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Autor: Möbelfertigung

Mehr als 2.000 Teilnehmer bei der Trovarit Studie „ERP in der Praxis“

Zum 10. Mal befragten die Trovarit und ihre Partner ERP-Anwender nach „Anwenderzufriedenheit, Nutzen & Perspektiven“ beim ERP-Einsatz. Erste Ergebnisse werden im September erwartet.

„Vorbehaltlich einer letzten Qualitätsprüfung können wir zu mehr als 40 ERP-Lösungen belastbare Aussagen hinsichtlich der Anwenderzufriedenheit treffen,“ stellt Dr. Karsten Sontow, Vorstandsvorsitzender der Trovarit AG und Gesamtstudienleiter fest. „Unser Dank für dieses tolle Ergebnis gilt neben den Teilnehmern dabei auch den ERP-Anbietern selbst, die unsere Studie durch Aufrufe an ihre Kunden wieder mit viel Engagement unterstützt haben.“ Die ersten Ergebnisse werden im September in Form eines Management Summary veröffentlicht und sind dann auf der Studienseite (www.trovarit.com/erp-praxis) abrufbar.

„Drupa“ 2020

Startet in 2021 mit verkürzter Laufzeit: 20.-28. April

Die Weltleitmesse für Drucktechnologien „Drupa“ wird 2021 ihre Laufzeit von elf auf neun Tage verkürzen. Mit dieser Entscheidung kommt sie dem Wunsch des Trägerverbandes und vieler Aussteller nach, den Messeauftritt noch effizienter zu gestalten und das Besucheraufkommen gezielt zu konzentrieren. Damit reagiert sie gleichzeitig auf gegebenenfalls weiterhin bestehende Reiseaktivitäten und -restriktionen.

„Da wir aktuell davon ausgehen, dass 2021 weniger Besucher aus Übersee anreisen können, erachten wir eine Reduzierung von elf auf neun Tage als sinnvoll, um Besucherströme effizienter zu lenken. Die Laufzeit von neun Tagen gewährleistet zugleich, dass weiterhin laufende Maschinen gezeigt werden können, die ein Alleinstellungsmerkmal der drupa sind“, erklärt „Drupa“-Präsident Claus Bolza-Schünemann die Entscheidung.

Der aktuelle Buchungsstand ist mit über 1.500 Ausstellern und einer belegten Hallennettofläche von mehr als 140.000 Quadratmetern trotz einiger coronabedingter Rücktritte nach wie vor auf einem hohen Niveau. Die Branche unterstreicht damit einmal mehr, dass sie Vertrauen in die internationale Strahlkraft der Veranstaltung hat und der Bedarf nach Face-to-Face-Begegnungen, Akquise von Neukunden oder Live-Präsentation von laufenden Maschinen vorhanden ist. „Viele unserer Kunden sehen sich auch selbst in der Verantwortung, die Branche zu stärken und wichtige Impulse persönlich vor Ort zu geben“, so „Drupa“ Director Sabine Geldermann.

Um einen gewohnt professionellen und sicheren Messeauftritt zu gewährleisten, setzt die „Drupa“ neben den Anpassungen der Rahmenbedingungen auf ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept, das laufend an die aktuellsten Corona-Schutzverordnungen und behördlichen Auflagen angepasst wird. Sabine Geldermann betont: „Der Charakter der ,Drupa‘ wird 2021 – aufgrund der Pandemie und der entsprechenden Hygienevorschriften – sicherlich ein anderer sein, doch die Messe liefert weiterhin einen wichtigen Beitrag zur erneuten Intensivierung der Geschäfte.“

Holzbearbeitungsmechaniker beenden ihre Ausbildung

Nachdem ihre eigentlichen Prüfungstermine Anfang Juli aufgrund der Corona-Ausbrüche in den Landkreisen Gütersloh und Warendorf zunächst verschoben werden mussten, konnten 15 Holzbearbeitungsmechaniker-Azubis am 23. Juli 2020 offiziell von der Holzfachschule Bad Wildungen verabschiedet werden. Auch Bad Wildungens Bürgermeister Ralf Gutheil richtete feierliche Worte an die frisch gebackenen Absolventen.

„Aktuell erleben wir in Deutschland eine Rezession, insofern haben Sie sich richtig entschieden, eine Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker zu machen. Als gut ausgebildete Facharbeiter können Sie sich auf dem Arbeitsmarkt viel besser positionieren und gerade in Ihrem Bereich ist die Nachfrage weiterhin sehr hoch.“, gab Bad Wildungens Bürgermeister Ralf Gutheil den 15 Holzbearbeitungsmechanikern aus den Bereichen Hobel-, Holzleimbau- und Holzwerkstoff-Industrie mit auf den Weg.  Zuvor hatte bereits Hermann Hubing, Geschäftsführer und Schulleiter der Bildungseinrichtung, darauf hingewiesen, dass es sich bei dem diesjährigen Abschlussjahrgang um einen besonderen handele, bei dem die Corona-Krise ihre Spuren hinterlassen hat. So musste der Unterricht aufgrund des coronabedingten Shutdowns der Schule kurzzeitig unterbrochen werden. Darüber hinaus wurde aufgrund der Corona-Ausbrüche in den Landkreisen Gütersloh und Warendorf der erste Prüfungstermin verschoben, da ein Teil der heute verabschiedeten Holzbearbeitungsmechaniker-Azubis sowie deren Prüfer aus den betroffenen Landkreisen stammen.

Nach den einleitenden Grußworten erhielten die Schüler von Bürgermeister, Schulleiter sowie den Klassenlehrern Hanno Steinbach und Jörg Dippel endlich ihre Abschlusszeugnisse und wurden ins Berufsleben entlassen. 

Samuel Spurk, der seine Ausbildung bei der Ludwig Leitermann GmbH in Bad König gemacht hat, wurde außerdem für seine guten schulischen Leistungen ausgezeichnet. Als Klassenbester mit einem Notendurchschnitt von 1,9 erhielt er von der Holzfachschule Bad Wildungen einen Bildungsgutschein, den er für zukünftige Weiterbildungen nutzen kann.

Wie Viren-belastet sind Möbeloberflächen?

Die Eigenschaften von Oberflächen in Bezug auf die Wahrscheinlichkeit einer Kontamination waren noch nie ein so brennendes Thema wie dieser Tage. Wenn das Interesse in der Vergangenheit auf die antibakteriellen Eigenschaften von Oberflächen gerichtet war, so könnte diese Eigenschaft künftig sogar einen neuen globalen Standard darstellen – in einer Welt, die von der Covid-19-Pandemie herausgefordert wird.

Die antibakterielle oder antimikrobielle Wirkung von Oberflächen könnte den Markt neu beleben. Aber wie kann und muss die Möbelindustrie mit Materialien umgehen, die ein so neues Potenzial aufweisen? Immer öfter werden die Techniker und Spezialisten von Catas, einem der wichtigsten europäischen Labore für den Holzmöbelsektor, zu diesem Thema befragt. Darum organisierte die Institution im Juni zwei spezielle Online-Seminare zu diesem Thema. Dabei ging es beispielsweise um antibakterielle Wirkungen, die Desinfektion von verschiedensten Oberflächen, Testmethoden und deren Ergebnisse sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen für derartige Schutzausrüstungen von Oberflächen wie etwa die Europäische Biozid-Verordnung.

Franco Bulian, der stellvertretende Direktor der italienischen Einrichtung, hat bereits einige Fakten rund um die Rolle von Oberflächen als mögliche Kontaminationsquellen zusammengetragen:

„Tatsächlich kann das einfache Berühren einer Oberfläche die Quelle vieler Infektionen sein – und einige Studien belegen zum Beispiel, dass die Türgriffe oder die Aufzugstasten an überfüllten Orten zu den Hauptursachen für die Übertragung vieler Viren gehören.

Diese kleinen ,biologischen Einheiten‘ können tatsächlich leicht von den Oberflächen, die wir berühren, auf unsere Hände und von den Händen auf unseren Mund und unsere Augen übergehen. Mund und Augen sind quasi die offenen Türen, durch die die Viren schließlich in unseren Körper eindringen können.

Die Übertragung des Virus über Oberflächen beruht offensichtlich auf einem ersten Kontakt über eine infizierte Person, meist durch Speicheltröpfchen, die durch Niesen, Husten oder einfach durch das Sprechen, gefolgt von der Fähigkeit des Virus, auf der kontaminierten Oberfläche zu überleben.

Neuere Studien mit Covid-19 beweisen, dass das Virus auf Kunststoffen bis zu 72 Stunden und auf Stahl bis zu 48 Stunden überlebt, kürzer ist die Lebensdauer auf Karton und Kupfer. Wendet man diese Erkenntnisse auf unser Wohnumfeld an, so fällt auf, dass Kunststoff in Form von Laminaten oder anderen Materialien auf Polymerbasis, die die Hauptbestandteile von Kunststoffen darstellen, dominiert. Viele Flächen sind auf diese Weise beschichtet.

Abgesehen von diesen theoretischen Fakten haben sich auch praktische Dinge in unserem Alltag durch die Covid-19-Pandemie verändert und wir haben dazugelernt – neben der Distanz zu Mitmenschen ist die Hygiene unserer Hände und der uns umgebenden Oberflächen von entscheidender Bedeutung.

Diese neuen Erkenntnisse und Anforderungen haben Konsequenzen auch für die Welt der Möbel und Oberflächen. Es gibt bereits jetzt eine zunehmende Nachfrage nach antibakteriellen Oberflächen, und auf der anderen Seite wird die Fähigkeit von Möbeloberflächen, häufigen Reinigungs- und Desinfektionsvorgängen zu widerstehen, als grundlegend vorausgesetzt. Speziell hierfür hat Catas vor kurzem eine Studie in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern aus der Branche begonnen.

Die antibakterielle Wirkung von Möbeloberflächen wird in der Regel durch die Zugabe bestimmter Additive wie beispielsweise Silbergrundstoffen erreicht, die eine biozide und/oder wachstumshemmende Wirkung entfalten. Catas führt Tests durch, um die antibakterielle Wirkung von Kunststoffen und anderen nichtporösen Materialien zu untersuchen, indem die zu untersuchenden Oberflächen kontaminiert und die Wirkung auf das Überleben der Bakterien überprüft wird. Das Vorgehen entspricht dem wie in ,ISO 22196‘ und ,JIS Z2801‘ beschrieben, zusätzlich entwickelte Catas eigene Methoden, um den Test an Materialien anzupassen, die aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften nicht nach den standardisierten Methoden getestet werden können. Speziell auf Viren und insbesondere Covid-19 sind diese Tests nicht ausgelegt, da Catas auch nicht über derartige Virenstämme verfügt bzw. verfügen darf.

Wie bereits erwähnt, sind häufiges Reinigen und Desinfizieren von Oberflächen empfohlene Maßnahmen, um der Ausbreitung von Covid-19 entgegenzuwirken. Unter den Produkten, die als wirksam gegen das Virus erklärt wurden, gibt es Präparate auf Alkoholbasis und solche, die Oxidationsmittel wie Natriumhypochlorit oder Wasserstoffperoxid enthalten.

Alkohol ist ein Mittel, das es zu beachten gilt, da er dazu neigt, einige Beschichtungsfilme aufzuweichen. Andererseits können Oxidationsmittel für eine Verfärbung oder ein Ausbleichen verantwortlich sein, auch wenn derzeit noch nicht viele Daten zur Verfügung oder Fallstudien existieren. Und letztlich muss den Farbmitteln, die diesen Reinigungsmitteln oft zugesetzt werden, Aufmerksamkeit geschenkt werden: Wenn diese Stoffe tief in die Oberflächen eindringen, könnten sie schwer zu entfernen sein. Im schlimmsten Fall kann dies zu verfärbten Stellen führen.

In diesem Zusammenhang hat Catas auf der Grundlage der „EN 12720“ ein spezifisches Untersuchungsprotokoll entwickelt, um die Fähigkeit der Oberflächen zu überprüfen, dem Kontakt mit Reinigungsmitteln und häufig verwendeten Desinfektionsflüssigkeiten zu widerstehen.

Neben der Bewertung Kontakts einer Flüssigkeit mit der zu prüfenden Oberfläche hat Catas auch eine Prüfmethode zur Bewertung der kombinierten Wirkung von Kontakt und Reibung entwickelt, die einen realistischen Reinigungsvorgang simuliert. Die kombinierte Wirkung kann sehr schädlich sein und verschiedene Arten von Mängeln an Möbeloberflächen verursachen.

Die von Catas zur Verfügung gestellten Untersuchungswerkzeuge können ein allgemeingültiges und einsatzbereites Hilfsmittel für den gesamten Markt darstellen. In der Hoffnung, dass auch die Normungswelt beginnt, diese neuen Bedürfnisse und aktuellen Herausforderungen so schnell es geht berücksichtigt und bearbeitet.

HDE

Innenstädte unter Druck

Angesichts vielerorts verödender Innenstädte fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) die Einrichtung eines Innenstadtfonds, um die Stadtzentren zu unterstützen. „Das Einkaufen ist für die meisten Menschen der Hauptgrund, in die Innenstadt zu kommen. Doch viele Innenstädte sind in extremer Schieflage. Leerstände machen die Stadtzentren unattraktiv und lösen eine Spirale nach unten aus. Das ist auch für die Händler vor Ort ein großes Problem. Wenn die Kunden nicht mehr zum Bummeln kommen, stimmen die Umsätze nicht mehr“, erläutert HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Der HDE schlägt deshalb die Einrichtung eines Innenstadtfonds in Höhe von 500 Mio. Euro vor. Die finanziellen Mittel sollen auf drei Sonderfonds aufgeteilt werden. Einmal zur Aktualisierung und Standardisierung von Einzelhandelskonzepten, zur Analyse der Leerstandssituation sowie für eine aktive Ansiedlungspolitik, die den Branchenmix in den Stadtzentren attraktiv gestalten soll.

„Vielerorts gibt es keine schlüssigen und durchdachten Konzepte zur Stadtgestaltung. Deshalb soll es mit Hilfe des Innenstadtfonds gelingen, die Kommunen zur Erstellung von Innenstadtkonzepten zu bewegen. Es gilt ganzheitlich darüber nachzudenken, wie die Herzen der Städte attraktiv und lebendig gestaltet werden können“, so Genth.

Ohne diese Konzepte seien die Akteure vor Ort nicht in der Lage, die anstehenden Entscheidungen sachgerecht zu treffen. Zudem sei es unverzichtbar, einen Überblick über die aktuellen Leerstände zu haben. Deshalb müsse ein systematisches und bundesweit einheitliches Leerstandskataster geschaffen werden. Erst dann könne man zuverlässig beurteilen, wo Handlungsbedarf bestehe. Darüber hinaus gehe es um einen gesunden Branchenmix. „Die Städte müssen aktiver gemanagt werden. Ansonsten ist die Zukunft der Innenstädte in Gefahr“, so Genth weiter.

Die Kommunen sollten regelmäßige Austauschformate mit dem Handel und den Immobilieneigentümern ins Leben rufen. In begründeten Einzelfällen müssten außerdem die bestehenden Möglichkeiten des Vorkaufsrechts in den förmlich festgelegten Sanierungsgebieten ausgeübt werden können, um den Branchenmix abzurunden.

Wird mit 400 Arbeitsplätzen weitergeführt

Das Restrukturierungsverfahren in Eigenverwaltung der Schock Metallwerk GmbH, dem Rollform-Spezialisten und Hersteller von Kugelführungen und Spezialprofilen aus dem schwäbischen Urbach, ist abgeschlossen. Bereits am Mittwoch, den 20. Mai fand am Amtsgericht Stuttgart die Gläubigerversammlung statt. Dort entschied man sich für den von der renommierten Restrukturierungsberatung Elsässer erstellten Insolvenzplan. „Die überwältigende Zustimmung der Gläubiger ist ein großartiges Signal, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist“, so der gerichtlich bestellte Sachwalter Dr. Tibor Braun von der Stuttgarter Kanzlei Illig, Braun & Kirschnek. Am 1. Juli 2020 hat das Amtsgericht Stuttgart nun das Verfahren offiziell aufgehoben. Damit konnte sich das Unternehmen innerhalb von nur fünf Monaten erfolgreich sanieren.

Bei Schock Metall herrscht schon seit einigen Wochen Aufbruchstimmung. Denn das Unternehmen hat neue Investoren gefunden, die zusammen mit dem bisherigen Mehrheitsgesellschafter Martin Schock das Unternehmen zukünftig unterstützen. Hierbei handelt es sich um Frank Trick, den Mitgesellschafter des Schwesterunternehmens FTS Baltic sowie das Stuttgarter Family Office von Karl-Friedrich Kaupp (Steuerberater und Beteiligungsunternehmer).

Mit dem Unternehmen werden auch rund 120 Arbeitsplätze am Standort in Urbach gerettet. „Schock Metall hat in kürzester Zeit das Eigenverwaltungsverfahren abgeschlossen und trotz der Einschränkungen der Corona-Pandemie operativ den Neustart geschafft“, so der Elsässer-Sanierungsgeschäftsführer Jan Metzner. „Das ist ein großartiger Erfolg, an dem alle Beteiligten sehr konstruktiv und zielgerichtet mitgearbeitet haben. Wir sind stolz und glücklich, diese für uns sehr herausfordernde Zeit erfolgreich abschließen zu können. Gleichzeitig möchten wir uns bei unseren Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Unterstützung in dieser schwierigen Phase bedanken“, so Martin Schock.

Wesentlicher Bestandteil des Sanierungskonzepts ist die Neustrukturierung der Schock Metall Gruppe mit ca. 400 Mitarbeitern unter der STK Holding GmbH. Die Kernkompetenzen der Schock Metallwerk GmbH beinhalten neben dem Vertrieb und der Entwicklung auch die Fertigungstechnologien Rollformen und Stanzen. Die lettische FTS Baltic SIA fungiert als leistungsfähiger Logistik-, Fertigungs- und Montagestandort.

MeisterWerke Schulte

Stellt Personalwesen neu auf

Wechsel im Personalwesen der MeisterWerke Schulte GmbH: Eberhard Fornefeld, langjähriger Personalleiter und Mitglied der Geschäftsleitung bei den MeisterWerken, wird das Unternehmen zum 1. August 2020 verlassen und in den Ruhestand gehen. Ab diesem Zeitpunkt verantwortlich für das Personalmanagement ist Jens W. Rüdiger, seit Mai dieses Jahres bei den MeisterWerken beschäftigt. Der 52-jährige Diplom-Kaufmann wechselte nach seiner Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr in die Wirtschaft und war in den vergangenen 20 Jahren in diversen HR-Führungspositionen sowohl im inhabergeführten Mittelstand als auch in börsennotierten Unternehmen tätig. Er berichtet direkt an den geschäftsführenden Gesellschafter Guido Schulte.

„Eberhard Fornefeld hat die MeisterWerke in seiner Funktion als Personalleiter und Mitglied der Geschäftsleitung in den vergangenen Jahren entscheidend mitgeprägt. Auf der einen Seite bedauere ich sein Ausscheiden sehr, denn wir verlieren eine erfahrene und versierte Führungskraft, auf der anderen Seite freue ich mich mit ihm und für ihn auf seinen wohlverdienten Ruhestand. Für seinen höchst professionellen und engagierten Einsatz bei den MeisterWerken möchte ich mich herzlich bedanken und wünsche ihm für seine Zukunft alles erdenklich Gute“, so Guido Schulte. „Mit Jens W. Rüdiger haben wir einen erfahrenen HR-Profi für die MeisterWerke gewinnen können, der Bewährtes fortführen, aber auch neue Impulse im Personalmanagement setzen wird. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“

Deutsche Messe AG

Katharina Siebert übernimmt Pressearbeit der „Ligna“

Die Deutsche Messe hat die Position der Pressesprecherin für die „Ligna“ neu besetzt. Vom 1. Juli 2020 an ist Katharina Siebert für die internationale Kommunikation der weltweit führenden Messe für Werkzeuge, Maschinen und Anlagen für die Holzbe- und -verarbeitung verantwortlich. Sie übernimmt die Aufgaben von Gabriele Dörries, die bislang in Doppelfunktion die Kommunikation für die Veranstaltungen im Kompetenzfeld Woodworking, und damit für die „Ligna“, sowie im Kompetenzfeld Digitalization bei der Deutschen Messe betreut hat. Dörries wird sich zukünftig voll umfänglich um die Pressearbeit der IT-Veranstaltungen wie „Twenty2X“, „TechtideE“ und „CMM“ kümmern.

Update zur Patentverletzungsklage gegen Barberán

Hymmen führt eine Patentverletzungsklage gegen Barberán. moebelfertigung.com berichtete. Die Antwort der Spanier ließ nicht lange auf sich warten. Auch hier veröffentlichte moebelfertigung.com ein Statement.
Nun geht das Verfahren los. In einer offiziellen Mitteilung schreibt Hymmen: „Hiermit dürfen wir Sie darüber informieren, dass die gegen die Barbéran S.A. eingereichte Patentverletzungsklage mittlerweile unserer Wettbewerberin in Spanien durch das Landgericht Düsseldorf (Az. 4b O 26/20) zugestellt wurde. Ein Verhandlungstermin wurde vom Gericht für Mitte des kommenden Jahres anberaumt.“