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Autor: Möbelfertigung

Firmenmitbegründer Gerhard Schuler ist verstorben

Eine traurige Nachricht erreicht die Redaktion der „möbelfertigung“ aus Schopfloch: Gerhard Schuler, der Mitgründer der Homag Group, ist am 23. Februar 2020 im Kreise seiner Familie zu Hause friedlich eingeschlafen.

Gerhard Schuler gründete gemeinsam mit Eugen Hornberger 1960 die Hornberger Maschinenbaugesellschaft oHG, den Vorläufer der heutigen Homag Group. Seit Gründung der Gesellschaft prägte Gerhard Schuler als Geschäftsführer und Vorstand die Homag Group bis ins Jahr 2015, zuletzt als Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der Homag Group AG.

Mit Ingenieurskunst und Weitsicht hat es die Homag Group zum Weltmarktführer geschafft. Viele Innovationen der ersten Jahre gingen auf die Gründer zurück.

Besonders verdient gemacht hat sich Gerhard Schuler um den internationalen Ausbau der Homag Group. Sehr bald forcierte Herr Schuler mit strategischer Weitsicht frühzeitig eine umfassend vereinheitlichte Produktpalette, weltweite Vertriebs- und Servicenetze und den konsequenten Ausbau des Dienstleistungsbereiches. Unter seiner Leitung wurden ausländische Produktionsstätten aufgebaut und zahlreiche Unternehmen in die Gruppe integriert – immer mit dem Ziel, die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden abzudecken.

Nach einer Schreinerlehre legte er 1952 in Heilbronn die Meisterprüfung mit Auszeichnung ab. Er absolvierte danach in Rosenheim ein Studium zum Holzingenieur. Nach dieser gründlichen Berufsausbildung war Gerhard Schuler erfolgreicher Betriebsleiter einer Schwarzwälder Möbelfabrik. Mit 29 Jahren machte er sich als Unternehmensberater in der Holzbranche selbstständig. Schuler Consulting ist bis heute weltweit ein gefragter Partner der Branche.

In all den Jahren seines Wirkens für die Homag Group lagen Gerhard Schuler immer seine Mitarbeiter/Innen sehr am Herzen. Für sie stellte er eine wichtige Stütze dar. Von den Homag Mitarbeitern erhielt er dafür vor zehn Jahren im Eingangsbereich der Homag einen Gedenkstein mit der Inschrift „Fels in der Brandung“. Auch in schwierigen Zeiten stand er stets zur Belegschaft. Partnerschaftliche Strukturen und eine Beteiligung der Mitarbeiter am Erfolg des Unternehmens waren ihm stets ein hohes Gut und eine Herzensangelegenheit.

Dadurch entstand eine besondere Unternehmenskultur. Gerhard Schuler war es wichtig, die Mitarbeiter zu Mitunternehmern zu machen, wie zum Beispiel durch eine Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung, die Implementierung von partnerschaftlichen Führungsrichtlinien oder sein Engagement für die betriebliche und überbetriebliche Aus- und Weiterbildung. Diese Attribute waren für ihn prägend für den Unternehmenserfolg und ein wichtiger Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit.

Für sein großes Engagement erhielt Gerhard Schuler zahlreiche Auszeichnungen: Das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, das Bundesverdienstkreuz am Bande, eine Ernennung zum Professor der Nanjing Forestry University China, er war Ehrensenator der Technischen Hochschule Rosenheim, er bekam die Hugo-Laue-Medaille der Hochschule Rosenheim, die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg, die Verdienstmedaille der IHK-Nordschwarzwald, die IHK Medaille: „In Verantwortung mit der Umwelt für die Zukunft“, den „Eumacop“-Preis für herausragende unternehmerische Lebensleistung zum Nutzen der gesamten Branche und die Bürgermedaille der Stadt Freudenstadt „Christophtaler in Gold“.

Mit Herrn Schuler verliert Deutschland und die Homag eine große und prägende Unternehmerpersönlichkeit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind Herrn Schuler zu großem Dank verpflichtet.

Im Namen aller Homag-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen spricht der Vorstandsvorsitzende, Pekka Paasivaara, der gesamten Familie Schuler das Beileid aus.

Neue Messe-Termine

Als Reaktion auf den Coronavirus haben mehrere Branchenmessen in Asien – aktuell auch der „Salone“ in Mailand und die „Light + Building“ in Frankfurt/Main – ihre Termine verschoben. Hier die neuen Daten:

– „Salone del Mobile/Eurocucina“, Mailand/Italien: 16.-21.06.2020 (ursprünglich 21.-26.04.)
– „Light + Building“, Frankfurt am Main: Mitte/Ende September 2020 (ursprünglich 08.-13.03.)
– „Miff“, Kuala Lumpur/Malaysia: 30.06.-03.07.2020 (ursprünglich 06.-09.03.)
– „Efe“, Kuala Lumpur/Malaysia: Ende August 2020 (ursprünglich 09.-12.03.)
– „Design Shanghai“/China: 26.-29.05.2020 (ursprünglich 12.-15.03.)
– „Ciff“, Guangzhou/China: neuer Termin wird zeitnah bekannt gegeben (ursprünglich 18.-21.03.)
– „CIFM/Interzum“ Guangzhou/China: neuer Termin wird zeitnah bekannt gegeben (ursprünglich 28.-31.03.)
– „Ifex“, Jakarta/Indonesien: neuer Termin wird zeitnah bekannt gegeben (ursprünglich 12.-15.03.)

Alle Angaben sind ohne Gewähr.

 

Hesse-Lignal

Hat den Lackierdienstleister Hoba-Tec übernommen

Mit der Übernahme der Firma Hoba-Tec Oberflächentechnik GmbH in Eching bei München erweitert der Lackhersteller Hesse-Lignal sein Leistungsangebot. Die Hesse Hoba-Tec GmbH führt ab sofort die Geschäfte der Hoba-Tec Oberflächentechnik GmbH weiter und bietet neben dem klassischen Lackhandelsgeschäft auch Lackier- und Oberflächenservices für das Schreiner- und Tischlerhandwerk an.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass die Hoba-Tec Oberflächentechnik GmbH zukünftig ein Teil von Hesse-Lignal ist und wir somit auch in Süddeutschland neben unseren starken Hesse-Lignal Partnern auch mit einem eigenen Standort vertreten sind. Das Leistungsspektrum der Hesse Hoba-Tec GmbH passt perfekt zu uns“, so Jens Hesse, geschäftsführender Gesellschafter.

Sattes Plus im Dezember und stabiles Gesamtjahr

Die deutschen Polstermöbelproduzenten haben im Dezember 2019 einen Umsatz von 71,29 Millionen Euro erzielt. Wie der Verband der deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP) unter Berufung auf das Statistische Bundesamt mitteilte, ist das ein Plus von 7,99 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Zuwächse gab es dabei sowohl im Inland (+ 6,9 %) als auch im Ausland (+ 9,86 %). Mit 19,18 Prozent war der Anstieg in der Eurozone besonders hoch.

Das Gesamtjahr 2019 präsentierte sich für die hiesigen Hersteller insgesamt relativ stabil. Mit 912,8 Millionen Euro sanke der Umsatz nur leicht um 0,32 Prozent. Ursächlich dafür war das Auslandsgeschäft mit einem Rückgang von 1,34 Prozent, wobei die Eurozone mit Minus 0,06 Prozent stabil blieb. Der Inlandsumsatz konnte um 0,27 Prozent minimal zulegen.

Die Werte des Auftragspanels des VdDP sehen dagegen besser aus. Bei den Netto-Auftragswerten verzeichnet dieses für 2019 ein Plus von 3,49 Prozent. Anders als bei den Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind in dieser internen Erhebung auch die wertmäßig erfassten Aufträge von deutschen Unternehmen erfasst, die im Ausland fertigen lassen.

Deutlicher Auftragsrückgang im Bauhauptgewerbe im Dezember

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Dezember 2019 saison- und kalenderbereinigt 4,8 Prozent niedriger als im Vormonat. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich stieg das reale Volumen der saison- und kalenderbereinigten Auftragseingänge von Oktober bis Dezember 2019 gegenüber Juli bis September 2019 um 6,9 Prozent.

Im Vorjahresvergleich war der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Dezember 2019 kalenderbereinigt 5,0 Prozent niedriger. Im gesamten Jahr 2019 stieg er um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Nominal (nicht preisbereinigt) lagen die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe der Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen im Dezember 2019 mit rund 7,2 Milliarden Euro um -0,5 Prozent niedriger als im Dezember 2018. Im Gesamtjahr 2019 erreichten die nominalen Auftragseingänge jedoch mit einem Plus von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem Gesamtvolumen von 86,1 Milliarden Euro den höchsten jemals gemessenen Jahreswert.

Droht auch hier eine Verschiebung?

In Italien haben sich die Organisatoren der Mailänder Möbelmesse mit Interessengruppen sowie Vertretern der Regierung getroffen, um über den diesjährigen „Salone del Mobile“ zu beraten. Vor dem Hintergrund des sich in Norditalien ausbreitenden Coronavirus wollen die Verantwortlichen klären, ob das bedeutende Branchenevent verschoben wird, schreiben mehrere internationale Medien. Erst gestern wurde die „Mido“, die weltweit größte Brillenmesse, die vom 29. Februar bis zum 2. März in Mailand stattfinden sollte, vorerst gecancelt.

Laut dem Portal „Dezeen.com“ forderte die italienische Handelsorganisation Confapi Matera die Veranstalter des „Salone“ bereits in der vergangenen Woche auf, die Messe wegen der Auswirkungen des Coronavirus zu verschieben. Die Handelsorganisation, die kleine und mittlere Unternehmen im süditalienischen Matera vertritt, befürchtet, dass die Messe für die Aussteller ein Reinfall wird. „Zahlreiche Absagen kommen in Mailand an, insbesondere von Chinesen und Asiaten“, erklärten Massimo De Salvo, Präsident von Confapi Matera, und Vito Gaudiano, Direktor. „Das Risiko eines Flops der Messe beunruhigt lokale Unternehmer, die die Kosten für die Teilnahme tragen müssen.“

Die Messe-Verantwortlichen wollen ihre Entscheidung, ob der „Salone“ wie geplant vom 21. bis 26. April stattfindet oder verschoben wird, in den kommenden Tagen bekannt geben.

2019 bescherte stabile Umsatzzahlen

Der Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V. und die Verbände der Holz- und Möbelindustrie Nordrhein-Westfalen e.V. blicken gemeinsam zufrieden auf die Geschäftszahlen der deutschen Möbelindustrie des vergangenen Geschäftsjahres. Nach positiven Zahlen im Herbstgeschäft konnte das vergangene Jahr insgesamt wirtschaftlich stabil abgeschlossen werden. Insbesondere die Küchenmöbelindustrie und das Auslandsgeschäft beflügeln die Absätze der deutschen Möbelindustrie. Weitgehend positive Auftragseinträge im vierten Quartal 2019 lassen eine moderate bis gute Umsatzentwicklung zu Beginn des Jahres 2020 erwarten. Die potenziellen Auswirkungen externer Risiken sind momentan schwer abschätzbar.

„Auch wenn der Umsatz im vergangenen Jahr insgesamt leicht um 0,5 Prozent auf 17,9 Milliarden Euro zurückging, konnte damit trotz eines weiteren heißen Sommers eine Konsolidierung auf hohem Niveau erreicht werden. Innerhalb der Branche wurden Unterschiede deutlich: Ausland lief besser als Inland, das zweite Halbjahr besser als das erste und Küche und Büro besser als Wohnmöbel“, bekräftigt Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie und der Herforder Möbelverbände.

Die gesamte deutsche Möbelindustrie konnte im Dezember 2019 ihre Umsätze um 2,2 Prozent steigern und die bisher aufgelaufenen Rückgänge insbesondere aus August und November damit nahezu ausgleichen. Der Umsatzrückgang im Gesamtjahr von geringen 0,5 Prozent ist maßgeblich durch den deutschen Markt verursacht. Hier gibt es für die deutschen Hersteller gleich mehrere Konkurrenzlagen: „Auf der einen Seite drückt Importware vornehmlich im unteren bis mittleren Preissegment in den Markt. Auf Konsumentenseite stehen unsere Produkte im Pitch mit attraktiven Alternativen – wie E-Bikes, Reisen, Sport- und Freizeit“, so Kurth.

Umgekehrt zeigt die Analyse der Möbelverbände, dass Möbel ‚Made in Germany‘ auf Grund spezifischer Produkteigenschaften, Designsprache und Serviceangeboten auf Auslandsmärkten zunehmend nachgefragt werden. Dies gilt nicht nur für die Nachbarländer, sondern auch für fernere Märkte wie beispielsweise die USA. Nach wie vor bleiben die Märkte der EU aber das wichtigste Absatzgebiet außerhalb Deutschlands – mit den Benelux-Staaten, Frankreich sowie den EFTA-Staaten an der Spitze.

Zur Stabilisierung der Lage im vergangenen Jahr trug erneut die deutsche Küchenmöbelindustrie bei, deren Erlöse 2019 um 2,82 Prozent im Vergleich zum Vorjahr stiegen. Erzeugnisse dieses Branchenzweiges sind deutlich sichtbar im Ausland begehrt, wofür auch eine Exportquote von überdurchschnittlichen 41,8 Prozent spricht. Saldiert stiegen die Exportumsätze 2019 um 6,2 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Dieser Trend wird gerade vom EU-Ausland getrieben, die Gesamtausfuhren in diese Großregion stiegen sogar um 6,8 Prozent.

Mit Blick auf das Jahr 2020 zeigen die Zahlen des internen Auftragspanels des Verbands der Deutschen Küchenmöbelindustrie (VdDK e.V.), dass die Orders nach den Herbstmessen spürbar angestiegen sind. Bis einschließlich Dezember lag der Auftragseingang wertmäßig um 5,11 Prozent über dem des Vorjahres. Das Auftragsvolumen aus dem Ausland stieg dabei mit 6,3 Prozent deutlicher als das im Inland mit 4,2 Prozent.

Die im Verband der Deutschen Wohnmöbelindustrie (VdDW e.V.) organisierten Hersteller von Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln verzeichneten 2019 ein Auftragsplus von 2,33 Prozent. Allerdings waren für den Branchenzweig die Auftragseingänge im Verlauf des Jahres rückläufig. Vor allem der vom ersten bis dritten Quartal recht stabile Auftragseingang aus dem Inland flachte überraschend im vierten Quartal ab.

Die amtliche Statistik weist für Wohnmöbel Umsatzrückgänge in Höhe von insgesamt 3,2 Prozent, im Ausland von 2,1 Prozent sowie in Deutschland von 3,8 Prozent aus. Im vergangenen Jahr wurden 6,9 Milliarden Euro Umsatz von der Industrie realisiert. „Allerdings sind“, so Kurth, „die Zahlen der amtlichen Erhebung wegen des großen Anteils von branchenfremden Bestandteilen bzw. Möbelteilen nur bedingt aussagekräftig“.

Der Umsatz im Segment Polstermöbel wurde laut amtlicher Statistik erst im ‚Jahresendspurt‘ unter die Nulllinie gedrückt. Besonders der Export sorgte dafür, dass der Gesamtumsatz 2019 um 0,3 Prozent leicht auf nunmehr 0,913 Milliarden Euro sank. Die Werte der eigenen Auftragserhebung des Verbands der Deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP e.V.) zeichnet mit einem kumulierten Wert von 3,49 Prozent Wachstum ein freundlicheres und marktnäheres Bild. Denn die interne Erhebung des Verbands inkludiert auch die wertmäßig erfassten Aufträge jener deutschen Unternehmen, die im Ausland fertigen lassen. Die sind in der Bundesstatistik nicht enthalten.

Für das laufende Jahr 2020 rechnet Geschäftsführer Jan Kurth mit einem insgesamt stabilen Markt, der mit den noch unabsehbaren Auswirkungen des Coronavirus auf die Konjunktur insgesamt und die Produktionsabläufe jedoch viele Unwägbarkeiten enthalte. „Die Möbelnachfrage im derzeit für uns stark wachsenden asiatischen Exportmarkt könnte ebenso betroffen sein wie die Versorgung des heimischen Marktes mit Zulieferteilen – mit negativen Auswirkungen in der gesamten verarbeitenden Industrie“, so Jan Kurth.

Franz Neuhofer Senior für sein Lebenswerk ausgezeichnet

Im Rahmen der diesjährigen „Domotex“ in Hannover wurde Franz Neuhofer senior mit dem „Parkett Star 2020″ für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Dieser Sonderpreis wurde vom „Parkett Magazin“ verliehen und mit einer feierlichen Laudatio von Peter Hamberger, der den Preis 2016 entgegennehmen durfte, übergeben. „Es ist eine große Ehre für mich, diesen Preis zu erhalten und ich freue mich sehr darüber. Ich bedanke mich herzlich beim Parkett Magazin dafür und natürlich bei Peter Hamberger, mit dem ich seit vielen Jahrzehnten auch im geschäftlichen Kontakt bin“, so Franz Neuhofer senior.

Es gibt also viel zu feiern bei FN Neuhofer, denn das Familienunternehmen startete in sein 370. Jahr seit Bestehen und Franz Neuhofer senior (9. Generation) wird im Sommer dieses Jahres seinen 80. Geburtstag zelebrieren. Der charmante Unternehmer, der noch jeden Tag in der Firma präsent und hoch geschätzt ist: „Der Blick auf „370 Jahre Neuhofer“ macht mich stolz und auch ein wenig demütig. Nur wenige Familienunternehmen können auf eine so lange Geschichte zurückblicken. Ich freue mich sehr, dass unsere Kinder ihre Rolle im persönlichen und geschäftlichen Leben gefunden haben. Auch unsere Enkelkinder entwickeln sich großartig, da blicke ich hoffnungsvoll in die Zukunft“.

Messe wird auf September 2020 verschoben

Das bedrohliche Coronavirus hat weitere Auswirkungen: Aufgrund der fortschreitenden Verbreitung der Krankheit in Europa hat sich die Messe Frankfurt zur Verschiebung der „Light + Building“ entschieden. Die Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik soll nun zwischen Mitte und Ende September 2020 in Frankfurt am Main stattfdinden. Die Kooperationspartner der internationalen Fachmesse, ZVEI und ZVEH, unterstützen dieses Vorgehen.

Das unerwartete Auftreten von „Covid-19“ in Italien seit dem vergangenen Wochenende erforderte eine neue Bewertung der Situation in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt. So wird inzwischen eine mehrstufige gesundheitliche Prüfung von Messegästen aus China verlangt, die durch die Messe Frankfurt nur mit unverhältnismäßigem Aufwand realisiert werden kann. Hinzu kommen vermehrt Reiserestriktionen, die es potenziellen Besuchern wie Ausstellern erschweren, an der Messe teilzunehmen. Deshalb der Entschluss zur Verschiebung der Messe in den September dieses Jahres. Auch die wichtigsten italienischen Verbände unterstützen die Entscheidung. China und Italien stellen nach Deutschland sowohl die größte Aussteller- als auch Besuchergruppe.