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Rückläufige Umsätze in den ersten drei Quartalen

Forte, einer der größten europäischen Hersteller von RTA-Möbeln, hat vorläufige Informationen über die Finanzergebnisse der Unternehmensgruppe für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres (vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024) veröffentlicht.

Die konsolidierten Verkaufserlöse der Kapitalgruppe für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2023-24 beliefen sich nach vorläufigen Berechnungen auf 173,1 Mio. Euro. Dabei sind 18,5 Mio. Euro aus dem Verkauf der Mehrproduktion von Möbelplatten, die im eigenen Plattenwerk Tanne Sp. z o.o. hergestellt wurden. Im Vergleichszeitraum 2022 betrugen die Verkaufserlöse 209,6 Mio. Euro, wovon 40 Mio. Euro aus dem Verkauf von Platten außerhalb der Gruppe stammten. Dies entspricht einem Rückgang um 18 Prozent gegenüber dem entsprechenden Zeitraum im Vorjahr.

Das erwartete konsolidierte EBIT für die vergangenen neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2023/2024 beläuft sich auf minus 0,9 Mio. Euro gegenüber 12,7 Mio. Euro im entsprechenden Zeitraum des Geschäftsjahres 2022/23.

Das erwartete konsolidierte EBITDA für vergangenen drei Quartale beträgt 8,4 Mio. Euro im Vergleich zu 22,4 Mio. Euro im entsprechenden Zeitraum des Geschäftsjahres 2022/23 (Verringerung um 62 Prozent).

Die Umsatzergebnisse der letzten drei Quartale des aktuellen Geschäftsjahres spiegeln das sehr schwierige Marktumfeld wider, das in fast allen Märkten rückläufig war. Nach Covid, dem Krieg in der Ukraine, der steigenden Inflation und dem neuen Konflikt in Israel wird der Krisenmodus zur Normalität. Verbraucher sind zunehmend verunsichert, wodurch sich das Konsumklima weiter verschlechtert. „In unsicheren Zeiten ist der Kauf neuer Möbel nicht die wichtigste Entscheidung und wird es auch noch lange nicht sein“, so Maria Florczuk, CEO der FORTE-Gruppe.

In fast allen Märkten ist der normale saisonale Aufschwung im vierten Quartal praktisch ausgeblieben. Die Mehrheit der Forte-Handelspartner berichtet von einem sehr geringen Kundenverkehr in ihren Geschäften, der sich in den letzten Monaten des Jahres kaum verändert hat.

Der Vorstand der Forte-Gruppe weist darauf hin, dass es sich bei den oben genannten Finanzergebnissen um Schätzungen handelt, die von den endgültigen Daten, die im Bericht zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2023/24 veröffentlicht werden, abweichen können.

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