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Autor: Hahn, Sebastian

Keine Zukunftsperspektive

Der Investorenprozess bei der Christian Kröger GmbH & Co. KG wurde Ende Dezember 2023 beendet, so die Aussage des Insolvenzverwalters Willmerköster. Weiter heißt es: „Trotz aller Anstrengungen haben sich keine tragfähigen Zukunftsperspektiven für das Unternehmen ergeben. Aufgrund dessen wird das Unternehmen jetzt geordnet stillgelegt. Die Schließung wird dann voraussichtlich im März 2024 erfolgen. Die aktuell 108 Beschäftigten wurden bereits informiert. Die Arbeitsplätze und die Löhne und Gehälter sind noch bis einschließlich März abgesichert und wir unterstützen nach Kräften beim Wechsel in neue Arbeitsverhältnisse. Wir sind zuversichtlich, dass hierdurch Arbeitslosigkeit vollständig vermieden werden kann. So konnten etwa bereits für alle Mitarbeiter, deren Arbeitsverhältnis Ende Januar ausläuft, neue Arbeitsplatzangebote bei Unternehmen in der Region geschaffen werden.“

Ausgezeichnet als „Best of German Industry“

Die Altendorf Group ist stolz darauf, als eines der herausragenden Unternehmen im Bildband „Best of German Industry“ des Studios ZX (ZEIT Verlagsgruppe) vorgestellt zu werden. Der Bildband beleuchtet die Resilienz und Schlagkraft weltmarktführender deutscher Industrieunternehmen in Zeiten herausfordernder globaler Entwicklungen.

Die Erstauflage von „Best of German Industry“ präsentiert über 50 Porträts deutscher Industrieunternehmen, darunter die Altendorf Group, als Symbole für Resilienz und Innovationskraft. Die Unternehmen, darunter namhafte Größen wie Abus, BASF, Pilz und Wöhner.

Iliane Weiß, Geschäftsführerin der Studio ZX GmbH, erklärt: „Unternehmensgeschichten einzigartig erzählen – dafür steht Studio ZX. Deshalb freuen wir uns sehr, in enger Zusammenarbeit mit Dr. Florian Langenscheidt diesen neuen, hochwertigen Bildband zu wichtigen deutschen Industrieunternehmen herausgeben zu dürfen. Damit knüpfen wir an den Erfolg bisheriger gemeinsamer Publikationen an wie ,Aus bester Familie‘ und unser starkes Werk ,Marken des Jahrhunderts‘. So machen wir für unsere Kunden unternehmerische Exzellenz sichtbar.“

Der Bildband „Best of German Industry“ erscheint auf Deutsch und Englisch, um dem internationalen Marktumfeld gerecht zu werden. Dr. Florian Langenscheidt, Herausgeber des Bildbands, betont die Bedeutung der deutschen Industrie: „Die Industrie, die Privatwirtschaft und insbesondere der Mittelstand waren seit Jahrzehnten die Lokomotive für Wachstum, Wohlstand und Innovation.“

„Die Auszeichnung mit dem ,Best of German Industry‘ Award und die Nennung in der Erstauflage der Publikation von ,Best of German Industry‘ sind eine großartige Bestätigung unserer immerwährenden Innovationsarbeit, mit unseren Maschinen und Lösungen die Arbeit unserer Kunden noch effizienter und sicherer zu machen“, so Peter Schwenk, CEO der Altendorf Group.

TopaTeam

Mit Gewinnspielen und Aktionen auf der Holz-Handwerk

Vom 19. bis 22. März 2024 präsentiert sich das Schreiner- und Tischlernetzwerk TopaTeam mit interessanten Aktionen auf der Messe Holz-Handwerk in Nürnberg.

Vor allem für Schreiner und Tischler, die sich für eine Partnerschaft mit TopaTeam interessieren, lohnt sich ein Besuch am Messestand (Stand 12.0-615). Wer direkt auf der Messe TopaTeam-Partner wird, darf am Glücksrad drehen und hat dadurch die Chance, bis zu drei Monate beitragsfrei zu gewinnen. Beim Wettnageln erhält jeder, der den Nagel auf einen Schlag versenkt, einen kleinen Überraschungsgewinn. 

Die vier TopaTeam-Bereichsleiter informieren am Stand über die umfangreichen Leistungen von TopaTeam. Auch für Neugründer ist die Partnerschaft mit TopaTeam höchst attraktiv, da sie von Anfang an auf die langjährige Expertise des Schreiner- und Tischlernetzwerks setzen können. „Wir unterstützen unsere Partner – ob als Neugründer oder gestandene Betriebe – vom ersten Schritt an und vermitteln ihnen praxisnahe Verkaufs- und Marketingstrategien. Unsere Partnerbetrieb steigern mit der TopaTeam-Strategie ihren Umsatz im Durchschnitt um 57 Prozent“, erklärt TopaTeam-Geschäftsführer Walter Greil. „Uns ist auch der gegenseitige Austausch unserer Partner wichtig“, sagt Walter Greil. „Oft entstehen in den Einstiegsseminaren Freundschaften zwischen gleichgesinnten Partnern, die voneinander profitieren können.“

EU-Lieferkettengesetz sorgt für weiteren bürokratischen Aufwand

Am 14. Dezember 2023 haben EU-Parlament und Mitgliedsstaaten eine Einigung über das europäische Lieferkettengesetz erzielt, diese bedarf allerdings noch der Zustimmung durch den Europäischen Rat.

Die Regelungen des europäischen Lieferkettengesetzes werden noch über das ohnehin ambitionierte deutsche Lieferkettengesetz hinausgehen, Sorgfaltspflicht und Prüfung in der Lieferkette werden noch intensiviert. Die Anforderungen sind ohnehin schon hoch mit Prüfungen zu Menschenrechten und Umweltstandards entlang der Lieferkette und müssen ab einer bestimmten Firmengröße in einem Jahresbericht dokumentiert und transparent dargestellt werden. Es steht weiter zu befürchten, dass die unter die neue Regelung fallenden größeren Unternehmen auch kleinere Unternehmen in die Pflicht nehmen, obwohl die nicht direkt von der neuen Regelung betroffen sind.

Der GD Holz sieht mit der geplanten Verabschiedung daher weitere hohe Belastungen auf Importeure und Handelsunternehmen zukommen. „Angesichts der ohnehin schon hohen Belastung durch die Umsetzung der Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten (EUDR) bedeutet das neue Brüsseler Gesetz zusätzlichen erheblichen Aufwand für die Unternehmen und zeigt wenig wirtschaftliches Gespür der EU-Kommission“, so GD Holz Geschäftsführer Thomas Goebel. „Das neue Gesetz folgt dem Kurs der EU-Kommission, mit Regulierungen bis ins kleinste Detail, um Wirtschaftskraft und Flexibilität von Unternehmern weiter hart auf die Probe zu stellen“.

Am Sonntag startet die Messe

Ab Sonntag trifft sich die Branche wieder in Köln. Denn dort geht bis zum 18. Januar die IMM Cologne über die Bühne. Rund 800 internationale Aussteller sind vor Ort, um ihre Neuheiten zu zeigen und zu netzwerken. Daneben haben relevante Besucherzielgruppen ihre Messeteilnahme bestätigt. 

Gäste können sich auf eine neue Hallenaufteilung sowie neue Formate freuen, mit denen die Messe die Vielfalt des Wohnens und Einrichtens noch stärker in den Fokus rücken will. Neben Home gehören auch Sleep und Pure zu den Messesegmenten, die mit einer Ausstellervielfalt, die von konsumorientierten Marken bis hin zu hochwertigen Premium-Herstellungsunternehmen reicht, das gesamte Angebotsspektrum der Branche abbildet.

Mehr Infos zur Messe geben die IMM-Direktoren Bernd Sanden und Dick Spierenburg im gemeinsamen Podcast von möbel kultur und arcade. Jetzt reinhören.

Leichtes Minus im Oktober

Mit einem Umsatz von 88,48 Mio. Euro haben die hiesigen Polstermöbelhersteller den Oktober 2023 abgeschlossen. Wie der Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP) mitteilte, ist das ein leichter Rückgang von 1,98 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Während das Niveau im Inland mit 58,8 Mio. Euro nahezu gehalten werden könnte (-0,51 Prozent), sanken die Umsätze im Ausland um 4,76 Prozent auf 29,65 Mio. Euro. In der Eurozone wurden 10,365 Mio. euro erwirtschaftet, was einem Minus von 12,11 Prozent entspricht. Die Exportquote betrug 33,52 Prozent (-0,98 Prozent)

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Kaufkraft-Studie für 2024 erschienen

Für Gesamtdeutschland prognostiziert GfK für das Jahr 2024 eine Kaufraftsumme von 2.349,2 Mrd. Euro. Im Vergleich zur revidierten Vorjahresprognose entspricht das einem Pro-Kopf-Wachstum von nominal 2,8 Prozent oder 767 Euro. Im Jahr 2024 steht den Deutschen demnach eine durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft von 27.848 Euro für Konsumausgaben, Wohnen, Freizeit oder zum Sparen zur Verfügung, heißt es in der neuen GFK-Kaufkraftstudie, die heute erschienen ist.

„Nachdem die Kaufkraft 2023 deutlich gestiegen ist, erwarten wir für 2024 ein moderates Wachstum von 2,8 Prozent. Damit würde der Kaufkraftzugewinn zumindest die aktuell von der Bundesbank prognostizierte Inflation von 2,7 Prozent ausgleichen können. Aufgrund der politischen Unsicherheiten ist die Konsumneigung dennoch weiterhin verhalten und die Deutschen werden auch in diesem Jahr vermutlich wieder mehr Geld sparen“, kommentiert Filip Vojtech, GfK-Einzelhandelsexperte im Bereich Geomarketing.

Ein Blick auf die regionale Verteilung der Kaufkraft in Deutschland eröffnet spannende Einblicke, wo Menschen mit besonders hohem Ausgabepotenzial leben. Bei den Bundesländern belegt wie in den Vorjahren Bayern den ersten Platz. 30.130 Euro stehen den Bayern pro Kopf für ihre Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung, womit sie mehr als 8 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegen. Nachdem Baden-Württemberg 2023 an Hamburg vorbeigezogen ist, belegt es 2024 erneut den zweiten Platz. Mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 29.675 Euro haben die Menschen im dritteinwohnerstärksten Bundesland 18 Euro mehr zur Verfügung als die Hamburger.

Rangänderungen im Vergleich zum Vorjahr gibt es auf den hinteren vier Plätzen: Während Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern um jeweils einen Rang aufsteigen, rutscht Bremen 2024 um drei Plätze nach hinten und bildet das neue Schlusslicht. Den Bremern stehen im Schnitt 24.702 Euro für ihre Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung, womit sie etwas mehr als 11 Prozent unter dem landesweiten Durchschnitt liegen.

Dass die einwohnerstarken Städte und insbesondere die großen Metropolregionen für Einzelhändler und Dienstleister unverzichtbare Zielmärkte darstellen, zeigt ein Blick auf die Kaufkraftsummen. Die Kaufkraftdichte, also die verfügbare Kaufkraftsumme in Millionen Euro je Quadratkilometer, ist in den Metropolen München und Berlin am höchsten, gefolgt von Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf und Nürnberg. Die Kaufkraftdichte ist somit für Unternehmen ein wichtiger Indikator, in welchen Gebieten sie mit einer gezielten Kundenansprache auf kleinstem Raum viel Kaufkraftpotenzial mobilisieren können.

Neuer Eigentümer führt Outdoorküchen weiter

Nachdem der Outdoorküchen-Anbieter Belmento vergangenes Jahr Insolvenz anmelden musste, hat das Unternehmen Steland Apparatebau nun die Marke übernommen. Der Spezialist für Metallverarbeitung war bereits für die Herstellung aller Metallteile der Küchenmodule beauftragt und will die hochwertigen Outdoor-Küchen (2019 gegründet) nach bewährtem Konzept weitervertreiben – dies allerdings nur über den Fachhandel. Einen Direktvertrieb wird es nicht mehr geben. Einen starken Verbündeten hat sich Steland mit KüchenAtlas gesucht: Die langjährige erfolgreiche Nutzung des Online-Küchenplaners von KüchenAtlas durch Belmento wird fortgesetzt und steht Interessenten als auch Fachhändlern weiterhin kostenfrei zur Verfügung. KüchenAtlas erzielt jährlich über 25 Millionen Seitenaufrufe und ist Partner für 850 Händler.

„Bisher haben wir sehr positives Feedback von den Händlern erhalten“, so Geschäftsführer Ralf Steland. Trotz der Insolvenzanmeldung von Belmento im vergangenen Jahr sei das Interesse und das Vertrauen in die hochwertigen, modularen Outdoorküchen seitens der Fachhändler groß. „Wir haben einen hohen Warenbestand und arbeiten mit Hochdruck daran, dass das Produkt spätestens zu Saisonbeginn lieferbar ist.“

Anton Flechtner und Theres Sudbrock
Sudbrock

Holt mit Anton Flechtner neuen Geschäftsführer an Bord

Der ostwestfälische Premium-Möbelhersteller Sudbrock mit Sitz in Rietberg-Bokel präsentiert sich pünktlich zur internationalen Möbelmesse IMM Cologne (14.-18. Januar) seinen Kunden und Geschäftspartnern unter dem Motto „Fresh new Start“ mit einer neuen Doppelspitze. Anton Flechtner (43), zuletzt Geschäftsführer beim Büromöbelhersteller Vario im hessischen Liederbach am Taunus, wird das renommierte Familienunternehmen mit 120 Mitarbeitern fortan als Geschäftsführer gemeinsam mit der geschäftsführenden Inhaberin Theres Sudbrock führen.

Flechtner kam bereits im Sommer 2023 zu Sudbrock. So hatte der Manager Gelegenheit, noch einige Wochen lang mit Firmenchef Johannes Sudbrock vor dessen Tod im September 2023 nach langer schwerer Krankheit zusammen zu arbeiten. Johannes Sudbrock und seine Frau Theres hatten Flechtner gemeinsam an Bord geholt. Theres Sudbrock: „Er arbeitet strukturiert, ist kommunikativ und strahlt positive Entschlossenheit aus.“ Flechtner gibt das Lob zurück: „Herr und Frau Sudbrock haben das Unternehmen mit großer Weitsicht aufgestellt und eine Perle unter deutschen Möbelherstellern geschaffen, die es jetzt gilt stetig weiter zu entwickeln, um sie an die nächste Generation weiterzugeben.“

Für das laufende Jahr 2024 haben sich Flechtner und Theres Sudbrock vorgenommen, die Digitalisierung im Unternehmen weiter voranzutreiben. Im Produktbereich soll das Segment Schlafen neben den Bereichen Garderobe und Wohnmöbel zur dritten großen Produktsäule ausgebaut werden. Zudem werde der frei planbare Korpus mit noch mehr Möglichkeiten zur Gestaltung der Front- und Innenaufteilung ausgestattet. Mit den Farbtönen Puder und Mandel führt Sudbrock neue Lackoberflächen ein. Nicht zuletzt sollen Qualität und Service weiter verbessert werden, unter anderem durch Schulungen für Planer und Monteure.

Das abgelaufene Geschäftsjahr verlief für Sudbrock zufriedenstellend. Theres Sudbrock: „Wir sind trotz des schwierigen Marktumfeldes für Wohnmöbel besser als erwartet durch das vergangene Jahr gekommen.“ Auch im laufenden Jahr wolle man „stabil weiterfahren.“ Sudbrock ist spezialisiert auf individuelle und hochwertige Lösungen im Möbelsegment