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Autor: Möbelfertigung

„Internationale Handwerksmesse“ 2020

Ebenfalls abgesagt

Und eine weitere Messe wird aus Vorsichtsgründen abgesagt: Die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH als Veranstalter hat sich gegen die Durchführung der „Internationale Handwerksmesse“ mit der „Handwerk & Design“ und der „Garten München“ im Jahr 2020 entschieden. Hintergrund für die Absage ist auch hier die Verbreitung des Coronavirus/Covid-19 und die damit einhergehende, dringende Empfehlung des Krisenstabs der Bayerischen Staatsregierung, große, internationale Messen bis auf Weiteres abzusagen oder zu verschieben. Das gilt auch für die Internationale Handwerksmesse, die damit erst 2021 wieder stattfindet.

Zukunftssichernder Generationenwechsel vollzogen

Für den auf Möbel und Inneneinrichtung spezialisierten Unternehmensverbund Schneeweiss Interior, zu dem unter anderem die Traditionsunternehmen Hiller Objektmöbel GmbH, die österreichische Braun Lockenhaus GmbH sowie die Edelstahlmanufaktur Rosconi zählen, hat die frühzeitige Entwicklung eines strategischen Nachfolgekonzeptes einen erfolgreichen Abschluss gefunden. Rückwirkend zum ersten Januar 2020 wird der langjährige Geschäftsführer der Hiller Objektmöbel GmbH sowie der Rosconi GmbH, Alexander Gut, zum Mehrheitsgesellschafter der Schneeweiss Gruppe und führt gemeinsam mit Jürgen Dreher als Geschäftsführer ebenfalls die Schneeweiss GmbH.

Bereits im Jahr 2006 fand ein erster einvernehmlicher Übergang in der Unternehmensstruktur statt, der von einem geradezu familiären Vertrauensverhältnis zwischen Firmeninhaber Rolf Hiller sowie einer neuen Generation an der Spitze der Geschäftsführung geprägt war: Senator Jürgen Dreher und Prokurist Alexander Allgaier ließen die damalige Hiller Objektmöbel GmbH durch Übernahme der Anteile wieder zu einem inhabergeführten Unternehmen werden und gestalteten sie im darauffolgenden Jahrzehnt nicht nur erfolgreich zur Schneeweiss Interior Designwelt von heute, sondern gleichzeitig zu einem zukunftsfähigen, gewinnbringenden Verbund von sieben Firmen, der die Herausforderungen an Themen wie Innovation und Transformation in einem Haus bündelt. Zahlreiche renommierte Designpreise für Produktentwicklungen sowie die Verleihung des German Innovation Awards 2019 für das digitale Nummerierungs- und Informationssystem „no.e“ stehen stellvertretend für eine erfolgreiche und bewusste strategische Nutzung der Synergien aus Ideenschmiede, Manufaktur sowie Logistik.

Ganz im Gegensatz zu anderen mittelständischen Unternehmen, die sich mit dem Thema Nachfolgeregelung oftmals zu spät auseinandersetzen, leitete Jürgen Dreher diesen sensiblen, komplexen Prozess bewusst frühzeitig ein. „Wird ein solcher Transfer zu spät realisiert, kann dies zu Lasten des Betriebes und ebenfalls zu Spannungen zwischen allen Beteiligten führen. Genau dieses Worst-Case-Szenario wollten wir durch einen zweiten, ebenfalls von gegenseitigem Vertrauen geprägten Übergang in der Unternehmensstruktur verhindern“, so Dreher. „Meine persönliche unternehmerische Vision hat von Beginn an nicht nur Meilensteine wie das Erreichen markanter Umsatzzahlen, das erfolgreiche Erschließen neuer Zielgruppen oder den Bau eines Experience Centers als Symbol unserer Unternehmenskultur umfasst.   Für mich war und ist die erfolgreiche Nachfolgeregelung permanente Unternehmeraufgabe – in anderen Worten ein planvolles Vorgehen, das die Standort- und Arbeitsplatzsicherung der Mitarbeiter von Schneeweiss Interior in Deutschland und Österreich ins Zentrum meines Denkens und Handelns stellt.“ Weder eine Veräußerung des Unternehmensverbundes noch die Beteiligung von externen Kapitalgebern waren für Jürgen Dreher dabei mit seinem unternehmerischen Verantwortungsbewusstsein vereinbar.

„Ich gebe zu, dass wir in puncto unternehmensinterner Nachfolge natürlich in einer geradezu ‚luxuriösen‘ Situation sind: Mit dem studierten Wirtschaftsingenieur Alexander Gut, Geschäftsführer von Hiller und Rosconi, haben wir seit 10 Jahren einen geeigneten, engagierten und auch interessierten Kandidaten im bestehenden Managementstab, der Produkte, Prozesse, Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten so genau kennt, dass er Schneeweiss Interior als Familienunternehmen problemlos in die Zukunft führen kann“, konstatiert Jürgen Dreher. Genau wie bei mittlerweile sechs weiteren Mitarbeitern auf Führungsebene entstand der Kontakt zwischen Schneeweiss Interior und Alexander Gut schon zu dessen Zeit als Radrennfahrer: Bereits im Jahr 2008 stand das mittelständische Unternehmen als Premiumsponsor hinter dem von ihm und Sportlerkollege Christoph Kindle, heute Vertriebsleiter Schweiz der Marke Rosconi, geschaffenen Projekt der „Racing Students“, einem Amateurradrennteam, das Hochleistungssportlern neben einer sportlichen auch eine berufliche Karriere ermöglicht.

Mit dem Bau und dem grandiosen Opening des über 1.000 qm großen Schneeweiss Interior Experience Centers Ende vergangenen Jahres fügte Jürgen Dreher erfolgreich einen visionären Meilenstein zur Unternehmenshistorie hinzu. Dass gleich zu Beginn des neuen Jahrzehnts ein weiterer, in Gestalt der Zukunftssicherung der Unternehmensgruppe, Realität wird, ist eine strategisch bedeutsame Botschaft zum Jahresauftakt. Sowohl Jürgen Dreher als auch Alexander Allgaier werden weiterhin als geschäftsführende Gesellschafter sowie Geschäftsführer ihrer jeweiligen Unternehmen tätig sein und damit die aktuelle operative sowie strategische Praxis zielgerichtet für die Unternehmensgruppe beibehalten.

„Mit meiner Berufung zum Mehrheitsgesellschafter hat unser gemeinsames Wirken der letzten Jahre seinen Höhepunkt gefunden. Meine berufliche sowie emotionale Bindung zum Schneeweiss Interior Unternehmensverbund wird dadurch noch intensiviert, die bisherigen Gesellschafter setzen ihr Vertrauen nicht nur in mich, sondern auch in die damit verbundene Zukunftssicherung unseres Unternehmens“, so der neue Mehrheitsgesellschafter Alexander Gut. „Auf meiner persönlichen Zukunftsagenda stehen neben dem Thema Digitalisierung und weiterem Ausbau auch der Beweis, dass Standortsicherung, unternehmerisches Denken und Kundenzufriedenheit Hand in Hand gehen können. Unsere Gruppe hat 2019 mit knapp 300 Mitarbeitern beeindruckende 54 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet, Rosconi konnte zum ersten Mal die 10 Millionen Euro-Marke durchbrechen – das lässt eine Umsatzzahl von knapp 60 Millionen Euro im Jahr 2020 für mich zum greifbaren Ziel und Ansporn werden.“

Geht mit neuem Webshop online

Ab sofort haben Fachhandelspartner und gewerbetreibende Kunden des Klebstoffherstellers Jowat die Möglichkeit, Ihren Bedarf an leistungsfähigen Klebstoffen online mit dem neuen Webshop mit der Domain www.jowat.shop abzudecken. Der Shop spricht gezielt Nachfrager von kleineren Abnahmemengen und Verpackungsgrößen an. Diese können nach erfolgter Anmeldung rund um die Uhr im speziell für sie optimierten Jowat Produktportfolio nach den zu ihren Anforderungen passenden Kleblösungen suchen. Dabei gehen die Services über das reine Produktangebot deutlich hinaus: Sonderangebote und Produktneuheiten, Technische Informationen, Produktvergleichstabellen, Anwendungsberatung und Anwendervideos stehen zukünftig im neuen Onlineshop zum Download zur Verfügung.

„Neben unserem jeweils speziell auf den Fachhandel sowie den gewerblichen Anwender abgestimmten Produktportfolio aus dem Bereich Holz & Möbel werden wir in unserem Shop auch Klebstoffe für die Verpackungs- und Betonindustrie sowie ergänzende Handelsprodukte wie zum Beispiel Applikationsgeräte anbieten“, so Jürgen Schrödel, Geschäftsführer der für den Betrieb des Shops verantwortlichen Jowat Pro GmbH.

Der moderne Onlineshop soll den Einkauf dabei so einfach und bequem wie möglich machen: Intelligente Suchfunktionen erleichtern das Finden des passenden Klebstoffs. So lassen sich Produkte nach Branchen, Anwendungen, Klebthemen und nach Farben filtern. Produktverfügbarkeiten und Lieferzeiten sind jederzeit direkt einsehbar. Bezahlt werden kann mit allen gängigen Zahlungssystemen. Auch auf mobilen Endgeräten lässt sich der neue Shop ohne Einschränkungen nutzen und bietet den Jowat Kunden somit ein Höchstmaß an Flexibilität und Zuverlässigkeit.

Erneute Investition in das Kompetenzzentrum in Löningen

Der neue Anstreichautomat des dänischen Herstellers Ceetec A/S ergänzt den umfangreichen, hochmodernen Maschinenpark im Kompetenzzentrum Holzoberfläche des Remmers Geschäftsbereichs Holzfarben und Lacke am Unternehmenssitz im niedersächsischen Löningen. Das mittelständische Unternehmen forciert damit seine Anstrengungen bei Forschung und Entwicklung – sowohl für eigene Produkte als auch im Kundenauftrag. Denn im Kompetenzzentrum lassen sich umfangreiche Tests in Kooperation mit Partnern aus Industrie und Handwerk durchführen.

Die neue Maschine wurde kürzlich durch die Firma Martin Bruhn Holzveredelungstechnik aus dem schleswig-holsteinischen Süderbrarup installiert. Mit deren mobilem Vorführservice können Remmers-Produktsysteme direkt vor Ort getestet werden. Die neue Modellreihe wurde gemeinsam von Ceetec und Remmers weiterentwickelt. Es handelt sich um einen Durchlauf- bzw. Anstreichautomat für Profilholz, Massivholz-Dielen und Holzbauteile mit einem maximalen Querschnitt von 250 x 380 mm (HxB) bei einer Kapazität von bis zu 2500 m stündlich. Bei den weiterentwickelten Modellen wurden die Reinigungs- und Rüstzeiten sowie der Materialverbrauch optimiert. Die Anlage sorgt für ein hochwertiges Finish und eignet sich für eine Vielzahl von wasserbasierten Produkten aus dem Remmers-Sortiment, beispielsweise „Induline DW-610“, „GW-310“ oder „LW-717“.

„Speziell für größere Handwerksbetriebe und die mittelständische Holzindustrie haben wir die ,Ceetec A250‘ aufstellen lassen. Sie wird in der Regel manuell bedient, kann aber auch in eine Produktionslinie integriert werden“, erläutert Elmar Kaiser, Bereichsleiter RTS Remmers Technik Service Handwerk im Geschäftsbereich Holzfarben und Lacke.

Der Anstreichautomat sorgt für ein hochwertiges Finish auf allen vier Seiten gleichzeitig. Seine acht rotierenden Bürsten können individuell eingestellt und an die jeweiligen Kundenbedürfnisse angepasst werden.

„Unsere Geschäftspartner können hier im Technikum unter Realbedingungen verschiedene Tests durchführen, ohne die Anlagen selbst anschaffen zu müssen“, so Kaiser. „Mit diesem Serviceangebot wollen Ceetec und Remmers die Beziehungen zu unseren Kunden noch weiter ausbauen.“

VDM

Positive Exportentwicklung bei deutschen Möbeln

Der Verkauf von deutschen Möbeln ins Ausland hat sich im vergangenen Jahr mit einem Exportplus von 2,1 Prozent positiv entwickelt. Die Importe blieben relativ stabil auf Vorjahresniveau (+0,8 %). Das Außenhandelsdefizit der Möbelindustrie verminderte sich um 7,24 Prozent beziehungsweise über 130 Millionen Euro. „Unsere internationale Wettbewerbssituation hat damit im vergangenen Jahr erneut verbessert und die Gesamtsituation der Branche stabilisiert“, analysiert Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie und der Herforder Möbelverbände.

Erfreulich ist, dass mit Frankreich (Exportanteil 14,5 %) als auch der Schweiz (Anteil 10,4 %) die beiden wichtigsten Exportmärkte im vergangenen Jahr mit 7,2 Prozent auf ein Volumen von 1,63 Milliarden Euro beziehungsweise 7,3 Prozent auf Ausfuhren in Höhe von 1,72 Milliarden Euro kräftig zulegen konnten.

Mit einem Wachstum von 13,1 Prozent beziehungsweise 13,4 Prozent stechen Belgien (Position 6) und die USA (7) in der Außenhandelsstatistik heraus. Kurth dazu: „Im Geschäft mit den USA steckt unabhängig von aktuellen Handelsdifferenzen unglaublich viel Potenzial und der VDM-Arbeitskreis Export hat Nordamerika schon vergangenes Jahr als wichtige Zielregion bestimmt.“

Die Ausfuhren in die Volksrepublik China jedoch – auf Platz 12 ein wichtiger, bisher stark wachsender Absatzmarkt – brachen mit -16,5 Prozent regelrecht ein. Hintergrund scheinen die Handelsturbulenzen zwischen China und den USA zu sein, die zwangsläufig auch andere Länder und Sparten erfassten. Eine Änderung zum Besseren ist kaum zu erwarten: Zumindest im ersten Quartal 2020 dürfte durch den Corona-Schock die Nachfrage nach deutschen Möbeln in China eingeschränkt bleiben.

Der Branchenzweig „Küche“ pusht den Außenhandel mit Möbeln insgesamt. Die deutsche Küchenmöbelindustrie erzielte 2019 Exporterlöse in Höhe von 2,1 Milliarden Euro, was einem Plus von 2,16 Prozent zu 2018 entspricht. Die Küchen-Einfuhren nach Deutschland sanken erneut (-2,43 %) und betragen 95,35 Millionen Euro. Im Saldo der Außenhandelsumsätze erwirtschaften der Branchenzweig ein klares Plus (2,024 Mrd. Euro) – im Unterschied zu Polster (-1,395 Mrd. Euro) und Wohnen (-738 Mio. Euro).

Die statistische Auswertung im Segment „Polster“ zeigt auch 2019 die Dominanz der Möbel-Importe. Die Polstermöbel-Einfuhren nach Deutschland wuchsen zwar nur leicht (1,05 %), betrugen aber zum Ende des vergangenen Jahres 2,093 Milliarden Euro. Hingegen wurden Exporterlöse von 698 Millionen Euro erzielt, was einem Rückgang von -1,99 Prozent entspricht.

Der Außenhandel im Segment „Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel“ wird summarisch ebenfalls vom Wachstum der Importe (6,2 %) geprägt, wobei polnische Waren dominieren (Anteil 39,2 %). Jedoch legten auf niedrigerem Niveau auch die Exporte zu. 2019 wurden Wohnmöbel für 939 Mio. Euro ausgeführt, was einem Wachstum von 6,4 Prozent entspricht.

„Auf Grund der zu erwartenden geringen Wachstumsimpulse im Inland ist die Intensivierung der Auslandsgeschäfte für die deutsche Möbelindustrie dringlicher denn je. Auch Störungen, wie der Brexit für Küche und Polster, sind ohne florierende Exporte viel schwerer zu bewältigen“, stellt Geschäftsführer Kurth abschließend fest.

Jeden Tag für das Klima kämpfen

„Mit einer Ausbildung in der Holzindustrie kann man jeden Tag etwas für das Klima tun“, bringt es Dr. Denny Ohnesorge, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH), auf den Punkt. Infolge der Freisetzung von immer mehr Kohlendioxid erwärmt sich seit Jahren das Klima. Bäume wirken diesem Prozess entgegen, indem sie beim Wachsen CO2 aus der Luft aufnehmen und den Kohlenstoff im Holz einlagern. Bei der Verwendung von Holz für die Produktion beispielsweise von Holzhäusern, Möbeln und Holzpackmitteln bleibt der Kohlenstoff in dem Naturmaterial gespeichert. Dabei liegt die jährliche Speicherleistung von neuen Holzprodukten bei etwa drei Millionen Tonnen CO2. Zudem werden durch die Holzverwendung energieintensivere Materialien und fossile Energieträger ersetzt. Diese Substitution führt zu einem noch größeren Einsparpotential von bis zu 69 Millionen Tonnen Kohlendioxid jedes Jahr. In Summe leisten Waldbewirtschaftung und Holzverwendung mit einer jährlichen CO2-Einsparung von 122 Millionen Tonnen – das sind 14 Prozent der Treibhausgasemissionen Deutschlands – einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Vieles spricht dafür, dass das Naturmaterial zum wichtigsten Werkstoff es 21. Jahrhunderts werden wird. „Wer sich persönlich für die Umwelt engagiert, möchte auch einen sinnstiftenden Job in einer umweltfreundlichen Branche ausüben. Beides bietet die holzverarbeitende Industrie und noch dazu sehr gute berufliche Perspektiven für die Zukunft“, so Ohnesorge.

Wer sich über die Ausbildungsberufe informieren möchte, schaut am besten die Videos auf YouTube unter http://www.youtube.com/user/BerufemitProfil. Interessenten für einen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz in der Holzindustrie finden aktuelle Ausschreibungen unter www.berufe-mit-profil.de/ausbildungsboerse. Das Angebot reicht vom Anlagen- und Maschinenführer über den Holzmechaniker, Parkettleger, Polsterer, Tischler und Schreiner bis hin zum Zimmerer. Insgesamt werden mehr als 85 verschiedene Ausbildungsberufe von mehr als 250 Unternehmen in ganz Deutschland angeboten. Regelmäßig werden zudem aktuelle Ausbildungsplatzangebote und interessante Beiträge rund um das Thema Ausbildung im Facebook-Kanal der HDH-Ausbildungskampagne veröffentlicht unter www.facebook.com/BerufeMitProfil.

Ab sofort ohne Axel Schramm in der Geschäftsführung

Personeller Wechsel bei Schramm: Die Miteigentümerin Susanne Schramm übernimmt die Führung des Familienunternehmens, ihr Bruder Axel Schramm scheidet aus der aktiven Geschäftsführung aus. Susanne Schramm zur Seite stehen wird erstmals in der fast 100-jährigen Unternehmensgeschichte ein familienfremder Geschäftsführer, der in das Management des Unternehmens eintritt. Gemeinsam mit Susanne Schramm und den Mitarbeitern soll er die führende Marktposition in Deutschland ausbauen, die Positionierung der Produkte schärfen und die Digitalisierung im Sinne der Kunden vorantreiben. Auch die Integration von Interlübke ist und bleibt eine wichtige Aufgabe der neuen Führung.

Im Rahmen einer Gesellschafterversammlung wurde Axel Schramm als Geschäftsführer der Verwaltungsgesellschaft Schramm GbR, der Schramm Werkstätten GmbH und der Schramm Holding GmbH mit sofortiger Wirkung abberufen. Er bleibt dem Unternehmen jedoch als Gesellschafter weiterhin verbunden.

Susanne Schramm sagt zu dem Schritt: „Ich bin meinem Bruder für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren dankbar. Es ist nun allerdings an der Zeit, die Weichen für die zukünftige Entwicklung unseres Unternehmens zu stellen. Wir müssen auf die veränderten Marktgegebenheiten und Kundenwünsche reagieren und neue Impulse setzen, um die Erfolgsgeschichte unseres Unternehmens fortzuschreiben. Auch sind und bleiben wir ein Familienunternehmen. In absehbarer Zukunft steht die vierte Generation der Familie bereit, Führungsaufgaben zu übernehmen.“

Beteiligt sich an Internet-Start-up

Im Rahmen seiner digitalen Serviceplattform „My Dieffenbacher“ hat Dieffenbacher im letzten Jahr seine Ticket- und Messenger-App „My Messenger“ vorgestellt. Entwickelt wurde die App in Zusammenarbeit mit der App by you aus Balgheim, an der das Unternehmen sich nun finanziell beteiligt.

Beide Unternehmen kamen erstmals Mitte 2018 miteinander in Kontakt, als Dieffenbacher auf der Suche nach einem Partner zur Entwicklung eines innovativen Ticketsystems auf App by you aufmerksam wurde. Die Lösung sollte sowohl die Kernfunktionen eines Ticketsystems als auch die komplette Kommunikation rund um den Supportfall in einem Tool vereinen

Das Ergebnis der Zusammenarbeit heißt MyMessenger und ist eine  Kombination aus Ticketsystem und Messenger als Smartphone- und Tablet-App sowie Desktop-Anwendung. Servicefälle können schnell bearbeitet und dokumentiert werden, während in der gleichen App miteinander kommuniziert wird. Bilder, Videos und Dokumente können ausgetauscht werden und erleichtern die Dokumentation und Verständlichkeit. Ein weiterer Vorteil: Beide Seiten können in ihrer Muttersprache schreiben – das Übersetzen übernimmt die App.

Das Internet Start-up ist auf intelligente Digitalisierungslösungen für den Mittelstand spezialisiert. Es wurde im Mai 2012 im baden-württembergischen Balgheim von Thomas Teufel und Willi Pasternak gegründet. Die Mission des mittlerweile zwölf Mitarbeiter starken Unternehmens ist es, Firmen einen individuell anpassbaren Messenger zur Verfügung zu stellen, den diese in Ihrer eigenen Cloud betreiben können. Dieffenbacher und das Internet-Start-up arbeiten bereits an der Entwicklung weiterer smarter Lösungen für die digitale Fabrik.

Baut Vertrieb in Österreich aus

Seit 2006 ist das IT-Systemhaus DPS Software in Österreich aktiv. Schwerpunkt des PLM Anbieters ist die Software „Solidworks“ von Dassault Systèmes. Für die industriell bedeutenden Regionen Steiermark und Kärnten baut DPS das Team im neuen Büro in Graz-Kapfenberg aus. Geschäftsstellenleiter Thomas Pluch stellt die neuen Räume vor und freut sich auf die zukünftige Herausforderung: „Wir freuen uns vor allem in den Bereichen Maschinenbau, Stahl-, Kunststoff- und Holzindustrie fachlich kompetente und zuverlässige Berater für unsere Kunden im PLM-Bereich zu sein.“