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Autor: Möbelfertigung

„Lightcon“ 2023

Zweite Auflage der Konferenz in Hannover

Es ist offiziell: Die Deutsche Messe veranstaltet die zweitägige Kongressmesse zum Zukunftsthema Leichtbau 2023 am 13. und 14. Juni 2023 erneut auf dem Messegelände in Hannover. Das Konferenzmotto: Leichtbau. Die Lösung in Zeiten von Energie- und Materialknappheit.

Leichtbau verbindet Ressourcenschutz mit hohem wirtschaftlichen Potenzial: „Nach der gelungenen Premiere in 2022 wird die „Lightcon“ im Juni nächsten Jahres weiterwachsen. Die Messe wird der Branchentreffpunkt für den gesamten Leichtbau-Markt sein. Neben dem qualitativ hochwertigen Kongressprogramm präsentieren Unternehmen und Netzwerke ihre Produkte und zeigen, wie die Industrie von dem Einsatz der Leichtbautechnologie profitieren kann“, sagt „Lightcon“ Projektleiter Thomas Pinkowski von der Deutschen Messe.

Die material- und technologieübergreifenden Eigenschaften des Leichtbaus besitzen das Potential, maßgeblich an Lösungen zu den Herausforderungen Klimaschutz und Energieknappheit beizutragen. „Der Leichtbau besitzt das große Potential maßgeblich auch an Lösungen für die wichtigen Herausforderungen Klimaschutz, sowie Energie- und Ressourceneffizienz beizutragen. Die im Leichtbau verwendeten Materialien sind häufig Kombinationen, da neben den zu erfüllenden Eigenschaften auch die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit aller beteiligten Prozesse gegeben sein müssen. Die ,Lightcon‘ verfolgt genau diesen multimaterialen Ansatz und bietet eine Bühne, innovative Lösungen zu präsentieren“, sagt Dr. Gunnar Merz, Hauptgeschäftsführer von Gründungspartner Composites United. Composites United ist das weltweit größte Netzwerk für faserbasierten multimaterialen Leichtbau.

Auch die additive Fertigung ist ein wichtiger Bestandteil des Leichtbaus. Der industrielle 3D-Druck ermöglicht den Bau mit deutlich weniger Material und ist damit enorm ressourceneffizient. „Wir erleben aktuell große Preissprünge im Bereich der Fertigungsmaterialien“, sagt Stefanie Brickwede, Geschäftsführerin von Mobility goes Additive. „Alle Industrien stehen aktuell vor denselben Herausforderungen und müssen künftig einen großen Fokus auf Materialeffizienz legen. Die ,Lightcon‘ liefert genau die benötigten Impulse, um Unternehmen und Produkte zukunftsfähig aufzustellen“, sagt sie weiter.

Als relevante Besucherpruppen will die „Lightcon“ vor allem Entwickler:innen, Konstrukteur:innen, Designer:innen, Einkäufer:innen, sowie das Management aller Branchen für die das Thema relevant ist, erreichen. Insbesondere für Expert:innen aus den Bereichen Mobilität, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau, Schiffsbau, Bauwesen, Windenergie und die Sport- und Freizeitindustrie bietet die Veranstaltung innovative Impulse.

Leichtbau war bereits in den vergangenen Jahren Thema der „Hannover Messe“ und wird es auch weiterhin bleiben. „Die Technologie des Leichtbaus ist allerdings so zukunftsweisend, dass wir uns entschieden haben, der Branche eine exklusive Plattform zur Verfügung zu stellen. Die aktuellen globalen Herausforderungen betreffen schon lange auch die industrielle Fertigung. Die Möglichkeit des Austauschs von Industrie und Wirtschaft innerhalb der gesamten Prozesskette schafft die Voraussetzung für neue Allianzen und Lösungen“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe. „Mit der zweiten ,Lightcon‘ bauen wir als Deutsche Messe unsere Kompetenz und die Aktivitäten im Zukunftsthema Leichtbau noch einmal deutlich aus.“

Personalabbau unvermeidbar

Lechner stellt sich weiter zukunftssicher auf. Am vergangenen Donnerstag haben die Geschäftsleitung um Florian Mitzscherlich und der Betriebsrat im Rahmen einer Betriebsversammlung am Standort in Rothenburg ob der Tauber der Belegschaft die notwendigen Schritte zur Sicherung und langfristigen Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens erläutert.

Die aktuelle konjunkturelle Entwicklung stellt für alle Teilnehmer im Küchenmarkt große Herausforderungen dar. Kaufzurückhaltung der Kunden, hohe Energiekosten und steigende Materialkosten sind die Gründe für die aktuelle Situation. Genau jetzt haben aber Unternehmen wie Lechner die Chance, sich als zuverlässiger Partner auch in schweren Zeiten zu etablieren. Um dies zu erreichen, kommen auf die Mitarbeitenden neue Aufgaben und Arbeitsweisen zu. Es ist wichtiger denn je, kritische Dinge offen anzugehen. So der Tenor auf der gestrigen Betriebsversammlung.

Florian Mitzscherlich, Geschäftsführer von Lechner, betonte, das Unternehmen habe bereits große Fortschritte seit der erfolgreichen Übernahme gemacht. Er hob die besondere Bedeutung der engagierten Mitarbeitenden hervor: „Ohne die uneingeschränkte Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wären wir nicht so weit gekommen.“ Der Betriebsratsvorsitzende Klaus Danz bekräftigte, gemeinsam mit der Geschäftsführung habe es in den vergangenen Wochen beim Zukunftssicherungspaket große Schritte nach vorn gegeben.

Mit den Maßnahmen will Lechner die Wettbewerbsfähigkeit langfristig sicherstellen. In der Betriebsversammlung erläuterte Florian Mitzscherlich, worauf es bei den Maßnahmen ankommt: Effizienzsteigerungen und Prozessoptimierungen durch Digitalisierung, Reduzierung der Reklamationsquote sowie die Verbesserung der Materialnutzquote seien intern ein großer Hebel. Die Effizienzsteigerungen würden sich nicht nur im Ergebnis, sondern auch in der Mitarbeiterzufriedenheit zeigen, da aufwendige, manuelle Prozesse eliminiert würden.

Teil des Maßnahmenpakets sei zudem der Abbau von rund 100 Stellen. Hierbei einigten sich Geschäftsführung und Betriebsrat auf einen möglichst sozialverträglichen Stellenabbau. „Es geht um die Zukunft von Lechner“, sagt Mitzscherlich, „Ein Personalabbau ist immer eine harte Maßnahme. Aufgrund der konjunkturellen Situation und des Auftragsvolumens ist der betriebsbedingte Personalabbau jedoch ein notwendiges Mittel zur nachhaltigen Stabilisierung des Unternehmens.“ Ein freiwilliger Sozialplan im Rahmen der Personalreduzierung wurde gemeinsam vom Betriebsrat und der Geschäftsführung verabschiedet.

„Wir sind zuversichtlich, die D. Lechner GmbH mit den vereinbarten Maßnahmen als zukunftssicheres und langfristig stabiles Unternehmen aufzustellen“, erklärt Florian Mitzscherlich abschließend.

„Orgatec“ 2022

Beeindruckt Unternehmen und Fachpublikum

So hoch die Erwartungen waren, die „Orgatec“ 2022 hat sie erfüllt. Ausstellende Unternehmen und internationales Fachpublikum zeigten sich gleichermaßen beeindruckt vom Restart der internationalen Leitmesse für moderne Arbeitswelten. Insgesamt präsentierten 686 Unternehmen aus 43 Ländern ihre Produkte und Lösungen für die aktuellen und kommenden Anforderungen an unsere sich wandelnden Arbeitsumgebungen. Mit über 90 Prozent der ausstellenden Unternehmen im Vergleich zur Vorveranstaltung und einem Auslandsanteil von 78 Prozent verzeichnete die „Orgatec“ 2022 damit bei ihrem Restart nach der pandemiebedingten Zwangspause ein sehr gutes und internationales Ergebnis. Aber auch inhaltlich konnte die „Orgatec“ die rund 45.000 Fachbesucher aus über 130 Ländern überzeugen. Für Koelnmesse Geschäftsführer Oliver Frese ist dies das Ergebnis einer konsequenten konzeptionellen Weiterentwicklung der Messe: „Schon vor der Pandemie hat sich die Messe erfolgreich zu einem themen- und lösungsorientierten Branchenevent gewandelt. Diese Weitsicht zahlt sich jetzt aus. Die „Orgatec“ hat in diesem Jahr ihre hohe Relevanz für die Weiterentwicklung der Branche eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“

Für die Industrie bot die „Orgatec“ erstmals seit langer Zeit wieder die Gelegenheit, Ideen für eine zukunftsfähige Arbeitsplatzgestaltung in konzentrierter Form „live“ zu präsentieren. Die Aussteller erhofften sich von der Messe neben dem persönlichen Austausch auch Impulse für die künftige Branchenkonjunktur. Diese Erwartungen haben sich aus Sicht von Helmut Link, dem Vorsitzenden des Industrieverbandes Büro und Arbeitswelt e.V., mehr als erfüllt: „So muss sich eine Leitmesse anfühlen. Die „Orgatec“ 2022 hat unsere Erwartungen sowohl mit Blick auf das Interesse der Besucher als auch hinsichtlich der Intensität der Gespräche ganz klar übertroffen. Wir haben in den letzten Tagen so viele hochkarätige Gespräche geführt wie selten zuvor.“ Beeindruckt zeigte er sich auch von den Präsentationen der IBA-Mitgliedsunternehmen, die für die aktuellen Anforderungen ausgesprochen kreative und zukunftsweisende Lösungen mitgebracht hatten. „Damit hat die diesjährige „Orgatec“ einen wesentlichen Beitrag zur Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt geleistet“, so Link zusammenfassend.

Eine konzeptionelle Entwicklung muss, um erfolgreich sein zu können, auch auf den Ständen der beteiligten Industrie ihren Niederschlag finden. Das war auf der „Orgatec“ 2022 eindeutig der Fall. Denn die ausstellenden Unternehmen schöpften ihr kreatives Potenzial aus und präsentierten sich in diesem Jahr besonders innovationsfreudig. Das kam auch bei den Fachbesucher:innen sehr gut an. Für Dr.-Ing. Martin Kleibrink ergibt sich die Relevanz der „Orgatec“ insbesondere durch ihre Funktion als Branchentreffpunkt und die überraschenden Inspirationen: „Ich treffe auf der ,Orgatec‘ immer wieder alte und neue Freunde. Das gilt für die Menschen, aber ganz besonders auch für die Produkte. Darum bin ich auch immer mindestens zwei Tage auf der ,Orgatec‘ unterwegs, denn ich werde rechts und links des Weges oft von Dingen angesprochen, die mich in ihren Bann ziehen“. Weshalb der Architekt aus Winterthur in der Schweiz auch gerne seine Kundinnen und Kunden zur Messe einlädt, um seine „Inspirationen live mit ihnen zu teilen“.

Zu den Schwerpunkten der Messe gehörte in diesem Jahr neben den neuesten Entwicklungen in Bezug auf hybrides und flexibles Arbeiten und smarte Technologien auch das Thema Nachhaltigkeit. Neben den Präsentationen der Unternehmen wurde die Messe erneut von einer Vielzahl von Kongressen, Diskussionsforen und Fachgesprächen im Rahmen eines hochkarätigen Event- und Kongressprogramms begleitet, in dem die gesellschaftspolitische Bedeutung moderner Arbeitswelten ebenso im Fokus stand wie die Auswirkungen der bisherigen Veränderungen und die Einflüsse aktueller Entwicklungen auf das Verhalten der Büronutzer und die Strategie von Unternehmen. Neu im Angebot waren thematische Führungen über die Messe, die von renommierten Architekturbüros kuratiert und für ihre Kolleginnen und Kollegen speziell von Architekturschaffenden für Architekturschaffende zusammengestellt worden waren. Der sehr hohe Besucherzuspruch – viele der Touren waren schon nach kurzer Zeit ausgebucht – zeigt, wie wichtig den Fachbesucherinnen und Fachbesuchern der fachlich versierte, zugleich aber auch persönliche Einblick in die Themen der „Orgatec“ 2022 war.

Die Branche kann sich der wachsenden gesellschaftspolitischen Bedeutung des Themas in den kommenden Jahren sicher sein. Denn im Rahmen einer aktuellen Studie, die die „Orgatec“-Macher gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP durchgeführt haben und die auf der Messe erstmals vorgestellt wurde, gab rund die Hälfte der Befragten an, dass die neuesten Krisen voraussichtlich einen Einfluss auf die zukünftige Verteilung ihrer Arbeitszeit auf verschiedene Arbeitsorte haben werden. Das zeigt: Auch wenn wir aktuell im Zusammenhang mit Arbeitsumgebungen von einer Zeit „nach der Pandemie“ sprechen, gibt es kein „Neues Normal nach der Pandemie“. Denn die Präferenzen, wie und wo zukünftig gearbeitet wird, sind ständigen Einflüssen unterworfen und langfristige Entwicklungen werden immer wieder von aktuellen Ereignissen beeinflusst.

Die „Orgatec“ 2022 in Zahlen:
Es beteiligten sich 686 Unternehmen aus 43 Ländern (2018: 749 Unternehmen aus 39 Ländern). Darunter befanden sich 153 Ausstellende aus Deutschland (2018: 181 Ausstellende) sowie 533 Unternehmen (2018: 568 Unternehmen) – und damit 78 Prozent (2018: 76 Prozent) aus dem Ausland. Schätzungen für den letzten Messetag einbezogen, wurden zur ORGATEC 2022 rund 45.000 Besucherinnen und Besucher aus 130 Ländern gezählt.

Die nächste „Orgatec“ findet vom 22. bis 26. Oktober 2024 statt.

6,6 % weniger Gründungen größerer Betriebe von Januar bis August 2022

Von Januar bis August 2022 wurden in Deutschland gut 80.200 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Auswertung der Gewerbemeldungen mitteilt, waren das 6,6 Prozent Betriebe weniger als im stark von der Corona-Krise geprägten Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem Vorkrisenniveau (Januar bis August 2019) verringerte sich die Zahl der Gründungen größerer Betriebe um 5,0 Prozent.

Im Gegensatz zu den größeren Unternehmen lag die Zahl neu gegründeter Kleinunternehmen von Januar bis August 2022 mit rund 93.400 um 5,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau 2019 ging die Zahl der Neugründungen kleiner Unternehmen um 17,5 Prozent zurück. Die Zahl der neu gegründeten Nebenerwerbsbetriebe sank von Januar bis August 2022 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,0 Prozent auf rund 202.800.

Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen ging von Januar bis August 2022 um 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf rund 455.600 zurück. Zu den Gewerbeanmeldungen zählen neben Neugründungen von Gewerbebetrieben auch Betriebsübernahmen (zum Beispiel Kauf oder Gesellschaftereintritt), Umwandlungen (zum Beispiel Verschmelzung oder Ausgliederung) und Zuzüge aus anderen Meldebezirken.

Die Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben war von Januar bis August 2022 mit rund 281.900 um 7,6 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem Vorkrisenniveau lag sie 12,9 Prozent niedriger. Dieser starke Rückgang gegenüber Januar bis August 2019 kann mit den staatlichen Unterstützungsmaßnahmen in der Corona-Krise zusammenhängen, welche die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie für Gewerbetreibende mildern und Gewerbeaufgaben verhindern sollten.

Rund 58.000 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung gaben von Januar bis August 2022 ihr Gewerbe vollständig auf. Das waren 2,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem Vorkrisenniveau ging die Zahl der aufgegebenen Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung um 13,6 Prozent zurück. Die Zahl der aufgegebenen Kleinunternehmen stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,3 Prozent auf rund 102.900 (-22,7 % gegenüber dem Vorkrisenniveau). Die Zahl der aufgegebenen Nebenerwerbsbetriebe stieg um 9,8 Prozent auf rund 121.000 (-1,9 % gegenüber dem Vorkrisenniveau).

Die Zahl der Gewerbeabmeldungen bei den Gewerbeämtern lag von Januar bis August 2022 mit rund 357.700 um 4,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Bei dieser Gesamtzahl handelt es sich nicht nur um Gewerbeaufgaben, sondern auch um Betriebsübergaben (zum Beispiel Verkauf oder Gesellschafteraustritt), Umwandlungen oder Fortzüge in andere Meldebezirke.

Die „Global Kitchen Design Award Gewinner“ stehen fest

Das Interesse am diesjährigen „Global Kitchen Award“, den Leicht 2015 ins Leben gerufen hat, war groß: Aus über 200 Einsendungen aus 18 Ländern wurden die Gewinnerinnen und Gewinner in diesem Jahr ermittelt. Die maximal moderne und puristische Siegerküche steht in Stuttgart. Mit ihrer Planung konnte das Küchenstudio Negele das britische Team vom Reflections Studio hinter sich lassen, das eine Statementküche in Birmingham realisiert hat. Die Vielfalt und Qualität aller eingereichten Planungen belegen einmal mehr die ganzheitlichen Gestaltungsmöglichkeiten für den Lebensraum Küche, die mit dem Leicht-Portfolio möglich sind. Juriert wurde per Online-Voting in Kombination mit einer Selektion durch hochwertige Handelspartnerinnen und -partner.

Der Wettbewerb bietet eine Plattform für das kreative Potenzial, das in dem weltweiten Leicht-Netzwerk aus über 1.000 Kontakten steckt. Ziel ist es, Handelspartnerinnen und -partnern sowie Endkundinnen und Endkunden Inspiration für weitere kreative Planungs- und Einrichtungsideen aufzuzeigen. Die digitale Wettbewerbsseite www.global-kitchen-design.com stellt somit neben einer Plattform für das jährliche Voting der besten Planungsprojekte auch ein vielfältiges und mit jeder Ausgabe des Awards wachsendes Ideenbuch anregender Küchen aus aller Welt dar – ein digitaler Creative Hub für die Küchenbranche und eine Inspirationsquelle.

GFK

Stimmung der Verbraucher stabilisiert sich

Nach dem Negativtrend in den vergangenen Monaten kann sich die Konsumstimmung im Oktober – zumindest vorerst – stabilisieren. Dies meldet heute die GfK auf der Basis seiner monatlichen Umfragen vom 6. bis 17. Oktober 2022. Während die Konjunkturerwartungen minimale Einbußen erleiden, legen sowohl die Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung zu.

Nach dem Absturz im Vormonat auf ein historisches Rekordtief erholt sich die Einkommenserwartung im Oktober leicht. Mit einem Plus von 7,2 Punkten wird allerdings nur ein Bruchteil der Vormonatsverluste kompensiert. Aktuell weist der Indikator -60,5 Punkte auf. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres beträgt das Minus derzeit fast 84 Punkte.

Nachdem die Konsumneigung acht Mal in Folge Einbußen hinnehmen musste, gewinnt sie aktuell wieder leicht hinzu. Mit einem Plus von zwei Punkten erreicht der Indikator -17,5 Punkte. Er liegt damit noch immer deutlich niedriger als während der Corona-Lockdowns in den vergangenen beiden Jahren. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres beträgt das Minus knapp 37 Punkte.

Im Gegensatz zur Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung kann die Konjunkturerwartung im Oktober nicht zulegen. Der Indikator verliert minimale 0,3 Zähler und sinkt damit auf -22,2 Punkte. Im Vergleich zu Oktober 2021 beträgt das Minus knapp 69 Punkte. Die Verbraucher gehen davon aus, dass Deutschland in eine Rezession rutschen wird. Experten bestätigen diese Einschätzung und prognostizieren, dass das Bruttoinlandsprodukt 2023 um etwa ein halbes Prozent zurückgehen wird.

GfK prognostiziert für das Konsumklima für November 2022 -41,9 Punkte und damit 0,9 Punkte mehr als im Oktober dieses Jahres (revidiert -42,8). „Es ist momentan sicherlich zu früh von einer Trendwende zu sprechen.

Die Situation bleibt für die Konsumstimmung sehr angespannt“, erklärt Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte. „Die Inflation ist zuletzt in Deutschland auf zehn Prozent gestiegen, die Sorgen um die Sicherheit der Energieversorgung werden nicht geringer. Deshalb bleibt abzuwarten, ob die aktuelle Stabilisierung von Dauer ist oder angesichts des kommenden Winters eine weitere Verschärfung der Lage befürchtet werden muss.“

In welchem Umfang die beschlossenen Maßnahmen zur Deckelung der Energiepreise die Inflation dämpfen werden, kann aktuell noch nicht beurteilt werden. Solange die Inflation hoch bleibt und Zweifel an einer uneingeschränkten Energieversorgung bestehen, wird sich das Konsumklima nicht spürbar und nachhaltig erholen können. So lautet das Fazit der GfK zum Status quo.

Eröffnet Zentrum für Oberflächentechnik in China

Chemetall, die globale Geschäftseinheit Oberflächentechnik des Unternehmensbereichs Coatings der BASF, hat ihr erstes regionales Innovation and Technology Center für angewandte Oberflächentechnik in Schanghai/China eröffnet. In dem neuen 2.600 Quadratmeter großen Zentrum sollen fortschrittliche Lösungen rund um die Oberflächenbehandlung sowie Produktinnovationen für zahlreiche Industrien und Marktsegmente entwickelt werden – in Asien und für Asien.

 „Die Eröffnung dieses Innovation and Technology Centers ist ein wichtiger Pfeiler unserer Wachstumsstrategie und stärkt unsere technischen Kapazitäten sowie unsere Innovationskraft in der Region Asien-Pazifik. Sie verdeutlicht unser Engagement zur Unterstützung des langfristigen Erfolgs unserer Kunden in der wachstumsstärksten Region“, so Christophe Cazabeau, Senior Vice President Surface Treatment, Coatings Division, BASF.

„Innovationen sind für BASF der Schlüssel zum Wachstum. In diesem Zentrum können wir maßgeschneiderte Lösungen rund um Oberflächentechnik näher am Markt entwickeln. So bauen wir unsere Technologieführerschaft weiter aus und leisten einen Beitrag zum Erfolg unserer Kunden“, ergänzt Dr. Jeffrey Lou, Leiter des Bereichs Greater China, BASF.

Ausgestattet mit umfangreichen technischen Möglichkeiten und betrieben von einem äußerst erfahrenen Technologieteam bieten die neuen Labore ein breites Spektrum an Tests und Services, darunter Anwendungs-, Salzsprühnebel- und Klimatests sowie analytische Prüfungen. Daneben werden auch unterschiedliche angewandte Oberflächentechnologien und -anwendungen für eine Bandbreite an Marktsegmenten weiterentwickelt. Dazu zählen die Automobilindustrie, Coil, allgemeine Industrie, Kaltumformung, Luftfahrt, Aluminiumveredelung und Glas.

„Mit unserem regionalen Innovation and Technology Center wird es uns gelingen, die Markteinführungszeiten für zukunftsweisende Lösungen rund um Oberflächentechnik zu verkürzen, die kundenorientierte Produktentwicklung voranzutreiben und unsere Innovationspipeline auszubauen. Als integriertes technisches Zentrum kann es die Synergien und Kompetenzen innerhalb unseres bestehenden globalen Netzwerks sowie unserer lokalen Analyselabore für Oberflächentechnik in Australien, China, Indien, Japan, Neuseeland, Singapur und Thailand nutzen, um die steigende Nachfrage auf dem asiatischen Markt mit innovativen und nachhaltigen Lösungen abzudecken“, sagt Dr. Mubarik Chowdhry, Head of Global Technology, Surface Treatment, Coatings Division, BASF.

Das Zentrum verfügt zudem über mehrere hochmoderne Simulationslinien für die Vorbehandlung und Beschichtung. Hierzu zählt auch VIANT, eine innovative, funktionale Beschichtungstechnologie, die einen höherwertigen Korrosionsschutz ermöglicht.

Parkettbranche trotzt schwierigen Marktbedingungen

Auch in der gesamtwirtschaftlichen Krisenlage behaupten sich die Hersteller von Parkett in Deutschland am Markt. Wie der Verband der Deutschen Parkettindustrie (VDP) bekanntgab, erhöhte sich der Umsatz in Deutschland im ersten Halbjahr 2022 um rund zwölf Prozent auf 157,2 Millionen Euro, während der Absatz im Vergleich zu Januar bis Juni 2021 um etwa sieben Prozent nachgab. Deutlich wurde der Einfluss von Energie- und Rohstofffragen auf die aktuell schwierige Marktlage.

Anders als 2021 war das Wachstum allerdings getrieben von Verteuerungen in der Lieferkette. Mit Abstand wichtigstes Marktsegment bleibt das Mehrschichtparkett, dessen Umsatz bei den VDP-Mitgliedern bundesweit im ersten Halbjahr 2022 um 11,9 Prozent auf 138,0 Mio. Euro zulegte, während sich andererseits der Absatz um 7,2 Prozent auf 3,6 Mio. qm verminderte. Gegenläufige Tendenzen wurden auch in den anderen Marktbereichen registriert. Bei einem Umsatzanstieg von 14,9 Prozent auf 10,9 Mio. Euro sank der Absatz von Massivparkett gegenüber Januar bis Juni 2022 um 4,4 Prozent auf 300.000 qm. Beim Mosaikparkett stand einer Umsatzsteigerung von 11,6 Prozent auf 8,3 Mio. Euro ein Absatzrückgang um 6,9 Prozent auf 400.000 qm gegenüber.

Angesichts der krisenhaften Trends in der Gesamtwirtschaft ordnete der VDP-Vorsitzende Michael Schmid die Branchenentwicklung folgendermaßen ein: „Die Zahlen für das erste Halbjahr spiegeln eine schwierige Gesamtlage in der Parkettindustrie wider, die sich im weiteren Jahresverlauf noch zugespitzt hat. Während uns nach dem Kriegsausbruch starke Preissteigerungen in einzelnen Holzsortimenten ebenso wie Engpässe in einzelnen Lieferketten zu schaffen machten, prägt mittlerweile die Energiepreiskrise für viele Anbieter das Gesamtbild. Das gilt vor allem für die Strombelieferung. Die dringend notwendigen Hilfen für Unternehmen dürfen für den Mittelstand nicht später kommen als für Großbetriebe und energieintensive Unternehmen“, mahnt Schmid. „Sonst geht der viel zitierte Doppelwumms nach hinten los.“

Starkes Wachstum in den ersten neun Monaten 2022

Auch Lectra spürt das seit Jahresbeginn herrschende Klima der Unsicherheit und die wachsende Angst vor einer Rezession in vielen Ländern. In Folge kürzen Unternehmen ihre Investitionsbudgets zu kürzen, um Kostensteigerungen, Engpässen oder einem potenziellen Rückgang der Geschäftstätigkeit zu begegnen, während andere ihre Kaufentscheidungen aufschieben, bis sich ihr Geschäftsumfeld und ihre Aussichten verbessern.

Außerdem hat der Dollar seit Anfang 2022 gegenüber dem Euro deutlich an Wert gewonnen. Bei einem durchschnittlichen Wechselkurs von 1,06 $/€1 in den ersten neun Monaten des Jahres 2022 lag der Dollar um 12 Prozent höher als in den ersten neun Monaten des Jahres 2021. Diese und andere Währungsänderungen führten zu einer mechanischen Erhöhung der Einnahmen um etwa 7 Prozent. Trotz dieses Umfelds konnte Lectra ein starkes Gewinnwachstum erzielen.

Die Aufträge für unbefristete Softwarelizenzen, Geräte und begleitende Software sowie einmalige Dienstleistungen (46,6 Millionen Euro) gingen im Vergleich zum dritten Quartal  pro forma um zwei Prozent zurück. Der Jahreswert der neuen Software-Abonnementbestellungen belief sich auf 2,0 Millionen Euro, ein Plus von einem Prozent. Der Umsatz im dritten Quartal (141,2 Millionen Euro) stieg um 22 Prozent (auch im Vergleich zur Pro-forma-Rechnung für 2021). Das EBITDA vor Einmaleffekten (29,7 Millionen Euro) stieg um 47 Prozent und die EBITDA-Marge vor Einmaleffekten lag bei 21,0 Prozent (plus 3,5 Prozent). Im Vergleich zur Pro-forma-Rechnung für 2021 stieg das EBITDA um 49 Prozent und die EBITDA-Marge um 3,8 Prozent.

Der Nettogewinn (15,2 Millionen Euro) wurde im Vergleich zum dritten Quartal 2021 um den Faktor 1,9 erhöht. Der freie Cashflow vor Einmaleffekten belief sich auf 16,9 Millionen Euro (19,3 Millionen Euro im dritten Quartal 2021, einschließlich des ausstehenden Saldos der Forschungssteuergutschrift für 2017 in Höhe von 4,5 Millionen Euro).

In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz (392,1 Millionen Euro) um 50 Prozent.

Das EBITDA vor Einmaleffekten (74,9 Millionen Euro) stieg um 73 Prozent und die EBITDA-Marge vor Einmaleffekten betrug 19,1 Prozent.

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit vor Einmaleffekten (52,8 Millionen Euro) stieg um 78 Prozent. Darin enthalten ist ein 8,7 Millionen Euro für die Abschreibung von immateriellen Vermögenswerten, die aus den Übernahmen von Gerber, Neteven und Gemini sowie aus der Tätigkeit von Glengo Teknoloji stammen. Der freie Cashflow vor Einmaleffekten betrug 31,6 Millionen Euro, was einen leichten Rückgang im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Jahres 2021 bedeutet und aufgrund eines vorübergehenden Anstiegs des Betriebskapitalbedarfs unter dem Nettogewinn desselben Zeitraums liegt.

Zum 30. September 2022 verfügte die Gruppe über eine robuste Bilanz mit einem konsolidierten Eigenkapital von 475,2 Millionen Euro (400,8 Millionen Euro zum 31. Dezember 2021) und einer positiven Netto-Cash-Position von 3,8 Millionen Euro.

Der Bedarf an Betriebskapital lag zum 30. September 2022 bei minus 13,4 Millionen Euro.

Zu Beginn des Jahres 2022 hatte sich die Gruppe das Ziel gesetzt, im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz zwischen 508 und 556 Millionen Euro (plus 31 Prozent bis plus 43 Prozent) und ein EBITDA vor Einmaleffekten zwischen 92 und 104 Millionen Euro (plus 41 Prozent bis plus 60 Prozent) zu erreichen. Diese Ziele wurden auf der Grundlage der Schlusskurse vom 31. Dezember 2021, insbesondere des Wechselkurses von 1,13 US-Dollar pro Euro, festgelegt.

Am 28. Juli 2022 präzisierte Lectra seine Ziele für das Jahr 2022: ein Umsatz zwischen 514 und 534 Millionen Euro (plus 33 Prozent bis plus 38 Prozent) und ein EBITDA vor Einmaleffekten zwischen 95 und 102 Millionen Euro (plus 46 Prozent bis plus 57 Prozent), die auf der Grundlage der tatsächlichen Wechselkurse des ersten Halbjahres und der Kurse vom 30. Juni 2022, insbesondere 1,04 $/€1, für das zweite Halbjahr 2022 festgelegt wurden.

Die Ergebnisse des dritten Quartals ermöglichen es Lectra, die am 28. Juli angekündigten revidierten Ziele zu bestätigen.