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Autor: Möbelfertigung

Vertrieb verstärkt

Avitana entwickelt und liefert Plasmafilter für alle namhaften Hauben- beziehungsweise Muldenlüfter-Hersteller weltweit. Jetzt stärkt der Umluftspezialist seine Kompetenzen im Produkt- und Projektmanagement, in Marketing und Vertrieb. So bringt Christoph Sunderbrink seit dem 1. Juni 2021 seine Fach- und Führungskompetenz in das junge, erst 2018 gegründete Herforder Unternehmen ein.

Der gelernte Werbekaufmann und heutige Unternehmensberater begann seine Berufslaufbahn 2005 als Key Account Manager D-A-CH in Bielefeld. Nach Stationen als Kundenberater im Außendienst und Country-Manager mit Personalverantwortung war er zuletzt Vertriebsleiter eines überregional tätigen Lipper Unternehmens für Außenwerbung und Wegeleitsysteme.

„Mit seinen bewiesenen Fähigkeiten und Erfahrungen von Controlling bis zur Personalführung ist Christoph Sunderbrink genau unser Mann in der jetzigen steilen Entwicklungskurve unseres Unternehmens“, so Jürgen Heitmann, Geschäftsführer von Avitana. „Sunderbrink ist ein Teamplayer mit unternehmerischen Weitblick. Er passt zu uns und verantwortet maßgeblich das Wachstum in neuen Produktbereichen.“

Neben dem Aufbau attraktiver Geschäftsfelder obliegen ihm das Projekt- und Produktmanagement sowie Marketing und Werbung. Sunderbrink wird dank profunder Englisch- und Spanisch-Kenntnisse zudem den internationalen Vertrieb des jungen Unternehmens unterstützen und gemeinsam mit der Avitana-Führungscrew ausbauen.

Integration zwischen Planer und Transaktionsprozessen von Warenwirtschaften sowie Shop-Lösungen mit Iwofurn vereinbart

Die Zülpicher Dein-Konfigurator GmbH hat mit der Branchenplattform Iwofurn eine weit gehende technische Zusammenarbeit vereinbart. Ziel ist die tiefe Integration der eigenen Produkte in den Prozesskosmos der Iwofurn und der Entfall von „stand-alone“-Lösungen. Insbesondere die on- und offline-Anbindung des Polstermöbel-Planers von Dein-Konfigurator über die Strukturen der Iwofurn in alle branchengängigen Warenwirtschaftssysteme ist ein wichtiger Nutzervorteil.

Dein-Konfigurator ist somit in der Lage, seine Polstermöbel-, Polsterbetten- und Küchenplaner an jegliche Warenwirtschaftsoftware anzubinden. Da über Iwofurn eine offene Version des Dein-Konfigurator-Polstermöbelplaners angeboten wird, kann umgekehrt dieser direkt aus der Warenwirtschaft angesprochen werden.

Damit ist sichergestellt, dass aktuelle und kommende Erweiterungen der Portfolios miteinander kommunizieren, alle gängigen Warenwirtschaftssysteme verfügbar und EDI-Bestellungen möglich sind. Auch Informationen über bestellte Waren bzw. Warengruppen sowie Funktionen können ausgewertet werden.

Dein-Konfigurator als hoch spezialisiertes IT-Unternehmen beim professionellen Datenmanagement und Iwofurn als offene Plattform für alle Wertschöpfungspartner und Software-Dienstleister in der Möbelbranche arbeiten seit 2019 zusammen. Bei der Iwofurn GmbH, Holzgerlingen, steht die digitale Vernetzung unternehmensübergreifender Prozesse im Fokus.

Sukzessive erfolgt künftig der Ausbau auf alle anderen Warengruppen. Die Anbindung der Planer an eine Plattform, die für alle Hersteller offen ist und die sich auch bei allen Händlern problemlos und kostengünstig in den Workflow integrieren lässt – ob stationär, im Web oder Online-Shop – ist folglich nur konsequent. Denn Kommunikationsprozesse müssen überall einfach, einheitlich, automatisiert, fehlerfrei und mit geringem Aufwand ablaufen.

Im Zusammenhang mit der IT-gestützten Durchdringung aller Verkaufsprozesse kamen bereits andere, einzigartige Tools aus der Zülpicher Ideenschmiede: „Dein-Produktfinder“ für das sofortige Finden von E-Geräten, Spülen und Zubehör, „Dein Etikett“ für die unmittelbare Kommunikation von Produktinformationen am POS, „Dein Küchen-Navigator“ als webbasiertes Beratungs- und Visualisierungstools, die ersten digitalen Verkaufshandbücher für die Küche oder der spektakuläre Konfiguratortisch „Magic Table“.

Dein-Konfigurator informiert auf der kommenden Küchenfachmesse „area30“ vom 18. bis 23. September 2021 auf Messestand C_35 unmittelbar hinter der „Check-in-area“!

Jetzt auch High-End-HPL-Produkte mit dem „Blauen Engel“ zertifiziert

Umweltgesichtspunkte werden immer mehr zum kaufentscheidenden Faktor in der Bau- und Einrichtungsbranche. Nachdem der Holzwerkstoffhersteller Pfleiderer bereits seit Jahren zahlreiche Produkte mit dem „Blauen Engel“ in seinem Sortiment führt, können nun auch die High-End-HPL-Produkte zertifiziert erstanden werden. Damit ist Pfleiderer, nach eigenen Angaben, aktuell der einzige Hersteller mit Vollsortiment, der Antifingerprint-Produkte und Arbeitsplatten mit dem begehrten Siegel anbieten kann.
Produkte, die das Siegel des „Blauen Engels“ tragen, sind umweltfreundlicher als vergleichbare Produkte und geben den Verbrauchern seit 40 Jahren Orientierung. Das unabhängige Siegel legt dabei deutlich strengere Kriterien an als die gesetzlichen Vorgaben.

Zu den Siegelträgern im Sortiment von Pfleiderer sind im Juli sechs Duropal-Produkte hinzugekommen. Diese Erweiterung des zertifizierten Portfolios verschafft Architekten, Innenausbauern und Möbelherstellern vor allem Vorteile im Objektgeschäft; sie können ihren Kunden damit entscheidende Vorteile bieten: Neben „LivingBoard“, „DecoBoard“, HPL- und Kompaktschichtstoffen sowie Verbundelementen können nun auch High-End-HPL-Produkte nachgefragt werden.

Spendet 50.000 Euro für die Opfer der Hochwasserkatastrophe

Die Folgen der Unwetterkatastrophe im Juli mit ihren hohen Opferzahlen und den verheerenden Zerstörungen haben auch beim Beschlaghersteller Hettich große Bestürzung ausgelöst. Insgesamt rund 25.000 Euro haben die Kolleginnen und Kollegen aus dem Team von Hettich individuell gespendet. Auch Wochen nach dem Hochwasser sollen die Menschen vor Ort nicht vergessen werden.

Gemäß dem Kulturansatz des Unternehmens „Vom Ich zum Wir“ spendet das Unternehmen die gleiche Gesamtsumme, wie die Kolleginnen und Kollegen zuvor individuell an Hilfsorganisationen überreicht haben. Unternehmensseitig aufgestockt sind damit über 50.000 Euro Spendengelder zusammengekommen.

„In solch einer Situation müssen wir alle zusammenhalten“, erklärt Laura-Sophie Putschies, Pressesprecherin bei Hettich. „Das Wir-Gefühl hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert. Darum haben wir uns entschlossen, die Summe, die unser Team individuell gespendet hat, unternehmensseitig ebenfalls an Hilfsorganisationen zu übergeben.“ In einer anonymen Umfrage konnten die Hettich Kolleginnen und Kollegen ihre persönliche Spendensumme mit Angabe der Empfängerinstitution nennen. Somit konnte die Unternehmensspende an die vier Hilfsorganisationen überwiesen werden, an die auch die Hettich-Teammitglieder überwiegend gespendet hatten.

Grundstein für Deutschlands höchstes Holzhochhaus in Hamburg gelegt

Am Montag feierte die Garbe Immobilien-Projekte GmbH gemeinsam mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und der Deutschen Wildtier Stiftung die Grundsteinlegung von „Roots“ – Deutschlands höchstem Holzhochhaus. Auf einer Bruttogeschossfläche von rund 20.600 Quadratmeter entstehen in der Hamburger HafenCity 181 Wohneinheiten, davon 128 Eigentumswohnungen im 65 Meter hohen Wohnturm sowie 53 öffentlich geförderte Wohnungen. Rund 80 Prozent der Wohnungen sind bereits vergeben. Die Fertigstellung des „Roots“, das vom Hamburger Architekturbüro Störmer Murphy and Partners entworfen wurde, ist bis 2024 geplant. Das Investitionsvolumen beträgt 140 Mio. Euro.
„Mit der Grundsteinlegung des „Roots“ feiern wir einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg unserer zukunftsweisenden Mission einer klimaneutralen Nachverdichtung unserer Städte. Gemeinsam mit starken Partnern gehen wir voran und zeigen, wie wir Gebäude resilienter sowie langlebiger planen und ressourcenschonender bauen können. Auch hier halten wir an unserer Prämisse fest: Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern eine Haltung“, erklärt Fabian von Köppen, Geschäftsführer Garbe Immobilien-Projekte GmbH.

Das 19-stöckige Holzhochhaus wird künftig Teil des Entrées für das Elbbrückenquartier und verbaut rund 5.500 Kubikmeter Nadelholz für die Konstruktion, zuzüglich Fassaden, Fenster und Beläge. Damit setzt Garbe Immobilien-Projekte neue Maßstäbe in der nachhaltigen Projektentwicklung: „Wir sind stolz zu verkünden, dass das Konzept sowohl auf Eigennutzer- als auch auf Kapitalanlegerseite auf Interesse stößt. Bereits jetzt sind rund 80 Prozent der Wohnungen vergeben. Das unterstreicht das Bedürfnis und die Relevanz solcher Projektentwicklungen seitens einer breiten Zielgruppe, welche nachhaltigem Wohnen eine hohe Bedeutung zuspricht“, ergänzt Fabian von Köppen.

Holzfassade, umlaufende Loggien, offene Räume in den Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen und die Blickbeziehungen zum Hafen, der Innenstadt und den Elbkanälen: Die nachhaltige Ressourcennutzung und die architektonische Ausgestaltung des „Roots“ reagieren auf den steigenden Trend hin zu einer nachhaltigen Lebensweise. „Holzbau ist auch in Deutschland in dieser Dimension möglich, das sehen wir hier und heute. Ich freue mich, dass mit diesem Projekt endlich auch in Hamburg Innovation zugelassen wurde – das ,Roots‘ ebnet so den Weg für kommende Holzprojekte. Ich bin überzeugt davon, dass dieser wunderbare, nachwachsende Baustoff im urbanen Hochbau künftig eine viel stärkere Rolle einnehmen wird“, so Jan Störmer, Partner bei Störmer Murphy and Partners.

Die rund 15.000 Quadratmeter Wohnnutzung wird um 430 Quadratmeter Gastronomiefläche und verschiedene Stellplatztypen ergänzt. Sowohl eine Tiefgarage mit knapp 100 Stellplätzen inklusive Ladeinfrastruktur für Elektromobilität und 23 stationäre Car-Sharing-Plätze als auch über 500 Fahrradstellplätze sind Teil des Konzeptes. Ein 600 Quadratmeter großer begrünter Innenhof sowie ein Yogaraum mit Terrasse für die künftigen Bewohner:innen unterstreichen die Naturverbundenheit. Die Deutsche Wildtier Stiftung bezieht 1.700 Quadratmeter Bürofläche und integriert auf über 2.000 Quadratmeter eine interaktive Ausstellung, die Einblicke in die Themenfelder Natur und Artenschutz eröffnet. Außerdem entstehen dort eine Lernwerkstatt, die Naturbildung mit allen Sinnen ermöglicht sowie das erste Naturfilmkino Deutschlands. Dieses zeigt zukünftig nicht nur themenbezogene Filme, sondern veranstaltet auch den ersten Europäischen Wildtierfilm-Wettbewerb „European Wildlife Film Contest“, der internationale Filmemacher anspricht.

Erste Präsenzmesse in Deutschland für die Zulieferbranche der Möbelindustrie seit Corona

Klimawandel, Digitalisierung, Corona-Pandemie, Preise- und Lieferkettenimplosionen – selten waren Herausforderungen zahlreicher, der Handlungsdruck größer. Nach zwei Jahren der Distanz brennt deshalb auch die Möbel- und Interior Design-Branche darauf, sich live und vor Ort über diese und weitere Herausforderungen auszutauschen, gemeinsam Lösungen zu finden und so zusammen dynamisch ins neue Jahr zu starten. Die Zuliefermesse „ZOW“, die vom 8. bis 10. Februar 2022 im lippischen Bad Salzuflen stattfindet, liefert hierfür die perfekten Voraussetzungen. Hier in einer der stärksten Möbelregionen weltweit vernetzt sich die Zulieferbranche mit der Möbelindustrie und dem Innenausbau, und so entstehen neue Ideen und Wege zum Erfolg.  „Die ,ZOW‘ wird die erste große Präsenz-Messe seit zwei Jahren in diesem Bereich in Deutschland, und mit europäischer Ausstrahlung, sein. Ich bin deshalb auch der festen Überzeugung, dass von der nächsten ,ZOW‘ ein starkes Signal für die Innovationskraft der Industrie in den europäischen Markt gehen wird,“ so Maik Fischer, Director der „ZOW“.

Nach den Erfahrungen aus den letzten beiden durch die Pandemie bestimmten Jahren ist die „ZOW“ der richtige Ort für eine Bestandsaufnahme des eigenen Unternehmens im Markt, und für die Besucher aus der Möbelindustrie dient sie zur Feinjustierung der bisherigen Partner, denn sie haben jetzt wieder die Gelegenheit zu einem umfassenden Vergleich von Konzepten und Produkten. Im persönlichen Dialog werden dann die Grundlagen für ihre zukünftigen Innovationen gelegt. Deshalb wird die nächste „ZOW“ sicherlich für viele Besucher zur Positionsbestimmung dienen, denn besonders der Innovationsdruck und die Nachfrage nach ausgefallenen neuen und smarten Produktlösungen ist gewaltig – nicht zuletzt erhöht durch die auf den virtuellen Raum begrenzte Zuliefer-Weltleitmesse interzum 2021. Die „ZOW“ 2022 bildet genau die nun nötige Brücke all jenen Möbelherstellern und Interior Designern, die zur „IMM Cologne“ sowie „Living Kitchen“ 2023 mit neuen Programmen und Kollektionen die dann wieder erstarkten Märkte bedienen wollen.

Die letzten Monate hat das Team um Matthias Pollmann und Maik Fischer auch dafür genutzt, das Konzept der „ZOW“ weiterzuentwickeln. So ist erstmals in der Geschichte einer „ZOW“ in 2022 auch ein uneingeschränkter, individueller Standbau möglich. Selbstverständlich bleiben neben dieser reinen Flächenanmietung die stets bestens nachgefragten Komplettstandpakete im definierten Größenraster erhalten. Und für spitz rechnende Kaufleute dürfte das Kombiangebot aus „ZOW“ 2022 und „Interzum“ 2023 besonders attraktiv sein: Denn für die „Interzum“ 2023 gibt es ermäßigte Standflächenkonditionen bei Buchung von mindestens 45 Quadratmetern auf der „ZOW“ 2022.

„Auch wenn die neuen Coronabestimmungen und damit der Wegfall der Inzidenz als alleiniger Gradmesser, die steigenden Impfquoten in Deutschland, Europa und der Welt sowie ausgeklügelte Hygiene- und Sicherheitskonzepte uns Mut für die Zukunft machen und wir einen starken Willen der Menschen nach physischen Treffen und Begegnungen spüren, existiert aktuell aber immer noch bei vielen eine pandemiebedingte Unsicherheit, weshalb viele Marktakteure eine Reise ins weiter entfernte Ausland eher kritisch sehen“, so Maik Fischer. Hier kommt der „ZOW“ mit ihrer regionalen Nähe in Kombination mit einem ausgeklügelten Hygiene- und Sicherheitskonzept vor Ort eine besondere Rolle zu. Die „ZOW“ – Das Ausstellungsevent und Businessmeeting zum Anfassen, Ausprobieren und Diskutieren.

Studie zeigt noch viel Potenzial für deutschen Möbel-E-Commerce

Laut aktueller Bevh-Zahlen zählte das Segment „Möbel und Einrichten“ 2020 mit Gesamtumsätzen in Höhe von über 5,4 Mrd. Euro zu den wachstumsstärksten Warengruppen. Und dieser Aufwärtstrend soll sich in den kommenden Jahren mit einem Umsatzplus von jährlich 15 Prozent fortsetzen. Dennoch bleiben Deutschlands Möbelhändler und -hersteller lieber in der Vergangenheit verhaftet und investieren weiterhin lieber in Fläche als in die Digitalkompetenz.

Die E-Commerce-Agentur Shopmacher hat sich im Vorfeld der Möbelmesse MOW, die am 19. September ihre Tore öffnet, einen genaueren Eindruck vom Digitalisierungsstatus der Branche gemacht. Dazu wurden im Mai und Juni 2021 knapp 30 Verantwortliche von Unternehmen aus der deutschen Möbelbranche in ca. 50-minütigen Experteninterviews zum Status Quo der Digitalisierung in ihren Unternehmen befragt.

Das Ergebnis zeigt noch Luft nach oben: Müssten deutsche Möbelhändler und Hersteller ihre eigene Digitalisierungsstrategie bewerten, würden sie sich die Note 3,1 geben. Den Notendurchschnitt drücken aber vor allem die Teilnehmer nach unten, die im Web selbst noch nicht sehr aktiv sind und keinen eigenen Online-Shop betreiben. Wer einen Webshop hat, bewertet ihn mit der Durchschnittsnote 2,3.

Knapp 40 Prozent der Befragten gaben als ihre größte Errungenschaft im Bereich der Digitalisierung den Einsatz digitaler Lösungen im Bereich Virtual Reality und 360-Grad- Visualisierung an. Hingegen sind Omnichannel-Services, die laut Bevh in den kommenden Jahren das Wachstum in der Online-Möbelbranche besonders beflügeln, noch ausbaufähig. Nur neun Prozent der befragten Händler bieten ihren Kunden die Möglichkeit, Ware online zu reservieren oder zu kaufen. Online-Verfügbarkeiten können Kunden nur bei 13 Prozent der Händler checken. Und einen Möbelkonfigurator bieten nur 17 Prozent der Shops an.

Als größte Herausforderung im Bereich der Digitalisierung gaben die Befragten zu fast 50 Prozent die „Qualität der Produktdaten“ und fast ein Viertel (22 Prozent) die „allgemeine Rückständigkeit der Möbelbranche“ an. Auch die mangelnde Verfügbarkeit von IT-Ressourcen, der Aufbau von Online-Marketing-Know-how und die Digitalisierung des Sortiments wurden als Hürden genannt.

57 Prozent der Befragten können keinen E-Commerce-Verantwortlichen benennen Die Verantwortlichkeiten für den Online-Shop liegen je nach Unternehmen in unterschiedlichen Abteilungen. Bei 17 Prozent der Befragten ist es das Marketing, bei vier Prozent die EDV und bei 13 Prozent IT & Marketing zusammen. 57 Prozent der Unternehmen können auf die Frage, wer im Haus dezidiert für E-Commerce verantwortlich ist, überhaupt keine Namen nennen.

Großes Potenzial hat der Online-Möbelhandel beim Thema KPI-Analyse (Key Performance Indicator). Zwar haben 70 Prozent der Shops eine Tracking-Lösung im Einsatz. Doch 57 Prozent der Umfrageteilnehmer schauen sich keinen einzigen Indikator an, um den Erfolg oder Misserfolg ihrer Online-Shops zu bewerten. Wer Kennzahlen zu Rate zieht, achtet vornehmlich auf den Traffic (22 Prozent), die Conversion (17 Prozent) oder die Kosten-Umsatz-Relation KUR (22 Prozent).

Die Frage nach ihren Hauptwettbewerbern unterstreicht noch einmal die vornehmlich stationär geprägte Unternehmensstrategie der Möbler. Fast zwei Drittel (61 Prozent) der befragten Händler und Hersteller nennen hier Unternehmen, die tendenziell eher analog und national aufgestellt sind. Lediglich 17 Prozent der Unternehmen wittern Gefahr von digital agierenden Konkurrenten, die international aktiv sind. Als Vorbild im Digitalbereich führt Otto (48 Prozent) mit weitem Abstand vor Amazon (26 Prozent) Home24 und Wayfair (je 22 Prozent), Westwing (17 Prozent) und Bolia (13 Prozent).

Insgesamt bleibt der Möbelhandel aus Sicht der befragten Hersteller und Händler ein größtenteils stationäres Geschäft. Lediglich 43 Prozent sehen E-Commerce als „das erfolgskritische Zukunftsbusiness“. Die überwiegende Mehrheit behandelt den digitalen Vertriebskanal weiterhin nur als ein Standbein oder Zusatzgeschäft.

„Selbst die disruptive Kraft der Corona-Krise hat es (noch) nicht vermocht, Möbelhersteller und -händler dazu zu bringen, mit Vollgas in ihre digitalen Kanäle zu investieren“, resümiert Shopmacher-Geschäftsführer André Roitzsch. „Und die, die im E-Commerce aktiv sind, vernachlässigen wichtige Stellschrauben für den Erfolg.“

Die gesamte Studie in Text und Bildern steht hier zum Download bereit.

Seit 1. September mit neuem Geschäftsführer Sebastian Freund am Start

Seit dem 1. September heißt der neue Geschäftsführer der Lübke GmbH Sebastian Freund. Mit dem 39-Jährigen konnte Interlübke einen Fachmann gewinnen, der in kaufmännischen Führungsfunktionen und als international tätiger Geschäftsführer über die gewünschte Expertise verfügt.

Aus seiner langjährigen Erfahrung als Führungskraft und Geschäftsführer im Dienstleistungssektor weiß Sebastian Freund, wie wichtig Dienstleistungen und eine enge kooperative Zusammenarbeit mit dem Interlübke-Fachhandel für den gemeinsamen Erfolg sind. Daran wollen Freund und sein Team nun kontinuierlich weiterarbeiten. Ziel in seiner neuen Position sieht Freund darin, Interlübke als Premium-Marke national und international weiter auszubauen, die Unternehmens-DNA zu pflegen, kontinuierliches wirtschaftliches Wachstum zu gewährleisten und die Ertragsstärke des Herstellers für hochwertiges Einrichten weiter zu entwickeln

2018 hatte die Unternehmer-Familie Schramm zusammen mit dem regionalen Finanzinvestor MB Mittelständische Beteiligungsgesellschaft (Osnabrück) das Traditionsunternehmen Interlübke in Rheda-Wiedenbrück übernommen.

Webinar „Design mit dem Klima im Fokus“ – jetzt anmelden!

Es geht in eine neue Runde der „arcade“-Webinare für Architekt:innen, Planer:innen und Objekteure: Gemeinsam mit Interface laden wir Sie zum virtuellen Event „Designing Resilience – Design mit dem Klima im Fokus“ mit exklusiver Produktvorstellung ein!

Interface hat es sich bereits 1994 zur Aufgabe gemacht, alle negativen Auswirkungen durch das Unternehmen auf die Umwelt zu vermeiden. Heute gehört Interface zu den ersten globalen Herstellern, die alle Bodenbeläge über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg als CO2-neutral verkaufen können.

Erhalten Sie am Donnerstag, 23. September von 14 bis 15 Uhr spannende Einblicke in eine neue CO2-negative Teppichfliesenkollektion und erfahren Sie mehr darüber, wie es Interface gelingt, CO2-negative Produkte herzustellen. Expert:innen des Unternehmens geben damit schon heute Insights in das Produktdesign von morgen. Gestalten Sie anschließend mit Ihren Fragen die interaktive Diskussion zur Rolle von Design und Raum für das Klima mit.

Melden Sie sich jetzt hier an. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Das Webinar präsentieren:

Alexander Friesen – Head of Sales DACH / Vertriebsleiter / Prokurist

Nico Landwehrjohann – Product Marketing Manager DACH

Moderation: Brit Dieckvoss – Redaktion „arcade“/ Projektleitung.

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