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Autor: Hahn, Sebastian

Heckewerth
Heckewerth

Erweitert Produktionskapazitäten für Möbelfertigteile deutlich

Heckewerth hat, nachdem in den letzten Jahren die Kapazität für den Beschichtungsbereich massiv modernisiert und erweitert wurde, jetzt mit der Inbetriebnahme einer neuen Bekantungs-Anlage in den Ausbau der Kapazität für die Fertigung von Möbelfertigteilen investiert. Die Produktionsmenge wird dadurch kurzfristig deutlich gesteigert.

„Mit dieser Erweiterung unserer Kapazitäten, werden wir alle Kunden bedienen können, die eine flexible, verlässliche und stabile Lieferquelle für die Zukunft suchen, egal ob es sich um hochwertige Ladenbauteile, individuelle Präsentationsobjekte oder Serienmöbelteile handelt“, so Heckewerth-CEO Thorsten Ruhnke.

Vier „Passion Stars“ gegen Konsummüdigkeit

Für ihre Fähigkeit, sich mit außergewöhnlichem Engagement einen Platz in den Köpfen und Herzen ihrer Kunden zu erobern, wurden am 17. Januar auf der EK Live Frühjahrsmesse vier Händler mit dem EK Passion Star 2024 ausgezeichnet.

Der Award für außergewöhnliche Inszenierung ging an Elektro Rüther, Papenburg (Deutschland).Trendige Sortimente u. a. aus dem Living-, Licht- und Hausgerätebereich mit dem electroplus-Konzept der EK werden hier über Themenwelten zu einem emotionalen Erlebnis. Für kulinarische Momente sorgt die neue Kaffeewelt mit einem umfangreichen Repertoire an Vollautomaten und besonderen Kaffeespezialitäten. Purer Genuss steht überdies im „Papenburger Weincomptoir“ im Mittelpunkt sowie bei Grillseminaren oder Weinproben im Stammhaus. Ein „Key-factor“ für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens ist die digitale Positionierung mit Sichtbarkeit auf allen Kanälen. Das Resultat ist ein Geschäft, dass das Rüther-Team zu einem echten „Place to be“ transformiert hat.

Den Passion Star für gastfreundliche Erlebniswelten gewinnt die Buchhandlung Libris Voorhoeve in Hilversum (Niederlande). Hier dreht sich alles um das faszinierende Thema „Buchstaben“, das in kreativen Facetten bespielt wird, vom Lesezeichen über Brillen, Lupen bis zu Socken. Und der Clou: In der kleinen integrierten Bäckerei mit Restaurant und Café treffen sich Menschen nicht nur beim Einkaufen, sondern auch auf ein Getränk und einen Snack. Die Ladenfläche wird damit zum Klubhaus. Außerdem wurde ein Teil des Geschäfts als Studio eingerichtet, das für TV- und Tonaufnahmen oder Podcasts genutzt wird.

Bei Vanoli im schweizerischen Thalwil sind das die Menschen, die das Besondere lieben. Seine „Leuchtturm-Position“ hat sich das Fachgeschäft im Kanton Zürich, dem größten Wirtschaftsraum der Schweiz, zum einen mit einem überzeugenden Sortiment rund um die Themen Ess-, Tisch- und Wohnkultur gesichert. Der Lieferservice geht in die gesamte Schweiz. Für noch mehr Gesprächsstoff sorgt der zweite Schwerpunkt der unternehmerischen Ausrichtung: Der liegt auf einem Angebot an handverlesenen kulinarischen Erlebnissen, das einfach begeistert. Auf der Eventfläche mitten im Laden finden jährlich über 120 erlebnisreiche Kochevents statt, die zum Teil in der eigenen Event-Academy entwickelt werden. Hier bietet das Team von Inhaber Reto Vanoli neben Grill- und Kochkursen, Weinverkostungen oder Gin-Abenden z. B. auch ein „Oktoberfest“ mit Brezeln und Weißwürsten vom Grill oder spezielle Smoker-Kurse an, die sage und schreibe acht Stunden (!) dauern.

Wer einen gut gehenden Standort im Herzen Rosenheims aufgibt und seine Verkaufsfläche in einem deutlich kleineren Nachbarort verdoppelt, braucht neben Mut auch ein sehr gutes Konzept. Bei Teresa Heininger, Inhaberin des Fachgeschäfts Tavola, und ihrem Team kommt die deutlich spürbare Leidenschaft für erstklassige Haushaltswaren und kulinarische Erlebnisse dazu. Ein Cocktail, der die Kunden im bayerischen Alpenvorland begeistert. Das Ambiente des komplett neu gestalteten Stores mit angeschlossener Kochschule ist durch ein modernes und ansprechendes Corporate Design geprägt. Ein Konzeptbestandteil ist auch, dass eine Vielzahl der Produkte bei den Kursen in der Kochschule oder auch tagsüber bei ganz normalem Ladenbetrieb ausprobiert werden kann. Auch die Online-Aktivitäten sind darauf ausgerichtet, mit gut gestalteten Onlineshops, interessanten Newslettern, dynamischer Website und direkter Kommunikation über WhatsApp Business.

CEO Martin Richrath betonte dazu im Rahmen der Preisverleihung: „Der EK Passion Star ist der Beweis für die Leidenschaft, Stärke und Innovationskraft des Fachhandels. Symbolisch stehen Sterne für Werte wie Orientierung, Erfolg und Optimismus. All dies sind Eigenschaften, die jeden unserer vier Preisträger auszeichnen. Damit sind sie Motivation und Inspiration für eine ganze Branche.“

Andreas Wagner und Heinz- Jürgen Meyer (beide geschäftsführende Gesellschafter) sowie Sven Herden (Geschäftsführer Vertrieb und Marketing).
Rotpunkt Küchen

Stabil in Umsatz und Ertrag

In einem rauen konjunkturellen Umfeld konnte Rotpunkt Küchen seinen Umsatz im Jahr 2023 stabil halten. Der Küchenmöbelhersteller erwirtschaftete wie im Vorjahr Erträge in Höhe von 100 Millionen Euro. „Angesichts der bekannt schwierigen Marktbedingungen, die auf die überaus nachfragestarken Corona-Jahre folgten, ist es ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis“, kommentieren Andreas Wagner und Heinz-Jürgen Meyer, geschäftsführende Gesellschafter des Küchenmöbelherstellers. Was Sven Herden, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, identisch betrachtet. Und er fügt hinzu: „Auch wenn wir uns einen weiteren Zuwachs im Umsatz gewünscht hätten und dieser Anfang des Jahres auch realistisch schien.“

Zur Einordnung: Der Umsatz von Rotpunkt Küchen stieg in den letzten Jahren dynamisch.
Konkret von 65 Mio. Euro im Jahr 2018 auf jeweils 100 Mio. Euro in den Jahren 2022 und
2023.

Die Mengenbetrachtung weist für das Jahr 2023 einen leichten Rückgang der produzierten Schränke aus. Dem gegenüber steht der anhaltend positive Trend steigender Umsätze pro Kommission. Der Handel verkauft Rotpunkt Küchen immer wertiger und nutzt zunehmend die Planungsmöglichkeiten über die Küche hinaus. Dafür bietet der Hersteller Lösungen für den Hauswirtschaftsraum, die Garderobe und das Ankleidezimmer. Sämtliche Umsätze beziehen sich allein auf Möbel und deren Ausstattung. Elektrogeräte vertreibt Rotpunkt nicht.

Unter dem Strich stehen positive Erträge. Diese erlauben es dem Unternehmen, seinen bodenständigen Modernisierungskurs fortzusetzen. Gegenwärtig mit einem Hallenneubau am Firmensitz in Bünde-Ahle sowie kontinuierlichen Investitionen in den Maschinenpark, die Logistik, den Fuhrpark, die Digitalisierung der Produktions- und Geschäftsprozesse und soziale Themen der Belegschaft. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 beschäftigte das Unternehmen 364 Männer und Frauen an den beiden Standorten in Bünde und Preußisch Oldendorf.

„Es wird kurzfristig nicht einfacher, wir müssen aber auch nicht schwarzmalen.“ So lautet derfokussierte Ausblick von Andreas Wagner, Heinz-Jürgen Meyer und Sven Herden auf dasgerade begonnene Geschäftsjahr 2024. Ein guter Auftragsbestand lässt die Geschäftsführungdes Küchenmöbelherstellers derzeit zuversichtlich auf die nächsten Monate schauen. Und dasmit einem Realitätssinn, der auf weit in die Zukunft reichende Prognosen verzichtet. SvenHerden drückt es so aus: „Derzeit gilt es, die wirtschaftlich gute Position von Rotpunkt zuwahren, bestehende Partnerschaften zu stärken und bei der Auswahl von Lieferanten undneuen Geschäftskontakten noch genauer hinzuschauen.“ Risikoabschätzungen dieser Artseien jedoch keine exklusive Rotpunkt-Strategie. „Auch der Handel prüft gerade genau, aufwen er sich verlassen kann“, sagt der Vertriebschef. Was die Chancen „für gute und produktive Gespräche, aus denen etwas erwachsen kann, erhöht“.

Kohler schließt die Übernahme ab

Kohler, globaler Marktführer für Küchen- und Badausstattung mit Hauptsitz in Kohler, Wisconsin, hat die Übernahme von Klafs – marktführender Hersteller von Saunen, Dampfbädern und anderen hydrothermischen Wellnesslösungen – von Egeria abgeschlossen. Finanzielle Details der Transaktion werden nicht offengelegt.

Klafs mit Hauptsitz in Schwäbisch Hall/Deutschland entwickelt, entwirft, produziert und verkauft innovative Premium-Wellnessprodukte, die darauf zielen, das persönliche Spa-Erlebnis zu perfektionieren und neue Möglichkeiten für eine optimale Erholung und aktive Gesundheitsvorsorge zu schaffen. Dazu gehören Saunen, das Sanarium, Infrarotkabinen, Dampfbäder und Pools sowie entsprechende Wellness-Ausstattung und Zubehör. Darüber hinaus bietet das serviceorientierte Unternehmen von der Designberatung und Konzeption über die Planung bis hin zur fachkundigen Installation alle Leistungen aus einer Hand. Das Angebot von Klafs richtet sich sowohl an private als auch gewerbliche Kunden (einschließlich Hotels, Fitnesscenter, Day Spas usw.).

Das Unternehmen beschäftigt 850 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Polen, den Niederlanden, Großbritannien, Spanien und Mexiko und wird Teil der Luxury Brands & Wellness Division von Kohler, zu der weitere etablierte Marken wie Ann Sacks, Kallista, Robern und Kast Concrete Basins gehören. Klafs CEO Phillip Rock und CFO Jens Friedrich bleiben in ihren Führungspositionen.

„Klafs ist ein internationaler Marktführer, der unsere Leidenschaft für Innovation und Design und unser unermüdliches Streben nach außergewöhnlichen Wellnessprodukten, -Dienstleistungen und -Erlebnissen teilt“, sagt David Kohler, Vorsitzender und CEO von Kohler Co., der die vierte Generation der Kohler-Familienführung repräsentiert. „Wir freuen uns, die Klafs-Gruppe bei Kohler willkommen zu heißen und das kontinuierliche Wachstum im Segment Sauna- und Spa-Lösungen voranzutreiben.“

Phillip Rock, CEO von Klaf, sagt: „Mit ihrem Engagement haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Klafs zu einer weltweit anerkannten Marke gemacht. Als Teil von Kohler werden wir neue Türen öffnen und unsere Erfolgsgeschichte auf ein neues Niveau heben.“

Frank Janaschek
Femira

Verstärkt die Geschäftsführung

In seiner neuen Verantwortung als Geschäftsführer Vertrieb und Marketing verstärkt Frank Janaschek zukünftig die Femira Bettsysteme. Dabei wird er gemeinsam mit Bernhard Happe und Steffen Urbschat den weiteren Aufbau von Femira und Otten verantworten und mitgestalten. „Wir freuen uns sehr, Herrn Janaschek für diese herausfordernde Aufgabe gewinnen und zum 01.03.2024 in unserem Team begrüßen zu können“, so Steffen Urbschat, Geschäftsführer von Femira, Loddenkemper und Wiemann.

Bertl Widmer
Blum

Bertl Widmer gestorben

Er war eine Persönlichkeit, der die Branche mitgeprägt hat: Bertl Widmer, der ehemalige Geschäftsführer von Blum, ist heute im Alter von 86 Jahren verstorben.
Widmer gestaltete den Aufstieg von Blum zum Weltmarktführer ganz entscheidend mit. Dabei hatte er immer den, wie er es ausdrückte, „globalen Kundennutzen“ im Blick gehabt.
Seine Karriere bei Blum in Höchst begann 1958. Am Anfang lieferte er per Rad Blum-Produkte aus und konnte sich in dem Unternehmen ganz nach oben arbeiten. Ab dem Jahr 1970 war er – bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2002 – Geschäftsführer von Blum.
Darüber hinaus wurden Bertl Widmer einige Ehrung zuteil. So verlieh man ihm den Titel Kommerzialrat, er erhielt das Silberne Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg und war Träger des Dr-Toni-und-Rosa-Russ-Preises.

„Tief betroffen und mit großer Trauer müssen wir bekanntgeben, dass unser langjähriger Geschäftsführer Bertl Widmer heute Nacht verstorben ist“, so Philipp Blum. „Bertl war von 1958 bis 2002 in unserem Unternehmen tätig und hat dieses über viele Jahrzehnte hinweg maßgeblich mitgestaltet. Sei es als Geschäftsführer, als derjenige, der den internationalen Vertrieb aufgebaut hat oder als konsequenter Antreiber unserer Innovationsstrategie. Seine Leistungen für Blum können wir nicht hoch genug würdigen, seine Spuren werden für immer bleiben – unternehmerisch und menschlich. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg von Blum waren Bertl die Werte und soziales Handeln immer ein Herzensanliegen. Unsere tief empfundene Anteilnahme gilt in diesen schweren Stunden Bertls Familie.“

Besucher imm
"imm cologne"

Rund 42.000 Besucher kamen nach Köln

Die „imm cologne“ zog nach fünf Messetagen eine positive Bilanz: Vom 14. bis 18. Januar 2024 kamen rund 42.000 Fachbesucher aus 129 Ländern nach Köln und nutzten das internationale Fachbesucher-Event, um Kontakte zu knüpfen, Geschäfte voranzutreiben und Inspiration zu sammeln. Das waren deutlich weniger Besucherinnen und Besucher als bei der letzten Veranstaltung vor der Pandemie (2020: über 82.000 Fachbesucher), aber mehr als bei der letzjährigen „Spring Edition“ (rund 30.000 Fachbesucher).

„Unter dem Leitthema ,Connecting Communities‘ trug die ,imm cologne‘ entscheidend dazu bei, die Branche zum Jahresauftakt zu vernetzen. Gemeinsam mit unseren Partnern aus Industrie und Handel freuen wir uns auf die Fortsetzung der Messe im Januar 2025. Die ,imm cologne‘ bleibt treibende Kraft und Impulsgeberin für die internationale Einrichtungsbranche“, so Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse.

Auch Leo Lübke, Präsident des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), unterstreicht die Stellung der Messe als wichtiges Bindeglied im Möbelsektor: „Besonders in herausfordernden Zeiten bietet die Messe allen Branchenbeteiligten die zentrale Business-Plattform für die Präsentation von Neuheiten, zum Netzwerken und für Geschäftsabschlüsse. Zudem hat sich wieder gezeigt, dass Köln im Januar für eine breite Berichterstattung zum Thema Wohnen und Einrichten in ganz Deutschland sorgt.“

Markus Meyer, Präsident des Handelsverbands Möbel und Küchen (BVDM), fügt hinzu: „Der deutsche Handel und alle großen Verbundgruppen waren auf der ,imm cologne‘ 2024 vertreten. Es wurden erfolgreiche Gespräche geführt und Umsätze generiert. Damit hat Köln erneut seine Rolle als bedeutende Orderplattform bewiesen.“

Das Leitthema „Connecting Communities“ erwies sich als entscheidender Erfolgsfaktor. Mit dem daraus abgeleiteten Konzept „The Circles“ wurde der gemeinschaftliche Ansatz durch eine Vielzahl verbindender Content- und Eventformate auf der Messe erlebbar gemacht. Die kreisrunden Eventflächen erstreckten sich über die gesamte Messe und fungierten als zentrale Treffpunkte für die Teilnehmenden. Oliver Frese, Geschäftsführer der Koelnmesse, erklärt die positive Resonanz auf das neue Format: „Die Circles haben die ,imm cologne‘ in eine dynamische und interaktive Plattform verwandelt, die vielfältige Begegnungsorte und inspirierende Umgebungen für die Diskussion von Branchenthemen schuf.“

Zu den Veranstaltungshighlights des übergreifenden Messekonzepts gehörte der in Zusammenarbeit mit VDM und BVDM organisierte ,imm cologne Summit‘. Der Kongress beleuchtete die Perspektiven der Einrichtungsbranche und zeigte den Teilnehmenden Wege auf, sich erfolgreich für die Zukunft zu rüsten. Einblick in die Zukunft des Interior-Designs gewährte auch der Designwettbewerb Pure Talents Contest, der zum 20. Mal aufstrebende Talente feierte und mit einer Rekordzahl von über 1000 Einreichungen seine hohe Relevanz für junge Kreative bewies. Im Fokus der Designs stand die Auseinandersetzung mit nachhaltigen Materialien und zirkulären Produktkonzepten. Auch die gemeinsam mit der Netzwerk-Initiative „Furniture 4.0“ veranstalteten Circular Cooperation Network Days (CCND) stellten die Diskussion und den Austausch zu den Herausforderungen der zirkulären Ressourcennutzung in den Mittelpunkt. Zusätzlich bereicherten renommierte Designstudios und bekannte Influencer die Messe mit kunstvollen Installationen. Diese kreativen Elemente schufen eine inspirierende Atmosphäre und gaben einen Vorgeschmack auf aktuelle Designtrends. Neben diesen bot die „imm cologne“ 2024 zahlreiche weitere Highlights, wie ein gemeinsam mit H.O.M.E. und Architonic kuratiertes Speaker-Programm, das sich über mehrere Messetage und verschiedene Circles erstreckte. Auch die expertengeführten Guided Tours zu den Neuheiten und Trends der Messe sowie die gut besuchten Abendveranstaltungen trafen auf großen Anklang unter den Messeteilnehmenden.

Parallel zur imm cologne fand auch dieses Jahr wieder die „Passagen Interior Design Week“ statt. In der gesamten Kölner Innenstadt wurde ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit rund 150 Ausstellungen in zahlreichen Showrooms, Galerien, Einrichtungshäusern, Kulturinstituten, Museen und Hochschulen geboten. Die zahlreichen Besuchenden verwandelten Köln wieder in einen Anziehungspunkt für Designbegeisterte aus aller Welt.

Die imm cologne 2024 in Zahlen: An der imm cologne beteiligten sich auf einer Bruttoausstellungsfläche von 137.000 m² rund 750 ausstellende Unternehmen aus 42 Ländern. Darunter befanden sich 110 Aussteller aus Deutschland sowie 640 Unternehmen aus dem Ausland. Schätzungen für den letzten Messetag einbezogen, kamen rund 42.000 Fachbesuchende aus 129 Ländern, der Auslandsanteil lag bei circa 50 Prozent.

Die nächste imm cologne findet vom 12. bis 16. Januar 2025 statt.

Deutscher Holzwirtschaftsrat

Erwin Taglieber ist Sprecher von Forst & Holz

Der Präsident des Deutschen Holzwirtschaftsrats (DHWR), Erwin Taglieber, ist nun auch Sprecher von Forst & Holz. Die Mitglieder der Plattform haben ihn auf ihrer gestrigen Sitzung in das Amt gewählt. Er folgt damit auf Georg Schirmbeck, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrats (DFWR), der turnusgemäß stellvertretender Sprecher wird.

„Es ist mir eine große Ehre, die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Forst- und Holzwirtschaft weiterzuführen“, sagt Erwin Taglieber. „Die Plattform als gemeinsame Stimme des Clusters Forst und Holz gibt wichtige Impulse an Entscheidungsträger aus Politik und Gesellschaft. Unsere gemeinsame Botschaft lautet: Holz rettet Klima! Das werden wir in den nächsten Jahren weiter aktiv vorantreiben.“

Erik Stammberger
W. Schillig

So geht es weiter in der Insolvenz

Die Gläubigerversammlung hat am 17. Januar mit einstimmigem Votum dem Insolvenzplan im Eigenverwaltungsverfahren der W.Schillig Polstermöbelwerke GmbH & Co. KG zugestimmt. Dieser Plan sieht vor, dass eine garantierte Quote Ende März gezahlt wird und das Insolvenzverfahren spätestens im Mai 2024 beendet wird. Damit ist der Weg zur Fortführung des renommierten Polstermöbelherstellers aus Oberfranken geebnet. „Es ist uns in einer gemeinsamen Kraftanstrengung gelungen, ein Traditionsunternehmen zu retten. Wir haben während des Eigenverwaltungsverfahrens ein nachhaltiges Sanierungskonzept erarbeitet, das als Basis dient für einen stabilen Geschäftsbetrieb in der Zukunft“, erklärt Sanierungsgeschäftsführer Ole Brauer von Anchor Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Möglich wurde die Zustimmung zum Insolvenzplan auch durch einen erheblichen finanziellen Beitrag des Gesellschafters.

„Wir haben gezielte Sanierungsmaßnahmen eingeleitet und umgesetzt sowie in den vergangenen Monaten viele interne Projekte bzw. Prozesse unter die Lupe genommen und optimiert. So wurde die Basis dafür geschaffen, dass die Unternehmensgeschichte des vor 75 Jahren gegründeten Familienunternehmens weitergeschrieben werden kann. Unser Dank gilt allen Beteiligten – vor allem den Mitarbeitenden und den Geschäftspartnern – für ihr Engagement in Zeiten, die für die Möbelindustrie nicht leicht sind. Es war eine außergewöhnliche Leistung, dass wir den Geschäftsbetrieb ohne Einschränkungen aufrechterhalten und damit unsere treuen Kund:innen weiter zuverlässig beliefern konnten. Heute blicken wir optimistisch und gut gerüstet in die Zukunft“, sagt Erik Stammberger, CEO von W.Schillig. „Unser Motto lautet ,Back to the roots‘! Wir konzentrieren uns mehr denn je auf das, was wir wirklich gut können und worauf wir uns spezialisiert haben. Komfort und Wohlfühlfunktionen haben oberste Priorität, denn ,The World of Comfort‘ ist unser Zuhause.“

Die Umstrukturierungsmaßnahmen greifen bereits. Zudem entwickelt sich das Unternehmen derzeit besser, als in den Planzahlen bisher erwartet. Neben personellen und strukturellen Veränderungen wird noch konsequenter an Zielen wie Lieferzuverlässigkeit, Qualität und Service gearbeitet“, kündigt Stammberger an. Die 1949 gegründete Willi Schillig Polstermöbelwerke GmbH & Co. KG hatte am 12. Mai 2023 einen Eigenverwaltungsverfahren beantragt. Rechtsanwalt Joachim Exner von der Kanzlei Dr. Beck und Partner wurde zum Sachwalter bestellt. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens erfolgte am 1. August des vergangenen Jahres. Im Zuge der Restrukturierungsmaßnahmen können 120 der 225 Arbeitsplätze des Unternehmens erhalten werden.