Zum Hauptinhalt springen

Autor: Hahn, Sebastian

Haro Hamberger Firmensitz
Haro

Platz 1 bei Produktqualität im Deutschlandtest

Die hohe Inflation und die damit einhergehende Teuerung in beinahe allen Produktbereichen haben viele Konsumenten zum Umdenken bewegt. Immer häufiger entscheiden sich Verbraucher für Produkte, die qualitativ besonders hochwertig sind, lange halten und nachhaltig hergestellt werden. Auch in diesem Frühjahr haben die Analysten von Deutschlandtest und den Experten des Kölner Analyse- und Beratungshauses ServiceValue Konsumenten nach ihren Qualitätsfavoriten befragt.

Haro erreicht den 1. Platz in der Rubrik Bodenbeläge

Auf die konkrete Frage: „Wie bewerten Sie die Produktqualität der Marke Haro?“ konnten die Befragten Schulnoten vergeben. Die Skala reichte von „sehr gut (1)“ bis „sehr schlecht (6) oder zur neutralen Aussage „kann ich nicht beurteilen“. Aus allen erhobenen Beurteilungen wurde von ServiceValue dann ein Mittelwert errechnet, der das Ranking in der jeweiligen Branche ergab. Mit einem Mittelwert von 2,43 ließ Haro alle neun Mitbewerber in der Rubrik Bodenbeläge hinter sich und wurde mit dem ersten Platz sowie der Bezeichnung „Testsieger“ als Marke mit der besten Produktqualität ausgezeichnet.

Dass Haro auch in diesem Jahr wieder in der Konsumentengunst als bester Bodenbelagshersteller abschneidet, was Produktqualität angeht, ist ein hervorragendes Ergebnis, von dem auch die Haro Handelspartner unmittelbar profitieren. Dazu Uwe Eifert, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb bei Hamberger Flooring in Stephanskirchen bei Rosenheim: „Der Deutschlandtest ist eine der bedeutendsten Konsumentenbefragungen im Jahr. Dass wir mit Haro einmal mehr den ersten Platz für unsere Produktqualität erhalten haben, unterstreicht unsere führende Marktposition in Deutschland und liefert unseren Handelspartnern ein erstklassiges Argument für den Verkauf von HARO Bodenbelägen.“

Red Dot
Red Dot Award Product Design

Ausschreibung startet am 4. September

Designer:innen und Produktgestalter:innen weltweit sind erneut zur Teilnahme am renommierten Wettbewerb Red Dot Award: Product Design aufgerufen. Die Anmeldung ist vom 4. September 2023 bis zum 12. Januar 2024 möglich. Die Bewertung der angemeldeten Produkte findet im März 2024 statt. Über 40 internationale Designexperten werden dazu im Ruhrgebiet zusammenkommen und sich alle Einreichungen live und im Original anschauen. Die öffentliche Bekanntgabe der Sieger erfolgt am 24. Juni 2024, dem Tag der Preisverleihung.

Am 6. Dezember 2023 haben zudem junge Talente, deren Abschluss nicht länger als fünf Jahre zurückliegt, die Möglichkeit, einen von 50 kostenlosen Anmeldeplätzen zu gewinnen. 24 Stunden lang können sich die Young Professionals im Anmeldeportal für eine Verlosung registrieren. Junge Designer:innen und Unternehmer können die Auszeichnung beispielsweise nutzen, um ihren Gestaltungsanspruch an die Öffentlichkeit zu kommunizieren, ihren Produktlaunch zu unterstützen und ihr Netzwerk mit der Teilnahme an den Veranstaltungen für Red Dot-Sieger zu erweitern. Informationen zu dieser außergewöhnlichen Möglichkeit unter https://www.red-dot.org/de/ypad.

Dem Motto „In search of good design and innovation“ folgend, entscheidet die Red Dot Jury über die Designqualität der Einreichungen und vergibt die Red Dot-Auszeichnungen. Rund 40 internationale Expert:innen aus unterschiedlichen Fachbereichen testen, diskutieren und bewerten jedes Produkt individuell. Dabei spielen Kriterien wie die Funktionalität und die Ästhetik eine Rolle. Jede Einreichung wird eingehend getestet und diskutiert. Dazu findet sich die Jury live vor Ort zusammen.

Die prämierten Produkte werden einem breiten Publikum auf unterschiedlichen Bühnen präsentiert. So werden die Sieger unter anderem im Red Dot Design Museum Essen, in internationalen Ausstellungen, im Red Dot Design Yearbook und online auf der Website von Red Dot vorgestellt.

Der Erfolg im Wettbewerb wird am 24. Juni bei der Red Dot Gala gefeiert. Die Veranstaltung eröffnet zusätzlich die Möglichkeit, persönliche Kontakte zu Medien und Geschäftspartnern zu knüpfen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb unter www.red-dot.org/de/pd.

Logo der Firma Signify
Signify

Eröffnet weltweit größte Fabrik zur Herstellung von LED-Produkten

Signify kündigt die Eröffnung seiner bisher größten Produktionsstätte für LED-Beleuchtung an. Die neue Fabrik des Signify-Joint-Venture-Unternehmens Zhejiang Klite Lighting Holdings Co., Ltd wird im chinesischen Jiujian hochwertige LED-Lösungen – unter anderem für die Marke Philips LED – herstellen.

Das rund 200.000 Quadratmeter fassende Werk, das Ende des Jahres mit 192 Produktionslinien den Betrieb aufnehmen soll, setzt auf eine erstklassige Fertigungstechnologie, eine fortschrittliche Prozesssteuerung und eine intelligente Logistik, um LED-Produkte sowohl für den professionellen als auch für den privaten Gebrauch herzustellen.

„Der wachsende Markt in China nimmt in unserer globalen Geschäftsstrategie eine Schlüsselrolle ein“, erklärt Eric Rondolat, CEO von Signify. „Diese neue Fabrik stellt eine wichtige Ergänzung zu unseren globalen Produktionskapazitäten dar und fördert das Wachstum von Signify in China und dem Rest der Welt. Ganz im Sinne unserer Wachstumsvision unterstreicht das Werk unser langfristiges Engagement in China. Außerdem stärkt es unsere Produktions- und Innovationspräsenz auf dem chinesischen Markt, mit der wir das Land beim Erreichen seiner Nachhaltigkeitsziele unterstützen können.“

„Mit der Eröffnung dieser hochmodernen Anlage vergrößern wir nicht nur unsere internen Fertigungskapazitäten für LED-Produkte“, sagt Rowena Lee, Division Leader Digital Products bei Signify, „wir werden in unseren Abläufen auch schneller, effizienter und innovativer, wodurch wir uns noch besser auf das Wachstum des globalen LED-Beleuchtungsmarktes vorbereiten können.“

„Die neue Fabrik wird unsere weltweit größte Produktionsstätte für LED-Lampen und -Leuchten sein“, sagt Yanwei Shen, CEO von Klite. „Die Provinz Jiangxi liegt im Zentrum des mittleren Westens Chinas und bietet große Vorteile in Bezug auf die Logistik und das Angebot an qualifizierten Arbeitskräften. Jiujian ist ein hervorragender Standort für den Aufbau einer LED-Produktionsstätte.“

Signify kündigt die Eröffnung seiner bisher größten Produktionsstätte für LED-Beleuchtung an. Die neue Fabrik des Signify-Joint-Venture-Unternehmens Zhejiang Klite Lighting Holdings Co., Ltd wird im chinesischen Jiujian hochwertige LED-Lösungen – unter anderem für die Marke Philips LED – herstellen.

Das rund 200.000 Quadratmeter fassende Werk, das Ende des Jahres mit 192 Produktionslinien den Betrieb aufnehmen soll, setzt auf eine erstklassige Fertigungstechnologie, eine fortschrittliche Prozesssteuerung und eine intelligente Logistik, um LED-Produkte sowohl für den professionellen als auch für den privaten Gebrauch herzustellen.

„Der wachsende Markt in China nimmt in unserer globalen Geschäftsstrategie eine Schlüsselrolle ein“, erklärt Eric Rondolat, CEO von Signify. „Diese neue Fabrik stellt eine wichtige Ergänzung zu unseren globalen Produktionskapazitäten dar und fördert das Wachstum von Signify in China und dem Rest der Welt. Ganz im Sinne unserer Wachstumsvision unterstreicht das Werk unser langfristiges Engagement in China. Außerdem stärkt es unsere Produktions- und Innovationspräsenz auf dem chinesischen Markt, mit der wir das Land beim Erreichen seiner Nachhaltigkeitsziele unterstützen können.“

„Mit der Eröffnung dieser hochmodernen Anlage vergrößern wir nicht nur unsere internen Fertigungskapazitäten für LED-Produkte“, sagt Rowena Lee, Division Leader Digital Products bei Signify, „wir werden in unseren Abläufen auch schneller, effizienter und innovativer, wodurch wir uns noch besser auf das Wachstum des globalen LED-Beleuchtungsmarktes vorbereiten können.“

„Die neue Fabrik wird unsere weltweit größte Produktionsstätte für LED-Lampen und -Leuchten sein“, sagt Yanwei Shen, CEO von Klite. „Die Provinz Jiangxi liegt im Zentrum des mittleren Westens Chinas und bietet große Vorteile in Bezug auf die Logistik und das Angebot an qualifizierten Arbeitskräften. Jiujian ist ein hervorragender Standort für den Aufbau einer LED-Produktionsstätte.“

Geschäftsführung von Fagus-Grecon
Fagus-GreCon

Erweitert Geschäftsführung

Mit Wirkung zum 15.08.2023 verteilt Fagus-GreCon die Verantwortung der Geschäftsführung statt bisher auf zwei zukünftig auf drei Paar Schultern. So übernimmt Alexander Kuppe ab sofort die Leitung der Bereiche Marketing, Vertrieb, After Sales und Service. Uwe Kahmann ist weiterhin verantwortlich für die gesamten kaufmännischen Bereiche des Unternehmens und seiner Tochtergesellschaften sowie für das UNESCO-Welterbes Fagus-Werk. Dr. Michael Gawronski leitet nach wie vor die Produktion, die Bereiche F&E sowie Qualitäts- und Informationsmanagemen

Mit einer beruflichen Laufbahn bringt Alexander Kuppe die passenden Erfahrungen ein. Seinen Abschluss im Maschinenbau mit Schwerpunkt Verfahrenstechnik ergänzte er mit einem berufsbegleitenden Studium zum Bachelor of Business Administration. Vor 25 Jahren startete er im Vertrieb von erklärungsbedürftigen Maschinen und Anlagen und hat seither Führungspositionen in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Service und internationale Geschäftsentwicklung bei globalen mittelständischen Unternehmen bekleidet.

„Wir sind überzeugt, dass Alexander Kuppe mit seiner Erfahrung und seinem Engagement eine wertvolle Ergänzung für unser Führungsteam darstellt“, betont Uwe Kahmann. „Gemeinsam treten wir an, die Erfolgsgeschichte von Fagus-GreCon fortzusetzen, unsere nationalen und internationalen Kunden verstärkt von unseren Produkt- und Serviceangeboten zu begeistern sowie unseren Marktanteil kontinuierlich auszubauen.“

„Fagus-GreCon hat es in seiner mehr als hundertjährigen Geschichte immer wieder geschafft, neue Herausforderungen erfolgreich zu meistern“, so Alexander Kuppe. „Ich freue mich darauf, die Zukunft dieses Unternehmens gemeinsam mit meinen Kollegen und den engagierten Mitarbeitenden in dieser wichtigen Phase mit gestalten zu können.“

Arreda Systems 25 Jahre Feier

Feierte mit 140 Gästen den 25. Geburtstag

Die Entwicklung sowie Produktion von anspruchsvollen Aluminiumprofilen, -komponenten und -systemen für Möbelindustrie und Ladenbau ist die ‚Welt‘ der Hiddenhausener Arreda Systems GmbH. Gegründet 1998 war der 25. Geburtstag des Unternehmens ein willkommener Anlass für Geschäftsführer Dirk Beckmann, seinen Kunden, Mitarbeitern und nicht zuletzt Investoren mit einer großen Sommerparty herzlichen Dank für das langjährige Vertrauen zu sagen.

Von den Festreden der Investoren zur Jubiläumsparty bleibt den Anwesenden wohl besonders eine eingangs gemachte Feststellung haften: Man erwirbt kein Unternehmen, sondern unterstützt einzigartige Menschen! Den wichtigen Stellenwert dieser Beteiligung unterstrich auch DIH-Inhaber Matthias Freiherr von Tettau. Er stellte klar, dieses Investment zu keiner Sekunde bereut zu haben – denn mit Dirk Beckmann und seiner Mannschaft habe man Mitstreiter gefunden, die genauso unternehmerisch denken wie die DIH.

Die Deutsche Industrie-Holding freut sich deshalb auf die nächsten 25 spannenden Jahre mit dem erfolgreichen Mittelstandsbetrieb. Denn die DNA passe auf beiden Seiten ideal zusammen! Und damit das unternehmerische Feuer stets weiterlodert, überreichte das DIH-Team unter langem Applaus der rund 140 Gäste Dirk Beckmann einen großen Feuerkorb – mit dem Logo von Arreda Systems, wie sich versteht.

Spax Logo
Spax

Soziale Verantwortung und Ressourcenschonung

„Zum 200-jährigen Bestehen der Altenloh, Brinck & Co-Gruppe freut es mich, mitteilen zu können: Unser Geschäftsbereich Spaxist und bleibt krisenfest. Als werteorientiertes Familienunternehmen stellen wir uns den anstehenden Herausforderungen mit Leidenschaft und Weitsicht. So haben wir im Berichtsjahr wichtige Voraussetzungen geschaffen, um die Energie-, Klima- und Beschaffungskrisen erfolgreich zu bestehen und die Zukunft unseres Geschäftsmodells zu sichern“, so Nikolas Dicke, CEO der ABC-Gruppe.

Soziale Nachhaltigkeit bei Spax

Bei Spax stehen die Mitarbeitenden im Fokus, ihre Förderung und nachhaltige Zufriedenheit sind Grundpfeiler für den langfristigen und dauerhaften Erfolg des Unternehmens. Der hohen Verantwortung als einer der größten und wichtigsten Arbeitgeber in der Region und als weltweit agierendes Unternehmen wird Spax mit zahlreichen Maßnahmen gerecht. Chancen ermöglichen und Stabilität in diesen unruhigen Zeiten garantieren, sind zwei grundlegende Ziele, nach denen Spax handelt. Dem Fachkräftemangel wirkt der Verbindungsexperte gezielt mit der Nachwuchsförderung entgegen, die bereits auf Berufsorientierungsveranstaltungen beginnt. Dort lernt die Jugend das Traditionsunternehmen kennen und lässt sich für Ausbildungsberufe begeistern. Die eigene Lehrwerkstatt, die in diesem Jahr 60jähriges Bestehen feiert, ist die erfolgreiche Kaderschmiede, in der die jungen Talente ausgebildet und intensiv gefördert werden. Auch mit der Ausweitung der digitalen Arbeits- und Lernkultur stellt sich Spax bewusst und nachhaltig für die Zukunft auf.

Darüber hinaus ist es dem Traditionsunternehmen ein hohes Anliegen, die Belegschaft für den Klimaschutz und die Ressourcenschonung zu sensibilisieren, sodass sie die Unternehmensziele fördern und sich mit innovativen Ideen einbringen.

Nachhaltige Produkte und Produktion

Für Spax kann nachhaltige Ressourcenschonung durch drei grundlegende Aspekte gefördert werden: Das Umdenken jedes Einzelnen unterstützen, was durch Mitarbeiterschulungen erzielt wird, die Produktion und Arbeitsplätze so ressourcenschonend wie möglich zu gestalten und Produkte höchster Qualität zu bieten, die eine nachhaltige und langfristige Nutzung auf Konsumentenseite befähigen. Letzteres ist bereits seit der Firmengründung höchster Leitsatz – denn Spax steht seit über 50 Jahren für höchste Qualität. Während die Langlebigkeit der Produkte seit Beginn gegeben ist, hat sich Spax vor Jahren auf den Weg gemacht, auch im Bereich der Produktion und der Transporte nachhaltiger zu handeln.

Lokale Zulieferer mit kurzen Lieferwegen und Beschaffungssicherheit, Wärmerückgewinnung statt Erdgas und E-Mobilität sind drei der zahlreichen Maßnahmen, mit denen Spax in Deutschland und an den Standorten weltweit die interne Ressourcennutzung optimieren und den Umweltschutz vorantreiben möchte. Einen wichtigen Beitrag für die Abfallreduzierung und -vermeidung geht Spax bereits seit 2021, als Verpackungen ohne Sichtfenster eingeführt wurden, wodurch Plastikmüll vermieden wird.  Seit Anfang 2023 ersetzt Spax außerdem schrittweise die rund 6,6 Millionen Kunststoffdosen, durch Kartons – ein Meilenstein, der voraussichtlich sogar noch in diesem Jahr abgeschlossen werden kann.

Während im Bereich des Transports derzeit auf E-Mobilität im Fuhrpark umgestellt wird und in der Produktion bedeutende Schritte zur Energiesenkung stattfinden, ist auch die Konzernzentrale im Fokus der Nachhaltigkeitsstrategie. Eine bessere Wärmeisolierung, begrünte Dächer und eine Photovoltaikanlage inklusive Energiespeicher am Hauptstandort Ennepetal sowie ein umfassendes Konzept für den klimaneutralen Betrieb des Verwaltungsgebäudes in Gevelsberg sind Teil der Strategie.

So folgen immer weitere Maßnahmen, die den Klimaschutz vorantreiben. Basis hierfür ist das Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 und unser Umweltmanagement nach DIN EN ISO 14001, das die Leistungsindikatoren aufzeigt, wovon Einsparungspotentiale abgeleitet werden können. Als konkreten Richtwert hat sich SPAX Klimaneutralität bis 2045 auf die Fahne geschrieben.

Der Nachhaltigkeitsbericht 2022 ist hier in voller Länge zum Download verfügbar.

SieMatic/DGM
Deutsche Gütegemeinschaft Möbel

SieMatic produziert klimaneutral

SieMatic wurde von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) als klimaneutraler Möbelhersteller nach den Vorgaben des RAL-Gütezeichens 435 „Möbelherstellung Klimaneutral“ zertifiziert. Als neues Mitglied im Klimapakt für die Möbelindustrie hat sich der in über 70 Ländern tätige Hersteller von Küchenmöbeln im Premium- und Luxussegment dazu verpflichtet, seine CO2-Emissionen zu ermitteln und fortan stetig zu reduzieren. Auf die CO2-Bilanz für das Geschäftsjahr 2022 ließ SieMatic auch auf Anhieb die vollständige Kompensation seiner Treibhausgasemissionen für das Ablösejahr 2023 folgen. Hierfür investierte das Unternehmen in Klimaschutzzertifikate des anerkannten „Verified Carbon Standards“ (VCS).
 
„Wir freuen uns sehr über das Engagement von SieMatic und den Beitritt zum DGM-Klimapakt, mit dem die Möbelindustrie seit 2016 großes Verantwortungsbewusstsein für das Klima und für nachfolgende Generationen beweist“, erklärt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning. Für Endverbraucher werde dieses Verantwortungsbewusstsein deutscher Unternehmen immer wichtiger und zunehmend zum ausschlaggebenden Argument bei der Auswahl neuer Möbel und weiterer Produkte.
 
Die DGM hat den Klimapakt für die Möbelindustrie im Jahr 2016 gegründet, um das 1,5-Grad-Ziel der Vereinten Nationen zu unterstützen und in einem Schulterschluss mit den teilnehmenden Möbelherstellern sukzessive CO2-Emissionen einzusparen. Teilnehmer des Klimapakts erhalten das DGM-Klimalabel. Unternehmen, die außerdem die Klimaneutralität erreichen, werden zudem mit dem RAL-Gütezeichen „Möbelherstellung Klimaneutral“ ausgezeichnet – so wie jetzt SieMatic. Der Hersteller von Premiumküchen aus Ostwestfalen ist seit fast 40 Jahren Mitglied der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel und damit Träger des RAL-Gütezeichens „Goldenes M“, dem umfassendsten Nachweis über Möbelqualität in Europa. „Es ist vorbildlich, dass SieMatic seinen hohen Qualitätsanspruch jetzt auch mit Blick auf das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz nochmal unterstrichen hat. Damit stellt das Unternehmen wichtige Weichen für die Zukunft“, schließt Winning.

IBA Forum / Assmann Bürombel
Industrieverband Büro- und Arbeitswelt

Büromöbelindustrie im ersten Halbjahr 2023

Die Büromöbelindustrie erlebt derzeit eine anspruchsvolle Phase, geprägt durch große Potenziale und vielfältige Herausforderungen. Nach Angaben des Industrieverband Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA) stieg im ersten Halbjahr 2023 der Umsatz aus der Herstellung von Büromöbeln im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent. Damit lag die Nachfrage zwar immer noch im positiven Bereich, unter Berücksichtigung der allgemeinen Preisentwicklung sind die Umsätze aber allenfalls mit dem Niveau des Vorjahres vergleichbar. Der notwendige Umbau der Büros zu Innovations- und Begegnungsorten schreitet durch die allgemeine konjunkturelle Lage langsamer voran als erwartet. Ungeachtet dessen machte die Nachfrage im ersten Halbjahr 2023 deutlich, welche Leistungen in den kommenden Jahren gefragt sein werden.

Künftige Arbeitsformen fordern die Entscheider

Neben den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verstärkt aktuell noch die Umstellung von der Präsenz- zu einer hybriden Arbeitskultur die zögerliche Haltung vieler Entscheider. 64 Prozent der Beschäftigten in Deutschland gaben in einer Ende Mai 2023 im Auftrag des IBA durchgeführten repräsentativen forsa-Umfrage an, neben dem Büro mindestens einen anderen Ort für ihre Arbeit zu nutzen und somit hybrid zu arbeiten. Jeder Zweite berichtet, dass es dafür inzwischen verbindliche Vorgaben vom Arbeitgeber gibt. Die meisten Unternehmen und ihre Beschäftigten experimentieren aber noch, welcher Mix für sie am besten funktioniert. „Inzwischen ist unstrittig, dass Fachkräftemangel und wachsender Innovationsdruck dazu führen, dass Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche ihre Büroeinrichtungen an neue Anforderungen anpassen müssen. Aktuell überlagert aber zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung die Diskussion um Präsenz und Flächenbedarf andere Faktoren des Wandels“, erklärt Helmut Link, Vorsitzender des IBA, die Situation. Das scheint derzeit in ganz Europa und damit den Hauptabnehmerländern für Büromöbel aus deutscher Produktion der Fall zu sein. So entwickelten sich die Umsätze der Büroeinrichtungshersteller mit einem Plus von 3,6 Prozent im Inland und 4,0 Prozent im Export nahezu identisch. Der Exportanteil lag gegenüber dem ersten Halbjahr 2022 unverändert bei 26,0 Prozent.

Blick in die Zukunft: Ganzheitlicher Service und smarte Technologien

Ohne Anpassung der Arbeitsumgebungen kann die Transformation der Arbeitswelt aber nicht gelingen. Damit sich die Büros zu Orten der Begegnung, des gemeinsamen Lernens und der Innovationen entwickeln können, müssen die Bereiche für Teamarbeit und den fachlichen, aber auch den informellen Austausch ausgebaut werden. Gleichzeitig sind die Erwartungen der Beschäftigten im Hinblick auf das persönliche Wohlbefinden in einem attraktiven Umfeld deutlich gestiegen. Infolgedessen wurden im Verlauf des ersten Halbjahrs 2023 vorrangig Investitionen in dringend erforderliche strukturelle Anpassungen getätigt. Diese schlugen sich mit einem Anstieg um 6,5 Prozent positiv in der Nachfrage nach Tischen, Korpusmöbeln und Trennwänden nieder. Der Kauf von Drehstühlen wurde hingegen vielerorts noch einmal zurückgestellt, sowohl im Büro als auch in den Homeoffices. Bei Sitzmöbeln lag das Umsatzplus im ersten Halbjahr 2023 daher lediglich bei 0,4 Prozent.

Nicht in der IBA-Statistik erfasst werden Umsätze durch Serviceleistungen und digitale Tools. Gerade hier konnten die Büroeinrichtungshersteller aber offensichtlich von ihren während der letzten Jahre getätigten Investitionen profitieren. Teils ausgelagert in eigene Serviceunternehmen, bietet die Branche neben Planungs- und Beratungsleistungen unter anderem auch Tools zur Raumbuchung und Nutzungsanalyse samt zugehörigen Services an. Das Interesse daran, so Link, sei in den letzten Monaten deutlich gestiegen. „Wir verlassen mit diesen Diensten gerade die Nische. Besonders in größeren Unternehmen sind die Buchungs- und Analysetools ein wichtiges Hilfsmittel, um hybride Arbeit zu organisieren. Richtig angewendet sind sie aber auch im Mittelstand eine Chance, Flächenoptimierung und Mitarbeiterzentrierung miteinander in Einklang zu bringen.“

Höhere Qualität und mehr Nachhaltigkeit

Auf Service setzt die Büromöbelindustrie auch in Sachen Nachhaltigkeit. Hier wurden die vorhandenen Reparaturservices zu ganzheitlichen Refurbishing-Angeboten ausgebaut. Damit können Produkte komplett überarbeitet und so länger oder sogar mehrfach genutzt werden. Noch werde diese Option aber erst von wenigen Kunden genutzt, heißt es dazu beim IBA. Wichtiger sei den meisten Unternehmen, schon bei der Anschaffung auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit zu achten. „Wir erleben einen ähnlichen Trend wie die Immobilienwirtschaft. Was zählt, ist nicht mehr die Zahl der Quadratmeter oder die Anzahl der Arbeitsplätze, sondern eine hohe Qualität und Nachhaltigkeit der Ausstattung. Denn nur so können die neuen Ziele erreicht und junge Nachwuchsfachkräfte gewonnen werden“, stellt Link dazu fest. Für die Büromöbelhersteller in Deutschland sei das ein guter Ausgangspunkt für eine mittelfristig spürbar steigende Nachfrage. Für das zweite Halbjahr rechnet der IBA allerdings noch mit einer weiteren Seitwärtsbewegung der Nachfrage. In den nächsten Monaten gelte es für viele Unternehmen erst einmal, trotz unsicherer Rahmenbedingungen den Einstieg in die Umgestaltung der Büros zu finden und erste Veränderungen auf den Weg zu bringen. Als hilfreich kann sich dabei die neue Büromöbel-Generation erweisen. Die in den letzten fünf bis sechs Jahren entwickelten Produkte sind wandelbarer und flexibler einsetzbar als die Einrichtungen der Vergangenheit. Unterstützt durch die neuen Analysetools können Unternehmen die Arbeitsumgebung so sukzessive auf die veränderte Nutzung und neue Anforderungen abstimmen.

Jan Kurth
VDM/VHK

Möbelindustrie erwartet Umsatzminus von fünf bis sieben Prozent

Wie viele andere Branchen hat auch die deutsche Möbelindustrie zu Zeit mit einem erheblichen Nachfragerückgang zu kämpfen, wie Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie (VDM/VHK), bei der Jahres-Wirtschaftspressekonferenz in Köln berichtete. So liegen die Auftragseingänge der deutschen Möbelhersteller liegen laut der verbandsinternen Statistik teils erheblich unter dem Vorjahr. „Angesichts des schwierigen Marktumfelds korrigieren wir unsere Prognose für das Gesamtjahr 2023 nach unten und gehen nun für die deutsche Möbelindustrie von einem Umsatzrückgang von fünf bis sieben Prozent aus“, soKurth. Auch für das kommende Jahr sei mit weiter schwierigen Bedingungen für die Branche zu rechnen.
 
„Die Verbraucher sind angesichts der Inflation und der langwierigen politischen Debatte über das Heizungsgesetz verunsichert und scheuen die Anschaffung langfristiger Konsumgüter“, analysierte Kurth. Von der Politik seien jetzt Impulse zur Belebung der Konsumausgaben und des Bauumfelds gefragt. 

Die deutschen Wohnmöbelhersteller verzeichneten den internen Erhebungen zufolge beim wertmäßigen Auftragseingang in den ersten sieben Monaten dieses Jahres einen Rückgang von rund zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Polstermöbelindustrie erlitt Einbußen von rund zehn Prozent. In der Küchenmöbelindustrie lag der wertmäßige Auftragseingang um gut zwei Prozent unter dem Vorjahr. Bezogen auf die Stückzahlen stellt sich die Lage noch negativer dar.

In der Folge greifen die deutschen Möbelhersteller wieder verstärkt zum Instrument der Kurzarbeit, wie eine aktuelle Verbandsumfrage zeigt. Demnach haben aktuell 35 Prozent der befragten Unternehmen Kurzarbeit beantragt. Von den Möbelproduzenten, die noch keine Kurzarbeit nutzen, planen 36 Prozent, im restlichen Jahresverlauf einen entsprechenden Antrag zu stellen.

Bei der Materialversorgung, die während der Pandemie stark gestockt hatte, sei inzwischen eine Entspannung festzustellen, berichtete Kurth. Die Lieferzeiten bewegten sich wieder im regulären Rahmen von vier bis acht Wochen. Die Materialpreise seien teils rückläufig, befänden sich allerdings unverändert auf einem hohen Niveau. Verpackungsmaterialien und Logistikdienstleistungen verteuern sich dagegen weiterhin stark, wie die jüngste Umfrage zeigt. Eine erhebliche Belastung für die Unternehmen stellten zudem die hohen Energiepreise dar, so Kurth. Der Kostendruck für die Industrie bleibe weiter sehr hoch.

Von Januar bis Juni 2023 verzeichneten die rund 430 deutschen Möbelhersteller (mit mehr als 50 Beschäftigten) laut amtlicher Statistik einen Umsatz von 9,5 Milliarden Euro, ein Minus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Dieser Rückgang spiegelt die tatsächliche Marktlage unserer Einschätzung nach nur unzureichend wider“, sagte Kurth. Ausschlaggebend für den – angesichts der schwachen Auftragslage – bisher noch vergleichsweise moderaten Umsatzrückgang seien die notwendigen Preisanpassungen, Auftragsüberhänge aus dem Vorjahr sowie statistische Effekte, etwa durch vermehrte Nachmeldungen infolge von Projektverzögerungen. Der Inlandsumsatz entwickelte sich vor dem Hintergrund des spürbaren Nachfragerückgangs mit minus 1,2 Prozent rückläufig. Der Auslandsumsatz der deutschen Möbelindustrie konnte dagegen mit plus 2 Prozent leicht zulegen.

Beim Blick auf die aktuelle Umsatzentwicklung zeigen sich erhebliche Differenzen zwischen den einzelnen Segmenten der deutschen Möbelindustrie. So verzeichnete die Küchenmöbelindustrie in der ersten Jahreshälfte 2023 einen Umsatzanstieg um 6,7 Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro, was nach Auffassung der Möbelverbände aufgrund der genannten Sonderfaktoren jedoch deutlich überzeichnet ist. Die Hersteller von Polstermöbeln registrierten dagegen einen leichten Umsatzrückgang von 0,1 Prozent auf rund 580 Millionen Euro. Die Umsatzentwicklung beim größten Segment der Möbelindustrie – den sonstigen Möbeln (darunter Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel) sowie Möbelteilen – fiel mit minus 9,6 Prozent auf 3 Milliarden Euro negativer aus als im Branchendurchschnitt. Das kleinste Segment der Branche – die Matratzenindustrie – vermeldete schließlich ein deutliches Umsatzminus in Höhe von 19,3 Prozent auf rund 270 Millionen Euro. Dieser Rückgang ist neben dem Nachfrageeinbruch im zweiten Quartal auch auf statistische Sondereffekte zurückzuführen.
Die Büromöbelindustrie registrierte mit einem Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro ein Wachstum um 8,4 Prozent. Die Hersteller von Laden- und sonstigen Objektmöbeln lagen um 6,6 Prozent über dem Vorjahreswert und erzielten einen Umsatz von rund 1 Milliarde Euro.

In den meisten europäischen Ländern ging der Absatz vor dem Hintergrund der hohen Inflation, der gesunkenen Kaufkraft und der abflauenden Bautätigkeit zurück. Frankreich belegt nach wie vor Platz eins im Ranking der wichtigsten Exportmärkte mit einem leichten Minus von 3,1 Prozent auf knapp 700 Millionen Euro, gefolgt von der Schweiz und Österreich. Besonders erfreulich ist vor diesem Hintergrund die Steigerung der deutschen Möbelausfuhren in die Schweiz mit plus sieben Prozent auf rund 660 Millionen Euro. Bei den Exporten nach Österreich wurde ein Rückgang um 8,4 Prozent auf gut 510 Millionen Euro verzeichnet.


Die Exportmärkte außerhalb Europas entwickelten sich unterschiedlich. Die deutschen Möbelexporte in die USA gingen im ersten Halbjahr um 11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Dieser Rückgang muss vor dem Hintergrund der deutlichen Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar relativiert werden. Die Exporte nach China sanken leicht um 3,8 Prozent. Dagegen entwickelten sich die Märkte am Persischen Golf aus Sicht der deutschen Möbelindustrie ausgesprochen positiv. Die Ausfuhren in die Vereinigten Arabischen Emirate legten im ersten Halbjahr um 86 Prozent zu. Das traditionelle Drehkreuz für den gesamten Nahen und Mittleren Osten wies damit die höchste Steigerungsrate unter den wichtigsten Exportmärkten der deutschen Möbelindustrie auf.