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Autor: Möbelfertigung

Drohende Evergrande-Pleite könnte chinesischen Immobilienmarkt erschüttern

„Die Aktien des Krisenkonzerns stürzten am Montag in Hongkong weiter zweistellig ab und schlossen mit 2,23 Hongkong-Dollar auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Seit Jahresbeginn hat der Titel rund 80 Prozent verloren“, schrieb das „Manager Magazin“ heute morgen. Nur eine von vielen Berichterstattungen zu dem Immobiliengiganten.

Wer ist die Evergrande Group?
Evergrande verkauft und entwickelt Wohnungen hauptsächlich an Bewohner mit höherem und mittlerem Einkommen. Seit 2018 ist die Evergrande Group das wertvollste Immobilienunternehmen der Welt. 2019 war sie eines der hundert größten Unternehmen der Welt insgesamt.

„Der Spiegel“ berichtete bereits am 14. September vor drohenden Liquiditätsengpässen der Gruppe.

Was ist passiert?
Die Evergrande Group hat eine sehr aggressive Expansions-Strategie verfolgt und sich dabei womöglich übernommen. Insgesamt häufte das Unternehmen etwa 300 Mrd. US-Dollar Schulden an, die nun womöglich nicht bedient werden können. Die Arbeit auf den Baustellen des Konzerns wurde niedergelegt, weil kein Geld mehr da ist. Kunden, die nicht fertig gestellte Häuser erworben hatten, sind nun die Geprellten. Daher kam es am Firmensitz in Shenzen auch zu ausgedehnten Protesten. 
Was bedeutet das?
Im Kielwasser der Evergrande Group scheint nun der gesamte chinesische Immobiliensektor unter Druck zu geraten. Der Aktienkurs der Sinic Holdings Group Co. fiel Montag um 87 Prozent. Nun muss sich zeigen, ob sich das Problem auf China beschränkt oder es weitere Auswirkungen haben wird. Die Gläubigerstruktur scheint weitgehend unbekannt zu sein. Laut „Bloomberg“ fallen schon diese Wochen Zinszahlungen der Schulden in Höhe von etwa 130 Mio. US-Dollar an. Da diese vermutlich nicht gezahlt werden können, bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen auf die chinesische Wirtschaft zukommen.
Für die Möbel- und Zuliefererbranche könnte sich das Geschäft in China damit natürlich ebenfalls negativ entwickeln.

Freitag war Einweihung für das neue „Nolte Forum“

Mit dem neuen 7.000 Quadratmeter großen Forum hat Nolte Küchen viel Platz gewonnen, um seine Kompetenz als Top-Player der Branche darzustellen. „Eingeweiht“ wurde es mit einer Preview am Freitagabend. Ein vielversprechender Auftakt in die Hausmesse.

Die Freude hier nach über einem Jahr Bauarbeiten, Gäste willkommen zu heißen und ihnen das neue Ausstellungskonzept zu präsentieren, war Geschäftsführer Eckhard Wefing und dem gesamten Nolte Küchen-Team anzumerken.

Nicht nur Küchen bekamen die Gäste zu sehen, sondern auch Bäder von Nolte Spa sowie Wohnwelten für unterschiedliche Lebenssituationen. „Wir möchten unsere Partner nicht nur informieren, sondern vor allem auch inspirieren“, so Wefing. Sein Wunsch, dass das Nolte Forum ein Ort der Kommunikation sein soll, an dem sich Besucher:innen wohlfühlen und gerne austauschen, erfüllte sich bei der Preview am Freitagabend. Zumal das Unternehmen über die Neuheiten hinaus vor allem viel Energie in die Planungsmöglichkeiten gesteckt hat, um dem Handel entsprechende Ideen für den POS zu vermitteln. Nach dem Grundsatz: Wohnlichkeit ist das Maß jeder Planung.

Grundsätzlich schreibt die Kollektion 2021/22 die Themen der vergangenen Saison fort. So dominiert vor allem der Farbton Graphit (Foto), der zum Grau- beziehungsweise Schwarztrend passt und gleich für sieben Fronten und ebenso jetzt für den Korpus verfügbar ist. „Eiche Nero“, attraktiv strukturiert, ist dazu das dunkle Pendant für die Holzdekore. „Flair“ erhält durch eine Kante in Vulkaneiche einen handwerklichen Akzent. Und neu für den modernen Landhaustil ist die softmatte Rahmenfront „Porto“ mit Oberfläche in Weiß und Platingrau.

Als Inspirationsquelle dienen mehrere Themenbereiche: Vom klassischen Design, über offene Wohnküchen, urbanen jungen Lifestyle und „Tiny Kitchen“ bis hin zum kompletten Appartement, in dem auf 40 Quadratmeter Homeoffice, Garderobe und das Nolte Spa untergebracht sind. Die Bäderkollektion wird überdies in einem eigenen Bereich dargestellt.

Überall im neuen Forum wurden „digitale Musterküchenschilder“ verbaut, über die sich zusätzliche Informationen wie Frontausführungen und Planungsvarianten abrufen und herunterladen lassen. Anregungen findet der Handel weiterhin im separaten „Kompetenz-Center“, bei „Nolte Living“ (wie Küchen- zu Wohnelementen werden) sowie im „Nolte Partner Studio“, das Ideen vermittelt, wie sich Nolte als Marke inszenieren lässt, bis hin zum Ladenlayout.

Der Besuch des Nolte Forums ist nur mit Voranmeldung möglich. Als virtuelle Alternative, zunächst nur für Handelspartner, wurde ein 360°-Rundgang freigeschaltet.

Amazon-Keywords im August

Nachttische als Nr. 1, das ist eine Überraschung: Warum im August am häufigsten bei Amazon nach Nachttischen gesucht wurde, darüber darf trefflich spekuliert werden. Mag sein, dass coole Newcomer und/oder besondere Aktionen das Interesse auf diese sonst eher unbeachteten Möbel gelenkt haben. Zum Standard-Repertoire jeder Einrichtung gehört dagegen der nächstplatzierte auf der Liste der von Factor-a ausgewerteten Suchbegriffe auf Amazon: Schrank. Clever, jetzt über einen neuen Schrank nachzudenken, denn bis eine Entscheidung für das passende Modell getroffen, es bestellt und ausgeliefert ist, wird es Herbst sein und damit die richtige Zeit, in den eigenen vier Wänden mal wieder aufzuräumen. Dafür liefert ein neuer (Kleider- oder Geschirr-)Schrank bei trübem Herstwetter genau die richtige Motivation. Dass „Bürostuhl“ auf Platz  3 und Schreibtischstuhl auf Platz 4 landeten, darf als Indiz dafür gewertet werden, dass Homeoffice weiterhin gefragt ist und man komfortabel sitzen möchte.

Nicht ein Top 3-Suchbegriff des Vormonats – Küche, Reisebett Baby und Kommode – schaffte es erneut aufs Podium. Das zeigt, wie schnelllebig die Vorlieben bei sicher häufig spontanen Suchen sind. Die Top 10 des Monats August kamen noch Schminktisch (5), Kleiderschrank (6), Küche (7) Bücherregal (8), Barhocker (9), Schmutzfangmatte (10).

Mehr Infos zu Europas Amazon Agentur für Marketing und Technologie gibt es im Netz unter factor-a

13. „Internationale Möbeltage Dresden“ – Peter Kettler, Kettler Consulting & Engineering und Prof. Martin Stosch, TH Ostwestfalen-Lippe

Oberflächenfertige, monostoffliche Leichtbauplatten für viele Einsatzbereiche

Was passiert eigentlich… an deutschen beziehungsweise internationalen Ausbildungsstätten in der Forschung, das für die Zuliefer- und Möbelindustrie künftig von Bedeutung sein könnte? Mit dieser Fragestellung sind die Partner und der Beirat der „Internationalen Möbeltage Dresden“ an das Konzept der Traditionsveranstaltung herangegangen. Und haben beschlossen, dass genau das Thema der Veranstaltung sein sollte. Denn: Es gibt nirgendwo ein vergleichbares Event, bei dem die neusten Projekte von renommierte Studieneinrichtungen wie der Holz- und Möbeltechnik Berner Fachhochschule/Biel, der Berufsakademie Melle, der Technischen Universität Dresden, der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe/Lemgo, der Berufsakademie Sachsen/Dresden, dem Institut für Holztechnologie Dresden, der Technischen Hochschule Rosenheim und auch dem Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI nebeneinander präsentiert werden. Am 8. und 9. November wird dies in Dresden anlässlich der 13. „Internationalen Möbeltage Dresden“ erstmals der Fall sein.

Mit dabei für die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe sind Peter Kettler von Kettler Consulting & Engineering und Prof. Martin Stosch. Die Beiden werden die Konferenzteilnehmer mit in die Welt der Leichtbaumaterialien „entführen“ mit ihrem Vortrag „Wenn die Kernfrage der Leichtspanplatte mit mehr Ideen als Holz gelöst wird“.

„möbelfertigung“: Die Individualität spielt im Möbelkauf eine immer größere Rolle. Allerdings sind in Sachen Unterbau und Schaum bislang gewisse Grenzen gesetzt. Welche Möglichkeiten könnten sich über gedruckte Schäume in Zukunft ergeben?
Peter Kettler:
Zunächst muss man hier ganz deutlich zwischen den einzelnen Teilbranchen unterscheiden. Im mobilen Innenausbau, beispielsweise in der Caravanindustrie, sind leichte Sandwichwerkstoffe heute Standard, im industriellen Möbelbau bislang allerdings noch die Ausnahme. Dies liegt an der bislang eher unattraktiven Preisstellung zur klassischen Spanplatte, an einem gewissen Investitionsstau bezüglich der Verarbeitungsanlagen und an der mangelnden Erfahrung. Hier hat der igeL e.V. zurückliegend viel für die Abstimmung der Werkstoff- und Beschlaglösungen sowie der Maschinenwerkzeuge getan.
Kurzfristig führt der aktuelle Nachfrage-Boom nach Holz und Holzwerkstoffen natürlich zu Preissteigerungen, wobei durch den umfänglichen Bauholzeinschnitt derzeit große Mengen an Sägewerksnebenprodukten zu Verfügung stehen. Mittelfristig aber werden diese Hölzer, insbesondere die Fichten für die klassischen Holzwerkstoffe fehlen. Dem ist dann nur durch eine ressourcenschonende Möbelkonstruktion, also durch konsequente Leichtbaulösungen zu begegnen.

„möbelfertigung“: Was wird der Schwerpunkt Ihres Vortrages beim Branchenevent „Internationale Möbeltage Dresden“ der „möbelfertigung“ sein?
Martin Stosch:
Es geht um gewichtige Ideen für einen intelligenten Leichtbauwerkstoff: Das innovative „pgb“-Konzept zielt auf die großanlagentechnische Fertigung von oberflächenfertigen, monostofflichen Leichtbauplatten, insbesondere auch auf dem Hintergrund von „Green Deal“ und Kreislaufwirtschaftsgesetzgebung, zur Fertigung von Serienteilen in der Möbelindustrie – beispielsweise Korpusseiten für Küchenmöbel. Dabei stehen die drei Buchstaben „pgb“ für den Werkstoffnamen „Particle Grid Board“, also eine im Kern strukturierte Leichtspanplatte, bei der ohne jegliche Festigkeitseinbußen schon ab 16 Millimeter Plattenstärke rund 40 Prozent und mehr der Holzspäne gegenüber einer konventionellen Spanplatte eingespart werden. – Wenn die Kernfrage mit mehr Ideen als Holzspänen gelöst wird, dann wird sich der Leichtbau im industriellen wie handwerklichen Möbel- und Innenausbau auch in der Breite etablieren können.

Unter www.moebeltage.de können Sie mehr über das Programm und die Referenten erfahren und sich für unseren Kongress anmelden. Angesprochen sind Möbelproduzenten jeder Sparte, aber genauso Zulieferer und Maschinenhersteller rund um das Thema Möbelproduktion, Möbeldesigner, Produktentwickler und genauso Personaler, die auf der Suche nach den Mitarbeitern von morgen sind. Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 08. November im Tagungszentrum der „Dreikönigskirche“ in Dresden begrüßen zu können.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren: Blum, IHD, Kleiberit, Leuco, OE Electrics und Priess + Horstmann. Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten im Rahmen des Kongresses und die begleitende Ausstellung im Rahmen des Kongresses informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@holzmann.de.

Daniel Griehl wird im Oktober der neue CEO

Und schon ist bekannt, wohin es Daniel Griehl, der noch bis Ende des Monats offiziell der Geschäftsführung von Lechner angehört (siehe https://www.moebelfertigung.com/news/29808), gezogen hat – denn der Manager bleibt der Möbelbranche treu. Der 43-jährige Griehl wird zum ersten Oktober die Aufgaben von Hanjo Runde (41) übernehmen, der wie bereits angekündigt (mehr Details unter https://www.moebelfertigung.com/news/29050) zum Ende September aus der Geschäftsführung ausscheiden wird, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Die Geschäftsführung bei Siematic teilen sich fortan Daniel Griehl als CEO und Oliver Henle (55) als CFO. Mitarbeiter und Führungskräfte von Siematic heißen Daniel Griehl herzlich willkommen und freuen sich darauf, die Wachstumsstrategie und den Transformationsprozess der Unternehmensgruppe engagiert weiter voranzutreiben.

Gemeinsam mit seinem Gesellschafter Zugen Ni, der mit hohem persönlichem Einsatz und der Zurverfügungstellung von umfangreichen Investitionsmitteln die Entwicklung der Unternehmensgruppe befördert, hat Siematic zahlreiche Strategieprojekte identifiziert, priorisiert und diese kraftvoll vorangetrieben. Die eingeschlagene Strategie zeigt Wirkung: Siematic ist aktuell mit +20 Prozent auf kräftigem Wachstumskurs, erzielte bereits einen hohen Auftragseingang für 2022 und freut sich besonders, dass – trotz der globalen Pandemie-Verunsicherung – Vertriebspartner im In- und Ausland verstärkt in neue Standorte investieren und langjährige Partner umfangreiche Modernisierungen bestehender Studios umsetzen. Die Zugkraft der Marke Siematic ist im In- und Ausland sehr hoch.

Daniel Griehl, der auf Basis seiner Ausbildung und seiner beruflichen Erfahrungen die Herausforderungen der Möbelbranche kennt, freut sich darauf den Wert der globalen Marke Siematic weiterzuentwickeln. Auf das Studium der Betriebswirtschaft folgten unter anderem zehn Jahre in unterschiedlichen Führungspositionen im Vertrieb und Marketing von Philip Morris International. Seit nunmehr sechs Jahren ist er in der Küchenbranche zuhause und hat federführend den Change Prozess als Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei Lechner verantwortet, dem Marktführer für Premium-Küchenarbeitsplatten und -nischen. Bei Siematic trifft er auf kompetente Unterstützung profilierter Spezialisten, die die Branche national wie international aus vielen Blickwinkeln bestens kennen, die das Unternehmen erfolgreich neu ausrichten und die gemeinsam mit dem neuen Geschäftsführer die Zukunft von Siematic aktiv gestalten wollen.

Webinar „Design mit dem Klima im Fokus“ – jetzt kostenfrei anmelden

Architekt:innen, Planer:innen und Objekteure aufgepasst – jetzt schnell anmelden: Am Donnerstag, 23. September, laden das B2B-Design-Netzwerk „arcade“ und Interface zum virtuellen Event „Designing Resilience – Design mit dem Klima im Fokus“ – mit exklusiver Produktvorstellung – ein!
Interface hat es sich bereits 1994 zur Aufgabe gemacht, alle negativen Auswirkungen durch das Unternehmen auf die Umwelt zu vermeiden. Heute gehört Interface zu den ersten globalen Herstellern, die alle Bodenbeläge über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg als CO2-neutral verkaufen können.

Am Donnerstag, 23. September, von 14 bis 15 Uhr, erhalten Sie bei „Designing Resilience – Design mit dem Klima im Fokus“ spannende Einblicke in eine neue CO2-negative Teppichfliesenkollektion und erfahren mehr darüber, wie es Interface gelingt, CO2-negative Produkte herzustellen. Expert:innen des Unternehmens geben damit schon heute Insights in das Produktdesign von morgen. Gestalten Sie anschließend mit Ihren Fragen die interaktive Diskussion zur Rolle von Design und Raum für das Klima mit.

Melden Sie sich jetzt hier an. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Interface und „arcade“ freuen sich auf Sie!

Das Webinar präsentieren:
Alexander Friesen – Head of Sales DACH / Vertriebsleiter / Prokurist
Nico Landwehrjohann – Product Marketing Manager DACH

Moderation: Brit Dieckvoss – Redaktion arcade / Projektleitung

Meisterwerke

Als familienfreundliches Unternehmen zertifiziert

Ab sofort dürfen sich die Meisterwerke „Familienfreundliches Unternehmen“ nennen. Das Zertifikat wurde den Rüthenern zusammen mit 13 anderen Unternehmen jetzt erstmalig verliehen. Mit dem Gütesiegel, das aktuellen sowie potenziellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Orientierung dienen soll, werden Arbeitgeber ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße um eine familienfreundliche Unternehmenskultur verdient machen.

„Wir freuen uns sehr, dass diese Zertifizierung unser Engagement für die Familienfreundlichkeit sichtbar macht“, erklärt der geschäftsführende  Gesellschafter Guido Schulte. „Familienfreundlichkeit ist in unserem Familienunternehmen nicht nur eine Floskel, sondern in unseren Genen verankert. Nur wenn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich in allen Facetten wahrgenommen und unterstützt fühlen, können wir sie langfristig binden und gemeinsam unser Unternehmen weiterentwickeln.“ Personalleiter Simon Korn ergänzt: „Das Gütesiegel ist für uns eine wichtige Anerkennung unserer Leistungen und gleichzeitig Ansporn, uns nicht auf dem Erreichten auszuruhen.“

Die wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest hob unter anderem die Angebote in den Bereichen flexibles Arbeiten und im Umgang mit pandemiebedingten Einschränkungen hervor, welche ganz neue Herausforderungen für Familien mit sich gebracht haben. Neben der Analyse und „Sichtbarmachung“ der bereits vorhandenen Maßnahmen und Strukturen nach innen und außen ist ein zentraler Bestandteil der Zertifizierung auch die angestrebte Weiterentwicklung in Sachen Familienfreundlichkeit, um zukünftig rezertifiziert zu werden.

Von Januar bis Juli 2021 wurden 6,6 Prozent mehr Wohnungen genehmigt als im Vorjahreszeitraum

Im Juli 2021 wurde der Bau von insgesamt 31.334 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das saison- und kalenderbereinigt 0,8 Prozent weniger als im Juni 2021.
Während die Zahl der Baugenehmigungen im Neubau für Wohnungen in Zweifamilienhäusern um 6,3 Prozent und in Mehrfamilienhäusern um 0,5 Prozent gestiegen ist, war bei den Wohnungen in Einfamilienhäusern ein Rückgang um 5,5 Prozent zum Vormonat zu verzeichnen. Die Zahl der Genehmigungen für Wohnungen, die durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen, hat sich im Juli 2021 gegenüber dem Vormonat saison- und kalenderbereinigt nicht verändert.

Im Zeitraum Januar bis Juli 2021 wurden insgesamt 6,6 Prozent mehr Wohnungen genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Dieses Plus betrifft im Neubau fast alle Gebäudearten (Einfamilienhäuser: +7,8 %, Zweifamilienhäuser: +33,8 %, Mehrfamilienhäuser: +1,9 %, Wohnheime: -6,7 %).

14 neue Lehrlinge

14 Nachwuchsfachkräfte in sieben verschiedenen Lehrberufen begannen am 1. September ihre Berufslaufbahn bei Grass. Zwei Maschinenbautechniker, fünf Prozesstechniker, zwei Elektrotechniker, zwei Werkzeugbautechniker, ein Konstrukteur sowie eine Oberflächentechnikerin und eine Informationstechnologin starten nun in ihre Karriere, acht davon am Standort Höchst, sechs in Götzis. Die Kennenlerntage fanden erstmals am neuen Firmensitz in Hohenems statt. Dort stellen die beiden Ausbildungsleiter Dominic Coik (Götzis) und Thomas Witzgall (Höchst) gemeinsam mit Personalentwicklerin Nur Kübra Dilalan den Nachwuchsfachkräften das Unternehmen vor. Die 14 Neulinge erhielten dabei Einblicke in die verschiedenen Unternehmensbereiche und Standorte, aber auch in die unterschiedlichen Prozesse und Produkte bei Grass.

Grass führt seit 1998 das Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ von Landesregierung, Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer und ist seit 2016 als staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb berechtigt, das Bundeswappen zu führen. Für das beste Angebot für Mädchen in technischen Berufen erhielt Grass 2019 den Sonderpreis „Beste Lehrbetriebe – Fit for Future“ des österreichischen Wirtschaftsministeriums.