Werk V in Saarlouis ist eröffnet
Auch wenn die Eröffnungsfeier Corona-bedingt eher klein ausfallen musste: Heute wurde Nobilias Werk V in Saarlouis offiziell seiner Bestimmung übergeben. Alle Wichtigen waren dabei: Neben Dr. Lars Bopf als Vorsitzender der Nobilia-Geschäftsführung, Ministerpräsident Tobias Hans, seiner Stellvertretenden Anke Rehlinger auch der Oberbürgermeister von Saarlouis, Peter Demmer. Den symbolischen Startknopf drückte Nobilia-Inhaber Werner Stickling.
Fast genau zwei Jahre hat es seit dem ersten Spatenstich gedauert, bis das Großprojekt auf einer Produktionsfläche von 105.000 Quadratmetern fertiggestellt war. Die Industrialisierung und erste Probeläufe sind in der 600 Meter langen und 250 Meter breiten Werkshalle abgeschlossen. 100 Mitarbeiter:innen sind es für den Anfang, die mit etwa 100 Küchen am Tag die Bänder zum Laufen bringen. Und wie von Nobilia gewohnt, ist dabei jede Menge Hightech im Spiel. In der Endausbaustufe sollen rund 1.000 Beschäftigte über 1.600 Kommissionen fertigstellen. Kostenpunkt für das Werk insgesamt: 200 Millionen Euro.
Bekanntlich war für die Wahl des Standorts die Nähe zum wichtigsten Auslandsmarkt Frankreich ausschlaggebend, wobei Werk V im Gewerbegebiet „Lisdorfer Berg“ perfekte logistische Bedingungen bietet, wie Dr. Bopf betonte. Das Gelände insgesamt umfasst 290.000 Quadratmeter und ermöglicht somit voraussichtlich weiteres Ausbaupotenzial.
Werk V ist für Nobilia ein wichtiger Meilenstein, um das weitere Unternehmenswachstum sicherzustellen, so wurde anlässlich der Eröffnung heute nochmals betont. Wobei neben der Auslandsentwicklung auch die Erweiterung des Produktportfolios über die Küche hinaus, hin zu Bad- und Wohnmöbeln, zählt. Derzeit wird für Saarlouis weiteres Personal gesucht, für die Produktion wie auch den hier installierten Fuhrpark.
Auf Basis der modularen Planung wird das Produktionsvolumen nun sukzessive hochgefahren. Wie schnell die Anzahl der Kommissionen wächst, hänge von der Markt- und Nachfragesituation ab, erklärte Dr. Bopf.








