Erste Pläne zum Salone 2024 vorgestellt
Der Salone del Mobile hat auf seiner internationalen Roadshow gestern in Berlin Halt gemacht, um die Inhalte der 62. Messe – die vom 16. bis 21. April in Mailand stattfindet – vorzustellen.Ehrengast dieser Station war Konstantin Grcic, mit dem die Mailänder Messemacher gemeinsam Überlegungen zur sozialen und ökologischen Verantwortung sowohl für die Entwicklung von Großveranstaltungen als auch für die Welt des Designs anstellten.
Das Treffen für Presse sowie Akteure des Sektors wurde von Maria Porro, Präsidentin des Salone del Mobile.Milano eröffnet. Sie verkündete erste Informationen über die nächste in Mailand stattfindende Veranstaltung: von der Entwicklung des Layouts und der Messerundgänge – die erneut auf einer einzigen Ebene entworfen wurden – bis hin zu neuen Dienstleistungen und digitalen Inhalten; von den im Zwei-Jahres-Turnus stattfindenden EuroCucina mit FTK ‒ TechnologyFor the Kitchen und der Internationalen Badmesse bis zu den Feierlichkeiten zum 25. Jubiläum des SaloneSatellite und der internationalen Talent-„Schmiede“, denen eine eigene große Ausstellung gewidmet ist. Ebenso reichhaltig ist dasProgramm der Installationen, Talks und Workshops, die auf der Messe stattfinden sollen, um eine offene Diskussion zwischen Business und Designkultur anzuregen.
Der Dialog mit Konstantin Grcic, dem Ehrengast dieser dritten Station der Roadshow, legte den Akzent insbesondere auf die Bedeutung des menschenzentrierten Designs und den Stellenwert, den die Veranstaltung dem Besuchererlebnis beimisst, das stets bereichernd, anregend, lehrreich und überraschend sein muss. Der Salone ist daher ein unverzichtbarer Ort und Moment nicht nur für das Geschäftsleben, sondern auch für Begegnungen und die Auseinandersetzung mit den dringlichsten Themen der heutigen Zeit, wie z. B. Nachhaltigkeit. Veränderungen gibt es ferner in der Hallenstruktur, wobei die Eurocucina jetzt in die Pole Position am Eingang rückt.
Maria Porro, Präsidentin des Salone del Mobile.Milano: “Die größte Herausforderung des Salone besteht heute darin, den Menschen ‒ den Besucher und den Aussteller, aber auch deren Beziehung ‒ wieder in den Mittelpunkt der Veranstaltung zu rücken und zu bewahren. Aus diesem Grund haben wir den Ansatz wieder aufgegriffen, den wir bei der letzten Euroluce erprobt hatten: Wir haben zahlreiche Arbeitskreise organisiert, die sich mit der Bad- und Küchenbiennale befassen, um sie nach einem immer stärker integrierten, integrativen und partizipativen Konzept neu zu gestalten. Wir haben uns einem Austausch mit den Unternehmen der Branche und unseren Stakeholdern gestellt und uns deren Bedürfnisse und Visionen zu eigen gemacht. Wir haben uns auch der Neurowissenschaft zugewandt, die den Salone bei der Neugestaltung des Formats und der Besucherwege geleitet hat, um funktionellere und ansprechendere Erlebnisse zu bieten, die Orientierung der Besucher zu erleichtern und zugleich die Sichtbarkeit der Aussteller zu erhöhen, indem jedem ein angemessener und relevanter Raum gewährleistet wird. Wir werden die öffentlichen Bereiche erweitern, die wir zusammen mit Formafantasma neu im urbanen Stil einrichten werden. Außerdem werden wird es auch diesmal die Arena und den Book Store geben, und, um den Besucher noch stärker anzuregen, entwickeln wir gerade ein originelles Konzept für kulturelle Aktivitäten und Sonderinstallationen. Denn der Salone ist vor allem ein Ort der Begegnung und des Austauschs, der Debatte und der Diskussion rund um das Thema der Gestaltung.”
Mailand Möbelmesse Salone del Mobile 2024









