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Autor: Hahn, Sebastian

Dirk Eiynck, Global Design Manager von Sonae Arauco
Sonae Arauco

Authentische Materialität prägt das Interior

Dirk Eiynck ist der Global Design Manager von Sonae Arauco. Damit ist er nicht nur bestens vernetzt sondern auch hervorragend über Entwicklungen in Sachen Design informiert. Im Rahmen unseres Trendpanels wagte er einige Voraussagen, was das Interior angeht. So fragten wir ihn unter anderem, woher er seine Inspirationen bezieht und welche Rolle dabei auch die digitalen Medien und Möglichkeiten spielen. Seine Antwort:

Ich bin Mitte 50 also – wenn man so will – ein „analoger Mensch“, der sich vor allem von der Realität inspirieren lässt und kein „Digital Native“, kein Ureinwohner der digitalisierten Welt. Aber auch ich versuche offen für das Neue zu sein, eben weil ich glaube, dass eine Vogel-Strauß-Strategie nicht eben hilfreich ist und muss gestehen, dass sich das digitale Portfolio erstaunlich mannigfaltig darstellt. Netzwerken auf digitalen Plattformen, eintauchen in global faszinierende Projekte und sich „als Trüffelschwein“ im www. treiben lassen, führt zu überraschend neuen Ansätzen, abseits der althergebrachten Pfade. Eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration.

Digitale Technologien, wie beispielsweise Augmented Reality, haben die Produktentwicklung in den vergangenen Jahren nachhaltig verändert oder sind, wie das Internet der Dinge (IoT), heute ein Teil des zukunftsweisenden Interieurs. Hinzu kommt die digitale Parallelwelt – das Metaversum – in der die realen Grenzen im Design nicht existieren und hierdurch neue, inspirierende Wege (auch bei der Vermarktung realer Produkte) entstehen. Die KI ist hier „nur“ ein weiterer Baustein. Ein faszinierendes Werkzeug, dass einerseits in der Lage ist, zeitnah aus einer fast unendlichen Vielzahl an Informationen ein Ergebnis zu formulieren, welches vielleicht im ersten Ansatz nicht zielführend ist, uns aber auf neue Wege führen wird. Andererseits kann und wird sie von uns lernen und über die Zeit die Ergebnisqualität deutlich verbessern. Die KI wird sich zum kreativen Kollaborateur, in Zusammenarbeit mit dem Designer, der Vorgaben formuliert und Ergebnisse bewertet, entwickeln. Auch im Design unserer Branche!

Durch die Pandemie „geboostert“, und tagesaktuell mit einem noch höheren Stellenwert ausgestattet, ist die neue Wertigkeit der eigenen vier Wände der trendsetzende Impulsgeber. Das Zuhause als Rückzugsort, ein sicheres Refugium, welches Geborgenheit und erholsame Ruhe bietet, steht als das Maß der Dinge im Fokus. Und diese „Home Made Story“ hat auch erkennbare Strahlkraft in die Gestaltung des öffentlichen Raums. Authentische Materialität in Optik und Haptik prägt das Interieur allerorts. Holz, von sympathisch heller Leichtigkeit, bis zu warmen Rotbrauntönen ist hierbei das naturgebende Fundament. Ja – immer noch die Eiche, die sich gerade von der akzentuierten Rustikalität, über die pure Natürlichkeit, zu sehr eleganten, fast linear beruhigten Varianten entwickelt, gibt immer noch den Ton an. Kombiniert beispielsweise mit erdigen, sandigen Steinoberflächen, Rattan-Geflecht und warmen Metalltönen, sowie beruhigten Unifarben. Eine zum Teil organische Formensprache, wohldosiertes Licht, bis hin zum abgestimmten Raumduft, komplettieren das Bild, welches akzentuiert durch kraftvolle Farbe und Muster bei „kuscheligen“ Textilien, seine individuelle Note erhält.

Aktuell ein besonders spannender Trend jenseits der Möbelindustrie ist, dass das Automobil – ein Statussymbol wie kein anderes – einen revolutionären Wandel erlebt, vor allem wenn man auf das Thema Antriebstechnik schaut. Die beteiligten Produktentwickler und Designer nutzen diesen Moment, um so manche traditionell etablierte Gestaltungsformen zu hinterfragen und neu zu interpretieren. Überraschend anders, auffällig, polarisierend und nicht immer gelungen, aber auf jeden Fall im Wandel, weg vom uniformen Allerlei. Spannend zu beobachten!

Weiht neues Hauptquartier ein

Neos, ein führendes Unternehmen im Bereich des digitalen Drucks für die verarbeitende Industrie, beginnt das neue Jahr mit dem Umzug in den neuen Hauptsitz in Fiorano Modenese, nur wenige Schritte von der Ikone des Made in Italy, Ferrari, entfernt. Ein bedeutender Schritt nach vorne für das Unternehmen, das in den letzten Jahren neue Marktanteile gewonnen hat und ein stetiges Umsatzwachstum vorweisen kann. Derzeit ist das Unternehmen mit einem Umsatz von 15 Millionen Euro auf dem besten Weg, seinen Erfolg zu festigen, und blickt zuversichtlich in die Zukunft mit dem Ziel, diesen Wert bis 2026 zu verdoppeln.

Nach einer Phase der Grundlagenentwicklung, die mit einer turbulenten Wirtschaftslage seit 2020 einherging, hat Neos im vergangenen Jahr sein Tempo beschleunigt und seine Position als Branchenführer gestärkt. Die kontinuierliche technologische Weiterentwicklung, die aktive Teilnahme an internationalen Fachkonferenzen und die Präsenz auf zwei wichtigen globalen Branchenveranstaltungen haben das Jahr 2023 zu einem entscheidenden Jahr für das Unternehmen gemacht, sowohl in Bezug auf die Initiativen als auch auf die Anzahl der erfolgreichen Installationen in verschiedenen Industriesektoren.

Nolte Möbel
Nolte Möbel

Sanierungskonzept erarbeitet

Positive Nachrichten aus Germersheim: Gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Steffen Rauschenbusch, hat der Hersteller ein Sanierungskonzept entwickelt, das die Fortführung des Unternehmens auch nach Eröffnung des Insolvenzferfahrens sichert. „Das Konzept wurde unmittelbar mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1.02.2024 umgesetzt. Durch die Einstellung der Produktlinie Ex-press Möbel und eine Anpassung unserer Personalstruktur ist die Fortführung der Produktion von Nolte Möbel sichergestellt. Dieser Erfolg ist zu einem wesentlichen Teil auf Sanierungs-beiträge unserer Belegschaft zurückzuführen. Weiterer Bestandteil ist das Vertrauen von Ihnen als Kunde“, heißt es in einem Schreiben.

Aktuell führe der Hersteller aussichtsreiche Gespräche mit einem Investor, um die langfristige Existenz des Unternehmens zu sichern. „Herr Bialowons wird weiterhin mit seinem Team dafür sorgen, dass die operative Leistungsfähigkeit weiter steigt und Sie wieder schnell und beanstandungsfrei beliefert werden. Auch werden wir an der Neu- und Weiterentwicklung unserer Produkte weiterarbeiten“, informiert Nolte Möbel weiter.

Anfang November hatte der Produzent aus Germersheim Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahren gestellt. Dieses wurde heute, nach Ablauf des Insolvenzgeldzeitraums, planmäßig eröffnet.

Kundenherausforderungen als Entwicklungstreiber

Achim Homeier steuert auf 25 Jahre Betriebszugehörigkeit bei der Homag Group zu. Einst Senior ­Product Manager CNC Technology, verantwortet er heute als Senior Director das komplette Marketing und Produktmanagement des Maschinenbaukonzerns aus Schopfloch. Im Rahmen unseres Trendpanels stellte er einige Thesen zu zukünftigen Entwicklungen auf. Im Folgenden O-Ton:

Nicht nur auf die Möbelhersteller, sondern auch auf uns als Maschinenhersteller kommen neue Verordnungen zu. Ob das Lieferantenkettengesetz, Kreislaufwirtschaftsgesetz oder European Data Act, die Aufwände zur Umsetzung müssen möglichst schlank gehalten werden. Wir als Homag müssen zum Beispiel über Jahre hinweg Updates bereitstellen, um die Cyber Security sicherzustellen. Nur wenn wir gemeinsam mit den Kunden Lösungen entwickeln, um beispielsweise die notwendigen Daten für einen „Möbelpass“ (ESP: Eco­design for Sustainable Products Regulation) effizient zu generieren, können die Kostensteigerungen und Wettbewerbsnachteile abgewendet werden. Auch hier spielen durchgängige Datenmodelle und vernetzte Prozesse eine große Rolle.

In der Vergangenheit war der Service in vielen Maschinenbauunternehmen lediglich die Konsequenz des Neumaschinengeschäftes. Heute ist es unerlässlich, den Kunden auch einen erweiterten After-Sales-Service zu bieten. Als Ergänzung zur Lieferung von Ersatzteilen, Angeboten zu Dienstleistungen wie Inspektionen und Wartungen, Reparaturen oder Trouble-Shooting spielen Modernisierungen, Nachrüstungen und Software-Upgrades eine immer wichtigere Rolle im Portfolio.
Ein gutes Beispiel ist „Function+“, das heißt die Nachrüstung von Funktionen zu einem späteren Zeitpunkt. Bei einer durchschnittlichen Lebens­dauer von über 17 Jahren und das bei sich ständig wechselnden Anforderungen, ist dieses auch ein wichtiger Baustein für die Investitionssicherheit.

Ein Trend geht eindeutig zur effizienteren Gestaltung von Pro­duktionen – sowohl im Handwerk, als auch in der Industrie. Triebfedern dabei sind unter anderem steigende Lohnkosten und fehlende Mitarbeiter. Das Werkstückhandling wird nicht nur kostengünstiger, sondern entlastet auch die Maschinenbediener, welche sich anderen Auf­gaben – beispielsweise der optimierten Organisation des Maschinen­umfeldes – widmen können. Ein automatisiertes Werkstückhandling bringt zusätzlich eine Minimierung von Schäden am Werkstück mit sich, was eine Erhöhung der Qualität der Endprodukte zur Folge hat bzw. die Ausschusskosten reduziert.

Um auch nur annähernd den Wohnungsbedarf in vielen Ländern ökologisch abdecken zu können, ist eine deutliche Steigerung der Industrialisierung und Automatisierung im Wohnungsbau notwendig. Der Holzhausbau, mit einen hohem Indoor Vorfertigungsgrad, dürfte dabei eine sehr bedeutende Rolle spielen. Die hohe Präzision in der Vorfertigung bringt auch Chancen für den Möbelbau. Das Aufnehmen von Maßen nach Fertigstellung des Rohbaus ist nicht mehr zwingend notwendig und mit dem BIM Datenmodell lassen sich frühzeitig Informationen austauschen. Küchen- und Innenausbauer können zum Beispiel eine Wohnung mit Hilfe eines digitalen Zwillings des Gebäudes planen, dem Kunden visualisieren und früher mit der Fertigung beginnen. Der Zimmermann oder Fertighausbauer kann somit als Vertriebskanal mit genutzt werden.

Der Facharbeitermangel führt vermehrt zum Einsatz angelernter Kräfte, die über keine oder wenige Verfahrens- und Maschinenkenntnisse verfügen. Trotz allem müssen die Maschinen und Anlagen bei steigendem Funktionsumfang beherrschbarer bleiben. Die Maschinenbedienung entscheidet, als Bindeglied zwischen Mensch und Maschine, ob alle Funktionen optimal genutzt werden. Deshalb muss die Bedienung leicht und verständlich aufzeigen, was die Maschine kann oder als nächstes notwendig ist.
Eine weitere Herausforderung in den Betrieben ist, dass die Mitarbeiter immer häufiger ihre Jobs wechseln und die Betriebszugehörigkeit sinkt. Deshalb steigt die Bedeutung neue Mitarbeiter schnell und effizient einzulernen. Dazu bieten wir Online-Kurse an und veröffentlichen Quick Tipps zu den Maschinen. Zudem können Kunden in der Maschinensteuerung firmenspezifisches Wissen hinterlegen, welches auch zukünftigen Bedienern zugutekommt, um effizienter zu arbeiten.

Klar ist, dass der Trend zum individuellen Wohnraum weiter an Bedeutung zunehmen wird. So müssen Möbelhersteller ihre Produktion dazu noch stärker an den Bedürfnissen der Endkunden ausrichten und ihre Produkte differenzieren. Dabei bietet eine vernetzte Produktion entscheidende Vorteile: Die komplette Vernetzung von der Kaufentscheidung im Webshop inklusive AR-Visualisierung, über die technische Konfiguration, Fertigungsdatenerzeugung bis hin zur Routenplanung und Bezahlung ermöglicht eine hohe Individualität der Endprodukte bei wettbewerbsfähigen Kosten. Der Einsatz von KI, wie heute bereits in der Qualitätssicherung, bietet weitere Chancen zur Effizienzsteigerung.
Die Leistungsdaten einer einzelnen Maschine, Funktionen einer Software oder einer Serviceleistung sind nicht entscheidend, sondern das Zusammenspiel, um die Stückkosten zu reduzieren. Durch digital unterstützte Wertstromoptimierungen, geführte Bedien- und Montageprozesse und hohe Verfügbarkeiten bei geringem Ausschuss sinken die Kosten pro Bauteil, Lieferzeiten und Lagerbestände.

Homag „Your Solution“ ist nicht nur ein Claim, sondern unser Ansporn. Nur wenn wir den ­Kunden eine passende Lösung anbieten können, können wir gemeinsam erfolgreich sein. Die Herausforderungen unserer Kunden sind sicherlich je nach Segment unterschiedlich, abhängig davon, ob in Losgröße 1 oder Serie gefertigt wird, oder ob es sich um Küchen-, Bad, Wohnmöbel oder ­Innenausbau handelt. Alle Segmente kämpfen ­jedoch mit einem hohen Kostendruck, der leider durch die aktuelle Marktsituation noch weiter befeuert wird. Dieses führt übergreifend zum Ausbau der Automatisierung, Ausschussreduzierung, Steigerung der Material- und Energieeffizienz, Optimierung der Wertströme und Anlagen.

„Kitchen Innovation Award“ 2024

Sieben mal Gold

Die Auszeichnung mit dem „Kitchen Innovation Award“ hat im Rahmen der Frankfurter Messe Ambiente Tradition. Wiederum in sieben Kategorien wurden am 27. Januar Produkte mit dem „Golden Award – Best of the Best“ geehrt. In der Kategorie Küchenmöbel und -ausstattung ging die höchste Auszeichnung an Hawa Sliding Solutions für ihr Produkt „Hawa Concepta III“ Familie. Die Firma Franke Home Solutions gewann mit „Mythos Water Hub“ in der Kategorie Küchenarmaturen. Das Produkt gilt darüber hinaus mit der Auszeichnung „Best Innovation“, die nur einmal im Wettbewerb verliehen wird, als beste Innovation über alle Kategorien. Herausragendes Elektrogroßgerät war das Produkt „AEG 8000 BridgeXT SaphirMatt“, bei den Elektrokleingeräten gewann der „Novis Vitajuicer NewGen SX-3“ von Novissa. Die Firma Norbert Woll führte mit ihrer Kochgeschirrserie „Eco Logic“ die Kategorie Koch- und Backgeschirr an. Der „Mwater 2 Plus“ von Apption Labs war das beliebteste Koch- und Küchengerät der Kategorie. Mit „T-Prep“ als bestes Küchenaccessoires verdiente Gefu den Golden Award in dieser Kategorie.

Für ihr Engagement im Bereich Ressourcenschonung wurden sieben Unternehmen mit der „Sonderauszeichnung für verantwortungsvolle Unternehmensführung“ geehrt: Firma Alfi, Firma Bunafr, Firma Melitta, Firma Novissa, Firma Tchibo, Firma Berndes, Firma Norbert Woll.

Die Verleihung der „Favourite Brand“ ging an Beckermann, Berndes und AEG (Favourite Brand Diamond).

Eingebettet in die feierliche Preisverleihung wurden ebenso die wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Trendstudie auf Basis einer Verbraucherbefragung. „Innovation, idealerweise in Kombination mit Nachhaltigkeit, ist in diesem Jahr noch gewichtiger, wenn es um die Kaufentscheidung geht“, beschreibt Stephan Hansch (LifeCare) die wichtigsten Aussagen der Studie. „Beides bedingt sich gegenseitig: Für nachhaltige Ansätze braucht es Innovation, gleichzeitig sollte bei der Entwicklung einer Innovation stets der Nachhaltigkeitsaspekt mit einbezogen werden. Wichtig bei jeder Entwicklung ist: Produkte sollen das Leben vereinfachen und angenehm machen. Sonst werden Innovationen nicht angenommen.“

Jörg Schwabe
GD Holz

Jörg Schwabe wird neuer stellvertretender Geschäftsführer

Jörg Schwabe arbeitet seit 10 Jahren für die GD Holz Service GmbH und den Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz), zunächst für die damalige Monitoring Organization. Zum gleichen Zeitpunkt hat er den Fachbereich Rohholzhandel im GD Holz übernommen.

In der GD Holz Service GmbH ist er als Projektmanager verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung des alle zwei Jahre stattfindenden Branchentags Holz. Er wird in den kommenden Monaten die Prokura für die GD Holz Service GmbH erhalten und damit zusätzlich alle relevanten Arbeitsfelder der Service GmbH übernehmen. Dazu gehört insbesondere die Weiterentwicklung der EUDR-Dienstleistungen, durch die die Unternehmen Unterstützung bei der Erfüllung der neuen Anforderungen erhalten.

Jörg Schwabe übernimmt die Position des stellvertretenden Geschäftsführers von Frau Dr. Katharina Gamillscheg, die den Verband zum 31.01.2024 verlässt.

möbelfertigung

Die Trends für das Jahr 2024

Wie jedes Jahr werfen wir einen umfassenden Blick auf Trends in der Möbelindustrie und auch weit über den Tellerrand hinaus. Der Color Report von BASF gibt zum Beispiel Aufschluss darüber, wo auf der Welt welche Farben für KFZ gefragt sind und sein werden. Weniger weiß, dafür mehr Schwarz und Blau.

Selbstverständlich kommen aber auch jede Menge Experten aus unserer Branche zu Wort. Unter anderem Philipp Blum, Geschäftsführer Blum, Michael Egger, Geschäftsführer Egger Gruppe, Gregor Riekena, Geschäftsführer Häfele, Achim Homeier, Senior Director Global Marketing & Product Management bei Homag, Rolf Göbel, Gründer des Lichtinstituts Melalux und Dirk Eiynck, Global Design Manager von Sonae Arauco.

Auch allgemeine Trends wie geschwungene Linien, warme Farben und Rillenoptik werden natürlich beleuchtet.

Das Trendpanel finden Sie wie immer in der bald erscheinenden möbelfertigung-Ausgabe 1 des Jahres.

Wenn Sie etwas über Trends hören, statt lesen wollen, dann empfehlen wir unseren gerade erschienenen Trendpodcast 2024. Am besten gleich reinhören: https://moebelfertigungpodcast.libsyn.com/33-trendpodcast-2024

Windmöller

Mit neuem Vertriebsleiter und neuem Chief Technology Officer

Windmöller stärkt seinen Vertrieb im Objektbereich: Christoph Westermann (40) hat zu Jahresbeginn die Vertriebsleitung für die DACH-Länder übernommen und tritt damit die Nachfolge von Heiko Schmidt an, der das Unternehmen zum 31.01.2024 auf eigenen Wunsch verlässt. Die Geschäftsführung und Familie Windmöller dankt Schmidt für sein außergewöhnliches Engagement und seinen Einsatz der letzten zwölf Jahre. Christoph Westermann ist mit dem Unternehmen Windmöller bereits vertraut: Seit März 2023 ist er als Key-Account-Manager Hotel & Hospitality sowie Retail & Stores unter Vertrag. Zu seinen Aufgaben gehört die Führung des 10-köpfigen Vertriebs-Teams mit dem Ziel, den Objektvertrieb zu stärken und v.a. die Marktanteile des nachhaltigen, ecuran-basierten „Purline“-Biobodens zu erhöhen. Zuvor hatte er für den Designboden-Hersteller Amtico International gearbeitet.

Marcus Kinne (42) gehört ebenfalls seit Jahresbeginn dem Objekt-Vertriebsteam an. Auch er ist im Unternehmen nicht gänzlich neu: Von 2012 bis 2015 war er für Windmöller als Produktmanager tätig. Erfahrungen in der Objektsparte sammelte er dann als Gebietsleiter bei der Tarkett Holding GmbH.

„Wir freuen uns sehr, mit Christoph Westermann und Marcus Kinne zwei erfahrene Branchenprofis im Team zu haben“, so Christian Ciesla (Geschäftsleitung Vertrieb DACH). „Gerade der Objektbereich birgt hohes Potential, um die Marktanteile unserer innovativen, ecuran-basierten Produkte und Lösungen auszubauen.“

Darüber hinaus verantwortet seit Jahresbeginn Dr. Lennart Schulz (40) als Chief Technology Officer (CTO) den Bereich Process Engineering, Research und Product Management. Er folgt auf den langjährigen Geschäftsführer Georg Kruse, der im letzten Jahr auf eigenen Wunsch das Familienunternehmen verlassen hat.

Der Technologie-Experte Dr. Lennart Schulz war zuvor neun Jahre bei Forbo Siegling in Hannover tätig, einem Hersteller von Transport- und Prozessbändern. Schulz verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der globalen Innovationen und neuen Technologien und wird Windmöller mit seiner Erfahrung in der technologischen Vorreiterrolle weiter verstärken, mit besonderem Fokus auf nachhaltige Produkte.

Innovationskraft in der Lackiertechnikbranche

Eine Vielzahl an Welt-, Deutschland- sowie Messepremieren werden die Besucher der PaintExpo vom 9. bis 12. April 2024 in Karlsruhe begeistern. Zukunftsweisende Innovationen warten auf die Anwender aus der Lohnbeschichtung, aus inhouse-lackierenden Unternehmen und auf sämtliche Akteure der Lackiertechnikbranche. Die PaintExpo unterstreicht dadurch erneut, dass sie das globale Schaufenster für Trends rund um die Lackierung und die wichtigste Plattform für die Branche ist.  
 
Die Produkte und Dienstleistungen, die im Rahmen der PaintExpo präsentiert werden, decken die komplette Bandbreite der industriellen Lackierung ab. Auf der Weltleitmesse sind Beschichtungslösungen für alle Industriezweige, Anwendungen sowie Materialien gebündelt – ob Nasslackierung, Pulverbeschichtung oder Coil Coating. Dabei reicht das Spektrum von der Oberflächenbearbeitung über Lacke und Lackieranlagen bis hin zur finalen Qualitätssicherung.
 
„Die Besucher der PaintExpo können sich im April dieses Jahres auf eine große Fülle an zukunftsweisenden Neuheiten freuen. So bringen die Aussteller zum Beispiel viele Welt- und Deutschlandpremieren mit nach Karlsruhe und stellen damit ihre Innovationskraft unter Beweis“, sagt Projektdirektorin Mariella Riedel. „An den vier Messetagen können die Besucher darüber hinaus pragmatische Lösungsansätze zur Steigerung der Qualität, ressourceneffizienten Produktion und Digitalisierung ihrer Fertigungsprozesse live erleben.“

Die PaintExpo hat auch in diesem Jahr international viel zu bieten – so liegt der Anteil an internationalen Ausstellern Stand heute bei über 40 Prozent. Unter anderem gehört Ecoline dazu: Das polnische Unternehmen gibt auf der Weltleitmesse Auskunft über eine neue robotergesteuerte Pulverbeschichtungsanlage, bei der eine Reihe von patentierten Lösungen und modernen Technologien zum Einsatz kommen.

Die Fachbesucher können ab sofort im Online-Ticketshop auf der Website der PaintExpo Eintrittskarten für die Messe kaufen. Das Aussteller- und Produktverzeichnis, in dem die Besucher vor, während und nach der PaintExpo zu Firmen- und Produktinformationen recherchieren können, ist ebenfalls auf der Website online.

https://www.paintexpo.de