Geschäftspartner bleiben von der geplanten Änderung unangetastet.

Erfolgreiches „Tischlerforum 2024“

Mehr als 80 Fachleute aus der Tischler- und Schreinerbranche waren am 28. November 2024 Teilnehmer des „Remmers Tischlerforums 2024“ im Kompetenzzentrum Bauten- und Bodenschutz in Löningen. Unter dem Motto „Moderne und zukunftssichere Unternehmensführung für den Mittelstand“ bot die Veranstaltung ein abwechslungsreiches Programm mit inspirierenden Vorträgen und praxisorientierten Einblicken in aktuelle Herausforderungen und Chancen der Branche.

Roland Brinkmann, Geschäftsführer für das Handwerk in der DACH-Region, eröffnete gemeinsam mit Elmar Kaiser (Leiter Technik Service Holzhandwerk) und Tim Thölenjohann (Leiter der Remmers Akademie) das „Tischlerforum 2024“. In seiner Begrüßung betonte Brinkmann die wichtige Rolle solcher Veranstaltungen für den Wissenstransfer und die Weiterentwicklung der Branche: „Das ,Tischlerforum‘ bietet uns die Gelegenheit, Fachwissen und Inspiration zu teilen und gemeinsam die Zukunft des Handwerks aktiv zu gestalten. Der Mittelstand steht vor großen Herausforderungen, doch durch innovative Lösungen und starke Netzwerke können wir diese erfolgreich meistern.“

Nach der Eröffnung begann das Programm mit einem innovativen Speeddating, bei dem namhafte Aussteller wie Enno Roggemann, Festool, Wagner, Repair Care, Schleifmittel KAEF, HSM, SATA und FinestFog ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellten. Die anschließenden Vorträge des Tages widmeten sich zentralen Aspekten moderner Unternehmensführung und gaben praxisnahe Einblicke in aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze.

Im Anschluss beleuchtete Thomas Fangmeyer vom Unternehmen  Remmers die Chancen und Risiken nachhaltiger Strategien im Tischlerhandwerk. Er betonte, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine Herausforderung darstellt, sondern auch erhebliches Potenzial für Differenzierung und langfristigen Erfolg bietet.

Am Nachmittag stellte Martin Buck, Experte für Betriebsoptimierung, Ansätze zur Planung genehmigungssicherer Oberflächenabteilungen vor. Bernd Ahlers (Möbeltischlerei Ahlers) beleuchtete die Anforderungen, die die Digitalisierung an Unternehmer stellt. Den Abschluss bildete Matthias Aumann (Mission Mittelstand) mit einem motivierenden Vortrag zur persönlichen und unternehmerischen Weiterentwicklung.

Pfleiderer CCO, Stefan Zinn (links), nimmt die Auszeichnung als Marke des Jahrhunderts entgegen

Aufgenommen in „Deutsche Standards – Marken des Jahrhunderts“

„Deutsche Standards – Marken des Jahrhunderts“ ist ein Kompendium, das Dr. Florian Langenscheidt mit Studio ZX, dem Brand Studio der Zeit Verlagsgruppe, seit 20 Jahren herausgibt. Alle drei Jahre werden hier jene Marken ausgezeichnet, die nicht nur eine jahrzehntelange herausragende Spitzenposition innehaben und für Innovationen in ihrem Produktbereich stehen, sondern die sich durch außergewöhnliche Leistungen und eine starke Präsenz in ihrem jeweiligen Marktsegment auszeichnen – und somit als Ikonen der Wirtschaft gelten und im öffentlichen Bewusstsein verankert sind. Unternehmen wie Adidas, BMW, Hansgrohe und Siemens durften sich in der Vergangenheit bereits feiern lassen.

„Die Seele einer Marke entfaltet sich in der kontinuierlichen Verwandlung, in der sie nicht nur ihre Geschichte erzählt, sondern auch die Zukunft mitgestaltet“, so Dr. Florian Langenscheidt im Rahmen seines Vorworts. Diese Worte scheinen ganz auf Pfleiderer zugeschnitten zu sein. Seit der Gründung als Flößerei und Holzhandlung im Jahr 1894 hat Pfleiderer einige umfangreiche Transformationen durchlaufen: von der Unternehmenserweiterung mit Sägewerk für Bauholz, Eisenbahnschwellen und Masten in den 1920er- bis 1950er-Jahren sowie der Fertigung der ersten Spanplatte 1962 bis zum heutigen Vollsortimentsangebot für Holzwerkstoffe im Möbel- und Innenausbau, in dem auch konstruktive Anwendungen wie Holzbau und Lagertechnik sowie Außenanwendungen und Outdoor-Möbel integriert sind.

„Unsere Geschichte ist auch die sich verändernder Bedarfe und die Beachtung technologischer Entwicklungen“, erläutert Stefan Zinn, COO der Pfleiderer Group. „Waren wir zu Beginn noch mit dem Handel und dem Transport von Stammholz befasst, so hat sich unsere unternehmerische Aktivität zusehends in die Weiterverarbeitung und Veredelung entwickelt. Die Spanplatte begleitet uns inzwischen bereits über 60 Jahre und ist unser Kernprodukt, welches wir in verschiedene Richtungen verbessert haben. Unter anderem vor über 40 Jahren durch formaldehydfreie PUR-Verleimung, als LivingBoard, für hochwertigen Holz- und Fertighausbau – und ganz aktuell als OrganicBoard mit 100 Prozent biogener Verleimung und 100 Prozent Recyclingholz für maximale Ressourcenschonung im Möbel- und Innenausbau.“

Unternehmerfamilie Kuntz bei der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2025 in Düsseldorf, v. l. Larissa Kuntz, Dagmar Hilden-Kuntz und Karl-Robert Kuntz
Elka Holzwerke

Erhält den „Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2025“

Familie Kuntz hat sich seit 1906 im waldreichen Hunsrück dem Holz verschrieben. Und das mit einer Philosophie, die dem natürlich gewachsenem Werkstoff Holz vollkommen entspricht: die Herkunft aus kontrollierter Forstwirtschaft muss stimmen, die Wege vom Wald in die Elka-Holzwerke in Morbach müssen kurz sein und bei der Verarbeitung wird selbst das Sägemehl weiterverarbeitet. Doch damit nicht genug: die vom Unternehmen Elka Holzwerke hergestellten Holzwerkstoffe sollen möglichst wohngesund und wiederverwertbar sein. Dafür wird auch durch die vierte Generation viel unternehmerische Innovationskraft und in den nächsten Jahren zusätzlich viel Geld in die energetische Transformation investiert. Nun wird das Unternehmen mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

Damit auch kommende Generationen alle Vorzüge qualitativ hochwertige Holzwerkstoffe nutzen können, begreift Elka Nachhaltigkeit als Prozess. Entsprechend hat Elka mit der energetischen Modernisierung der Produktion von Holzplattenwerkstoffe begonnen. Hierfür wurde bereits eine Großinvestition investiert.

Die Planung umfasst vier Meilensteine und soll insgesamt 2028 abgeschlossen sein.

Insgesamt werden bei Elka bis 2028 die CO2 -Emissionen nach BAFA-Indikatoren um mindestens 40 Prozent reduziert, jährlich weitere rund 650 Tonnen Produktionsabfälle vermieden und zusätzlich pro Jahr bis zu 11.000 Kubikmeter Frischwasser eingespart. Die Investition von Elka wird mit Mitteln aus der „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz“ (EEW) gefördert.