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Autor: Möbelfertigung

Zeigt Teamgeist beim „AOK-Firmenlauf“ 2022

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die wertvollste Ressource der Unternehmensentwicklung. In dem Gesundheits-Projekt „Ninka vital“ der Ninkaplast GmbH aus Bad Salzuflen stehen daher die Schaffung eines angenehmen Betriebs- beziehungsweise Arbeitsklimas und die Wahrung der Gesundheit der Mitarbeiter im Vordergrund. Dazu veranstaltet das Unternehmen jährlich Gesundheitstage, bietet Gesundheitschecks an und ermöglicht die Teilnahme an sportlichen Veranstaltungen.

Am Freitag, dem 13. Mai 2022, stellte Ninka bereits zum 9. Mal ein Team aus Läufern und Walkern für den „AOK-Firmenlauf“. 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens nahmen im Rahmen des Gesundheits-Projekts „Ninka vital“ teil. Gemeinsam mit ca. 2.000 weiteren Sportbegeisterten absolvierten sie bei angenehmen Wetterverhältnissen eine 5,5 km lange Strecke durch den Kur- und Landschaftspark Bad Salzuflen.

Um 18:30 Uhr gab der Bad Salzufler Bürgermeister den Startschuss. Knapp 20 Minuten später erreichten die ersten Läufer das Ziel. Aus dem Firmen-Team schafften es zwei Läufer unter die Top 50. Mit einer Zeit von 22:11 Minuten erreichte Eduard Pobivanez als erster Ninka-Mitarbeiter das Ziel, nur knapp gefolgt von Geschäftsführer Dr. Johann-Peter Wulf (23:24 Minuten).

Besonders gut war auch das Ergebnis der schnellsten Ninka-Walker. Mit einer Zeit von ca. 43 Minuten erreichten Andrea Korte, Ursel Wulf und Markus Korte die Plätze 20-22. Aus Unternehmenssicht war das Sport-Event sehr erfolgreich – nicht nur wegen den guten Ergebnissen, sondern besonders aufgrund des starken Zusammenhalts des Ninka-Teams.

Wächst um knapp 10 Prozent

Einen Umsatz von 660 Mio. Euro für 2021 (+9,6 %) vermeldete der Küchenring auf seiner Jahreshauptversammlung am Wochenende in Leipzig. Nach pandemiebedingt zwei abgesagten JHVs und zwei ausgefallenen Küchen-Kompetenz-Tagen konnten sich die Gesellschafter endlich wieder live und vor Ort treffen. Die Stimmung war entsprechend gut, auch bei den beiden Geschäftsführern Jürgen Feldmann und Marko Steinmeier. Auch bei der Mitgliederzahl konnte der Küchenring zulegen – plus 62 seit 2019 – auf jetzt 670. Für 2022 erwartet der Verband ein abermals gutes Jahr für die Küchenbranche. Gleichwohl seien die Herausforderungen groß, betonte Marko Steinmeier, insbesondere durch den Ukraine-Krieg, gestörte Lieferketten, steigende Inflation, Preissteigerungen und die wachsende Reiselust der Verbraucher. Er appellierte an die Gesellschafter die steigenden Kosten bereits zeitnah an die Verbraucher weiterzugeben. Seine Prognose: bis zu 25 Prozent werden Küchen künftig teurer, was die Kunden aber akzeptieren werden.

Die wichtigsten Küchenmöbel-Lieferanten sind beim Küchenring Häcker, Schüller und Nobilia. Bei den Elektrogeräten liegen Miele und Siemens ganz vorn. Spülen führt Blanco mit großem Abstand an, gefolgt von Franke. Und das Segment Zubehör wird dominiert von Naber. Doch Marco Steinmeier nannte noch andere interessante Daten und Fakten. Denn nicht zu vergessen ist die Kooperation mit Alliance (Schwesterverband) und dem KüchenTreff.  Insgesamt kommen die drei Verbände für 2021 auf einen EK-Umsatz (inkl. MwSt.) im Bereich Küchenmöbel von 677 Mio. Euro (+7,7 %). Alle zusammen genommen führt Nobilia das Ranking der größten Küchenmöbel-Lieferanten an, gefolgt von der Baumann Group. Den gesamten Küchenumsatz der drei Verbände (inkl. Elektrogeräten, Spülen und Zubehör) gab Steinmeier mit 1,227 Mrd. Euro für 2021 an (+8,6 %). „Damit sind wir die größte Einkaufskooperation im Bereich Küche.“

Neuordnung der Eigentumsverhältnisse des Geschäftsbereichs Dekor

Der Vorstand der Ahlstrom-Munksjö Holding 3 Oy hat einem Plan zur Neuordnung der Eigentumsverhältnisse zugestimmt, nach dem die Produktionsanlagen, Schulden und Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Geschäftsbereich Dekor von der Ahlstrom-Munksjö Holding 3 Oy ohne Liquidation auf ein neu gegründetes Unternehmen übertragen werden, welches Munksjö heißen wird.

Im Rahmen der Eigentümerumstrukturierung wird Ahlstrom-Munksjö Holding 3 Oy eine Minderheitsbeteiligung an der neuen Munksjö-Gesellschaft halten und die Mehrheitsbeteiligung an Ahlström Capital BV (100%ige Tochtergesellschaft von Ahlström Capital Oy) und Nidoco AB veräußern, welche Tochtergesellschaften der aktuellen Minderheitseigentümer von Ahlstrom-Munksjö Holding 3 Oy sind. Die geplante Umstrukturierung unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen und wird voraussichtlich bis Ende des dritten Quartals 2022 abgeschlossen sein, woraufhin Ahlstrom-Munksjö Holding 3 Oy damit beginnen wird, Pläne für die Änderung ihres Firmennamens in Ahlstrom vorzubereiten.

Basierend auf der strategischen Überprüfung des Dekorpapiergeschäfts ist der Vorstand zu dem Schluss gekommen, dass ein eigenständiges Unternehmen den besten Rahmen für die zukünftige Entwicklung dieses Geschäfts bieten würde. Als getrennte Einheiten wird der verstärkte Fokus von Management und Vorstand die neu benannten Unternehmen Ahlstrom und Munksjö dabei unterstützen, weiteres nachhaltiges Wachstum und Rentabilität durch eine gezieltere und ambitioniertere Agenda auf globaler Basis zu erreichen. Sobald die Umstrukturierung abgeschlossen ist, werden beide Unternehmen besondere charakteristische Merkmale aufweisen, die voraussichtlich Investoren anziehen, Zugang zu neuem Kapital bieten und den Wert steigern werden.

Ahlstrom-Munksjö hat sein Dekorpapiergeschäft im Laufe der Jahre aktiv entwickelt, indem es durch die Übernahme der Spezialpapierfabrik von Caieiras in Brasilien eine starke Wachstumsplattform in Südamerika aufgebaut hat und in jüngerer Zeit, durch den Eintritt in den weltweit größten und am schnellsten wachsenden Dekorpapiermarkt in China, durch die Akquisition des Dekorpapierherstellers Minglian New Materials Technology in Xingtai, Provinz Hebei. Durch diese strategischen Akquisitionen hat sich der Geschäftsbereich Dekor zu einem führenden internationalen Akteur entwickelt, der gut positioniert ist, um seine Kunden auf allen wichtigen Dekorpapiermärkten weltweit zu bedienen. Als eigenständiges Unternehmen wird der Geschäftsbereich Dekor sein Wachstum forcieren sowie seine Wettbewerbsfähigkeit und globale Innovationsführerschaft stärken. Das Dekorpapiergeschäft wird bereits seit mehr als 25 Jahren unter der Marke Munksjö geführt, und obwohl das Unternehmen in letzter Zeit unter der Marke Ahlstrom-Munksjö firmierte, ist das Unternehmen am häufigsten einfach als „Munksjö“ bekannt, eine Marke, die für herausragende Qualität und Service in der gesamten Dekorbranche bekannt ist.

Hans Sohlström, President und CEO von Ahlstrom-Munksjö, kommentiert: „Nachdem ich aktiv an der Entwicklung von Ahlstrom und Munksjö teilgenommen habe, bin ich sehr stolz darauf, dass sich das Dekorgeschäft zu einem führenden globalen Unternehmen entwickelt hat. Es hat sich erfolgreich an die sich ändernden Marktgrundlagen angepasst und diese bewältigt was seine Stärke und Agilität sowie seine Bedeutung für die Zukunft demonstriert. Das Dekorgeschäft und die Marke Munksjö passen natürlich hervorragend zusammen, und indem wir sie zusammenbringen, schaffen wir für beide mehr Wert. Ich bin überzeugt, dass unsere Kollegen und Kunden sehen werden, dass diese Neuorganisation vorteilhaft ist und den anhaltenden Erfolg für alle Parteien unterstützt.“

Lasse Heinonen, Präsident und CEO von Ahlström Capital, fährt fort: „Der Geschäftsbereich Dekor von Ahlstrom-Munksjö ist ein führender globaler Player mit einem breiten Produktportfolio und einer führenden Marke, Munksjö. Dieser Geschäftsbereich ist bereits führend in höherwertigen Marktsegmenten und hat die Wettbewerbsfähigkeit bei Standard-Dekorpapieren mit einer Präsenz in China nach der Übernahme von Minglian New Materials Technology gestärkt. Für Ahlström Capital ist das Munksjö Dekor-Geschäft eine Schlüsselinvestition in unserem Kernsegment Fasern.“

Über den Geschäftsbereich Dekor: Der Geschäftsbereich „Decor Solutions“ ist eines der fünf Berichtssegmente von Ahlstrom-Munksjö. Das Unternehmen bietet das breiteste Sortiment an hochwertigen Dekorpapieren in seiner Branche. Dekorpapiere werden hauptsächlich als dekoratives Oberflächenmaterial in auf laminierten Holzwerkstoffplatten basierenden Möbeln, Fußböden und anderen Baumaterialien für Innen- und Außenbereichsanwendungen verwendet. Schlüsselmärkte sind Europa, Nord- und Südamerika, China sowie ausgewählte Exportmärkte. Die Produktion erfolgt in sechs Werken: Unterkochen und Dettingen in Deutschland, Tolosa in Spanien, Arches in Frankreich sowie Caieiras in Brasilien und Xingtai in China. Einschließlich des im Januar 2022 erworbenen Standortes in Xingtai beträgt der Jahresnettoumsatz etwa 500 Millionen Euro und die Produktionskapazität etwa 250.000 Tonnen. Derzeit beschäftigen die kombinierten Unternehmen 1.200 Mitarbeiter. Die Übertragung der Dekor-Aktivitäten in Frankreich, einschließlich bestimmter Teile des Arches- Werks, unterliegt einer vorherigen Konsultation der Arbeitnehmervertreter in Frankreich.

Funktionale Oberflächen der Zukunft

Fünf Keynotes am ersten Veranstaltungstag und mindestens 8 Speaker jeweils im Technik- und Designstrang am zweiten Tag – das ist die Struktur unserer Veranstaltung „Surface in Motion“ im Kurhaus in Wiesbaden am 27. und 28. September, bei der die Oberfläche mit all ihren Facetten im Fokus steht. Da alle Vorträge zeitgleich laufen, können die Teilnehmer zwischen beiden Strängen hin- und herwechseln und all den Vorträgen folgen, die für sie interessant sind.

Zu den Rednern der Keynotes gehört Ralf Imbery, Global Director Innovation / Transformation & Design Surface Solutions von Continental. Natürlich geht es bei Imbery „ans Eingemachte“: Er spricht über Designtrends sowie Projekte und funktionale Oberflächen der Zukunft. Im ersten Teil seines Vortrags erläutert er globale Designtrends aus dem aktuellen Continental Trendbuch „Global Fusion“ Trendresearch der hauseigenen Designabteilungen in Deutschland, USA und China. Anschließend gibt Imbery einen exklusiven Einblick in neuste Entwicklungen und Projekte aus der Printed Electronic Fabrik in Freiburg. Es verspricht also ein gleichermaßen spannender wie zukunftsgerichteter Auftakt der diesjährigen Konferenz zu werden.

Das fertige Programm wird in Kürze mit Zeitangaben auf der Homepage zu finden sein. Anmeldungen sind bereits möglich. Hier geht es zur Veranstaltungsmicrosite: https://www.moebel-events.de/surface-in-motion/

Fragen inhaltlicher Art beantwortet sehr gerne das komplette Redaktionsteam der „möbelfertigung“, also Doris Bauer, Tino Eggert, Sebastian Hahn und Stefan Müller, für alles rund um eine werbliche Beteiligung und/oder Sponsorings ist Hans-Christian Hahn der richtige Ansprechpartner: hans-christian.hahn@vincentz.net / Tel: +49 (40) 6320 1843. Und um organisatorische Dinge kümmert sich das Team von Raphael Lupp von event up, vor allem Merle Seegers, merle.seegers@event-up.de / Tel. +49 (0) 157 74601467.

Umweltzeichen für wasserbasierten Lack

Der Lack „Bluefin Unistar“ hat das österreichische Umweltzeichen erhalten. Dabei stellte ein aufwändiger Zertifizierungsprozess stellt sicher, dass keine Inhaltsstoffe enthalten sind, die Umwelt oder Gesundheit gefährden. So müssen diverse Kriterien erfüllt sein, wie Dr. Matthias Glätzle, Leiter der Zentralen Entwicklung bei Adler erklärt: „„Die Verwendung von Weichmachern, Konservierungsmitteln und Bioziden ist streng reglementiert – das ist unter anderem deshalb wichtig, weil diese Stoffe allergische Reaktionen auslösen können. Auch Cobaltverbindungen oder die umweltschädlichen APEO sind tabu.“ Wichtig ist darüber hinaus ein niedriger Lösungsmittelgehalt: „Durch den sehr geringen Anteil an Lösemittel in ,Bluefin Unistar‘ wird die Raumluft nicht durch flüchtige Bestandteile in der lackierten Oberfläche belastet“, erklärt Dr. Glätzle. Der umweltfreundliche Wasserlack Bluefin Unistar erfüllt alle diese Anforderungen– mit einem VOC-Gehalt unter 3 Prozent liegt er sogar weit unter den vorgeschriebenen Grenzwerten. Damit ist der Möbellack ein Garant für ein umwelt- und gesundheitsfreundliches Wohnklima.

Umsatz zweistellig gewachsen

Bosch Power Tools erzielte im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 5,8 Milliarden Euro. Das entspricht wechselkursbereinigt einem Wachstum von 16 Prozent (nominal 14 Prozent) gegenüber dem Vorjahr.

„Wir haben das zweite Jahr in Folge in einem sehr dynamischen Umfeld einen Rekordumsatz erzielt ‒ trotz vieler Herausforderungen wie Kostenbelastungen durch Lieferengpässe oder Preissteigerungen bei Transport und Rohstoffen“, so Henk Becker, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Power Tools. Auch im Jahr 2021 habe das Unternehmen eine deutliche Nachfragesteigerung. Wachstumstreiber war vor allem das Online-Geschäft. Es machte 2021 beinahe 30 Prozent des Umsatzes aus. Immer mehr Verwender nutzen digitale Angebote, um sich bequem von Zuhause zu informieren und im Anschluss das für sie optimale Gerät auszuwählen. In diesem Sinne soll daher die Zusammenarbeit mit Multi-Channel- sowie Onlinehändlern weltweit weiter ausgebaut werden.

Das Unternehmen konnte den Umsatz im Jahr 2021 erstmals in allen Regionen zweistellig steigern. Insgesamt verbuchte Bosch Power Tools für Europa im Jahresvergleich wechselkursbereinigt 19 Prozent mehr Umsatz. Das Wachstum in Deutschland betrug 13 Prozent. In Nordamerika erreichte Bosch Power Tools zehn Prozent Umsatzsteigerung, in Asien-Pazifik 14 Prozent, in Afrika 34 Prozent und in Lateinamerika sogar 37 Prozent.

Für das laufende Jahr bleibt das Marktumfeld herausfordernd. Eine verlässliche Prognose zur Geschäftsentwicklung kann angesichts der hohen Unsicherheiten zum momentanen Zeitpunkt nicht abgegeben werden.

Besonders nachgefragt werden weiterhin Akku-Geräte. „Die Öffnung unserer Akku-Plattformen mit 18 Volt war ein wichtiger strategischer Meilenstein. Wir haben damit zwei herstellerübergreifende Systeme geschaffen, die von unseren privaten und gewerblichen Verwendern sehr geschätzt und hervorragend angenommen werden“, so Becker. Sowohl in der auf Heimwerker ausgerichteten „Power for All Alliance“ als auch in dem für Handwerker konzipierten „Professional 18V System“ verzeichnet Bosch Power Tools deutliche Zuwächse. Gegenüber dem Vorjahr stieg der im Rahmen der „Power for All Alliance“ generierte Umsatz 2021 um fast 150 Prozent und es wurden zwei neue Partner aufgenommen – beim „Professional 18V System“ verdoppelte sich indessen der Umsatz und es kamen ebenfalls zwei neue Partner hinzu. Im Sommer und Herbst werden weitere namhafte Partner die Akku-Plattformen ergänzen.

25 Prozent Umsatzplus

Das Laubholzunternehmen Danzer, das auf Holz aus gemäßigten Wäldern der nördlichen Hemisphäre spezialisiert ist, verzeichnete 2021 einen Jahresumsatz von 170 Millionen Euro. Bereinigt um die Aktivitäten des im April des Jahres 2021 verkauften Sägewerks in Bradford, Pennsylvania, entspricht dies einer Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2020: 136 Millionen Euro). Als Marktführer konnte Danzer überproportional von der hohen Nachfrage nach Laubholz profitieren. Operativ wurde das Jahr von Engpässen und Preissteigerungen bei Rohmaterial, Transport und Arbeitskräften bestimmt. Strategisch investiert Danzer weiter kontinuierlich in Systeme zur intelligenten Holznutzung und Automatisierung von Prozessen.

57 Prozent des Umsatzes in Höhe von 170 Millionen Euro im Jahr 2021 stammten aus dem Verkauf von gemesserten Produkten, 28 Prozent aus gesägten Produkten, die verbleibenden 15 Prozent des Umsatzes entfielen auf Rundholz, Spezialitäten und Dienstleistungen. 2021 lieferte der Laubholzspezialist Danzer Produkte in 71 Länder. 78 Prozent des Umsatzes entfielen auf die folgenden zehn Länder, in dieser Reihenfolge: USA, Großbritannien, Deutschland, Kanada, Polen, Österreich, China, Slowakei, Mexiko und Schweden. Bereinigt um die Aktivitäten des im April des Jahres 2021 verkauften Sägewerks in Bradford, Pennsylvania, war der Umsatz 2021 somit 9 Prozent höher als im Vor-Pandemie-Jahr 2019 beziehungsweise um 25 Prozent höher im Vergleich zum Jahr 2020.

Neben dem erfolgreichen Ausbau des Geschäfts mit Parkettdecklagen in Europa und in Nordamerika führt CEO Hans-Joachim Danzer das überproportionale Wachstum des Unternehmens auf Vorteile bei der Beschaffung zurück: „Große Kunden, die im angespannten Markt im Jahr 2021 eine zuverlässige Laubholzversorgung aus nachhaltigen Quellen sicherstellen wollten, setzten auf den Marktführer für gemessertes Laubholz in Europa und Nordamerika. Danzer verfügt über die größte Beschaffungsorganisation in der Branche und folgt strengen Due Diligence-Verfahren.“ Fast das gesamte von Danzer verarbeitete Holz ist nach FSC oder PEFC zertifiziert oder durch ähnliche Programme verifiziert. Regelmäßig berichtet Danzer über den Fortschritt bei der Umsetzung seiner Umweltagenda, die auf den UN-Nachhaltigkeitszielen beruht (Sustainable Development Goals – SDG).

Für die nächsten Jahre setzt das Unternehmen auf die Fortführung der eingeschlagenen Strategie. „Bei Danzer konzentrieren wir uns auf Bereiche, in denen wir Wettbewerbsvorteile haben. Wir werden weiter in neue Produkte, Systeme zur intelligenten Holznutzung und Automatisierung von Prozessen investieren“, erklärt Hans-Joachim Danzer. Die Optimierungssoftware der automatischen Beschneidungsanlage für Parkettdecklagen, die Danzer im Jahr 2020 im tschechischen Furnierwerk Melnik installiert hat, wurde vom Unternehmen im Jahr 2021 weiter optimiert. Dadurch konnte die Ausbeute vom Baum zum Produkt weiter verbessert werden. Darüber hinaus hat Danzer im Jahr 2021 in Verbesserungen seiner Messermaschinen „VS 4000“ in den USA und in Europa investiert. Um die Effizienz der Produktionsabläufe zu steigern und neue Ansätze in Marketing und Vertrieb zu verfolgen, treibt das Unternehmen auch die Digitalisierung kontinuierlich voran. Zu den Produktinnovationen 2021 zählt die Entwicklung einer neuen dekorativen Holzoberfläche, die erstmalig an einen Automobilkunden in Asien geliefert wurde.

Im laufenden Jahr 2022 setzt Danzer seinen Wachstumskurs fort. „Im aktuell anspruchsvollen Umfeld, geprägt von Unsicherheit und Kostenerhöhungen bei Roh- und Betriebsstoffen, planen wir unsere Aktivitäten weiter auszubauen und den Wachstumskurs beizubehalten“, unterstreicht Hans-Joachim Danzer.

Klimaneutrale Logistik-Maßnahmen

Bei Ritzenhoff leuchtet nicht nur das Dach des futuristischen Showrooms in Grün, mit der Umstellung der Logistik auf „DHL GoGreen“ sagt das Unternehmen in Marsberg auch dem Klimawandel den Kampf an. Alle Pakete, die das Logistikzentrum verlassen, werden ab sofort ausschließlich und vollständig CO2-neutral verschickt. Im Rahmen der „GoGreen“-Initiative vermindert DHL durch den Einsatz alternativer Fahrzeuge und Kraftstoffe die CO2-Emissionen beim Pakettransport. Zusätzlich werden entstehende Belastungen durch den Kauf von CO2-Gutschriften ausgeglichen. Damit unterstützt „GoGreen“ Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt, zum Beispiel Wasseraufbereitungen in Kambodscha, alternative Bewässerung in Indien oder Windkraftwerke in Nicaragua.

Damit nicht genug: die bisherigen Verpackungsmaterialien, bestehend aus Luftpolsterfolie, werden zudem durch vollständig recyceltes Papier ersetzt, das flach angeliefert und dann durch eine Maschine mit Hilfe eines Stauchprozesses zu Papierfüllstoff „geformt“ wird. Bei Ritzenhoff ist nachhaltiges Handeln im Unternehmen als ständiger Prozess etabliert. „Wir arbeiten konsequent daran, nachhaltige Prozesse im Unternehmen zu verankern, stetig weiterzuentwickeln und umzusetzen – für die Menschen, für das Klima und für zukünftige Generationen“, heißt es aus Marsberg.

„iF Design Award“

Verleihung auf großer Bühne

Es war ein rauschendes Fest: Die internationale Designszene kam am 16. Mai in den prächtigen Friedrichstadt-Palast in Berlin, um die besten Designs des Jahres zu feiern. Rund 1.500 Gäste aus 36 Ländern verfolgten die spezielle Ehrung der 73 herausragendsten Produkte und Projekte mit der höchsten iF Auszeichnung in Gold. Auf der größten Theaterbühne der Welt nahmen die internationalen Preisträger:innen die begehrte iF Gold Skulptur von iF CEO Uwe Cremering und der TV-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein entgegen.

Eine internationale 132-köpfige, unabhängige Expertenjury hatte in diesem Jahr viel zu tun. Es war der größte „iF Design Award“ aller Zeiten: Fast 11.000 Einreichungen aus 57 Nationen wurden in einem zweistufigen Juryprozess bewertet. Zur iF Final Jury trafen sich die Experten in den Wilhelm Hallen, um die „iF Design Award“ 2022 zu vergeben. Nach intensiven Diskussionen wurden insgesamt 1.973 Teilnehmer ausgezeichnet. 73 Beiträge erhielten den Award in Gold.

Der Award wurde in den folgenden Disziplinen entschieden:

●        Produktdesign

●        Kommunikationsdesign

●        Verpackungsdesign

●        Service Design

●        Architektur

●        Innenarchitektur

●        User Experience (UX)

●        User Interface (UI)

●        Professional Concept

 

iF CEO Uwe Cremering: „Wir sind extrem happy, dass wir in diesen außergewöhnlichen Zeiten so viele Gäste zu unserer Preisverleihung begrüßen konnten. Vor allem, dass unsere internationalen Preisträger die lange und teilweise schwierige Anreise nicht gescheut haben, um ihren ,iF Design Award‘ persönlich abzuholen und mit uns zu feiern! Bereits die Finale iF Juryrunde Ende März in den Berliner Wilhelm Hallen, zu der unsere Juroren erschienen waren, hat uns bestärkt, die weltweite Design-Community wieder zusammenkommen zu lassen. Die Gala war ein krönender Abschluss des größten ,iF Design Awards‘ aller Zeiten. Wir bedanken uns noch einmal bei unseren Teilnehmern für die vielen spannenden Einreichungen – und freuen uns bereits auf die neue Runde, den iF Design Award 2023, der bereits online gestartet ist!“

Alle ausgezeichneten Beiträge sind online auf der iF Design Website www.ifdesign.com zu sehen – zeitlich unbegrenzt.

Erstmalig erscheint in diesem Jahr der iF Design Trend Report. Er richtet sich weltweit an Designer, Inhouse Design Abteilungen sowie Produktentwicklungsteams. Er analysiert aktuelle Designtrends und stellt ihre Wechselwirkungen mit gesellschaftlichen Trends anschaulich dar. Er ist ab sofort auf www.ifdesign.com downloadbar.