Zum Hauptinhalt springen

Autor: Möbelfertigung

HPL Kompendium auf Englisch veröffentlicht

ICDLI aisbl, das International Committee of the Decorative Laminates Industry, stellte bereits Ende Juli das englischsprachige HPL Kompendium als Teil seiner Wissensinitiative zum Werkstoffsystem HPL der Fachöffentlichkeit vor. Weitere Sprachversionen sollen ab dem kommenden Jahr folgen.

Das jetzt erschienene englische HPL Kompendium ist ein weiterer wichtiger Baustein in der zukünftigen Wissensvermittlung über Herstellung, Verarbeitung und Anwendung des Materialsystems HPL. Damit ist es möglich, weit über den deutschsprachigen Markt hinaus, praktisches Wissen an Verarbeiter, Zulieferer und Architekten sowie die Fachkräfte von Morgen zu vermitteln.

Flankiert wird das jetzt erschienene Fachbuch von einer begleitenden Seminarreihe der HPL Academy. In Modul 1 der Seminarreihe wird Grundlagenwissen zu HPL vermittelt. Aufgrund des großen Erfolges in diesem Jahr, wird das Angebot um weitere Module ausgebaut werden. Das Fachbuch ist nicht nur als Printformat, sondern auch in einer PDF-Version erhältlich, die über die Verbandswebseite des ICDLI aisbl www.icdli.com kostenfrei abgerufen werden kann.

Abgerundet wird das Angebot mit einer Klebetabelle, die insbesondere für die Nachwuchsarbeit aber auch für Labore und Prüfeinrichtungen vorgesehen ist. Darin wird sehr anschaulich beschrieben, mit welchen Klebstoffsystemen HPL auf diversen Oberflächen angewendet werden kann und damit seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten zeigt. Der Abruf erfolgt auf Anfrage bei der Geschäftsstelle.

Strategischer Investor Jamoo hat übernommen, Ralf Marohn ist neuer Geschäftsführer

„Poggenpohl wird eine deutsche Küchenmarke mit Produktion in Herford bleiben, die für anspruchsvolles, modernes Design sowie hohe Qualität und hohe Zuverlässigkeit steht. Unsere Kunden können sich auf das hohe Markenversprechen verlassen. Die Arbeitsplätze in Herford bleiben erhalten und das gesamte Mitarbeiterteam wird Poggenpohl zu altem Glanz und alter Stärke zurückführen“, kündigte der neu bestellte Geschäftsführer Ralf Marohn (53) gegenüber dem Poggenpohl-Team an. Der erfahrene Manager ist in der Branche kein Unbekannter und bereits seit 28 Jahren als Unternehmer aktiv. Seit 2014 leitet er den Küchenhersteller RWK & Kuhlmann Küchen GmbH in Löhne, der aus der Insolvenz übernommen wurde. In dieser Zeit hat Marohn die RWK & Kuhlmann Küchen erfolgreich restrukturiert und zugleich ausgebaut.

Besonderen Dank sprach Marohn dem bisherigen Poggenpohl-Geschäftsführer Gernot Mang für die gute Koordination während des Übergangs aus. Ebenso dankte er dem Insolvenzverwalter Manuel Sack für die professionelle Steuerung des Unternehmens während des Insolvenzverfahrens.

Rechtsanwalt Sack, Partner in der bundesweit tätigen Kanzlei Brinkmann & Partner, sagte: „Während des Insolvenzverfahrens habe ich den Betrieb gemeinsam mit Gernot Mang erfolgreich fortgeführt, an allen Arbeitstagen lief die Produktion stabil weiter. Dafür gilt mein herzlicher Dank den Kunden, Lieferanten und Mitarbeitenden. Sie haben gemeinsam auf eine gute Zukunftslösung für dieses besondere Unternehmen vertraut und uns tatkräftig unterstützt.“

Auch Marohn würdigte das hohe Maß an Vertrauen und Loyalität, das die Kunden der Marke Poggenpohl und ihrem Team entgegenbringen. Gerade die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standen seit Beginn des Insolvenzverfahrens unter enormem Druck. „Wir freuen uns, dass unsere Kunden Poggenpohl weiterhin zur Seite stehen. Dies zeigt die enge Verbundenheit und den festen Glauben an das, was Poggenpohl repräsentiert – in der Geschichte und in der Zukunft.“

Für die Zukunft ist weiterhin eine starke Konzentration auf Produktdesign und Produktinnovation anvisiert. Die weitere Entwicklung sowohl der kontinentaleuropäischen als auch der regionalen Überseemärkte wie USA, China, Indien und Naher Osten wird einen Schwerpunkt des Investments bilden. Das Netz der bestehenden Niederlassungen und Händler soll weiter wachsen, um die hohe Qualität der Poggenpohl-Produkte und den besten B2B-Kundenservice zu garantieren.

Digitale Transformation im Fokus

Die vier Leitthemen der „Bau“ im kommenden Jahr in München geben den Takt vor und bringen Ordnung in die Produktvielfalt. Ein besonders spannender und wichtiger Aspekt, der im Fokus der Messe steht ist die digitale Transformation.

Schließlich befindet sich das Bauen im digitalen Umbruch. Die Corona-Pandemie beschleunigt diesen Prozess mit großer Vehemenz. So wurden dezentrales Arbeiten im Home-Office oder digitale Bauprojektbesprechungen via Videokonferenz binnen weniger Wochen Standard sowie gelebter Alltag. Jedes Unternehmen hat sich auf digitale Arbeitsprozesse, auch außerhalb der industriellen Fertigung, umgestellt.  

Die dadurch notwendige Transformation von analogen Denk- und Handlungsszenarien zu qualifizierten, digitalen Entscheidungs- und Arbeitsprozessen befördert zahlreiche Optionen und Potenziale, die es zu erkennen und zu nutzen gilt. Für das Bauen als kollaborativen Prozess, an dem viele Partner beteiligt sind, bedeutet digitale Transformation vor allem eines: Offenes Denken und Handeln in vernetzten Strukturen.

Eine Fülle neuer und sinnvoller Werkzeuge unterstützen die Partner in den Architektur- und Planungsbüros, in den Ämtern und Institutionen sowie in Forschung und Technologieentwicklung schon jetzt: Digitale Planungsmethoden wie BIM oder ein Software-übergreifender Open-BIM-Prozess ergänzen die Werkzeugkästen der Planungs- und Baubeteiligten. Ein offener und uneingeschränkter Daten- und Informationsaustausch ist dabei die Grundlage für Open-BIM. Herstellerübergreifende Programmschnittstellen wie IFC und BCF erleichtern den verlustarmen Informationsaustausch sowie die Kommunikation und fördern die Zusammenarbeit im Bauprojekt.

Digitale Planungs- und Bauprozesse, die den gesamten Gebäudelebenszyklus fokussieren, bieten viele Zukunftsperspektiven. Doch ist es nicht das oft zitierte BIM, das als neue Planungsmethode veränderte Prozesse im Architektur- und Ingenieurbüro, auf der Baustelle und im Gebäudebetrieb impliziert. Die Nutzbarmachung der Fülle von Daten und Informationen, Checklisten, Fachplanungen, Protokollen und Monitorings, die in einem Projekt entstehen, erfordert neue Wege zu gehen. Denn ihr Potenzial für den gesamten Planungs- und Bauprozess sowie den anschließenden Gebäudebetrieb ist immens. Die Beteiligten müssen jedoch lernen, Planungsdaten zu qualifizieren und ebenso sinnvoll im Bauprozess und im Gebäudebetrieb einzubinden. Denn auch dort lassen sie sich nutzen: zur Fehlervermeidung in der Bauphase und zur qualitativen Verbesserung unserer gebauten Umwelt mit nachhaltigen sowie langlebigen Bauten. Auch hier wird die „Bau“ wertvolle Impulse geben.

Das digitale Planen und Bauen ist eingebettet in die Transformation des analogen Lebens- und Arbeitsumfeldes. Dementsprechnd lässt es sich nicht solitär betrachten. Vernetzung und die Digitalisierung von Standardprozessen werden das Bauen in der Zukunft erleichtern. Das ist auch dringend notwendig, wenn man den momentanen Digitalisierungsgrad am Bau betrachtet: Das Bauwesen liegt in Deutschland auf dem vorletzten Platz im Digitalisierungsindex. Lediglich das Fischereiwesen ist noch rudimentärer digitalisiert. Doch das Bauen zeigt auch erste Lösungsansätze im Transformationsprozess. So ist es bereits Standard, Planungsdaten direkt aus dem BIM-Modell in Fertigungsdaten einer CNC-Fräse zu überführen und daraus exakt und millimetergenau den Abbund eines Dachstuhls zu erstellen. Und es ist längst keine Zukunftsmusik mehr, mit einem Betondrucker ganze Häuser oder mit einem Mauerroboter Wände, Geschosse oder Tragstrukturen zu fertigen.

Dass Roboter in den nächsten Jahren und den kommenden Jahrzehnten unsere Industrieproduktion weiter verändern, wird niemand bestreiten und wird auch die „Bau“ im kommenden Jahr zeigen. Die bereitwillige Umstellung auf eine digitale Planung oder digitalisierte Fertigungsmethoden ist dabei keineswegs der Garant für eine sorgenfreie Zukunft. Im Gegenteil: In den Architektur- und Planungsbüros, auf den Baustellen und in den Bauämtern bleibt weiterhin wertvolles menschliches Knowhow gefragt. Vielmehr sind es das Zusammenspiel von digitaler Planung, qualitätsvollem Handwerk und robotischer Produktion – im Spannungsfeld zwischen Unikat und individualisiertem Massenprodukt – die das Bauen der Zukunft bestimmen werden.

Die deutschen Baustellen werden schnell auf die anstehende digitale Transformation reagieren müssen. Fachkräftemangel auf der einen und eine immer höhere Qualifizierung des Personals bei der Programmierung und Nutzung digitaler Werkzeuge im Baustelleneinsatz fordern die deutsche Bauindustrie zusätzlich. Und veränderte Arbeitsaufgaben sowie bisher unbekannte Berufsbilder treffen auf ein bisher traditionalistisches Bauhandwerk. Neue Wege zu beschreiten bedeutet also, analoge Bauabläufe in eine digitale Bauwelt zu transferieren. Aber: Digitale Werkzeuge allein schaffen weder eine bessere Architektur noch bedeuten sie im Umkehrschluss den Verlust von Architekturqualität durch die voranschreitende Automatisierung des Bauens. Es sind lediglich Tools, die dem Architekten, Planer, Fachhandwerker oder Bauherrn den Weg in die Digitalisierung erleichtern und seine Arbeit optimieren.
Die kommende „Bau“ findet vom 11 bis 16. Januar 2021 in München statt.

Deutlicher Umsatzrückgang im ersten Halbjahr

Die Auswirkungen der Pandemie haben die Umsätze der Artemis Group belastet. Mit Ausnahme der Artemis Real Estate Group verzeichneten die Geschäftsaktivitäten Franke Group, Feintool Group und Artemis Asset Management Group niedrigere Ergebnisse sowie zusätzliche Kosten, ­unter anderem durch die mehrwöchige Stilllegung der Produktionsbetriebe. In Folge kam in den ersten sechs Monaten 2020 zu einem zweistelligen Rückgang des organischen Umsatzwachstums, wobei negative Währungsauswirkungen aufgrund der Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber fast allen Währungen zu einem zusätzlichen Umsatzrückgang führten.

Im ersten Halbjahr 2020 erzielte die Artemis Group einen konsolidierten Nettoumsatz von 1,264 Mrd. CHF (circa 1,17 Mrd. Euro). Dies entspricht einem Rückgang gegenüber der Vorjahresperiode von 18,8 Prozent beziehungsweise 14,4 Prozent beim organischen Wachstum. Das EBIT der Gruppe ging von 63 Mio. auf 14,7 Mio. CHF (13,68 Mio. Euro) zurück und die EBIT-Marge sank im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 von 4 auf 1,2 Prozent.

Zugleich reduzierte sich der Nettoumsatz der Franke Group im ersten Halbjahr 2020 um 13,2 Prozent auf 988,1 Mio. CHF (919 Mio. Euro). Den größten Verlust musste dabei der Bereich Franke Kitchen Systems mit einem Minus von 16,7 Prozent hinnehmen.

Auch wenn sich die Situation verbessert, sei aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten eine zuverlässige Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach wie vor sehr schwierig. Die Artemis Group geht von einer nicht schnellen, aber weiteren wirtschaftlichen Erholung aus – vorausgesetzt es kommt zu keinem zweiten Lockdown.

Vertrieb neu aufgestellt

Personaländerungen bei Haworth: Nach annähernd sechsjähriger Tätigkeit als „Director Sales Germany“ bei dem Büromöbelspezialisten hat Felix Kröncke am 01. August die Funktion als „Director New Business Germany“ der Haworth Organisation in Deutschland übernommen. Nachdem der 47-jährige zuletzt die deutsche Vertriebsorganisation im Rahmen des Haworth Zukunftsprojektes erfolgreich neu ausgerichtet hat, verantwortet er nun die Leitung des Key-Account-Management und die weitere Entwicklung des Dealer Development.

Seine Nachfolge tritt Stefan Kümmel an, der seit neun Jahren als „Vertriebsleiter West “ erfolgreich für Haworth aktiv ist. Er ist ein anerkannter Experte im Deutschen Büromöbelmarkt. So begleiten ihn die Themen „Wandel der Arbeit“ und die „Chancen neuer Arbeitswelten“ sein ganzes Berufsleben. Er führte bereits 15 Jahre lang den Einrichtungsbereich eines Fachhandelshauses und ist mit den Bedürfnissen des Handels somit bestens vertraut.

Jan Brüninghaus übernimmt als neuer „Vertriebsleiter West“ die bisherige Verantwortung von Stefan Kümmel.

„Interzum“ 2021

Zwei Drittel der Fläche sind bereits gebucht – Aufplanung beginnt

„Wir machen uns gerade auf den Weg in die neue Normalität“, so Maik Fischer, Director der „Interzum“, über die Vorbereitungen zur weltweit größten Zuliefer- und Interior-Design-Messe. „Wir wollen zusammen mit der Branche die Zukunft neugestalten, das ist unser Ziel und unsere Herausforderung“, so der Director weiter.

Die Koelnmesse bietet der Branche mit der nächsten „Interzum“, die vom 4. bis 7. Mai stattfindet, das erste weltweit bedeutende Branchenevent seit dem Beginn der Corona-Pandemie und damit die gewünschte Plattform, um innovative Produkte zu zeigen, aktuelle Fragen zu diskutieren und so das Geschäft wieder anzukurbeln – natürlich im Einklang mit geltenden Hygiene- und Schutzvorschriften.

 „Wir dürfen nicht darauf warten, dass alte Zeiten wiederkehren, sondern müssen zusammen zuversichtlich und mutig in die Zukunft starten“, kommentiert Maik Fischer die aktuelle Entwicklung, „denn für die globale Möbelindustrie und die Interior Professionals ist die ,Interzum‘ 2021 essenziell, damit sie neue Impulse bekommen, innovative Produkte entdecken und so ihre eigenen Geschäfte wieder ankurbeln und ausbauen können“.

Für die Sicherheit der Aussteller und Besucher hat die Koelnmesse mit „#B-SAFE4business“ ein Konzept erarbeitet und mit den Behörden abgestimmt, in dem alle hygienischen, medizinischen und organisatorischen Maßnahmen berücksichtigt sind. Die Aussteller erwartet also eine Messe mit hohem Sicherheitsstandard für alle Teilnehmer.

Nach Ablauf des ersten Frühbuchertarifs Mitte Juni ist der Anmeldestand nahezu auf dem gleichen Niveau wie zum vergleichbaren Zeitpunkt der in ihren Dimensionen historischen „Interzum 2019“. „Dieser sehr erfreuliche Anmeldestand in diesen schwierigen Zeiten bestätigt uns, dass sich die Aussteller die ,Interzum 2021‘ für den globalen Re-Start ihres Geschäfts herbeisehnen“, bewertet Maik Fischer den Anmeldestand. Somit ist mit dem derzeitigen Beginn der Aufplanung schon über zwei Drittel des geplanten Ausstellungsgeländes Messe gebucht. Neben vielen bekannten Ausstellern, vom Marktführer bis zur kleinen Ideenschmiede, kann das Team um Maik Fischer für nächstes Jahr auch bedeutende Rückkehrer in Köln willkommen heißen. Dazu gehört zum Beispiel die Kastamonu-Gruppe und die Unternehmen Yildiz Entegre sowie Financiera Maderera (Finsa). Die Schwerpunkte Digitaldruck und Bodenbeläge sowie eine Start Up-Area sorgen für zusätzliche Attraktivität und garantieren in den verbleibenden Monaten weiteres Ausstellerpotential. Aktuell können die Unternehmen, die sich noch nicht für die „Interzum“ 2021 angemeldet haben, noch bis zum 30. September 2020 ihre Standfläche zum Vorzugspreis reservieren.

„Natürlich gibt es zur Zeit viel Erklärungsbedarf, aber wir spüren in unseren Gesprächen mit den Besuchern, dass sie nicht nur die Notwendigkeit eines Messebesuches sehen, sondern dass sie sich auch auf die ,Interzum‘ freuen,“ so Fischer. „Allerdings hängt alles davon ab inwieweit Reisebeschränkungen aufgehoben werden. Jedoch erreichen wir trotz der derzeit bestehenden Reiserestriktionen bereits rund 70 Prozent der Fachbesucher.“  Gleichzeitig entwickelt das Team aber auch für die Besucher, die nicht nach Köln reisen werden können, ein hybrides Veranstaltungsformat. „Wir werden eine zukunftsfähige und dauerhafte digitale Erweiterung der ,Interzum‘ aufbauen und dabei von unseren digitalen Formaten des kommenden Herbstes – der ,Gamescom‘ und der ,Dmexco‘ – , aber auch von der ,Imm Cologne‘ und ,Living Kitchen‘ 2021 lernen. Wir geben so den Ausstellern die Möglichkeit, sich und ihre Produkte zusätzlich auch digital zu präsentieren, mit den virtuellen Besuchern in den Austausch zu kommen und somit die Gesamtreichweite ihrer ,Interzum‘-Präsenz zu erhöhen. In Ergänzung mit unseren digitalen Matchmaking-Möglichkeiten erweitern wir nicht nur die Business Opportunities unser Aussteller, sondern erreichen auch ein breiteres Spektrum an Besuchern.“

Bietet maßgeschneiderte Leasingkonzepte an

Arbeiten ist Veränderung – Stichwort Arbeit 4.0. Digitalisierung, New Work und nicht zuletzt das Coronavirus stellen neue Anforderungen an moderne Arbeitswelten. Die damit häufig verbundenen Investitionen sind aber gerade in herausfordernden Zeiten für viele Unternehmen nicht immer einfach zu leisten. Eine Lösung ist das neue Möbel-Leasingkonzept der Assmann Büromöbel GmbH & Co KG. Es bietet die Chance, ohne unnötig hohe Kosten in neue Einrichtungslösungen zu investieren, wenn diese benötigt werden. Denn erstmals können sämtliche Büromöbelsysteme aus Melle geleast werden. Wie beim Firmenwagen konfiguriert sich der Kunde seine gewünschten Produkte nach individuellen Bedürfnissen und zahlt dafür eine monatliche Rate über einen flexiblen Zeitraum. Im Anschluss können die Möbel übernommen werden oder der Kunde entscheidet sich für eine neue attraktive Arbeitswelt. „Mit maßgeschneiderten Angebote zu attraktiven Konditionen können wir jetzt noch besser passgenaue Bürolösungen für jeden Anspruch realisieren und dabei das Eigenkapital unserer Kunden schonen“, erklärt hierzu der geschäftsführender Gesellschafter Dirk Aßmann.

Das neue Assmann Leasingangebot verbindet maximale Planungssicherheit mit hoher finanzieller Flexibilität. Die monatlichen Raten sind konstante Kosten, ohne eine größere Belastung für zukünftige weitere Investitionen zu sein. Darüber hinaus bietet das Modell die Möglichkeit, auf sich ändernde Mitarbeiterzahlen und Einrichtungsanforderungen zu reagieren. Davon profitieren Start-ups bei der Suche nach hochwertiger Erstmöblierung ebenso wie Mittelständler bei der Einrichtung flexibler Bürolandschaften und Konzerne, in denen häufiger Arbeitsplätze neu geschaffen oder umgestaltet werden müssen.

Ein Doppelarbeitsplatz mit zwei Steh-Sitz-Tischen aus der „Sympas“-Produktfamilie im Paket mit zwei „Pontis“ Standcontainern für ergonomisches und aufgeräumtes Arbeiten ist zum Beispiel schon für knapp 30 Euro monatlich zu leasen. Eine „Canvaro Compact-Bench“ mit vier Steh-Sitz-Arbeitsplätzen kostet etwa das Doppelte. Und ein „Solos“-Schreibtischsystem inklusive „Pontis“-Container für den repräsentativen Auftritt gibt es für rund 25 Euro im Monat. Die Laufzeit kann dabei zwischen 60 und 84 Monaten variabel gestaltet werden. So kann der finanzielle Aufwand minimiert und Arbeitswelten von morgen schon heute realisiert werden.

Während sich das Möbel-Mietkonzept des Meller Familienunternehmens ausschließlich auf die „Syneo“ Loungemöbel-Produktfamilie beschränkt, schließt das Leasingkonzept alle Büromöbelsysteme und Einrichtungslösungen mit ein – von ergonomischen Schreibtischsystemen über praktische Stauraumlösungen, ansprechende Loungemöbel und bequeme Sitzmöbel bis hin zu modernen Lösungen für Empfangsbereiche und Besprechungsräume.

Jörg Böhler verlässt deutsche Tochtergesellschaft

Auf eigenen Wunsch wird Jörg Böhler die deutsche Tochtergesellschaft von Blum Mitte September verlassen, um sich einer neuen Aufgabe zu widmen.

Böhler war 2015 von Warendorfer Küchen zu dem Beschlagspezialisten gekommen. Seitdem arbeitete er am Standort Herford, betreute von dort aus Kunden in der Küchen- und Möbelindustrie und leitete das vor Ort ansässige Vertriebsteam. Die Position des scheidenden Niederlassungsleiters wird nicht unmittelbar nachbesetzt, die Aufgaben werden im Team entsprechend verteilt. 

„Wir bedauern das Ausscheiden von Jörg Böhler sehr und möchten ihm für die geleistete Arbeit und seinen Einsatz bei Blum danken! Für seine neue Aufgabe wünschen wir Herrn Böhler alles Gute “, kommentiert André Dorner, Geschäftsführer der Blum GmbH. „Eine kontinuierliche und lückenlose Betreuung unserer Kunden in der für Blum gewohnten Qualität hat für uns oberste Priorität. Mit unserem gut aufgestellten Team in Herford sind wir für diese Aufgabe bestens gerüstet und können uns der längerfristigen Entwicklung des für Blum sehr wichtigen Standortes mit Bedacht widmen “, betont Dorner abschließend.

„Imm Cologne“ wird 2021 stattfinden

Die Koelnmesse ist davon überzeugt, dass die „Imm Cologne“ im kommenden Jahr stattfinden wird: „Wir wollen mutig zusammen mit der Branche den Weg in die neue Normalität gehen“, fasst Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse, die Aufgabe mit Blick auf die Möbelmesse zusammen. Es gelte, der Branche eine sichere Plattform zu bieten, um die Position am internationalen Markt zu behaupten und die Aktualität des Themas Wohnen zu bedienen.

Am 18. Januar 2021 wird die „Imm cologne“ gemeinsam mit der „LivingKitchen“ ihre Tore öffnen. Aktuell sind bereits 70 Prozent der Hallenfläche belegt. „Das können wir unter den derzeitigen Rahmenbedingungen als einen wirklich sehr guten Anmeldestand werten“, erklärt Matthias Pollmann. „Aktuell können wir gegenüber den Vormonaten insgesamt auch ein gestiegenes Interesse an der Durchführung von Präsenzmessen erkennen. Immer mehr setzt sich die motivierende Erkenntnis durch, dass reale Begegnungen von Menschen zum Auf- und Ausbau von Geschäftsbeziehungen unverzichtbar sind“, so Pollmann weiter.

Weiterer Pluspunkt: Das Thema Wohnen geht als Gewinner aus der Krise hervor. Ähnlich wie in den Lebensbereichen Campen, Homeoffice und Digitalisierung sowie den einrichtungsrelevanten Themen Outdoor Living, Kochen & Essen sowie Home Spa gehört die Wohnungseinrichtung zu den Segmenten, deren Bedeutung für die Menschen durch die Pandemie-Erfahrung nochmals gestiegen ist und die eine zum Teil deutlich gesteigerte Nachfrage verzeichnen.

Die Aussteller erwartet eine Messe mit hohem Sicherheitsstandard für alle Teilnehmer, einer großen Strahlkraft über die Medien in die Öffentlichkeit und auch digitalen Alternativen, um diejenigen Besucher zu erreichen, die nicht selbst teilnehmen können, prognostiziert Matthias Pollmann. „Leider existiert aber durch die immer wieder neu auftreten Hot Spots in Europa noch eine Verunsicherung in der Branche. Deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass wir jetzt damit beginnen müssen, die ‚neue Normalität‘ zu leben. Wir dürfen nicht darauf warten, dass alte Zeiten wiederkehren, sondern müssen zusammen mutig die Zukunft gestalten“, so der Geschäftsbereichsleiter.

Für die Sicherheit der Aussteller und Besucher hat die Koelnmesse mit „#B-SAFE4business“ ein Konzept erarbeitet und mit den Behörden abgestimmt, in dem alle hygienischen, medizinischen und organisatorischen Maßnahmen berücksichtigt sind. Darüber hinaus wurde ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept erarbeitet, das die aktuell geltenden Bestimmungen der Coronaschutzverordnung NRW und den Anforderungen des zuständigen Gesundheitsamts entspricht. Unter anderem wird in den Messehallen die verbrauchte Luft nach außen abgeführt und 100 Prozent neue Frischluft zugeführt, sodass sich Aerosole über die Lüftungsanlagen nicht verbreiten können.

Das Team der „Imm Cologne“ geht weiterhin mit großer Zuversicht in die Besucherakquise. „Natürlich hängt die Besucherfrequenz von der Situation im Flugverkehr, bei der Bahn und im ÖPNV ab, sowie davon, inwieweit Reisebeschränkungen aufgehoben werden. Jedoch erreichen wir trotz der derzeit bestehenden Reiserestriktionen bereits rund 90 Prozent unserer Fachbesucher.“

Gerade in den letzten drei Jahren konnte die Veranstaltung durch umfängliche Marketingaktivitäten ihren Anteil an internationalen Besuchern etwa aus China, den USA und anderen Wachstumsmärkten sukzessive steigern. Gleichwohl ist die „Imm cologne“ im Kern eine Messe mit starkem europäischem Umfeld. Somit ist eine dramatische Verwerfung in der Besucherstruktur nicht zu erwarten. „Gerade die deutsche Möbelindustrie, die ihr Auslandsgeschäft in hohem Maß auf europäische Abnehmer ausrichtet, kann während der ,Imm Cologne 2021‘ von einer hohen Anwesenheitsrate ihrer Export-Kunden ausgehen“, so Pollmann.

„Nicht nur der traditionell hohe Anteil europäischer Interessenten nährt unsere Hoffnung auf eine zufriedenstellende Fachbesucherfrequenz“, resümiert Claire Steinbrück. „Nach der Absage der Orgatec rechnen wir auch damit, dass vor allem Architekten, die diese Messe besuchen wollten, nun alternativ zur imm cologne kommen werden.“

Das Team rund um Matthias Pollmann und Claire Steinbrück arbeitet zielgerichtet daran, der Branche im Januar das bestmögliche Messeerlebnis zu geben. Und zwar nicht nur von der tatsächlichen, sondern auch von der gefühlten Sicherheit der Kunden. Sie setzen aber auch auf den Willen der Branche, wieder Geschäft zu machen – und hier ist die Einrichtungsbranche sicher einer der Wirtschaftszweige, der besonders vom realen Erleben der Produkte und den Inszenierungen auf einer Messe abhängig ist. Von einem sind aber beide felsenfest überzeugt: „Wir müssen jetzt mutig den Weg in die neue Normalität gehen.“