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Autor: Möbelfertigung

Nachhaltigkeit mit Brief und Siegel

Holz ist Natur. Holz ist Design. Holz ist Leben. Seit vielen Jahrhunderten leistet dieser Werkstoff wertvolle Dienste. Er ist und bleibt eines der schönsten Materialien – denn Möbel aus dieser Substanz schmeicheln Augen und Seele. Aber natürlich ist Holz nicht gleich Holz.

Auf dem sprichwörtlichen Holzweg befindet sich, wer beim Möbelkauf ausschließlich auf den Preis schaut. Das verstößt nicht nur gegen den geringsten Qualitätsanspruch, sondern auch gegen die Verantwortung, die wir für kommende Generationen tragen. Dieser Verpflichtung ist sich Schmidt Küchen und Wohnwelten deutlich bewusst. So sind hier die Kunden genau an der richtigen Adresse, die besonderen Wert auf den schonenden Umgang mit Ressourcen legen. Das Familienunternehmen zählt mit seinem nachhaltigen Wirtschaftskonzept bei der industriellen Fertigung zur ökologischen Avantgarde. So wurde der Möbelhersteller für sein gelebtes Öko-Konzept mit dem renommierten Wirtschaftspreis „Green Franchise Award“ ausgezeichnet. Auch ist Schmidt in Europa nach eigenen Angaben der einzige industrielle Hersteller, der sechs Zertifizierungen vorweisen kann: Neben ISO 14001 für den umweltschonend organisierten Produktionsprozess und ISO 50001 für Energieeffizienz erhielt der Spezialist für Maßanfertigungen zudem für seinen konkreten Beitrag zur Minderung der Umweltbelastung durch die Reduzierung des CO2-Ausstosses in der Produktion das Umweltsiegel „NF Environnement Ameublement“ – eine von der französischen Möbelindustrie initiierte Umweltzertifizierung. Schmidt absolvierte weiterhin erfolgreich das „Programme for the Endorsement of Forest Certification“ – kurz PEFC.

Dieses Zertifikat dokumentiert, dass in der Fabrikation überwiegend Hölzer aus nachhaltiger und kontrollierter Forstwirtschaft Verwendung finden. Die festgelegte Quote von 70 Prozent wird mit 82 Prozent deutlich überschritten. Jene Anerkennungen werden durch die Zertifizierungen ISO 9001 für die hohen Qualitätsstandards sowie OHSAS 18001 für Hygiene und Arbeitssicherheit ergänzt. „Diese Ergebnisse sind aber erst eine Etappe. Ein Trampolin auf dem Sprung zu neuen und anspruchsvolleren Standards“, macht Anne Leitzgen deutlich. Die Enkelin des Firmengründers ist die Präsidentin der Schmidt Groupe, zu der Schmidt Küchen und Wohnwelten gehört.

Die Kunden können sich bei Schmidt darauf verlassen, dass der gesamte Herstellungsprozess ihres Produktes zertifiziert ist und durch unabhängige Gutachter geprüft wird. „Da sehen wir uns durchaus als Öko-Pioniere. Die Struktur als traditionsreiches Familienunternehmen bedingt, in Generationen und nicht in Quartalen zu denken. Deshalb ist eine nachhaltige Entwicklung eines unserer wichtigsten Unternehmensziele“, sagt Anne Leitzgen. An vielen Stellen konnte der 1934 gegründete Möbelhersteller bereits belegen, dass sein selbst auferlegtes Engagement zur Schonung von Mensch und Natur im Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns steht. Die errichteten Photovoltaikanlagen oder die konsequente Mülltrennung sind hier nur zwei kleine Beispiele.

Der Schadstoffausstoß wurde extrem vermindert dank Inbetriebnahme, der über eine Million Euro teuren Verbrennungsanlage für flüchtige organische Verbindungen. Abgesehen davon werden beim französischen Branchenprimus die anfallenden Abfälle systematisch in Recyclingketten weiterverwertet und zur Energiegewinnung genutzt. Mit den Sägeabfällen etwa werden die Werke und die Büros beheizt. Bei der angewandten Null-Deponierungs-Politik stehen das gezielte Bestreben nach Verwertung der Werkstoffe durch Recycling oder auch die energetische Nutzbarmachung durch Verbrennung und damit der Wärme- oder Energieerzeugung im Vordergrund. Alle eingesetzten Materialien unterliegen diesem Anspruch. Bei der Verwendung des nach dem technischen Standard noch heute unverzichtbaren Formaldehyds halbiert Schmidt die europäische Norm mit vier Gramm pro 100 Gramm Spanplatte.

Europas fünftgrößter Küchenhersteller bekam für seine umweltbewusste Firmenstrategie und sein gelebtes Öko-Konzept den „Prix d’Excellence de l’Entreprise Patrimoniale et Familiale“ – das ist im Nachbarland die höchste Auszeichnung für ein mittelständisches Familienunternehmen.

Auch wurde es als hervorragend geführter Konzern mit nachhaltigem Wachstum mit dem „Coup de Coeur“ prämiert. Und es wurde mit dem Öko-Design Label von Ademe dekoriert, das ist die französische Agentur für Umwelt- und Energiemanagement. In sämtlichen Werken besteht die Verpflichtung, energiesparenden Investitionen den Vorzug zu geben. Auch jeder Verkäufer durchläuft in puncto Umweltstandards eine Schulung. Bei den Planungs- und Herstellungsverfahren wird stets die Drei-R-Regel angewendet: réduire, réutiliser, recycler – also reduzieren, wiederverwenden, recyceln. Auch beauftragt Schmidt vorrangig lokale Lieferanten, um Transportwege, Energie und unnütze Ausgaben zu minimieren. Ebenso nahm man an den Produktionsstätten neue Logistikplattformen in Betrieb, die jedes leere Zurückfahren von LKWs vermeiden. Im Übrigen werden für den Verkehr zwischen den verschiedenen Produktionsstandorten Elektrofahrzeuge zur Verfügung gestellt. Nachhaltig wachsen bedeutet für Schmidt, mit weniger Ressourcen mehr herzustellen. Dabei gehen Qualität und ökologische Entwicklung Hand in Hand.

Unterstützt Forstprojekt in Schleswig-Holstein

Fiat sagt „Amore zur Zukunft“ und engagiert sich in einem Projekt zur Wieder- und Neuaufforstung von Wald. In der Nähe von Hohenlockstedt in Schleswig-Holstein hat die Organisation PLANT-MY-TREE schon mehr als 10.000 von Fiat gestiftete Bäume gepflanzt. Die Marke löst damit ein Versprechen ein, dass sie zur Markteinführung der Modelle „Fiat 500 Hybrid“ und „Fiat Panda Hybrid“ gegeben hat: Für jedes verkaufte Exemplar der beiden Mild-Hybrid-Modelle werden fünf Bäume gepflanzt.

Im Namen von Fiat hat PLANT-MY-TREE bereits einen Teil einer insgesamt mehrere Hektar großen Fläche mit Stieleichen, Roteichen, Douglasien, Winterlinden und Küstentannen aufgeforstet. Noch im Laufe dieses Jahres sollen weitere rund 90.000 Bäume hinzukommen, darunter sind auch seltenere Sorten wie Bornmüllertanne, Tulpenbaum, Esskastanie, Orientalische Buche, Riesenmammutbaum und Bergahorn geplant. Jeder dieser Bäume bindet im Laufe seines Lebens pro Jahr durchschnittlich etwa 12,5 kg Kohlenstoffdioxid und erzeugt Sauerstoff, der für alle Menschen und die Umwelt so lebensnotwendig ist.

Wer einen „Fiat 500 Hybrid“ oder „Fiat Panda Hybrid“ kauft, unterstützt also die Umwelt gleich doppelt. Durch die Mild-Hybrid-Technologie, die einen Benzinmotor mit einem unterstützenden Elektroantrieb kombiniert, werden nämlich Verbrauch und Emissionen gesenkt bei unveränderter Leistungsfähigkeit. So stoßen „Fiat 500 Hybrid“ und „Fiat Panda Hybrid“ lediglich 93 Gramm Kohlendioxid pro gefahrenem Kilometer aus. Als Anerkennung des Beitrags für das Forstprojekt von PLANT-MY-TREE erhält jeder Käufer eines der beiden Hybrid-Modelle von Fiat eine Baum-Urkunde. Darauf findet sich neben der Baum-Nummern auch der Standort sowie die Koordinaten der Pflanzfläche, auf der dieses schöne Aufforstungsprojekt realisiert wurde und die Bäumchen auch besucht werden können.

Referent Ali Özylmaz über Chancen des Digitaldrucks, DIPA und Herausforderungen des Marktes

Seien Sie dabei, wenn auf der ersten „Surface in Motion – Technology and Design Conference“ Top-Referenten die aktuellen Themen rund um dekorative Oberflächen von Holzwerkstoffen vorstellen. Neben den allerneuesten technischen Möglichkeiten, geht es dabei auch um jüngste Zukunftstrends, innovative Materialkompositionen und die Wirkung, die Oberflächen im Raum entfalten. Bringen Sie sich auf den neuesten Stand – vom Color-Management bis Trending Surfaces – und wählen Sie aus zwei parallelen Vortragsprogrammen, ganz nach Ihrer Präferenz „Technologie“ oder „Design“. Die Fachmagazine „möbelfertigung“ und „arcade“ sprechen mit diesem neuen Eventformat die Holzwerkstoffbranche, deren Zulieferer, Möbelproduzenten, (Innen-)Architekten und Designer an. Von Schüller und Nolte Küchen, über IKEA, Krono Swiss, Egger und Pfleiderer bis Schattdecor, Surteco, Impress und Interprint sind die größten Player im September auf der „Surface in Motion“ dabei. 

Zu den Referenten zählt zum Beispiel Ali Özilmaz, Geschäftsführer MB Digitalprint. Wir haben ihm vorab einige Fragen gestellt:

moebelfertigung.com: Vor welchen Herausforderungen stehen digital druckende Unternehmen heute?  

Ali Özylmaz: Wie jedes andere Unternehmen auch, arbeiten wir daran die Möglichkeiten und die Chancen die wir unseren Kunden bieten können, auch in die Tat umzusetzen. Dies ist gerade für uns nicht leicht, da unsere potenziellen Kunden diese neue Leistung die wir bieten, so nicht kannten und daher erstmal vermeintlich kein Bedarf haben. Das Bedeutet, dass ganz neu auf dem Markt zu sein und ein Alleinstellungsmerkmal zu haben, nicht immer ein Vorteil ist. Wir müssen für unsere Möglichkeiten und Vorteile erstmal eine Nachfrage schaffen, damit wir es nachher bedienen können.

moebelfertigung.com: Sie sind auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft DIPA. Was macht die DIPA? 

Ali Özylmaz: Die Digital Printing Association (DIPA) ist ein Interessensverbund aller an der Wertschöpfungskette einer individuell gestalteten Oberfläche beteiligten Unternehmen. Dazu gehören sowohl Produzenten und Vermarkter individuell beschichteter Oberflächen, als auch Lieferanten der dafür erforderlichen Technik, Rohstoffe oder Dienstleistungen. Wir bilden ein Kooperations-Netzwerk für handwerkliche und industrielle Unternehmen. Die DIPA stellt eine Plattform zum Austausch zwischen Betrieben, die Digitaldruck bereits erfolgreich einsetzten, Unternehmen, die noch herausfinden möchten was moderner Digitaldruck für sie leisten kann und Lieferanten von Maschinen, Verbrauchsgütern, Softwarelösungen, Dienstleistungen, etc. Das primäre Ziel der Gemeinschaft ist es, Digitaldruck als innovatives Verfahren für die Oberflächengestaltung einem großen Kreis an Nutzern zugänglich zu machen. Der Markt für individuelle Oberflächengestaltung soll vergrößert und damit allen Mitgliedern vielfältige Chancen geboten werden auf verschiedenste Weise davon zu profitieren. 

moebelfertigung.com: Welchen Schwerpunkt dürfen wir auf der „Surface in Motion“ in Ihrer Präsentation erwarten?  

Ali Özylmaz: Die Schwerpunkte sind unser Geschäft mit Sonderdekorplatten und die Herausforderung, sich neben den Großen Dekorplatten-Herstellern zu behaupten. Wir verkaufen Platten und das mittlerweile sehr erfolgreich, ich werde darauf eingehen wie wir das machen und welche Daseinsberechtigung wir und unsere Produkte haben. Ich werde darauf eingehen, wie unser Geschäft funktioniert und was die Besonderheit von uns ist. Zusammenfassung unserer Besonderheit ist, dass wir für fast jede Anfrage aus den verschiedensten Bereichen neue Produkte entwickeln und somit immer eine Lücke füllen. Unser Kundenstamm erstreckt sich von Schreinern bis zu den ganz großen Sanitärhändlern, Deckensysteme, Außenfassaden, wir bauen sogar spezielle Särge…

Vom 21. bis 22. September wird die Branche bei Oberflächen in die Tiefe gehen. Auf der ersten „Surface in Motion“ stehen Themen rund um die dekorative Oberfläche von Holzwerkstoffen auf dem Tableau. Genauso wichtig, wie die Fachbeiträge des Top-Speaker-Feldes wird aber auch der Netzwerkgedanke unter den Teilnehmern sein. 

Angemeldet sind bisher unter anderem Teilnehmer von folgenden Unternehmen: 

Egger Holzwerkstoffe, Schattdecor, Continental, Hueck Rheinische, Raumprobe, Interlübke, Interprint, IKEA, DTS, Ahlstrom-Munksjö, Saueressig Ungricht, Rehau, Homag, Hymmen, Renolit, Wemhöner, SESA, Sappi, Colorgate, Krono Swiss, Pfleiderer, Cleaf, Unilin, Schüller Küchen, Nolte Küchen, Mauro Saviola, Schöller Technocell, Plantag, Melaplast, Ostermann, Koenig & Bauer, UPCO, Neschen Coating, Dakor Melmin, Surteco, MB Digitalprint, IOT, Sun Chemical, Nolte Lacke, Metadynea Austria, Schmid, Kleiberit, HUGA, Filmolux, EPF, CSIL, Dekordruck Leipzig …

Treffen Sie das Who-ist-Who der Oberflächenbranche! 

Die komplette Veranstaltung wird simultan Deutsch / Englisch übersetzt und sich am zweiten Kongresstag in einen Technik- und einen Designschwerpunkt aufteilen, so dass jeder Teilnehmer, ganz nach seinen eigenen Präferenzen wählen kann. 

Ein Networking-Dinner am ersten Eventabend ist in der Teilnahme enthalten. 

Weitere Infos und Anmeldung: https://www.holzmann-events.de/surface-in-motion/

„IWF“ 2020

Veranstaltet Ende Oktober eine virtuelle Messe

Die „International Woodworking Fair“ („IWF“) hätte eigentlich vom 25. bis zum 28. August in Atlanta stattgefunden – und fiel, genauso wie beinahe alle anderen Veranstaltungen in diesem Jahr – wegen der weltweiten Corona-Pandemie aus. Als Ersatz haben sich die Veranstalter in Amerika jetzt ein neues Konzept ausgedacht: Von Montag, 26. bis Freitag, 30. Oktober, soll es eine virtuelle Show geben. Die „IWF Connect“.

„,IWF Connect‘ ist die brandneue virtuelle Messe ohne Wände, die der holzverarbeitenden Industrie grenzenlose Möglichkeiten bietet. An fünf Tagen in Folge bringt die ,IWF Connect‘ im Oktober Teilnehmer und Aussteller in einer virtuellen Marktwoche zusammen, in der die neuesten Produkte, Technologien, Innovationen und Lösungen der globalen holzverarbeitenden Industrie in einer einfach zu navigierenden Online-Welt vorgestellt werden“, heißt es aus Amerika.

Die Aussteller der Online-Messe „IWF Connect“ profitieren von einem direkten Zugang zu einem großen Publikum aus der holzverarbeitenden Industrie, können ein virtuelles Messeschaufenster individuell mit Bildern, Videos, Broschüren, Pressemitteilungen und Links gestalten. Darüber hinaus können sie eine Bildergalerie online stellen, um neue Produkte gesondert zu bewerben. Der Kontakt zu den Besuchern der virtuellen Messe erfolgt direkt über virtuelle Visitenkarten und E-Mail, alle „Standbesucher“ werden erfasst. Zusätzlich zu diesem Angebot gibt es eine Plattform zur Durchführung von Live-Demonstrationen, Fragen-und-Antworten-Sitzungen und um Show-Specials eine Heimat zu geben. Bei Interesse können soziale Medien und Webinare eingebunden werden.

Die Besucher der „IWF Connect“ erhalten einen kostenlosen Zugang nach Registrierung, können dann mittels Live-Chat und virtuellen Treffen direkt mit den Ausstellern kommunizieren. Sie können an Live-Demonstrationen teilnehmen oder Webseminare verfolgen. Für bestimmte Produkte gibt es über „IWF Connect“ Sonderpreise und mit dem „My IWF Connect“-Messeplaner lässt sich dieses einzigartige Erlebnis sehr persönlich planen.

Aussteller sind bereits dabei, ihre neuen Showräume zu gestalten, die Teilnehmerregistrierung beginnt am 1. September.

Errichtet Insektenhotels auf dem Werksgelände

Ein Hotelneubau innerhalb weniger Stunden: Auf dem Remmers-Werksgelände wurden kürzlich zwei große Insektenhotels aufgestellt. Nachdem im Frühjahr schon 20 Nistkästen, ökologisch beschichtet mit der Öl-Farbe „Eco“, für verschiedene Vogelarten auf dem Gelände aufgehängt worden waren, erhielten nun auch Insekten eine Bleibe. Sowohl die Nistkästen als auch die 40 kg schweren Insektenhotels hatten Jugendliche vom Sozialen Briefkasten in Handarbeit gefertigt und bereits Ende Juli fest einbetoniert. „Wir freuen uns über den Auftrag der Firma Remmers und hoffen, dass die Aktion Aufmerksamkeit findet. Wir sind offen für weitere Aufträge anderer Löninger Firmen.“ betonte Tischlermeister Torsten Meyer von der sozialpädagogischen Einrichtung.

Genauso wie die farbig beschichteten Nistkästen erhielten auch die Insektenhotels einen Anstrich mit Remmers-Produkten, um sie gegen Witterungseinflüsse zu schützen. Für den Bau der Insektenhotels verwendeten die Jugendlichen vom Sozialen Briefkasten Lärchenholz, das eine Beschichtung mit der nachhaltigen Öl-Dauerschutz-Lasur „Eco“ bekam. Die tragenden Stahlpfosten strichen sie mit Buntlack „2in1“. Die Inneneinrichtung der Hotels folgt den Empfehlungen des Naturschutzbundes Deutschland. Bei den ersten Gästen soll es sich um Ohrenkneifer, Florfliegen und Marienkäfer handeln. Weitere artenspezifische Unterkünfte stehen für Bienen, Nachtfalter und Schmetterlinge zur Verfügung.

Bietet Handwerksbetrieben ein neues Service- und Leistungspaket zum Jahresfestpreis

Mit „Würth RED“ ist ab sofort ein neues, speziell auf die unternehmerischen Bedürfnisse von Handwerksbetrieben zugeschnittenes Vorteilsprogramm auf dem Markt. Es bietet die außergewöhnliche Möglichkeit, die für einen Betrieb und die täglichen Abwicklungsprozesse entscheidenden Services und Dienstleistungen im Paket zu einem attraktiven Jahresfestpreis zu sichern. Dieser liegt dabei deutlich unter der Summe der beinhalteten Einzelleistungen. Ein entsprechender Vertrag kann wahlweise über den Außendienst, den Würth Online-Shop, eine Würth Niederlassung oder über die Würth App abgeschlossen werden.

„Würth RED“ umfasst unter anderem einen Lieferservice, der unbegrenzte Next-Day-Lieferungen bzw. versandkostenfreie Standard-Lieferungen beinhaltet. Außerdem sind pro Vertragsjahr fünf gebührenfreie Sofort-Service-Lieferungen – man erhält dabei die bestellten Waren innerhalb von maximal drei Stunden – sowie zehn Service24-Lieferungen enthalten. Daneben gibt es zahlreiche weitere Angebote, von denen der Handwerksbetrieb in seiner täglichen Arbeit profitiert. Dazu gehören unter anderem ein Fort- und Weiterbildungs-Gutschein für Seminare der Akademie Würth im Wert von 400 Euro pro Vertragsjahr, die Nutzung der bekannten „ORSY“-System-Regale ohne die übliche Servicepauschale sowie ein kostenfreier Standard-Zugang zu „ORSYonline“. Mit diesem webbasierten Tool können Handwerksbetriebe alle ihre Maschinen, Leitern oder andere Betriebsmittel sehr komfortabel verwalten und dadurch etwa Wartungs- oder Prüftermine sicher einhalten. Im Rahmen von „Würth RED“ ist mit dem „Isi!!-Gefahrstoffmanagement“ zudem ein weiteres Online-Tool kostenfrei nutzbar. Es bietet Zugriff auf alle Sicherheitsdatenblätter und Betriebsanweisungen von Würth Produkten und ermöglicht sehr einfach, Gefährdungsbeurteilungen und Gefahrstoffverzeichnissen entsprechend der aktuellen gesetzlichen Regelungen zu erstellen.

Die Teilnahme an „Würth RED“ schließt die kostenfreie Nutzung des „Würth PSA-Managers“ ebenfalls mit ein. Diese Software unterstützt bei der Planung unternehmensspezifischer Arbeitsschutzmaßnahmen und hilft bei der Auswahl passender Artikel der persönlichen Schutzausrüstung entsprechend der Gefährdungsbeurteilung. Die damit erzeugten individuellen Arbeitsschutzpläne zeigen, welcher Schutz in welchem Fall benötigt wird – jeweils abgestimmt auf die erforderlichen Produkte.

Nicht zuletzt macht „Würth RED“ den Einstieg in digitale Beschaffungsprozesse einfach. Diese lassen sich hochflexibel wahlweise klassisch im Büro oder auch direkt auf der Baustelle organisieren, was bei optimaler Nutzung Zeit- und Kosteneinsparungen bringt. „Würth RED“ Kunden haben einmal im Jahr Anspruch auf einen kostenfreien E-Procurement-Check, der die betriebsinternen Beschaffungsprozesse optimal auf eine solche digitale Zukunft vorbereitet.

Grauthoff ist nicht dabei

Auch wenn die Veranstalter der „Bau“ im Januar inzwischen viele Befürworter einer Messedurchführung mobilisiert haben, um die Messe zu stärken, gibt es weiterhin Absagen großer Aussteller. Viele davon kommen aus Deutschland. Zuletzt hatte Grauthoff mitgeteilt, München am Jahresanfang fernzubleiben wegen der Corona-Pandemie.

„Im Januar 2021 werden wir leider nicht auf der ,Bau‘ in München vertreten sein. Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Die ,Bau‘ ist für die Besucher und uns immer ein Highlight. In der aktuellen Situation möchten und können wir aber weder für uns noch für unsere Kunden und Besucher ein nicht einzuschätzendes gesundheitliches Risiko eingehen.

Heute kann niemand sagen, unter welchen Umständen und mit welchen Einschränkungen wir im Januar leben werden. Sicherlich wird für die ,Bau‘ 2021 ein ausgefeiltes Hygienekonzept erstellt werden. Abstandsregeln, das Tragen eines Mundschutzes und die Einschränkung des persönlichen Kontakts machen es für uns aber nahezu unmöglich, die Emotionen zu transportieren, die unseren Messeauftritt immer ausgemacht haben.

Wir hoffen, Sie haben Verständnis für unsere Entscheidung. Die ,Bau‘ ist auch immer eine große Investition, die mit viel intensiver Planungszeit und Organisation verbunden ist. Zum jetzigen Zeitpunkt wären wir unter normalen Umständen, nach der intensiven und detaillierten Planung, in der Bauphase unseres Messestandes. Dass diese Zeit und die Investition aus ökonomischer Sicht bei dieser besonderen ,Bau‘ 2021 in vertretbarer Relation zu dem gewünschten Erfolg stehen, wagen wir zum jetzigen Zeitpunkt zu bezweifeln.

Mit diesem Schritt schließen wir uns einigen namhaften Ausstellern an, die ihre Absage bereits bekannt gegeben haben. Dadurch und auch nach Rücksprache mit Einzelpersonen aus unserem Kundenkreis wurde uns bewusst, dass die ,Bau‘ 2021 nicht die üblichen Besucherzahlen und das geschätzte Messeflair erzielen kann.

Dennoch werden wir natürlich nicht darauf verzichten, unsere Produktinnovationen 2021 auf anderen Wegen zu präsentieren. Über die verschiedenen Möglichkeiten und Kanäle werden wir zu gegebenem Zeitpunkt informieren“, so heißt es vom Grauthoff-Türenteam aus Rietberg-Mastholte.

Zweistelliges Plus beim Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Juni

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juni 2020 saison- und kalenderbereinigt 12,4 Prozent höher als im Mai 2020. Diese Entwicklung wurde in hohem Maße von Großaufträgen beeinflusst.

Im Vergleich zum Vorjahr war der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Juni 2020 kalenderbereinigt um 1,2 Prozent höher. Im ersten Halbjahr des Jahres 2020 sank der reale Auftragseingang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent.

Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe betrug im Juni 2020 rund 8,3 Milliarden Euro. Er war damit nominal (nicht preisbereinigt) 9,2 Prozent höher als im Juni 2019 (7,6 Milliarden Euro) und damit der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem Juni in Deutschland. Der Anstieg im Juni konnte allerdings die Rückgänge in den Monaten März bis Mai 2020 noch nicht ausgleichen: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken die Auftragseingänge in den ersten sechs Monaten 2020 nominal um 0,2 Prozent.

FSK

Workshop „Polyurethane für Einsteiger“ auf März 2021 verschoben

Eigentlich hätte am 30. September 2020 der beliebte Workshop „Polyurethane für Anfänger“ des Fachverbandes Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) bei dem Verbandsmitglied Zelu Chemie in Murr stattfinden sollen. Nun wurde die Veranstaltung wegen zu großer Unsicherheit bezüglich einer sicheren Durchführung seitens des Verbandes verschoben und ist nun für den 03. März 2021 terminiert.

Der Workshop „Polyurethane für Einsteiger“ richtet sich an Studierende, Produktdesigner, Entwickler, Nachwuchskräfte und alle anderen Interessierte, die eine spannende Gelegenheit PUR hautnah kennenzulernen, nicht verpassen möchten. Unser Mitgliedsunternehmen Zelu Chemie GmbH in Murr öffnet einen Tag Tor und Tür und gewährt den Teilnehmern einmalige Einblicke. Zum einen wird der Werkstoff Polyurethan, seine Herstellung sowie Verarbeitungs- und Anwendungstechnologien in Theorie nähergebracht und von Experten erklärt, aber auch in Technikum und Labor live vorgeführt. Zum anderen haben die Teilnehmer die Möglichkeit das FSK-Mitgliedsunternehmen Zelu näher kennenzulernen. Denn der Spezialist für Polyurethan-Schaumsysteme und Klebstoffe mit mehr als 125 Jahren Erfahrung lädt auch zum Rundgang durch das Unternehmen ein. Das detaillierte Programm zum FSK-Workshop Polyurethane für Einsteiger finden Sie auf der Verbandswebsite.

Der Fachverband veranstaltet regelmäßig Einsteiger-Workshops in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsunternehmen und schätzt diese Möglichkeit, den Werkstoff in seiner ganzen Bandbreite für Branchenneulinge und -fremde erlebbar zu machen. Für die Unternehmen bieten solche Veranstaltungen eine gute Chance, Nachwuchskräfte zu begeistern.

Alle bereits erfolgten Anmeldungen behalten ihre Gültigkeit. Weitere Auskünfte erteilt der FSK über die Homepage oder telefonisch unter 0711-993 7510.