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Autor: Möbelfertigung

Unterstützt RTL-Kinderhaus in München

Die Einhell Germany AG ist stolzer Partner der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“, um soziales Engagement zu zeigen und benachteiligte Kinder zu unterstützen. Die gemeinnützige Stiftung fördert seit 25 Jahren zahlreiche Projekte in Deutschland und weltweit. In diesem Zusammenhang nahm Einhell im vergangenen Jahr erstmals am RTL-Spendenmarathon teil und spendete 200.000 Euro. Auch 2021 wird das Engagement fortgesetzt. Andreas Kroiss, Vorstandsvorsitzender der Einhell Germany AG, besuchte jetzt das RTL-Kinderhaus in München und überreichte einen weiteren Spendenscheck in Höhe von 50.000 Euro.

Schon beim RTL-Spendenmarathon im November 2020 war Einhell CEO Andreas Kroiss begeistert von dem Engagement der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ und versprach, die Partnerschaft auch 2021 fortzusetzen und für jeden verkauften Einhell-Akku zu spenden. Gemeinsam mit Simone Mecky-Ballack und „Let´s Dance“-Juror Joachim Llambi besuchte der Einhell-Chef das RTL-Kinderhaus in München, um mit den Kindern und Jugendlichen vier Hochbeete zu bauen und zu bepflanzen.

Mit dabei hatte Andreas Kroiss aber nicht nur das passende Werkzeug von Einhell, sondern auch einen weiteren Scheck über eine aufgerundete Summe von 50.000 Euro.

Andreas Kroiss, Vorstandsvorsitzender der Einhell Germany AG: „Als führendes Unternehmen für Akku-Werkzeuge in Haus und Garten schlägt unser Herz für Familien. Leider wachsen nicht alle Kinder in einem schönen Umfeld auf. Wir unterstützen deshalb aus tiefstem Herzen die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ mit unserer Spende. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einhell sind zudem begeistert, dass wir die anstehenden Projekte im RTL-Kinderhaus mit unseren Einhell-Werkzeugen möglich machen. Unsere Partnerschaft ist mehr als eine Spende, nämlich echte Verbundenheit.“

Seit Frühjahr 2009 gibt es in Deutschland die RTL-Kinderhäuser. Das RTL-Kinderhaus in München wird seit Anfang Mai 2009 von der Caritas betrieben. Hier kommen Kinder und Jugendliche unterschiedlichster Nationalitäten zusammen. Durch zahlreiche Aktivitäten entwickeln sie sich zu selbstbewussten und selbstständigen Persönlichkeiten, die kreativ mit dem Alltag und Problemen umgehen. Die Betreuung erfolgt durch erfahrene Sozialpädagogen.

Die Finalisten stehen fest

Eine internationale Fachjury aus Experten der Design- und Teppichbranche hat die besten Einreichungen der „Carpet Design Awards 2021“ ausgewählt. Dabei erreichten insgesamt 27 Finalisten die Endrunde des Wettbewerbs für Teppich-Design. Die Juroren wählten diesmal aus 396 handgefertigten Teppichen aus, die weltweit aus Australien bis Kanada eingereicht wurden. Jeweils drei exklusive Exemplare aus neun Kategorien, die Design, Qualität und Handwerkskunst in besonderem Maße vereinen, kamen ins Finale. Mit der neuen Kategorie „Bestes Nachwuchs-Design“ ehren die „Carpet Design Awards 20212 dabei erstmals gemeinsam mit der schottischen NGO Turquoise Mountain herausragende Nachwuchsdesigner.

Die Gewinner der neun Wettbewerbskategorien werden am 20. Mai 2021 im Rahmen einer exklusiven Preisverleihung auf einem virtuellen Live-Event bekannt gegeben. Erstmalig findet die „Carpet Design Awards“ Zeremonie nicht auf der „Domotex“ statt, da diese pandemiebedingt in diesem Jahr nicht stattfindet. Die Preisverleihung wird auf der Website übertragen werden (www.domotex.de/de/cda).

Die Jury tagte unter dem Vorsitz von Graham Head, Teppichexperte sowie ehemaliger Präsident und stellvertretender Vorsitzender von ABC Carpet & Home. „Dieses Jahr war die CDA sehr einzigartig und interessant, da so viele von uns in die Isolation gezwungen wurden. Das Fehlen der üblichen jährlichen Messen, des Verfolgens von Trends und der gegenseitigen Befruchtung haben wirklich eine gewisse Kreativität innerhalb des Teppichgeschäfts hervorgerufen. Was mich wirklich überrascht hat, war die Qualität und Originalität, die in allen Beiträgen sichtbar war, ein besonderer Reinheitsgrad des Designs ohne Verfälschungen. Es war eine absolute Freude, wieder Teil der Jury zu sein“, so Graham Head.

„Dieses Jahr ist alles anders“ ergänzt  Sonia Wedell-Castellano, Global Director „Domotex“. „Umso mehr freuen wir uns über die vielen internationalen Einreichungen, die uns bestätigen, die ,Carpet Design Awards‘ auch dieses Jahr durchzuführen und die Verleihung in einem virtuellen Rahmen stattfinden zu lassen. Die Zuschauer dürfen sich auf viele innovative und erstklassige Designs freuen und können Trends und Neuheiten entdecken. Die ,Carpet Design Award‘s sind immer wieder ein Highlight und hochgeschätzt in der internationalen Teppichbranche – ihre Ergebnisse werden schon mit Spannung erwartet.“

Die Kategorien sowie nominierte Teppiche und Designs:

Kategorie 1: Bestes Design Studiokünstlerteppiche
Originaldesign in kleiner Auflage von einem Künstler oder Designer

Experimania, Studio Bahlner | Enskede (SE)
Trappenhuis, Floor Story (UK)
Universe, Firesun | Western Australia (AUS)

Kategorie 2: Bestes modernes Design essentiell
Moderne Designs mit optimalem Materialeinsatz

Machine ki Duniya, Jaipur Rugs | Jaipur (IN)
Ikebana Kyoto runner 3, Fine Gabbeh, Zollanvari Studio for Zollanvari International | Embrach (CH)
Spatial, Choudhary Exports | Jaipur (IN)

Kategorie 3: Bestes modernes Design Superior
Moderne Designs mit optimalem Materialeinsatz

AB, Neshimanco | Shiraz (IR)
Anasazi (yt374), M&K Rugs | Bohol (PHL)
Azure Rug, Obeetee Private Limited | Mirzapur (IN)

Kategorie 4: Bestes modernes Design Deluxe
Moderne Designs mit optimalem Materialeinsatz

„Carpet blue / green”, Ashatari Carpets bvba | Antwerpen (BE)
Origin, Creative Matters Inc.| Ontario (CAN)
Malibu (/re/PURPOSE collection), Jennifer Manners Design | London (UK)

Kategorie 5: Bestes klassisch-modernes Design
Neue Teppiche, die klassische Designs modern interpretieren

Arc en Ciel, Wendy Morrison Design | Edinburgh Scotland (UK)
Her Highness, Selam Carpet & Home | Istanbul (TR)
Swiss Quilt (Yellow), Wool Song | Salt Lake City UT (USA)

Kategorie 6: Bestes Flachgewebe-Design
Originäres Teppich-Design, das die Flachwebtechnik einsetzt

Atlas Rug, Obeetee Private Limited | Mirzapur (IN)
Night Rider, Kapoor’s Carpets | Bhadohi (IN)
Stripes Olive, Creative Matters Inc.| Ontario (CAN)

Kategorie 7: Beste Kollektion
Zeitgenössisch-traditionelle bzw. klassisch-moderne Kollektion mit übergreifendem Thema

19-19 Collection, Floor Story (UK)
The Mystique Collection, Samad Brothers, Inc. (USA)
Zakaria Rugs, Zakaria Rugs (D)

Kategorie 8: Beste Rauminstallation
Einrichtungsprojekt oder Teppichinstallation mit hohem Personalisierungsanspruch, dokumentiert durch hochwertige Fotos

Concrete House, Floor Story (UK)
Isokon Building for the 19-19 collection, FLOOR_STORY (UK)
Dunbar Apartment, Battilossi | Torino (IT)

Kategorie 9: Bestes Nachwuchs-Design, präsentiert in Zusammenarbeit mit Turquoise Mountain
Originäres Teppichdesign von einem derzeitigen Designstudenten oder einem Hochschulabsolventen

Constructive NYC, Seo Hye Lee, Fashion Institute of Technology | New York (USA)
(I’d rather be in) Pantelleria, Nanci Lynch | London (UK)
My Story, Milad Sediqi | Kabul (AFG)

Neues Kompendium vereint drei Materialien unter einem Dach

Pünktlich zur „Interzum@home“ erschien „Der Becker – das große-Kompendium“ in der vierten, komplett überarbeiteten Auflage. „Nun sind unsere drei Werkstoffe Formholz, Formvlies und Massivholz unter einem Dach vereint“, erklärt Gerrit Becker, Geschäftsführer der Fritz Becker GmbH & Co. KG.

Das bisherige Kompendium ist im Laufe seiner drei Auflagen zum Grundlagenwerk in Sachen Formholz geworden. Ergänzt wurde es im Jahr 2019 zunächst um ein zweites Buch: Das Formvlies-Kompendium. Damit zeichnen beide Werke auch die Entwicklung von Becker Brakel vom führenden Spezialisten in der Formholzverarbeitung zum weltweit anerkannten Experten für Verformungstechnologie in beiden Werkstoffen nach.

Die vorliegende vierte Auflage des Becker-Kompendiums führt das Becker- Wissen in Sachen Verarbeitung von Formholz und Formvlies zusammen, ergänzt um ein Kapitel zum Thema Massivholz. Hintergrund: 2020 eröffnete das Unternehmen ein neues Werk für Massivholz-Fertigung am Standort Suceagu in Rumänien und bietet seither die Möglichkeit einer kompletten Lösung von Komponenten aus Holz.

Auf 416 Seiten wird neben den drei Arbeitsmaterialien die Geschichte des Formholzes im Möbelbau  vorgestellt. Daneben gibt es viele Abbildungen von  Referenzen, die inzwischen zu den Möbelklassikern gehören. Außerdem berichten ausgewählte Designpartner in Interviews über ihre Erfahrungen mit den Materialien und die Zusammenarbeit mit Becker.

Auch dem Thema Nachhaltigkeit wird ein eigenes Kapitel gewidmet. Das Unternehmen ist schon vor vielen Jahren als erster deutscher Formholzhersteller nach PEFC und FSC zertifiziert worden. Aber nicht nur Buchenholz ist nachhaltig, sondern auch der Werkstoff Formvlies. Er kann aus recycelten PET-Flaschen hergestellt und Produkte aus diesem Material am Ende ihres Lebenszyklus geschreddert und wieder verarbeitet werden.

Der Becker informiert nicht nur über die Geschichte des Formholzes und seine Qualität als Werkstoff, sondern gibt auch Einblicke in die den Herstellungsprozess. Alle Schritte von der Furnierherstellung über Formpressen und Bearbeitung bis hin zum neuen Thema Oberflächenbehandlung sind genauestens erklärt. Es folgt eine ausführliche Darstellung verschiedener Presswerkzeuge sowie Beschläge und ihre Anwendung. Zahlreiche Fotos von aktuellen Sitzmöbeln und anderen Produkten aus den drei Materialien runden das Fachbuch ab.

Zu den Autoren gehören Professor Dieter Zimmer, Hamburg, der unter anderem an der Muthesius Kunsthochschule Industriedesign unterrichtete, Prof. Dr. rer. Nat. Jürgen Tchorz, Physiker und Professor für Hörakustik in Lübeck, der ehemalige Becker-Vertriebsgeschäftsführer und Komplementär Günter Schwarz sowie der langjährige Becker-Entwicklungsleiter und Diplom-Ingenieur Joachim Schelper.

„Mitgewirkt haben außerdem Designerinnen und Designer, Kunden sowie Studierende und Lehrende von Hochschulen. Ohne Ihre Beiträge wäre dieses umfassende Nachschlagewerk niemals möglich gewesen“, so Joachim Schelper.

Übernimmt Urma Rolls

Der Schleifmittel- und Elektrowerkzeug-Hersteller Mirka übernimmt hundert Prozent der Anteile an Urma Rolls. Die Übernahme ist ein wesentlicher Bestandteil der Strategie von Mirka, das Geschäft im Bereich Superschleifmittel und Schleiflösungen auszubauen, und stellt für das Unternehmen eine guteMöglichkeit dar, in der Präzisionsindustrie weltweit weiter zu expandieren.

Mirka hat in den letzten zehnJahren systematisch in die Entwicklung des Portfolios investiert, zunächst mit der Entwicklung führender beschichteter Schleifmittel im Hauptwerk in Finnland. 2017 erwarb Mirka das italienische Unternehmen Cafro S.p.A. für Superschleifmittel, das nun vollständig in die Mirka-Gruppe integriert und ein Eckpfeiler des Mirka Präzisionsindustrie-Angebots ist.

Urma Rolls, mit Sitz in Turin/Italien, ist ein führender Hersteller von Diamant-Form und -Abrichtrollen sowie CBN- und Diamantscheiben in galvanischer Bindung. Das zur Mirka-Gruppe gehörende Unternehmen Cafro hat die Anteile an Urma Rolls erworben. „Die Übernahme von Urma Rolls passt perfekt in das Portfolio, das wir jetzt im Bereich Präzisionsschleifen aufbauen. Die Kunden von Mirka und Cafro werden von einem breiten und vollständigen Angebot an Lösungen für die Oberflächenbearbeitung und das Schleifen profitieren“, sagt Mario Mancina, Geschäftsführer von Cafro.

„Wir heißen Urma Rolls in der Mirka-Gruppe herzlich willkommen und freuen uns auf die neuen Möglichkeiten, die wir gemeinsam schaffen können“, so Stefan Sjöberg, Chief Executive Officer von Mirka. „Das Fachwissen und die Fertigungsmöglichkeiten von Urma Rolls und Cafro sowie die globale Marktpräsenz von Mirka passen hervorragend zusammen. Wir arbeiten derzeit auch an der Erweiterung des Portfolios von konventionellen keramischen Schleifscheiben, um das Angebot zu vervollständigen.“

„Dies ist eine große Chance für Urma Rolls. Mirka hat sich verpflichtet, weiter in das Geschäft zu investieren. Durch das globale Vertriebsnetz von Mirka haben wir nun Zugang zum Markt, welchen wir allein niemals gehabt hätten. Der nächste Evolutionsschritt unseres Unternehmens, der Aufbau eines wirklich globalen Marktes für Abrichtscheiben, kann nun erfolgen“, sagt Bruno Giordano, General Manager von Urma Rolls. „Jetzt können wir unser Wachstum als Teil der Mirka-Gruppe beschleunigen und haben gleichzeitig die Kapazitäten und Ressourcen, um unsere langjährigen Kunden weiterhin zu bedienen.“

Qualität und Nachhaltigkeit dokumentiert

Überzeugt gleich auf zwei Ebenen: Poggenpohl erhält sowohl das Herkunftslabel „Möbel Made in Germany“ als auch das Zertifikat „Klimaneutraler Hersteller“. Somit dokumentiert der Luxusküchen-Hersteller aus Herford seinen hohen Qualitätsanspruch und sein Engagement beim Klimaschutz.

Die deutsche Möbelindustrie genießt weltweit einen guten Ruf und steht für hohe Qualität, Innovation, Langlebigkeit und gesundes Wohnen. Die Einhaltung dieser Qualitätsmerkmale garantiert das Herkunftslabel „Möbel Made in Germany“, das letztes Jahr vom Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) eingeführt wurde. Für den Küchenhersteller Poggenpohl war es ein logischer Schritt, sich nach den strengen Prüfkriterien des Labels zertifizieren zu lassen.

„Unsere Küchen zeichnen sich durch richtungsweisendes Design, technisches Fachwissen, Materialien von höchster Qualität und ausgezeichnete Handwerkskunst aus – eben Made in Germany. Mit dem Label dokumentieren wir einmal mehr unseren hohen Qualitätsanspruch und unser Bekenntnis zum Produktionsstandort Deutschland“, betonte Poggenpohl CEO Ralf Marohn bei der Urkundenübergabe, die am 6. Mai in Herford stattfand.  Auch für Jan Kurth, Geschäftsführer des VDM, war die Zertifizierung Poggenpohls ein wichtiger Meilenstein: „Poggenpohl steht für Tradition und höchste Qualität. Wir freuen uns, diesen bekannten Namen mit weltweitem Klang im Kreis unserer Label-Hersteller begrüßen zu können“.

Zeitgleich wurde das Unternehmen von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) mit dem Zertifikat „Klimaneutraler Hersteller“ ausgezeichnet. Als Mitglied des DGM-Klimapakts verpflichtet sich Poggenpohl zur Einhaltung strenger Nachhaltigkeitsrichtlinien und unternimmt einmal im Jahr eine Bilanzierung, Reduzierung und Neutralisierung seiner Treibhausgas-Emissionen. Darüber hinaus engagiert sich Poggenpohl als international tätige Unternehmens-Gruppe für internationale Nachhaltigkeits-Projekte wie beispielsweise die Energieerzeugung aus Wasserkraft am Baspa Fluss, im Norden Indiens. Das Wasserkraftwerk substituiert fossilbefeuerte Kraftwerke und deckt den steigenden Energiebedarf des Landes vermehrt mit sauberer und bezahlbarer Energie. „Klimaschutz ist eine internationale Aufgabe. Das Projekt in Indien fördern wir, weil es sich positiv auf die globale CO2-Bilanz auswirkt und gleichzeitig die ökonomische, soziale und ökologische Situation vor Ort verbessert. Damit kommt unser Engagement für Klimaschutz auch in den Ländern an, die vom Klimawandel bereits am stärksten betroffen sind“, begründete Ralf Marohn die Entscheidung.

Bereits seit 1988 trägt Poggenpohl das RAL-Gütezeichen „Goldenes M“. Das Siegel beschäftigt sich vorrangig mit der Sicherheit des Verbrauchers, aber auch der Haltbarkeit, Stabilität und Fertigungsqualität der Möbel und die strengen Prüfkriterien sind auf die Einhaltung aktueller Qualitäts-, Umwelt- und Emissionsstandards ausgerichtet.

Ist „Premier Supplier 2021“ von Steelcase

Hettich hat bei der jährlich durchgeführten Lieferantenbewertung von Steelcase die Auszeichnung „Premier Supplier“ erhalten. Das bereits 1912 gegründete und seit 1998 an der New Yorker Börse notierte Unternehmen Steelcase verleiht diese Auszeichnung jährlich an seine Lieferanten. Der weltweit größte Büromöbelhersteller mit ca. 12.000 internationalen Mitarbeitern würdigt damit außergewöhnliche Leistungen und besonderes Engagement.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Steelcase würdigt damit unseren großen Einsatz in dieser herausfordernden Zeit“, so Jürgen Krüger, Vertriebsleitung Office. „Und sie ist ein weiterer großer Ansporn für alle Kolleginnen und Kollegen. Natürlich möchten wir diese Auszeichnung auch nächstes Jahr wieder erhalten und unsere Partnerschaft mit Steelcase weiter ausbauen“, ergänzt Karlheinz Deutsch, Key Account Manager für Steelcase. Hettich wurde innerhalb der über 20-jährigen Geschäftsbeziehung bereits zum wiederholten Mal von Steelcase ausgezeichnet.

Prognose 2021 deutlich erhöht

Der Auftragseingang im Holzbearbeitungsmaschinenbau hat in dem bisher vorliegenden ersten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahr deutlich zweistellig zugelegt. Damit steigt auch die Auslastung der Maschinenkapazitäten. Im April ist mit weiteren Zuwächsen zu rechnen, denn die Geschäftslage im Maschinenbau hat erneut angezogen und die Erwartungen bewegen sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Es mehren sich die Zeichen, dass der schwere Rückschlag mit einem Produktionsminus von 14,5 Prozent des vergangenen Jahres im laufenden Jahr weitgehend aufgeholt werden kann. In Summe wurden im vergangenen Jahr Holzbearbeitungsmaschinen im Wert von 2,88 Milliarden Euro (2019: 3,36 Mrd. Euro) produziert. „Bereits im vierten Quartal des abgelaufenen Jahres hat die Branche bei den Orders die Trendwende in voller Breite geschafft. Die nun vorliegenden Zahlen für die ersten drei Monate stimmen uns mehr als optimistisch“, sagte Bernhard Dirr, Geschäftsführer des Fachverbandes Holzbearbeitungsmaschinen anlässlich des digital stattfindenden „Ligna.Outlooks“ gestern am 11. Mai.

Der Fachverband rechnet in Summe für die Branche mit einem Produktionsplus von 15 Prozent im Jahr 2021. „Damit heben wir unsere im November letzten Jahres gemachte Prognose von plus 3 Prozent massiv an. Wir sehen mehr als optimistisch auf die kommenden Monate. Allerdings gibt es auch Risiken, die wir nicht unerwähnt lassen wollen. Stand heute sind nach wie vor die eingeschränkte Reisetätigkeit und die damit verbundenen Behinderungen bei der Vertriebs- und Montagearbeit das größte Umsatzrisiko. Daneben haben sich aufgrund der global anziehenden Maschinenbaukonjunktur die Zulieferungszeiten von Vorleistungsgütern dramatisch erhöht. Dieses weitere Risiko, sowie die noch geltenden innerbetrieblichen Hygienemaßnahmen und die zum Teil noch existierende Kurzarbeit, verzögern die Produktion teilweise heute noch deutlich“, erklärte Dirr.

Wachstumsimpulse werden aus allen Regionen der Welt erwartet. Neben China, das bereits im Coronajahr 2020 deutlich an Fahrt aufgenommen hat, sieht die Branche das größte Wachstumspotenzial in Nordamerika. Aber auch in Europa sind in allen Kundensegmenten vom Handwerk bis zur Industrie erhebliche Wachstumschancen vorhanden. „Tatsächlich kommen die Impulse aus allen Teilen der Welt und auch aus allen Abnehmerindustrien. Wenn die Rohstoffversorgung, die in einigen Bereichen die Kunden unserer Mitglieder voll treffen, nicht zum dramatischen Nadelöhr wird, dürfte das Jahr 2021 wirklich gut werden“, so Dr. Dirr.

Frühjahrs-Hausmesse in Pesaro noch bis Ende Mai

Eigentlich ist sie ein fester Bestandteil in vielen Terminkalendern im Herbst: Die Hausmesse „BiesseInside“, die der italienische Maschinenhersteller Biesse seit vielen Jahren sehr erfolgreich in Pesaro veranstaltet und die permanent weiterentwickelt wurde. Da durch die Corona-Pandemie aktuell eh nichts wie bisher ist und trotzdem der Kontakt zu allen Kunden weiter intensiv bestehen bleiben soll, haben sich die Südeuropäer zu eine „BiesseInside Frühjahrs-Edition“ entschlossen. Seit dem 10. und noch bis zum 28. Mai läuft ein hybrides Format – darum auch die lange Veranstaltungsdauer. „Wir haben natürlich viele Aktivitäten in den digitalen Raum verschoben und geben somit unseren Kunden weltweit die Möglichkeit, an der ,Inside Spring‘ teilzunehmen. Wir wollen aber auch vor Ort Kunden begrüßen im Rahmen der erlaubten Möglichkeiten und Hygieneanforderungen. Und darum entzerren wir in der Veranstaltungsdauer, schaffen hierfür offizielle Voraussetzungen“, erklärt Raphaël Prati, Chief Marketing & Communications Officer der Biesse Group.

Bei der „Inside Spring“ präsentiert sich allerdings nicht nur die Holzsparte, vielmehr ist es eine Veranstaltung der gesamten Gruppe mit allen Geschäftsbereichen und Technologien von Biesse, Intermac und Diamut. Allein in den Showrooms von Biesse und Intermac sind mehr als 60 Maschinen und digitale Dienstleistungen zu entdecken. Durch ein spezielles Online-Reservierungssystem für das Event können die Kunden Besuche und technische Vorführungen selbständig auf Basis der täglichen Verfügbarkeit unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen buchen. Zudem gibt es 20 Business Lounges, in den Kunden in kleiner Personenanzahl die Lösungen erklärt werden.

Nach der Registrierung auf https://inside.biessegroup.com/ kann der Kunde aus einem umfangreichen Programm wählen, in dessen Mittelpunkt technologische Innovationen stehen. Mit dabei: Live-Gesprächsrunden, Live-Vorführungen, Expertenbeiträge und vieles mehr. Alle Videos werden anschließend im Streaming auch auf der interaktiven Plattform Digital Arena (digitalarena.biessegroup.com) für die On-Demand-Ansicht verfügbar sein.

„Unsere Kunden sind nicht einfache Zuschauer, sondern Gesprächspartner unserer Experten in Echtzeit, zum Beispiel während der virtuellen Vorführungen im Showroom oder im Laufe der Technik-Dokumentationen auf der ,Digital Arena‘. Damit zerfließt die Grenze zwischen physischer und digitaler Handlungsweise zusehends und der Wert der Beziehung und der Teilnahme am Event wird intensiviert“, schließt Prati.

21,8 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen im Februar

Im Februar 2021 haben die deutschen Amtsgerichte 1.195 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 21,8 Prozent weniger als im Februar 2020. Die wirtschaftliche Not vieler Unternehmen durch die Corona-Krise spiegelte sich somit noch nicht in einem Anstieg der gemeldeten Unternehmensinsolvenzen wider. Die vorläufigen Angaben zum April 2021 zeigen ferner, dass sich der zuletzt beobachtete starke Anstieg eröffneter Regelinsolvenzverfahren nicht fortgesetzt hat.

Ein Grund für die niedrige Zahl beantragter Unternehmensinsolvenzen ist die ausgesetzte Insolvenzantragspflicht für überschuldete Unternehmen bis Ende 2020. Das Wiedereinsetzen der Antragspflicht zeigt sich noch nicht in den Ergebnissen für Februar 2021. Ausgesetzt war die Insolvenzantragspflicht im Februar weiterhin für Unternehmen, bei denen die Auszahlung der seit 1. November 2020 vorgesehenen staatlichen Hilfeleistungen noch aussteht. Für diese Unternehmen wurde die Pflicht zur Beantragung eines Insolvenzverfahrens zum 1. Mai 2021 wieder vollumfänglich eingesetzt.

Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im Februar 2021 im Baugewerbe mit 194 Fällen (Februar 2020: 226, -14 %). Mit 191 Verfahren waren es im Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) fast ebenso viele Insolvenzen (Februar 2020: 255, -25 %). Im stark von den Corona-Maßnahmen betroffenen Gastgewerbe wurden im Februar 117 Insolvenzen gemeldet (Februar 2020: 167, -30 %).

Hinweise auf die künftige Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen gibt die Zahl der eröffneten Regelinsolvenzverfahren. Im Jahr 2020 war diese stetig gesunken, bis sich zum Jahresende im November (+5 %) und Dezember (+18 %) eine Trendumkehr abzeichnete. Im Jahr 2021 setzte sich dieser Anstieg der Zahl eröffneter Regelinsolvenzverfahren mit Ausnahme des Januars (-5 %) fort. Im Februar 2021 (+30 %) und März (+37 %) stieg die Zahl jeweils deutlich gegenüber dem jeweiligen Vormonat. Diese Entwicklung setzte sich im April nicht fort. So sank die Zahl der eröffneten Regelinsolvenzverfahren im Vergleich zum März um 17 Prozent. Im April lagen die Zahlen allerdings weiterhin über denen des Vorjahresmonats (+10 %).