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Autor: Möbelfertigung

Gut bestückter Showroom für die „Tech Together“

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Ebenfalls auf die neue Idee mit einem ostwestfälischen Maschinen-Hausmesse-Zusammenschluss angesprungen ist Wehrmann Holzbearbeitungsmaschinen aus Barntrup. Mit einem gut bestückten Showroom startet das Traditionsunternehmen in die dreitägige Veranstaltung „Tech Together“.

Zu gleichen Teilen beständig und flexibel, vielseitig formbar und mit ganz eigenem Charakter, ursprünglich, fest verwurzelt im ostwestfälischen Herzen der Möbelfertigung und auf internationalem Parkett zu Hause: Wehrmann Holzbearbeitungsmaschinen hat viel gemeinsam mit dem Rohstoff, dessen Bearbeitung sich das Unternehmen seit über achtzig Jahren mit Begeisterung widmet.

Auf diese Weise haben sich die Westfalen stetig entwickelt – vom Gebrauchtmaschinen-Spezialisten über den Händler für Neumaschinen zum Hightech-Konstrukteur von Sondermaschinen für die Holzbearbeitung. Mit den drei Geschäftsfeldern Handel, Sondermaschinenbau und Service versteht sich der Anbieter als Systemhaus für die holzverarbeitende Industrie und angrenzende Branchen. Und als solches will sich das Unternehmen auch im Zuge der neuen Hausmesse „Tech Together“ präsentieren.

Im Showroom in Barntrup zeigt Wehrmann unter anderem die CNC Bearbeitungsmaschine „Vitap Point K2 2.0“, die CNC Durchlaufbohrmaschine für Akustikplatten „Vitap Acoustic“, die Kontur-Kantenanleimmaschine „Vitap Eclipse“, die CNC Bohr- und Dübeleintreibmaschine „Vitap Blitz 2.0“ sowie die CNC Fronten- und Schmalteile Bohrmaschine „Comec Frontal CN“.

Und diese State-of-the-art-Maschinen sind nur ein Ausschnitt des Portfolios, auch in Sachen Absaugtechnik, Strukturbürstung oder Formatkreissägen gibt es einiges zu entdecken.

Auf Wunsch gibt es bei Wehrmann auch immer das gesamte Servicepaket dazu: Demontage und Inzahlungnahme der alten, Transport, Montage und Inbetriebnahme der neuen Maschine. Und sollte es einmal Probleme geben, ist das Unternehmen mit Ersatzteilen und Fachpersonal direkt zur Stelle. All das lässt sich Ende September im Zuge der Hausmesse ideal vor Ort besprechen – am besten direkt einen Termin vereinbaren.

Prof. Dr.-Ing. Daniel Küppersbusch übernimmt den Lehrbereich „Bauprozessmanagement und digitales Bauen“

Als seine Forschungsschwerpunkt an der TH Rosenheim nennt Prof. Dr.-Ing. Daniel Küppersbusch die Themen Digitalisierung im Bauwesen/Digitales Bauen, BIM (Building Information Modeling) und Lean Construction. BIM kann als Gebäudedatenmodellierung übersetzt werden und stellt eine lebenszyklusbezogene Methode dar, bei welcher die verschiedenen Projektbeteiligten interdisziplinär auf Basis von digitalen Bauwerksdatenmodellen in den unterschiedlichen Projektphasen zusammenarbeiten. Der 37-Jährige will diese Bereiche sowohl in Lehre als auch Forschung an der Fakultät für Holztechnik und Bau weiterentwickeln und vorantreiben.

Prof. Küppersbusch studierte Bauingenieurwesen an der Bergischen Universität Wuppertal mit dem Schwerpunkt Baubetrieb. Er promovierte an der Universität Stuttgart mit der Arbeit „Taktsynchrone Materialversorgung der Ausbauphase durch kommissionierte Warenkörbe“. Laut Küppersbusch eigenen Angaben kombiniere diese Forschungsarbeit die drei spannenden und zukunftsorientierten Themengebiete BIM, Lean Construction und Baulogistik.

Bis zum Wechsel an die TH Rosenheim war er als Leiter Lean Construction bei einem führenden Bauunternehmen für Innenausbau tätig. „Ich freue mich besonders auf die praxisorientierte Lehre an der Fakultät für Holztechnik und Bau durch die Weitergabe meiner Erfahrungen und meines Fachwissens an die Studierenden und auf die neuen Kolleginnen und Kollegen“, sagt Prof. Küppersbusch mit Blick auf den Start seiner Tätigkeit an der Hochschule. „Mit Dr.-Ing. Daniel Küppersbusch wird das exzellente Team an Professorinnen und Professoren der Fakultät für Holztechnik und Bau weiter verstärkt und die fachliche Bandbreite erweitert,“ sagt Prof. Dr. h. c. Heinrich Köster bei der Vereidigung von Daniel Küppersbusch.

Unternehmensgewinne der Forstwirtschaft in 2019 um 61 % gesunken

Die Forstwirtschaft in Deutschland hat im Jahr 2019 Waren und Dienstleistungen im Wert von 6,9 Milliarden Euro produziert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Waldgesamtrechnung mitteilt, sank der Produktionswert damit um mehr als ein Fünftel (-21 %) gegenüber dem Vorjahr. Die Nettounternehmensgewinne gingen sogar um 61 Prozent zurück.

Die Rückgänge kamen zustande, obwohl die Holzentnahme einen neuen Höchstwert erreichte: 2019 wurden insgesamt 93 Millionen Kubikmeter Holz aus deutschen Wäldern entnommen (gefällte und aus dem Wald gebrachte Bäume einschließlich Rinde). Diese Menge übertraf den bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2018 (90 Millionen Kubikmeter). Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf dem erneut hohen Schadholzaufkommen. In den Jahren 2014 bis 2017 hatte die durchschnittliche Holzentnahme bei 81 Millionen Kubikmetern gelegen und war somit 12 Prozent geringer als der Durchschnitt der Jahre 2018 und 2019. Infolge des erneut hohen Angebots auf dem Markt sank der in der Waldgesamtrechnung zugrunde gelegte Rohholzpreis im Jahr 2019 um 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nachdem er bereits 2018 um 12 Prozent zurückgegangen war.

Aufgrund der gesunkenen Preise ist im monetären Bereich der Waldgesamtrechnung ein starker Wertverfall des stehenden Holzvorrates und des natürlichen Zuwachses an Holz (Nettozuwachs) zu verzeichnen: Obwohl der Holzvorrat zwischen 2017 und 2019 um weniger als ein Prozent zurückgegangen ist, verlor er von Ende 2017 bis Ende 2019 mehr als zwei Fünftel seines Gesamtwerts (-44 %). Der Wertverlust zeigt sich auch bei der monetären Bewertung des Nettozuwachses an Holz. Während der Wert des Nettozuwachses 2018 noch 2,8 Milliarden Euro betrug, wurde 2019 ein Zuwachs in gleichem Umfang (+94 Millionen Kubikmeter mit Rinde) nur noch mit 1,8 Milliarden Euro und damit um mehr als ein Drittel (-36 %) geringer bewertet.

Starke Impulse für die Losgröße-1-Produktion

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Seit zwei Jahren muss sich die Industrie besonderen Herausforderungen stellen, da die Corona-Pandemie für persönliche Kontakte wichtige Events unmöglich ­gemacht hat. Als Reaktion darauf hat sich eine Gruppe von Maschinen- und ­Anlagenbauern sowie Industriepartnern aus OWL dazu entschlossen, ein alternatives Eventformat ins Leben zu rufen, das Holzbearbeitungstechnologie mit ­interessierten Kunden zusammenbringen soll: die „Tech-Together“.
Als Mitglied der „Tech-Together“ nutzt MB Maschinenbau dieses neue Forum, um seine Innovationskraft in Form von Produktvorstellungen im neu errichteten Showroom zu präsentieren. Dieser wurde bisher, ausgestattet mit State-of-the-ArtKamera- und Streaming-Technologie, genutzt, um die Coronabeschränkungen in Bezug auf persönliche Kontakte durch virtuelle Auftritte zu kompensieren.
Im Zuge der Lockerungen ermöglicht die „Tech-Together“ persönliche Kontakte. Dementsprechend hoffen alle Beteiligten, ihren Kunden die Produkte endlich wieder „live“ zeigen zu dürfen.
MB Maschinenbau hat dabei zwei Maschinen ganz besonders im Fokus. Diese sind nicht nur hoch innovativ, sondern bieten dem Anwender jede Menge Mehrwert.
Mit dem neuentwickelten Doppelend­profiler „Roba Fusion“ präsentiert MB einen Maschinentypen, der schon lange Zeit in der Massenproduktion etabliert war, nun aber auch der heutigen Anforderung einer Losgröße-1-­Fertigung gewachsen ist. Um dies zu realisieren haben MB-Geschäftsführer Ronald Busch und sein Konstruktionsteam einen sehr kompakten und kurz bauenden Doppelendprofiler entwickelt. Dabei wurde das anspruchsvolle Ziel realisiert, die rechte und linke Werkstückseite im Durchlauf zu fräsen und zu schleifen, wobei die Teile in absolut wahllosen Dimensionen dem Bearbeitungsbereich zugeführt werden.
Eine Teilerückführung bringt die Werkstücke zum Bediener zurück, um dann um 90° gedreht, die fehlenden zwei Seiten zu bearbeiten.
Ausgestattet mit einer laserbasierenden Rohteilebreitenvermessung, „Servo High Speed“-­Aggregatverstellung der Aggregatträger, „HSK63“-Spindeln, zwei zwölffach Werkzeugwechslern, der automatisierten Teilerückführung und einer durchdachten Bedieneroberfläche, schafft es die „Roba Fusion“, bis zu 2.400 Fronten oder Füllungen pro Schicht mit einem Maschinenbediener zu fräsen. Hierbei werden minimale Toleranzen in Bezug auf Außenmaße und Winkeligkeit garantiert. Bei Bedarf lassen sich auch Produktionslisten, die aus den kundeneigenen ERP-System kommen, abarbeiten.
Der Maschinenbediener muss im Prinzip nur die vier bis sechs Werkstücke, die ständig im Umlauf sind, der Maschine zuführen und wieder entnehmen, oder die Teile werden von Rückführsystem automatisch der nächsten Bearbeitungsstation zugeführt. In einer verketteten Anlage mit zwei „Roba Fusion“ können sogar bis zu 7.000 Teile pro Schicht bearbeitet werden.
Auch viele Fenster- und Leistenproduzenten kämpfen mit ähnlichen Losgröße-1-Pro­blemen, da sie ihre Werkstücke durch Schleifen an die hohen Marktanforderungen bezüglich Oberflächenqualität anpassen müssen. Deshalb benötigt die moderne Einzelholzfertigung im Fensterbau, aber auch die kundenbezogene Fertigung von Profilleisten, eine Maschine, die ohne großen Rüstaufwand hohe Qualität mit hohem Durchsatz garantiert.
Diese Problematik löst die von MB Maschinenbau entwickelte „Roba Fentech“ mit einem innovativen Konzept. So lässt eine laserbasierte Teileerkennung am Maschineneinlass alle Schleifaggregate NC-gesteuert in die erforderliche Position fahren. Dabei hält ein neu entwickeltes Vakuumtransportsystem auch kurze Teile sicher fest, während sich vier Doppelbürstenaggregate den Werkstücken allseitig widmen.
Wenn gewünscht, können die Profile von nur einer Person bearbeitet werden. Dazu muss die Teilerückführungsoption aktiviert sein, die die Profile im „High Speed Mode“ zum Bediener zurückführt. Darüber hinaus die Möglichkeit, die Teile bei der Rückfahrt mit normalem Tempo erneut zu schleifen, oder die Durchlaufoption für hohen Materialdurchsatz zu wählen.
Extra große Schleifwerkzeuge und eine ­Oszillation aller Aggregate sorgen für eine perfekte Schleifqualität und Standzeit. Dabei vermeidet eine Ein-und Aussetzsteuerung der Schleifköpfe das Überrunden von kurzen Seiten oder Gehrungen.
Somit ist die „Roba Fentech“ die perfekte ­Losgröße-1-Profilschleifmaschine. Denn im Prinzip muss sie nur noch mit Werkstücken be- und entladen werden.
Und die „Tech-Together“ im September stellt den perfekten Rahmen für MB Maschinenbau dar, um seinen Kunden diese und andere ­Maschinen im firmeneigenen Vorführzentrum vorzustellen.

Mehr Infos: www.mb-maschinenbau.de
www.tech-together.de

Wirtschaftsprognosen sind immer schwierig – aber mit der Corona-Pandemie noch herausfordender

Das Branchen-Event „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ der „möbelfertigung“ geht am 06. und 07. Dezember nach einer unfreiwilligen „Coronapause“ 2021 in Düsseldorf mit hochkarätigen Referenten in die vierte Auflage. Auch in diesem Jahr bündelt die Konferenz verschiedenste Themen rund um die Digitalisierung, Automation und Losgröße 1 – und wagt den Blick über den Tellerrand. Einen solchen ermöglicht Prof. Dr. Galina Kolev, Senior Economist und Leiterin der Forschungsgruppe Gesamtwirtschaftliche Analysen und Konjunktur/Kompetenzfeld Internationale Wirtschaftsordnung beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. gleich am ersten Veranstaltungstag mit ihrer Keynote. Denn anders als in den Jahren und Jahrzehnten fallen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie aktuell Wirtschaftsprognosen deutlich schwerer als normal. Die Wirtschaftsspezialistin wird hoffentlich etwas „Licht ins Dunkle“ bringen und den Konferenzteilnehmern ein paar Tools an die Hand geben, um aktuelle Wirtschaftstrends korrekt zu lesen.

Prof. Dr. Kolev stand bereits jetzt für einige Fragen zur Verfügung:

„möbelfertigung“: Corona verlangt den meisten Unternehmen einiges ab. Wie verlässlich sind in diesen Zeiten herkömmliche Wirtschaftsprognosen, auf die sich gestützt wird?
Galina Kolev:
Wirtschaftsprognosen waren schon immer schwierig, doch die aktuelle Situation ist für die Prognostiker aufgrund der extrem hohen Unsicherheit bezüglich des weiteren Verlaufs der Pandemie besonders herausfordernd – was sich auch anhand der hohen Anzahl der Prognoserevisionen erkennen lässt. Die Prognose stellt nach wie vor das wahrscheinlichste Szenario unter den getroffenen Annahmen dar – nur die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten dieses Szenarios ist aktuell besonders gering.

„möbelfertigung“: Was denken Sie: Wird es durch Corona eine Rückbesinnung auf inländische Produktionsstandorte geben?
Galina Kolev:
Sicherlich werden viele Unternehmen ihre Produktionsstrukturen, Absatzmärkte und Lieferketten im Zuge der aktuellen Krise auf den Prüfstand stellen und die damit verbundenen Risiken neu bewerten. Doch die Entscheidung, ausländische Märkte zu beliefern und aus dem Ausland Vorprodukte zu beziehen, ist in der Vergangenheit aus guten Gründen getroffen worden und sichert einen Großteil des Erfolgs vieler Unternehmen. Daran wird auch die Erfahrung in der Corona-Krise nichts ändern.

„möbelfertigung“: Was wird der Schwerpunkt Ihres Vortrages beim Branchenevent „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ der „möbelfertigung“ sein?
Galina Kolev:
Corona, China, Klimawandel: Die deutsche Wirtschaft steht im Herbst 2021 vor zahlreichen Herausforderungen. Wie ist die aktuelle Wirtschaftslage einzuschätzen und wie kann es der Wirtschaftspolitik gelingen, einen verlässlichen Rahmen für eine nachhaltige Erholung zu schaffen und für mehr Resilienz der Wirtschaft zu sorgen? Ein wirtschaftspolitischer Ausblick nach der schwersten Rezession der Nachkriegszeit.

Unter www.holzmann-events.de/effiziente-moebelfertigung/ können Sie mehr über das Programm und die Referenten erfahren und sich für unseren Kongress anmelden. Am 5. November endet die Phase mit einem vergünstigten Frühbucherpreis. Angesprochen sind Möbelproduzenten jeder Sparte, aber genauso Zulieferer und Maschinenhersteller rund um das Thema Möbelproduktion. Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 06. Dezember im Düsseldorfer Hotel „Intercontinental“ begrüßen zu können.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren: 2020, Biesse Group, Hettich, Homag Group, L‘Engineers, Mink Bürsten und SCM Group. Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten im Rahmen des Kongresses informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@holzmann.de.

Keine Preiserhöhungen und pünktliche Lieferung aller Sortimente

Nachhaltig, digital und autark in die Zukunft: Bei Team 7 stehen alle Zeichen auf Wachstum. Trotz Corona-Pandemie, Lockdowns und schwierigen Beschaffungsmärkten ist die Marke für hochwertige, maßgearbeitete Naturholzmöbel sehr erfolgreich unterwegs. Und das bereits seit über 20 Jahren: Mit dem Bekenntnis zum heimischen Handwerk sowie der Innovationskraft in Nachhaltigkeit, Design und Technik hat die Möbelmanufaktur aus Ried im Innkreis in den letzten beiden Jahrzehnten ihren Umsatz mehr als verdreifacht und konnte auch im schwierigen Corona-Jahr 2020 ein Plus von sieben Prozent erwirtschaften.

Dahinter steht eine Firmenphilosophie, die das Unternehmen aus Österreich seit Jahrzehnten auszeichnet und sich gerade in diesen Zeiten bewährt hat. „Wir haben die Produktion – vom Baum bis zum fertigen Möbel – über die gesamte Wertschöpfungskette in eigener Hand“, erklärt Firmeninhaber und Geschäftsführer Dr. Georg Emprechtinger. „Deshalb können wir unsere maßgefertigten Produkte auch jetzt zuverlässig und in höchster Qualität liefern. Das gibt uns und unseren Kunden Sicherheit.“ So ist das gesamte Team 7 Sortiment bis hin zu geplanten Küchen zu den üblichen Lieferzeiten verfügbar. In der Losgröße Eins und mit hoher handwerklicher Kompetenz in den unternehmenseigenen Werken gefertigt. Auch Preiserhöhungen, die derzeit branchenweit an der Tagesordnung sind, stehen bei dem Naturholzspezialisten aus Österreich derzeit nicht zur Debatte.

Denn die vorausschauende Firmenpolitik zahlt sich aus: Bei Team 7 ist alles konsequent made in Austria und klar nachvollziehbar. Das ermöglichen zwei Möbelwerke, ein eigenes Plattenwerk sowie ein Sägewerk. Zudem garantiert ein großes eigenes Holzlager zur Holzreifung Lieferzuverlässigkeit und schafft unternehmerischen Spielraum. Die Manufaktur steht für bleibende Werte, fühlt sich dem Standort Österreich verpflichtet und produziert konsequent unter dem Aspekt der Langlebigkeit bzw. Wiederverwertung der Produkte. Zum Beispiel werden ausschließlich europäische Laubholzarten verarbeitet, deren nachhaltige Herkunft eindeutig belegt ist. Außerdem stammen Zulieferteile wie Glas, Beschläge und Keramik aus Österreich bzw. dem benachbarten europäischen Ausland. So können kurze Lieferwege und eine zeitnahe Fertigung garantiert werden.

Um dieses hohe Niveau halten zu können, investiert Team 7 permanent in moderne Technologien: Nach dem Ausbau der Logistik sollen bis 2024 rund 35 Millionen Euro in die Verwirklichung der „grünen Fabrik“ fließen. Geplant sind die neue Team 7 Welt in Ried sowie eine Maschinenhalle und umfassende Digitalisierungsmaßnahmen. „Dank der ständigen Optimierung sämtlicher Prozesse und der Kombination aus alten Handwerkstraditionen mit modernen Fertigungstechnologien gelingt es uns, höchste Qualität und Top-Design zu bezahlbaren Preisen anzubieten“, erklärt Emprechtinger. Das Ergebnis sind auf Maß gefertigte Möbelsysteme und Küchen höchster Güte, die mit herausragendem Komfort ebenso überzeugen wie mit einer stimmigen Balance aus Ökologie, Holzkompetenz und Funktionalität. Das belegt auch der internationale Erfolg von Team 7: Heute umfasst das Sortiment des Österreichischen Herstellers aus Ried im Innkreis alle Wohnbereiche inklusive Küchen und wird in über 30 Länder ausgeliefert.

Einbruchschutz – Stiefkind der Baubranche?

Während das Thema Haus- und Wohnungseinbruch in den Medien ein gern genutztes Thema ist, spielt es in den Regularien der Baubranche eine eher untergeordnete Rolle. Warum ist das so? Rainer Hofer, Schulungsleiter bei Jeld-Wen, weiß warum: „Nehmen wir die Wohnungseingangstür: Im Vergleich zum Schallschutz, der in der DIN 4109 relativ klar geregelt ist, gibt es für den Einbruchschutz – weder bei Häusern, noch bei Wohnungen – klare DIN-Vorschriften. Die einzigen, die gewissen Vorschriften etablieren, sind Versicherungen. Sie schreiben dem Versicherungsnehmer vor, wie der jeweilige Einbruchschutz – in Abhängigkeit zum besicherten Wert – zu gestalten ist.

Mit der Entwurfsfassung der DIN 18105 gibt es zwar den Versuch, die Qualitäten und Leistungsfaktoren von Wohnungsabschlusstüren zu vereinheitlichen. Leider finden diese nicht überall Anklang. Wenngleich die DIN EN 1627 als eine der ersten europäisch harmonisierten Normen – also Normen, die in der gesamten EU Anwendung finden – verabschiedet wurde, hat sie in den wenigsten Fällen zwingenden Charakter. Diese Norm dient ausschließlich dazu, Anforderungen hinsichtlich Einbruchhemmung messbar zu machen. Hierzu hat man verschiedene Klassen sowie Anforderungen definiert, anhand derer Türelemente geprüft werden können.“

Was Rainer Hofer Handwerkern in Sachen Einbruchsschutz rät, lesen Sie in der „möbelfertigung Handwerk & Innenausbau“, die am 14. September erscheint.

Weitere Themen dieser Ausgabe: Wo beim Handwerk der Schuh gerade besonders drückt, wie die Schreinerei Holder in Richtung Handwerk 4.0 geht, weshalb die „Tech Together“ gerade jetzt so wichtig ist, mit welchen Konzepten und Produkten der Zulieferindustrie die Küche aufgewertet wird, wie Designmöbel-Hersteller Müller Small Living seine Produktion effizienter macht, warum Maschinen- und Lacktechnologie perfekt ineinandergreifen müssen, welche Besonderheiten die Jeld-Wen Innentüren im Neubau von Puma in Herzogenaurach aufweisen, was das „Ligna.Innovation Network“ zu bieten hat und noch Vieles mehr.

Außerdem: Die umfassende Redaktionsstrecke zum Thema Software & IT mit der großen Übersicht der wichtigsten Anbieter.

Kontinuität an der Verbandsspitze

Auf einer digitalen Mitgliederversammlung des Pro-K bereits im Juni 2021 standen turnusgemäß Vorstandswahlen an. Dabei wurde Klaus-Uwe Reiß einstimmig im Amt des Vorstandsvorsitzenden bestätigt. Damit geht Klaus-Uwe Reiß in seine zweite und damit letzte Amtszeit. In seiner Dankesrede hob er hervor, dass die Themen Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Wissenstransfer und Nachwuchsarbeit weiter die zentralen Themen seines Engagements im Pro-K bleiben werden. Zudem hob er die besondere Symbiose von Vorstand und Hauptgeschäftsführung hervor und bedankte sich in dem Zusammenhang bei Ralf Olsen für 20 Jahre verantwortliche Tätigkeit bei Pro-K.

„Mit Klaus-Uwe Reiß haben wir einen außerordentlich erfahrenen und engagierten Vorstandsvorsitzenden, und wir freuen uns auf die nächsten drei gemeinsamen Jahre mit ihm, um das Pro-K Netzwerk weiter erfolgreich auszubauen“, erklärt Ralf Olsen, Hauptgeschäftsführer des Pro-K.

Der Pro-K Vorstand setzt sich weiter zusammen aus: Hendrik Johannink, Ringoplast GmbH (stellv. Vorsitzender); Dirk E.O. Westerheide, Kavalkade GmbH (stellv. Vorsitzender); Florian Helmich, Röchling Maywo GmbH; Matthias Honeck, Gardena Manufacturing GmbH; Markus Höchli, Argolite AG; Rüdiger Köhler, Georg Utz GmbH; Frank Reininghaus, Schoeller Allibert GmbH; Dr. Michael Schlipf, FPS GmbH; Eric Schönel, Simona AG; Heino Seehusen, Rodenberg Türsysteme AG; Thomas Walther, Walther Faltsysteme GmbH und Manfred Zorn, Zorn GmbH.

Neu in den Vorstandskreis gewählt wurde Lisa Kraft-Scheiderer, PHI Technik für Fenster und Türen GmbH, als Schatzmeisterin. Sie folgt in dem Amt ihrem Vater Norbert Scheiderer, der sich nach 10 Jahren als Vorstandsmitglied und Schatzmeister in den Ruhestand zurückziehen wird.

Oliver Strelow und Peter Esser verstärken den Vertrieb

Verstärkung im Vertrieb melden die Schwesterunternehmen Allmilmö Küchen (Zeil am Main) und Nolff Möbelwerke (Murrhardt-Fornsbach). So wird künftig Oliver Strelow (Foto), zuletzt Vertriebsleiter bei der Neuen Alno GmbH und zuvor Geschäftsführer bei Der Kreis, für beide Unternehmen als Vertriebsleiter Retail Deutschland und EU-Länder zuständig sein. Exportleiter in beiden Unternehmen wird zudem Peter Esser, ebenfalls mit langjähriger Vergangenheit bei der Neuen Alno GmbH und Alno AG. Michael Drecker, derzeit bei Gesa Form und Funktion Displaybau, wird zum 1. Oktober Betriebsleiter bei Nolff.