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Autor: Hahn, Sebastian

Gwinner Geschäftsführerin und technischer Leiter
Gwinner

Stellt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens

Gestern hat Gwinner beim Amtsgericht Rottweil einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Infolgedessen wurde heute die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet und Rechtsanwalt Marc-Philippe Hornung zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Der Geschäftsbetrieb wird ohne Unterbrechung uneingeschränkt fortgeführt. Derzeit beschäftigt Gwinner 140 Mitarbeiter. Die Hausmesse, die am 25. September starten sollte, und die natürlich schon vorbereitet ist, wird abgesagt.

Noch im August hatte Tamara Gwinner, Brand Managerin und Mitglied der Geschäftsleitung, in der „möbelfertigung“-Schwesterzeitschrift „möbel kultur“ angekündigt, zwei neue Programme vorstellen zu wollen, die die Themen Handwerk und Nachhaltigkeit miteinander vereinen. „Wir sind von unseren Produkten überzeugt und werden weiterhin mit dem größtmöglichen Engagement um die Zukunft des Unternehmens kämpfen. Diese Entscheidung zu treffen, war für uns sowohl geschäftlich als auch persönlich die wohl schwierigste. Dennoch, aufgrund der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, unabdingbar. Seit Anfang 2022 wurden, gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Anchor Management, umfassende Maßnahmen zur Restrukturierung und Modernisierung eingeleitet. Diese zeigten bereits sichtbare Erfolge, konnten jedoch den extremen Umsatzrückgang der gesamten Möbelbranche sowie die negativen Auswirkungen von in den Jahren davor getroffenen Entscheidungen nicht vollständig ausgleichen. Wir haben größte Hoffnung, Gwinner in Eigenverwaltung nachhaltig finanziell zu sanieren und langfristig zukunftsfähig aufstellen zu können“, so Tamara Gwinner.

Weiter heißt es, dass das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung dem Unternehmen die Chance bietet, den bereits eingeschlagenen Pfad der Restrukturierung weiter zu verfolgen und eine Sanierung, unter Aufsicht eines Sachwalters und weiter unterstützt durch die Expertise von Anchor, selbst durchzuführen. Mit Anordnung des vorläufigen Eigenverwaltungsverfahrens sind Vincenz von Braun, Anchor Rechtsanwälte, und Markus Fauser, Anchor Management, als Sanierungsgeschäftsführer von Gwinner bestellt worden.

„Wir kennen die Möbelbranche und das Unternehmen sehr gut und werden die Restrukturierung von Gwinner in der Eigenverwaltung gezielt und konsequent fortsetzen. Wir sind zuversichtlich, mit Unterstützung unserer Geschäftspartner und unter Aufsicht des vorläufigen Sachwalters einen erfolgreichen Sanierungsprozess führen zu können“, bestätigt Markus Fauser.

Die Gwinner-Geschäftsleitung betont, dass Mitarbeiter und Geschäftspartner umgehend über sämtliche Entscheidungen informiert werden. Und weiter: „Wir hoffen, auf die Unterstützung unserer Partner in dieser schwierigen Zeit setzen zu können.“ Und Vertriebsleiter Sebastian Göggel ergänzt: „Wir werden selbstverständlich sehr zeitnah mit all unseren Geschäftspartnern persönliche Gespräche führen. Unsere oberste Priorität liegt darin, Sicherheit für unsere Mitarbeiter und Partner zu schaffen. Im Anschluss hoffen wir darauf, zeitnah die Messeneuheiten vorstellen zu können.“

Zahl der Regelinsolvenzen im August erneut deutlich gestiegen

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland im August 2023 um 13,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Im Juli 2023 hatte sie bereits um 23,8 Prozent gegenüber Juli 2022 zugenommen. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Verfahren erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor. Die Insolvenzstatistik bildet nur Geschäftsaufgaben ab, die im Zuge eines Insolvenzverfahrens ablaufen, nicht jedoch solche aus anderen Gründen beziehungsweise vor Eintritt akuter Zahlungsschwierigkeiten.

Im 1. Halbjahr 2023 haben die deutschen Amtsgerichte nach endgültigen Ergebnissen 8.571 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren 20,5 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2022.

Die Forderungen der Gläubiger aus den im 1. Halbjahr 2023 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 13,9 Milliarden Euro. Im 1. Halbjahr 2022 hatten die Forderungen bei rund 8,2 Milliarden Euro gelegen.

Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es insgesamt im 1. Halbjahr 2023 in Deutschland 25,3 Unternehmensinsolvenzen. Die meisten Insolvenzen je 10.000 Unternehmen entfielen auf den Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 54,1 Fällen. Dann folgten die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (zum Beispiel Zeitarbeitsfirmen) mit 41,3 Fällen. Die geringste Insolvenzhäufigkeit mit 2,4 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen gab es in der Energieversorgung.

Im 1. Halbjahr 2023 gab es 33.140 Verbraucherinsolvenzen. Damit ist die Zahl der Verbraucherinsolvenzen im 1. Halbjahr 2023 um 1,9 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2022 gesunken.

VDMA

Schwache Weltwirtschaft belastet den Maschinen- und Anlagenbau

Die anhaltende Schwäche der Weltwirtschaft sowie die Verunsicherung zahlreicher Kunden wirken sich spürbar auf das Geschäft und den Ausblick der exportstarken Maschinenbauindustrie aus. Zwar profitieren die Unternehmen bislang noch von Auftragspolstern, die in den ersten sieben Monaten einen Produktionszuwachs von real 1,7 Prozent ermöglichten. „Aber dieser Puffer schmilzt, und der Auftragseingang des laufenden Jahres liegt bis einschließlich Juli um 14 Prozent unter dem Vorjahr, was sich auf die Produktion negativ auswirken wird“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. Daher hält der Verband an seiner Schätzung fest, wonach die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau im Gesamtjahr 2023 um real 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr schrumpfen wird.

Auch der Blick nach vorn verheißt kurzfristig keine Besserung. Die Weltwirtschaft durchläuft aktuell eine Schwächephase, deren Dauer und Intensität noch nicht einschätzbar sind. „Zwar spricht nicht zuletzt die Zeit dafür, dass sie sich im Jahresverlauf 2024 stabilisiert, vielleicht sogar von dem gefundenen neuen, niedrigeren Niveau aus wieder kräftig wächst. Doch im In- und Ausland fehlen die Impulse für eine kräftige Belebung des Geschäfts. Eine hartnäckige Inflation mit der Folge einer straffen Geldpolitik der großen Notenbanken und der Ukrainekrieg mit all seinen politischen und wirtschaftlichen Folgen sind starke Belastungen. Ebenso die anhaltenden geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China und nicht zuletzt die heftige Diskussion um wettbewerbsfähige Standortbedingungen. All das ist ungeeignet, bei den Investoren Zuversicht zu stiften und eine Aufbruchstimmung zu schaffen“, beschreibt Dr. Wiechers die Lage. „Daher rechnen wir auch für 2024 mit einem abermaligen realen Produktionsrückgang von 2 Prozent zum Vorjahr.“

Maschinenbau nicht im Krisenmodus
Der VDMA-Chefvolkswirt verweist zugleich auf die Stärken der mittelständisch geprägten Industrie. So lag die Kapazitätsauslastung im Juli trotz der sinkenden Auftragszahlen fast unverändert hoch auf einem Wert von 88,8 Prozent und damit deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Auch ist die Beschäftigung in den Stammbelegschaften im Juni wieder leicht um 1,5 Prozent auf 1,02 Millionen Menschen gestiegen (Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden). Die Exporte wuchsen im ersten Halbjahr 2023 nominal um 11,5 Prozent und real um 3 Prozent zum Vorjahr. „All dies zeigt, dass der Maschinen- und Anlagenbau nicht im Krisenmodus steckt, sondern äußerst robust ist. Was uns jetzt nutzen würde, wären ein weniger belastendes Umfeld und politisch kluge Entscheidungen, die den vielfältigen Herausforderungen gerecht werden und Kunden weltweit wieder Mut machen, zum Beispiel in die klimaneutrale Zukunft und Transformationstechnologien zu investieren“, resümiert der VDMA-Chefvolkswirt.

524 Aussteller aus 40 Nationen

Am Sonntag öffnet die M.O.W. ihre Tore. Insgesamt 524 Aussteller aus 40 Nationen zeigen im Messezentrum Bad Salzuflen auf 85.000 qm Flagge. Alle 17 Hallenebenen sind belegt. Nach Deutschland ist Polen am stärksten vertreten, gefolgt von Dänemark, Frankreich, den Niederlanden und Italien. Im Gepäck haben die Unternehmen Neuheiten und Trends für die Mitte des Marktes vom Preiseinstieg bis zur oberen Mitte. Darunter eine Vielzahl bewährter, langjähriger Stammaussteller, aber auch viele Neuaussteller wie zum Beispiel Alfemo, Altoni, Breckle Northeim, Collection C, Dan Form, DC Living, De Eekhoorn, Demeyere, Ekornes, Euro Comfort, Fey/Relaks, FMD, Gautier/Gami, Hammel, Hjort Knudsen, Idea, Ipek, Kuka, Maxfurn, Mayer Sitzmöbel, Parisot, PBJ Designhouse, Phönix, Roba,

SCIAE, Shape, TAF, Tvilum und Webed. „Wir konzentrieren uns auf das umsatzstarke Möbelkonsumsegment und versammeln dafür die wesentlichen Anbieter. 90 Prozent der Unternehmen sind in Deutschland ausschließlich auf der M.O.W. vertreten. Einkäufer finden bei uns das passende Angebot, um ihre Vertriebskanäle stationär und online optimal zu bedienen“, so die M.O.W.-Macher Bernd Schäfermeier und Maximilian Richter.

Darüber hinaus finden Fachbesucher mit der 360GradPlaza in Halle 12 auf 400 qm eine eigene, konzentrierte Dienstleister-Area mit Expert:innen und Lösungspartnern aus den Bereichen Vertrieb, Digitales und Warenwirtschaft. Aktuelle Insights und Expertentipps gibt es zudem komprimiert in Form von Vorträgen auf der Speakers‘ Corner der 360GradPlaza am Montag (18.9.) und Dienstag (19.9.), jeweils von 9.30 bis 17.30 Uhr.

möbelfertigung 5/23
möbelfertigung Handwerk & Innenausbau 5/23

Die komplette Ausgabe jetzt online lesen

Ab sofort können Sie die komplette Ausgabe 5/23 der möbelfertigung Handwerk & Innenausbau online lesen.

Top-Themen der Ausgabe: Wie die Weinviertler Wohnmanufaktur vom Netzwerk BNI profitiert, wie SCM die Effizienz in der Fertigung erhöht, wie Hans Weber Maschinen das Interieur von Yachten aufwerten, digitale Lösungen von der Homag Group, Strategien gegen den Fachkräftemangel, soziales Engagement der Brucklacher Gruppe mit Leitz, Boehlerit und Bilz, System-Innovationen von Blum, Häfele, Salice, Hailo, Kesseböhmer und co und noch viel mehr.

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Bedeutung Indiens als Handelspartner wächst

Beim G20-Gipfel am 9. und 10. September 2023 in Neu-Delhi präsentierte sich das Gastgeberland Indien als schnell wachsende Wirtschaftsnation. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2023 wuchs auch die Bedeutung Indiens als Handelspartner Deutschlands weiter. So wurden von Januar bis Juli 2023 Waren im Wert von 8,7 Milliarden Euro aus Indien nach Deutschland importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen die Importe damit um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu, was auf den verstärken Import von Mineralölerzeugnissen zurückzuführen ist. Mit einem Anteil von 1,1 Prozent an den Gesamtimporten lag Indien auf Platz 23 der Rangfolge der wichtigsten Warenlieferanten Deutschlands, vor Vietnam (7,9 Milliarden Euro) und der Republik Korea (7,6 Milliarden Euro). Unter den Nicht-EU-Staaten nahm Indien Rang 9 ein.

EuroSkills 2027
"EuroSkills"

Wird 2027 erstmals von zwei Ländern ausgerichtet

„WorldSkills Europe“, „WorldSkills Germany“ und „WorldSkills Luxembourg“ unterzeichneten am 8. September eine offizielle Organisationsvereinbarung für die Ausrichtung der Europameisterschaft der Berufe 2027 in Düsseldorf. Die Unterzeichnung erfolgte im Rahmen eines besonderen Empfangs bei den „EuroSkills Danzig 2023“.

Erstmals in der „EuroSkills“-Geschichte wird die Europameisterschaft der Berufe partnerschaftlich von zwei Ländern ausgetragen – von Deutschland und Luxemburg.

„Die Partnerschaft zwischen Deutschland und Luxemburg zur Ausrichtung der EuroSkills Düsseldorf 2027 ist ein Meilenstein und wird der ,WorldSkills‘-Bewegung sehr zugute kommen“, betonte Teija Ripattila, Vorstandsvorsitzende von „WorldSkills Europe“. „Sie sendet eine positive Botschaft über die Bedeutung der transnationalen Zusammenarbeit und darüber, wie wir durch eine engere Zusammenarbeit ein noch höheres Niveau an Kompetenz und Entwicklung in Europa und darüber hinaus erreichen können.“

„Ich freue mich sehr, dass Deutschland Ausrichter der Europameisterschaft der Berufe 2027 sein wird. Die Entscheidung für Deutschland beruht nicht zuletzt auf dem hohen Ansehen des deutschen Berufsbildungssystems und der Organisationskraft unserer Akteure“, betonte Peter Thiele, Leiter des Referats Berufliche Weiterbildung; Europäischer Berufsbildungsraum im Bundesministerium für Bildung und Forschung. „Die gemeinsame Umsetzung mit dem Partnerland Luxemburg unterstreicht die europäische Idee und das Ziel eines europäischen Bildungsraums. Die ,EuroSkills 2027‘ in Düsseldorf werden eine hervorragende Leistungsschau der beruflichen Bildung für ganz Europa und zugleich ein spannendes internationales Jugendevent werden. Sie sind außerdem ein internationaler Marktplatz und Treffpunkt der nationalen und europäischen Berufsbildungspolitik. Für Deutschland sind die ,EuroSkills 2027; die richtige Bühne, um die Exzellenz und Wertigkeit der deutschen Berufsbildung zu unterstreichen und jungen Menschen eine anregende Berufsorientierung aus erster Hand zu vermitteln. Wir sind daher mit voller Überzeugung seit Jahren ideeller und finanzieller Förderer internationaler Berufswettbewerbe und der ,EuroSkills 2027‘.“

„Mit dieser Unterzeichnung des Memorandum of Understanding beenden wir eine mehr als dreijährige Vorbereitungsphase und treten in die Hauptphase der Projektorganisation ein“, betont Hubert Romer, Geschäftsführer der EuroSkills 2027 GmbH und Offizieller Delegierter von „WorldSkills Germany“.  „Die restliche Zeit bis 2027 werden wir benötigen, um Europa die besten und schönsten Wettbewerbe bieten zu können. Die Freundschaft und Partnerschaft mit Luxemburg werden diesem Projekt eine einzigartige Note geben und die Qualität wesentlich steigern. Gemeinsam wollen wir auch schon jetzt mit Programmen für junge Menschen Highlights setzen.“

Die „EuroSkills“ sind das Leuchtturmevent der beruflichen Bildung in Europa. 150.000 Besucherinnen und Besucher sowie 800 europäische Spitzenfachkräfte werden zum Hauptevent im September 2027 in der Landeshauptstadt Düsseldorf erwartet. Innovative Projekte fördern bereits im Vorfeld den grenzübergreifenden Austausch zwischen der europäischen Jugend.

Rauch Werk in Markt Bibart
Egger

Übernimmt das Rauch-Spanplattenwerk in Markt Bibart

Die Egger Gruppe erwirbt das Spanplattenwerk von Rauch in Markt Bibart. Der Kaufvertrag wurde am 8. September 2023 unterzeichnet. Damit verfolgt Egger konsequent seine Strategie des Wachstums aus eigener Kraft und stärkt seine Stellung im Heimatmarkt Europa weiter.

Gleichzeitig verabschiedet sich die Rauch Gruppe mit diesem Schritt nach 65 Jahren von der Spanplatten-Produktion und fokussiert sich nun auf die Weiterentwicklung ihrer Möbelwerke. 1958 hatte Rauch das Werk übernommen und konnte fortan seine Spanplatten zur Möbelfertigung selbst herstellen. Das Spanplattenwerk beliefert nicht nur die Rauch Möbelwerke, sondern auch weitere nationale und internationale Möbel- und Türenkunden.

„Da in den vergangenen Jahren der Lieferanteil an Drittkunden und damit das Produktspektrum kontinuierlich zugenommen haben, haben wir uns von der ursprünglichen Geschäftsidee nach und nach gelöst. Um langfristig im Spanplattenmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben, bedarf es hoher Erweiterungsinvestitionen. Die Egger Gruppe hat die Kraft, das Potential des Standorts Markt Bibart zu heben und Rauch kann sich nun voll auf die Weiterentwicklung der Möbelwerke fokussieren“, so Rainer Hribar, CEO der Rauch Gruppe.

Vorbehaltlich der Erteilung der kartellrechtlichen Genehmigung wird das Spanplattenwerk in Markt Bibart der 22. Produktionsstandort von Egger. Über den Kaufpreis und weitere Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Die Möbelwerke der Rauch Gruppe bleiben von der Übernahme unberührt.

„Nachhaltiges Wachstum aus eigener Kraft ist unser erklärtes Ziel. Mit diesem weiteren Standort in unserem Kernmarkt Deutschland führen wir unsere Strategie erfolgreich fort. Die langjährige Expertise der Belegschaft in Markt Bibart gemeinsam mit den Synergieeffekten, die sich aus unserer Gruppenpräsenz ergeben, ermöglicht großes Wachstumspotenzial für den Standort“, betont Thomas Leissing, Egger Gruppenleitung Finanzen/Verwaltung und Sprecher der Gruppenleitung.

Das Werk in Markt Bibart verfügt über Anlagen zur Produktion von Rohspanplatten mit einer Kapazität von bis zu 650.000 m3 jährlich. Die Belieferung der Rauch Möbelwerke wird auch nach der Übernahme durch die Egger Gruppe langfristig fortgeführt. Darüber hinaus sieht der Holzwerkstoffspezialist große Chancen, das Geschäftsmodell in Deutschland um Fixmaß-Kunden zu erweitern.

Egger strebt in Hinblick auf Prozesse und Systeme eine rasche Integration des Standorts in die Gruppe an. Zudem prüft der Holzwerkstoffhersteller bereits erste Investitionsvorhaben am Standort. Das Unternehmen zählt dabei auf die Erfahrung der Belegschaft vor Ort. Der Holzwerkstoffhersteller wird alle 195 Mitarbeitenden des Rauch Spanplattenwerks zum Closing-Zeitpunkt übernehmen. „Wir freuen uns auf die neuen qualifizierten und engagierten Kolleg:innen und begrüßen sie herzlich als Teil unserer globalen Unternehmensfamilie. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam das Werk Markt Bibart erfolgreich und langfristig weiterentwickeln werden“, so Thomas Leissing.

Andreas Stubics, neuer ADA Vertriebsleiter Sleeping im DACH-Raum
ADA

Andreas Stubics übernimmt Vertrieb im Bereich Sleeping in der DACH-Region

Der österreichische Polstermöbelhersteller ADA startet mit neuen Strukturen im Sales-Team in den Herbst. Ein Aufstieg steht dabei im Mittelpunkt: Andreas Stubics wird zum Vertriebsleiter Sleeping für den DACH-Raum befördert. Mit 20 Jahren Erfahrung im Möbelhandel und 5 Jahren als Verkaufsleiter bei ADA für den Bereich Sleeping Österreich bringt er eine ausgezeichnete Fachkompetenz für dieses Position mit. Zusammen mit Ralf Balle, dem erfahrenen Department Manager für Seating, bildet er ein starkes und eingespieltes Führungsteam, das fortan bei ADA den Verkauf im DACH-Raum leitet. Ergänzt wird dieses dynamische Duo durch Tamás Déri, der die Verantwortung für den internationalen Markt trägt. 
 
Sven Dokter, CSO von ADA, betont die Bedeutung dieser Entwicklung: „Wir gratulieren Andreas Stubics zu diesem Schritt auf der Karriereleiter und wünschen ihm alles Gute in seiner neuen Funktion.“ Frank Janaschek, Head of Sales ADA, fügt hinzu: „Unser Außendienstteam sowie unsere Department Manager stehen unseren Partnern nach wie vor als verlässliche Ansprechpartner zur Seite. Die Neuaufstellung ermöglicht es, noch zielgerichteter und effizienter auf Kundenbedürfnisse einzugehen.“