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Autor: Möbelfertigung

Einrichtungsplanung per Fingertipp virtuell erleben

Ein künftiges Büro ansehen, beurteilen und verändern zu können, wünschen sich viele Unternehmen bereits in der frühen Planungsphase. Bisher werden in diesem Prozess vor allem Zeichnungen und Animationen eingesetzt, damit Kund:innen die Möglichkeit erhalten, über Möblierung, Farben sowie die Gestaltung des gesamten Bürolayouts entscheiden zu können. Kinnarps bietet ab sofort einen neuen virtuellen Weg, um eine noch realistischere Visiualisierung der Einrichtungsplanung zu gewährleisten.

Mit einer Weiterentwicklung von Augmented Reality lässt die neue von Kinnarps eingesetzte Software die Grenzen zwischen realer Umgebung und virtueller Welt verschwimmen und integriert beide in einer so genannten Mixed-Reality. Augmented-Reality-Brillen haben gemeinsam, dass sich das in die Brille gespiegelte Bild nicht in die Umgebung einfügt, sondern mit dem Kopf mitbewegt. Anders funktioniert die Mixed Reality: Hier werden die digitalen Komponenten fest in die Umgebung eingefügt und verändern durch Kopfbewegungen nicht ihre Position. So entsteht der Eindruck, dass sich die Elemente tatsächlich im Raum befinden.

Benötigt werden für das Mixed-Reality-Erlebnis nur die entsprechende Brille mit der Software „Outlines MR“ des Kinnarps Kooperationspartners „Room.Building.Partner“, ein iPad und eine Internetverbindung. Durch die transparente Brille können hochauflösende 3D-Hologramme in jedes bestehende Umfeld projiziert werden. Auf diese Weise werden Einrichtungsplanungen direkt in die Räume übertragen und visualisiert. Das Tool kann sowohl für die Planung ganzer Gebäude als auch für Platzierung neuer Möbel in bestehenden Büros eingesetzt werden. Die hinten offene Brille trägt sich angenehm und vermittelt ein Gefühl von Sicherheit, da die reale Umgebung jederzeit und vollumfänglich wahrnehmbar bleibt. Die Brille kann überall hin mitgenommen werden und direkt in dem geplanten Gebäude oder Raum eingesetzt werden.

„Mit diesem neuen Tool bieten wir unseren Kund:innen eine vielfach bessere Beurteilungsmöglichkeit über unsere Planungen an,“ beschreibt Dr. Jens Gebhardt, Commercial Director bei Kinnarps, das neue Angebot. „Ob es um die Platzierung von neuen Möbeln im Büro oder um die Einrichtung einer ganzen Gebäudeetage geht, Kund*innen können in Lebensgröße sehen, wie die geplanten Möbel, Materialien und Farben im Raum wirken und ihrer Vorstellungskraft auf die Sprünge helfen.“ Die Einrichtung lässt sich im Raum aus jeder Perspektive betrachten. Größe, Winkel und Entfernung passen sich dynamisch und in Echtzeit an. Per Gestensteuerung lassen sich die Objekte im Raum auswählen, bewegen und anpassen. Durch die kabellose Technik wird die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt und Kund:inenn können sich frei durch den Raum bewegen.

Über das iPad können auch Kinnarps-Partner wie Architekt:innen und Fachhändler jederzeit Änderungen an der Raumplanung vornehmen und somit steuern, was die Kund:innen durch die Brille sehen. So werden ihre Wünsche direkt im realen Raum umgesetzt. Die Software ist mit den gängigen CAD-Programmen kompatibel. Mit dieser in der Branche bisher einzigartigen Mixed-Reality-Software erleichtert Kinnarps die Abstimmung der Raumplanung. Beratungsprozess und Präsentation verschmelzen zu einem interaktiven Erlebnis direkt bei den Kund:innen vor Ort.

Kinnarps testet Mixed Reality bereits seit Juli 2021 in verschiedenen Projekten und hat aufgrund der positiven Rückmeldungen von Kund:innen und Architekt:innen die Brillen mit der Software „Outlines MR“ jetzt fest in ihr Dienstleistungsangebot übernommen.

Early-Bird-Phase endet am 30. September

Schon in knapp 6 Wochen öffnet die „Surface in Motion“ zum zweiten mal ihre Tore. Auch diesmal werden Top-Speaker aus der Oberflächen-, Papier-, Maschinen und Holwerkstoffindustrie sowie Design und Architektur zu aktuellen Themen rund um die dekorative Oberfläche sprechen. Den Teams der „möbelfertigung“ und ;„arcade“ ist es wieder gelungen ein interessantes Programm zusammen zu stellen, das DIE Themen beinhaltet, die die Branche momentan beschäftigen. Noch bis zum 30.09.2021 können Teilnehmer zum Early-Bird-Preis von 849 EUR buchen. Und schnell sein lohnt sich doppelt. Es sind schon mehr als 75 Prozent der verfügbaren Plätze gebucht. Damit ist schon heute klar, dass die ;„Surface in Motion“ 2021 in Wiesbaden Europas größte, herstellerunabhängige Konferenz im Segment der dekorativen Oberfläche von Holzwerkstoffen sein wird.

https://www.holzmann-events.de/surface-in-motion/

Das Progamm der Surface in Motion 2021 im Detail:  

Mittwoch, 03.11.2021

14.30 h: Begrüßung durch Tino Eggert,  

Objektleiter „möbelfertigung“ und „arcade“ 

14.35 h: Winfried Titze, Titze Unternehmensberatung 

Die Entwicklung des Möbelmarktes in der Covid 19 Pandemie.  

Volumen – Vertriebswege – Trends 

15.05 h: Dr. Martin Staiger, SURTECO 

Thema Nachhaltigkeit: CO2-Emissionen runter, ist das alles?  

Wie sich die SURTECO mit einem holistischen Ansatz für die Zukunft aufstellt. 

15:35 h: Kaffeepause   

16:10 h: Steffen Völker, Saueressig Surfaces 

Design.Functional.Surfaces 

16.40 h: Jürgen von Kannen, Metis 

Die wachsende Bedeutung von „3D-Daten“ für den Produkteerfolg 

17.10 h: Katrin de Louw, Trendfilter 

Eine Farbe kommt selten allein 

Designtrends und andere Potentiale für Oberflächen  

18.30 h: Networking Dinner, Restaurant Lumen

 

TECHNOLOGY IN MOTION  

Donnerstag, 04.11.2021 

9.00 h: Begrüßung durch Stefan Müller, 

Redaktionsleitung „möbelfertigung“ 

9.05 h: Robert Bierfreund, Interprint  

Ist Digitaldruck disruptiv?  

9.35 h: Dr. René PankokeHymmen 

Digitaler Dekordruck – die gesamte Wertschöpfungskette vor Ort 

10.05 h: Kaffeepause 

10.40 h: Patrik Lutz, PadaLuma Ink-Jet Solutions (Palis) 

Palis Fortschrittsbericht: 4 Jahre im industriellen Digitaldruck 

11.10 h: Jens FandreyKleiberit 

HotCoating – mit innovativen Schritten zum globalen Erfolg 

11.40 h: Stefan Eisenkohl, Baumer Inspection 

Management von Oberflächenvielfalt mittels Inspektion & KI 

12.10 h         Mittagspause  

13.30 h: Jasmine GeerinckxUnilin & Marc Graindourze, Agfa 

Vorteile digital bedruckter, melaminbeschichteter Oberflächen  

14.00 h: Dr. Andrea Mühlbauer, Ahlstrom-Munksjö 

Wie die Eigenschaften von Folienrohpapier zu Oberflächenmaterialien beitragen 

14.30 h: Kaffeepause 

15.00 h: Bettina Lanz, Swiss Krono 

Antimikrobielle Möbeloberflächen – Better BE.SAFE than sorry 

15.30 h: Daniel Elfe-DegelRehau 

50 Jahre RAUKANTEX – mit nachhaltigen Lösungen in die Zukunft

 

DESIGN IN MOTION  

Donnerstag, 04.11.2021, 

9.00 h: Begrüßung durch Heike Gessulat und Brit Dieckvoss, 

Redaktion „arcade“ 

9.05 h: Peter Ippolito, Ippolito Fleitz Group 

Ganz entschieden dazwischen 

9.35 h: Martin Marxen, Lamigraf 

Die Rolle der Haptik im Design 

10.05 h: Kaffeepause 

10.40 h: Timo Rieke, visual haptics lab 

Die Ästhetik der Farbe.  – Colour.Surface.Design.Trend 

11.10 h: Ulrich Dahm Wachsmann, uliform 

Schöne Spuren- Verschleiß oder Mehrwert  

11.40 h: Stefanie Reschke, Materialraum 

Materialinspiration für Innenräume 

12.10 h         Mittagspause 

13.30 h: Jörg Dietz, SURTECO 

Näher an die Natur 

14.00 h: Björn Asmussen, 3deluxe 

Celebrity Flora 

14.30 h: Kaffeepause 

15.00 h: Lise LeBretonSesa 

Inspirierende Texturen, 2022 und darüber hinaus 

15.30 h: Clarissa BlümRenolit 

Colour Road Trendreport 2021|22 „In touch with colours“

Surface in Motion wird 2G-Veranstaltung 

Die Teams der „möbelfertigung“ und „arcade“ haben entschieden, die „Surface in Motion“ 2021 als „2G“ Veranstaltung durchzuführen. Dies bietet den Teilnehmern ein Plus an Sicherheit und führt zudem dazu, dass ein Großteil der aktuell geltenden Einschränkungen reduziert werden kann. In Wiesbaden wird dadurch ein „Stück Normalität“ einkehren, was eine angenehme Konferenz verspricht. 

Von Architektenkammern anerkannt 

Die „Surface in Motion“ ist anerkannte Fortbildungsveranstaltung der Architektenkammern Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. In Hessen werden den Teilnehmern 7 Fortbildungspunkte, in Rheinland-Pfalz 9 Unterrichtsstunden und in Nordrhein-Westfalen 4 Unterrichtsstunden anerkannt. 

Auch Online dabei sein 

Wer nicht die Möglichkeit hat vor Ort dabei zu sein, kann der „Surface in Motion“ auch per Livestream folgen. Für die Anmeldung gilt ebenfalls noch bis zum 30.09.2021 der Early-Bird-Preis. Ebenso wie bei der Live-Veranstaltung, wird auch der Liveastream simultan übersetzt in Deutsch und Englisch verfügbar sein. https://www.holzmann-events.de/surface-in-motion/

Treffen Sie die Branche 

Auf der „Surface in Motion“ kommen Sie, neben interessanten Vorträgen, mit der Branche ins Gespräch. Entweder während der Konferenz oder beim großen Networking Dinner am Mittwochabend. Schon heute haben sich Teilnehmer der folgenden Firmen angemeldet: Agfa, Ahlström-Munksjö, AVA CAD, Baumer Inspection, Bonlex Europe, Continental. Decor Druck Leipzig, dekoraPUR, DTS, Durst, Egger Holzwerkstoffe, FunderMax, Grupo Alvic, Hesse Lacke, Hymmen, Impress, Interprint, Ippolito Fleitz Group, Jagenberg Covering Solutions, Kneho-Lacke, Kleiberit, König&Bauer, Lamigraf, Likora, Lott Lacke, Melaplast, Metadynea, Metis, Nolte Lacke, Palis PadaLuma, Profol, RAL, Rehau, Renolit, Saueressig Ungricht, Schattdecor, SCM Group, SESA, SGR Unternehmensberatung, Sonae Arauco, SURTECO, Sun Chemical, Swiss Krono, TEKNOS, Titze Unternehmensberatung, Trendfilter, uliform, Unilin, Upcotec, visual haptics lab, Weilburger Coatings, Wemhöhner u.a. Sind Sie schon dabei?

Wir danken unseren Sponsoren & Partnern! 

Metis, Hymmen, Colorgate, Sesa, Upcotec, Sappi, Kleiberit, Hummingbird Covering Solutions, Saueressig Surfaces, Unilin, Surteco, Ahlström-Munksjö, Agfa, SCM Group, Continental, SwissKrono, Hesse Lignal, Koenig & Bauer, Teknos, Lott Lacke, Titze Unternehmensberatung, ZOW, Lamigraf.

https://www.holzmann-events.de/surface-in-motion/

„UX Design Awards“ 2022

Call for Entries!

Weltweit sind Unternehmen, Agenturen, Fachleute und junge Designer:innen eingeladen, bis zum 30. November 2021 ihre besten Arbeiten für die „UX Design Awards“ 2022 einzureichen. Die UX Design Awards sind ein globaler Wettbewerb für herausragende Experience. Teilnehmer:innen haben die Möglichkeit, sich in drei Kategorien zu bewerben, von denen sich zwei an Fachleute richten: „Product“ für marktreife oder neue Produkte, Dienstleistungen und Erlebniswelten und „Concept“ für Prototypen, Dienstleistungskonzepte, konzeptionelle Umgebungen, fortgeschrittene Designstudien und Forschungsprojekte. Der „New Talent“-Award richtet sich an den Designnachwuchs: Student:innen und Absolvent:innen können ihre Bachelor- und Masterarbeiten einreichen.
 
„Wir zeichnen über alle Branchen hinweg innovatives und positives Experience Design aus“, sagt Ake Rudolf, strategischer Direktor des Internationalen Design Zentrums Berlin, dem Veranstalter des Wettbewerbs. „Ein wichtiger Teil unserer Mission ist es, den Menschen Sichtbarkeit zu verleihen, die für die preisgekrönten Lösungen verantwortlich sind – den Designer:innen!“
 
Die Einreichungsfrist für die #UXDA22 endet am 30. November 2021. Aus allen Einreichungen nominiert die Fachjury eine begrenzte Anzahl von Lösungen für den Wettbewerb. Aus den nominierten Projekten wählt sie anschließend die Gewinner aus. Unter diesen kann sie in jeder Kategorie ein Projekt mit dem „UX Design Awards | Gold“ auszeichnen, das als „Best of the Best“ des Wettbewerbs gilt. Darüber hinaus entscheiden Nutzer:innen weltweit in einer Online-Abstimmung über den „UX Design Awards | Public Choice“.
 
Ab 2022 werden die „UX Design Awards“ zweimal im Jahr vergeben. Die erste Einreichungsperiode läuft vom 1. September bis zum 30. November 2021; die erste #UXDA22-Preisverleihung ist für den 1. März 2022 geplant. Die zweite Einreichungsperiode läuft vom 1. März bis zum 31. Mai 2022, die Preisträger:innen werden am 1. September 2022 verkündet.
 
Alle Details zur Teilnahme sowie die Wettbewerbsdaten und -fristen finden Sie auf der UXDA-Website unter: https://ux-design-awards.com/de/teilnehmen

Leichter Auftragsanstieg beim Verarbeitende Gewerbe im Juli

Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2021 kalender- und saisonbereinigt 2,4 Prozent höher als im Vormonat. Der Auftragsbestand ist damit seit Juli 2020 stetig gestiegen und erreichte im Juli 2021 seinen höchsten Stand seit Einführung der Statistik im Januar 2015. Die Auftragseingänge entwickelten sich in den letzten Monaten stärker als die Umsätze.

Die offenen Aufträge aus dem Inland erhöhten sich im Juli 2021 gegenüber Juni 2021 um 2,7 Prozent und die offenen Aufträge aus dem Ausland um 2,2 Prozent. Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragsbestand im Juli 2021 kalender- und saisonbereinigt 19,8 Prozent höher.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern stieg der Auftragsbestand im Juli 2021 gegenüber Juni 2021 um 0,9 Prozent. Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg er um 2,5 Prozent. Dieser Anstieg geht vor allem auf den sonstigen Fahrzeugbau (Schiffe, Flugzeuge, Züge) zurück (+3,2 %). Im Bereich der Konsumgüter lag der Auftragsbestand 7,3 Prozent höher als im Vormonat.

Auch die Reichweite des Auftragsbestands hat sich weiter erhöht. Sie betrug im Juli 2021 im Verarbeitenden Gewerbe 7,2 Monate und hat ebenfalls einen neuen Höchststand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015 erreicht (Juni 2021: 7,0 Monate). Bei den Herstellern von Investitionsgütern betrug sie 10,0 Monate (Juni: 9,7 Monate) und bei Vorleistungsgütern 3,9 Monate (Juni: 3,8 Monate). Im Bereich der Konsumgüter lag sie bei 3,5 Monaten (Juni 2021: 3,3 Monate). 

Die Reichweite gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren müssten, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten. Sie wird als Quotient aus aktuellem Auftragsbestand und mittlerem Umsatz der vergangenen 12 Monate im betreffenden Wirtschaftszweig berechnet.

„Tech Together“

Auf nach Westfalen in der kommenden Woche

Ab Montag ist es so weit: 9 Unternehmen aus Ostwestfalen haben sich mit Unterstützung des Kooperationspartner OWL Maschinenbau e.V. zu parallel stattfinden Maschinen-Hausmessen zusammengeschlossen und öffnen vom 27. bis zum 29. September 2021 die Türen ihrer Showrooms an den verschiedenen Unternehmensstandorten, um live vor Ort Gäste zu empfangen. Mit dabei sind Heinrich Kuper, Hesse (in Rheda-Wiedenbrück bei Venjakob), Hymmen, Karl Heesemann, Koch Technology, Lehbrink Spezialmaschinen, MB Maschinenbau, Venjakob Maschinenbau und Wehrmann Holzbearbeitungsmaschinen. Das neue, alternative Eventformat „Tech Together – Woodworking Competence“ eignet sich aber nicht nur dafür, neue Maschinentechnologien live vor Ort zu erleben. Alle Teilnehmer zeigen ihre Maschinen- und Anlagenkompetenz im Bereich der Holzbearbeitung auch digital dank State-of-the-Art Kameras und Streaming Techniken.

Über die Homepage tech-together.de lässt sich das Programm der einzelnen Hersteller einsehen und auch individuelle Besuchstermine können noch vereinbart werden.

Bewerbungsphase läuft

Welche neuen Produkte und Lösungen zählen zu den Besten in der Intralogistik? Ab sofort können sich Anbieter von Neuerscheinungen wieder um den „International Intralogistics and Forklift Truck of the Year“ („Ifoy Award“) bewerben. Zur Wahl stehen für 2022 insgesamt 13 Kategorien, die nahezu alle Einsatzgebiete der Intralogistik abdecken. Zum zehnten Durchlauf des weltweiten Wettbewerbs ist der Fachverband Robotik + Automation (R + A) im VDMA als Träger für die Kategorie „Robot“ eingestiegen. Bereits seit Beginn des Wettbewerbs unterstützt der VDMA Fachverband Fördertechnik und Intralogistik den „Ifoy Award“.

„Wir freuen uns über die neue Kooperation. Die vergangenen Durchgänge des „Ifoy Award“ zeigten, dass die Bedeutung der Kategorie Robot kontinuierlich zugenommen hat. Die Robotik gilt als einer der großen Schrittmacher in der in Digitalisierung der Intralogistik“, betont Juryvorsitzende Anita Würmser.

„Robotik ist Zukunft. In der Smart Factory wachsen Produktion und Logistik immer weiter zusammen und Roboter übernehmen immer mehr monotone Aufgaben – vom Behälterstapeln, über die Kommissionierung und Palettierung bis zum Warentransport. Die Robotik entwickelt sich so zum wichtigen Innovationstreiber für die Intralogistik. Deshalb unterstützen wir als Träger diesen Award“, betont Wilfried Eberhardt, Vorstandsvorsitzender des VDMA-Fachverbands R + A und Vertreter der 340 Mitgliedsunternehmen.

Neben Robotern, Gabelstaplern, Lagertechnikgeräten und Sonderfahrzeugen sind Fahrerlose Transportsysteme (FTS), Shuttles, Lastenfahrräder, Drohnen, Krane, Software und Apps sowie erfolgreich realisierte, ganzheitliche Lagerkonzepte für eine Bewerbung zugelassen. Darüber hinaus werden herausragende technische Details oder Komponenten prämiert, wie zum Beispiel ergonomische Innovationen, Sicherheitslösungen oder Automatisierungskomponenten. In der Kategorie „Start-up of the Year“ können sich auch in diesem Jahr wieder neu gegründete Firmen mit innovativen Prototypen oder funktionsfähigen Entwicklungen um einen „Ifoy Award“ bewerben. Bewerbungsschluss ist der 30. Oktober 2021.

Bewerbungen sind ausschließlich via Internet unter www.ifoy.org möglich. Die Teilnahmebedingungen können bei der „Ifoy“ Geschäftsstelle angefordert werden.

Der „International Intralogistics and Forklift Truck of the Year“ („Ifoy Award“) hat sich als Indiz für Wirtschaftlichkeit und Innovation etabliert und gilt aufgrund seiner fachlichen Expertise als maßgeblicher Innovationspreis in der Intralogistik. Die Jury, der die Chefredakteure internationaler Leitmedien der Logistik angehören, entscheidet unabhängig, nach transparenten Kriterien und auf der Basis fachlicher Expertise. Basis der Entscheidung ist das dreistufige Audit. Die für das Finale nominierten Geräte und Lösungen durchlaufen anlässlich der „Ifoy Test Days“ im März 2022 auf dem Messegelände Dortmund individuell abgestimmte Fahr- oder Funktionstests, darunter das rund 80 Kriterien umfassende „Ifoy“ Testprotokoll sowie den wissenschaftlichen „Ifoy“ Innovation Check. Entscheidend ist, dass die Nominierten nicht miteinander verglichen werden, sondern mit ihren Wettbewerbsgeräten am Markt. Außerdem reisen Juroren und deren Berater-Teams aus der Wirtschaft an, um die Finalisten selbst zu begutachten, bevor sie ihr Votum abgeben.

Träger des „Ifoy Award“, der unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie steht, sind der Fachverband Fördertechnik und Intralogistik sowie der Fachverband Robotik + Automation im VDMA. „Ifoy“ Partner sind die Messe Dortmund und der weltweit führende Stapleranbaugerätehersteller Cascade. Palettenpartner des „Ifoy Award“ ist Chep, Weltmarkführer im Pooling von Paletten und Behältern. Partner für den Bereich Logistikimmobilien ist Garbe, Logistikpartner ist LTG.

Unter dem Motto „Ifoy meets Business“ sind auch 2022 an zwei Tagen während der „Ifoy Test Days“ wieder B2B-Fachbesucher aus der Logistik zugelassen. Das Test Camp Intralogistics ermöglicht Logistikentscheidern Probefahrten, Gerätetests und allgemeine Produktinformationen bei den Unternehmen, die es ins „Ifoy“ Finale geschafft haben und nominierte Fahrzeuge und Lösungen des aktuellen Jahres, aber auch vergangener Jahre präsentieren. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Auf einen Blick: Die „Ifoy Award“ Kategorien 2022
1. Counter Balanced Truck:
Gegengewichtsstapler bis 3,5 Tonne
2. Counter Balanced Truck: Gegengewichtsstapler ab 3,51 Tonnen
3. Heavy Load Forklift: Containerstapler, Schwerlaststapler über 8 Tonnen
4. Special Vehicle: Sonderfahrzeugbau sowie Stapler und Fahrzeuge für spezielle Aufgaben (Drohnen, Lastenfahrräder, Mitnehmstapler)
5. Warehouse Truck highlifter: Lagertechnikgeräte ab 2. Regalebene wie Hochregal, Schmalgang- und Schubmaststapler, deichselgeführte Hochhubwagen, Kommissioniergeräte, etc.
6. Warehouse Truck lowlifter: Lagertechnikgeräte bis ca. 1. Regalebene wie deichselgeführte Niederhubwagen, Schlepper, Routenzüge, Kommissioniergeräte, etc.
7. Automated Guided Vehicle (AGV): Shuttle(systeme), Fahrerlose Transportsysteme, automatisierte bzw. überwiegend automatisierte Flurförderzeuge im Kontext der Anwendungsmöglichkeiten
8. Robot: Roboter oder robotergestützte Lösungen für intralogistische Anwendungen wie Kommissionierroboter, Palettier- und Depallettierroboter, Cobots, Roboter für die automatische Ent- und Beladung von Lkw, etc.
9. Intralogistics Software: Apps und intralogistische System- oder Softwarelösungen im Kontext der Anwendungsmöglichkeiten, wie Lagerverwaltungssysteme, Staplerleitsysteme, Fahrerassistenzsysteme, Flottenmanagementsysteme, etc.
10. Integrated Warehouse Solution: Bei einem Kunden erfolgreich realisiertes, ganzheitliches Lagerkonzept
11. Special of the Year: Komponenten oder technische Details, die die Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit oder die physischen oder psychischen Bedingungen für den Nutzer signifikant verbessern, wie ergonomische Innovationen, Sicherheitsassistenzlösungen, Automatisierungslösungen, Antriebstechnologien, Stapleranbauten, etc.
12. Kran und Hebetechnik: Krane für verschiedene Einsatzbereiche, wie Portal- und Brückenkrane, Konsol- und Wandlaufkrane, Schwenkkrane, Hängebahnkrane, Leichtkrane, etc. Hebetechnik für verschiedene Einsatzbereiche, wie Ketten- und Seilzüge, Winden, Magnet- und Vakuumheber, Hubtische- und -arbeitsbühnen, etc.
13. Start-up of the Year: Ausgezeichnet werden innovative Prototypen oder funktionsfähige Entwicklungen (intralogistische Produkte, Software, Fahrzeuge oder Komponenten) neu gegründeter Unternehmen.

Stellt den Bürostuhl-Testsieger

In Zeiten von vermehrtem Homeoffice hat sich auch die renommierte Stiftung Warentest mit dem wichtigsten Arbeitsinstrument am Schreibtisch befasst: dem Bürostuhl. 13 Modelle testete die Jury in ihrer September-Ausgabe, Testsieger wurde der ergonomische Drehstuhl „to-strike comfort pro“ der Dauphin-Marke Trendoffice.

Mit dem Gesamturteil Gut (2,0) schnitt der „to-strike comfort pro“ als „bequemer Testsieger“ mit Abstand am besten ab. Besonders seinen hohen Sitzkomfort (1,8) sowie seine sehr gute Haltbarkeit und Bodenschonung (1,4) hob die Stiftung Warentest im Testbericht hervor. Der to-strike comfort pro biete dank seiner höhenverstellbaren Vollpolster-Rückenlehne mit „sehr gutem, festem Polster hohen Sitzkomfort“, lasse sich leicht montieren und sei besonders robust, so das Urteil der Jury.

Doppelt ausgezeichnet für Nachhaltigkeitsbemühungen

Nachhaltiges Wirtschaften ist ein bedeutender Bestandteil der Unternehmensstrategie der Egger Gruppe. Diese Bemühungen spiegeln sich auch in der Bewertung durch externe Institutionen wider. Egger konnte zwei Auszeichnungen in Nachhaltigkeitsratings erzielen: den „Prime-Status“ im ISS ESG-Corporate Rating sowie die EcoVadis-„Silbermedaille“.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnungen von weltweit führenden ESG-Ratingagenturen. Gleichzeitig nehmen wir deren Analysen zum Anlass, Potenziale zu erkennen und unsere Nachhaltigkeitsleistung auch in Zukunft weiter zu verbessern“, so Ulrich Bühler, Egger Gruppenleitung Vertrieb & Marketing.

ISS ESG ist eine der führenden Rating-Agenturen im nachhaltigen Anlagesegment. Sie verlieh der Egger Gruppe auf Basis des Nachhaltigkeitsberichtes 2019/2020 erstmals den Prime-Status, der den besten Unternehmen ihrer jeweiligen Branche vorbehalten ist. ISS ESG verfolgt ein wissenschaftlich fundiertes Ratingkonzept. Nicht-finanzielle Informationen aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance werden evaluiert. Die Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung eines Unternehmens erfolgt anhand von rund 100 Kriterien, die speziell für jede Branche ausgewählt werden. Unternehmen erzielen den Prime-Status, wenn sie die von ISS ESG für eine bestimmte Branche definierten Anforderungen an die Nachhaltigkeitsleistung erreichen bzw. übertreffen. Egger fand sich in der eigenen Branche in den Top 3 von 46 Unternehmen, die dort von ISS evaluiert wurden.

EcoVadis, einer der weltweit größten Anbieter von Nachhaltigkeitsratings, verlieh Egger bereits zum zweiten Mal die „Silbermedaille“. Damit zählt der Holzwerkstoffhersteller zu den besten 25 Prozent unter allen bewerteten Unternehmen branchenweit. Im Zentrum der Bewertung stehen 21 Kriterien, die in vier Themenbereiche untergliedert sind: Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung. Egger konnte sich in der Gesamtbewertung im Vergleich zum letzten EcoVadis-Rating steigern und ist in der eigenen Branche nun unter den Top 5 Prozent der Unternehmen, die dort evaluiert wurden.

Mit mehreren Multivans auf Roadshow-Tour

Mit mehreren aufwendig bestückten Multivans ist Naber unterwegs zu Fachhändlern in Deutschland und angrenzenden Staaten, um Zubehör-Highlights persönlich zu erläutern. Überlegungen, welches Küchenzubehör sich gut in die eigene Ausstellung vor Ort integrieren lässt, münden in die besten Ergebnisse, wenn die Produkte im Original betrachtet und getestet werden können. Diesen Aspekt von Kundennähe leisten Fachmessen derzeit eher selten, und sie bedeuten einen hohen Organisationsaufwand für die Besucher.

Naber hat seine Fahrzeugflotte daher erweitert und bietet Termine für die Kundenberatung vor Ort an. Für die Naber Roadshow gelten selbstverständlich hohe Hygienestandards; die Sicherheit ist gewährleistet. Ähnlich vielseitig wie auf einer Messe stellt sich die Auswahl der Produkte und Systeme dar. Elemente der Lichttechnik mit Funktionskonvertern und Leuchten werden in den Multivans ebenso gezeigt wie Attraktionen aus den Sortimenten Abfallsammler, Montagematerial und Schrankausstattung.

Besonders gut kommen die Küchenarmaturen in diversen Form- und Farbgebungen auf den modularen Präsentations-Systemen zur Geltung. Sie befinden sich in Nachbarschaft zu hochwertigen Einbauspülen, deren Materialqualität und Flexibilität im Fokus stehen.