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Autor: Möbelfertigung

Hauptversammlung wurde virtuell abgehalten – Aussichten sehr positiv

„Jungheinrich wird gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen“, sagte Dr. Lars Brzoska, Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG gestern auf der Hauptversammlung des Unternehmens. Angesichts der Covid-19-Pandemie fand die Aktionärsversammlung erstmals virtuell statt. Aktionärinnen und Aktionäre der Jungheinrich AG konnten die Veranstaltung von überall auf der Welt live im Internet verfolgen. „Der Schutz unserer Aktionärinnen und Aktionäre und die Gesundheit unserer Mitarbeiter stehen an erster Stelle. Social Distancing zu leben ist in diesem Jahr deshalb Ausdruck davon, Verantwortung zu übernehmen“, sagte Brzoska.

Jungheinrich blickt auf ein ordentliches Jahr 2019 zurück. Trotz einer Konjunktureintrübung im zweiten Halbjahr konnte das Unternehmen erstmals einen Umsatz von mehr als vier Milliarden Euro erzielen. „Das ist ein Meilenstein in der Geschichte Jungheinrichs“, sagte Brzoska. Obwohl das Unternehmen einmalige Ergebnisbelastungen zu verzeichnen hatte, erzielte Jungheinrich ein EBIT von 263 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern konnte gegenüber 2018 gesteigert, der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit auf 345 Millionen Euro deutlich erhöht und die Nettoverschuldung erheblich reduziert werden.

Brzoska führte aus, dass der Jungheinrich-Vorstand ab Spätsommer 2019 vermehrt Anzeichen für das Aufziehen einer Rezession wahrgenommen hatte. „Für uns wurde im Verlauf des zweiten Halbjahres 2019 zunehmend klar, dass der Wirtschaftsboom der vergangenen Jahre beendet ist“, sagte er. Vor diesem Hintergrund hat Jungheinrich ein umfangreiches Maßnahmenprogramm zur Effizienzsteigerung und Risikoabsicherung erarbeitet und sich damit frühzeitig wetterfest gemacht. Diese Maßnahmen kamen dem Unternehmen zugute, als Anfang dieses Jahres die Covid-19-Pandemie die Weltwirtschaft in eine beispiellose Krise stürzte. „Durch die von uns ergriffenen Maßnahmen waren wir in der Lage, sehr schnell auf die neue, verschärfte Situation zu reagieren und die Handlungsfähigkeit des Konzerns sicherzustellen“, sagte Brzoska.

Der Vorstandsvorsitzende nutzte die Hauptversammlung, um den Jungheinrich-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz während der Covid-19-Pandemie zu danken. „Die Jungheinrich-Belegschaft hat in der Krise als Team Charakter bewiesen und unter schwierigen Bedingungen hervorragende Arbeit geleistet“, sagte Brzoska. Speziell hob er dabei die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervor, die keine Möglichkeit hatten, aus dem Homeoffice heraus zu arbeiten.

Brzoska unterstrich in seiner Rede die Systemrelevanz der Intralogistik für die Versorgung des Gemeinwesens speziell während der Corona-Krise: „Wir tragen zur Versorgung von Menschen und Unternehmen bei und haben während der Krise dabei geholfen sicherzustellen, dass die Wirtschaft in Deutschland, Europa und der Welt nicht zum Erliegen kommt. Darauf sind wir stolz.“ Ohne Fahrzeuge, Systemlösungen und Dienstleistungen von Jungheinrich wäre in den Regalen der Supermärkte heute große Leere.

Bereits am 11. August hatte die Jungheinrich AG ihre Zahlen für das erste Halbjahr 2020 bekannt gegeben. Die Bestellungen für Neufahrzeuge lagen demnach im ersten Halbjahr 2020 krisenbedingt mit 53,9 Tausend Fahrzeugen deutlich unter dem Vorjahresniveau. Der wertmäßige Auftragseingang des Jungheinrich-Konzerns blieb mit 1,81 Milliarden Euro ebenfalls hinter dem Vorjahr zurück. Der Umsatz ging um 7,9 Prozent auf 1.801 Millionen Euro zurück. Trotzdem erreichte das Unternehmen ein EBIT von 95 Millionen Euro und eine EBIT-Rendite von 5,3 Prozent. „Das ist für ein Krisenhalbjahr wie dieses ein sehr gutes Ergebnis“, erklärte Brzoska.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erreichte im Zeitraum Januar bis Juni 2020 rund 201 Millionen Euro und verdoppelte sich damit gegenüber dem Vorjahr. Weiterhin ist es Jungheinrich trotz der Krise gelungen, unsere Nettoverschuldung von 172 Millionen Euro gegenüber dem Jahresende 2019 auf 36 Millionen Euro zu reduzieren. Das ist eine Verringerung um 136 Millionen Euro. Gleichzeitig verfügt Jungheinrich über eine sehr gesunde Bilanzstruktur und eine solide Liquiditätsreserve.

Vor diesem Hintergrund hat die Hauptversammlung dem Vorschlag des Jungheinrich-Vorstands zugestimmt, trotz Krise die stabile Dividendenpolitik des Unternehmens auch in diesem Jahr fortzuführen und die bereits im Geschäftsbericht 2019 avisierte Höhe der Dividende von 0,46 Euro je Stammaktie und 0,48 Euro je Vorzugsaktie beizubehalten.

Am 22. Juli hatte Jungheinrich eine neue Prognose für das Jahr 2020 veröffentlicht. Demnach rechnet das Unternehmen mit einem Auftragseingang zwischen 3,4 Milliarden Euro und 3,6 Milliarden Euro. Der Konzernumsatz dürfte sich ebenfalls innerhalb einer Bandbreite von 3,4 Milliarden Euro bis 3,6 Milliarden Euro bewegen. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) sollte 2020 nach aktueller Einschätzung zwischen 130 Millionen Euro und 180 Millionen Euro liegen. Die EBIT-Rendite wird in einer Bandbreite von 3,8 Prozent bis 5,0 Prozent erwartet. Brzoska sagte: „Durch unsere entschlossene Reaktion auf die ersten Krisenzeichen haben wir die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft gestellt. Wir können heute sagen, dass Jungheinrich bislang und den Umständen entsprechend gut durch die größte globale Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten gekommen ist. Das gibt uns Zuversicht für die Zukunft.“

Für das vierte Quartal 2020 kündigte Brzoska die Vorstellung einer neuen Konzernstrategie an. Darin wird sich Jungheinrich auf die Herausforderungen eines sich verändernden Markt- und Wettbewerbsumfelds einstellen, aber auch aktiv die daraus entstehenden Chancen nutzen. Dabei wird sich das Unternehmen auf die Handlungsfelder Digitalisierung, Automatisierung, Effizienz, Energiesysteme, Nachhaltigkeit und den Ausbau seines globalen Footprints konzentrieren. „Unser Ziel ist es, unsere weltweite Marktposition weiter auszubauen und nachhaltig Werte für alle unsere Stakeholder zu schaffen“, erklärte Brzoska.

Traditionell verköstigt Jungheinrich am Ende der Hauptversammlung seine Aktionärinnen und Aktionäre. Da die Veranstaltung diesmal rein virtuell stattfand, war dies in diesem Jahr nicht möglich. Deshalb nutzt Jungheinrich dieses Essens-Budget nun, um diejenigen zu unterstützen, bei denen in dieser außergewöhnlichen Zeit das Geld für Essen besonders knapp ist und spendet der Hamburger Tafel e.V. einen Stapler. Auf Nachfrage wünscht sich die Tafel einen Deichselstapler vom Typ „EJC 220“, der derzeit im Jungheinrich-Werk in Dresden aufbereitet und dann zeitnah ausgeliefert wird. „Wir freuen uns, auf diese Weise eine großartige soziale Institution unterstützen zu können“, sagte Brzoska.

Drei Jahrzehnte Wohlfühlfaktor Büro

Vor 30 Jahren herrschte Aufbruchsstimmung in den neuen Bundesländern. Während allerdings etliche volkseigene Betriebe der ehemaligen DDR mit dem Fall der Mauer an Investoren aus dem Westen gingen, kam der Retter des Möbelbetriebs in Schönberg, nahe der deutschen Grenze, von innen: Der damalige technische Leiter Uwe Blaumann wurde vom Angestellten zum Unternehmer, als er die Fabrik per Management-Buyout übernahm. Nach langwierigen Verhandlungen kam im Frühjahr 1990 die Zusage, dass per ersten September die Palmberg-Möbel GmbH, die bis dato zu 100 Prozent in den Händen der Treuhand war, aus dem Schweriner Möbelwerk herausgelöst wird. Unter der Marke Palmberg feiert das Unternehmen in diesem Jahr am ersten September sein 30-jähriges Firmenjubiläum und der Fall der Mauer bildete den Grundstock für die darauffolgende rasante Entwicklung zur heutigen modernen und in Europa mitführenden Büromöbelfertigung am Standort in Schönberg.

Das Unternehmen Palmberg wird seit 30 Jahren durch ein gesundes und nachhaltiges Wachstum geprägt und ist fest in der Region Mecklenburg-Vorpommern verankert. Mit Beginn des Jahres 1991 wurde die erfolgreiche betriebliche Zukunft mit der Produktion von Büromöbeln eingeleitet. Um nach der politischen Wende auch wirtschaftlich eine erfolgreiche Wende zu schaffen, musste das Unternehmen Palmberg bis heute durch viele Wendemanöver navigiert werden: vom Sozialismus in die Marktwirtschaft bis hin zum europaweit erfolgreichen Büromöbelhersteller mit Rundumservice. Heute beschäftigt Palmberg mehr als 570 Mitarbeiter und konnte das Jahr 2019 mit dem bisherigen Rekordjahresumsatz von 108 Millionen Euro abschließen.

Als einer der größten Arbeitgeber in der Region bietet Palmberg jungen Menschen Jahr für Jahr eine nachhaltige Perspektive in unterschiedlichen Ausbildungsberufen. Für eine hohe Ausbildungsquote und einem außerordentlichen Engagement im Bereich der Ausbildung wurde Palmberg vom Verband Holz und Kunststoff Nord-Ost im Jahr 2009 als bester Ausbildungsbetrieb und in den Jahren 2015, 2016, 2017, 2018, 2019 und 2020 durch die IHK Schwerin als Top Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet. So gehören mittlerweile viele ehemalige Auszubildende zum Palmberg-Mitarbeiterteam.

Eine hochautomatisierte, umweltbewusste Produktion in einem der modernsten Büromöbelwerke Europas erlaubt Palmberg heute die Herstellung eines international mehrfach prämierten Produktsortiments, dass für alle Herausforderungen und Raumkonzepte verschiedener Arbeitsstile geeignet ist. Mit der immer fortlaufenden fertigungstechnischen Optimierung seiner Produktion setzt Palmberg kleine wie große Bürolandschaften perfekt in Szene und ermöglicht so einen passgenauen Zuschnitt für jede Raumsituation.

So wurde Palmberg nicht nur einer der Marktführer in Deutschland, sondern hat sich zusätzlich durch ein gelungenes Zusammenspiel aus Design, Produktqualität, Service und Marketing zu einer international begehrten Büromöbelmarke entwickelt. Auf 25.000 Quadratmeter überdachter Produktionsfläche werden täglich 700 Schreibtische, 800 Büroschränke, 300 Bürocontainer, 230 Kommunikationsmöbel und knapp 250 Akustikelemente für den europäischen Büromöbelmarkt produziert. Täglich verlassen 25 werkseigene LKW den Produktionsstandort in Schönberg und liefern deutschlandweit sowie in die angrenzenden Nachbarstaaten Niederlande, Belgien, Luxemburg, Österreich und die Schweiz hochwertige Qualitätsprodukte von Palmberg aus.

„In den vergangenen 30 Jahren haben wir sehr viel erreicht und sind gerade in den letzten Jahren sehr stark gewachsen. Dank unserer ausgezeichneten Wettbewerbsposition, unserer hohen Produktionstechnologien und dem Know-how unserer Mitarbeiter sind wir für die Aufgaben der Zukunft bestens aufgestellt“, so Palmberg Geschäftsführer Uwe Blaumann.

Das der Blick bereits frühzeitig in die Zukunft gerichtet wurde, zeigt der bereits im Jahr 2017 eingeleitete Generationswechsel in der Unternehmensführung. Mit der Erweiterung der Geschäftsführung um die beiden geschäftsführenden Gesellschafterinnen Nicole Eggert, geb. Blaumann und Julianne Utz-Preußing, geb. Utz, möchte Palmberg die erfolgreiche Entwicklung der letzten 30 Jahre fortführen und sich auch weiterhin als innovatives Unternehmen präsentieren.

„Arbeitszeit ist wertvolle Lebenszeit, welche man in einem inspirierenden, komfortablen und gesunden Umfeld verbringen sollte. Deshalb möchten wir in einer Zeit, in der sich die Anforderungen an moderne Arbeitswelten immer schneller verändern, mit individualisierbaren Büromöbeleinrichtungen dafür sorgen, dass Arbeitsplätze Orte zum Wohlfühlen werden und unser Claim „Ich freue mich aufs Büro“ auch weiterhin durch höchste Qualität, innovative Produkte, eine hohe Nachhaltigkeit sowie einen kundenorientierten Service mit Leben gefüllt werden“, freuen sich Julianne Utz-Preußing und Nicole Eggert auf die kommenden Jahre.

Aktionspakete für den „Tag der Küche“ 2020

Am 26. September 2020 findet wieder der Tag der Küche statt, an dem sich Kücheninteressierte über die Trends auf den Gebieten Design, Stauraumnutzung und Komfort informieren können. Hettich ist Mitglied der AMK (Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V.) und unterstützt den Tag der Küche 2020 als offizieller „Silber-Partner“. Für den Küchenhandel hat Hettich auch in diesem Jahr ein attraktives Aktionspaket geschnürt, das bis zum 10. September kostenlos bestellt werden kann.

Als charmantes Give-Away enthalten die Hettich-Aktionspakete in diesem Jahr nach dem Motto „mehr Komfort in der Küche“ einen praktischen Untersetzer mit integriertem Flaschenöffner und dazu eine Wackelbild-Postkarte zum Thema Intelligente Küchenplanung. Jedes Hettich-Aktionspaket umfasst jeweils 50 Postkarten sowie Give-Aways. Noch bis zum 10. September 2020 kann der Küchenhandel die Pakete kostenlos bei Hettich anfordern: home-info@de.hettich.com

Okinlab/Form.bar

Möbel-Startup als „Designers of the Year 2020“ ausgezeichnet

Mit diesem Erfolg hat das aufstrebende deutsche Möbel-Startup Form.bar aus Saarbrücken nicht gerechnet: Die junge Mannschaft um die beiden Gründer Nikolas Feth und Alessandro Quaranta ist bei den traditionsreichen Architecture Awards des britischen „Build“-Magazins mit dem begehrten Titel „Contemporary Furniture Designers of the Year 2020“ ausgezeichnet worden. Das hat die Zeitschrift, die regelmäßig von über 110.000 Branchenexperten weltweit gelesen wird, jetzt bekannt gegeben. Nach dem „German Design Award“ ist es innerhalb kurzer Zeit die zweite bedeutende Anerkennung für den ebenso facettenreichen wie unverwechselbaren Form.bar-Stil, der die Natur und ihr Streben nach Gleichgewicht zum Vorbild hat.

Konkret ist das Design von spektakulären Phänomenen wie dem Schwarmverhalten von Vögeln inspiriert. Das Besondere: Dank einer 3D-Echtzeit-Software kann auf www.form.bar jeder selbst zum Designer seines individuellen Wunschmöbels werden – Regale, Schränke, Tische und mehr lassen sich ohne Vorkenntnisse spielerisch und vollkommen frei gestalten. Sie werden im Anschluss von Schreinern in direkter Kundennähe hergestellt. Dieser Prozess macht regionale Produkte möglich, die unter für Mensch und Umwelt fairen Bedingungen gefertigt werden.

Ein smarter Algorithmus im 3D-Konfigurator von form.bar sorgt dafür, dass sich alles organisch verändert und das Möbelstück immer ästhetisch aussieht und statisch funktioniert. So entsteht eine neuartige, weiche Formensprache, die das Raumgefühl positiv beeinflusst. Und die nun auch international beachtet wird. „Designer des Jahres zu sein, ist für uns so bedeutend wie für den FC Bayern der Gewinn der Champions League – mehr geht nicht“, sagt Nikolas Feth, der Schöpfer des typischen Form.bar-Designs. „Es ist die vorläufige Krönung eines wahrlich aufregenden Jahres.“

Feth und Quaranta sind 2015 angetreten, um das Design und die Fertigung von hochwertigen Möbeln regionaler, klimafreundlicher, effizienter, individueller und digital zu machen. Dass ihre Mission erfolgreich ist, bestätigen inzwischen tausende Kunden ebenso wie zahlreiche Titel wie zuletzt „Deutschlands bester Online-Shop“ oder „Testsieger Nachhaltigkeit“. 2020 berichteten zudem bereits die ARD, n-tv und ProSieben über das ungewöhnliche Konzept.

Trotz Corona konnte Form.bar gerade in den vergangenen Monaten immer mehr Menschen von sich überzeugen und steuert auf einen neuen Umsatzrekord zu. Zugleich kann die Plattform auf weitere Erfolge hoffen: Beim „Bundespreis Ecodesign“ des Bundesumweltministeriums und beim „Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design“ hat form.bar die zweite Runde erreicht.

Jetzt digital zum Vorteilspreis lesen!

Ab sofort gibt es den Marktreport „Neue Objektfelder – Serviced Apartments und Coworking Spaces“ von des Design-Fachmagazins „arcade“ als digitale Ausgabe zum Vorteilspreis von 149 Euro. Das umfangreiche, 150 Seiten starke Kompendium nimmt gleich zwei attraktive Marktfelder des Objektbereichs unter die Lupe: Coworking Spaces und Serviced Apartments.

Diese beiden, vergleichsweise jungen Objektfelder haben innerhalb weniger Jahre ein bemerkenswertes Wachstum hingelegt. Als Folge der globalen Megatrends Digitalisierung, Individualisierung, Urbanisierung, Wissenskultur, Mobilität und New Work wirken sie sich spürbar auf die Orte aus, an denen Menschen wohnen, leben und arbeiten. Und bieten gewinnbringende Chancen für Investitionen und Vertrieb. Ein anhaltender Trend, der in den kommenden Jahren rasant weiter an Fahrt aufnehmen und sich in spannenden Immobilienprojekten sowie ganz neuen Wohn- und Arbeitskonzepten weiterentwickeln wird. Das Trendgespür der „arcade“-Redaktion bietet mit dem Marktreport nicht nur Insider-Wissen, sondern verschafft auch einen schnellen Überblick über diese wachsenden Marktsegmente, seine Akteure und Zielgruppen, Potenziale und Chancen.

Immer mehr Möbelhersteller drängen in den umkämpften Objektmarkt. Die internationale Konkurrenz nimmt zu, neue Märkte werden gesucht. Der „arcade“-Marktreport „Neue Objektfelder – Serviced Apartments und Coworking Spaces“ analysiert genau die lukrativen Marktfelder, die künftig kräftig weiter expandieren werden. Nachzulesen in Interviews und Reportagen, unterlegt mit Zahlen, Statistiken, Daten und Fakten. Verschaffen Sie sich Insider-Wissen und Informationsvorsprung.

Bestellen Sie den „arcade“-Marktreport in digitaler Form jetzt zum Vorteilspreis von 149 Euro bei Nicole Pornhagen unter nicole.pornhagen@holzmann.de. Die gedruckte Version erhalten Sie ebenfalls bei ihr oder hier im Shop – dort können Sie außerdem kostenfrei eine Leseprobe herunterladen.

Verbot von Großveranstaltungen betrifft Messen nicht

Gestern hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Ministerpräsidenten das geltende Verbot von Großveranstaltungen bis Ende Dezember 2020 verlängert. Doch an der ursprünglichen Kategorisierung von Messen hat sich auch mit dem gestrigen Entscheid nichts geändert, stellen unter anderem die Messe Ostwestfalen und die Koelnmesse klar. Bei den beschlossenen Maßnahmen ginge es unverändert um Veranstaltungen wie Volksfeste, Konzerte und Sportereignisse. Zudem gilt das Verbot nur für Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist.
Aus Köln heißt es dazu heute: „Daher ändert sich für die in Köln geplanten Messen nichts. 2021 starten wir mit der ,Imm Cologne‘ und der ,LivingKitchen‘ vom 18. bis 24. Januar 2021. Die Veranstaltungen wurden individuell auf ihre Durchführbarkeit geprüft und werden – unter Einhaltung unserer Maßnahmen aus dem Programm #B-SAFE 4business – stattfinden. Für uns ist weiterhin die Entscheidung des Landes NRW maßgeblich, die Fachmessen und Fachkongresse seit dem 30. Mai 2020 unter Einhaltung geeigneter Schutz- und Hygienekonzepte wieder gestattet.“

Und aus Bad Salzuflen wird ähnlich vermeldet: „Die Gesetzeslage sieht vor, dass Messen, Kongresse, gewerbliche Ausstellungen, Spezialmärkte und ähnliche Veranstaltungen unabhängig von der Anzahl der Teilnehmenden von den zuständigen Behörden unter der Voraussetzung zugelassen werden, dass die Veranstalter ein umfassendes Hygienekonzept vorlegen. Somit dürfen sich die Besucher auf die kommenden Messen bei uns freuen.“ Erst recht natürlich auf die M.O.W., die am Sonntag, den 24. September startet.

Neue Produktionsanlage für Vlies-Filtermedien für Atemschutzmasken eingeweiht

Anfang April hatte der Vliesstoffhersteller aus Schwarzenbach/Saale die Investition in eine neue Fertigungsanlage angekündigt, um die Produktion von Vlies-Filtermedien für Atemschutzmasken und damit seinen Beitrag zur Sicherung der Versorgung auszubauen. Die neue Vliesstoffstraße ermöglicht es, Filtermedien für rund 600 Millionen Mund-Nasen-Schutz-Masken pro Jahr herzustellen und hatte planmäßig Mitte August die Produktion aufgenommen. Sie ist damit unter den zahlreichen Investitionsinitiativen, die als Reaktion auf die durch die Pandemie verursachten Engpässe angekündigt wurden, die erste Anlage ihrer Art, die zum Aufbau deutscher Lieferketten für medizinische Atemschutzmasken in Betrieb ging. Im kleinen Kreis und unter Hygieneauflagen wurde die Anlage nun feierlich eingeweiht.
Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Heinrich Sandler begrüßte die rund 50 Gäste und betonte, dass es für das mittelständische Unternehmen eine Selbstverständlichkeit war und ist, einen Beitrag zur Überwindung der Pandemie zu leisten. „Hauptentscheidungskriterium für die Investition in eine neue Produktionsanlage war unser Ziel, schnellstmöglich die Fertigungskapazität für Maskenvlies zu erhöhen. Wir haben am 14. August – wie Bundesgesundheitsminister Spahn versprochen – begonnen, die Anlage einzufahren und werden im September den 24/7 Betrieb starten.“

Dr. Sandler bedankte sich erneut bei den Vertretern der Bundes-, Landes- und Regionalpolitik für die hervorragende, unbürokratische Zusammenarbeit; bei Lieferanten und Geschäftspartnern für das partnerschaftliche Engagement; sowie bei seinem Sandler Team: „In unserem Unternehmen haben wir ein eigenes Corona-Maskenvlies-Team aufgebaut – für die Montage der neuen Anlage als auch für die Entwicklung neuer Maskenvliesstoffe, die Zusammenarbeit mit unseren Partnern sowie für den Verkauf unserer Produkte. Ohne diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten wir unser Ziel nicht erreicht.“

Hubert Aiwanger, stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister des Freistaates Bayern, hob in seiner Festrede die Bedeutung der Neuinvestition hervor: „Die Lieferengpässe zu Beginn der Coronakrise haben gezeigt, wie wichtig die regionale bayerische Produktion von Schutzausrüstung ist. Die Sandler AG als heimischer Vlieshersteller für hochwertige Masken trägt mit innovativen Produkten dazu bei, die Pandemie zu bekämpfen. Es ist ein Glücksfall für Bayern, dass wir die Sandler AG bei uns haben und ich freue mich, dass der Standort weiter ausgebaut wird.“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sprach per Videobotschaft seine Glückwünsche aus und dankte dem Unternehmen für sein Engagement.

Auch Dr. Hans-Peter Friedrich, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Dr. Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof, und Schwarzenbachs Bürgermeister Hans-Peter Baumann ließen es sich nicht nehmen, der Sandler AG als Grußwortredner persönlich zur Neuinvestition zu gratulieren und ihre Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen.

Im Mai hatte die Sandler AG mit PIA Automation aus Amberg (Automatisierungsspezialist) und der Zettl Group aus Weng (führend im Bereich Automotive Interieur) den „Masken-Verbund-Bayern“ gegründet. Gemeinsam konnten die Unternehmen eine vollständige Wertschöpfungskette für Atemschutzmasken in Bayern aufbauen. Auch die Firmenchefs der beiden Partnerunternehmen waren zur Einweihung der neuen Produktionsanlage in Schwarzenbach zu Gast.

Lädt zu den „Innovationstagen“ 2020 ein

Die Messen fehlen dieses Jahr als Informationsquelle – darum hält Paul Ott, neben einigen anderen Unternehmen in Österreich, an den „Innovationstagen“ 2020 am ersten und zweiten Oktober fest. Mit dieser Hausmesse will der Kantenmaschinenhersteller Informationen im überschaubaren Rahmen und abseits von großen Menschenmengen bieten. Speziell dafür werden in Lambach beide Werke (Sand/Carl-von-Linde-Strasse) zwischen 8:30 Uhr und 16:30 Uhr für Besucher geöffnet. In kleinen Gruppen gibt es Führungen durch die Werke und zum Teil auch durch die Produktionen. Für die Verpflegung ist natürlich auch gesorgt. Im Werk 1 sind zudem noch die Mitaussteller Schelling, Al-Ko und Hranipex anzutreffen, in Werk 2 Leitz, Oertli und RSO.

Paul Ott konzentriert sich während der Hausmesse vor allem auf die Modelle „Pacific+“ mit „Transcompact+“ (Werk 1) und die „Storm+“ mit „Translift+“ (Werk 2).

Um eine Voranmeldung wird gebeten, um die Organisation und eventuelle Kontaktnachverfolgung zu erleichtern. Die Anmeldung kann per E-Mail an marketing@ottpaul.com, telefonisch unter +43/7245230 oder online unter www.innovationstage.co.at erfolgen.

Möbelgesellschaften rechtlich verselbständigt – Konzentration auf Kernbereich Küche

Die Nolte Group hat beschlossen, die Möbelgesellschaften der Gruppe rechtlich zu verselbstständigen und sich künftig auf den Kernbereich Küche zu konzentrieren. Dazu sollen mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. September 2020 die Gesellschaften des Teilkonzerns Möbel mit der Nolte Möbel GmbH & Co. KG und der Express Möbel GmbH & Co. KG auf die neugegründete Nolte Möbel Industrie Holding GmbH übertragen werden. Gesellschafter des neuen Unternehmens mit Sitz in Germersheim sind Georg Nolte und Oliver Bialowons, der Alleingeschäftsführer von Nolte Möbel und Express Möbel.
Ziel ist, die nun geschlossene Vereinbarung bis Ende September rechtlich zu vollziehen. Über die wirtschaftlichen Details der Transaktion haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart. Es ist sichergestellt, dass die Möbelgesellschaften, die die Marke Nolte unverändert langfristig nutzen können, solide und ausreichend finanziert sind. Die Arbeitsverhältnisse aller rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem bisherigen Teilkonzern Möbel werden auf die neue Gruppe übergehen.

Unter der Leitung von Oliver Bialowons haben Nolte Möbel und Express Möbel seit Anfang 2019 einen tiefgreifenden Veränderungsprozess durchlaufen, der mit wesentlichen Verbesserungen bei Produkten, Prozessen und Strukturen einhergeht. Der Teilkonzern Möbel ist derzeit, trotz der Corona-Krise, voll ausgelastet. Oliver Bialowons wird als Geschäftsführer auch an der Spitze der neuen Gesellschaft stehen.

Manfred Wippermann, Geschäftsführer der Nolte GmbH & Co. KGaA, der Obergesellschaft der Nolte Group: „Unsere bisherigen Sparten Küchen und Möbel operierten seit jeher voneinander selbstständig und hatten kaum operative Berührungspunkte. Nach den positiven Entwicklungen beider Sparten in den vergangenen Jahren ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen, um den Möbelbereich auf eigene Beine zu stellen. Dabei möchte ich ausdrücklich das große Engagement von Herrn Nolte und Herrn Bialowons hervorheben, ohne deren unternehmerischen Einsatz dieser logische strategische Schritt nicht möglich wäre. Die Nolte Group wird sich künftig auf ihr Kerngeschäft mit Nolte Küchen und Express Küchen konzentrieren, das bisher vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen ist.“