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Autor: Möbelfertigung

Endgültiges Aus

„Kurzfristig und unerwartet ist uns ein vielversprechender Interessent leider abgesprungen. Durch diese Absage müssen wir den Betrieb einstellen, denn ohne einen neuen Käufer ist eine langfristige Fortführung nicht möglich“, erklärt heute Professor Dr. Martin Hörmann von der Kanzlei Anchor zur Lage im Insolvenzfall Sedia Küchentechnik.

Kürzlich, zur Eröffnung des offiziellen Insolvenzverfahrens am 1. Dezember, hatte sich Hörmann noch zuversichtlich gezeigt, einen positiven Abschluss des Investorenprozess zu erzielen. Der Geschäftsbetrieb wird noch bis auf Weiteres fortgeführt. Bis zum 31.01.2023 liefert Sedia bereits erfolgte Bestellungen wie gewohnt aus. Das Unternehmen bittet ihre Kunden, Liefertermine, die nach dem 31.01.2023 liegen, vorzuziehen. Neue Kundenbestellungen werden weiterhin angenommen, solange die Auslieferung bis zum 31.01.2023 erfolgen kann. Das Unternehmen versucht auch über den 31.01.2023 hinaus Auslieferungen möglich zu machen. Ziel ist es, alle Waren aus dem Lager zu verkaufen.

Die rund 50 Mitarbeiter:innen wurden über die Einstellung des Betriebes informiert. „Für die Mitarbeiter:innen ist dies kurz vor Weihnachten eine sehr traurige Nachricht. Besonders weil sie gemeinsam mit uns gekämpft haben, um den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. Wir wollen sie bei der Suche nach neuen Arbeitgebern unterstützen“, so Insolvenzverwalter Hörmann.

1977 gegründet, gehört Sedia zu den größten Zubehörgroßhändlern in der Küchenbranche. Das Unternehmen aus Benningen und Tochter von HKT in Österreich verfügt über ein Sortiment von mehr als 7.500 Artikeln und bietet einen 24 Std.-Lieferservice.

Exporte in Nicht-EU-Länder leicht gesunken

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sind die Exporte im November 2022 aus Deutschland in die Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten) gegenüber Oktober 2022 kalender- und saisonbereinigt um 0,5 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, wurden im November 2022 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 61,8 Milliarden Euro exportiert.

Nicht kalender- und saisonbereinigt wurden im November 2022 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 65,7 Milliarden Euro in Drittstaaten exportiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2021 stiegen die Exporte um 13,8 Prozent. Dieser wertmäßige Anstieg ist auch vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Außenhandelspreise zu sehen.

Wichtigster Handelspartner für die deutschen Exporteure waren auch im November 2022 die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden Waren im Wert von 14,6 Milliarden Euro exportiert. Damit stiegen die Exporte in die Vereinigten Staaten gegenüber November 2021 um 32,3 Prozent. In die Volksrepublik China wurden Waren im Wert von 9,4 Milliarden Euro exportiert, das waren 5,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Exporte in das Vereinigte Königreich stiegen im Vorjahresvergleich um 28,8 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro.

Die deutschen Exporte in die Russische Föderation sanken im November 2022 gegenüber November 2021 infolge des Kriegs in der Ukraine und der gegen Russland getroffenen Sanktionen um 52,4 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Im November 2022 lag Russland damit auf Rang 10 der wichtigsten Bestimmungsländer für deutsche Exporte außerhalb der EU. Im Februar 2022, vor dem Angriff auf die Ukraine, hatte Russland noch Rang fünf belegt.

Die Italiener konnte das Rekordjahr 2021 noch toppen

Der italienische Verband Acimall zieht bereits Resümee zum Jahr 2022: Das Jahr 2022 endet demnach mit einem weiteren positiven Ergebnis für die Welt der Maschinen, Anlagen und Werkzeuge für die Holz- und Möbelindustrie. Nach den Daten des Statistikbüros von Acimall, einem Mitgliedsverband der Confindustria, erreichte die Gesamtproduktion einen Wert von 2,646 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 4,6 Prozent gegenüber dem vorhergehenden Rekordjahr 2021 entspricht.Der Export entwickelte sich laut Acimall weitgehend stabil und betrug 1,757 Milliarden Euro (+1 % gegenüber 2021), der Inlandsumsatz lag mit 889 Millionen Euro sogar um 12,1 Prozent über dem ausgezeichneten Ergebnis des letzten Jahres und markierte auch in dieser Kategorie einen neuen Rekord.

Die Importe stiegen ebenfalls an (257 Millionen Euro, plus 5,3 Prozent gegenüber 2021) und führten zu einem positiven Handelsbilanzergebnis von 1,5 Milliarden Euro, was in etwa dem Wert von 2021 entspricht, mit einem Anstieg von 0,2 Prozent.

Der Inlandsverbrauch in Italien belief sich auf 1,146 Milliarden Euro, ein Plus von 10,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Zahlen sind also deutlich: Im Jahr 2022 haben die Unternehmen der Branche die erfolgreichen Ergebnisse der letzten beiden Jahre wiederholt, wenn auch mit einer etwas geringeren Wachstumsrate. Und dabei wirkte es im Vorfeld unmöglich, noch „eine Schippe draufzulegen“ – eben weil der Vergleichszeitraum das Rekordjahr 2021 ist und zudem 2022 die Auswirkungen der Pandemie durch eine sehr komplexe Situation, die russische Invasion in der Ukraine, die steigenden Energiepreise, die Schließung vieler Märkte und die anhaltenden Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Komponenten und Rohstoffen, verschärft wurden. Diese Faktoren wirkten sich vor allem im letzten Quartal 2022 stark aus, was sich negativ in der Bilanz zum Jahresende zeigte.

Die italienischen Abnehmer hielten trotz aller Umstände einen anhaltenden Investitionsfluss aufrecht, unterstützt durch starke Anreize der Zentralbehörden, die ihnen bei der Erneuerung ihres Maschinenparks halfen.

Allerdings wird es immer schwieriger, Prognosen für das Jahr 2023 abzugeben: Die bekannten globalen Herausforderungen, die allgemeine Wirtschaftslage, die weder die Ausgaben der Familien noch neue Hypotheken für den Kauf oder die Renovierung von Häusern zu beeinträchtigen scheint, und die starke technologische Erneuerung, die von den Unternehmen in den letzten Jahren angestoßen wurde, legen sicherlich einen vorsichtigen Optimismus nahe, dass sich ein weiteres sehr gutes Jahr anschließt.

Investiert in nachhaltige Logistik

Eine autarke Logistik mit eigenem Fuhrpark ist für Pelipal essentiell. Nun hat das Unternehmen seine Flotte erweitert und setzt zukünftig auf die nutzlastoptimierten Sattelauflieger von Berger Ecotrail.
Die in Leichtbauweise hergestellten Auflieger haben ein minimales Eigengewicht und dadurch gleich mehrere Vorteile. So bedeutet ein minimiertes Eigengewicht eine höhere Nutzlast: Es kann mehr Ladung transportiert werden, wodurch sich die Anzahl der Fahrten reduziert. Das geringe Gewicht senkt zudem den Kraftstoffverbrauch um bis zu 1,5 Liter auf 100 km. Gleichzeitig entstehen durch weniger Fahrten und weniger Verbrauch auch weniger CO2-Emissionen.

Mit Blick auf die steigenden Kosten für Energie und Kraftstoff sowie die zunehmende Sensibilisierung für Umweltschutz ist insbesondere in den Unternehmen nachhaltiges Denken erforderlich. Energie- und Ressourceneffizienz, aber auch nachhaltige Strukturen und Prozesse sind gefragt.

Deshalb investiert Pelipal mit den neuen nutzlastoptimierten Aufliegern in eine nachhaltigere Logistik – und damit in die Zukunft. Denn ökonomische Effizienz ist ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb. Zugleich setzt Pelipal ein Statement für mehr ökologische Verantwortung im Transportwesen. Weniger Lärm sowie die Kraftstoff- und CO2-Einsparungen kommen Menschen und Umwelt zugute.

Neuausrichtung Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist ein sinnvoller Kompromiss

Anemon Strohmeyer, Geschäftsführerin des Verbandes der Deutschen Holzwerkstoffindustrie (VHI), hat sich zur zweiten Reformstufe der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) geäußert: „Die Bauwende muss gelingen, ebenso das Ziel bezahlbaren Wohnens. Vor diesem Hintergrund ist die Einführung eines Bonus für serielles Sanieren durch die Neuausrichtung der Bundesförderung für effiziente Gebäude zu begrüßen. Das Bauen mit Holz kann dadurch einen neuen Schub bekommen, die Regelung kann Anreiz und Treiber sein. Bei der Bauwende können Holzwerkstoffe mit ihren nachhaltigen, leichten und recyclingfähigen Produkten einen signifikanten Beitrag leisten“, so Strohmeyer.
Die Geschäftsführerin weiter: „Das serielle Bauen kann ein Schüssel zur Holzbauoffensive und damit zur Bauwende sein. Gleichzeitig gilt es, das hierfür erforderliche Holz effizient einzusetzen. In diesem Kontext begrüßt der VHI die Regelungen zur Holzenergie als sinnvollen Kompromiss zwischen material- und energieeffizienter Holzverwendung und Einzelfällen, in denen eine holzbasierte Wärmelösung alternativlos ist. Das Anreizen der energetischen Nutzung von Holz hat in der Vergangenheit mit zur Verknappung etwa im Bereich der Sägenebenprodukte geführt: Sägenebenprodukte können in der Holzwerkstoffindustrie stofflich verwertet werden (etwa in Form von Span- oder Faserplatten), wodurch der Kohlenstoff im Produkt gespeichert und der Klimaschutzeffekt des Holzes verlängert wird. Demzufolge war es nach Auffassung des VHI durchaus ein Widerspruch, gleichzeitig klimafreundliches Bauen mit Holz und die energetische Nutzung von Holz in Form von Biomasseheizungen zu fördern. Diese Schieflage und dieser Zielkonflikt wurde nun vom BMWK abgemildert, indem die Förderhöhe für Biomasseheizungen heruntergesetzt und zugleich die technischen Anforderungen an die Kessel entsprechend der technischen Entwicklung fortgeschrieben wurden. Nicht jedem gefällt dieser Kompromiss – für die Wende zum klimafreundlichen Bauen mit Holz ist er aber notwendig gewesen.“
Strohmeyer fährt fort: „Mit der Neuausrichtung der Bundesförderung für effiziente Gebäude wird der Hochwertigkeit und dem Klimaschutzpotential des Rohstoffes Holz Rechnung getragen. Es ist der richtige Ansatz, die stoffliche Nutzung von Holz stärker zu gewichten und die Kaskadennutzung zu ermöglichen. Die hocheffiziente Holzenergie ist am Ende der sinnvolle Abschluss der Kaskade. Dieser Gedanke wurde auch in den Eckpunkten der Nationalen Biomassestrategie erkannt und muss als roter Faden weiterverfolgt werden.“

VDM

Nordrhein-Westfalen fördert die Lehrfabrik Möbelindustrie mit 18,5 Millionen Euro

Ein ganz wichtiger Schritt für die geplante Lehrfabrik Möbelindustrie: Am 19. Dezember überreichte Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, den Förderbescheid in Höhe von 18,5 Millionen Euro an die Verantwortlichen des innovativen Projekts – Andreas Wagner (Vorsitzender VHK Westfalen-Lippe) als Aufsichtsrat des entstehenden Aus- und Weiterbildungszentrums in Löhne, Jan Kurth (Geschäftsführer Möbelverbände VDM/VHK) als Vorstand und Markus Kamann (Zeus GmbH) als Projektleiter und Geschäftsführer. 

„Die Landesregierung unterstützt dieses starke Projekt gerne: In Löhne wird ein hochmoderner Lernort für verschiedene Ausbildungsberufe der Möbelbranche entstehen – vom Holzmechaniker bis zum Produktdesigner. Wir brauchen die besten Fachkräfte, um Nordrhein-Westfalen als attraktiven und innovativen Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln und die Herausforderungen von morgen zu meistern“, betonte Neubaur bei der Übergabe der Förderzusage in Düsseldorf.

In der Lehrfabrik Möbelindustrie wird auf einer Bruttonutzfläche von knapp 3.300 Quadratmetern der gesamte Produktionsprozess eines typischen möbelverarbeitenden Unternehmens zum Zweck der Ausbildung, Umschulung und Weiterbildung abgebildet. Von 2024 an sollen Bildungsmodule für sechs Berufsbilder angeboten und rund 200 Nachwuchskräfte im Jahr aus- und weitergebildet werden.

VHK-Vorsitzender Andreas Wagner betonte: „Für die ostwestfälisch-lippische Möbelindustrie ist die Verfügbarkeit von Fachkräften von ganz entscheidender Bedeutung. Wir freuen uns daher sehr über die breite Unterstützung auf Landesebene und kommunaler Ebene für das Leuchtturmprojekt unserer Branche.“

Das Projekt haben die Möbelverbände unter Federführung des VHK Westfalen-Lippe gemeinsam mit dem Dienstleistungspartner Zeus GmbH entwickelt. Im Juli 2021 wurde mit zahlreichen Kooperationspartnern aus der Möbelindustrie sowie den beteiligten Kommunen eine als Träger fungierende Genossenschaft (Lehrfabrik Möbelindustrie eG) gegründet. Im November 2022 erfolgte der Kauf eines 9000 Quadratmeter großen Grundstücks in Löhne. Auf dem ehemaligen Sportplatz an der Schützenstraße wird ein hochmodernes, zweigeschossiges Trainingszentrum für Möbelhersteller und ihre Technologiepartner entstehen.

An neuesten Maschinen und Anlagen sollen Nachwuchskräfte geschult werden, darunter Auszubildende zum Holzmechaniker und Mechatroniker – begleitend zu ihrer Ausbildung im jeweiligen Lehrbetrieb. „In der Lehrfabrik werden die jungen Menschen auch an hochkomplexen Maschinen üben können, was im betrieblichen Produktionsalltag nur mit Einschränkungen möglich ist“, erläutert Andreas Wagner. Darüber hinaus sind Fortbildungsangebote – unter anderem mit der IHK – für Beschäftigte aus der Möbelindustrie geplant. Im ersten Stock der Lehrfabrik entstehen Seminarräume.

„Mit der Lehrfabrik wollen wir die Attraktivität der Aus- und Weiterbildung in unserer Branche erhöhen und auf diese Weise dem Fachkräftemangel entgegenwirken“, beschreibt Verbandsgeschäftsführer Jan Kurth die Zielsetzung. Die Lehrfabrik wird Teil der BANG Netzwerke sein (Berufliches AusbildungsNetzwerk im Gewerbebereich). „Wir werden die Berufsbilder konsequent um neue Themen wie Automation und Künstliche Intelligenz weiterentwickeln“, so Projektleiter und BANG-Manager Markus Kamann. Die Lehrfabrik Möbelindustrie soll als sogenannte dritte Säule in der Ausbildung, das heißt neben Berufskolleg und Betrieb, eine moderne Qualifikationsmöglichkeit bieten.

Der Baubeginn ist nach jetzigem Stand für August 2023 geplant, die Inbetriebnahme soll ein Jahr später zum Beginn des Ausbildungsjahrs 2024 – erfolgen. Die Kosten für Grundstück, Bau und maschinelle Ausstattung belaufen sich auf insgesamt rund 22 Millionen Euro.

 

Als eines von 100 Familienunternehmen im Bildband „Aus bester Familie“ vertreten

Erneut ist Häfele als eines von 100 beispielhaften Familienunternehmen im „Zeit“-Bildband „Aus bester Familie“ porträtiert. Herausgeber des Klassikers sind der Publizist und Unternehmer Dr. Florian Langenscheidt und der international führende Experte für Familienunternehmen Professor Dr. Peter May.

„In unruhigen Zeiten ist es wichtiger denn je, auf die Leistungen deutscher Familienunternehmen aufmerksam zu machen. Sie stehen für Kontinuität, Nachhaltigkeit, wirtschaftlichen Erfolg und soziale Verantwortung – und sind nicht zuletzt deshalb Stabilisatoren eines von Frieden, Freiheit und Wohlstand geprägten Europas“, so Professor Dr. Peter May in einer Pressemitteilung der „Zeit“-Verlagsgruppe.

Das Porträt über Häfele gibt passend zum 100-jährigen Bestehen des Familienunternehmens im Jahr 2023 einen Überblick über den Werdegang des Spezialisten für Möbel- und Baubeschläge, elektronische Schließsysteme und LED-Licht..

Zum Aufbruch ins nächste Jahrhundert übergibt Sibylle Thierer den Vorsitz der Geschäftsleitung an den geschäftsführenden Direktor Gregor Riekena. „Wir freuen uns auf ein grandioses Jubiläumsjahr, in dem wir mit unseren Partnern den gemeinsamen erfolgreichen Weg feiern“, so die scheidende Unternehmensleiterin. „Zugleich zeigt unsere Neuaufstellung, dass Häfele bereit für die Zukunft ist.“

„Interzum“ 2023

Stellt ökologische Zukunftsthemen in den Fokus

Vom 9. bis zum 12. Mai 2023 startet die „Interzum“ wieder mit frischem Schwung und ihrem Anspruch „Shaping the Change“. Den Wandel aktiv zu gestalten, bedeutet maßgebliche Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Ressourcenschonung noch stärker zu akzentuieren und damit den Dialog voranzutreiben. Mit dem globalen Leitthema „Neo-Ökologie“ setzt die internationale Leitmesse für Möbelfertigung und Interior Design daher einen neuen Schwerpunkt und verweist auf ihre zukunftsweisende Innovationskraft. Nach der digitalen „Interzum @home“ 2021 findet das Branchenevent im kommenden Jahr endlich wieder als Live-Erlebnis in den Kölner Messehallen statt. Entscheider, Meinungsführer, Multiplikatoren und Trendsetter aus aller Welt werden sich dann vor Ort über Innovationen und Produktneuheiten informieren, Inspirationen sammeln und bekannte und neue Businesskontakte treffen.

Proaktive Gestaltung: Innovationskraft der Zuliefererindustrie
Der Wandel unserer Lebens- und Arbeitswelten war wohl selten so deutlich spürbar wie heute. Die Corona-Pandemie und ihre Folgen, der Klimawandel und die steigenden Energiepreise stellen uns vor enorme Herausforderungen. Auch Megatrends wie die zunehmende Digitalisierung und Individualisierung sowie insbesondere das wachsende Bedürfnis nach mehr Nachhaltigkeit beeinflussen unsere Art zu wohnen und zu arbeiten.

Doch wie sehen die Lebensräume von morgen aus? Wie müssen Möbel und Innenräume in Zukunft gestaltet sein? Zur „Interzum“ als dem weltweit größtem und bedeutendsten Branchenevent erwartet der Veranstalter Koelnmesse stand heute ca. 1.400 Unternehmen aus ca. 60 Ländern, die ihre bahnbrechende Produktneuheiten, technische Innovationen und revolutionäre Materiallösungen dem weltweiten Publikum vorstellen werden.  Hier zeigt die Zulieferindustrie ihre ganze Innovationskraft und gestaltet damit den Wandel maßgeblich und proaktiv mit.

Globales Leitthema Neo-Ökologie: Neue Impulse für die Einrichtungswelt
Dem Anspruch der „Interzum“ „Shaping the Change. Go create concious living spaces“ folgend lädt die „Interzum“ dazu ein, neue Antworten auf aktuelle und zukünftige Gestaltungsfragen zu finden. Die internationale Leitmesse setzt 2023 mit ihrem globalen Leitthema „Neo-Ökologie“ den Schwerpunkt auf die Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Ressourcenschonung, denn sie sind maßgeblich für die Herstellung zukunftsweisender Innovationen. Mit nachhaltigen Produkten und Herstellungsprozessen nehmen schon heute viele Unternehmen der Zulieferindustrie ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr. Die interzum wird nachhaltiges Handeln noch stärker akzentuieren, diskutieren und damit den Dialog weiter vorantreiben, um gemeinsam neue Lösungen zu entwickeln.

Hybrides Messeerlebnis mit einer Vielfalt an Inspirationen
Um neugedachte Lösungen einem internationalen Publikum vorzustellen, setzt die kommende interzum auf die Kombination von bewährter Präsenzveranstaltung und digitalem Event. Die interzum @home hat dafür 2021 erfolgreich das Fundament gelegt. In 2023 werden vor Ort in Köln und im digitalen Raum internationale Aussteller und Experten die bekannten Themensegmente der Messe beleuchten: Function & Components widmet sich Beschlägen, Schlössern und Möbeleinbauteilen sowie Licht und Lichtsystemen, Materials & Nature dreht sich um wegweisende Materialien und Fertigungstechniken, während Textile & Machinery die wichtigsten Innovationen in der Matratzenproduktion und bei Bezugsmaterialien wie Stoffen und Leder und der damit verbundenen Kreislaufwirtschaft zeigt.

Das Selbstverständnis der „Interzum“ „Shaping the Change“ und das globale Leitthema „Neo-Ökologie“ werden 2023 auch im vielfältigen Eventprogramm aufgegriffen. Themenbezogene Sonderschauen, die interzum Trend Foren, zeigen, wie kreativ und flexibel die Möbelzulieferindustrie auf die Herausforderungen unserer Zeit reagiert. Im Kontext zentraler Trends werden aktuelle Themen der Möbel- und Einrichtungsbranche für ein internationales Fachpublikum aufbereitet. Mit der Product Stage und der Trend Stage bietet die „Interzum“ zusätzliche Möglichkeiten der Aussteller- und Produktpräsentation sowie der Beschäftigung mit marktnahen und designrelevanten Zukunftsthemen.

Ob Entscheider aus der herstellenden Industrie, Architekten, Designer, Objekteure oder Produktentwickler – die Vielfalt an Inspirationen auf der interzum bietet Mehrwerte für alle Zielgruppen. Das alles wird hybrid sowohl auf der physischen Messe in Köln als auch im digitalen Raum stattfinden. So steht die „Interzum“ 2023 gleichermaßen für Kontinuität und Wandel. Die gewohnt starke Präsentation vor Ort wird mit attraktiven Digitalangeboten erweitert und bietet damit eine einzigartige Plattform, um zukunftsweisende Entwicklungen vorzustellen.

Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe stabil

Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Oktober 2022 kalender- und saisonbereinigt 0,3 Prozent höher als im September 2022. Trotz eines leichten Rückgangs im September 2022 befindet sich der Auftragsbestand weiterhin auf einem sehr hohen Niveau: Im Vergleich zum Oktober 2021 war der Auftragsbestand im Oktober 2022 kalenderbereinigt 5,8 Prozent höher.

Die offenen Aufträge aus dem Inland erhöhten sich im Oktober 2022 gegenüber September 2022 um 0,2 Prozent, die aus dem Ausland um 0,3 Prozent. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern verringerte sich der Auftragsbestand um 0,6 Prozent, bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg er um 0,4 %. Im Bereich der Konsumgüter lag der Auftragsbestand 0,7 Prozent höher als im Vormonat.

Gestörte Lieferketten infolge des Kriegs in der Ukraine und anhaltende Verwerfungen durch die Corona-Krise führen nach wie vor zu Problemen beim Abarbeiten der Aufträge. Laut Umfrage des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung klagen weiterhin mehr als die Hälfte der Industrieunternehmen über Engpässe und Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen. Den >Zusammenhang von Materialknappheit und Industrieaktivität stellt das Statistische Bundesamt in einer Analyse mit fortlaufend aktualisierten Zahlen dar. Eine Analyse zum Produktionsindex für energieintensive Industriezweige ist auf der Themenseite „ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar.

Im Oktober 2022 ging die Reichweite des Auftragsbestands auf 7,6 Monate zurück (September 2022: 7,7 Monate). Bei den Herstellern von Investitionsgütern betrug die Reichweite 11,3 Monate (September 2022: 11,4 Monate), bei Vorleistungsgütern lag sie bei 3,7 Monaten (September 2022: 3,8 Monate) und bei Konsumgütern betrug sie 3,5 Monate (September 2022: ebenfalls 3,5 Monate). 

Die Reichweite gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren müssten, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten. Sie wird als Quotient aus aktuellem Auftragsbestand und mittlerem Umsatz der vergangenen zwölf Monate im betreffenden Wirtschaftszweig berechnet.