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Autor: Möbelfertigung

„Lexus Design Award“ 2020

Das Designer-Team Belltower war siegreich

Die kenianischen Designer von Belltower sind die Gewinner des „Lexus Design Award“ 2020. Ihr Beitrag „Open Source Communities“ wurde unter insgesamt 2.042 Einreichungen aus 79 Ländern ausgewählt. Die Entwürfe wurden danach beurteilt, wie sie drei der wesentlichen Grundsätze der Marke Lexus verkörpern – Anticipate (Antizipieren), Innovate (Erfinden) und Captivate (Faszinieren) – und dabei zu einer besseren Zukunft beitragen.

Der Gewinnerbeitrag „Open Source Communities“ beschäftigt sich mit einer Herausforderung, die typisch ist für Entwicklungsländer: Wie kann ein nachhaltiger Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht werden – und welche Rolle können dabei intelligente Open-Source-Pläne spielen?

„Es ist eine große Ehre für uns bei Belltower, zu den sechs Finalisten zu gehören und jetzt sogar den Grand Prix des Lexus Design Award 2020 zu gewinnen“, sagte John Brian Kamau bei der Entgegennahme des Preises. „Unsere Reise begann mit vielen Herausforderungen, aber wir haben es geschafft, unser ehrgeiziges Konzept vorzustellen. Auf diesem Weg haben wir viele wertvolle Erfahrungen gesammelt und Lektionen fürs Leben gelernt. Die Prinzipien, die wir als Teil der Lexus Familie kennengelernt haben, werden all unsere künftigen Designs prägen.“

Vor dem Hintergrund der besonderen Umstände hat Lexus in diesem Jahr erstmals eine virtuelle Jury ins Leben gerufen. Vor der Bekanntgabe des Gewinners hatten alle sechs Finalisten den renommierten Juroren erklärt, wie sie eine bessere Zukunft schaffen wollen. Auch die vier Mentoren, die die Finalisten sechs Monate lang begleitet hatten, waren beim großen Finale des diesjährigen Designwettbewerbs dabei.

Bei der Bekanntgabe der Juryentscheidung sagte Jeanne Gang, Jurymitglied und Gründerin des Studio Gang: „Zu verschiedenen Zeitpunkten hat Design immer wieder Ästhetik, Funktionalität oder auch Humor und Scharfsinn gefeiert. Doch in einer Zeit, in der unsere Welt vor den enormen Herausforderungen des Klimawandels und der sozialen Ungleichheit steht, sind systemische Design-Lösungen erforderlich. Der Gewinner des Grand Prix erweitert unsere Definition von Design: Hier werden auch Finanzierungssysteme für Gemeinschaftsprojekte mit einbezogen und betont, wie wichtig der Zugang zu sauberem Trinkwasser für das Gedeihen menschlicher Fähigkeiten ist. Die Designer beschäftigen sich auch mit der Frage, wie das Projekt umgesetzt und nachhaltig betrieben werden kann. Damit erweitern sie unser Denken darüber, was Design ist und was es sein könnte. Das Projekt beinhaltet nicht nur ein Instrument für das Sammeln und Speichern von Regenwasser als sicheres Trinkwasser, sondern hat auch einen Finanzplan für die Umsetzung.“

Lexus dankt den sechs Finalisten des „Lexus Design Award“ 2020 für ihre Arbeit und den Juroren Paola Antonelli, Jeanne Gang, John Maeda und Simon Humphries sowie den Mentoren Joe Doucet, Bethan Gray, Philippe Malouin und Shohei Shigematsu für ihre Leidenschaft und ihren Einsatz.

Die Gewinnertrophäe wurde von Hideki Yoshimoto entworfen, der den „Lexus Design Award“ 2013 gewann und heute als etablierter Designer in London arbeitet. „Diese Trophäe wird in den kommenden Jahren das Gesicht des Wettbewerbs sein“, sagt Yoshimoto. „Daher habe ich versucht, eine einfache und würdevolle Form zu entwickeln, in der Mut und Raffinesse nebeneinander bestehen. Die Trophäe wird von Handwerkersmeistern aus geräuchertem Holz und Lack im traditionellen japanischen Kawatsura-Stil geschnitzt.“

Die Bewerbungen für den „Lexus Design Award“ 2021 sind noch bis zum 11. Oktober 2020 möglich.

„Interzum“ 2021

Neuer Start-up-Gemeinschaftsstand für den unternehmerischen Nachwuchs

Die internationale Leitmesse „Interzum“ in Köln ist das führende 360°-Event für die Entscheider aus Möbelindustrie und Innenausbau. Die etablierte B2B-Veranstaltung der Zulieferer spannt für seine Besucher alle zwei Jahre einen umfassenden thematischen Bogen über die vielfältigen Zukunftsthemen und Produktinnovationen für das Wohnen von morgen. Den Messemachern besonders am Herzen liegt der weltweite unternehmerische Nachwuchs mit seinen innovativen und oftmals disruptiven Ideen, der es gerade in Krisenzeiten wie der aktuellen schwer hat, Kunden zu finden und sich neue Märkte zu erschließen. Deshalb richtet die Koelnmesse auf der kommenden „Interzum“ vom 4. bis 7. Mai 2021 erstmals einen Gemeinschaftsstand für Start-ups ein.

Für nahezu alle Start-ups gilt gleichermaßen: Besonders die erste Zeit unternehmerischer Selbständigkeit ist besonders hart und schwierig – obgleich viele der einzigartigen Ideen und Konzepte bereits auf dem Tisch liegen. Unterstützung ist also höchst willkommen, und genau die bietet der Messeveranstalter Koelnmesse ab der „Interzum“ 2021 – der internationalen Leitmesse für Möbelindustrie und Innenausbau – interessierten Gründern und Pionieren an.

Die neue Start-up-area ist geclustert in zueinander offenen Ausstellungsständen mit jeweils vier Quadratmetern Grundfläche. Interessierte Jungunternehmer aus aller Welt buchen stets ein Full-Service-Paket, welches Standbau, Beleuchtung, ein Bündel an verschiedenen Kommunikationsmaßnahmen, aber auch Eintritts- sowie Parktickets und vieles andere mehr umfasst. Mit einem niedrigen vierstelligen Euro-Betrag bleibt der Kostenblock überschaubar und verbindlich.

Hier, wo Entscheider aus Industrie und Handwerk, Architekten und Gestalter jede Menge neuartiger Werkstoffe, Materialien und Produktionsprozesse entdecken und in verschiedenen Foren überraschende Ideen bzw. Konzepte diskutieren, ist die perfekte Plattform für die Newcomer der Branche. Denn von hier kommen die entscheidenden Impulse für das globale Einrichten – hier knüpfen Unternehmer, Meinungsführer und Multiplikatoren ihre Kontakte und machen attraktive Geschäfte.

Zuletzt 2019 waren das rund 75.000 Fachbesucher, davon über 55.000 aus dem Ausland. Etwa 50 Prozent von ihnen kamen aus der Industrie, weitere 25 Prozent aus dem Handel. Unter den „Interzum“-Besuchern finden sich mit rund 70 Prozent „ausschlaggebend“ oder „mitentscheidend“ an Beschaffungsentscheidungen Beteiligten zudem ein ungewöhnlicher hoher Anteil an Entscheidungsträgern. Damit ist die „Interzum“ ein ausgesprochener „Matchmaker“ für neue Beziehungen und Geschäfte, und die Start-up-area empfiehlt sich gezielt als Anlaufpunkt für Unternehmen, die auf der Suche nach Partnern mit frischen Ideen sind.

Mindestens ebenso wichtig wie der finanzielle Aufwand ist jedoch der gewährte Support bei der Zielgruppenansprache in dieser entscheidenden Startphase junger Firmen. Und dabei kann die „Interzum“ wirklich überzeugen: Buchende Start-ups werden unterstützt durch Beiträge in Fachmagazinen, in Social Media, in Newslettern, im eigenen Ambista-Netzwerkaccount für die Branche, durch die Teilnahme an der Speakers Corner und am Matchmaking 365, durch das Online-Listing auf der „Interzum“-Webseite und durch die öffentlichkeitswirksame Präsentation der Start-ups im Messekatalog, in der „Interzum“-App oder über das Online-Pressefach – die Möglichkeiten bleiben ungezählt und flankieren nicht nur die Messeteilnahme, sondern fördern nachhaltig den Markteintritt innovativer Jungunternehmen.

Das sind die Nominierten

Auf der Zielgeraden: Sieben innovative Projekte von insgesamt acht jungen Gestaltern sind als Preisträger der dritten Vario Design Competition nominiert. Unter dem Motto „inspired by space“ waren Studierende und junge Absolventen der Studiengänge Architektur, Innenarchitektur und Produktdesign bundesweit aufgerufen, Konzepte zu entwickeln, die den gegenseitigen Austausch beflügeln sowie produktives und gemeinsames Arbeiten abseits des konventionellen Arbeitstisches fördern.

Ziel des mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotierten Wettbewerbs ist es, den Nachwuchs in den Bereichen Architektur, Innenarchitektur und Produktdesign zu fördern und ihm den Weg in die Branche zu ebnen. Die finalen Platzierungen der Konzepte werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 22. Oktober 2020 im Vario IdeenWerkRaum in der Bleichstraße in Frankfurt am Main bekanntgegeben. Im Anschluss ist dort die Ausstellung der Prototypen Interessierten regelmäßig zugänglich.

Mit der „Vario Design Competition 2020“ initiierte der Büromöbelhersteller aus Hessen bereits zum dritten Mal einen Architektur- und Innenarchitekturwettbewerb. Studierende und junge Absolventen ab Abschlussjahr 2019 waren eingeladen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Einzelpersonen und Teams konnten gleichermaßen ihre Teilnahme anmelden.

In diesem Jahr suchte Vario Möbel, die in Innenräumen und an Treffpunkten den gegenseitigen Austausch beflügeln. Konzepte, die ein produktives, kreatives und gemeinsames Arbeiten fördern: formell oder informell, lokal oder virtuell, mit taktilen Reizen oder einfach nur bunt? Wie sieht das ganz konkret aus? Was braucht es an unkonventionellen Objekten und Möbeln jenseits des Schreibtischs? Die Teilnehmer waren aufgefordert, Ansätze und Produktlösungen zu entwickeln, die sich innovativ mit dem Thema auseinandersetzen und es in die Zukunft denken.

Die Beurteilung der Entwürfe erfolgte in zwei unterschiedlichen Verfahren: Alle Einreichungen stellten sich in einer digitalen Ausstellung auf der Wettbewerbswebsite vario.com/designcompetition und auf Instagram einem Public Voting (instagram.com/variobueroeinrichtungen, #variodesigncompetition). Eine Expertenjury beurteilte zudem die eingereichten Entwürfe nach folgenden Wettbewerbskriterien:

  • Konzeptioneller Ansatz und Idee
  • Witz und Poesie
  • Überzeugende Darstellung
  • Relevanz für eine nachhaltige, moderne Arbeitswelt

Die Expertenjury des Wettbewerbs besteht aus Prof. Bernd Benninghoff von der Hochschule Mainz, Diplom Designerin Marianne Eck, Anton Flechtner, Geschäftsführung von Vario, Prof. Klaus Michel von der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Prof. Nicolai Neubert von der Hochschule Anhalt sowie den beiden Architektinnen Petra Stammer und Kerstin Vollmer.

Nach der Jurysitzung, die im Vario Werk in Liederbach im Taunus stattfand, stehen nun sieben nominierte Konzepte fest (in alphabethischer Reihenfolge):

  1. Coworking Station, Rebecca Pfeffer, Studentin an der Hochschule Trier / Innenarchitektur
  2. Ein Tag, Ein Würfel, Haniye Hashemi, Studentin an der Hochschule Mainz / Kommunikation im Raum
  3. Flip, Verena Lütkemeier, Studentin an der Hochschule Mainz / Kommunikation im Raum
  4. Mons, Mario Schache, Student an der Hochschule Mainz / Kommunikation im Raum
  5. Perfect Silhouette, Maren Englisch, Absolventin Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle / Interior Architecture
  6. Saddle Up, Milena Aliza Brüggemann, Studentin an der Hochschule Mainz / Kommunikation im Raum
  7. WTF Wall Table Furniture, Leo Dammer, Student an der RWTH Aachen / Architektur und Emil Fohrer, Student an der FH Aachen / Produktdesign

Derzeit werden die ausgewählten Projekte in der Vario Werkstatt im hessischen Liederbach zusammen mit den Teilnehmern umgesetzt und im Rahmen der Preisverleihung am 22. Oktober 2020 der Öffentlichkeit präsentiert. In der Verteilung der Preissumme von insgesamt 5.000 Euro ist die Jury frei.

Ist klimaneutral und will bis 2030 CO2-negativ sein

Der Büromöbelspezialist Steelcase gab bekannt, in allen eigenen Betriebsabläufen Klimaneutralität erreicht zu haben. Zudem kündigte das Unternehmen für 2030 neue Ziele an, die durch die Initiative „Science Based Targets“ validiert wurden. Auf Grundlage dieser Entwicklung erklärte Steelcase das Ziel, bis 2030 CO2-negativ zu sein.

Im Jahr 2020 berichtete Steelcase über eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um mehr als 30 Prozent in den vergangenen zehn Jahren. Angesichts der Dramatik des Klimawandels erweiterte das Unternehmen sein bestehendes Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien durch den Kauf von CO2-Kompensationen. Steelcase gelang es, so viel CO2 zu entfernen wie zu emittieren, sodass alle eigenen Betriebsabläufe heute klimaneutral sind (Netto-Null-Emissionen). Nach Überzeugung des Unternehmens bedeutet echter Klimaschutz jedoch, die Emissionen im Einklang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen weiter zu reduzieren. Gemäß seinem Bekenntnis zur Nachhaltigkeit setzt Steelcase nun alles daran, bis 2030 CO2-negativ zu sein. Hierzu werden die Emissionen in allen eigenen Betriebsabläufen in enger Abstimmung mit Klimaforschern noch einmal erheblich reduziert.

In den nächsten zehn Jahren wird sich Steelcase mit großem Ehrgeiz darauf konzentrieren, die Emissionen so weit zu reduzieren, dass sich die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels verhindern lassen. Bis 2030 CO2-negativ (oder auch: klimapositiv) zu sein, bedeutet, dass das Unternehmen durch eine Kombination aus der Reduzierung der absoluten Emissionen und Investitionen in erneuerbare Energien mehr CO2 entfernen als emittieren würde. Weitere Maßnahmen sollen den Kauf von CO2-Kompensationen und die Förderung externer Maßnahmen zur Emissionsminderung mit gesellschaftlichem Nutzen beinhalten.

Um eine „CO2-arme“ Wirtschaft voranzutreiben, hat Steelcase wissenschaftlich fundierte Ziele festgelegt, die sich am sogenannten 1,5-Grad-Ziel orientieren. Das Unternehmen erwartet, seine absoluten Emissionen aus eigenen Betriebsabläufen bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren. Ebenfalls gesenkt werden sollen die indirekten Emissionen aus Geschäftsreisen und Produktionsabfällen. Da die meisten Emissionen als indirekte Emissionen oder Scope-3-Emissionen gelten, wird Steelcase eng mit seinen Lieferanten kooperieren, um bis 2025 eigene wissenschaftlich fundierte Ziele festzulegen. Mit dieser drastischen Senkung der Treibhausgasemissionen entspricht Steelcase dem ambitioniertesten Ziel des Pariser Klimaabkommens.

„Wir sind stolz auf die Führungsrolle, die Steelcase in unserer Branche bei der Bewältigung dieses ernsten globalen Themas spielt“, sagte Jim Keane, President und CEO von Steelcase. „Wir sehen noch immer die zerstörerischen Auswirkungen des Klimawandels, die das Leben der Menschen in den Communitys auf der ganzen Welt beeinträchtigen, und freuen uns, unverzüglich Schritte in die richtige Richtung gehen zu können.“

Innerhalb der nächsten zehn Jahre plant Steelcase die Umsetzung folgender strategischer Schritte:

Vorrangige Reduzierung der absoluten Emissionen mithilfe einer Reihe von Ansätzen, wie etwa:

  • Investitionen in Energieeffizienzlösungen, die durch Untersuchungen in den Anlagen mit den höchsten Emissionen ermittelt wurden
  • ergänzende Energieeffizienzprojekte in den Kernmärkten durch direkte Versorgung mit erneuerbaren Energien (sofern verfügbar)
  • Erforschung standortbezogener Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien sowie Reduzierung der Emissionen, die mit Geschäftsreisen, der Lieferkette, der Logistik und den bei den Betriebsabläufen entstehenden Abfällen verbunden sind
  • Engagement für Klima- und Energiepolitik
  • Stärken der Mitarbeiter und Lieferanten, damit diese sich für den Wandel zu einer „CO2-armen“ Wirtschaft einsetzen können

Das Unternehmen plant, seine Fortschritte in den kommenden Steelcase Impact Reports zu veröffentlichen. Die darin erwähnten Emissionen sollen ab diesem Jahr von Dritten überprüft werden.

Diese Mitteilung bekräftigt das kontinuierliche Engagement des Unternehmens zum Thema Nachhaltigkeit und verschafft den Kunden, Mitarbeitern, Aktionären, Partnern, Communitys und der Umwelt langfristige Werte. Innovative Produkte und Lösungen von Steelcase helfen den Menschen, ihr Potenzial auszuschöpfen. Zugleich fördern sie die Ausbildung starker, widerstandsfähiger Gemeinschaften.

Steelcase will weiterhin auf seinem starken Fundament aufbauen. Das Unternehmen arbeitet daran, umweltfreundlichere Materialien einzusetzen, weniger zu verbrauchen, mehr zu bewahren und nachhaltiger zu wachsen, um so ein positives Erbe zu hinterlassen und eine regenerative Wirtschaft zu fördern.

Weitere Informationen über diese Initiative oder das Thema Nachhaltigkeit bei Steelcase finden Sie auf der Nachhaltigkeitsseite unter Steelcase.com.

Von Zeit zu Zeit erläutert das Unternehmen in schriftlichen und mündlichen Erklärungen seine Erwartungen in Bezug auf künftige Ereignisse sowie seine Pläne und Ziele für künftige Tätigkeiten. In diesen zukunftsgerichteten Aussagen werden Ziele, Absichten und Erwartungen zu zukünftigen Trends, Plänen, Ereignissen, Geschäftsergebnissen oder Finanzlagen erörtert oder andere uns betreffende Informationen genannt, die sowohl auf den gegenwärtigen Einschätzungen des Managements und Annahmen des Unternehmens basieren als auch auf Informationen, die dem Unternehmen gegenwärtig zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen werden im Allgemeinen von Begriffen wie „annehmen“, „glauben“, „können“, „schätzen“, „erwarten“, „prognostizieren“, „beabsichtigen“, „vorhersagen“, „planen“, „anstreben“, „voraussichtlich“, „möglicherweise“, „wahrscheinlich“, „potenziell“ und ähnlichen Wörtern, Formulierungen oder Ausdrücken begleitet. Obwohl wir glauben, dass diese zukunftsgerichteten Aussagen begründet sind, basieren sie auf einer Reihe von Annahmen zu zukünftigen Gegebenheiten, von denen sich einige oder sogar alle letztlich als ungenau erweisen könnten.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten eine Reihe von Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen des Unternehmens abweichen, und zwar aufgrund, aber nicht nur wegen Faktoren wie z. B. wettbewerbsbezogene und allgemeine wirtschaftliche Verhältnisse im In- und Ausland; Terrorakte, Krieg, Regierungsmaßnahmen, Naturkatastrophen, Pandemien und andere Ereignisse höherer Gewalt; die COVID-19-Pandemie und die Maßnahmen, die von verschiedenen Regierungen und Dritten zur Bekämpfung der Pandemie ergriffen werden; Änderungen des rechtlichen und ordnungspolitischen Umfelds; Änderungen der Rohstoff-, Waren- und anderer Faktorkosten; Währungsschwankungen; Änderungen in der Kundennachfrage; sowie weitere Risiken und Unvorhersehbarkeiten, die im aktuellen Annual Report des Unternehmens auf Formular 10-K und in anderen Einreichungen bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) aufgeführt sind. Steelcase übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung, Berichtigung oder Erläuterung seiner zukunftsgerichteten Aussagen, sei es aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen.

Montagestart und Modernisierung in der Türkei

Neue Meilensteine in der langjährigen vertrauensvollen Kundenbeziehung zwischen Kastamonu Entegre und Siempelkamp: Ende Juli startete die Montage der neuen Form- und Pressenstraße mit „Contiroll“ der Generation 9 im Format 7‘ x 37,1 m für die Spanplattenproduktion am Standort Samsun. Parallel orderte der führende Holzwerkstoffplatten-Produzent – Nr. 1 in der Türkei, Nr. 4 in Europa, Nr. 7 weltweit – im Juli ein Modernisierungspaket für seine MDF-Linie made by Siempelkamp in Kastamonu City, das Ende 2020 installiert wird.

Damit bekräftigen beide Unternehmen ihre starke Partnerschaft auch in schwierigen Zeiten aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Mit der Montage geht die kontinuierliche Form- und Pressenlinie in Samsun – Ersatzinvestition für eine bestehende Spanplatten-Anlage am 2009 übernommenen Yontas-Standort – in die Zielgerade, die Inbetriebnahme ist für Anfang 2021 vorgesehen. Die Siempelkamp-Tochter Pallmann liefert die Messerringzerspaner – jeweils zwei „Microflaker“ und „Macroflaker“ sowie einen Messerringzerspaner für die Trockenspanaufbereitung. Ein Einstell- und Schärfautomat von Pallmann für den automatischen Schärfbetrieb der stumpfen Messer im Ring ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten.

Auch an einem weiteren seiner sechs türkischen Standorte setzt Kastamonu aktuell auf Siempelkamp-Support: In Kastamonu City, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Norden der Türkei, erhält eine MDF-Linie mit „Contiroll“ im Format 7‘ x 55,3m ein Modernisierungspaket der Siempelkamp-Tochter Siempelkamp Logistics & Service GmbH (SLS). Dieses beinhaltet ein Leichtplattenpaket, mit denen der Kunde Leicht-MDF Platten mit Rohdichten bis hinunter auf 500 Kilogramm pro Kubikmeter produzieren kann. Darüber hinaus gehört der Messrahmen „Sico Master Gauge“ zum Lieferumfang: Dieser neuartige Messrahmen, der auf dem Fundament befestigt wird, umschließt die beiden Heizplatten der „Contiroll“ im Kalibrierbereich am Leitsystem. Seine Vorteile liegen in der gleichzeitigen Messung der oberen und unteren Heizplattenposition, dies unabhängig von den Einflüssen aus der mechanischen Dehnung der Rahmen.

Zudem erhält die „Contiroll“-Presse eine zusätzliche Zylinderspur im Kalibrierbereich der Presse, kombiniert mit einer Einzelzylinderspuransteuerung. Dies, um die Rohplattentoleranzen weiter zu minimieren und den Abschliff der Rohplatten weiter zu senken. Diese Modernisierung erschließt Kastamonu Entegre einen erheblichen Mehrwert, da der Holzwerkstoffproduzent so sein Produktportfolio deutlich erweitert, Rohstoffkosten und Rohstoffeinsatz senkt und weiteres Marktpotenzial für sich erschließt.

Derzeit betreibt Kastamonu Entegre acht Siempelkamp-Anlagen mit kontinuierlicher Pressen-Technologie in der Türkei, Russland und Italien – die enge Verbindung zu Siempelkamp startete bereits 1969 mit einer Bandtablett-Anlage zur Spanplattenproduktion in Kastamonu City. Die beiden aktuellen Projekte unterstreichen die Innovationskraft dieser Geschäftsbeziehung, die auch in herausfordernden Zeiten nicht stagniert. Als bewährter Partner und Bindeglied Siempelkamps im türkischen Markt ist erneut GIM Export mit seinem Finanzierungs-Support beteiligt. Während der über 25-jährigen Kooperation Siempelkamps mit Michael P. Krocker, Inhaber von GIM Export, wurden bislang 29 Neuanlagen inklusive des aktuellen Projekts realisiert.

„Gerade jetzt sind wir stolz darauf, die unternehmerische Energie Kastamonu Entegres mit unseren Leistungen in zwei unterschiedlichen Projekten zu unterstützen und zur Zukunftsorientierung unseres Partners beizutragen. Wir freuen uns nun auf die gemeinsame Arbeit vor Ort mit dem Team von Kastamonu und eine erfolgreiche Inbetriebnahme beider Projekte“, so Ulrich Kaiser, Head of Sales Wood Division, Siempelkamp, und Dr. Stephan Niggeschmidt, Geschäftsführer der SLS.

„Domotex" 2021

Findet im Mai als Hybrid-Veranstaltung statt

Terminverschiebung und digitale Features als Ergänzung: Die nächste „Domotex“ findet nicht wie geplant, vom 15. bis 18. Januar 2021, sondern gut vier Monate später, vom 20. bis 22. Mai, in Hannover statt und dann als „hybride“ Veranstaltung. Mit dieser Entscheidung schafft die Deutsche Messe AG in unsicheren Corona-Zeiten Planungssicherheit.
Trotz einer zu zwei Dritteln gebuchten Ausstellerfläche von rund 62.000 Quadratmetern sowie eines bestehenden umfassenden Hygienekonzepts zur Corona-konformen Durchführung hat die Deutsche Messe AG die Verlegung beschlossen. „Die Gründe dafür liegen in den aktuellen Entwicklungen der weltweit grassierenden Covid-19-Pandemie und dem damit verbundenen Wunsch der Kunden, Aussteller und Besucher, die ,Domotex‘ zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Für den 15. Januar 2021, den ursprünglichen Messestarttermin, ist eine Digitalkonferenz geplant.

Die große Stärke der Weltleitmesse für Teppiche und Bodenbeläge, ihre Internationalität, ist in Corona-Zeiten eine unkalkulierbare Schwäche. Im Januar 2020 kamen 70 Prozent der Besucher aus dem Ausland sowie über 80 Prozent der Aussteller aus mehr als 60 Nationen. Aktuell steigen die  Covid-19-Infektionszahlen überall auf der Welt wieder an. Vielfach herrschen strenge Reise- und Quarantänebeschränkungen, und es ist nicht absehbar ist, wann diese aufgehoben werden. Zudem gibt es grundsätzliche Ängste in Bezug auf Reisen und Auslandsaufenthalte. Parallel werde aber auch die Verfügbarkeit von Impfstoffen für Ende 2020 in Aussicht gestellt. „Es ist unsere Pflicht, verantwortungsbewusst zu handeln. Aus zahlreichen Gesprächen mit Ausstellern und Partnern haben wir mitgenommen, dass wir vor allem frühzeitig Planungssicherheit schaffen müssen“, so Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG. „Durch unser umfängliches Hygiene- und Sicherheitskonzept sowie den positiven Anmeldestand waren wir bis vor kurzem noch sehr optimistisch. Aber jüngste Entwicklungen zeigen nun, dass nicht sicher ist, ob sich die Reisesituation bis Januar 2021 signifikant verbessern wird. Vor diesem Hintergrund haben wir entschieden, die ,Domotex‘ vom Januar in den Mai 2021 zu verschieben. Die bisher geführten Gespräche dazu mit dem Markt waren durchweg positiv und zeigen, dass eine Verschiebung in den Mai die richtige Entscheidung ist!“

Und eines habe sich in den vielen Gesprächen mit den Marktteilnehmern außerdem gezeigt: Der Wunsch nach ergänzenden digitalen Angeboten, um dem rapide zunehmenden Online-Kanälen auch der Bodenbelagsbranche Rechnung zu tragen und eine weltweite neutrale Plattform als „Domotex“ zu bieten. Deshalb findet die „Domotex“ 2021 von Donnerstag bis einschließlich Sonnabend (20.-22. Mai) als „hybride Veranstaltung“ statt – eine physische Messe, ergänzt um virtuelle Elemente. So wird es Besuchern, die aus unterschiedlichen Gründen auch im Mai nicht in der Lage sein werden, zu reisen, möglich sein, dennoch zumindest digital teilzunehmen. Für Aussteller wiederum ist über ein hybrides Format auch weiterhin die gewohnte internationale Reichweite gewährleistet: Physisch auf dem Messegelände als auch digital erweitert, um durch neue Darstellungsformate noch mehr Reichweite zu generieren.

Zusätzlich arbeitet das „Domotex“-Team an einer Digitalkonferenz, die am 15. Januar 2021, stattfinden soll. Das Leitthema „Cover New Ground!“ soll die Branche anregen, über die Auswirkungen der „Neuen Normalität in Zeiten von Corona“ auf Teppiche und Bodenbeläge zu diskutieren und gleichzeitig motivieren, bei der Gestaltung und Anwendung von Böden über bisherige Strategien, Visionen und Erfahrungen hinauszudenken und in die Zukunft zu blicken.

Neuer Leuchtenkonfigurator für Halemeier-Produkte

Bei Ostermann kann man ab sofort Leuchtenkanäle von Halemeier online auf Maß konfektionieren und sofort bestellen. Mit Hilfe des neuen Konfigurators wird der Verarbeiter sicher durch den Bestellprozess geleitet und wählt komfortabel aus zahlreichen verschiedenen Modellen und Lichtkomponenten.

Mit dem neuen Leuchtenkonfigurator ist die Bestellung von einbaufertigen LED-Leuchtenkanälen schnell und einfach. Leuchtenkanäle von Halemeier lassen sich hier in Bezug auf das jeweilige Einbaumaß und das gewünschte Licht individuell konfigurieren. Das Besondere? Hier findet man ab sofort alle benötigten Einzelelemente in einer praktischen Anwendung.

Gleich auf den ersten Blick sieht man die konfigurierbaren Profile und kann diese entsprechend der geplanten Einbausituation auswählen. Schritt für Schritt können weitere Produktdetails, wie zum Beispiel Lichtfarbe, Anzahl der LEDs, Farbe der Abdeckung und Länge der Zuleitung, definiert werden. Auch Profilvarianten mit 45-Grad-Gehrung stehen zur Verfügung. Abhängig von den gewählten Details werden nach und nach alle Zubehörteile vorgeschlagen, bis die Bestellung komplett und die Leuchte fertig konfektioniert ist. Mit nur einem Klick landet das konfigurierte Produkt im Warenkorb und kann sofort bestellt werden. Das gelieferte Produkt muss vor Ort nur noch ins Möbel eingesetzt werden.

Neben dem neuen Leuchtenkonfigurator bietet Ostermann eine Vielzahl weiterer fertig auf Maß konfektionierter Möbelelemente an. Eine Übersicht findet man in der Ostermann-Konfiguratorwelt. Hier kann man neben den LED-Profilen zum Beispiel auch Schiebetüren, Glasrahmen, Möbelfronten, Schubkästen, Arbeitsplatten oder Möbelsteckdosen online konfigurieren und bestellen.

Handwerker finden den neuen Leuchtenkonfigurator unter dem Suchbegriff „#Leuchtenkonfigurator“ gleich auf der Startseite von www.ostermann.eu.

„Domotex“ 2021

Auf den Mai verschoben

Die „Domotex“ wird verschoben. Das meldet die „Neue Presse“ online. Neuer Termin ist der 20. bis 22. Mai 2021. Obwohl zu zwei Dritteln ausgebucht, ist der Januar-Termin dem Veranstalter, der Deutschen Messe, wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen zu unsicher, denn die große Mehrheit der Aussteller und Besucher reist aus dem Ausland nach Hannover an.

Für den 15. Januar, den ursprünglichen Messestarttermin, plant die „Domotex“ eine Digitalkonferenz.

Der Eröffnungstag der Technology & Design Conference ist ausverkauft

Das Oberflächen-Event des Jahres steigt am 21./22. September in Mainz. Dann laden die Netzwerke „möbelfertigung“ und „arcade“ zur ersten „Surface in Motion – Technology & Design Conference“ ein. Neben den neuesten technischen Möglichkeiten, geht es dabei auch um Zukunftstrends, innovative Materialkompositionen und die Wirkung, die Oberflächen im Raum entfalten. „Surface in Motion“ bringt die Teilnehmer auf den neuesten Stand – vom Color-Management bis Trending Surfaces – und bietet am zweiten Tag zwei parallele Vortragsprogramme, „Technologie“ und „Design“. Die Fachmagazine „möbelfertigung“ und „arcade“ sprechen mit diesem neuen Eventformat die Holzwerkstoffbranche, deren Zulieferer, Möbelproduzenten, (Innen-)Architekten und Designer an.
Nach der Corona-bedingten Verschiebung vom Mai in den September und dem gleichzeitigen ungebrochenen Interesse an unserer Veranstaltung, haben wir frühzeitig die Location gewechselt und sind ins (noch) größere Kurfürstliche Schloss zu Mainz gezogen. Und dennoch dürfen beziehungsweise müssen wir vermelden: Tag 1 von „Surface in Motion“ mit den vier Key-Notes von Dr. Paolo Fantoni (EPF), Peter Lantz (Ikea), Ralf Imbery (Continental) und Martin Marxen (Lamigraf) ist ausverkauft.

Für Tag 1 können wir leider nur noch die Registrierung auf einer Warteliste anbieten. Für den zweiten Konferenztag, an dem das Programm in die parallelen Sessions „Technology in Motion“ und „Design in Motion“ geteilt wird und somit in verschiedenen Sälen stattfindet, sind Resttickets noch erhältlich.

Im Großen Saal des Kurfürstlichen Schlosses finden normalerweise 600 Personen Platz. Das Hygiene-Konzept mit einer Bestuhlung von 1,5 Metern Abstand sieht eine maximale Auslastung mit etwa 140 Personen vor. Desinfektionsmittelspender stehen überall bereit, die Reinigungs-Frequenz von Toiletten und öffentlichen Bereichen wird deutlich erhöht. In öffentlichen Bereichen ist das Tragen eines Mundschutzes Pflicht.

Das komplette Programm finden Sie hier: https://www.holzmann-events.de/surface-in-motion/.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren: Hymmen, Colorgate, Renolit, Sappi, Continental, Ahlstrom Munksjö, Kleiberit, Sesa, Lamigraf, Koenig & Bauer, Swiss Krono Group, Saueressig Surfaces, „Interzum“, Technocell Dekor, Innovative Oberflächentechnologien GmbH und Lott Lacke.