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Autor: Möbelfertigung

Villeroy & Boch

Umsätze im ersten Halbjahr zurückgegangen

Auch bei Villeroy & Boch drückt Corona die Umsätze. So erzielte der Konzern im ersten Halbjahr 2020 einen Konzernumsatz in Höhe von 340,7 Mio. Euro (inkl. Lizenzerlöse) und lag damit vor allem aufgrund eines infolge der Corona-Pandemie schlechten zweiten Quartals um 52,5 Mio. Euro beziehungsweise 13,4 Prozent unter dem Vorjahr. Dabei waren die Umsatzrückgänge im Unternehmensbereich Tischkultur (93,9 Mio. Euro Umsatz / minus 21,7 Prozent) deutlich größer als im Unternehmensbereich Bad und Wellness (245,4 Mio. Euro Umsatz / minus 9,7 Prozent), was sich betragsmäßig in beiden Unternehmensbereichen mit einem Umsatzrückgang von jeweils 26 Mio. Euro bemerkbar machte. Vor allem das zweite Quartal stand mit einem Umsatzrückgang von insgesamt 37,2 Mio Euro (19 Prozent) absolut im Zeichen der Corona-Krise.

Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2020 hat sich aufgrund wieder anziehender Auftragseingänge im Juni positiv entwickelt und ist im Vergleich zum 31. Dezember 2019 um 46,1 Mio. Euro auf 90,9 Mio. Euro gestiegen. Davon entfielen 66,5 Mio. Euro (31.12.2019: 35,3 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 24,4 Mio. Euro (31.12.2019: 9,5 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Tischkultur.

Das erste Halbjahr 2020 hat der Konzern infolge des durch die Corona-Krise verursachten Nachfrageeinbruchs gepaart mit den initiierten Werksstillständen und -drosselungen mit einem operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von minus 10,0 Mio. Euro abgeschlossen. Nachdem im ersten Quartal 2020 noch ein Gewinn ausgewiesen werden konnte (4,3 Mio. Euro), musste im zweiten Quartal eine Verminderung des operativen Ergebnisses um minus 21,3 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr hingenommen werden.

Im ersten Halbjahr 2020 hat der Konzern Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 7,1 Mio. Euro getätigt (Vorjahr: 10,0 Mio. Euro). Davon entfielen 4,8 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness sowie 2,3 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Tischkultur. Im Unternehmensbereich Bad und Wellness wurden neue Anlagen insbesondere für die Keramikwerke in Thailand und Ungarn erworben. Im Unternehmensbereich Tischkultur wurde im Wesentlichen in den Erhalt und die Modernisierung des Logistikzentrums in Merzig sowie in Neuanschaffungen für die Produktion in Merzig investiert.

Der Vorstand der Villeroy & Boch AG sieht in den zuletzt anziehenden Auftragseingängen eher positive Tendenzen für das zweite Halbjahr und erwartet, die Umsatzlücke für das Gesamtjahr 2020 gegenüber dem Vorjahr auf unter minus zehn Prozent begrenzen zu können. Gleichermaßen erwartet der Vorstand, den Verlust im operativen EBIT aus dem ersten Halbjahr kompensieren zu können und somit für das Gesamtjahr ein positives Ergebnis auszuweisen, wenngleich dieses deutlich unter Vorjahr liegen wird.

Der Beweis, dass die gute Idee nicht die eigene sein muss

Spannende Story: Nach Gründung vor sieben Jahren ist Sprout World heute ein Millionenbusiness. Hauptprodukt des dänischen Start-up-Unternehmens sind Blei- und Buntstifte, die nach Gebrauch eingepflanzt werden können und sich in eine Blume, Kräuter- oder Gemüsepflanze verwandeln. Die Stifte werden vor allem von Firmenkunden gekauft. Mit Logos oder Slogans graviert werden sie als nachhaltiges, grünes Giveaway in die unterschiedlichsten Marketingkampagnen integriert. Zu den Kunden zählen namhafte Unternehmen und Marken wie Coca-Cola, Ikea, Porsche und Toyota. Auch Michelle Obama bewarb mit Sprout-Stiften die Veröffentlichung ihres Bestsellers „Becoming“.

Doch wie kam das Lifestyle-Business zustande? Die Idee des pflanzbaren Bleistifts hatten Studenten des MIT in Boston, deren Aufgabe es war, einen neuartigen, nachhaltigen Büroartikel zu entwickeln. Sie präsentierten ihre Entwürfe auf einer Crowdfunding-Webseite, wo Michael Stausholm auf sie aufmerksam wurde. Er setzte sich mit den Studenten in Verbindung und sie gaben ihm die Rechte, den Sprout-Bleistift in Europa zu verkaufen und zu vermarkten. Allein in den ersten Monaten konnten rund 75.000 Bleistifte verkauft werden, die Michael Stausholm damals noch aus seinem Wohnzimmer verschickte.

Inzwischen ist Sprout World ein Paradebeispiel dafür, dass man für ein erfolgreiches Business nicht unbedingt immer eine komplett neue, zündende Idee haben muss. Vielmehr geht es um die erfolgreiche Umsetzung einer Idee. Dazu Sprout World Gründer, Michael Stausholm: „Es heißt immer gute Ideen sind Gold wert. Ich kenne Menschen, die ihr ganzes Leben schon auf der Jagd nach einer guten Idee sind. Und die das Fehlen einer guten Idee zu einer Entschuldigung dafür machen, kein Unternehmen zu gründen oder weiterhin die gleiche unerfüllte Arbeit zu verrichten. Denen kann ich sagen: Gute Ideen werden vollkommen überbewertet! Man muss das Rad nicht neu erfinden, um ein erfolgreiches Business aufzubauen. Denn eine Idee ist absolut nichts wert, wenn man sie nicht erfolgreich umsetzt. Sprout World ist dafür das beste Beispiel. Die Idee eines pflanzbaren Bleistifts ist gut, aber sie war nicht meine. Ich kam nicht auf die Idee, ich bin nur darauf gestoßen und beschloss, Sprout World zu gründen, um die Idee umzusetzen.“

Über 5 Prozent Mitgliederzuwachs im 1. Halbjahr 2020

Neue Mitglieder bereichern das Netzwerk: Die aktuelle wirtschaftliche Situation ist herausfordernd. Gerade jetzt kann eine positive Platzierung der Marke im Wettbewerb den Unterschied für wirtschaftlichen Erfolg machen. Unternehmen, die auf eine strategische Markenführung setzen, investieren in ihre Marke, unter anderem durch intensive Vernetzung. Das belegt der aktuelle Trend im Netzwerk des Rat für Formgebung: In der ersten Jahreshälfte 2020 wurde ein Mitgliederzuwachs von mehr als 5 Prozent verzeichnet. Damit ist die Mitgliederanzahl in der Stiftung nun auf insgesamt mehr als 340 Unternehmen angewachsen.

Zu den neuen Mitgliedern zählen renommierte international tätige Unternehmensmarken aus verschiedenen Branchen, insbesondere aus der Möbel-, der Haushaltswaren- und der Baubranche, unter anderem Firmen wie Covestro Deutschland, Fischerwerke, Graef, KFF, Kludi oder Zwiesel Kristallglas. Damit investieren die Unternehmen in ihre Marke und deren Sichtbarkeit, wozu auch die Markenpräsentation in  der jährlich erscheinenden Publikationsreihe des Rat für Formgebung: „Die großen deutschen Marken“ gehört. Die Publikation wird im September 2020 anlässlich der Gala des Rat für Formgebung in Berlin vorgestellt. Die darin porträtierten Mitgliederunternehmen nutzen dieses businessrelevante Netzwerk-Event, um ihre wirtschaftliche Position weiter zu stärken.

9,9 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen als im Mai 2019

Im Mai 2020 haben die deutschen Amtsgerichte 1.504 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 9,9 Prozent weniger als im Mai 2019. Die wirtschaftliche Not vieler Unternehmen durch die Corona-Krise spiegelt sich somit bislang nicht in einem Anstieg der gemeldeten Unternehmensinsolvenzen wider. Ein Grund dafür ist, dass die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen seit dem 1. März 2020 ausgesetzt ist.

Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im Mai 2020 im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) mit 247 Fällen (Mai 2019: 284). Unternehmen des Baugewerbes stellten 235 Insolvenzanträge (Mai 2019: 291). Im Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen wurden 168 (Mai 2019: 175) und im Gastgewerbe 164 (Mai 2019:185) Insolvenzanträge gemeldet.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmens-insolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für Mai 2020 auf knapp 3,1 Milliarden Euro. Im Mai 2019 hatten sie bei rund 2,5 Milliarden Euro gelegen. Dieser Anstieg der Forderungen bei gleichzeitigem Rückgang der Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass im Mai 2020 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt hatten als im Mai 2019.

Neben den Unternehmensinsolvenzen meldeten 6.028 übrige Schuldner im Mai 2020 Insolvenz an. Das waren 20,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Darunter waren 4.335 Insolvenzanträge von Verbraucherinnen und Verbrauchern (-23,4 % gegenüber Mai 2019) sowie 1.365 Insolvenzanträge von ehemals selbstständig Tätigen, die ein Verbraucher- beziehungsweise ein Regelinsolvenzverfahren durchlaufen.

Dieser sehr große Rückgang der Insolvenzanträge von Verbraucherinnen und Verbrauchern erklärt sich zum einen durch den eingeschränkten Betrieb der zuständigen Insolvenzgerichte während der Corona-Pandemie und einer damit verlängerten Bearbeitungszeit. Zum anderen ist davon auszugehen, dass viele Verbraucherinnen und Verbraucher den Zeitpunkt ihres Insolvenzantrages aufgrund der Corona-Pandemie zeitlich nach hinten verschoben haben.

Auch für den Juli 2020 zeigen die vorläufigen Angaben zu den eröffneten Regelinsolvenzen in Deutschland wie bereits in den vorangegangenen Monaten eine deutliche Abnahme an Verfahren. Im Vergleich zum Juli 2019, dem Monat mit den meisten Regelinsolvenzen im Jahr 2019, sank die Zahl der eröffneten Regelinsolvenzverfahren um 29,1 Prozent. Diese vorläufigen Angaben veröffentlicht das Statistische Bundesamt seit dem Berichtsmonat März 2020.

Unternehmen, deren Insolvenzreife (Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung) auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruht und die Aussichten darauf haben, eine bestehende Zahlungsunfähigkeit zu beseitigen, sind nach dem „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht“ vom 27. März 2020 von der Insolvenzantragspflicht befreit. Auch bei Insolvenzanträgen, die von Gläubigerseite gestellt werden, wird in diesem Gesetz vorausgesetzt, dass der Eröffnungsgrund bereits am 1. März 2020, also vor der Corona-Pandemie, vorlag.

Von den Insolvenzverfahren in Deutschland sind 30 Prozent Regelinsolvenzverfahren, zu denen in erster Linie alle Verfahren von Unternehmen zählen (rund 55 %). Enthalten sind weiterhin Personen, die wirtschaftlich tätig sind. Dazu gehören unter anderem die persönlich haftenden Gesellschafter einer offenen Handelsgesellschaft (oHG), Mehrheitsgesellschafter einer Kapitalgesellschaft sowie ehemals selbstständige Tätige, deren Vermögensverhältnisse als nicht überschaubar eingestuft werden.

Referent Peter Lantz über End-to-End-Perspektive und Trendforschung bei Ikea

Seien Sie dabei, wenn auf der ersten „Surface in Motion – Technology and Design Conference“ Top-Referenten die aktuellen Themen rund um dekorative Oberflächen von Holzwerkstoffen vorstellen. Neben den allerneuesten technischen Möglichkeiten, geht es dabei auch um jüngste Zukunftstrends, innovative Materialkompositionen und die Wirkung, die Oberflächen im Raum entfalten. Bringen Sie sich auf den neuesten Stand – vom Color-Management bis Trending Surfaces – und wählen Sie aus zwei parallelen Vortragsprogrammen, ganz nach Ihrer Präferenz „Technologie“ oder „Design“. Die Fachmagazine „möbelfertigung“ und „arcade“ sprechen mit diesem neuen Eventformat die Holzwerkstoffbranche, deren Zulieferer, Möbelproduzenten, (Innen-)Architekten und Designer an. Von Schüller und Nolte Küchen, über Ikea, Krono Swiss, Egger und Pfleiderer bis Schattdecor, Surteco, Impress und Interprint sind die größten Player im September auf der „Surface in Motion“ dabei. 

Zu den Referenten zählt auch Peter Lantz, Subject Matter Expert bei IKEA. Wir haben ihm vorab einige Fragen gestellt:
moebelfertigung.com: IKEA ist eine der treibenden Kräfte bei der Entwicklung von nachhaltigen Oberflächen für Möbel (Stichwort Formaldehyd). Warum ist dies für IKEA so wichtig und wie setzt IKEA dies in der Praxis um? 

Peter Lantz: Eine positive Auswirkung für Menschen, Gesellschaft und den Planeten zu schaffen, ist der letzte Punkt in der IKEA-Strategie „3 roads forward“. Wir möchten als ein Unternehmen betrachtet werden, dem die Menschen vertrauen können. Durch die Kombination von Innovation, enger Zusammenarbeit innerhalb unserer Wertschöpfungskette und kontinuierlicher Verbesserung der Arbeitsweisen in der Sortiments- und Produktentwicklung glauben wir, dass wir einen Unterschied im Leben zu Hause machen und uns gleichzeitig um die Welt um uns herum kümmern können. 

moebelfertigung.com: Welchen Status hat die Trendforschung bei der Produktentwicklung von IKEA? 
Peter Lantz: Trendforschungs- und Entwicklungspläne können sowohl kürzer als auch länger sein, je nach Komplexität. Wir führen 1-5-Jahres-Pläne entsprechend der Trends und identifizierten Bedürfnisse mit jährlichen Überarbeitungen aus.

moebelfertigung.com: Was wird der Schwerpunkt Ihrer Präsentation bei „Surface in motion“ sein? 

Peter Lantz: Ich werde versuchen, die Bedeutung der End-to-End (E2E)-Perspektive zu erklären, vom Rohstoff bis zum Ende der Lebensdauer des Produkts.

Vom 21. bis 22. September wird die Branche bei Oberflächen in die Tiefe gehen. Auf der ersten „Surface in Motion“ stehen Themen rund um die dekorative Oberfläche von Holzwerkstoffen auf dem Tableau. Genauso wichtig, wie die Fachbeiträge des Top-Speaker-Feldes wird aber auch der Netzwerkgedanke unter den Teilnehmern sein. 

Angemeldet sind bisher unter anderem Teilnehmer von folgenden Unternehmen: 

Egger Holzwerkstoffe, Schattdecor, Continental, Hueck Rheinische, Raumprobe, Interlübke, Interprint, IKEA, DTS, Ahlstrom-Munksjö, Saueressig Ungricht, Rehau, Homag, Hymmen, Renolit, Wemhöner, SESA, Sappi, Colorgate, Krono Swiss, Pfleiderer, Cleaf, Unilin, Schüller Küchen, Nolte Küchen, Mauro Saviola, Schöller Technocell, Plantag, Melaplast, Ostermann, Koenig & Bauer, UPCO, Neschen Coating, Dakor Melmin, Surteco, MB Digitalprint, IOT, Sun Chemical, Nolte Lacke, Metadynea Austria, Schmid, Kleiberit, HUGA, Filmolux, EPF, CSIL, Dekordruck Leipzig …

Treffen Sie das Who-ist-Who der Oberflächenbranche! 

Die komplette Veranstaltung wird simultan Deutsch / Englisch übersetzt und sich am zweiten Kongresstag in einen Technik- und einen Designschwerpunkt aufteilen, so dass jeder Teilnehmer, ganz nach seinen eigenen Präferenzen wählen kann. 

Ein Networking-Dinner am ersten Eventabend ist in der Teilnahme enthalten. 

Weitere Infos und Anmeldung: https://www.holzmann-events.de/surface-in-motion/

Der „Publisher“ erleichtert bei Voglauer das Management der Verkaufsunterlagen

Voglauer Gschwandtner & Zwilling GmbH, traditionsreicher Hersteller von Naturholzmöbeln, vertraut auf den Publisher von BPI Solutions. Die Cross Media Publishing- und Katalog-Managementlösung wird im Unternehmen für die Erstellung und das Management der internationalen Verkaufs- und Preisunterlagen für alle Vertriebskanäle und Sprachen eingesetzt.

Die Voglauer Gschwandtner & Zwilling GmbH produziert seit über 80 Jahren produziert für den europäischen Markt Möbel und Hotelzimmereinrichtungen der Premiumklasse. In bester Handwerkstradition und unter Zuhilfenahme modernster Technik. Aus dem kleinen Tischlereibetrieb, gegründet 1932 durch Sebastian Gschwandtner in der Abtenau, ist ein international erfolgreiches Unternehmen mit mehr als 400 Mitarbeitern geworden, das vor allem Bereich Naturholzmöbel bekannt ist. Bis heute ist Voglauer ein familiengeführter Betrieb.

Das Familien- & Traditionsunternehmen Voglauer vertraut auf das integrierte, modulare Publishingsystem. Das Management der Produktdaten in einem einheitlichen System und die umfassenden Automatisierungsmöglichkeiten unterstützen im Unternehmen die schnelle und kostensparende Verkaufsunterlagenerstellung und -aktualisierung. Der BPI Solutions deckt den gesamten Prozess bei Voglauer ab – von der Erstellung bis zur individuellen Anpassung der Verkaufsunterlagen und Listen. Alle relevanten Informationen wie Artikel, Varianten, Beschreibungen, Preise, Konditionen, Piktogramme und Fotos werden in einer Datenbank verwaltet. Durch die direkte Verknüpfung der Inhalte mit dem Layout entfallen zeitraubende manuelle Anpassungen.

Der BPI Solutions überzeugt bei Voglauer durch die einfache Bedienbarkeit, den anwenderfreundlichen Aufbau und die Steuerung der internationalen Verkaufsunterlagen durch das integrierte Übersetzungstool. Die Unicodefähigkeit hilft dem Unternehmen auch osteuropäische Sprachen mühelos in den Verkaufsunterlagen umzusetzen. Ferner erfolgt die Erstellung von Scanprix Dateien für die Handelspartner automatisiert.

Der BPI Solutions unterstützt Voglauer erstklassige Qualität zu liefern und gleichzeitig den Zeit- und Kostenaufwand für die Pflege der Produktinformationen sowie die Korrekturzyklen und Fremdkosten zu minimieren.

„Oberflächen 2020“ – Die neue Studie der „möbelfertigung“

Damit punkten wasserverdünnbare Lacke

Lacke sind in der Möbelindustrie natürlich ein ganz wichtiges Thema, denn bei der Gestaltung und Ausstattung von Oberflächen stellen sie einen entscheidenden Faktor dar. Dabei hat jeder Lack seine Vor- und Nachteile. So bieten wasserverdünnbare Lacke, Farben und Lasuren meistens eine schnelle Trocknung der behandelten Oberflächen. Darüber hinaus sind Produkte mit DIN EN 71-3 speichel- und schweißecht, so dass sie auch in Kinderzimmern eingesetzt werden können. Weiterer Vorteil: Das Arbeitsmaterial lässt sich mit Wasser problemlos auswaschen. Allerdings haben wasserverdünnbare Lake auch Grenzen. So ist ihre Endhärte nicht so hoch wie die lösemittelhaltiger Lacke.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Lacktypen sowie dem innovativen Hot-Coating-Verfahren finden Sie im Kapitel „Lacke“ der Studie „Oberflächen 2020“ aus dem Ferdinand Holzmann Verlag. Auch Projekte und Produkte namhafter Produzenten werden ausführlich behandelt.

Darüber hinaus bietet „Oberflächen 2020“ auf rund 300 Seiten umfassende Informationen zu den Themen Druck, Dekore, Folien, HPL, CPL, Furnier, Mineralwerkstoffe, Trends und vielem mehr.

Die Studie ist zum Preis von 1.200 Euro erhältlich (https://shop.holzmann.de/de/studien/oberflaechen-report-20201). Abonnenten zahlen nur 990 Euro (zzgl. MWSt. und Versand). Infos unter nicole.pornhagen@holzmann.de, Tel. 040 – 63 20 18-81.

 

Baut in China die größte kontinuierliche Presse der Welt

Mit dem Bau einer 80 Meter langen „CPS+“ stellt Dieffenbacher nach eigenen Angaben einen Rekord für die weltweit längste kontinuierliche Presse zur Produktion von Holzwerkstoffplatten auf. Die Presse ist das Herzstück einer MDF-Anlage, die der chinesische Holzwerkstoffhersteller Guangxi Lelin Forestry Development Co., Ltd. im Juli bei Dieffenbacher in Auftrag gegeben hat.
Wei Mingkuai, Vorstandsvorsitzender von Guangxi Lelin, freut sich über die erneute Zusammenarbeit: „Wir planen nicht weniger als den Bau der größten MDF-Anlage der Welt und sind sehr froh, dass wir dafür wieder Dieffenbacher als Partner an unserer Seite haben.“ Guangxi Lelin hatte bereits im Juni 2018 eine Hochgeschwindigkeits-THDF-Anlage für seinen Standort in Nanning bei Dieffenbacher bestellt, die bis zu ein Millimeter dünne Platten produziert und im Oktober 2019 in Betrieb genommen wurde.

„Wir sind äußerst zufrieden mit der Performance unserer THDF-Linie und der Betreuung durch Dieffenbacher vor, während und nach dem Bau der Anlage. Das Vertrauen, das wir in sie gesetzt haben, haben sie voll zurückgezahlt,“ so Wei Mingkuai weiter. „Getreu dem Motto ‚Never change a winning team‘, war Dieffenbacher die logische Wahl für unser neues Projekt. Wir freuen uns darauf, die Partnerschaft weiter zu vertiefen.“

Neben der „CPS+“ reicht der Dieffenbacher-Lieferumfang vom Fasersichter bis zum Lagersystem. Highlights sind zum Beispiel die hochmodernen Automatisierungs- und Steuerungssysteme, mit denen die MDF-Linie den höchsten Ansprüchen der Digitalisierung gerecht werden wird.

Die Anlage mit der größten Presse der Welt soll ab dem zweiten Quartal 2021 in der südchinesischen Stadt Chongzuo, unweit der Grenze zu Vietnam, errichtet werden. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2021 geplant.

Elisabeth Richter ist neue CFO

Vom Azubi bis in die Geschäftsführung: Elisabeth Richter hat diesen Aufstieg geschafft und ist seit Juli neue Chief Financial Officer (CFO) bei Kemper. Mit der Berufung in die höchste operative Führungsebene des Münsterländer Familienunternehmens verantwortet sie ab sofort die Bereiche Human Resources, Finance und Controlling. Nun will sie in ihrer neuen Position  den Wachstumskurs des Absaugtechnik-Spezialisten weiter mitgestalten: „Meine neuen Aufgaben gehe ich mit großer Spannung und Motivation an. Mit meiner Verantwortung will ich die personellen und finanziellen Weichen für unsere positive Unternehmensentwicklung stellen“, sagt Richter.

Die Benennung zur CFO markiert den vorläufigen Höhepunkt des beruflichen Werdegangs der 35-jährigen Vredenerin. Nach einem freiwilligen Praktikum begann Richter 2001 ihre Ausbildung zur Industriekauffrau bei Kemper. Danach erhielt sie eine Festanstellung als Vertriebsassistentin, ehe sie ab 2008 als Servicemanagerin die erste Leitungsfunktion ausübte. Im Laufe der Zeit erarbeitete sie sich stetig mehr Kompetenzen und das Unternehmen übertrug ihr zunehmend mehr Verantwortung. Es folgten Anstellungen als Vertriebscontrollerin und als Leitung des Qualitätsmanagements. 2018 stieg Richter zur Chief Operating Officer (COO) auf. Seit zehn Jahren koordiniert sie zudem die Ausbildung bei Kemper. Mit ihrem neuen Engagement als CFO wird sie nun auch Mitglied der Geschäftsleitung.