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Autor: Möbelfertigung

Bonner Startup ist seit gestern online

Wer sich von seinen alten Schränken, seinem Sofa oder seiner Küche trennen möchte, kann seine Möbel ab sofort mit ein paar Mausklicks im Internet verkaufen: Das Bonner Startup „WirKaufenIhreMoebel.com“ ist seit gestern online und im gesamten Raum Bonn und Rhein-Sieg-Kreis aktiv. Nutzer können ihre Möbelstücke einreichen und bekommen innerhalb von 24 Stunden ein verbindliches Kaufangebot.
Geschäftsführer Philip Lemmerz: „Gute, gebrauchte Möbel einfach und seriös zu kaufen oder verkaufen ist aktuell schwer möglich. Verkäufer finden oft keine Abnehmer, müssen lange auf Interessenten warten oder bekommen keine zuverlässigen Angebote. In der Folge werden viele gute Möbel der Einfachheit halber entsorgt. Das ist schade – und da möchten wir ansetzen.“

Der Prozess bei „WirKaufenIhreMoebel.com“ soll daher in drei möglichst einfachen Schritten ablaufen: Verkäufer finden auf der Webseite ein Formular, in dem sie alle Daten zum Möbelstück samt Bildern hochladen können. Das Team von „WirKaufenIhreMoebel.com“ begutachtet die Daten und macht innerhalb von 24 Stunden ein verbindliches Kaufangebot. Entscheidet sich der Verkäufer dann dazu, das Angebot anzunehmen, wird ein Abholtermin vereinbart, an dem geschulte Möbelmonteure das Mobiliar abholen. Den vereinbarten Preis bekommt der Verkäufer direkt vor Ort in bar ausbezahlt.

Die Möbel werden im Anschluss in Second-Hand-Kaufhäusern und online angeboten. „So stellen wir sicher, das gute Möbel weiterhin genutzt werden und nicht im Müll landen“, sagt Philip Lemmerz. Ein Anbieter, der den Verkauf von Möbeln online und mit wenigen Klicks ermöglicht, sei in der Region einzigartig. „Wir sind sehr gespannt, wie viele Menschen aus der Region unseren Service testen und nutzen möchten.“

Neuausrichtung: Konzentration auf Handwerk und Handel – Markenauftritt überarbeitet

Die Hain Naturböden GmbH richtet sich vertrieblich und strategisch neu aus. Die 100-prozentige Tochter der Meisterwerke Schulte GmbH setzt unter Geschäftsführer Tomas Schwab, der die Leitung des Unternehmens zum 1. August 2019 übernommen hatte, neue Schwerpunkte. „Wir wollen das Profil der Marke Hain schärfen und so den weiteren vertrieblichen Erfolg unserer Parkettmanufaktur sichern“, erklärt Schwab. „Ganz zentral ist für uns dabei die absolute Konzentration auf die Bereiche Handwerk und Handel. Wir haben uns vollständig aus dem Direktverkauf zurückgezogen.“  Bereits zum 1. Januar 2020 wurden die Showrooms in München und Taufkirchen geschlossen sowie der Verkauf an Endkunden am Standort Rott am Inn eingestellt. Meisterwerke-Geschäftsführer Ludger Schindler ergänzt: „Mit der Neuausrichtung und Fokussierung unseres Tochterunternehmens schaffen wir für bestehende und zukünftige Kunden in Handwerk und Handel einen beständigen, zuverlässigen und erfolgreichen Partner für absolute Premium-Parkettprodukte.“

Die vertriebliche Neuausrichtung führte auch zu einer Anpassung bzw. Straffung des weiterhin vielfältigen Sortiments. Fünf Kollektionen (von der „Castello XXL-Diele“ bis zum „Fino-Fischgrät“) im Basissortiment stehen in fünf Farbfamilien aus insgesamt 35 modernen Parkettfarben zur Verfügung. „So stellen wir einen optimierten Produktionsablauf sicher, um die auftragsbezogene Fertigung schnell und zielgerichtet durchführen zu können“, erklärt Tomas Schwab, „natürlich nach wie vor in Manufakturqualität.“ Zusätzlich zum definierten Basissortiment seien auch weiterhin individuelle Einzelanfertigungen möglich.

Im Zuge der Neuausrichtung wurde auch der Markenauftritt grundlegend überarbeitet. Die hochwertigen Manufakturprodukte werden jetzt durch ein behutsam modernisiertes Logo repräsentiert, das in Farbwelt und Gestaltung die bayerische Herkunft der Hain Naturböden aufgreift. Die neue Bildsprache wirkt gleichzeitig modern und heimatverbunden und zahlt auf den Manufakturcharakter der vielfältigen Hain-Produkte ein. „Wir sind uns sicher, damit eine neue emotionale Marken- und Bildwelt geschaffen zu haben, die die Hochwertigkeit und den Premium-Anspruch unserer Böden perfekt transportiert“, so Schwab.

Rekordumsatz von 14,3 Mrd. Euro in 2019 – E-Business legt im ersten Quartal um 9,5 Prozent zu – Wandel vom Händler zum Hersteller wird forciert

Die Würth-Gruppe nutzt das Potenzial der Multikanalstrategie und ist damit auch unter der Corona-Pandemie zuverlässiger Partner des Handwerks und der Industrie. Die Chancen und Möglichkeiten stellt der Konzern auf der Bilanzpressekonferenz vor. „Diese Krise zeigt deutlich die Stärken und Chancen der Multikanalstrategie“, beschreibt Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, die Situation unter der Pandemie. „Wir haben alle zur Verfügung stehenden Kanäle, die mit den Kontaktbeschränkungen konform laufen, zusätzlich verstärkt. Jetzt zeigt sich, dass der Ausbau der Digitalisierungsprozesse in den letzten Jahren gerade auch in dieser Krisenzeit greift.“

Obgleich der Ausbruch der Corona-Pandemie die Entwicklung des Gesamtkonzerns natürlich beeinflusst, sieht sich das Unternehmen auf einem guten Weg: Im ersten Quartal 2020 verzeichnet die Würth-Gruppe ein Umsatzwachstum von 2,8 Prozent. „Doch selbstverständlich hat das Virus auch uns in Teilen schwer getroffen“, so Friedmann.

Vor allem die Gesellschaften in den von Covid-19 stark betroffenen Ländern wie Italien, Frankreich und auch Spanien bekamen die Auswirkungen zu spüren. Dennoch: Frankreich erzielte trotz komplettem Lockdown einen E-Business-Zuwachs im ersten Quartal 2020 von 29,1 Prozent, Italien lag ebenfalls bei fast 30 Prozent und in Österreich sowie weiteren Landesgesellschaften wurden die Click & Collect-Aufträge verdoppelt (Bestellung per App oder telefonisch und Abholung in Paketstationen vor der Niederlassung). Der Lockdown in nahezu ganz Europa führte bei Würth zu so gut wie keinerlei Auslieferungsengpässen.

In Deutschland konnte sich der Konzern mit einigen wenigen Einschlägen der Krise sehr gut entgegenstellen. Der Elektrogroßhandel Deutschland konnte den Umsatz im ersten Quartal 2020 sogar um 9,2 Prozent steigern. Lediglich die im automobilnahen Bereich tätigen Gesellschaften mussten in Kurzarbeit gehen.

Auch die Umsätze der Adolf Würth GmbH & Co. KG entwickeln sich unter den gegebenen Umständen sehr gut, da das Handwerk so gut wie durchgängig arbeiten konnte. Im ersten Quartal 2020 verzeichnet das Unternehmen einen Umsatzzuwachs von 7,6 Prozent. Das Mutterunternehmen des Konzerns nutzte den Multikanalvertrieb und bot den Kunden zu jeder Zeit Versorgungssicherheit. „Wir sind froh, dass wir unsere Handwerker zuverlässig mit Material versorgen können. Das Handwerk hat aufgrund seiner Systemrelevanz seit Ausbruch der Krise fast durchgehend gearbeitet und trägt entscheidend dazu bei, dass die Infrastruktur und der Betrieb in wichtigen Versorgungseinrichtungen oder auch die Instandhaltung von Krankenhäusern gewährleistet bleiben. In vielen Einrichtungen finden derzeit Umbaumaßnahmen statt, um der Thematik Abstandshaltung und Hygiene Rechnung zu tragen“, erklärt Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG, die Situation.

Der Multikanalvertrieb bei Würth basiert auf dem persönlichen Kontakt über den Außendienst, die Niederlassungen– allein in Deutschland sind es über 530, weltweit rund 2.200 – und den Onlinekanälen wie E-Shop und Würth-App bis hin zum E-Procurement. Die Bedeutung dieser digitalen Vertriebswege hat während der Krise stark zugenommen: Auf den Webseiten der Adolf Würth GmbH & Co. KG gehen beispielsweise pro Minute rund 700 Suchanfragen ein, im Monat loggen sich rund 400.000 Kunden im Onlineshop und der Würth-App ein. Im März, bei Ausbruch der Krise in Deutschland, hat der E-Business-Umsatz der Adolf Würth GmbH & Co. KG um 27 Prozent zugelegt. Auch die Möglichkeiten der Onlinetools als Informationskanal werden intensiv genutzt: Über E-Mails, Social Media und die Website sind die Kunden über Produktverfügbarkeiten und Erreichbarkeit von Außendienst und Niederlassungen immer auf dem aktuellsten Stand.

Die Würth-Gruppe verfügt über eine konstante finanzielle Stabilität: Das Eigenkapital der Würth-Gruppe stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 7,4 Prozent auf 5,55 Mrd. Euro – ein Plus von 382 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote liegt damit zum Jahresende bei 44,0 Prozent (2018: 47,1 Prozent). Die Ratingagentur Standard & Poor´s bestätigte 2019 erneut das Rating der Würth-Gruppe mit A/outlook stable. Das oberste Gebot der aktuellen Stunde ist die Sicherung der Liquidität. Die Liquiditätsreserven der Würth-Gruppe belaufen sich per Ende April 2020 auf über 800 Mio. Euro und bestehen aus liquiden Mitteln von über 400 Mio. Euro und der bis 2023 fest zugesagten, nicht ausgenutzten Kreditlinie im Umfang von 400 Mio. Euro.

Für 2019 meldet der Konzern einen neuen Rekordumsatz: 14,3 Mrd. Euro (Vorjahr: 13,6 Mrd.) erzielte der Weltmarktführer im Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial, was einem Wachstum von 4,8 Prozent entspricht.

Trotz der schlechteren Entwicklung in der Würth-Gruppe Deutschland (+2,2 Prozent) aufgrund der Abkühlung in der Automobilindustrie hat sich der Umsatz über den Multikanalvertrieb im Bereich E-Business erhöht: Der E-Business-Umsatz wuchs überproportional und liegt bei 2,6 Mr. Euro. Damit hat sich der Anteil am Konzernumsatz auf 18,3 Prozent erhöht.

Das Betriebsergebnis liegt mit 770 Mio. Euro unter dem Vorjahr (2018: 870 Mio. Euro). Die unter Druck geratene Rohertragsmarge ist unter anderem ausschlaggebend für diesen Rückgang. Die steigenden Einkaufspreise konnten nicht eins zu eins an die Kunden weitergegeben werden. Darüber hinaus gab es Einflüsse aus weiteren Investitionen in die Geschäftsmodelle und aus IFRS 16.

Die Zahl der Beschäftigten hat sich 2019 von 77.080 um 1.606 auf 78.686 erhöht, eine Steigerung um 2,1 Prozent. In Deutschland arbeiten 24.344 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was einer Steigerung zum Vorjahr von 2,4 Prozent entspricht. Im Außendienst beschäftigt der Konzern 33.979 Mitarbeiter (2018: 33.218). Durch Akquisitionen kamen 996 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinzu.

Die Adolf Würth GmbH & Co. KG erwirtschaftete 2019 mit 7.418 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 2,09 Mrd. Euro inklusive konzerninterner Umsätze und erreichte damit einen historischen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte: über zwei Milliarden Euro Umsatz. Das war insofern besonders erfreulich, als die Keimzelle des Konzerns und damit die komplette Würth-Gruppe 2020 ihr 75-jähriges Bestehen feiert.

Mit einem Investitionsvolumen von 705 Mio. Euro lag der Schwerpunkt der Investitionen der Würth-Gruppe 2019 auf dem Ausbau von IT-Infrastruktur und Lagerkapazitäten für die Vertriebsgesellschaften sowie in den Bereichen Produktionsgebäude, technische Anlagen und Maschinen für die Produktionsgesellschaften. Auch 2019 wurden die Investitionen vollständig aus dem operativen Cashflow finanziert.

Einer Krise dieses Ausmaßes war der Konzern in der 75-jährigen Unternehmensgeschichte noch nie ausgesetzt. Die Covid-19 Pandemie hat auf die komplette Weltwirtschaft gravierende Auswirkungen. Die momentan volatile Lage der Weltwirtschaft lässt eine belastbare Prognose für 2020 nicht zu. Der Konzern geht davon aus, dass die Leistungsfähigkeit über die Multikanalstrategie und die Risikostreuung durch die internationale Aufstellung und die Diversifikation auf einem stabilen Niveau gehalten werden kann.

Über das neue Lager der Adolf Würth GmbH & Co. KG direkt an der A6/Gewerbepark Hohenlohe und in unmittelbarer Nähe zum Firmensitz schafft Würth eine eigene Hauptumschlagsbasis (HUB) – Sammel- und Knotenpunkt – für den Umschlag und die Zusammenfassung von Warenströmen zur Weiterverteilung in ganz Europa. Rund 20 Prozent aller Aufträge aus dem neuen Lager gehen direkt ins europäische Ausland: Bestückung der Lager von Würth Tochtergesellschaften, Sendungen direkt zu Endkunden, die im Ausland sitzen. Darüber hebt der Konzern die logistische Leistungsfähigkeit auf eine neue Ebene. Rund 300 Menschen werden im Zweischichtbetrieb in dem neuen Logistikkomplex arbeiten. „Das neue Umschlaglager im Gewerbepark Hohenlohe direkt an der A6 geht planmäßig in Betrieb. Die Planung des Innovationszentrums ist in vollem Gange. Damit sind wir insbesondere für die Zeit nach der Pandemie gut gerüstet“, kommentiert Friedmann.

Für die Zukunft setzt der Konzern auf seine Innovationsstrategie – den Wandel vom Händler zum Hersteller. Das Ohr immer direkt am Markt beim Kunden: Über das große Netz an Außendienstmitarbeitern und Niederlassungen fließt das Knowhow aus dem Handwerk direkt in die Entwicklung der Produkte ein. In den zurückliegenden zwölf Monaten wurde auf dem Campus am Stammsitz des Konzerns in Künzelsau der Bereich Forschung und Entwicklung bereits deutlich ausgebaut und zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Über Mechatronik-Labore und Prüffelder wurden weitere Kompetenzen erschlossen.

Die Investitionen in die Herstellerkompetenz und Innovationsprojekte am aktuellen Entwicklungsstandort gehen zukunftsgerichtet weiter, auch wenn sich die Fertigstellung des neuen Innovationszentrums aufgrund der aktuellen Situation etwas verzögern wird. In der Endausbaustufe werden dort rund 250 Menschen beschäftigt sein. Schon jetzt arbeiten Entwicklungsteams aus den Kompetenzbereichen Mechatronik, Befestigungstechnik, Werkzeuge, technischer Chemie und Maschinen intensiv an der Umsetzung der Innovationsstrategie: Mitarbeiter aus dem Bereich Forschung und Entwicklung der Adolf Würth GmbH & Co. KG und aus den Konzern-Tochtergesellschaften, die im produzierenden Bereich tätig sind sowie externe Forscher. Durch die Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie KIT und den Universitäten Stuttgart und Innsbruck entsteht ein Cluster aus Wissen und Knowhow.

Aktualisierter Überblick über Messeverschiebungen und -ausfälle

Aufgrund des Coronavirus haben inzwischen zahlreiche Branchenmessen, nicht mehr nur in Asien, sondern auch in Italien und Deutschland, ihre Termine verschoben. Um den Überblick zu behalten, listet „möbelfertigung.com“ hier die aktualisierten Daten (Stand: 7. Mai 2020) noch einmal auf*:

– „Light + Building“, Frankfurt am Main: Entfällt im Jahr 2020 (ursprünglich 08.-13.03.2020/27.09.-02.10.2020)
– „SHK“, Essen: 01.-04.09.2020 (ursprünglich 10.-13.03.2020)
– „Holz-Handwerk“/“Fensterbau Frontale“, Nürnberg: Entfällt im Jahr 2020 (ursprünglich 18.-21.03.2020/16.-19.06.2020)
– „Grindtec“, Augsburg: 10.-13.11.2020 (ursprünglich 18.-21.03.2020)
– „Eisenwarenmesse“, Köln: 21.-24.02.2021 (ursprünglich 01.-04.03.2020)
– „Internationale Handwerksmesse“, München: 11.-14.03.2021 (ursprünglich 11.-15.03.2020)
– „Hannover Messe“, Hannover: Entfällt im Jahr 2020 (ursprünglich 20.-24.04.2020)
– „Paintexpo“, Karlsruhe: 12.-15.10.2020 (ursprünglich 21.-24.04.2020)
– „Logimat“, Stuttgart: Entfällt im Jahr 2020 (ursprünglich 10.-12.03.2020)
– „Interpack“, Düsseldorf: Entfällt im Jahr 2020 (ursprünglich 07.-13.05.2020)
– „Drupa“, Düsseldorf: Entfällt im Jahr 2020 (ursprünglich 16.-26.06.2020)
– „KPA “, Kunststoff Produkte Aktuell, Ulm: 23.-24.06.2020 (ursprünglich 10.-11.03.2020)
– „Stone+tec“, Nürnberg: Entfällt im Jahr 2020 (ursprünglich 17.-20.06.2020)
– „Küchenwohntrends“, München: Entfällt im Jahr 2020 (ursprünglich 5.-6.05.2020)
– „Surface Technology Germany“, Stuttgart: 27.-29.10.2020 (ursprünglich 16.-18.06.2020)
– „Salone del Mobile“/„Eurocucina“, Mailand/Italien: Entfällt im Jahr 2020 (ursprünglich 21.-26.04. bzw. 16.-21.06.2020)
– „Proposte“, Cernobbio/Italien: 23.-25.09.2020 (ursprünglich 27.-29.04.2020)
– „Xylexpo“, Mailand: 10.11.-13.11.2020 (ursprünglich 26.-29.05.2020)
– „Fimma – Maderalia“, Valencia/Spanien: neuer Termin Ende November (ursprünglich 02.-05.06.2020)
– „Miff“, Kuala Lumpur/Malaysia: 30.06.-03.07.2020 (ursprünglich 06.-09.03.2020)
– „Efe“, Kuala Lumpur/Malaysia: 27.-29.08.2020 (ursprünglich 09.-12.03.2020)
– „Design Shanghai“, Shanghai/China: 26.-29.05.2020 (ursprünglich 12.-15.03.2020)
– „Ciff“, Guangzhou/China: 18.-21.07.2020 (ursprünglich 18.-21.03.2020)
– „CIFM“/„Interzum Guangzhou“, Guangzhou/China: 27.-30.07.2020 (ursprünglich 28.-31.03.2020)
– „Domotex Asia“/“Chinafloor“, Shanghai/China: 31.08.-02.09.2020 (ursprünglich 24.-26.03.2020)
– „Ifex“, Jakarta/Indonesien: neuer Termin noch nicht bekannt (ursprünglich 12.-15.03.2020)
– „VIFA-Expo“, Saigon/Vietnam: neuer Termin noch nicht bekannt (ursprünglich 11.-14.03.2020)
– „Sylva Wood“, Shanghai/China: 29.06.-01.07.2021 (ursprünglich 29.06.-01.07.2020)
– „Hanoi Wood“, Hanoi/Vietnam: 20.-22.01.2021 (ursprünglich 28.-30.04.2020)

* alle Angaben ohne Gewähr

„Spoga+Gafa“ 2020

Statement zum Messetermin im September

Vier Monate vor dem Start der spoga+gafa geben die Macher einen Einblick in die Umstände, die die „Spoga+Gafa“ auf ihrem Weg hin zum ersten Messetag 2020 begleiten. „Wir planen die größte Garten-Lifestylemesse der Welt weiter mit Hochdruck und trotz der angespannten Lage können wir einen ausgezeichneten Anmeldestand auf Vorjahresniveau zum jetzigen Zeitpunkt verzeichnen. Die Gartenbranche bereitet sich damit auf die Zeit nach der Corona-Krise und die Wiederaufnahme der Geschäfte vor“, teilen Catja Caspary, Geschäftsbereichsleiterin Messemanagement, und Director Stefan Lohrberg, in einem Schreiben an die Austeller und Partner der „Spoga+Gafa“ mit.

„Unser erklärtes Ziel ist es, die internationale Branche bestmöglich bei ihrer Rückkehr zur neuen Normalität zu unterstützen und ihr dabei die sichersten und verlässlichsten Möglichkeiten hier auf unserem Messegelände in Köln zu schaffen. Stand heute können wir somit sagen, dass die ,Spoga+Gafa‘ vom 6. bis 8. September in Köln stattfindet. Einige Aussteller und Besucher reagieren verständlicherweise verunsichert auf die Absage von endkundenorientierten oder sehr publikumsintensiven Veranstaltungen. So erreichten uns zum Beispiel zahlreiche Anfragen, nachdem das Oktoberfest 2020 leider abgesagt werden musste. Die ,Spoga+Gafa‘ unterscheidet sich als Fachmesse mit B2B-Orientierung und ihrer zu erwartenden Personendichte grundlegend von Sportereignissen, Volksfesten oder oft auch anderen B2B- und B2C-Messen. Die ,Spoga+Gafa‘ erwartet im September zirka 40.000 voll registrierte Eintritte, welche sich über drei Tage und 230.000 qm auf dem gesamten Gelände der Koelnmesse verteilen. Hier liegt der deutliche Unterschied zu vielen der abgesagten Veranstaltungen und bringt uns zum Beispiel in die Lage, einen gewünschten Mindestabstand zu wahren. Wir werden dieses in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik kommunizieren.“

Gemeinsam mit den Behörden und den messebegleitenden Partnern werden Kriterien und Maßnahmen festgelegt. Die genannten Maßnahmen umfassen angemessene Hygiene, Abstand der Akteure und den Austausch miteinander ebenso wie strenge Vorgaben für die Prozesse an den Eingängen, in den Hallen und auf den Ständen. Die Organisatoren setzen auf das professionelle Verhalten der Aussteller und Besucher, werden eine Vollregistrierung der Teilnehmer vornehmen und die Flexibilität und Größe des Geländes sowie die Möglichkeiten der digitalen Leitsysteme nutzen.

Die aktuelle Lage immer im Blick, bereitet sich die Koelnmesse damit auf eine erfolgreiche, in gut vier Monaten stattfindende „Spoga+Gafa“ vor. „Sollte diese aufgrund des Corona-Virus abgesagt werden, wonach es aktuell nicht aussieht, erstattet die Koelnmesse den Ausstellern und Besuchern die an die Koelnmesse geleisteten Zahlungen vollständig zurück. Sollte die Messe verschoben werden, erstattet die Koelnmesse den Ausstellern, die an dem neuen Datum nicht teilnehmen können, die an die Koelnmesse geleisteten Zahlungen vollständig zurück. Die Partner der Messe werden frühzeitig, unmittelbar zum Start des zweiten Halbjahres, über etwaige Tendenzen informiert. Wir können versichern, dass wir die Messe nur dann durchführen, wenn sie für alle Beteiligten die Chance hat, erfolgreich zu werden. Sollten wir also absehen können, dass zwar alle Aussteller kommen, ein relevanter Anteil unserer Besucher aber, ob aufgrund von Gefahren oder Verboten, im September fernbleibt, werden wir im Sinne aller Partner handeln und die Situation neu bewerten“, so Catja Caspary und Stefan Lohrberg abschließend.

„Imm cologne“/„LivingKitchen“

Vorbereitungen für 2021 laufen

Positive Perspektive: Die Vorbereitungen für die im Januar 2021 anstehenden Messen „Imm Cologne“ und „LivingKitchen“ laufen auf Hochtouren. „Als Leitmessen und offene Plattformen für internationale Geschäftskontakte werden sie entscheidend dazu beitragen, die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen“, zeigt sich Oliver Frese, Geschäftsführer der Koelnmesse, überzeugt. Trotz der Coronavirus-Pandemie mache sich in der Möbelbranche wieder vorsichtiger Optimismus breit. „Viele bauen auf eine starke ,Imm Cologne‘ in einem starken Markt Deutschland.“

Diese Aussagen unterstreicht die Koelnmesse auch mit einem Video.

Gemeinsam mit der Koelnmesse setzt auch der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) auf einen erfolgreichen Startschuss in das kommende Möbeljahr durch das Messedoppel. „Von den beiden Veranstaltungen versprechen wir uns wichtige Impulse für die heimischen Möbelhersteller, deren Absatz unter den Schließungen der Möbelhäuser infolge der Corona-Krise gelitten hat“, sagt VDM-Geschäftsführer Jan Kurth.

Mehr als 95 Prozent der Fläche bereits gebucht

Mitten in der gegenwärtigen Coronakrise erfährt die „Heimtextil“ für ihre nächste Ausgabe vom 12. bis 15. Januar 2021 in Frankfurt am Main sehr großen Zuspruch: Mehr als 95 Prozent der zuletzt belegten Fläche sind bislang gebucht. „Auch wenn Prognosen aktuell schwierig sind, gehen wir davon aus, dass wir im Januar 2021 den internationalen Branchenteilnehmern ein erstklassiges, positiv gestimmtes Umfeld für ihre Geschäfte bieten können“, sagt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt. „Dass schon jetzt mehr als 95 Prozent der Fläche auf Basis der letzten ,Heimtextil‘ gebucht sind, stimmt uns äußerst optimistisch. Sicher hoffen wir, dass die Zahl der Unternehmen, die krisenbedingt in Schwierigkeiten kommen, gering ausfallen wird. Aber grundsätzlich gibt uns der sehr gute Anmeldestand zu diesem frühen Zeitpunkt und die Konzentration der Branchenteilnehmer auf die Leitmesse enormen Rückenwind. Angesichts der Pandemie sind wir dennoch davon überzeugt, dass sich auch in Zukunft Menschen real begegnen möchten, um ihre Waren auszutauschen – nach dem Krisenjahr vielleicht sogar mehr als zuvor – und dass persönliche Kontakte die beste Voraussetzung für gute, langfristige Geschäfte sind. Virtuelle Angebote können die globale Kommunikation ergänzen. Aber die persönliche Begegnung und das haptische Erlebnis, insbesondere im Textilbereich, bleiben essentiell.“

Neben den etablierten Angebotsbereichen Wand- und Textildesign, Deko- und Möbelstoffe, alles für Raumausstatter und internationale Einrichter sowie für das Segment Schlafen erwartet Aussteller und Besucher der „Heimtextil“ eine Neuerung in Sachen Programmstruktur: Um die zahlreichen Events, die auf diverse Zielgruppen ausgerichtet sind, klarer und übersichtlicher zu ordnen und eine gute Orientierung zu bieten, stellen die Messeverantwortlichen die Heimtextil künftig auf drei Säulen auf: „Show“, „Trend“ und „Conference“ werden ab sofort die drei wesentlichen Elemente der Messe sein, die den „Heimtextil“-Teilnehmern umfassende Informationen und Inspirationen bieten.

„Show“ steht dabei für die Präsentationen der internationalen Aussteller an deren Ständen in den Hallen 3 bis 12 – also für die Messe im eigentlichen Sinne. Die Highlights der Messe bekommen Besucher bei geführten Touren vorgestellt. Zum Beispiel führen renommierte Architekten und Einrichtungsexperten die Besucher gezielt zu innovativen und trendsetzenden Unternehmen und machen spannende Produktlösungen erlebbar.

Als Trendbarometer und erste Anlaufstelle in Sachen Design-, Trend- und Marktprognosen bietet die Heimtextil mit dem „Trend“ eine weltweit einzigartige Präsentation und erstklassige Inspirationsmöglichkeiten. So tiefgreifend und umfangreich wie keine andere Veranstaltung weltweit, bildet der „Trend Space“ in der Halle 3.0 Farben, Materialien und Designs der kommenden Saison ab – kuratiert und inszeniert von Anja Bisgaard Gaede und ihrem Team von Spott Trends & Business.

Die dritte Komponente „Conference“ bündelt alle Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops, die auf der Heimtextil in fünf Arealen für unterschiedliche Besucherzielgruppen angeboten werden. Workshops und Vorträge von Einrichtungsexperten gibt es im DecoTeam (Halle 8.0). Darüber hinaus bietet die Heimtextil Expertenbeiträge zu den Themenkomplexen „Textile Technologies“ (Halle 3.0), „Design Dialog“ (Halle 4.2), „Sleep“ (Halle 11.0, Foyer) und „Green“ (Halle 11.0, Foyer).

Seit mehr als zehn Jahren widmet sich die „Heimtextil“ dem Thema Nachhaltigkeit. Und auch 2021 liefern die „Green Tours“, das „Green Village“ und das „Green Directory“ Informationen rund um Sustainability.

Ein weiteres Highlight sind die Angebot zum Thema „Interior.Architecture.Hospitality“ mit Lectures und einer kuratierten Produktauswahl in der Library in der Halle 4.2. Insgesamt finden Architekten, Innenarchitekten und Hospitality-Experten auf der „Heimtextil“ die international größte Auswahl an Objekttextilien.

AUMA

Politik setzt erste Signale für Messeneustart

Künftig sollen die Bundesländer darüber entscheiden, ab wann die Durchführung von Messen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln erlaubt ist. Gleichzeitig werden Messen nicht mehr als Teil der Kategorie Großveranstaltungen betrachtet. Das ist Ergebnis der Vereinbarungen von Bundesregierung und Bundesländern am 06. Mai 2020.

Dazu der Geschäftsführer des AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft, Jörn Holtmeier: „Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung Neustart der Messewirtschaft, denn Messen werden als Innovations- und Kooperationsplattformen für die Erholung der deutschen Wirtschaft kurz- und mittelfristig wichtige Impulse geben.“ Die deutschen Messeveranstalter und auch der AUMA stehen den zuständigen Behörden mit ihrer Expertise und Erfahrung in der Durchführung von Messen beratend zur Verfügung. Der AUMA hat bereits Vorschläge dazu ausgearbeitet, die auch hohe Anforderungen für Hygiene- und Abstandsregeln bei der Durchführung von Messen erfüllen.

Ein wichtiges Signal für die Messen sei, so Jörn Holtmeier, auch die von den Ländern geplante schrittweise Öffnung der Hotel- und Gastronomiebetriebe. Entscheidend für den Erfolg von Messen im 2. Halbjahr sei dann auch die Öffnung der Grenzen und die Wiederaufnahme des grenzüberschreitenden Geschäftsreiseverkehrs.

Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Die Partnerschaft hat sich bewährt und wird fortgesetzt: Die Koelnmesse hat die Vereinbarung zur Fördermitgliedschaft im Furniture Club um drei weitere Jahre bis 2022 verlängert. Damit unterstreicht die Koelnmesse die Bedeutung des Furniture Club als einen wichtigen Partner in der internationalen Ausrichtung. Beide verfolgen dasselbe Ziel, den Erfolg der Einrichtungsindustrie im Auslandsgeschäft zu steigern. Synergien bieten sich vor allem in der internationalen Vermarktung der Messen und der Furniture Club–Mitglieder an, sowie im Austausch von Marktinformationen. Dabei stehen die internationalen Leitmessen „Imm Cologne“, „LivingKitchen“, „Interzum“, „Orgatec“ und „Spoga+Gafa“ im Fokus.

„Gerade die Erkenntnisse, die wir durch diese Kooperation erhalten, sind wichtige Impulse für den international ausgerichteten Marketingmix aller Messen rund um die Themen Einrichten, Wohnen und Leben“, so Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse.

Andreas Rieß, Geschäftsführer des Furniture Club, betont die Synergien: „Die Koelnmesse und der Furniture Club mit seinen weltweit aktiven Mitgliedern bewerben sich gegenseitig über ihre jeweiligen Internetauftritte und Veranstaltungen. Zahlreiche Beispiele unterstreichen den fruchtbaren Austausch der letzten Jahre im Hinblick auf aktuelle Entwicklungen und Kontakte in wichtigen Auslandsmärkten.“