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Autor: Möbelfertigung

„Area30“ 2020

Die konkreten Planungen für die Einhaltung der Vorsichtsbestimmungen beginnen

Nachdem sich Nordrhein-Westfalen offen für Messeveranstaltungen gezeigt hat, kann es nun an konkrete Planungen an der „Küchenmeile“ gehen, vor allem wie die Hygieneanforderungen zur Vermeidung von Corona-Ansteckungen umgesetzt werden sollen. Für Trendfairs-Geschäftsführer Michael Rambach als Veranstalter der „Area30“ in Löhne (19. bis 24.9.) ist zunächst einmal wichtig, dass er das „Go“ an die Aussteller weitergeben kann und gibt auf Anfrage der Redaktion Folgendes zu Protokoll: „Wir haben uns schon in viele Details eingelesen, der umfangreiche Maßnahmenplan ist so gut wie fertig. Wir warten jetzt nur noch auf die Richtlinien der Regierung, um diese mit unseren Plänen abzugleichen.“ Voraussichtlich Anfang kommender Woche wird dies soweit sein. Bis dahin will sich Rambach zu den für die „Area30“ geplanten Details für die Hygieneumsetzung noch nicht äußern. Doch er ist der Meinung: „Aus unserer jetzigen Sicht ist das alles lösbar.“ Überdies finden Gespräche mit anderen Messe-Veranstaltern im Rahmen von „M.O.W.“ und „Küchenmeile“ statt. Doch werde wohl jeder flexibel agieren.

Abgesehen von zwei Absagen für kleinere Messestände ist Trendfairs mit dem Buchungsstand zufrieden, denn es gebe Neuzusagen und den Wunsch einiger Aussteller nach Erweiterungsfläche. „Somit sind wir Stand heute mit dem Buchungsstand für 2020 größer als die ,Area30′ im vergangenen Jahr,“ stellt Rambach sogar fest. Die Besucherzahl erreichte 2019 insgesamt 14.800 Gäste. Angesichts der Corona-Umstände wird in diesem Jahr jedoch mit reduziertem Zulauf an der Küchenmeile gerechnet.

Für die „Area30“ jährt sich die Herbstmesse im September zum zehnten Mal. Die tagesaktuelle Ausstellerliste finden Sie auf www.area-30.de. Neu ist hier auch die Möglichkeit eines Online-Chats, über den jeder individuell Fragen an die Veranstalter stellen kann.

Sebastian Groesslhuber ab Juni nicht mehr mit an Bord

Es war ein eher kurzes Gastspiel als CEO bei Lechner in Rothenburg ob der Tauber: Sebastian Groesslhuber und der Spezialist für Arbeitsplatten und Rückwände gehen ab Ende Mai 2020 getrennte Wege. Der Diplom-Betriebskaufmann war im September 2019 bei Lechner angetreten, um vornehmlich CFO-Prozesse voranzutreiben. Aus privaten Gründen zieht sich Sebastian Groesslhuber nun aus dem Unternehmen zurück. Andrea Lechner-Meidel wird zukünftig den alleinigen Vorstand übernehmen.

Groesslhuber kam zu Lechner mit einem klaren Fokus: Sein Schwerpunkt lag auf der Finanzplanung und Restrukturierungsprojekten. In beiden Bereichen hat Lechner einen nachhaltigen, zukunftsweisenden Kurs eingeschlagen. „Zu der Entscheidung, Lechner zu verlassen, haben mich private Gründe bewogen. Vor allem die Entfernung zur Familie, speziell zu meinen beiden kleinen Kindern“, so Sebastian Groesslhuber. „Für die Erfahrungen und die Möglichkeit, den Kurs von Lechner an entscheidender Stelle mitgestalten zu können, bin ich dankbar – auch für den Austausch mit den vielen Menschen, mit denen ich über die vergangenen Monate gut zusammengearbeitet habe.“

Nach der positiven Entwicklung, die Lechner im letzten Jahr und in den ersten Monaten des Jahres 2020 genommen hat und in Anbetracht der Tatsache, dass viele Projekte, die im Aufgabenbereich von Sebastian Groesslhuber lagen, abgeschlossen waren, hat Lechner sich entschlossen, die Position nicht neu zu besetzen. Der Vorstand wird zukünftig von Andrea Lechner-Meidel allein geführt. „Wir haben mit Herrn Groesslhuber und natürlich dem weiteren Personal entscheidende Meilensteine erreicht. Dafür und für die kollegiale Zusammenarbeit danke ich Herrn Groesslhuber“, so Andrea Lechner-Meidel, die ihrem Vorstandskollegen für seinen weiteren Werdegang viel Erfolg wünscht.

VDM

Möbelindustrie erlebt schwierigen Monat April

Die deutsche Möbelindustrie hat in den vergangenen Wochen massiv unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie gelitten. Infolge der vorübergehenden Schließung der Möbelhäuser verzeichneten die Hersteller einen drastischen Rückgang der Bestellungen aus dem Handel. Bei einer gemeinsamen Blitzumfrage des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM) und der Verbände der Holz- und Möbelindustrie Nordrhein-Westfalen berichteten knapp 80 Prozent der Unternehmen, dass ihr Auftragseingang seit Beginn der Corona-Krise um mehr als 20 Prozent gesunken sei. Wegen der verschlechterten Auftragslage sowie fehlender Zulieferteile mussten die Produktionskapazitäten in vielen Fällen heruntergefahren werden. Fast 80 Prozent der Betriebe führten im April Kurzarbeit ein.

„Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation unserer Branche begrüßen wir es sehr, dass der Möbelhandel wieder bundesweit öffnen durfte“, sagt VDM-Geschäftsführer Jan Kurth. Die Wiedereröffnung der Geschäfte mache sich in der Möbelindustrie positiv bemerkbar. Das Hochfahren ihrer Kapazitäten stelle die Produzenten allerdings vor neue Herausforderungen. „Hier brauchen wir in der Branche ein enges Miteinander, etwa regelmäßige Informationen zum Lieferstatus seitens der Industrie und zu den Anliefermöglichkeiten im Handel“, sagt Kurth.

Einen Schub gab es in der Corona-Krise für den Möbel-Onlinehandel. Wegen der Ladenschließungen nutzten mehr Kunden die Möglichkeit des Kaufs per Internet. So wiesen rund 40 Prozent der befragten Unternehmen eine Belebung ihres Onlinegeschäfts auf.

Beim Blick auf die kommenden Monate zeigt sich die Branche gleichwohl äußerst verhalten. Bis zum Jahresende rechnen gut 40 Prozent der Unternehmen mit einem Umsatzrückgang von mehr als 20 Prozent. Rund 40 Prozent der Hersteller stellen sich auf Einbußen zwischen 10 und 20 Prozent ein. Damit werden der Branche bis Jahresende schätzungsweise gut 3 Milliarden Euro Umsatz fehlen. Vor diesem Hintergrund spricht sich der VDM für ein breit angelegtes Konjunkturprogramm aus, das nicht nur auf einzelne Sektoren abzielt.

Erneuter Mitglieder-Zuwachs

Weitere Akteure heißt der MMFA, Verband der mehrschichtig modulare Fußbodenbeläge, in seinem Netzwerk willkommen. Flooring Industries Ltd. ist dem Verband als außerordentliches Mitglied, und Servaco Product Testing – Joint Venture with Vito als förderndes Mitglied beigetreten.

„Mit Flooring Industries Ltd. und Servaco Product Testing – Joint Venture with Vito gewinnen wir zwei hochqualifizierte Organisationen, die unsere Expertise im Bereich der Produktprüfung und der Verwaltung geistiger Eigentumswerte in Bezug auf Bodenbelagstechnologien verstärken werden“, begrüßte der Vorstandsvorsitzende des MMFA, Matthias Windmöller (Windmöller), beide Organisationen.

„Die fruchtbare Zusammenarbeit, die sich aus unserer Mitgliedschaft ergibt, wird – da bin ich mir sicher – sowohl unserem Unternehmen, als auch dem MMFA und unseren Kollegen, den anderen Mitgliedern, zugutekommen“, so Bart Van der Stockt, Geschäftsführer von Flooring Industries Ltd. Das Unternehmen, das auch unter dem Namen Unilin, Division Technologies tätig ist, steuert und vermarktet die Innovationen und geistigen Vermögenswerte der Unilin- und Mohawk-Gruppe, und verwaltet bislang mehr als 2.000 Patente in über 300 Patentfamilien.

Marc Lor, Geschäftsführer von Servaco Product Testing – Joint Venture with Vito, erklärte, dass „das Unternehmen die hochkarätige Mitgliedergemeinschaft des MMFA schätzt. Daher sind wir bestrebt, unsere Expertise im Bereich der Produktemissionsprüfung in den Wissenspool des Verbands einzubringen.” Im März 2019 gegründet, bietet das Unternehmen bietet mit Sitz in Belgien Labor- und Beratungsdienste im Nischenmarkt der Produktemissionsprüfung und der Leistungsprüfung zur Reduzierung flüchtiger organischer Verbindungen an. Im Rahmen der Produktemissionsprüfungen werden die Auswirkungen aller Arten von Bau- und Verbraucherprodukten und -materialien auf die Raumluftqualität analysiert.

Mit dem Beitritt von Flooring Industries Ltd. und Servaco Product Testing – Joint Venture with Vito verfügt der MMFA nun über 25 ordentliche Mitglieder (Hersteller von MMF-Bodenbelägen oder ihre europäischen Vertretungen), 28 außerordentliche Mitglieder (Zulieferunternehmen) und drei fördernde Mitglieder (wissenschaftliche Institute).

Jahresbilanz 2019 sehr gut & Vorstandsnachfolge geklärt

Positiver Rückblick in Hornberg: Der Designbadhersteller Duravit konnte seinen Wachstumskurs auch im Jahr 2019 mit neuen Höchstwerten in Umsatz, Betriebsergebnis und Jahresüberschuss fortsetzen. Mit einem Umsatzplus von 4,8 Prozent wurde zum Jahresende trotz des geringeren globalen Wirtschaftswachstums ein Gesamtumsatz von 486,8 Millionen Euro in der Gruppe erreicht. Der Jahresüberschuss stieg gegenüber dem Vorjahr um mehr als 20 Prozent. Die unveränderte Ertragsstärke und eine solide Bilanz schaffen für das Unternehmen die Voraussetzung, den erfolgreichen Kurs nach Überwindung der Covid-19-Pandemie fortzusetzen.

Auch im Jahr 2019 gelang es Duravit, die Marktposition in Deutschland zu festigen. So bleibt der Heimatmarkt von Duravit einer der Grundpfeiler für den Unternehmenserfolg.

Der mit 20 Prozent höchste Umsatzzuwachs konnte in China erzielt werden. Ein gutes Ergebnis in Ägypten trug ebenfalls zur positiven Unternehmensentwicklung bei. Innerhalb Europas steigerten neben Deutschland auch wichtige Absatzmärkte wie die Schweiz und Spanien ihren Umsatz überproportional.

Mit der Einführung einer neuen „Sensowash“-Generation konnte ein besonders dynamisches Wachstum im Bereich der Dusch-WCs verzeichnet werden. Das „Sensowash Starck f“ vereint ikonisches Design mit maximalem Komfort und erreichte auf Anhieb eine anhaltend positive Resonanz.

Auch in anderen Produktbereichen konnte Duravit weiter zulegen. Mit gleich zwei neuen High-end Serien, die der Designbadhersteller in Zusammenarbeit mit sieger design entwickelt hat, wurden erneut hohe Standards für exklusives Bad-Design gesetzt. Auch das Geschäft mit Armaturen entwickelte sich überdurchschnittlich gut. Zulegen konnte auch das Geschäft mit Sanitärkeramik, wobei die Handelsmarke mit einem Anteil von weniger als zwei Prozent am Gesamtumsatz einen positiven Beitrag zur Entwicklung wichtiger Geschäftsbeziehungen leistete.

Wie bereits im Dezember berichtet, wird Prof. Frank Richter das Unternehmen Ende Juni 2020 verlassen, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Designierter Nachfolger ist Stephan Patrick Tahy, der bei Duravit die Funktion des Vorstandsvorsitzenden übernehmen wird. Tahy ist derzeit CEO der De’Longhi GmbH Deutschland und war zuvor bei Mattel Inc. als Vice President und General Manager tätig.

pro-K

Deutschlands beste Verfahrenstechniker mit „Günter-Schwank-Preis“ ausgezeichnet

Mit dem „Günter-Schwank-Preis“ werden jedes Jahr die zehn besten Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ausgezeichnet. Der Preis ist nach dem Pionier und Visionär der Kunststoff verarbeitenden Industrie, Günter Schwank, benannt. Dieser engagierte sich in seinen Funktionen als Präsident und Ehrenpräsident des Gesamtverbandes Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. sowie als Ehrenvorstandsmitglied im pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. ganz besonders für die Nachwuchsförderung. Für ihn war die Nachwuchsarbeit die zentrale Säule für den Erfolg und das Wachstum der Branche

„Gut ausgebildete Mitarbeiter sind in den letzten Jahren zu einem sehr hohen Gut geworden.“, hebt Ralf Olsen, Hauptgeschäftsführer des pro-K Industrieverbandes Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e. V und verantwortlich für die Bildungspolitik und Berufsbildung in der Kunststoff verarbeitenden Industrie, hervor. „Umso mehr freut es uns, auch in diesem Jahr wieder die Bundesbesten Verfahrensmechaniker und Verfahrensmechanikerinnen für Kunststoff- und Kautschuktechnik mit dem nach Günter Schwank benannten Preis für ihre außerordentliche Ausbildungsleistung auszuzeichnen.“, so Olsen weiter.

Mit dem diesjährigen Nachwuchspreis werden ausgezeichnet:
Helena Rackl, SK Carbon Roding GmbH; Vincent Ramos Arhuis, Conti Temic microelectronic GmbH; Peter Kircher, Evonik Performance Materials GmbH; Fabian Hahn, Rehau AG + Co; Wladimir Pfaffenrot, Georg Utz GmbH; Alina Spenst, KIMW NRW GmbH; Kerstin Jäger, Gerresheimer Regensburg GmbH; Julian Schubert, Rehau AG + Co; Philipp Bullerjahn, TKW Molding GmbH und Daniel Zuleeg, Rehau AG + Co.

Darüber hinaus werden Marco Müller, Continental Reifen Deutschland GmbH und Jan Buir, IKV der RWTH Aachen als jeweilige Bundesbeste der Fachrichtung Mehrschichtkautschukteile bzw. Kunststofftechnik mit dem Sonderpreis zum Günter-Schwank-Preis geehrt.

Jochen Ritter neu als Technical Project Manager im Boot

Project Floors, LVT-Spezialist aus Hürth, hat sich zum 1. Mai 2020 im Bereich der Anwendungstechnik mit einem erfahrenen Fachmann verstärken können: Jochen Ritter (55) hat die neu geschaffene Position des Technical Project Managers übernommen und soll sich fortan umfassend um Planung, Ablauf und Kontrolle der technischen Belange sowie das Seminarwesen des Unternehmens kümmern. Als gelernter Schreiner und staatlich geprüfter Holztechniker bringt er nicht nur für das natürliche Vorbild der LVT-Beläge eine umfangreiche Erfahrung mit. Jahrelange Tätigkeiten als Berufssachverständiger und Technischer Projektmanager für namhafte Unternehmen der Bodenbelagsbranche sorgen für kompetentes Fachwissen von Designboden, Parkett und Laminat.

Vorbildliche Unternehmensführung

Der Detmolder Klebstoffexperte Jowat gehört zu den diesjährigen Gewinnern des „Axia Best Managed Companies“ Award für hervorragend geführte Unternehmen. Der Vorstand der Jowat SE nahm den begehrten Preis am vergangenen Mittwoch im unternehmenseigenen „Haus der Technik“ in Detmold in Empfang. „Wir verstehen diese Auszeichnung als Anerkennung für Jowats Innovationskraft und unseren Anspruch, immer optimale und möglichst nachhaltige Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln“, freut sich Ralf Nitschke, Vorstandsmitglied der Jowat SE.

Der „Axia Best Managed Companies“ Award (BMC) ist ein vom Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte und der „WirtschaftsWoche“ in Kooperation mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) in Deutschland vergebenes internationales Gütesiegel für erfolgreiche mittelständische Unternehmen. Sie gestalten die Zukunft mit strategischem Weitblick, Innovationskraft, einer nachhaltigen Führungskultur und guter Unternehmensführung. „Es ist vor allem auch die Internationalität, die das ,Axia Best Managed Companies Programm‘ ausmacht“, so Programmleiter Markus Seiz von Deloitte. „Mit der Auszeichnung erhalten die Preisträger Zugang zu einem weltweiten Netzwerk exzellent geführter mittelständischer Unternehmen aus inzwischen mehr als 20 Ländern.“

Die Gewinner des „Axia BMC“ Awards werden in einem mehrstufigen, aufwändigen Verfahren ermittelt. Im ersten Schritt müssen die Unternehmen einen Online-Fragebogen ausfüllen, in dem ihre Position in den vier inhaltlichen Kernbereichen des Awards beleuchtet wird: Strategie, Produktivität & Innovation, Kultur & Commitment, Governance & Finanzen. Anhand der Bewerbungsunterlagen, Auswertungen sowie persönlichen Interviews definiert der Expertenrat des „Axia Best Managed Companies“ Award eine Shortlist. Die Preisträger werden anschließend von einer Jury, bestehend aus renommierten Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien ausgewählt.

„Als einer der Preisträger überzeugt auch Jowat mit seiner erstklassigen Unternehmensführung – durch hohe Innovationskraft, eine auf Langfristigkeit beruhende Strategie und starke Governance-Strukturen. Jowat ist damit nicht nur Benchmark für hervorragend geführte mittelständische Unternehmen, sondern steht zugleich sinnbildlich für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland“, betont Lutz Meyer, Partner und Leiter des Mittelstandsprogramms bei Deloitte.

Für den seit mehr als 100 Jahren erfolgreich als mittelständisches Familienunternehmen am Markt agierenden Klebstoffhersteller Jowat bedeutet diese Auszeichnung eine hohe Wertschätzung seines unternehmerischen Handelns und ist gleichzeitig Motivation für den auch weiterhin konsequenten Ausbau der internationalen Rolle als führender Anbieter innovativer, passgenauer und nachhaltiger Kleblösungen.

Qualifiziert sich für das Thüringer Nachhaltigkeitsabkommen

Eine schöne Anerkennung für die Nestro Lufttechnik GmbH: Aufgrund von Vorleistungen wurde das Unternehmen im Mai 2020 in das Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften im Bundesland Thüringen aufgenommen. Im Nachhaltigkeitsabkommen werden Politik, Verwaltung und Wirtschaft schwerpunktmäßig zu den Themen Klima- und Umweltschutz, Ressourcenschonung, Energieeffizienz und soziale Nachhaltigkeit partnerschaftlich zusammengeführt. Die Abkommenspartner und Unternehmen eint der Wille zu schonendem und verantwortungsvollem Umgang mit den natürlichen Ressourcen, der sich an der Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen orientiert.

Bereits seit 2006 wird der Wärmebedarf der Nestro Lufttechnik GmbH in Schkölen über eine eigenentwickelte Strohheizung gedeckt. Das Heizsystem ist komplex, die Anlagenbestandteile reichen vom Strohballenauflöser, über den Heizkessel bis zum Rauchgasfilter. Insgesamt wird hier eine Heizleistung von 500 Kilowatt zur Verfügung gestellt. Die Emissionswerte werden regelmäßig gemessen und unterschreiten die gesetzlich festgelegten Höchstwerte. Seit 2013 erzeugt Nestro auch eigenen Strom, der im Betrieb genutzt wird. Überkapazitäten werden ins Netz eingespeist. Die Gesamtleistung der über 2.000 polykristallinen Photovoltaikmodule liegt bei fast 500 Kilowatt peak. Schließlich wird in zwei Zisternen mit einem Fassungsvermögen insgesamt 40 Kubikmeter Regenwasser aufgefangen und zum Bewässern der Grünbereiche rund um das Werk eingesetzt. Nestro entwickelt auch sein Angebotsportfolio nachhaltig weiter und ergänzt oder optimiert Produkte. Zielsetzung ist dabei immer die Steigerung der Effizienz, die Verringerung von Schallemissionen und die Verbesserung der Luftqualität bzw. die Bindung von gefährlichen Schadstoffen.