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Autor: Möbelfertigung

Erhöht Preise zum ersten Juni

Die Kosten für die Hauptrohstoffe und für Frachten, Energie, Verpackungen sowie weiterer Vorprodukte, die bei der Herstellung der Papiere der Felix Schoeller Group verwendet werden, steigen weiterhin stark an. Um diesen Kostensteigerungen entgegenzuwirken, hebt der Spezialpapierhersteller seine Verkaufspreise je nach Produkttyp und Region zum 01. Juni 2021 um bis zu 15 Prozent an.

„Die aktuelle Kostenexplosion übersteigt den Umfang unserer letzten Preisanpassung deutlich. Wir sehen uns daher leider gezwungen, eine weitere Preiserhöhung im Markt umzusetzen“, so Hans-Christoph Gallenkamp, CEO der Felix Schoeller Group, zu der Entscheidung. „Mit der neuen Preisstruktur werden wir unsere Leistungsfähigkeit stärken, um auch zukünftig exzellente Produkte und Servicedienstleistungen anbieten zu können“, so Hans-Christoph Gallenkamp weiter.

Der Osnabrücker Spezialpapierhersteller hatte zuletzt seine Preise zum 01. April 2021 aufgrund der steigenden Einkaufskosten angehoben.

Verkauft alle Anteile an Ceres Vision

Die Hettich Unternehmensgruppe verkauft ihre Anteile an der Ceres Vision GmbH, Bielefeld, an die bisherigen Mitgesellschafter Prof. Dr. Reinhard Kaschuba (Foto Mitte) und Jan Böske (rechts) sowie an den Geschäftsführer Thomas Middelmann (links) und ebnet der Gesellschaft mit diesem Management-Buy-Out den Weg in eine neue Zukunft.
Seit der Gründung der Ceres Vision in 2002 hat Hettich deren Entwicklung zum Anbieter von kompletten Prozessmodulen und Lösungen in der Automatisierungstechnik begleitet. Heute setzt die Ceres Vision Maßstäbe in der industriellen Bildverarbeitung: Unternehmen verschiedener Branchen vertrauen auf die Erfahrung und Innovationskraft dieser Firma, wenn es um intelligente Automatisierungslösungen und lückenlose Qualitätskontrollen in der Produktion geht. Das Unternehmen ist Lösungsanbieter für industriellen Anlagenbau in zahlreichen Branchen. Durch enge Kooperation mit der Fachhochschule Bielefeld ist Ceres Vision bei technologischen Trends stets am Puls der Zeit.

Mit diesem Management-Buy-Out wird sich die Ceres Vision künftig mit unabhängiger Gesellschafterstruktur außerhalb der Hettich-Unternehmensgruppe weiterentwickeln. „Nach fast 20 Jahren enger Kooperation ist dieser Schritt in die Eigenständigkeit nun folgerichtig und ermöglicht das Wachstum in zukunftsweisende Technologiefelder. Wir wünschen der Ceres Vision weiterhin viel Erfolg für die zukünftige Geschäftsentwicklung“, erklären Jana Schönfeld und Sascha Groß, beide Hettich-Geschäftsführer.

Die bisherigen Mitgesellschafter Prof. Dr. Reinhard Kaschuba und Jan Böske stocken ihre Anteile an Ceres Vision auf. Der langjährige Geschäftsführer Thomas Middelmann steigt als geschäftsführender Gesellschafter ab sofort in den Gesellschafterkreis ein.

Handwerkskunst mit Industrietechnologie fertigen

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Jahrzehntelange Erfahrung und viel Herzblut für die individuell gefertigten, modernen Möbelstücke – das bringt die Möbelmanufaktur Kettnaker aus Dürmentingen bei jedem Kundenauftrag ein. Und setzt darüber hinaus auf neuste Fertigungstechnologien im Maschinenpark der Produktion. Eine der jüngsten Investitionen war eine vertikale Durchlauf-CNC „Brema Vektor 15 CS“ von Biesse.

Beim Kauf hochwertiger Möbelsysteme erwarten Kunden heute ein personalisiertes und auf ihren Einrichtungsstil abgestimmtes Endprodukt. Die Möbel­manufaktur Kettnaker involviert den Käufer schon beim Händler in den Planungsprozess und erreicht so bis zum fertigen Möbelstück Transparenz im Verbund mit außergewöhn­licher Qualität. Die exklusiven Systemmöbel des Herstellers vereinen Hightech mit Handwerkskunst – die Produktion der Einzelstücke erfolgt in sorgfältiger Handarbeit und mit ausgereifter Fertigungstechnik. Für den entsprechenden Maschinenpark hat Kettnaker in eine vertikale Durchlauf-CNC investiert: Die „Brema Vektor 15 CS“ von Biesse fügt sich ideal in das Konzept des Herstellers ein, das auf Individualität und optimierten Prozessen basiert. Die Möbelmanufaktur Kettnaker entwickelt und fertigt seit 150 Jahren im schwäbischen Dürmentingen Systemmöbel und bietet dabei durch den Einsatz moderner Technik die Indi­vidualität eines Schreinerbetriebs. Alle Produktionsschritte von der Gestaltung über die Entwicklung bis zur Fertigung finden im eigenen Haus statt. Einen maßgeblichen Einfluss auf das Produktportfolio hat die langjährige Partnerschaft mit weltweit über 300 gehobenen Einrichtungshäusern, Interior Designern, Innenarchitekten und Baumeistern. Für Wolfgang Kettnaker, der die Familien-Manufaktur in der fünften Generation führt, dient dieser Austausch als Impulsgeber für die Kreation moderner Möbelsysteme. „Wir laufen keinen Trends hinterher. Unsere Möbelmanufaktur steht für langlebige Werte und Qualität. Die Kettnaker Expertise in den Bereichen Wohnen, Essen und Schlafen hat sich über Jahrzehnte entwickelt. Als zukunftsorientiertes Unternehmen bauen wir sie kontinuierlich aus.“ Gerade zu Pandemie-Zeiten erfährt das heimische Interior eine neue Wahrnehmung, Menschen verbringen mehr Zeit zu Hause. „Wir erfüllen nicht nur den Wunsch des Konsumenten nach Ästhetik und Funktionalität, sondern auch den der Ordnungsliebe – ein echter Pluspunkt für die eigenen vier Wände.“

Speziell die Schwerpunkthändler sind von elementarer Bedeutung für das solide aufgestellte und kontinuierlich wachsende Unternehmen. Die Einrichtungshäuser konfigurieren am Rechner gemeinsam mit den Kunden unter Berücksichtigung ihrer individuellen ­Bedürfnisse und Gestaltungswünsche die gewünschten ­Möbel. Die aufgenommenen Pläne und Entwürfe leitet der Fachberater an Kett­naker weiter, wo sie in das firmeneigene ERP-System eingespeist werden. Die Daten dienen als Basis für die Produktion der High-End-Produkte, sind jederzeit nachvollziehbar und bürgen für eine durchgängig hohe Qualität.

Der hohe Individualisierungsgrad der Möbel stellt für die Arbeitsabläufe und den Material­fluss eine große Herausforderung dar. Ohne Digitalisierung und Automatisierung sind kosten­effiziente Sonderanfertigungen in Losgröße 1 nicht zu realisieren. Der innovative, über Jahrzehnte gewachsene Systemgedanke vereint handwerkliche Präzision mit Industrie 4.0 und bedeutet für den mittelständischen Fami­lienbetrieb die ideale Verbindung von Tradition und Zukunft. Er ermöglicht gleichzeitig eine kundenspezifische und standardisierte Produktion. Ein Team aus 100 langjährigen und bei Kettnaker ausgebildeten Mitarbeitern nimmt jedes Bauteil mehrmals in die Hand, schleift nach, verbessert, kontrolliert. ­„Unsere Erfahrung, die motivierten Menschen und der Maschinenpark der Manufaktur sind unser ­Kapital und die Basis für den Erfolg und Bestand unserer Firma.“

Der Maschinenpark bedarf kontinuierlicher Pflege und Optimierung. Für ein schonendes Materialhandling und beständige Qualität jedes individuell gefertigten Bauteils investierte das Traditionsunternehmen in einen neuen Bohrautomaten. Das Anforderungsprofil für den Neuzugang war „nicht ohne“, wie ­Kettnaker ausführt: „Wir suchten einen Lieferanten für alles. Einer der ins Gesamtkonzept passt und uns die komplette Anlage mitsamt Umfeld installiert. Alles, einschließlich der Software, musste kompatibel und einfach zu bedienen sein. Außerdem hatte für uns die bestmögliche Bohrleistung und die Reduzierung der Rüstzeit für die in Losgröße 1 gefertigten Einzelteile Priorität.“ Die Entscheidung fiel auf die vertikale Durchlauf-CNC „Brema Vektor 15 CS“ von Biesse, die sich für den Einsatz von Tischlereien bis hin zu Möbelfabriken eignet. Für Kettnaker konzipierte der italienische Hersteller eine individuell konfigurierbare Bohr- und Dübeleintreibmaschine speziell für den industriellen Einsatz.

Mit einem zusätzlichen Dübeleintreib­aggregat führt die flexible „Brema“ schnell und effizient sämtliche sequentiellen Arbeiten wie Bohren, Fräsen und Dübeleintreiben aus. Während des Fertigungsprozesses durchläuft das Werkstück die Hochleistungsmaschine in vertikaler Position, sodass alle vier Kanten kunden­individuell bearbeitbar sind und das Wenden der Platte entfällt. Franz Zoll, Betriebsleiter von Kettnaker, zeigt sich nicht nur wegen dieser Vereinfachung ­äußerst zufrieden mit der neuen 3-Achs-Bohrmaschine: „Durch die vertikale Bearbeitung mit den fest installierten Aggregaten entfällt die Positionierung von Werkstück und Sauger, die Rüstzeit reduziert sich auf ein Minimum. Uns reicht jetzt eine einzige Maschine mit einem Bediener, um beispielsweise alle Schrankteile in einem Durchgang zu bearbeiten oder die Platten für die anstehenden Aufgaben zu puffern. Selbst eine mannlose Fertigung oder Geisterschichten sind möglich.“ Weitere Vorteile sieht Zoll in dem ­schnellen Wechselsystem, das die Umstellung durch 10-fach-Revolver-Aggregate in weniger als zwei Sekunden ermöglicht: „Damit bewältigen wir 500 Teile unterschiedlichster Größe pro Schicht. Sogar besonders große Werkstücke von bis zu einer Länge von 3,6 Meter und einer Breite von 1,3 Meter können wir mit der Biesse-Maschine bearbeiten. Dabei begnügt sich die Anlage durch ihre U-förmige Anordnung sowie der Be- und Entladung mit jeweils einem Igelmagazin mit 60 Quadratmeter Fläche.“

Mehr Informationen:www.biesse.com

„Interzum @home“

Die digitale Messe in Zahlen

Im Zentrum der „Interzum @home“ standen von Anfang an Vernetzung, Wissensaustausch, hochkarätiger Content, ein umfangreiches Rahmenprogramm sowie neueste Lösungen und Produktinnovationen der 142 beteiligten Unternehmen aus 24 Ländern. Damit war die diesjährige digitale Ausgabe der Messe sehr international. Ein elementarer Bestandteil der neuen Plattform war die Möglichkeit zum Networking und so nutzten die Besucher an allen vier Messetagen das vielfältige Angebot der Plattform für einen regen Austausch. Insgesamt gab es über 80.000 Chats und Audio-Video-Calls. In den 5.760 Minuten Veranstaltungsdauer der „Interzum @home“wurden mehr als 10.000 Leads generiert, also fand sich jede Minute mehr als ein Lead. 3,5 Terabyte Video-Rohmaterial wurde im Rahmen der Studioaufzeichnungen zur „Interzum @home“ produziert. Es fanden 230 Digital-Events mit insgesamt 4.240 Minuten Content statt, die rund 100.000 Visits aus 132 Ländern hatten. Damit war die „Interzum @home“ wieder sehr international. Der Grund für die hohe Internationalität der digitalen Ausgabe lag insbesondere in der Kommunikationsstrategie der interzum, die sich in diesem Jahr den neuen Rahmenbedingungen anpasste. Die Fokussierung auf eine breit angelegte, konsistent abgestimmte Digital-Werbekampagne sorgte für eine hohe Sichtbarkeit der Veranstaltung, erzeugte so eine große Reichweite und erreichte damit auch viele hochkarätige Entscheider aus der Einrichtungsindustrie.

Insgesamt waren sich die Aussteller einig – eine digitale Messe kann kein Ersatz für die „echte Interzum“ in Köln sein. Aber manches war auch besser als erhofft. „Für uns als Koelnmesse, aber auch für die Aussteller waren die letzten vier Tage eine steile Lernkurve“, so Oliver Frese. „Dabei haben sich sicher einige zentrale Punkte herauskristallisiert“, so der COO weiter. „Zum einen muss der Zugang zu einer Plattform für die User so einfach und komfortabel wie möglich sein, zum anderen setzten sich am Ende immer gut aufbereiteter, spannender Content, eine intensive Vorbereitung, eine gute Präsentation und aktives Lead Management durch. Das heißt, dass wir noch mehr darüber gelernt haben, welche Features und welche Themen die Besucher interessieren und bei welchen Showfloor-Inhalten und an welcher Stelle eines Streams besonders viele Zuschauer drangeblieben sind. Diese Analysen sind für uns, aber auch für die Aussteller wichtig. Wir werden jetzt unsere Erfahrungen mit den Erfahrungen der Aussteller matchen, um im Zusammenspiel unsere digitale Plattform weiterzuentwickeln, denn das Messekonzept der Zukunft wird aus unserer Sicht hybrid sein“ so der COO. Zur „Interzum“ 2023 werden dann die digitalen Bausteine die logische Ergänzung zur physischen Präsentation in den Hallen darstellen. Dabei liegt der Fokus in der Zukunft auf Wissen und Content im Netz, Erlebnis und Socializing vor Ort, aber immer mit fließenden Übergängen. Und das verbindende Element ist das Networking, das sowohl online als auch offline möglich ist und wichtig bleiben wird.

Doppelt ausgezeichnet beim „iF Design Award“

Gleich zwei Produktentwicklungen von Hettich erhalten in diesem Jahr den renommierten „iF Design Award“: In der Kategorie „Küche“ prämierte die Jury das schlanke Schubkastensystem „AvoriTech“ sowie die Auszugsführung „Quadro“ für Geschirrspüler.
Moderne Luxusküchen definieren sich über eine minimalistische Ästhetik, exklusive Materialien und ihre besondere Qualität in Verarbeitung und Funktion bis ins letzte Detail. Das Schubkastensystem „AvoriTech“ mit schlanker 8-mm-Zarge und Rückwand erfüllt genau diese Anforderungen für anspruchsvolle Küchenkunden im High-End-Segment. Optisch reduziert auf das Wesentliche verbindet „AvoriTech“ elegantes Understatement mit innovativer Schubkastentechnologie.
Mit dem „Quadro“-Auszugssystem für Geschirrspüler überträgt Hettich den gewohnten Bedienkomfort aus dem Möbelbereich auch auf die Weiße Ware. Speziell auf das dauerfeuchte Mileu ausgelegt, erweisen sich die „Quadro“-Führungen beim Einsatz im Geschirrspüler in Performance und Langlebigkeit „mit allen Wassern gewaschen“.

Erneut „Best Managed Company“

Zum zweiten Mal in Folge erhält der Klebstoffhersteller Jowat die Auszeichnung „Axia Best Managed Company“ für erfolgreiche mittelständische Unternehmen. Dabei musste sich das Unternehmen in den Disziplinen strategischer Weitblick, Innovationskraft, nachhaltige Führungskultur und gute Unternehmensführung beweisen.

„Mit dem Best Managed Company Award zeichnen wir mittelständische Unternehmen in Deutschland aus, die beispielhaft für das stehen, was nicht umsonst das Rückgrat der Wirtschaft genannt wird. Es sind Unternehmen wie Jowat, die dem Druck auch in außerordentlichen Zeiten nicht nur standhalten, sondern unter Druck zur Hochform finden. Ihnen ist es zu verdanken, dass Krisen auch Aufbruch sein können, indem sie erhöhte Dringlichkeit neuer Entwicklungen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit erkennen und für die Gesellschaft nutzbar umsetzen“, erklärt Mischa Tschopp, Market Group Head Germany and Austria International bei Credit Suisse.

Das Axia Best Managed Companies (BMC) Programm ist ein von Deloitte Private, WirtschaftsWoche, Credit Suisse und BDI in Deutschland durchgeführter Wettbewerb und Gütesiegel für erfolgreiche mittelständische Firmen. Die Vision: Aufbau eines nationalen und globalen Ökosystems hervorragend geführter mittelständischer Unternehmen. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von BMC ist seine Internationalität: BMC wurde in den 1990er-Jahren von Deloitte in Kanada ins Leben gerufen und ist inzwischen in mehr als 30 Ländern erfolgreich eingeführt worden.

„Die erneute Auszeichnung als Best Managed Company ehrt uns sehr und bestätigt uns in unserem strategischen, an Nachhaltigkeit orientierten Handeln mit unseren Mitarbeitenden und Geschäftspartnern“, freut sich Ralf Nitschke, Vorstandsmitglied der Jowat SE.

„Domotex“ 2022

Fresh-up für die Traditionsmesse

Noch sind es acht Monate bis zum Start der „Domotex“ 2022. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die 33. Auflage der weltweit wichtigsten Messe für Teppiche und Bodenbeläge eine starke und innovative Veranstaltung wird. Die Branchenplattform wartet vom 13. bis 16. Januar mit mehreren Neuerungen auf: Eine moderne und optimierte Ausgestaltung der zwei neu eingeführten „Domotex“-Labels „Carpets & Rugs“ und „Floor & Wall“ sowie eine angepasste Hallenstruktur erleichtern die Orientierung. Das erweiterte Angebotsspektrum erhöht die Effizienz. Darüber hinaus bietet die „Domotex“ noch mehr Anwendungsorientierung und mehr zielgruppengerechte Sonderformate für mehr Atmosphäre und mehr Relevanz.

„Wir werden Trends, Innovationen und Lifestyle dezentral in den jeweiligen Ausstellungsbereichen präsentieren“, sagt Sonia Wedell-Castellano, Global Director „Domotex“, Deutsche Messe AG, Hannover. „Aussteller und Besucher dürfen sich auf viele innovative Anregungen freuen. Sie können Trends und Neuheiten entdecken, die das Geschäft von morgen bestimmen werden. Besonders freuen wir uns über marktrelevante Aussteller, die wir zur kommenden Veranstaltung ‚zurückerobern‘ konnten. Im Januar 2022 die gesamte Bodenbelagsbranche wieder persönlich in Hannover treffen zu können, ist nach der langen Pandemie ein wahres Highlight! So machen die Vorbereitungen noch mehr Spaß.“

Der aktuelle Anmeldestand belegt die positive Resonanz auf die im Januar 2022 hybrid stattfindende „Domotex“. „Viele Aussteller haben ihre Teilnahme an der ,Domotex‘ bereits zugesagt, noch bevor die Anmeldung offiziell möglich war“, fügt Wedell-Castellano hinzu. „Dies unterstreicht einmal mehr, welche Bedeutung die ,Domotex‘ als globaler Marktplatz und Impulsgeber für die gesamte Branche hat. Und wie wichtig das persönliche Treffen für die Branche ist. Namhafte und langjährige Aussteller wie Ipek – A. Ipektchi, Galleria Battilossi, Jaipur Rugs Company, Jambros Modern Flooring, Javi Home, Rezas Oriental & Modern Rugs und Zollanvari aus dem Bereich der handgefertigten Teppiche sowie Oriental Weavers Carpet, Obsession und Royal Hali aus dem Bereich der maschinell-hergestellten Teppiche haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Sehr erfreulich sind auch die Zusagen von Bauwerk Group, Haro und Scheucher als neue Aussteller sowie die Teilnahmen von ter Hürne und Windmöller im Bereich Parkett, LVT und Laminat. Des Weiteren sind Associated Weavers, Infloor-Girloon und Onefloor aus dem textilen und elastischen Bereich und Selit aus dem Bereich Anwendungs- und Verlegetechnik bereits angemeldet.“

Zur „Domotex“ 2022 werden zwei neue starke Labels eingeführt, um die Orientierung für Besucher zu optimieren: „Carpets & Rugs“ und „Floor & Wall“. Die angepasste Hallenbelegung führt Produktgruppen der zwei Labels räumlich zusammen und ermöglicht Fachbesuchern aus Groß- und Einzelhandel, Architektur, Innenarchitektur, Handwerk sowie Möbel- und Einrichtungshandel eine verbesserte Orientierung: In den Hallen 2 bis 4 wird das weltweit größte Angebot an handgefertigten Teppichen präsentiert. Maschinell hergestellte Webteppiche gibt es in den Hallen 5 bis 7 zu sehen. Somit bilden die Hallen 2 bis 7 „Carpets & Rugs“.

Produkte und praxisorientierte Lösungen aus der Anwendungs- und Verlegetechnik werden künftig in Halle 12 zu Hause sein, in direkter Anbindung an die textilen Bodenbeläge in Halle 11 sowie die Hartböden und elastischen Böden in Halle 13. Zum erweiterten Angebotsspektrum gehören die vielen Wandlösungen, die die Aussteller regelmäßig auf der „Domotex“ zeigen. Damit bilden die Hallen 11 bis 13 die „Floor & Wall“.

Ab nächstem Jahr wird die Messe von Donnerstag bis Sonntag stattfinden (bisher Freitag bis Montag). Somit startet die „Domotex“ 2022 am 13. Januar und bleibt bis zum 16. Januar geöffnet. Mit der neuen Tagesfolge entspricht die Veranstaltung dem Wunsch zahlreicher Besucher und Aussteller, die Messe bereits am Donnerstag offiziell zu eröffnen und zwei aufeinanderfolgende Werktage anzubieten.

„Interzum @home“ 2021

Programm-Empfehlungen für den letzten Tag

Neben der Produktschau gibt es auf der „Interzum @home“ auch eine ganze Menge Live-Events, Filme, Diskussionsrunden und ähnliches. Hier kommen die Programmempfehlungen der Redaktion der „möbelfertigung“ für den letzten Veranstaltungstag:

Der frühe Vogel und so… Ab 08:00 Uhr heißt es auf der „Productstage 1“ Vorhang auf bei Vauth-Sagel für „Top-Speaker auf prämierter Plattform Speak Up and Level Up!“. Heute am Mikrofon: Felix Finkbeiner, Gründer und Vorstand bei Plant-for-the-Planet Foundation, Prof. Kilian Stauss, Gründer, Inhaber und Geschäftsführer bei Stauss Processform GmbH und Prof. Prof. Fritz Frenkler, Founder und Eigentümer bei F/P Design Gmbh und FP Design co.ltd.

Um 08:50 Uhr schweift Raphael Gielgen von der Vitra GmbH ebenfalls auf der „Productstage 1“ in „Räume von morgen: Wohnen und Arbeiten in der Zukunft“.

Auf den aktuellen Stand in Sachen Digitaldruck bringt Sie Jasmine Geerinckx von Unilin Technologies um 10.30 Uhr. Ihr Thema auf der „Interzum Trend Stage“ lautet „Embrace the digital printing era“.

„Circular economy can start today“ ist sich Volker Steidel von der Inogema GmbH sicher. Seinen Vortrag hören Sie um 12 Uhr auf der „Matress Recycling Stage presented by möbelfertigung“.

Über die 3D-Betontechnologie spricht Martin Staudinger von Uniqum – 3D Betondruck Solutions um 13:30 Uhr auf der Stage „Green Smart Materials presented by Haute Innovation“. Der Titel seines Vortages lautet: „3D concrete printing for retail design and outdoor architecture“.

Sandro Marini, Corporate Communication and Art Director bei Arpa Industriale, von erobert um 14:15 Uhr die virtuelle Bühne der „Productstage 1“. Bei ihm geht es um „Fenix integrated solutions. Kitchen Sinks and Washbasins“.

Der wohl späteste Live-Termin des letzten Tages der „Interzum @home“ wird von der Titus Group gestemmt. Dean Kočevar, Product Manager bei Titus d.o.o. und Cristian Cagliani, Group Development Manager bei der Titus Group, geben um 18:00 Uhr einen Einblick auf die „Nächste Generation von Push-to-Open-Lösungen“.

Gehört zu den „Red Dot Design Award“-Gewinnern

Mit den Bartels „Loft-Türen“ hat sich die Grauthoff Türengruppe aus Rietberg beim „Red Dot Design Award“ 2021 beworben – und gewonnen.

Eine offizielle Preisverleihung wird es – aufgrund von Corona – in diesem Jahr nicht geben. Stattdessen findet vom 21. bis 25. Juni 2021 die „Red Dot Design Week“ als Online-Event auf den verschiedenen Kanälen statt. Das Unternehmen freut sich allerdings auch ohne Feier im üblichen Rahmen über diese besondere Auszeichnung. Vor allem auch darum, weil „Loft“ nun nach der Prämierung mit dem Award „Best of Interior“ bereits zum zweiten Mal siegreich ist.

Das Bartels „Loft“ Türsystem ist die Symbiose aus zeitgemäßer Optik, modernem Interieur, maximaler Transparenz und einzigartigem Montagevorteil. Bisherige Systeme sind mit enormem Montageaufwand und damit Kosten verbunden, weil zum Einbau mehrere Gewerke nötig sind. Das Bartels „Loft“ System verbindet die Montagefreundlicheit der bekannten flächenbündigen „Puro“ Zarge mit einer optisch minimalistischen Metallrahmentür, die einfach in die Zarge eingehängt werden kann. Die Montage ist daher nicht viel aufwändiger, als bei einem normalen Türelement. Optisch hingegen ist das Bartels „Loft“ Türsystem ein absolutes Design-Highlight und spiegelt den Zeitgeist moderner Innenarchitektur wider.