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Autor: Hahn, Sebastian

Fünf Prozent Ebit-Marge trotz Umsatzrückgang

Die Zumtobel Group verzeichnete in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2023/24 einen Umsatzrückgang von neun Prozent auf 285,6 Mio. EUR. Grund dafür sind vor allem die im Vergleich zum starken Vorjahresquartal um rund 25 Prozent niedrigeren Umsatzerlöse im Components Segment sowie negative Währungseffekte, währungsbereinigt beläuft sich der Umsatzrückgang auf 7,6 Prozent . Vor diesem Hintergrund fiel auch das operative Ergebnis (EBIT) mit 14,5 Mio. EUR nach 19,0 Mio. EUR im Vorjahr geringer aus. Die EBIT-Marge lag mit 5,1 Prozent nur leicht unter dem Vorjahresquartal (6,1 Prozent ). Der Unternehmensgewinn beläuft sich auf 9,8 Mio. EUR nach 10,9 Mio. EUR im Vorjahr.

„Der massive Umsatzeinbruch im Components Segment um über 26 Mio. Euro kam für uns unerwartet. Ein Ende der Marktschwäche in diesem Bereich ist noch nicht abzusehen, denn die Lager der Kunden sind weiter gut gefüllt“, so Alfred Felder, CEO der Zumtobel Group. Daher habe das Unternehmen die Umsatzprognose am 22. August angepasst.

Lehrlinge 2023 Blum
Blum

Über 100 junge Menschen starteten ihre Ausbildung

107 junge Menschen begannen in diesem Jahr ihre Ausbildung bei Blum. Dabei hat der österreichische Beschlägehersteller sein Ausbildungsportfolio um einen zusätzlichen Lehrberuf erweitert: Der erste Trainee für „Applikationsentwicklung – Coding“ startete in der Informatik im Ausbildungsmodell der Dualen Akademie.

In Vorarlberg begann für 93 neue Lehrlinge der Schritt ins Berufsleben, in den USA stellte das Familienunternehmen 11, in Polen 3 Lehrlinge ein. „Die duale Ausbildung ist und bleibt ein zentraler Faktor für unser Unternehmen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken“, erklärt Ausbildungsleiter Robert Kaufmann und ergänzt: „Wir freuen uns besonders über den Startschuss des neuen Lehrberufs Applikationsentwicklung – Coding, welcher sich durch die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung am Markt entwickelt hat.“
Das Ausbildungsangebot von Blum umfasst elf Lehrberufe. Neben der klassischen Lehre können junge Menschen nach ihrer Matura im Rahmen der Dualen Akademie eine Fachausbildung im Bereich Mechatronik, Elektrotechnik und nun auch in Applikationsentwicklung – Coding absolvieren.

Nicht nur bei Blum misst man den Themen Fachkräfte und Ausbildung eine besonders hohe Bedeutung bei. Da das Gewinnen von Fachkräften für die Branche aktuell von so enormer Wichtigkeit ist, veranstaltet die möbelfertigung gemeinsam mit der Lehrfabrik Möbelindustrie am 12. und 13. Dezember zum ersten Mal die Personaltage Löhne.
Unter dem Motto „Personal Innovationen“ sprechen Experten und Top-Speaker über aktuelle Trends im Personalmarkt und zeigen Lösungen auf, wie dem Fachkräftemangel in den Unternehmen entgegengewirkt werden kann.
Alle wichtigen Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier.
Seien Sie dabei!

Logo des Industrieverbands Klebstoffe
industrieverband Klebstoffe e.V.

Deutsche Klebstoffindustrie verzeichnet preisgetriebenes Wachstum in 2022 – Aussichten für 2023 durchwachsen

„Die deutsche Klebstoffindustrie konnte 2022 trotz zahlreicher Unberechenbarkeiten deutschlandweit ein Umsatzplus von 5,3 Prozent verzeichnen“, so Dr. Boris Tasche, Vorstandsvorsitzender des Industrieverbands Klebstoffe e.V. (IVK). „Die Lieferketten haben sich stabilisiert und alle wichtigen Klebrohstoffe waren verfügbar. Nichtdestotrotz bewegt sich die Klebstoffbranche weiterhin in einem sehr herausfordernden Umfeld. Der Krieg in der Ukraine, Inflation und Zinssteigerungen bremsen den Konsum, und insbesondere der Regulierungsdruck in Europa und ein anhaltender Fachkräftemangel belasten unsere Industrie bei weiter anhaltendem Kostendruck stark.“

Klebstoffproduktion 2022 in Zahlen
Das Jahr 2022 wurde mit einem globalen Umsatz der deutschen Hersteller von 13,8 Milliarden Euro abgeschlossen, der eine Steigerung zum Vorjahr von 14,6 Prozent widerspiegelt. In Deutschland wurden Umsatzzuwächse von 4,8 Prozent für Klebstoffe, 5,5 Prozent für Klebebänder und 0,3 Prozent für zementäre Produkte erzielt. Gleichzeitig ist die Produktionsmenge an Klebstoffen um 6,0 Prozent gesunken.

Allein mit Klebstoffen konnte die deutsche Klebstoffindustrie 2022 einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro erzielen. Zusammen mit Dichtstoffen, zementären Bauklebstoffen und Klebebändern beläuft sich der Umsatz auf ca. 4,4 Milliarden Euro.

In Deutschland sind 18.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Klebstoffindustrie tätig; weltweit sind es ca. 52.500. Rund 70 Prozent der Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands Klebstoffe sind KMU mit weniger als 500 Beschäftigten.

Prognose 2023
Für das laufende Wirtschaftsjahr erwartet die deutsche Klebstoffindustrie eine Drosselung der Konjunkturlage. „Aufgrund einer Vielzahl von Risikofaktoren ist eine zuverlässige Prognose für das kommende Jahr wieder einmal schwer zu treffen. Die geplanten europäischen Regulierungen werden das Geschäftsumfeld insbesondere für unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen zusätzlich erschweren“, erklärte Dr. Vera Haye, Hauptgeschäftsführerin des IVK.

Gütesiegel „Möbel Zirkulär Nachhaltig“

Mit dem neuen RAL-Gütezeichen „Möbel Zirkulär Nachhaltig“ wurden die Möbelwerke A. Decker jetzt zertifiziert. „Für das Gütezeichen haben wir Anforderungen bestehender Zertifizierungen zusammengeführt und neue Pflichten ergänzt. Herausgekommen sind Güte- und Prüfbestimmungen, die Möbelhersteller in nie dagewesenem Umfang in puncto Nachhaltigkeit fordern. Wir freuen uns, dass die Möbelwerke A. Decker als einer der ersten alle Kriterien erfolgreich nachweisen konnten“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Decker ist bereits seit 1989 Mitglied in der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM). Als einer der ersten Hersteller von Massivholzmöbeln ließ sich der Hersteller aus Borgentreich zudem nach den DGM-Vorgaben für das Emissionslabel „Kastenmöbel“ prüfen und erreichten die höchste Gütestufe A für besonders wohngesunde Einrichtung. Auch beim geografischen Herkunftsgewährzeichen „Möbel Made in Germany“ des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), zählte der Massivholzmöbelhersteller 2020 zu den Pionieren. Als erstes Unternehmen überhaupt wurde Decker 2016 „Klimaneutraler Möbelhersteller“ nach den Vorgaben des eigens von der DGM zum Schutz des Klimas ins Leben gerufenen Klimapakts für die Möbelindustrie.

Pfleiderer

Erneut herausragendes Ratingergebnis bei Sustainalytics

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Erneut ist die PCF GmbH (Pfleiderer) für ihre ESG-Aktivitäten ausgezeichnet worden. ESG (englisch für Environmental, Social and Governance) steht dabei für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Wie im letzten Jahr hat die unabhängige Ratingagentur Morningstar / Sustainalytics über ihre ESG-Risiko-Erhebung die exzellente Position und vorbildliche Entwicklung von Pfleiderer im Bereich der nachhaltigen Unternehmensführung bescheinigt.

Auf Platz 2 von 149 Unternehmen verbessert

Dabei konnte sich das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr nochmals in die höchste Bewertungsstufe verbessern und gehört weiterhin zu den Champions in der internationalen Baustoffindustrie. Nach einem sehr guten dritten Platz im Vorjahr konnte Pfleiderer nun auf Rang zwei aller 149 bewerteten Unternehmen der Sparte Bauprodukte aufsteigen. Im Gesamtvergleich gehört Pfleiderer zu den besten zwei Prozent aller mehr als 15.000 global bewerteten Unternehmen.

„Pfleiderers Engagement für Nachhaltigkeitsthemen hat eine lange Tradition“, erläutert Dr. Frank Herrmann, CEO der Pfleiderer-Gruppe. „ Seit einigen Jahren haben wir dieses fest in unserer strategischen Ausrichtung verankert und unsere ESG-Aktivitäten verbreitert und intensiviert. Nach zahlreichen Auszeichnungen von externer Stelle freue ich mich mit dem gesamten Team über die Sustainalytics-Ratingverbesserung und die erneute Spitzenplatzierung.“

Das komplette Rating von Morningstar / Sustainalytics ist einsehbar (Suchbegriff PCF GmbH) unter www.sustainalytics.com/esg-rating. Details und Weiterführende Informationen zur Nachhaltigkeit bei Pfleiderer sind verfügbar unter https://www.pfleiderer.com/dach-de/nachhaltigkeit.

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe zweistellig gesunken

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Juli 2023 gegenüber Juni 2023 saison- und kalenderbereinigt um 11,7 Prozent gefallen. Damit setzten sich die in den vergangenen Monaten beobachteten großen Schwankungen des Auftragseingangs auch im Juli 2023 fort. Für Juni 2023 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg des Auftragseingangs gegenüber Mai 2023 von 7,6 Prozent (vorläufiger Wert: plus 7,0 Prozent). Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von Mai bis Juli 2023 um 3,1 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor. Der Auftragseingang ohne Großaufträge stieg im Juli 2023 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat.

Der starke Rückgang der Auftragseingänge im Juli 2023 ist zu einem beträchtlichen Teil auf einen sehr umfangreichen Großauftrag im Luft- und Raumfahrzeugbau im Juni 2023 zurückzuführen. Der Luft- und Raumfahrzeugbau gehört zum Bereich des Sonstigen Fahrzeugbaus. Bedingt durch den Großauftrag im Vormonat sind hier die Auftragseingänge im Juli 2023 um 54,5 Prozent gegenüber Juni 2023 gesunken, nachdem sie im Juni 2023 nach Revision um 72,4 Prozent gegenüber Mai 2023 gestiegen waren.

Insgesamt ist der Auftragseingang im Juli 2023 aber auch in vielen Wirtschaftszweigen gesunken. So trugen neben dem Rückgang im Sonstigen Fahrzeugbau auch Auftragsrückgänge in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (minus 23,6 Prozent), im Maschinenbau (minus 8,7 Prozent), in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (minus 16,7Prozent) und von Metallerzeugnissen (minus 14,2 Prozent) zum negativen Gesamtergebnis bei. Einen Anstieg der Auftragseingänge um 2,7 Prozent konnten im Juli 2023 dagegen die Hersteller von Kraftwagen und -teilen verzeichnen.

Im Bereich der Investitionsgüter sank der Auftragseingang (einschließlich Großaufträge) im Juli 2023 um 15,9 Prozent gegenüber dem Vormonat. Bei den Vorleistungsgütern ergab sich ein Rückgang um 4,5 Prozent, bei den Konsumgütern um 8,2 Prozent.

Die Auslandsaufträge reduzierten sich um 12,9 Prozent. Dabei nahmen die Aufträge aus der Eurozone um 24,4 Prozent ab. Die Aufträge von außerhalb der Eurozone sanken um 4,1 Prozent, die Inlandsaufträge gingen um 9,7 Prozent zurück.

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im Juli 2023 saison- und kalenderbereinigt 1,0 Prozent niedriger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2022 lag der Umsatz kalenderbereinigt 1,4 Prozent höher. Für Juni 2023 ergab sich nach der Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang von 1,4 Prozent gegenüber Mai 2023 (vorläufiger Wert: minus 1,6 Prozent).

Social Natives HR Impulstag
Social Natives

Impulstag für Mitarbeitergewinnung und digitales Recruiting

Social Natives ist eine Hamburger Agentur, die sich auf Employer Branding und Recruiting spezialisiert hat. Am Freitag, 8. September lädt Social Natives zum HR-Impulstag ein. Hier werden spannende Impulse zu den Themen Mitarbeitergewinnung und Employer Branding gegeben. Teilnehmer können unterschiedliche Strategien des Recruitings kennenlernen.

Mehr dazu hier: HR Impulstag | SocialNatives®

Norbert Nagy, Geschäftsführer von Social Natives, wird übrigens auch bei den Personaltagen Löhne am 12. und 13. Dezember dabei sein und erklären, wie die richtigen Mitarbeiter mit digitalen Mitteln gefunden werden. Alles dazu finden Sie hier: https://www.moebelfertigung.com/personaltage-loehne-2023

125 Jahre Hightech und Service

125 Jahre Firmengeschichte, vier Generationen Unternehmer, die fünfte Generation bereits aktiv in der Firma, sehr gute Entwicklung des gesamten Betriebes, dies alles ist für Erform Grund genug zu feiern.

Erform wurde im Jahr 1898 von Josef Bubl als eine der modernsten Schreinereien im Umkreis Wallern/Böhmerwald gegründet und siedelte 1948 nach Atzing in Simbach am Inn um. Seit 1978 firmiert das Unternehmen als Erform GmbH und spezialiserte sich 1984 auf Postforming. Im Jahr 2019 kam das neue Werksgelände Weier in Kirchdorf am Inn hinzu. Mittlerweile macht Erform mit knapp 100 Mitarbeitern etwa 40 Mio. Euro Umsatz im Jahr und befindet sich noch immer in Familienbesitz

Hettich Zentrale
Hettich

Zusammenschluss mit FGV angestrebt

Hettich und FGV wollen künftig ihre Zukunft in der Branche gemeinsam gestalten. Die Zustimmung der Kartellbehörden steht derzeit noch aus. Erst im Anschluss gehören beide Unternehmen tatsächlich zusammen.

Nach dem Zusammenschluss wollen Hettich und FGV die Stärken des jeweils anderen ergänzen, um die bestehenden Geschäftsaktivitäten kontinuierlich weiterzuentwickeln und ihren Kunden noch bessere Mehrwertlösungen anzubieten. „Wir – Hettich und FGV – sind zwei Familienunternehmen mit langer Geschichte in unserer gemeinsamen Branche, der Möbelbeschlagindustrie. Wir freuen uns, bald gemeinsam in die Zukunft zu gehen, voneinander zu lernen und zusammen noch kraftvoller zu werden, wobei das Interesse und die Zufriedenheit der Kunden absolute Priorität haben werden“, sagt Dr. Andreas Hettich, Gesellschafter und Beiratsvorsitzender der Hettich Gruppe. „Hettich ist ein Weltmarktführer, der wie wir über große Erfahrungen im Bereich Möbelbeschläge verfügt. FGV möchte baldmöglichst sein Know-how und seine Flexibilität mit der Hettich Gruppe zusammenbringen, um sich gemeinsam erfolgreich weiterzuentwickeln und dem Management und den Mitarbeitenden von FGV eine erfolgreiche Zukunft zu ermöglichen“, erklärt Renato Formenti, Chairman of the Board von FGV.

Da sowohl Hettich als auch FGV als Marken und Unternehmen innerhalb des Gesamtunternehmensverbundes Hettich eigenständig bleiben, werden die Kunden beider Unternehmen auch nach dem angedachten Zusammenschluss ihre vertrauten Ansprechpartner behalten, so dass der Kundenservice wie gewohnt fortgeführt wird. Die versierten Management-Teams von Hettich und FGV werden die nötige Kontinuität und die kontinuierliche gemeinsame Weiterentwicklung sicherstellen.

„Wir werden im Hintergrund künftig eng vernetzt zusammenarbeiten. Unsere Kunden werden weiterhin die Leistung von ihren etablierten Ansprechpartnern bekommen, die sie jeweils kennen und schätzen“, betonen Silvana Riboldi, Head of Sales von FGV, und Uwe Kreidel, Geschäftsführer bei Hettich gemeinsam.

Hettich und FGV verbinden gemeinsame Werte: Zwei europäische Familienunternehmen mit langer Geschichte in einer gemeinsamen Industrie, die bodenständig und verantwortungsvoll immer mit dem Blick auf die nächsten Generationen handeln.

Hettich erwirtschaftete mit rund 8.000 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2022 rund 1,5 Mrd. Euro. Bei FGV arbeiten 1.130 Menschen und der Umsatz liegt bei rund 270 Mio. Euro (Geschäftsjahr 2021).