Zum Hauptinhalt springen

Autor: Möbelfertigung

Support-Aktion hilft den Netzwerk-Partnern

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Das gilt auch für „Form.bar“. Schnelle und beherzte Reaktionen auf die Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie haben sich für das Team um die beiden Gründer Nikolas Feth und Alessandro Quaranta bislang ausgezahlt und lassen das Unternehmen optimistisch in die Zukunft blicken.

Das gilt vor allem für die Suche nach einer kreativen Lösung zur Unterstützung der mehr als 80 Schreiner-Partner der Design-Plattform. „Es war für uns eine Herzensangelegenheit, unsere Partner gerade jetzt nicht im Stich zu lassen“, sagt Quaranta. „Viele von ihnen sind kleine Familienbetriebe und in der derzeitigen Lage in Sorge. Mit unserer Aktion ,Support your locals‘ und einem einmaligen Sonder-Rabatt haben wir einen Weg gefunden, um ihnen schnell und unbürokratisch zu helfen. Wir verzichten auf Einnahmen, um den Schreinern möglichst viele Aufträge und so mehr Sicherheit zu geben.“ Die Aktion, über die auch das Bundeswirtschaftsministerium und zahlreiche Webseiten informierten, war von Anfang an ein Erfolg und hat form.bar im April einen der besten Umsatztage der Unternehmensgeschichte beschert. Insgesamt verzeichnet die Plattform seit Monaten ein deutliches Wachstum. 

Gewachsen ist in den vergangenen Wochen trotz Corona auch der Teamgeist der jungen Firma. „Dass der erzwungene Umzug ins Home-Office so gut verläuft, hätten wir nicht zu hoffen gewagt. Da hat das gesamte Team toll reagiert“, lobt Quaranta. „Der neue Arbeitsalltag mit Chat-Programm und vielen Video-Konferenzen ist für uns alle in der Regel äußerst angenehm und effektiv.“ Natürlich fehle der persönliche Kontakt, das Gespräch beim Mittagessen oder Kaffee, unterm Strich mache man aber das Beste aus der Situation – bis hin zum gemeinsamen digitalen Feierabend-Bier.

Erhält EcoVadis-Auszeichnung in Silber

Nachhaltigkeit gehört bei Hailo zur gelebten Unternehmenskultur. Dass das Unternehmen seiner sozialen Verantwortung gerecht wird, wurde nun von einer unabhängigen Instanz bestätigt: Für 2020 erhielt Hailo die Auszeichnung „Silber“ von EcoVadis. In der Gesamtbetrachtung der Corporate Social Responsibility, kurz CSR, steht Hailo mit der erreichten Punktzahl im Ranking bei 83 Prozent. Das bedeutet: Hailo gehört zu den Top 17 Prozent der Rangliste und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt der von EcoVadis bewerteten Unternehmen.
„Wir freuen uns sehr über das Silber-Rating von EcoVadis als Anerkennung für unser verantwortungsvolles Handeln“, sagt Jörg Lindemann, CEO von Hailo (Foto). „Diese Anerkennung bestätigt uns darin, weitere Ressourcen einzusetzen, die zu unserem nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg beitragen.“

Mit EcoVadis kommt die Auszeichnung von einem der renommiertesten Anbieter von Nachhaltigkeitsbewertungen. Mehr als 50.000 Unternehmen gehören zum EcoVadis-Netzwerk. EcoVadis bietet eine einzigartige Bewertungsmethodik und intelligente, kooperative Tools, mit denen die Teilnehmenden nicht nur sehen, wo sie hinsichtlich ihrer CSR stehen, sondern auch, wie sie eine Leistungssteigerung ihres nachhaltigen Wirtschaftens erreichen können. Vier Säulen hat EcoVadis dazu definiert: Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung. So können die Unternehmen mittels des EcoVadis-Monitorings ein umfassendes CSR-Konzept erarbeiten, das jeden Baustein der Geschäftstätigkeit berücksichtigt.

Für Hailo gehört gesellschaftliche Verantwortung seit der Gründung untrennbar zur wirtschaftlichen Betätigung. Das zeigt sich in den Produkten, mit denen Hailo die Arbeitswelt sicherer und komfortabler macht – und dieses Denken manifestiert sich auch in der CSR-Aktivität, mit der die Unternehmensgruppe schon früh startete und die sich zum Beispiel in dem Verhaltenskodex niederschlägt.

Mit der Auszeichnung von EcoVadis sieht sich das Unternehmen darin bestätigt, diesen Weg einer ethischen und gleichzeitig wirtschaftlichen Unternehmensführung fortzusetzen.

Dirk Pohlmann übernahm Vertriebsleitung

Dirk Pohlmann ist seit dem 1. Mai als Vertriebsleiter für die Bega-Gruppe im Einsatz. Zusammen mit Peter Sölla ist er verantwortlich für den Vertrieb der Firmen Bega-Consult, First Look und HBZ. Die drei Firmen haben im letzten Jahr einen Umsatz von 140 Mio. Euro erreicht. Geschäftsführer der Firma Bega-Consult ist Andre Huxal. Damit treffen sich auch zwei alte Mitstreiter wieder, denn sowohl Huxal als auch Pohlmann sind von Trendteam nach Lügde gewechselt.
Dirk Pohlmann (Jahrgang 1969) begann seine Laufbahn in der Möbelbranche 1996 als Verkaufsleiter bei der Firma Fakta, die zur Scheider-Gruppe gehörte. Danach folgten Positionen als Verkaufsleiter bei Gwinner (Pfalzgrafenweiler), Standard Furniture (Sarajevo/Bielelfeld) und Wössner (Sulz am Neckar). Seit 2014 war er Verkaufsleiter bei Trendteam in Steinheim.

Drei Viertel der Netto-Ausstellungsfläche für 2021 sind bereits gebucht

Die „Bau“ stemmt sich erfolgreich gegen die Auswirkungen der weltweiten Covid-19-Epidemie. Trotz der schwierigen Situation weckt die sehr gute Buchungslage die Zuversicht bei Messe-Organisatoren und Ausstellerbeirat. Bereits drei Viertel der verfügbaren Netto-Ausstellungsfläche der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme in München (11. bis 16. Januar 2021), sind fest gebucht.
Das Projektteam der „Bau“ geht aktuell davon aus, wieder alle 18 Messehallen mit insgesamt 180.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche belegen zu können. Auch das Rahmenprogramm wird wieder auf Champions-League-Niveau sein. Architekten, Planer und Bauingenieure dürfen sich auf Vorträge renommierter Kollegen aus aller Welt freuen. Auch das spezifische Angebot für das Bau- und Ausbaugewerbe wird ausgeweitet, so wird es unter anderem erstmals eine „Demonstration Area“ mit Vorführungen von Bau-Profis geben.

Unter den Unternehmen, die ihre Ausstellungsfläche bereits fest gebucht haben, sind langjährige Partner der „Bau“ wie: Assa Abloy, Bosch, Busch Jäger, Deutsche Steinzeug, Festool, Gira, Glas Trösch, Gretsch-Unitas, Hörmann, Hydro Building Systems (Wicona), Interpane, Klaus Multiparking, Merck, Metabowerke, Novoferm, Roma, Roto Frank, Teckentrup, Utzin Utz, Vaillant, Würth und viele mehr.

Ganz besonders erfreulich: Prominente Branchengrößen wie beispielsweise BASF, Lafarge, Steuler Fliesen (erstmals seit 2011 wieder auf der „Bau“) oder Ulma Architectural Solutions (Spanien) nutzen die „Bau“ wieder als Präsentations- und Geschäftsplattform.

Angesicht dieser breiten Unterstützung blickt Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, optimistisch auf die kommende „Bau“: „Wir freuen uns, dass die meisten unserer langjährigen Kunden in dieser schwierigen Zeit zu uns stehen und auch viele neue Aussteller ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft an die ,Bau‘ knüpfen. Die ,Bau‘ war für die Branche schon immer der Fels in der Brandung, gerade auch in stürmischen Zeiten wie nach der Finanzkrise im Jahr 2009. Wir werden alles daransetzen, unseren Kunden wieder ein einmaliges Messeerlebnis zu bieten, wie auch immer die Voraussetzungen im Januar 2021 sein werden.“

Dieter Schäfer, Chef der Deutschen Steinzeug und Vorsitzender des Ausstellerbeirats der „Bau“, erklärt stellvertretend für die Aussteller: „Wir stehen hinter der ,Bau‘, erst recht in dieser Situation. Es ist ganz wichtig, dass wir einen Anker haben, an dem wir uns ausrichten können und der für Aufschwung und Zuversicht steht. Dieser Anker war immer die ,Bau‘, so wird es 2021 wieder sein.“

Martin J. Hörmann, persönlich haftender Gesellschafter der Hörmann Gruppe und stellvertretender Vorsitzender des Ausstellerbeirats, erklärt: „Die Auswirkungen der Corona-Krise werden die Branche im kommenden Jahr erst richtig treffen. Deshalb wird die ,Bau‘ mit ihrer Strahlkraft zu Jahresbeginn für die Entwicklung der Auftragslage ganz entscheidend sein. Viele Unternehmen verknüpfen mit der Messe im Januar die Hoffnung auf einen Schub. Die ,Bau‘ hat oft genug bewiesen, dass sie diesen Anstoß geben kann. Deshalb ist es wichtig, dass die Branche der Messe den Rücken stärkt.“

Auch Christian Mettlach, Projektleiter Messen Hydro Building Systems (Wicona), setzt wieder große Hoffnungen in die Messe. „Die ,Bau‘ ist und bleibt für Wicona das absolute Branchen-Highlight. Sie bietet die ideale Plattform, um unsere Kunden – Metallbauer, Architekten/Planer und Projektentwickler – persönlich zu treffen und über unsere Produktneuheiten zu informieren. Wir freuen uns schon jetzt sehr auf die Messe und viele spannende Gespräche.“

Auch Architekten und Planer hoffen auf die „Bau“, wie Thomas Welter, Bundesgeschäftsführer im Bund Deutscher Architekten, BDA, erläutert: „Die Mitglieder des Bundes Deutscher Architekten BDA schauen mit Zuversicht auf die ,Bau‘ im Januar 2021. Als internationale Leitmesse und als positives Zeichen, dass Großveranstaltungen auch mit Anforderungen des Infektionsschutzes in Einklang gebracht werden können, ist die ,Bau‘ 2021 am besten geeignet, der Branche insgesamt wieder positive Dynamik zu geben und vor allem wichtige Themen der Architektur und Stadtplanung rund ums Bauen konsequent und zukunftsorientiert aufzugreifen.“

Auch das mittelständische Handwerk hat hohe Erwartungen. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, ZDB, erklärt: „Unsere Mitglieder rechnen trotz der aktuellen Situation fest mit der ,Bau‘ 2021. Diese einmalige Plattform bietet der mittelständischen Bauwirtschaft die Chance, das Geschäft für 2021 anzukurbeln. Gerade nach dem jetzigen Krisenjahr kommt der Weltleitmesse der Branche daher eine herausragende Rolle zu. Den ZDB und die ,Bau‘ verbindet eine langjährige Partnerschaft, weshalb wir natürlich auch 2021 wieder auf der Messe präsent sein werden.“

Mirko Arend, Projektleiter der „Bau“, zieht folgendes Resümee: „Alles in allem sind wir, was Buchungszahlen und Vorbereitung angeht, auf einen annähernd vergleichbaren Stand wie vor zwei Jahren. Das gibt uns ein gutes Gefühl, dass auch die Messe 2021 ähnlich erfolgreich sein wird wie die Vorgängerveranstaltung. Nach dem Corona-Shutdown ist die Erwartungshaltung der Branche zurecht größer denn je.“

Viele Deutsche wollen auf „Sparkurs“ gehen

Laut einer aktuellen GfK-Studie zur Konsumentenstimmung in der COVID-19 Epidemie glauben 33 Prozent der Befragten in Deutschland, dass sich ihre finanzielle Situation in den nächsten zwölf Monaten verschlechtern wird. Dies hat natürlich auch Einfluss auf ihr zukünftiges Konsumverhalten: Während ein Viertel auf ihren geplanten Urlaub verzichtet, wollen beispielsweise sieben Prozent den Kauf von Kleidung, Autos und Luxusgütern verschieben. GfK-Experten gehen davon aus, dass Verbraucher in Zukunft noch bedarfsorientierter einkaufen werden und digitale Services weiter an Bedeutung gewinnen.

Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen zur Eindämmung des Virus haben die Verbraucherstimmung im April schwer getroffen. Das zeigt nicht nur das GfK Konsumklima, sondern auch die aktuelle GfK-Studie „COVID-19 Consumer Pulse“. Laut Befragung (24. bis 26. April) gehen 33 Prozent der Deutschen davon aus, dass sich die finanzielle Situation ihres Haushaltes in den nächsten zwölf Monaten verschlechtern wird. Ein Drittel gibt an, in Zukunft weniger Geld für den Kauf langlebiger Produkte, wie z.B. Möbel, Autos oder Fernseher ausgeben zu wollen. 26 Prozent der Befragten verzichten beispielsweise auf den geplanten Urlaub, acht Prozent auf den Kauf von Möbeln und sieben Prozent wollen den Kauf von Kleidung, Autos und Luxusgütern wie Uhren und Schmuck verschieben.

In der ersten Phase der Krise, der Panikphase, haben die Menschen vor allem das gekauft, was sie unbedingt benötigten: Ausstattung für das Homeoffice wie Monitore oder Webcams, Kühl- und Gefriergeräte für die Lagerung von Lebensmitteln.

In der zweiten Phase, der Anpassungsphase an die neue Situation, haben sich die Bedürfnisse der Verbraucher erneut verschoben. Produkte im Bereich Home Entertainment, wie Spielekonsolen oder Gaming Computer wurden stark nachgefragt, um das Leben zu Hause angenehmer zu gestalten. Jetzt beginnt die langsame Öffnung der stationären Geschäfte, was erneut starke Veränderungen im Kaufverhalten erwarten lässt.  

Petra Süptitz, GfK-Expertin im Bereich Consumer Insights erläutert: „Wir gehen davon aus, dass die Verbraucher in nächster Zeit sehr bedarfsorientiert einkaufen werden. Aufgeschobene und weiterhin notwendige Käufe werden nachgeholt. Darunter auch Produkte, die stärker an den stationären Handel gebunden sind, wie zum Beispiel beratungsintensive Elektrogroßgeräte wie Einbaugeräte, aber auch Smartphones, Fernseher, höherwertige Elektrokleingeräte wie Kaffeevollautomaten oder auch Babyausstattung.“

Im April haben laut GfK 70 Prozent der Befragten hierzulande Produkte online eingekauft. In der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen waren es sogar 81 Prozent. Dieser Trend wird sich in vielen Warengruppen fortsetzen. Weitere Online-Käufe planen die Deutschen zum Beispiel bei Elektronikartikeln oder Gartenwerkzeugen. GfK-Daten aus China zeigen, dass sich der stationäre Handel nach Ende der Krise zwar langsam erholt, aber nach wie vor 23 Prozent unter dem Vorjahr liegt (Stand: Kalenderwoche 17). „Das neue ‚Normal‘ wird durch ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld und knappere Verbraucherbudgets gekennzeichnet sein. Darauf werden sich Händler und Hersteller einstellen müssen“, ergänzt Süptitz.

Vom stationären Handel wird die Einhaltung von Hygienekonzepten erwartet. Außerdem müssen neue und auch digitale Angebote wie zum Beispiel Click & Collect, Online-Beratung, Lieferservices oder verschiedene Zahlungsmethoden geschaffen sowie kreative Konzepte, die auf die Bedürfnisse der Verbraucher einzahlen, fortgesetzt werden.

Süptitz weiter: „Große Chancen bieten sich Händlern, wenn sie verstärkt digitale Apps und Medien zur Kundenkommunikation nutzen. Eine Möglichkeit könnte beispielweise sein, den Verbraucher kontinuierlich über Zeiten mit wenig Kundschaft bzw. Stoßzeiten zu informieren, sodass beim Einkaufen die Abstandsregeln besser eingehalten werden. So kann die Krise auch eine Chance sein, um Geschäftsmodelle und Konzepte neu zu überdenken.“

Ziel der GfK COVID-19 Consumer Pulse Studie ist die Beobachtung von Verhaltens-, Lebensstil- und Stimmungsänderungen der Verbraucher vor dem Hintergrund der COVID-19-Epidemie in Deutschland. Dazu wurden 500 Personen ab 16 Jahren wöchentlich online befragt. Falls nicht anders ausgewiesen beziehen sich die Ergebnisse in dieser Pressemitteilung auf den Befragungszeitraum 24. bis 26. April 2020.

Jedes zweite Verbands-Unternehmen produziert Schutzmasken – 22 Millionen pro Woche – Lage trotzdem desaströs

Aufgrund der Corona-Pandemie ist mittlerweile fast jedes zweite Unternehmen der deutschen Textil- und Modeindustrie in die Versorgungslücke bei Schutzmasken gesprungen. Laut einer aktuellen Umfrage des Gesamtverbandes Textil+Mode beträgt die Produktion rund 22 Millionen Masken pro Woche. So wurden in der letzten Aprilwoche 2,5 Millionen FFP-Masken, 7,5 Millionen OP-Masken sowie rund zwölf Millionen Mund-Nase-Masken, sogenannte Alltagsmasken, von den mittelständischen Unternehmen gefertigt.
„Trotz der enormen wirtschaftlichen Probleme sind fast die Hälfte unserer Unternehmen in die Maskenproduktion eingestiegen, um ihren Beitrag für den Gesundheitsschutz zu leisten. Es ist beeindruckend, wie schnell unsere Unternehmen trotz aller Probleme neue Lieferketten aufgebaut, Produkte entwickelt und zum Teil auch für den medizinischen Gebrauch zertifiziert haben“, erklärt Hauptgeschäftsführer Dr. Uwe Mazura (Foto). „Die Produktionszahlen bei Masken dürfen allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Lage in der Textilindustrie durch den Shutdown als desaströs bezeichnet werden muss. Viele Unternehmen kämpfen um ihre Existenz und wissen nicht, wie sie über die nächsten Wochen kommen sollen.“

Rund 80 Prozent der Unternehmen haben Kurzarbeit beantragt und ein Drittel befürchtet, in diesem Sommer Pleite zu gehen, falls die Wirtschaft nicht rasch wieder anläuft. Größte Probleme für die Unternehmen sind Stornierungen, Probleme mit den Lieferketten und Liquiditätsengpässe. Zwar wurde die Mittelstandslücke bei den KfW-Corona-Krediten geschlossen, viele Unternehmen berichten allerdings über Probleme bei der Kreditbeantragung und den Vergabe-Bedingungen.

„Wir haben der Bundesregierung und den Ministerpräsidenten der Länder einen Plan für einen Re-Start unterbreitet. Mit konkreten Anti-Corona-Maßnahmen können wir das Wirtschaftsleben in Deutschland jetzt wieder hochfahren. Dazu leistet die deutsche Textil- und Modeindustrie mit der Maskenproduktionen einen wichtigen Beitrag“, führt Dr. Mazura fort. „Wir müssen den Stillstand überwinden und die Ärmel wieder hochkrempeln, damit nicht reihenweise mittelständische Unternehmen in Deutschland von der Landkarte verschwinden. Gerade jetzt zeigt sich, wie wichtig es ist, eine eigene Industrie in Deutschland zu haben.“

Neue Broschüre für den Bereich Funktionstüren

Ganz gleich ob Neubau oder Sanierung/Modernisierung, Lebo bietet für jeden Bereich des Hauses die richtige Tür: Ob normale Innentüren, einbruchhemmende Türelemente mit Widerstandsklasse RC2 und RC 3 für den Wohnungs- oder Kellerabschluss, feuerhemmende Türen für den Heizungskeller oder Schallschutztüren für mehr Ruhe. Funktionstüren von Lebo sorgen dafür, das eigene Zuhause sicher und komfortabel zu gestalten.

Auch in Objekten wie Mehrfamilienhäusern, Hotels, Kindertagesstätten, Seniorenheimen oder Krankenhäusern, wo baurechtliche oder gesundheitliche Vorschriften den Einsatz von Spezialtüren vorschreiben sind Funktionstüren von Lebo laut Hersteller die perfekte Wahl.

In einem neuen Prospekt stellt Lebo verschiedene Wohn- und Objektsituationen dar und zeigt – unter Berücksichtigung der entsprechenden Anforderungen – für welche Bereiche sich ein Augenmerk für den Einsatz zusätzlicher Funktionen bei Türelementen lohnt.

Dabei wurde in der Broschüre insbesondere Wert auf die leichte Verständlichkeit für Fachhandel und Endkunden gelegt. Beispiel-Grundrisse einzelner Objekte zeigen den Einsatz verschiedener Türelemente. Mittels zugehöriger Übersicht lassen sich Tür-Typen und mögliche Upgrades ablesen.

Lebo bietet darüber hinaus weitere, umfangreiche Ausstattungsmöglichkeiten für Funktionstüren, möchte mit der neuen Broschüre aber auch solchen Fachhändlern einen Einstieg für die Beratung ermöglichen, die sich bisher aufgrund der Komplexität nicht an das Thema „Funktion“ herangetraut haben.

Türen aus Glas, harmonisches Zubehör wie Designbänder oder Türgriffe liefert Lebo aus einer Hand auf Wunsch gleich mit. Ebenso die präzisen Rosettenbohrungen, damit die Montage vor Ort noch schneller erfolgen kann. Separate Kommissionierung je Auftrag, Online-Auftragsverfolgung und Direktlieferung zur Baustelle runden den Service des Bocholter Herstellers perfekt ab.

Für den professionellen Einstieg bei der Objekt-Beratung offeriert Lebo seinen Händlern außerdem neue Musterkoffer. Persönlichen Support leistet das Vertriebsteam vom Außen- und Innendienst. Hier geht es direkt zu Broschüre: www.lebo.de/documents/20147/50985/LEBOdoors_Funktionstuerenbroschuere.pdf

Umsatzsteigerung und mehr Marktanteile

Einen Rekordumsatz in Höhe von 605,7 Millionen Euro erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 die Einhell Germany AG und erfüllte damit die Umsatzprognose zu Beginn des Jahres. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen lässt sich eine Prognose für das Geschäftsjahr 2020 nur schwer abschätzen. Zum jetzigen Zeitpunkt wird davon ausgegangen, dass Einhell auch im Jahr 2020 weiterhin profitabel sein wird. Auch der Aufbau der Marke Einhell wird darüber hinaus eine wichtige Rolle spielen.

Der Einhell Konzern hat 2019 einen Konzernumsatz in Höhe von 605,7 Millionen Euro (Vorjahr: 577,9 Mio. Euro) erreicht. Die entspricht einer Steigerung von knapp fünf Prozent. Das Ergebnis vor Ertragssteuern betrug 32,5 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie reduzierte sich, trotz steigendem Umsatz, von 6,9 Euro auf 6,4 Euro.

Die Einhell Germany AG verfolgt grundsätzlich das Ziel eines nachhaltigen, profitablen Wachstums bei Umsatz und Gewinn. Die mittel- und langfristigen strategischen Ziele werden vom Vorstand und den Führungskräften jährlich überprüft und bei Bedarf adaptiert.

Auch aktuelle Marktdaten bestätigen das positive Wachstum. So konnte Einhell aufgrund seiner konsequenten Produktentwicklungs- und Sortimentspolitik den Marktanteil deutlich steigern. Neben den Wettbewerbern Bosch und Makita gehört Einhell nun auch unter die Top Drei der meist verkauften Stückzahlen im Bereich Power Tools. Bei den kabellosen Gartengeräten belegt Einhell sogar Platz Eins, noch vor Gardena und Bosch.

Im ersten Halbjahr 2019 konnte der Markteintritt in die USA gemeinsam mit einem US-amerikanischen Partner, der bereits am DIY Markt etabliert ist, vollzogen werden. Bei erfolgreicher Zusammenarbeit besteht für die Einhell Germany AG das vertragliche Recht auf Kauf von Anteilen an der Einhell USA.

„Dies entspricht unserem seit vielen Jahren erfolgreich praktizierten Vorgehen zur Erschließung neuer Märkte. Wir sind überzeugt davon, dass wir am US-Markt erfolgreich Fuß fassen und dass wir das bietende Marktpotenzial gewinnbringend für uns nutzen können“, so Vorstandsvorsitzender Andreas Kroiss.

Ein weiteres Highlight war die Eröffnung der Einhell Welt im Sommer 2019 nach 18-monatiger Bauzeit. Das 1700 Quadratmeter große Gebäude beinhaltet neben einem Ausstellungsraum, der die Vielfalt des Einhell Sortiments zeigt, auch mehrere Meeting- und Büroräume. In den Vorführwerkstätten und auf dem Outdoor Testgelände können sich Kunden von der Qualität der Einhell Geräte überzeugen.

Der weitere Ausbau der Marke Einhell steht auch die nächsten Jahre im Fokus. Die erfolgreiche internationale TV-Kampagne von 2019 wird auch 2020 in Deutschland und Österreich fortgesetzt. Weitere Länder sind bereits angedacht.

Darüber hinaus wird die Kooperation mit BMW i Motorsport im Rahmen der Formel E weiter intensiviert, da der Themenmatch von E-Mobilität und Akku-Kompetenz perfekt ist und auf die internationale Wahrnehmung der Marke Einhell einzahlt.

Die Erweiterung des Logistikzentrums in Landau/Isar ist ebenso für das laufende Geschäftsjahr geplant. Der erste Teil, der Neubau eines Wareneingang-Terminals, wird noch in diesem Jahr fertig gestellt. Der zweite Projektabschnitt beinhaltet ein neues hochmodernes Hochregallager und Lagerverwaltungssystem.

Mit Blick auf das Gesamtjahr 2020 sind aus heutiger Sicht die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise schwer abzuschätzen. Die Auswirkungen auf den Konzernumsatz und das Konzernergebnis hängen stark von den staatlichen Maßnahmen und Beschränkungen in den verschiedenen Ländern ab, in denen der Einhell-Konzern tätig ist.

Es wird jedoch aus heutiger Sicht fest davon ausgegangen, dass der Konzern trotz der erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona in jedem Fall auch im Jahr 2020 weiterhin profitabel sein wird. Im ersten Quartal 2020 entwickelte sich der Umsatz des Einhell-Konzerns überwiegend sehr gut. Lediglich in der zweiten Hälfte des Monats März waren die Umsätze wegen der Schließungen in einigen Ländern rückläufig. Die Auswirkungen auf den Umsatz sind – auch aufgrund unterschiedlicher Anteile des E-Commerce – in den jeweiligen Ländern sehr verschieden. Nach den vorläufigen Zahlen beträgt der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2020 etwa 154 Millionen Euro und liegt damit lediglich leicht unter dem Umsatzniveau des Vorjahres.

Legt die Bilanz des Jahres 2019 vor

Das Statistik-Büro des italienischen Verbandes Acimall stellt die Bilanz der Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen des Landes vor. „Nie zuvor war es so wichtig, die wirtschaftliche Lage der durch uns vertretenen Branche zu verstehen“, so Dario Corbetta, der Leiter von Acimall, dem Arbeitgeber-Dachverband der Branche. „Uns erwartet eine Saison, in der es starke Nerven und eine zentrale Wirtschaftspolitik braucht, die so stark ist und gute Ansätze bietet wie nie, denn ohne sie wäre der Preis, den die Branche der Holzbearbeitungsmaschinen zu bezahlen hat, wohl immens. Wie unser Statistikbüro hervorgehoben hat, müssen wir zu den Auswirkungen durch Covid-19 leider ein Geschäftsjahr 2019 summieren, in dem der Sektor einen deutlichen Rückgang hinzunehmen hatte, also sind wir jetzt noch stärker gefordert, um wieder auf das Niveau vom Zeitraum 2016-2018 zu kommen”.
Die italienische Branche der Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen und Werkzeug hat im Jahr 2019 einen Umsatz von 2.266 Millionen Euro erwirtschaftet, verglichen mit 2018 ein Rückgang um 9,9 Prozent. Nach einem ersten „akzeptablen“ Verlauf kam es zu signifikanteren Einbrüchen, von welchen alle großen internationalen Akteure betroffen waren, allen voran Deutschland.
2019 schrumpften die Exporte um acht Prozentpunkte, wobei die Kernmärkte im Wesentlichen standhielten. Glücklicherweise genießt Italien ein gutes Export-Netzwerk, wobei in einigen Märkten erhebliche Probleme zu spüren waren. Der Rückgang des Binnenmarkts betrug 13,5 Prozent, eine Umkehr des Trends, der in den letzten fünf Jahren stets positive Zeichen setzte, nicht zuletzt durch die steuerlichen Anreize, mit denen viele italienische Unternehmen im Zeitraum 2016-2018 ihren Maschinenpark erneuern konnten, in den Folgejahren aber unweigerlich zu rückläufigen Käufen führte.

Noch gravierender trifft es mit einem Minus von 17 Prozent den Import, während sich die Handelsbilanz auf stattliche 1,4 Milliarden Euro beläuft. Einmal mehr bestätigt die Branche der italienischen Holzbearbeitungstechnologie ihre starke Ausrichtung auf den Export und trägt damit maßgeblich zur aktiven Handelsbilanz Italiens bei.
Gegen den Trend konnte der Zielmarkt Frankreich um fünf Prozentpunkte zulegen und damit einen Umsatz von 110 Mio. Euro verantwortet. Die Exporte nach Deutschland sangen um 9,3 Prozent auf ein Volumen von 102 Mio. Euro und der Absatz nach Polen brach um 20 Prozent ein. Der Export nach Spanien gab um 8,9 Prozent und ins Vereinigte Königreich um 13 Prozent nach. Besonders zu erwähnen sind Russland und die Türkei: das seit Jahren wegen Devisenspannungen und Kreditschwierigkeiten hinkende Russland lässt um weitere 9 Prozent nach und erreicht 38 Mio. Euro.Der Export in die Türkei gab sogar um um 50 Prozent nach und hatte 2019 ein Volumen von 100 Mio. Euro. Die USA bleiben der wichtigste Absatzmarkt mit einem Umsatz von 200 Mio. Euro, gab aber auch um fünf Prozent nach. In Südamerika setzte sich der Negativtrend in Argentinien fort und sank um 50 Prozent auf sechs Mio. Euro. Brasilien dagegen hat im vergangenen Jahr 30 Prozent mehr investiert und damit ein Umsatzvolumen von 20 Mio. Euro erreicht.
Der Gesamtmarkt Naher Osten erreichte ein Umsatzvolumen von 33 Mio. Euro, also 14 Prozent weniger als 2018. Der Ferne Osten wird von China dominiert. Hier konnten die italienischen Hersteller 63 Mio. Euro umsetzen. Das sind 17,4 Prozent weniger als 2018. Dieser Rückgang verdient besonderes Augenmerk, da die italienischen Unternehmen zunehmend Schwierigkeiten mit der Internationalisierung zeigen. Auch die immer weiter steigende Kompetenz der lokalen Maschinenbauer führt zu einer Verringerung der Marktnischen, von denen ausländische Produzenten profitieren können. Hinzu kommen die Zölle, die schwer auf der asiatischen Möbelindustrie lasten und somit die Nachfrage nach Holzbearbeitungsmaschinen negativ beeinflussen. 
In Australien sind sie Einkäufe von italienischen Holzbearbeitungsmaschinen 2019 um 38 Prozent auf 20 Millionen Euro geschrumpft. Allerdings gelten hier wie für Polen und andere Länder extrem starke Zahlen aus 2018, die im Anschluss zu einer schlichten Normalisierung des Markts geführt haben.