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Autor: Möbelfertigung

Nolte-Küchen

Weitet Unterstützung der Möbelfachschule Köln aus

Bereits seit langem unterstützt Nolte Küchen die Fachschule des Möbelhandels in Köln – kurz MöFa – durch und praktisches Anschauungsmaterial. Anfang 2018 stellte das Unternehmen vor Ort zwei Schulungsküchen für das neue Kompetenzzentrum zur Verfügung. Sie ermöglichen angehenden Küchenfachberaterinnen und Küchenfachberatern praxisnahe Lernbedingungen, zum Beispiel im Hinblick auf Möbelkunde, Planung und Verkauf. Mit der Übernahme eines Sponsorings hat Nolte Küchen nun sein Engagement für den Nachwuchs intensiviert.

Dirk Scharmer aus der Geschäftsführung der MöFa erläutert: „Sowohl Nolte Küchen als auch die MöFa möchten allen aufgeschlossenen, leistungswilligen Bewerbern, die sich für Einrichtung begeistern können, echte Perspektiven und ehrliche Antworten auf der Suche nach dem richtigen beruflichen Weg bieten. Die Schule kennt sowohl den Fachkräftebedarf als auch die Anforderungen, die an eine erfolgreiche Karriere gestellt werden. Nolte Küchen unterstützt diese wichtige Ausbildungsarbeit – vor wenigen Jahren durch den Aufbau eines Küchenkompetenzzentrums, heute durch wirkungsvolle Sponsoring-Maßnahmen.“

Nolte Küchen engagiert sich nun auch als Silber-Sponsor. Für den Unterricht steuert das Unternehmen Unterlagen und Produktinformationen bei, die dem Nachwuchs als praxisnahes Lern- und Arbeitsmaterial dienen. Über die Teilnahme an Veranstaltungen der MöFa, darunter zum Beispiel Branchenforum und Karrieretag, und die Einladung zu Exkursionen nach Löhne besteht die Möglichkeit, den Hersteller besser kennenzulernen und erworbenes Wissen im persönlichen Austausch zu vertiefen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Zusammenarbeit mit der Möbelfachschule in Köln langfristig fortsetzen und ausbauen können, um den Nachwuchs der Branche zu fördern“, so Simon Hoecker, Marketingleiter bei Nolte Küchen. „Als beliebteste Küchenmarke Deutschlands ist es für uns ein gesellschaftlicher Auftrag, junge Talente zu entwickeln und nachhaltig für die Küchenwelt zu begeistern.“

Das Sponsoring gilt zunächst für die Dauer von zwei Jahren.

100 Jahre Wissenschaft und Dienstleistung vereint

In diesem Jahr begeht die Holzforschung in Dresden gleich zwei Jubiläen: Das 70-jährige Bestehen des Instituts für Holztechnologie Dresden (IHD) und das 30-jährige Bestehen des Entwicklungs- und Prüflabors Holztechnologie (EPH). Dies wurde am 8. September 2022 mit einem Mitarbeiterfest gebührend gefeiert.

In der Eröffnungsrede gaben die Geschäftsführer von IHD und EPH einen Einblick in die Arbeit von früher und heute; nachdem gemeinsam auf die Festlichkeiten angestoßen wurde, startete die Jubiläumsrallye, bei der man in vergangene Zeiten zurückversetzt wurde und auch sein Wissen über das Institut testen konnte. Es war ein rundum gelungenes Jubiläumsfest.

Institut für Holztechnologie Dresden (IHD):
1952 gegründet hat sich das IHD Zeit seiner Tätigkeit mit Industrieforschung für die holzverarbeitende Industrie befasst. Es ging immer darum, wissenschaftliche Ergebnisse in wirtschaftlichen Erfolg zu wandeln, Aufträge und Anregungen kamen aus der Industrie selbst. Die Zeit der Privatisierung (1992) war schwierig, die rechtliche Lage war ungeklärt, das Grundstück war Gegenstand wilder Spekulationen. Dank der Gründung eines Trägervereins, der die Rolle des Gesellschafters übernahm, und der überaus aktiven Arbeit der Geschäftsführung (Frau Dr. Scheithauer) gemeinsam mit dem neugegründeten Betriebsrat gelang es, eins von sechs Grundstücken für das Institut zu erhalten und den verbliebenen Mitarbeitern – 10 Prozent der ursprünglichen Belegschaft – eine ingenieurwissenschaftliche Zukunft zu geben. Seit dieser Zeit war es vor allem harte Arbeit, einen Platz auf dem neuen Forschungsmarkt zu finden und neue Beziehungen zur nun gesamtdeutschen holzverarbeitenden Industrie zu knüpfen. Ein großer Dank geht hier an die Kollegen des Fraunhofer Instituts für Holzforschung WKI, vor allem Prof. Roffael und Prof. Marutzky und andere, die den Ingenieuren des IHD bei der Beantragung von Forschungsprojekten halfen und über eine Vielzahl von gemeinsamen Projekten das „Laufen“ lernten.
Seit dieser Zeit hat sich das IHD kontinuierlich entwickelt. Das IHD hat seinen Platz in der deutschen Industrieforschung gefunden. Markenzeichen des IHD sind nach wie vor die große Industrienähe der Forschungsprojekte, das hohe Engagement aller Mitarbeiter und das große, kollegiale und überaus serviceorientierte Netzwerk – nach dem Motto „Tief verwurzelt, weit verzweigt“.
Die Mitarbeiterzahl ist wieder deutlich gestiegen, eine Vielzahl von Studenten widmet sich wissenschaftlichen Arbeiten, die immer einen Projekt- und damit Industriebezug haben. Das Leistungsspektrum wurde erweitert und auf regelmäßigen Branchentreffen mit der Industrie präsentiert.
Das Institut blickt 2022 auf 70 Jahre Erfahrung zurück und konzentriert sich auf Themen wie Materialeigenschaften und -verwendung, Technologie- und Produktentwicklung, Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie Ressourcen- und Energieeffizienz bzw. Recycling. Der Klimawandel bringt völlig neue Anforderungen an Werkstoffe und deren Produktion mit sich, so dass die Forschung in diesen Bereichen weiter an Bedeutung gewinnt.

Entwicklungs- und Prüflabor Holztechnologie (EPH):
Am 30. September 2022 wird die Entwicklungs- und Prüflabor Holztechnologie GmbH (EPH), Tochtergesellschaft des Instituts für Holztechnologie Dresden gemeinnützige GmbH (IHD), 30 Jahre alt. Das EPH hat sich in diesen 3 Jahrzehnten von einem regionalen ostdeutschen Prüflabor (früher WTZ-Holz) zu einer weltweit agierenden akkreditierten Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsorganisation für Produkte und Managementsysteme entwickelt.
Neben der Gründung einer Filiale in Detmold wurde ein weltweites Netzwerk von Repräsentanten geschaffen, zum Beispiel in Brasilien, Chile, China, Iran, Lettland, Ungarn, Südafrika, USA. In Dresden und Detmold sind ca. 80 Beschäftigte für die EPH tätig. Viele der Mitarbeiter verfügen über ein langjähriges Know-how zu Prüfverfahren, Produkten und Technologien. Die große Flexibilität, das hohe Engagement sowie das permanente Bemühen der Mitarbeiter um Kundenzufriedenheit ist ein sehr entscheidender Beitrag für die erfolgreiche Entwicklung der EPH.
Hauptprodukte, die im EPH geprüft werden, sind Holz, Holzwerkstoffe (HWS), Fußböden, Möbel, Fenster und Türen. Dabei werden mittlerweile vielfältige Materialien untersucht, nicht nur Holz/HWS. Im Bereich der Produktzertifizierung liegen die Schwerpunkte bei Zertifizierungen des Emissionsverhaltens (CARB/EPA, E1DE2020, TÜV-PROFiCERT), der Bauproduktenzertifizierung (CE/LBO), der GS-Zertifizierung von Möbeln und speziellen Zertifizierungen, beispielsweise TMT.
Auch das Spektrum an Managementzertifizierungen wurde über die Jahre deutlich erweitert. Es umfasst zur Zeit Qualitäts-, Umwelt- und Energiemanagementsysteme. Es werden auch Überwachungen im Auftrag anderer Zertifizierungsorganisationen durchgeführt, zum Beispiel SCS-Floorscore, DIN-CERTCO-Einbruchhemmung, VHI-WPC oder RAL-Möbel Made in Germany. In den letzten Jahren hat sich das Tätigkeitsfeld des Prüfgerätebau sehr erfolgreich entwickelt (Emissionsprüfkammern, Oberflächenprüfgeräte). So wurden europaweit 250 Formaldehyd-/VOC-Prüfkammern installiert und 35 Stoßfestigkeitsgeräte für Fußböden gebaut.
Daneben bietet die EPH kundenspezifische Schulungen zu verschiedenen prüfmethodischen Fragestellungen an, die weltweit nachgefragt werden.

Zentrale Plattform für alle wichtigen Dokumente und Informationen zur Nachhaltigkeit der Produkte

Planer, Architekten und Bauherren finden jetzt alle Informationen zur Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit von Resopal-Produkten aus einer Hand. Die neuen Umwelt-Landingpages umfassen neue Tools für umweltfreundliches und zeiteffizientes Bauen und Konstruieren. Sie spiegeln das Engagement von Resopal für eine smarte Produktion, eine smarte Nutzung und eine smarte Entsorgung wider.

„Unsere Kunden sehen sich mit immer komplexeren Anforderungen konfrontiert, wenn es um die Bereitstellung von Unterlagen während des Ausschreibungsprozesses geht“, sagt Wolfgang Noeske, Manufacturing Director der Resopal GmbH in Groß-Umstadt, Deutschland. „Gebäudezertifizierungssysteme verlangen den Nachweis, dass Neubauten und Renovierungen den Umweltanforderungen entsprechen. Resopal stellt diese Informationen zu seinen Produkten zur Verfügung, um seinen Kunden bei der Erstellung der Einreichungsunterlagen und bei der Berechnung, wie viele Punkte sie erreichen können, zu helfen, egal ob sie ,Resopal HPL‘, ,Resopal Compact‘ oder ,Resopal MFB‘ einsetzen wollen. Dieser Ansatz ist beispielhaft für unser Engagement und unsere Mitwirkung bei der Schaffung einer nachhaltigeren Umwelt.“

Die Umweltverpflichtungen von Resopal, wie zum Beispiel das Recycling der bei der Herstellung verwendeten Materialien, die Reduzierung von Abfällen und die Entwicklung langlebiger Produkte, zeigen, dass das Unternehmen den gesamten Produktlebenszyklus berücksichtigt.

Auf der Website finden sich neue Tools wie die Umweltpässe und die Umweltdatenblätter für Gebäude. Die Umweltpässe geben einen Überblick über die Produktion, die Verwendung und das Ende des Lebenszyklus ausgewählter Produkte und helfen den Kunden somit, die Umweltanforderungen ihrer Projekte zu erfüllen.

Die Umweltdatenblätter für Gebäude sind auf verschiedene Zertifizierungssysteme wie BREEAM und LEED zugeschnitten und beschreiben ein Produkt, seine Materialien und die Anzahl der für dieses Produkt erreichbaren Punkte. Sie bieten für das Bauvorhaben eine transparente Bewertung der Nachhaltigkeit der verwendeten Resopal -Produkte.

Darüber hinaus können die Kunden von Resopal jetzt alle relevanten Zertifizierungen, Prüfberichte und Erklärungen in den Kategorien „Umwelt“, „Gesundheit“, „Sicherheit“ und „Qualität“ von einer einzigen Seite aus herunterladen.

„Wir bei Resopal haben uns verpflichtet, in eine nachhaltigere Zukunft zu investieren“, sagt Noeske. „Mit diesen neuen, an einem Ort gebündelten Instrumenten hoffen wir, den Ausschreibungsprozess für unsere Kunden zu vereinfachen und so zum Bau umweltfreundlicherer Gebäude beizutragen. Gleichzeitig bietet dieser Service unseren Kunden mehr Transparenz zu diesem Thema und einen zusätzlichen Grund, unsere Produkte und Dienstleistungen bei der Planung ihrer Projekte zu berücksichtigen. Somit sichern wir auch unsere lokalen Arbeitsplätze.“

Floorify, Kneho-Lacke und Renolit sind jetzt Mitglieder

Der MMFA, der Verband der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge e.V., freut sich, Floorify als neues ordentliches Mitglied und Kneho-Lacke sowie Renolit als neue außerordentliche Mitglieder im Verband begrüßen zu dürfen.

Der Präsident des MMFA Jan Dossche (COREtec Floors) heißt die drei Unternehmen im Verband willkommen: „Durch den Zugang von Floorify, Kneho-Lacke und Renolit in unser Mitgliederportfolio erweitern wir unser kollektives Fachwissen. Egal, ob 86, 75 oder 6 Jahre im Geschäft, alle drei Unternehmen teilen eine lobenswerte Leidenschaft für Innovationen und Qualität, weshalb sie eine großartige Bereicherung für den MMFA darstellen.“

„Als Pionier auf dem Gebiet rigider Dielen und Fliesen freuen wir uns, dem MMFA beizutreten und die Bemühungen des Verbands zu unterstützen, diese junge und schnell wachsende Kategorie von Bodenbelägen weiterzuentwickeln“, so Pieter Buyck, Mitbegründer von Floorify.

„Dank jahrzehntelanger Forschung, Entwicklung und Produktion von UV- und LED-Beschichtungen haben wir branchenübergreifende Kompetenzen erworben. Wir freuen uns, nun einen Platz am MMFA-Tisch einzunehmen und gemeinsam mit den anderen Mitgliedern die Branche der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge herauszustellen“, erklärt der Vertriebsleiter von Kneho-Lacke Bernd Dinkelborg.

Vertriebsleiter Mathias Schrafl von Renolit bemerkt: „Wir freuen uns, einen Beitrag zu der vielfältigen Arbeit des Verbands in der Branche der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge zu leisten. Der Erfahrungsaustausch mit den anderen Mitgliedern ist ein unschätzbarer Vorteil, der sich aus der Mitgliedschaft im MMFA ergibt.“

Floorify ist ein belgisches Unternehmen, das im Jahr 2016 gegründet wurde und sich auf die Produktion von rigiden Vinylböden mit Klicksystem spezialisiert hat. Das Unternehmen zeichnet sich dadurch aus, seine digitale Strategie und einen persönlichen Ansatz durch innovative Ladenkonzepte zu kombinieren. Für die Gründer Marie Callens und Pieter Buyck gehen innovative technische Lösungen und formschönes Design Hand in Hand.

Kneho-Lacke wurde im Jahr 1936 gegründet. Seitdem hat sich das Unternehmen auf die Herstellung von Materialien zur Veredelung von Holz-, Kunststoff- und vergleichbaren Oberflächen spezialisiert. Umweltmanagement und Qualität sind feste Bestandteile des Ansatzes von Kneho-Lacke, der sich durch umweltfreundliche Produkte und ein Qualitätsmanagementsystem auf Grundlage von DIN EN ISO 9001 manifestiert.

Renolit blickt mit Stolz auf 75 Jahre Erfahrung als ein unabhängiges, familienbetriebenes Unternehmen zurück. Mit mehr als 30 Standorten weltweit produziert das Unternehmen eine breite Palette von Kunststoffprodukten (insbesondere Folien) und stellt Services für verschiedene Märkte und Anwendungen bereit – von Komponenten für Transfusions-Sets, Oberflächen von Möbeln und Fensterprofilen oder Fassadenverkleidungen bis hin zur Auskleidung von Schwimmbädern.

Durch den Beitritt von Floorify, Kneho-Lacke und Renolit verfügt der Verband der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge e. V. nun über 29 ordentliche Mitglieder (Hersteller von MMF-Bodenbelägen oder ihre europäischen Vertretungen), 31 außerordentliche Mitglieder (Zulieferunternehmen) und drei fördernde Mitglieder (wissenschaftliche Institute).

Neues Logistikzentrum „einer der größten Meilensteine“

Mitte September 2022 hat Seefelder mit rund 1.500 Gästen den rei­bungslosen Umzug seines Logistikzentrums von Landshut nach Neu­fahrn in Niederbayern gefeiert. Tatsächlich stemmte der Fachgroß­händler für Beschläge, Montagetechnik und Werkzeuge den lange und gut geplanten Standortwechsel an nur drei Tagen und war bereits ei­nen Tag später wieder ohne Probleme versandfähig und tagesfertig. Der geschäftsführende Gesellschafter Oliver Nagel bezeichnete die In­vestition als einen der „bisher größten Meilensteine in der Geschichte des Unternehmens“.

Der Umzug war nötig geworden, weil die Lagerkapazität in Landshut an ihre Grenzen stieß. In Neufahrn steht nun für eine verbesserte Waren­verfügbarkeit die vierfache Fläche zur Verfügung, auf der Seefelder auch technologisch aufgerüstet hat, um Prozesse zu optimieren, deutlich um­weltbewusster zu agieren und die Fehlerquote zu minimieren. Zudem liegt der neue Standort an der B15n zwischen Regensburg und Landshut strategisch derart günstig, dass Lieferzeiten deutlich kürzer ausfallen.

Bei Seefelder verlassen täglich rund 1.000 Pakete das Zentrallager. Das Sortiment umfasst inzwischen rund 350.000 Artikel. Die flexible und ein­fache Bestellung rund um die Uhr im Webshop unter www.seefelder.net, die Beratung durch 45 Außendienstmitarbeiter und 45 Innendienst-Fachberater in sieben Abholshops sowie die schnelle, bedarfsgerechte Lieferung respektive Abholung der Ware – das sind die zentralen Serviceleistungen des Unternehmens.

Verpackung nach Maß

Zu den Highlights im neuen Logistikzentrum gehören „Packsize“-Anla­gen, die die Ware per Laserscanner passgenau vermessen und umge­hend maßgeschneiderte Kartonagen generieren. Die Verpackung nach Maß hat Vorteile für Kunde und Umwelt: Sie besteht aus nachwachsen­den Rohstoffen und vermeidet Füllmaterialien wie Holz, Luftpolster, zu­sätzliche Kartonagen oder ähnliches. Innerhalb der Verpackung bleibt die Ware optimal geschützt. Und sie wird – wo möglich – plastikfrei versendet.

Am neuen Standort arbeiten 65 Menschen, 40 in der Logistik, 25 im In­nendienst. Angesiedelt sind das Category Management sowie jeweils ein Teil des Vertriebs- und des hauseigenen eCommerce-Teams. Fast alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zuvor in Landshut tätig waren, nahmen das Angebot von Seefelder an und wechselten mit nach Neufahrn. Für das tägliche, rund 25-minütige Pendeln zwischen altem und neuem Arbeitsort hat das Unternehmen drei Fahrzeuge bereitgestellt.

Zuverlässig und nachhaltig

Die offizielle Eröffnung des neuen Logistikzentrums feierte Seefelder am 15. September 2022, unter anderem mit einer Hausmesse, an der 24 Aussteller teilnahmen. Während der anschließenden Feier beglück­wünschte Peter Forstner, erster Bürgermeister der Gemeinde Neufahrn, das Unternehmen zu der Investition am neuen Standort und überreichte gemeinsam mit seinen beiden Stellvertretern und dem CSU-Landtagsab­geordneten Helmut Radlmeier ein kleines Begrüßungsgeschenk. Christian Zierer, Leiter Category Management, Logistik & Personal bei Seefelder, und Alexander Minich, Vertriebsleiter, betonten gegenüber den rund 1.500 Gästen, dass der Fachgroßhändler seine Rolle als zuver­lässiger Partner des Handwerks nun weiter untermauern und seinen Kurs als nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen fortführen könne.

Hochwertige Komplettlösung für Søren Lund Furniture

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Der dänische Sitzmöbelbauer Søren Lund Furniture ist bekannt für höchste Handwerkskunst, Individualität und die Verwendung edler Materialien. Deren Zuschnitt hat der Möbelbauer mit Schneidtechnologie und Software von Zünd digitalisiert. Das Ergebnis ist – unter anderem – eine rund 20 Prozent bessere Ausnutzung der Lederhäute. Und für die Maschinenbediener viele Vereinfachungen, beispielsweise durch die Vermeidung von Hebevorgängen und anstrengenden Arbeitshaltungen.

Lotte Brath, Produktionsleiterin bei Søren Lund Furniture, erklärt: „Durch die Einsparungen bei der manuellen Arbeit und beim Material wird sich der Zünd Cutter innerhalb weniger Jahre amortisieren. Bei einer erwarteten Lebensdauer von über 15 Jahren bietet der Zünd Cutter zudem eine sehr hohe Investitionssicherheit. Konnten die Mitarbeitenden in Handarbeit bis anhin drei Sofas pro Tag zuschneiden, hat sich diese Zahl mit dem Zünd Cutter deutlich erhöht.“

Wie das Projekt bei dem Traditionshersteller im Detail gelaufen ist, welche Soft- und Hardware Zünd lieferte, das lesen Sie in der „möbelfertigung“ Ausgabe 8/2022, die im Dezember erscheint.

Weltmeisterschaft der Roboterprogrammierer

Der Countdown läuft: Vom 17. bis 20. Oktober findet die Weltmeisterschaft der Roboterprogrammierer und -programmiererinnen in Luxemburg statt. Elf Teams aus ebenso vielen Ländern kämpfen um den Titel. Die internationale Meisterschaft im Berufsfeld „Robot Systems Integration“ ist Teil der Großveranstaltung „Worldskills“, die alle zwei Jahre ausgetragen wird und die junge Leute auf der ganzen Welt von den Vorteilen beruflicher Qualifikationen überzeugen soll. Teilnehmen dürfen angehende Fachkräfte im Alter von bis zu 22 Jahren.

Weil der diesjährige Wettbewerb wegen der Pandemie nicht wie geplant in China stattfinden konnte, ist die „Worldskills Competition 2022 Special Edition“ auf mehrere Austragungsorte verteilt. Die Teams, die im luxemburgischen Esch-sur-Alzette um den Titel der besten Roboterprogrammierer wetteifern werden, kommen aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Ungarn, Luxemburg, Polen, Großbritannien, Indien, Japan, Singapur und Taiwan. Insgesamt erwarten die Organisatoren der diesjährigen „Worldskills“ mehr als 1.100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 57 Ländern und Regionen in 61 Wettbewerbsdisziplinen.

Die Meisterschaft im Berufsfeld „Robot System Integration“ ist eine der jüngsten Disziplinen im Wettbewerb. Sie wird seit 2019 mit Unterstützung des Roboterherstellers Fanuc ausgerichtet, um mehr Jugendliche für eine Qualifikation in dem zukunftsträchtigen Bereich der Robotik zu gewinnen. „Während die Automatisierung voranschreitet und Roboter nicht nur in Industrieunternehmen und KMU, sondern auch im Handwerk und in der Landwirtschaft eingesetzt werden, mangelt es in vielen Ländern leider an den nötigen Fachkräften“, erklärt Shinichi Tanzawa, Europachef von Fanuc.

Fanuc, mit Hauptsitz am japanischen Berg Fuji, bringt fast 50 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Industrierobotern mit und hat global mehr als 840.000 Roboter in Fabriken installiert. Das Unternehmen unterhält weltweit zahlreiche Trainingszentren, in denen auch Roboterprogrammierung auf dem Weiterbildungsprogramm steht. Die Bildungsorganisation „Worldskills“ wiederum engagiert sich seit 1947 für die Anerkennung qualifizierter beruflicher Fähigkeiten und richtet regionale, nationale und internationale Berufswettbewerbe aus. Die nächste internationale WorldSkills-Meisterschaft ist 2024 in Lyon, Frankreich, geplant. 2023 wird in Danzig, Polen, die europäische Berufsmeisterschaft „Euroskills“ ausgetragen.

Nachhaltigkeit umfasst zahlreiche Aspekte

Nachhaltigkeit ist eines der wichtigsten Themen dieser Zeit, das Unternehmen auch vor Herausforderungen stellt. Und die sind nicht gerade klein. Schließlich müssen in diesem Kontext nicht nur interne Prozesse kritisch auf den Prüfstand gestellt, sondern darüber hinaus Lieferanten und Partner mit eingebunden werden. Außerdem sollte gewährleistet sein, dass bei nachhaltigen Produkten nicht zu Abstrichen hinsichtlich der Funktionalität und Qualität kommt.
Dies unterstreicht auch das Gespräch mit Daniel Elfe-Degel, Teamleiter Produktmanagement und Nachhaltigkeitsbeauftragter für die Division Interior Solutions. Dabei erläutert er Aspekte wie Kreislaufwirtschaft, wichtige europäische Zertifizierungen/Nachhaltigkeitsdokumente, die Bedeutung von Netzwerken und vieles mehr.

HIER können Sie die neue Folge des Podcasts hören.

Sie haben ein spannendes Thema, über das Sie gern mal mit einem Redakteur der „möbelfertigung“ im Podcast diskutieren möchten? Dann melden Sie sich bei Redakteurin Doris Bauer, doris.bauer@vincentz.net.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihr Produkt in einem Podcast zu bewerben. Oder auch als Premium-Sponsor bei jedem neu erscheinenden Podcast genannt zu werden. Über alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten informiert Sie gerne Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@vincentz.net.

it’s OWL

Innovationsplattform bündelt Wissen aus zehn Jahren Arbeit

Sich austauschen, mit Expert:innen vernetzen und von den Anwendungen und Innovationen des Technologie-Netzwerks it’s OWL profitieren: Die neue Innovationsplattform des Spitzenclusters bietet Unternehmen einen einfachen Zugang zu Forschungsergebnissen aus zehn Jahren Arbeit und unterstützt sie so bei der Umsetzung neuer Ideen in die Praxis. Dabei ist die Plattform nicht nur ein soziales Netzwerk, sondern auch eine regionale Wissensbasis und ein Online-Marktplatz für konkrete Angebote und Gesuche.

„Mit unserer neuen Innovationsplattform machen wir Technologien, Anwendungen und Erfahrungen aus den Projekten für andere Unternehmen und Partner:innen verfügbar. Unternehmen nutzen die Ergebnisse aus den Projekten für neue Produkte und Services, aber auch für die Verbesserung ihrer Prozesse“, sagt Prof. Dr. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer it‘s OWL Clustermanagement. Zudem können Unternehmen über die Plattform auch geeignete Kontakte für ein gemeinsames Forschungsprojekt finden und ansprechen.

Aufgebaut ist die Plattform wie bekannte soziale Netzwerke. Teilnehmende können ihre Organisation vorstellen, Nachrichten und Veranstaltungen teilen, sich von Trendthemen und Projekten inspirieren lassen, aber auch ganz konkret nach Technologien, Services oder Expert:innen suchen.

„Damit schaffen wir einen einzigartigen Sammelpunkt für Innovationen in der Region OstWestfalenLippe und darüber hinaus“, sagt Christian Fechtelpeter. Er ist für den Technologietransfer im Spitzencluster verantwortlich. Alle interessierten Unternehmen und Akteur:innen können sich auf der Plattform kostenlos anmelden.

„Neben Unternehmen sprechen wir auch Forschungseinrichtungen und Multiplikatoren an“, sagt Fechtelpeter. Ob Industrie 4.0-Schulung, ein Workshop zum Thema Systems Engineering oder Gründungscoaching: Forschungseinrichtungen wie die Hochschulen oder die Fraunhofer Institute in OWL präsentieren ihre Projekte und konkrete Angebote auf der Plattform. Multiplikatoren und Transferpartner wie OWL Maschinenbau, die OstWestfalenLippe GmbH oder die IHK Ostwestfalen stellen sich ebenfalls vor und erhalten gleichzeitig direkten Zugang zu Unternehmen und weiteren Partner:innen.

Die Basis der Plattform bildet die Forschungs- und Entwicklungsarbeit aus 10 Jahren Technologie-Netzwerk. Seit 2012 hat der Spitzencluster it‘s OWL rund 90 Innovationsprojekte umgesetzt, in denen konkrete Lösungen für die Industrie von morgen entwickelt wurden und werden. Dabei geht es um Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen in Produkten und Produktionssystemen, intelligente Entwicklung, Robotik und neue Geschäftsmodelle und die Arbeitswelt der Zukunft. In über 350 Transferprojekten konnten mittelständische Unternehmen das Wissen nutzen, um Herausforderungen zu lösen und erste Schritte auf dem Weg zu Industrie 4.0 zu gehen.

Das Wissen wird nun auf der Plattform aufbereitet und zugänglich gemacht. Dazu gehört auch der Aufbau einer Know-how-Sammlung, in der Lösungen, Anwendungen und Erfahrungen aus den Projekten gebündelt zugänglich gemacht wird.

Und die Plattform kommt gut an: Über 300 Personen und rund 50 Unternehmen haben sich bereits angemeldet und eigene Profile, Projekte und Angebote angelegt.