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Autor: Hahn, Sebastian

Traditionsunternehmen mit zukunftsorientierter Positionierung

Die BeA Group stellt sich neu auf. Das in Ahrensburg ansässige Traditionsunternehmen hat nach intensiven internem und Dialog mit Anwendern eine zukunftsorientierte Positionierung entwickelt. Diese drückt sich durch den neuen Claim „Fastening technologies for future generations“ und die neue Corporate Identity aus. Erstmals präsentiert sich die BeA Group mit den neuen Markenwelten autotec, BeA und KMR bei der Dach + Holz in Stuttgart in Halle 9, Stand 119.

Das neue Logo der BeA Group nimmt die Farben der Marken auf und klammert den Markenauftritt der Gruppe. „Die neuen Markenwelten machen nun auch den tiefgreifenden internen Wandel im Unternehmen seit der Übernahme und die zukunftsorientierte Positionierung der Marken deutlich“, betont Carsten Hildbrand, Head of Marketing, Strategic and International Sales.  Und weiter: „Das neue  Corporate Identity ist der Auftakt zu einer Produkt- und Serviceoffensive in den kommenden Monaten.“

Die Marke Autotec wird neu positioniert. Neben den bekannten Anwendungen und Zielgruppen werden die Automatisierungsexperten der BeA Group stärker beratende und planende Leistungen und Expertise einbringen. autotec steht seit über 40 Jahren für kundenspezifische Lösungen mit hohem Automatisierungsgrad im Fertigungsprozess. Der modulare Aufbau ermöglicht die kundenspezifische Konfiguration der Geräte.

Die Marke BeA steht für industrielle Anwendungen der Klammer- und Nageltechnik. Weltweit liefert kein anderer Hersteller mehr selbstladende Nagler und Hefter für die automatisierte industrielle Fertigung. In Europa, Australien, Südamerika und den USA ist BeA Marktführer bei der druckluftbetriebenen Befestigung in der Möbelfertigung.

Die Marke KMR steht für qualitativ hochwertige Produkte, die in enger Zusammenarbeit zwischen eigener Entwicklung und Handwerk entstehen. Die Geräte und Befestigungsmittel von KMR werden den Anforderungen des Handwerks auf höchstem Niveau gerecht.

Florian Kaiser, Knud Jorgensen, Mike Wolf
SATA

Übernimmt die Dan-Am Company in Springvalley, Minnesota

Die SATA GmbH & Co. KG, eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Nasslackapplikation, freut sich mitteilen zu können, dass nach jahrzehntelanger erfolgreicher Zusammenarbeit eine gemeinsame Vereinbarung zur Übernahme der Dan-Am Company in Spring Valley, Minnesota, USA, durch die SATA USA Inc., eine Tochtergesellschaft der SATA GmbH & Co. KG in Kornwestheim unterzeichnet wurde.

„Wir freuen uns über dieses neue Kapitel in der Geschichte von Dan-Am und SATA und sind davon überzeugt, dass diese Akquisition es uns ermöglichen wird, unseren Handelspartnern und Kunden in den USA und Puerto Rico jetzt und in Zukunft weiterhin die besten Lackierwerkzeuge und den hervorragenden Service zu bieten, die sie von SATA und Dan-Am kennen und lieben.“…so Mike Carlos Wolf, Geschäftsführer der SATA GmbH & Co KG.

Der Abschluss dieser Transaktion ist zum 01. März 2024 geplant.

Die Akquisition der Dan-Am Company, ein renommiertes Unternehmen mit einer langjährigen Erfolgsgeschichte in der Distribution von SATA Produkten in den USA und Puerto Rico, stellt einen bedeutenden Meilenstein für SATA dar und ist Teil der strategischen Wachstumsinitiativen des Unternehmens, um die Präsenz auf dem nordamerikanischen Markt zu stärken und das Produktportfolio zu erweitern.

SATA ist bestrebt, den Übergangsprozess reibungslos zu gestalten und die bestehenden Beziehungen von Dan-Am zu Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern zu erhalten und zu stärken. Die Kunden von Dan-Am können weiterhin auf die gewohnte Qualität und Zuverlässigkeit zählen.

„Wir möchten an dieser Stelle auch die Gelegenheit nutzen, unseren aufrichtigen Dank für die jahrzehntelange hervorragende Zusammenarbeit mit dem Team von Dan-Am und der Familie Jorgensen auszusprechen. Ihre engagierte Partnerschaft und ihr Vertrauen haben maßgeblich zum Erfolg und Wachstum beider Unternehmen beigetragen. Wir schätzen die langjährige Beziehung sehr und sind dankbar für die wertvollen Beiträge und die Unterstützung, die wir von der Familie Jorgensen und ihrem Team erhalten haben.“, sagt Florian Kaiser, Geschäftsführer der SATA GmbH & Co. KG.

Reinhold Schneider (Managing Director Voith Hydro St. Pölten), Matthias Stadler (Bürgermeister St. Pölten), Johanna Mikl-Leitner (Landeshauptfrau Niederösterreich), Martin Blum (Geschäftsführer Blum), Gerhard Seyrling (CEO Voith Hydro Austria)
Blum

Kooperiert mit Voith für neuen Standort in St. Pölten

Blum kauft im Zentrum von St. Pölten ein Industriegebiet von 100.000 Quadratmetern Fläche und belebt das Areal – gemeinsam mit der Voith Group – wieder. In Summe wird in der niederösterreichischen Hauptstadt eine Fläche von rund 155.000 Quadratmetern revitalisiert: „Wir freuen uns, dass wir mit dem Voith-Areal in St. Pölten einen Standort gefunden haben, der sehr gut in unseren europäischen Produktions- und Logistikverbund passt. Bei der Suche nach dem idealen Standort für ein künftiges neuntes Werk in Österreich war für uns wichtig, dass genügend Grundflächen, Arbeitskräfte und eine gute logistische Anbindung verfügbar sind”, erklärt Blum-Geschäftsführer Martin Blum die Beweggründe für das erste österreichische Werk des Höchster Familienunternehmens außerhalb von Vorarlberg. Das Ländle bleibt weiterhin Hauptstandort sowie Kompetenz- und Entwicklungszentrum. „Wir danken ecoplus und dem Land Niederösterreich für die unkomplizierte und engagierte Zusammenarbeit bei der Suche nach dem neuen Standort“, so Martin Blum.

„Die Ansiedlung von Blum ist ein Meilenstein für den Wirtschaftsstandort St. Pölten und ein großer Gewinn für Niederösterreich. Denn sie ist eine eindrucksvolle Bestätigung für die Attraktivität unseres Wirtschaftsstandortes. Wir sind sehr stolz, dass der erste österreichische Standort des Vorzeigeunternehmens außerhalb von Vorarlberg bei uns in Niederösterreich sein wird. Die Betriebsansiedlung kommt ohne neue Flächenversiegelung aus und wird damit auch zu einem österreichweiten Musterbeispiel für eine klimafitte Standortentwicklung. Ich freue mich, dass wir mit unserer Wirtschaftsagentur einen Beitrag zum Gelingen dieser Ansiedlung leisten konnten, die nach der Planungsphase zahlreiche neue Arbeitsplätze bringen wird“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Bürgermeister Matthias Stadler freut sich, mit Blum ein familiengeführtes Unternehmen mit langer Firmengeschichte für die junge Landeshauptstadt gewonnen zu haben: „St. Pölten kann bereits jetzt auf mehr Arbeitsplätze als Einwohner verweisen. Die Firma Blum stärkt den Wirtschaftsstandort ungemein und haucht dem Betriebsareal in zentraler Lage und unmittelbarer Nachbarschaft zum Traditionsbetrieb Voith neues Leben ein, wovon auch die Unternehmen in der Umgebung profitieren werden“, so das St. Pöltner Stadtoberhaupt. Begleitet wurde die Standortsuche des Unternehmens von der ecoplus Investorensuche. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki unterstreicht: „Als Wirtschaftsagentur des Landes legen wir aktuell einen starken Schwerpunkt auf die klimafitte Standortentwicklung und die Wiedernutzbarmachung von leerstehenden oder nicht vollständig genutzten Betriebsarealen. Auch für die Ansiedlung von Blum konnten wir mit unserer Expertise in diesem Bereich bei der Standortsuche begleiten. Ich freue mich sehr, dass wir einen Beitrag leisten konnten, um Blum für einen Standort in Niederösterreich zu begeistern.“

Der direkte Bahnanschluss des Areals war für Blum im Sinne eines nachhaltigen Warenflusses ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl: „Nachhaltigkeit heißt für uns aber auch, dass wir gemeinsam mit unserem Partner Voith die Möglichkeit haben, ein bestehendes Industriegebiet in St. Pölten zu nutzen, statt Boden auf grüner Wiese zu versiegeln. Dass zwei Familienunternehmen auf diese Art zusammenarbeiten, ist nicht alltäglich und für uns eine große Chance, Synergien zu nutzen, um die Region gemeinsam voranzubringen”, erklärt Gerhard Humpeler, Mitglied der Geschäftsführung bei Blum und verantwortlich für das Thema Nachhaltigkeit. Er fügt an: „Wir bedanken uns bei Voith für das Vertrauen und freuen uns auf die zukünftige Kooperation.”

„Wir heißen unsere neuen Nachbarn herzlich willkommen und freuen uns auf frische Impulse. Die räumliche Nähe der Traditionsunternehmen eröffnet Chancen für beide Unternehmen, etwa bei der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen und Einrichtungen“, so Reinhold Schneider, Managing Director Voith Hydro St. Pölten. Die Geschichte von Voith in St. Pölten reicht bis ins Jahr 1903 zurück, als an diesem Standort die erste Auslandsniederlassung von Voith gegründet wurde. Die Voith Gruppe fertigt und montiert hier Kernkomponenten der Wasserkraftwerkstechnik sowie Umrichtertechnik für die E-Mobilität.

Blum übernimmt die bestehenden Verträge der aktuell ansässigen Mieter der Voith-Gruppe und wird dann Teile des Areals für die eigenen Bedürfnisse umbauen. Der genaue Zeitpunkt hängt auch davon ab, wie sich die Nachfrage nach Möbelbeschlägen entwickelt: „Wann in unserem Werk 9 die ersten Beschläge vom Förderband fallen, können wir noch nicht sagen. Da spielt die wirtschaftliche Entwicklung eine entscheidende Rolle, aber aktuell beginnen wir mit der Planungsphase“, erklärt Martin Blum und ergänzt abschließend: „Wir sind vom Standort Österreich und St. Pölten im Speziellen überzeugt. Um im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu bleiben, ist in Österreich aber noch einiges zu tun – eine Senkung der Lohnnebenkosten wäre beispielsweise dringend notwendig. Wir sind mit der Politik und der Sozialpartnerschaft auch diesbezüglich im stetigen Austausch.”

Wohnungsbaugenehmigungen
Destatis

Baugenehmigungen für Wohnungen in den ersten elf Monaten 2023 um 25,9 Prozent zurückgegangen

Der Bau von 20.200 Wohnungen wurde im November 2023 in Deutschland genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis teilweise geschätzter Ergebnisse mitteilt, waren das 16,9 Prozent oder 4.100 Baugenehmigungen weniger als im November 2022. Von Januar bis November 2023 sank die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 25,9 Prozent oder 83.200 auf 238.500 genehmigte Wohnungen. In den Ergebnissen sind sowohl die Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Gebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis November 2023 insgesamt 196.700 Wohnungen genehmigt. Das waren 28,8 Prozent oder 79.700 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Dabei ging die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um über ein Drittel (minus 38,6 Prozent beziehungsweise minus 28.000 Wohnungen) auf 44.500 zurück. Bei den Zweifamilienhäusern hat sich die Zahl genehmigter Wohnungen mit 13.300 sogar fast halbiert (minus 49,2 Prozent beziehungsweise minus 12 900). Auch bei der Gebäudeart mit den insgesamt meisten Wohnungen, den Mehrfamilienhäusern, verringerte sich die Zahl der genehmigten Wohnungen deutlich, und zwar um fast ein Viertel (minus 23,8 Prozent beziehungsweise minus 40.800) auf 130.400. Nur die Wohnheime konnten mit einem Anstieg auf 8.500 neu errichtete Wohnungen ein positives Ergebnis verzeichnen (plus 29,4 Prozent beziehungsweise plus 1.900).

Mittelstandsverbund

Appell für mehr Maut-Ausnahmen

Mehr Klarheit von der Bundesregierung verlangt der Mittelstandsverbund hinsichtlich für die ab dem 1.7.2024 erweiterten Maut-Vorschriften für LKW, die künftig schon bei einer technisch zulässigen Gesamtmasse über 3,5 Tonnen gelten soll, bei denen sich dann die Abgabe von etwa 19 Cent auf etwa 35 Cent pro Kilometer erhöht.

Der Mittelstandsverbund sieht darin grundsätzlich eine gravierende Mehrbelastung für die Logistik gerade von kleinen und mittleren Unternehmen, die die Inflation zusätzlich antreibt. Kritisiert wird auch die fehlende Planungssicherheit für Unternehmen, die Anspruch auf eine Ausnahme nach der sog. Handwerker-Regelung haben. Diese ist gültig für Fahrzeuge mit einer technisch zulässigen Gesamtmasse von weniger als 7,5 Tonnen, die zur Beförderung von Material, Ausrüstungen oder Maschinen, die der Fahrer zur Ausübung seines Handwerks oder seines mit dem Handwerk vergleichbaren Berufs benötigt, oder zur Auslieferung von handwerklich hergestellten Gütern, wenn die Beförderung nicht gewerblich erfolgt. Hier herrsche noch Unklarheit bezüglich des Nachweises zur Mautbefreiung für sogenannte „vergleichbare Berufe“ – wie u.a. aus dem Möbel- und Küchenfachhandel. Denn bei vielen Mitgliedern des Mittelstandsverbund handele es sich um Unternehmen, die – so wie die von der Maut zweifelsfrei befreiten Handwerker – Waren zu Kunden transportieren, um diese dort selbst zu montieren/aufzubauen/anzuschließen. Gerade diese förderungswürdigen kleinen regionalen Unternehmen würden durch die aktuell unklare Regelung übermäßig belastet und es drohe eine Ungleichbehandlung.

Betroffen seien hier z.B. Küchen- und Möbelfachgeschäfte, die branchentypische industriell gefertigte Einbauküchen oder Möbel, die durch eigenes hoch qualifiziertes Personal (oft durch ausgebildete Tischler) zum Kunden liefern und dort montieren. Diese Unternehmen sind i.d.R. aber nicht über die sog. Anlage A der Handwerkskammer eingetragen.

Schock

Zwei neue Führungspersonalien im Vertrieb

Die Stellen des Director Brand Sales und des Director Private Label Sales konnten mit langjährigen Mitarbeitern von Schock besetzt werden – eine Vorgehensweise, die der Geschäftsführung besonders wichtig war: „Durch die Weiterentwicklung von Johannes Arnold und Frederik Schmid unterstreichen wir nicht nur deren langjährige Erfahrung in Bezug auf Produkte, Unternehmensabläufe und Prozesse, sondern betonen auch unsere Philosophie, geeignete Führungskräfte möglichst als erstes aus den eigenen Reihen heraus zu rekrutieren“, erklärt Schock CEO Ralf Boberg. „Beide Kollegen brennen für das Unternehmen und die neuen Aufgaben. Mit ihrem Wissen und Engagement und vor dem Hintergrund der nachweislichen Erfolge, die sie für das Unternehmen erreicht haben, werden sie weiter dazu beitragen, dass Schock an die positive Entwicklung der letzten Jahre anknüpfen kann.“

Johannes Arnold wird zukünftig als Director Brand Sales das Markengeschäft von Schock gesamtheitlich führen. In seine Verantwortung fallen die Bereiche Handel inkl. E-Commerce und International Sales sowie das Business Development. Als wichtiger Teil seines Teams wird der langjährige Mitarbeiter Joachim Zillen weiterhin erster Ansprechpartner für Verbände, Key Accounts und die Küchenmöbelindustrie sein. Frederik Schmid wiederum betreut nun als Director Private Label Sales die Bereiche OEM, Private Label sowie den nordamerikanischen Markt. Er wird wie Johannes Arnold direkt an CEO Ralf Boberg berichten.

Hettich + FGV
Hettich/FGV

Anteilserwerb abgeschlossen – Uwe Kreidel wird CEO von FGV

Die Anfang September angekündigte Übernahme von FGV Gruppe durch Hettich wurde erfolgreich abgeschlossen und ist damit formell vollzogen (Closing). Neben den erforderlichen Genehmigungen durch die Kartellbehörden wurden alle weiteren Abschlussbedingungen für die Übernahme erfüllt.

„Wir sind zwei Familienunternehmen mit insgesamt mehr als 200 Jahren Erfahrung“, betont Jana Schönfeld, Geschäftsführerin der Hettich Gruppe. „Und zusammen sind wir nun mehr als 9.000 Kolleginnen und Kollegen in aller Welt, die jeden Tag mit ihrer ganzen Kraft, ihrer Leidenschaft und ihren Ideen das Beste für unsere Kunden bewirken. Diese Gemeinsamkeiten haben uns inspiriert und überzeugt, unsere Zukunft gemeinsam gestalten zu wollen.“  

„Hettich und FGV werden einander mit ihren Stärken ergänzen, um die bestehenden Geschäftsaktivitäten kontinuierlich weiterzuentwickeln und ihren Kunden noch bessere Mehrwertlösungen anzubieten“, ergänzt Dr. Andreas Hettich, Gesellschafter und Beiratsvorsitzender der Hettich Gruppe, die nun zu 100 Prozent Gesellschafter der FGV Gruppe ist. Innerhalb des Gesamtunternehmensverbundes der Hettich Gruppe werden Hettich und FGV als Marken und Unternehmen eigenständig bleiben. Die Kunden beider Unternehmen behalten ihre vertrauten Ansprechpartner.

Sich kontinuierlich gemeinsam weiterzuentwickeln und dabei zuverlässig für die Kunden von Hettich und FGV da zu sein, ist auch für Uwe Kreidel von besonderer Bedeutung. Das Managementteam von FGV wird künftig von Uwe Kreidel als CEO ergänzt. Neben seiner mehr als 30-jährigen Branchen-, Hettich- und Managementerfahrung bringt er seine Kenntnisse des italienischen Marktes ein, die er unter anderem in seiner Funktion als Regional Director für Hettich Italia erworben hat. Uwe Kreidel, nun CEO der FGV Gruppe, freut sich sehr auf seine neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit dem Management-Team von FGV: „Die Formenti e Giovenzana-Gruppe ist ein Unternehmen mit vielen tollen Mitarbeitenden. Ich freue mich sehr darauf, das Zusammenwachsen von FGV und Hettich gemeinsam mit all meinen Kolleginnen und Kollegen zu gestalten. Wir werden unser vielfältiges Know-how und unsere Erfahrungen zusammenbringen und uns gemeinsam, als eigenständige Marken, erfolgreich weiterentwickeln.“

Besonderer Dank gilt Silvana Riboldi, Head of Sales von FGV, sowie Giulia Luigetti, die als CFO der FGV Gruppe die Übergangsphase der bisherigen auf die neuen Gesellschafter als CEO interimsweise zusätzlich begleitete. Beide haben maßgeblich zum Gelingen des Prozesses beigetragen.

Partnerschaft mit Studio Urquiola angekündigt

Die Heimtextil hat eine Partnerschaft mit der Mailänder Designschmiede Studio Urquiola, unter der Leitung der spanischen Architektin und Designerin Patricia Urquiola, beschlossen. Zur kommenden Ausgabe der internationalen Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien ist eine wegweisende Design-Installation geplant. Mit der Zusammenarbeit unterstreichen das Designstudio und die Heimtextil ihr gemeinsames Engagement für Innovation, Nachhaltigkeit und Design in der gesamten Textilbranche.

„Es ist ein Privileg, mit einer so renommierten internationalen Designerin wie Patricia Urquiola und dem Team von Studio Urquiola zusammenzuarbeiten“, sagt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies, Messe Frankfurt Exhibition GmbH. „Wir teilen die gleiche Leidenschaft und Vision für kreative Projekte, die Auseinandersetzung mit zukunftsweisenden Trends und nachhaltigen Lösungen im Textildesign. Die internationalen Arbeiten von Patricia Urquiola und ihrem Team erstrecken sich über zahlreiche verschiedene Branchen. Dabei zeigen sie immer wieder, welche entscheidende Rolle Design in unserer Welt spielt. Gemeinsam mit Studio Urquiola wollen wir auf der Heimtextil 2025 ein immersives, nachhaltiges Textil- und Interior Design-Erlebnis präsentieren.“

Und Patricia Urquiola fügt hinzu: „Die Zusammenarbeit mit der Heimtextil beginnen wir mit einem gemeinsamen evolutiven Entwicklungsansatz. Es geht darum zuzuhören, aber auch zu präsentieren. Unser Fokus liegt darauf, Textilien weiterzuentwickeln, um sie in Produktdesign, Innenraumgestaltung und Architektur einzusetzen. Anschließend werden wir eine Sonderpräsentation für 2025 erarbeiten, die eine Synthese unserer Arbeit, unserer Vision und einer breiteren Diskussion innerhalb und außerhalb der Branche darstellt.“

Die nächste Ausgabe der Heimtextil findet vom 14. bis 17. Januar 2025 statt.

Starker Saisonauftakt in Hamburg

752 Aussteller aus dem In- und Ausland trafen auf rund 13.500 Einkäufer:innen bei der Hamburger Messe Nordstil am vergangenen Wochenende. „Der Reiz und gleichzeitig das Besondere an dieser Veranstaltung ist, dass sie von der Branche initiiert wurde und seitdem aktiv getragen wird. Wir gestalten sie gemeinsam mit und für die Branche – partnerschaftlich. Und das seit nunmehr zehn Jahren“, erläutert Philipp Ferger, Bereichsleiter Konsumgütermessen der Messe Frankfurt, anlässlich der Jubiläumsveranstaltung. Und Philipp Tetling, Sales Manager von Horl, ergänzt: „Der Fachhandel hat drei sehr schwere Jahre hinter sich. Für uns war es zu dieser Messeausgabe spannend zu sehen: Wer nimmt den Weg und die Kosten auf sich? Und genau das finde ich hier einfach großartig: dass so viele Menschen immer noch Lust haben, dieses Gewerbe weiter zu pflegen. Hier sieht man, dass viele Wege und Kosten auf sich nehmen, um an dieser Messe teilzunehmen. Dies ist ein Bekenntnis zur Fachmesse und ein Bekenntnis zum Fachhandel.“

Zur Jubiläumsausgabe hielt die Nordstil besonders viele Neuheiten bereit: Mit dem Programm „Ethical Style by Nordstil“ hat die regionale Orderveranstaltung nach dem Vorbild der Frankfurter Konsumgütermessen erstmals ein Programm aufgelegt, das nachhaltig und ethisch erzeugte Produkte und deren Hersteller in den Blickpunkt rückt. „Unser Ziel war und ist es, dem Handel Orientierung zu geben und gezielt Angebot und Nachfrage zusammen zu führen. Das schätzen unsere Besucher*innen seit Bestehen der Nordstil“, fasst Leiterin Susanne Schlimgen zusammen.

Die Winterausgabe der Orderplattform für den Norden begrüßte außerdem viele neue Aussteller wie das Start-up Urban Tea Factory, das sich dem Fachhandel im Newcomer-Areal „Anleger“ in Halle B4 vorstellte. Rüstzeug für herausfordernde Zeiten gab das Nordstil Forum mit praxistauglichem Expertenwissen. So standen dem Nachhaltigkeitsprogramm „Ethical Style“, Trends am PoS, Best-Practice-Beispiele gegen den Fachkräftemangel oder Tipps zum digitalen Auftritt im Fokus des Rahmenprogramms und gaben Antworten auf aktuelle Fragen der Branche.

In den positiven Tenor stimmt Oliver Hagemann, Leiter Kommunikation, Handelsverband Wohnen und Büro, ein: „Die Nordstil hat sich in den letzten zehn Jahren zu einer wichtigen Order- und Netzwerkplattform für die Branche etabliert, das stellte die Messe auch diesen Winter erneut unter Beweis. Reges Treiben in den Gängen, neueste Trends, stylische Produkte für das Frühjahr- und Sommergeschäft sowie frische Impulse für den Handel und das Ganze bei guter Orderlaune. Ein vielversprechender Start ins Nordstil-Jubiläumsjahr!“