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Autor: Möbelfertigung

„Interzum Award“ für „AvanTech You“ mit Lichtsignatur

Das wandelbare Schubkastensystem „AvanTech You“ von Hettich hat mit seinen neuen Designelementen mit integriertem Licht die Jury überzeugt und wurde in der Kategorie „Hohe Produktqualität“ für seine hervorragende Gestaltung mit dem „Interzum award 2021“ ausgezeichnet.
Der wachsende Megatrend Individualisierung verstärkt den Kundenwunsch nach persönlicher Gestaltungsfreiheit der Küchen- und Wohnmöbel. Bereits im Standardprogramm erlaubt die Schubkasten-Plattform viele Designkombinationen in Farbe, Format und Material. Mit der Option, die Schubkästen zusätzlich mit einer Lichtsignatur auszustatten, bietet AvanTech YOU weitere attraktive Designvarianten an und trifft damit den Zeitgeist. Die Prämierung hebt besonders die herausragende Designleistung in Form und Funktion von „AvanTech You“ hervor.

ZDH

Wirtschaftliche Entwicklung nach Corona braucht Handwerk in Europa

Zu der von der EU-Kommission gestern veröffentlichten Industriestrategie für Europa erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Es ist richtig, dass die EU-Kommission eine Strategie für Europa mit den notwendigen wirtschaftspolitischen Maßnahmen vorschlägt, mit denen der Wiederaufbau nach der Corona-Pandemie unterstützt werden soll. Denn nur mit einer erfolgreichen Wirtschaftspolitik kann dieser Wiederaufbau gelingen. Allerdings sind die in der nun veröffentlichten Industriestrategie vorgesehenen Vorschläge und Maßnahmen auf die Industrie im engeren Sinne ausgerichtet und lassen andere Wirtschaftsbereiche außen vor, obwohl mit dem Wort „Industrie“ im englischen Sprachgebrauch das gesamte verarbeitende Gewerbe einschließlich Handwerk gemeint ist. Konkrete Maßnahmen für Handwerksbetriebe fehlen jedoch.

Ein wirklich nachhaltiger Aufschwung lässt sich aber nur gemeinsam mit dem Handwerk gestalten. Dafür ist eine ausgewiesene KMU-Politik auf europäischer Ebene notwendig. Diese muss entsprechend differenzierte und konkrete Handlungsansätze beinhalten. Das Handwerk braucht etwa den Zugang zu Daten über offene Schnittstellen, um aus einer Palette an industriell hergestellten und standardisierten Produkten für Kunden ein passgenaues Dienstleistungsangebot erstellen zu können.

Bei der Entwicklung der vorgeschlagenen 14 Wirtschaftsfelder (Öko-Systeme) sollte die breit angelegte Innovationskraft des Handwerks genutzt werden. Denn starke regionale Allianzen (Cluster) können Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum sein und fördernde Impulse für Zukunftsinvestitionen geben. Nicht zuletzt können sie dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt in Europa zu bewahren und zu stärken.“

Ruft zur Besonnenheit bei Fragen der Rohstoffknappheit auf

Nach dem Boykottaufruf des Präsidenten der deutschen Forstwirtschaft, Georg Schirmbeck,in der vergangenen Woche ruft Steffen Rathke, Präsident des Deutschen Holzwirtschaftsrat e.V. (DHWR) zur Besonnenheit auf. Hintergrund sind die vor allem durch Pandemie und Waldschäden verursachten Störungen der Lieferketten. Verbunden mit der globalen Nachfrage verursachen diese eine nie da gewesene Sondersituation am Rohstoffmarkt. Davon sind einige Akteure am Holzmarkt besonders betroffen.

„Wer die Waldbesitzer zu einem Lieferstopp aufruft oder ordnungspolitische Eingriffe in den Markt gutheißt, verkennt in jeglicher Hinsicht die aktuelle Situation vieler tausender Betriebe der Holzwirtschaft und auch der Forstwirtschaft. Diese Betriebe versuchen auf den volatilen Märkten jeden Tag, ihre Existenz zu sichern. Es sind gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die auf die regionale Versorgung durch die lokalen Waldbesitzer angewiesen sind. Eben sie sind auf eine kontinuierliche und planbare, regionale Versorgung mit frischem Stammholz angewiesen, stellen sie doch die von der Bauwirtschaft und dem Verbraucher aktuell so nachgefragten Holzprodukte her. Ein Boykottaufruf richtet sich damit vor allem gegen den deutschen Mittelstand, der aktuell ohnehin schon mit den Folgen der Pandemie sowie Lieferproblemen zu kämpfen hat. Und er richtet sich letztendlich, genauso wie die kürzlich mit dem Forstschäden-Ausgleichsgesetz in Kraft getretene Holzeinschlagsbeschränkung, gegen die Verbraucher. Ich kann nur alle Marktpartner zur Besonnenheit aufrufen, wir dürfen nicht in Hysterie verfallen und durch Hamsterkäufe oder Boykottaufrufe die Lage weiter befeuern. Es ist völlig verständlich, dass diese Ausnahmesituation die Gemüter erhitzt, aber wir können die vor uns stehenden Herausforderungen nur gemeinsamen lösen“, lautet das Statement von Rathke.

Ausbildungsoffensive gegen den Fachkräftemangel

Immer mehr Schulabgänger streben heute eine Hochschulausbildung anstelle einer betrieblichen Ausbildung an – während Unternehmen zunehmend Schwierigkeiten haben, freie Stellen mit qualifizierten Fachkräften zu besetzen. Die Schörghuber Spezialtüren KG aus dem bayerischen Ampfing steuert diesem bundesweiten Trend mit einer Ausbildungsoffensive gezielt entgegen und bietet jungen Menschen gute Perspektiven für die Zukunft.

Das Spektrum an Ausbildungsberufen bei Schörghuber ist vielfältig und groß: Insgesamt bietet das Unternehmen fünf verschiedene Ausbildungsberufe sowie einen Studiengang an. Im gewerblich-technischen Bereich bildet Schörghuber zum Schreiner, Holzmechaniker, technischen Produktdesigner und Fachkraft für Lagerlogistik aus. Eine Ausbildung zum/r Industriekaufmann/-frau wird im kaufmännischen Bereich angeboten. Ein duales Studium für Holztechnik ist entweder im Verbundstudium mit integrierter Ausbildung zum Schreiner oder als Studium mit vertiefter Praxis möglich. Um Fachkräfte-Engpässen entgegenzuwirken, möchte das Unternehmen mit rund 430 Mitarbeitern künftig seine Anzahl an Auszubildenden weiter ausbauen.

Um die vielfältigen Möglichkeiten einer betrieblichen Ausbildung bekannter zu machen und als attraktiver Arbeitgeber in der Region wahrgenommen zu werden, geht Schörghuber neue Wege. Seit mehreren Jahren gibt es unter den Azubis Botschafter für die berufliche Ausbildung, die sogenannten „Ausbildungs-Scouts“. Diese besuchen die Vorabgangsklassen von Mittelschulen, Gymnasien, Wirtschafts- und Fachoberschulen in der Region, um die Schüler über die Chancen einer betrieblichen Ausbildung bei Schörghuber zu informieren. Die Ausbildungs-Scouts berichten von ihren Erfahrungen im Berufsalltag und beantworten Fragen rund um die Berufs-ausbildung. In Seminaren auf die verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet, profitieren die Ausbildungs-Scouts auch selbst von ihrem Nebenjob, denn „das Präsentieren vor 20 oder 30 Leuten ist eine gute Übung für die Abschlussprüfung und hilfreich für die weitere berufliche Laufbahn“, erklärt Johanna Haslbeck, Ausbildungsverantwortliche bei Schörghuber.

„Interzum @home“ 2021

Programm-Empfehlungen für den dritten Tag

Neben der Produktschau gibt es auf der „Interzum @home“ auch eine ganze Menge Live-Events, Filme, Diskussionsrunden und ähnliches. Hier kommen die Programmempfehlungen der Redaktion der „möbelfertigung“:

Ein schöner Tagesauftakt könnte die Unilin-Veranstaltung „Bauen für die Zukunft: Die Nachhaltigkeitsgeschichte der Unilin Panels – Reduce. Reuse. Recycle. Join the circle.“ um 9:40 Uhr auf der „Productstage 1“ sein. Als Pionier der Kreislaufwirtschaft lädt Unilin Panels Fachleute aus den Bereichen Bauwesen und Innenarchitektur ein, am Aufbau einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken.

Um Top-Qualität, innovative Produkte bei günstigem Preis geht es bei Samet ebenfalls auf der „Productstage 1“ um 10:55 Uhr. Burak A.Özmenekşe, Chief Sales Officer bei Samet, moderiert die Live-Veranstaltung.

Frank Jänschke, Senior Sales Manager bei der Mimaki Deutschland GmbH, lädt um 11:30 Uhr auf die „Interzum Trend Stage“ ein. Sein Thema: „Nichts ist unmöglich – die Sublimation und der UV Druck bringen die Akzente“.

„Exploring tomorrows materials“ heißt es um 13:30 Uhr auf der Stage „Green Smart Materials presented by Haute Innovation.“ Dann nimmt Sie Fredrik Franzon von Baux Design mit in die Zukunft der Baumaterialien. 

Und um gleich in der Zukunft zu bleiben: Prof. Timo Rieke von der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen referiert um 14 Uhr zum Thema „Colour is Communication – Narratives for a responsible Future“. Wer sich dafür interessiert, sollte dann die „Interzum Trend Stage presented by Trendfilter“ besuchen. 

Ein absolutes Trendthema ist Kreislaufwirtschaft. „Heat Between the Sheets – Mattress Recycling in Germany“ heißt es bei Dr. Sina Kummer, Mitarbeiterin beim Umweltbundesamt (UBA). Sie spricht in ihrem englischsprachigen Vortrag um 14 Uhr auf der „Mattress Recycling Stage presented by möbelfertigung“ über Ergebnisse eines aktuellen Forschungsprojekts zur Entsorgung von Altmatratzen in Deutschland.

15 Prozent Umsatzrückgang im Corona-Jahr

„Das vergangene Jahr hat für die Ima Schelling Gruppe sehr positiv begonnen, bis zum März 2020 war bei uns alles auf Kurs. Der Auftragseingang war sogar besser als erwartet, wir hatten aufgrund der starken Vorjahre im Jahr 2020 eher mit einer Konsolidierung der Branche gerechnet.“ Mit diesen Worten eröffnete Wolfgang Rohner, Chief Executive Officer der Ima Schelling Group die diesjährige Pressekonferenz des erfolgreichen Maschinenbauers. „Und dann kam Corona und der erste Lockdown, der Rückzug ins Homeoffice. Die Verunsicherung seitens der Kunden war bei uns im sinkenden Auftragseingang spürbar. Und die allgemeine Ungewissheit hat uns dann auch einige Monate begleitet. Bis zur ,Kehrtwende‘, denn unsere Kunden aus der Möbelindustrie hatten zunehmend wieder gut zu tun, die Endverbraucher begannen ihr Geld in die eigenen Wände und eben auch Möbel zu investieren. Wir haben davon profitiert, ab September kamen wieder verstärkt Aufträge. Es wurden dann auch viele begonnene Projekte weiterverfolgt und das Jahr endete mit einem positiven Verlauf im Auftragseingang“, fährt der Manager fort. Federn gelassen hat die Ima Schelling Group (ISG), genauso wie viele andere, dennoch: Es gab am Ende einen Umsatzrückgang um rund 15 Prozent, laut Rohner allerdings trotz allem ein positives Endergebnis. Im Jahr 2019 erwirtschaftete die ISG 299 Millionen Euro, dementsprechend im Jahr 2020 rund 252 Millionen Euro.

„Wir haben das Jahr 2020 aktiv für Umstrukturierungen genutzt“, so Rohner. „Das Unternehmen ist jetzt eingeteilt in vier Business-Units: Der größte Bereich ist die BU Woodworking mit allem, was in Richtung Möbelindustrie adressiert, die BU Board für die Plattenindustrie, die BU Precision für Kompositmaterialien, Kunststoff, Stahl und Aluminium und die BU Consulting. Für die BUs Board und Precision erwarten wir in den kommenden Jahren ein deutliches Wachstum durch eine steigende Automatisierung, darum stellen wir uns entsprechend stark auf. Die Business Unit Consulting zielt auf die Phase bevor sich ein Kunde mit technischen Details befasst. Wir wollen ihm auch hier beratend zur Seite stehen, mit ihm Konzepte erarbeiten und die Unternehmen nach vorn bringen.“

Die Ima-Schelling Group wächst aber nicht nur durch bessere Strukturen, sondern auch durch Auslandsaktivitäten. Mittlerweile gibt es 14 Service- und Vertriebsgesellschaften, Produktionsstandorte in Deutschland, Österreich, Polen und in der Slowakei. Zuletzt hinzugekommen sind die Niederlassungen in Schweden und Litauen. „Wir wollen einfach noch direkter beim Kunden sein“, begründet Rohner.

Die PS auf die Straße bringt letztlich das Vertriebsteam um Andreas Bischoff, Chief Sales Officer der Ima Schelling Group. Dies gelingt ihm vor allem durch die regelmäßigen Innovationen aus Lübbecke und Schwarzach. „Wir sind definitiv nicht in Schockstarre verfallen im Jahr 2020, sondern sind tätig und agil geblieben“, bekräftigt Bischoff. „Dazu gehörte natürlich auch, den ,normalen‘ Betrieb nach dem ersten Lockdown überhaupt wieder in Gang zu bringen, denn es hatten sich diverse Auslieferungstermine verschoben, wir mussten mit Reisebeschränkungen und ähnlichem klarkommen. Ab dem Sommer war es für uns in der Gruppe dann tatsächlich auch keine Krise mehr, sondern wir konnten schon wieder konkreter planen. Und vor allem auch wieder Energie in die Entwicklung stecken. Wir hatten glücklicherweise auch keinerlei Lieferantenprobleme, so dass wir konstant durchgearbeitet haben und Kurzarbeit nur zeitweilig für das Vertriebsteam in Anspruch genommen wurde. Neben Neuheiten haben wir im vergangenen Jahr im November auch die ersten digitalen ,Service-Tage‘ auf die Beine gestellt, quasi der erste Durchgang für die umfangreichere Veranstaltung ,NeighbourWood‘, die noch bis Freitag, den 7. Mai, läuft.“

Ima Schelling hat das Profil der internen „Academy“ geschärft, schuf auch hier die Basis für weiteres Wachstum. Die „Academy“ zielt vor allem auf dem Erhalt und Bündelung von Wissen für die Aus- und Fortbildung von Mitarbeitern und natürlich Kunden ab.

Auch Investitionen wurden bei der Gruppe nicht gestoppt: Es gab ein neues ERP-System, ein Zentrallager in Lübbecke, IT und Digitalisierungstools sowie neue Bearbeitungsmaschinen in der Fertigung.

Maximilian Lehner, Sales Director & Managing Partner der Ima Schelling Group, ist bisher sehr zufrieden mit dem „NeighbourWood“ Event, bereits am ersten Tag zählte der Veranstalter über 200 Personen bei den ersten Sessions. Rund 1.200 Anmeldungen gab es im Vorfeld, etwa 50 Prozent davon aus dem Ausland. Die Online-Veranstaltung unterteilt sich in „Wood’s new?“ mit Live-Vorstellungen der Neuheiten; der virtuellen Tour durch die Produktionshallen „Ganz nah dran“; „Neues aus der Nachbarschaft“, wo der User virtuell die Möbelfrontenproduktion von Egger Holzwerkstoffe besichtigen kann; „Wood’s up? Die Expertenrunde“ mit Podiumsdiskussionen sowie natürlich persönliche Gespräche per Videocall.

Christoph Geiger, Chief Operating Officer bei Ima Schelling, lenkte den Blick auf die Neuheiten. Allem voran auf „Aimi by Ima Schelling“, eine neuartige gruppenübergreifende Softwarelandschaft. Das Ganze ist eine Softwarelösung für die Steuerung der Maschinen sowie Anlagen und soll die digitale Kommunikation zwischen Mensch und Maschine kanalisieren. Künstliche Intelligenz spielt hier eine große Rolle, das impliziert auch der Name des neuen Ima Schelling Familienmitgliedes. „ai“ steht für artificial intelligence, „mi“ für machine intelligence. Das Ziel ist eine einfache Integration von Maschinen und anlagen in das kundenindividuelle Umfeld und eine einheitliche, intuitive Bedienung.

Neben dieser großen Softwareneuigkeit gibt es im Bereich der Hardware bei Ima Schelling ebenfalls viel zu entdecken. Wie etwa die Durchlaufbohrmaschine „Imagic L1“ für die Losgröße 1, den flexiblen Hochleistungszuschnitt „hl 1“ für Einzelplatten oder ein neuartiges vollautomatisches Kantenhandling für die Kantenmaterialrollen.

Neue Website schneller, sicherer und emotionaler

Mit dem Statement „Die Fantastische Küche“ beziehungsweise „Top-End Kitchen“ platziert der unterfränkische Küchenhersteller Allmilmö Küchen GmbH & Co. KG (Zeil am Main) seine komplett relaunchte Webseite. Der Online-Auftritt ist nun schneller, sicherer und emotionaler – innovative Features machen das Surfen zum Vergnügen. Zuerst ins Auge fällt: Die Allmilmö-Premiumküche „Opaco Elephant Skin“ mit Anti-Fingerprint-Beschichtung supermatt-schwarz auf der Homepage!

Und auch der Markenname glänzt in neuem Licht: Teils aus Gründen guter Lesbarkeit auf schwarzem Grund, teils als Hommage an die zahlreichen asiatischen Kunden ist „Allmilmö“ nun in goldener Schrift gehalten – wie andere wichtige Informationen auch. Damit spiegelt die CI des Internetauftritts die farbliche Komposition der vorgenannten Highend-Küche mit ihren harmonischen Olivenholzapplikationen vollendet wider.

Ziel der Überarbeitung war es, die Webseite schneller, anschaulicher, übersichtlicher und innovativer zu machen. Doch nicht nur die Optik unterstreicht: Es geht bedeutend emotionaler zu als früher, denn Küchen dieser Wertigkeit werden bei der Kaufentscheidung selten auf ihre Funktionalität allein reduziert. Es gibt virtuelle Rundgänge zu verschiedenen Küchen; aktive Clickpoints an Küchenabbildungen führen zu tiefergehenden Informationen der Details. Zahlreiche Downloads stehen bereit.

Dass der Internetauftritt mobilen Gerätestandards genügt, versteht sich von selbst. Gelungen ist jedoch die gute Anbindung an soziale Medien wie Facebook, Instagram oder Youtube, wobei weitere folgen. Beeindruckende Referenzen aus aller Welt runden das Gesamtbild ab und machen Lust auf mehr. Dieses „Mehr“ einem internationalen Publikum zu bieten, gewährleisten die Sprachversionen in Englisch, in Kürze von Französisch gefolgt sowie später von Mandarin. Die einzigartige Aufmerksamkeit, die die Marke Allmilmö genießt, wird dem neuen Internetauftritt ganz gewiss ebenfalls zuteil.

Setzt Umsatzwachstum fort

Stabilus hat seinen Finanzbericht für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2021, der am 31. März 2021 endete, veröffentlicht und die am 12. April 2021 veröffentlichten vorläufigen Zahlen bestätigt. Nach einem guten Start in das Geschäftsjahr 2021 im ersten Quartal hat sich die Erholung weiter fortgesetzt. Alle Geschäftsbereiche haben zu der positiven Entwicklung beigetragen, wobei der Bereich Automotive Powerise das stärkste Wachstum verzeichnete.

Der Konzernumsatz stieg im zweiten Quartal GJ2021 gegenüber dem Vorjahresquartal um 10,4 Prozent auf 244,0 Millionen Euro (Q2 GJ2020: 221,0 Millionen Euro). Bereinigt um Währungseffekte belief sich der Anstieg des Konzernumsatzes auf 15,2 Prozent.

„Nach einem guten Start in das Geschäftsjahr zeigt sich die Fortsetzung dieser positiven Tendenz im zweiten Quartal sogar noch stärker. Neben einer hervorragenden Entwicklung im Bereich Automotive fand auch unser Industriegeschäft wieder zurück in die Wachstumsspur“, so CEO Dr. Michael Büchsner . „Vor dem Hintergrund der Gesamtentwicklung im ersten Halbjahr blicken wir optimistischer auf das Geschäftsjahr und haben unsere Prognose wie bereits angekündigt entsprechend für Umsatz und EBIT-Marge angehoben. Mit einem im März erstmalig platzierten Schuldscheindarlehen sowie der positiven Entwicklung des freien Cashflows verfügen wir zudem über eine komfortable Liquiditätssituation, die uns Flexibilität bei der Umsetzung unserer Wachstumspläne bietet.“

In der Region EMEA stieg der Umsatz im Q2 GJ2021 um 7,5 Prozent auf 127,3 Millionen Euro (Q2 GJ2020: 118,4 Millionen Euro), was insbesondere auf eine starke Entwicklung von Automotive Powerise zurückzuführen war, die von einer gestiegenen Installationsrate sowie höheren Produktionszahlen bei deutschen OEMs getrieben wurde. Zudem verzeichnete Stabilus eine spürbare Erholung im Industriegeschäft in der Region. Bereinigt um Währungseffekte lag das Umsatzwachstum in EMEA im Q2 GJ2021 bei 8,3 Prozent. In der Region Americas stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,1 Prozent auf 84,4 Millionen Euro (Q2 GJ2020: 82,7 Millionen Euro). Bereinigt um Währungseffekte lag das Umsatzwachstum in Americas im Q2 GJ2021 bei 13,2 Prozent. In Asien-Pazifik verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahresquartal von 61,5 Prozent auf 32,3 Millionen Euro (Q2 GJ2020: 20,0 Millionen Euro). Bereinigt um Währungseffekte lag der Anstieg der Umsätze in der Region im Q2 GJ2021 bei 64,1 Prozent. Auch in APAC hat die starke Entwicklung im Bereich Automotive das Wachstum getragen, wobei hier sowohl Automotive Powerise als auch Automotive Gas Spring mit organischen Wachstumsraten von 120,5 Prozent beziehungsweise 60,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal erheblich zur Entwicklung beitrugen.

Nach Geschäftsbereichen verzeichnete Stabilus sowohl bei Automotive Gas Spring als auch bei Automotive Powerise zweistellige organische Wachstumsraten im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2021. Im Geschäftsbereich Automotive Powerise, der sich erneut deutlich von der Entwicklung der globalen Automobilproduktion entkoppeln konnte, stiegen die Erlöse um 19,2 Prozent auf 65,2 Millionen Euro im Q2 GJ2021 (Q2 GJ2020: 54,7 Millionen Euro). Im Bereich Automotive Gas Spring verzeichnete das Unternehmen einen Anstieg um 8,4 Prozent auf 77,6 Millionen Euro (Q2 GJ2020: 71,6 Millionen Euro). Bereinigt um Währungseffekte lag das Umsatzwachstum der Bereiche bei 26,8 Prozent beziehungsweise 12,7 Prozent.

Der Geschäftsbereich Industrial verzeichnete einen Umsatzanstieg von 6,9 Prozent im Q2 GJ2021 auf 101,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q2 GJ2020: 94,7 Millionen Euro). Bereinigt um Währungseffekte betrug das Umsatzwachstum 10,6 Prozent. Eine starke Erholung mit zweistelligen Wachstumsraten verzeichnete Stabilus in den Segmenten Distributoren, Independent Aftermarket, E-Commerce (DIAMEC) und Mobilität.

Insgesamt entfielen im Q2 GJ2021 41 Prozent (Q2 GJ2020: 43 Prozent) des Konzernumsatzes von Stabilus auf den Geschäftsbereich Industrial und 59 Prozent (Q2 GJ2020: 57 Prozent) auf die beiden Automotive-Geschäftsbereiche Powerise und Gas Spring.

Das bereinigte betriebliche Ergebnis stieg im Q2 GJ2021 um 22,2 Prozent auf 38,0 Millionen Euro (Q2 GJ2020: 31,1 Millionen Euro). Dies entspricht einer bereinigten EBIT-Marge von 15,6 Prozent, nach 14,1 Prozent im Vergleichsquartal Q2 GJ2020.

Im Q2 GJ2021 lag der Gewinn bei 25,9 Millionen Euro, nach 18,1 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der freie Cashflow vor Akquisitionen verzeichnete einen starken Anstieg auf 28,8 Millionen Euro, nach 13,0 Millionen Euro im Q2 GJ2020.

Wie bereits mit Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen am 12. April 2021 kommuniziert, hebt Stabilus vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2021 seine Prognose für das Geschäftsjahr 2021 an. Das Unternehmen erwartet nun einen Umsatz von 900 bis 950 Millionen Euro (bislang: 850 bis 900 Millionen Euro) bei einer bereinigten EBIT-Marge von 13 bis 15 Prozent (bislang: 12 bis 13 Prozent).

„Interzum @home“ 2021

Programm-Empfehlungen für den zweiten Tag

Neben der Produktschau gibt es auf der „Interzum @home“ auch eine ganze Menge Live-Events, Filme, Diskussionsrunden und ähnliches. Hier kommen die Programmempfehlungen der Redaktion der „möbelfertigung“:

Um alternative Rohstoffe, technisch hoch komplexe Verfahren, langfristige Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette, kurz: um das Megathema Kreislaufwirtschaft geht es heute um 12:00 Uhr auf der „Mattress Recycling Stage presented by möbelfertigung“. Dort spricht Werner Moser, Direktor Verkauf und Prokurist bei Mattes & Ammann mit Tino Eggert, Chefredakteur des B2B-Branchen-Netzwerkes „möbelfertigung“. Ihr Thema: „Cradle to Cradle für Matratzen: Aufwand. Nutzen. Erfolgschancen“. 

„Design meets communication“ heißt es um 10.30 Uhr Uhr auf der „Interzum Trends Stage presented by Trendfilter“. Als Experten stehen Elaine Andrea Herrmann, Claudia Küchen und Sabrina Wieland von der Schattdecor AG zur Verfügung.

Über „Integralis – Disinfection through light“ spricht Steffen Salinger von Artemide um 16.30 Uhr auf der Stage „Green Smart Materials presented by Haute Innovation“. Unbedingt vorbeischauen. Oder wussten Sie bereits, dass hochwertige Designleuchten eine desinfizierende Wirkung haben können oder violettes Licht Bakterien, Schimmel und Pilze bekämpfen kann?

Produktseitig gibt es natürlich eine Menge, was einen Blick wert ist. Besonders ans Herz legen würden wir zum Beispiel die Präsentation von Continental auf der „Product Stage 1“ ab 12:10 Uhr. Hier zeigt das Unternehmen die Zukunft der Synthetiklederprodukte. Ebenfalls aus dem Bereich Oberflächen: Der Vortrag von Sandro Marini von Arpa Industriale ab 15:55 Uhr auf der „Product Stage 2“ verspricht interessante Möglichkeiten der bekannten „Fenix“-Oberfläche.
Auch auf der Bühne von Vauth-Sagel ab 18:25 Uhr auf der „Product Stage 1“ gibt es viel zu sehen. Mit Professor Kilian Stauss, Inhaber der Stauss Processform GmbH; Felix Finkbeiner, Gründer der Plant-for-the-planet foundation und Professor Fritz Frenkler, Eigentümer von f/p design konnten spannende Speaker gewonnen werden.