Zum Hauptinhalt springen

Autor: Möbelfertigung

Wechsel in der Geschäftsführung

Veränderung an der Spitze: Sven Schreiber stößt zur Geschäftsführung von Gwinner und übernimmt seit heute die Bereiche von Burkhard Schmidt. Gemeinsam mit Volker Held und Thomas Wälde soll er die Spitze des Unternehmens formen. Während der Fokus von Thomas Wälde auf dem stationären Handel und dem Verbandsgeschäft liegt, wird sich Sven Schreiber auf das Exportgeschäft und den E-Commerce konzentrieren.

Sven Schreiber war bis 2020 Geschäftsführer bei Germania. Berufliche Stationen des Vertriebsprofis zuvor waren Alno, Rauch und Schüller.

„Wir blicken positiv in die Zukunft und hoffen, mit diesem Schritt das Unternehmen weiter von innen zu stärken, uns den veränderten Marktgegebenheiten zu stellen und vorausschauend zu handeln“, so Tamara Gwinner, Gesellschafterin des Unternehmens.

Geht als Klimapionier im Kreis Calw voran

Als eines von zwölf Unternehmen schließt Häfele im Landkreis Calw die Pilotphase des „Klimafit“-Programms erfolgreich ab. Das Unternehmen erhielt Ende Mai eine Auszeichnung für seine Teilnahme an der Initiative des Landes Baden-Württemberg. Ziel ist es, den Klimaschutz vor Ort weiter voranzubringen. Dazu erstellen Unternehmen mit Unterstützung des Beratungsunternehmens Arqum GmbH ihre Treibhausgasbilanz und leiten daraus wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Energieeffizienz sowie zur Reduktion ihrer individuellen Emissionen ab.

„Die Themen Nachhaltigkeit und betrieblicher Klimaschutz waren bereits vor Programmstart bei Häfele verankert“, so Dieter Schaller, Leiter Qualitäts- und Umweltmanagement bei Häfele. „Durch die Teilnahme am ,Klimafit‘-Programm wollten wir zum einen unsere Mitarbeitenden motivieren, sich noch stärker mit dem Thema Klimaschutz im Betrieb auseinanderzusetzen. Zum anderen versprachen wir uns von der Erstellung der Treibhausgasbilanz eine noch fundiertere Datenbasis zur Ableitung konkreter Maßnahmen, um unsere Emissionen zu senken.“

In vier Workshops und drei individuellen Beratungsterminen wurden die teilnehmenden Unternehmen an die Thematik herangeführt und erarbeiteten dann eine individuelle Wesentlichkeitsanalyse. Sie stellte den Rahmen für die Treibhausgasbilanz dar. Diese erstellte das Familienunternehmen gleich für die Jahre 2018 bis 2020. Auf Basis der Ergebnisse ermittelte das Projektteam mit externer Unterstützung, in welchen Bereichen Optimierungspotenzial zur Reduktion von Emissionen besteht.

Dabei wurden die Emissionen wurden in drei Kategorien bilanziert: Direkte Emissionen, das heißt durch Verbrennung in eigenen Anlagen erzeugte Emissionen Emissionen, die mit eingekaufter Energie entstehen. Indirekte Treibhausgas-Emissionen, zum Beispiel durch Geschäftsreisen, gekaufte Waren und Dienstleistungen oder durch Abfallentsorgung

Zu den Maßnahmen, die Häfele abgeleitet hat, zählt unter anderem der Einsatz von erneuerbaren Energien im Neubau seines Versandzentrums auf dem Wolfsberg und auch auf dem Parkhaus der Hauptverwaltung in Nagold.

Außerdem installierte das Unternehmen 25 neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge und ermöglicht seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ihre privaten E-Fahrzeuge zu laden. Für E-Bikes ist ebenfalls eine Ladesäule geplant, die noch dieses Jahr in Betrieb genommen wird. Auch das mobile Arbeiten, das einen Beitrag zur Verbesserung der Pendleremissionen liefert, hat Häfele für das neue Normal nach der Pandemie in einer Betriebsvereinbarung fest verankert.

Weiterer Großauftrag aus Vietnam

Siempelkamp hat von der vietnamesischen Mekong Wood MDF Joint Stock Company einen Auftrag über eine komplette MDF-Anlage erhalten. Das Unternehmen steigt mit diesem Projekt in die Plattenproduktion ein, die primär aus den lokalen Rohstoffen Akazie und Eukalyptus gespeist werden wird. Mekong Wood MDF Joint Stock Company mit Sitz in Phu Tho gilt als erfahrener Player in der Holzwerkstoffindustrie, der innerhalb der Branche exzellent vernetzt ist. Naheliegend war so der Schritt, parallel zum Handel mit Holzwerkstoffplatten auch in deren Produktion einzusteigen.

Seine Expertise in der südostasiatischen Region hat Siempelkamp zuletzt mit einer erfolgreich in Betrieb genommenen ersten Anlage in Vietnam belegt, die Akazienholz verarbeitet – ein im Produktionsprozess herausforderndes Rohmaterial. Im neuen Projekt steht Siempelkamp seinem Kunden von der Planung der Gesamtanlage über die Lieferung der gesamten Prozesstechnik bis hin zur Montageüberwachung und der Inbetriebnahme zur Seite.

Die Anlage wird auf eine jährliche Produktionsleistung von über 400.000m³ ausgelegt, die vorwiegend der Möbelindustrie zugeführt wird. Das Dickenspektrum für diese Platten ist auf 15 bis 17 mm fokussiert, möglich ist ein Spektrum von 3,5 bis 32 mm.

„Dieser Auftrag ist ein Kompliment an unser Engagement, Pressenkonzepte zur Verarbeitung anspruchsvollster Rohstoffe äußerst erfolgreich in den Markt einzuführen. Wir freuen uns, den Einstieg von Mekong Wood in die Plattenproduktion zu begleiten – und unserem guten Ruf eine weitere exzellente Leistung folgen zu lassen“, so Marc Müller, Head of Commercial Sales bei Siempelkamp.

Sedus Stoll Gruppe

Schließt Geschäftsjahr 2021 mit deutlichem Plus ab

Mit einem Umsatz von 195,9 Mio Euro konnte die Sedus Stoll Gruppe Umsatzgewinne von 6,5 Prozent im Geschäftsjahr 2021 verzeichnen. Trotz der anhaltenden Herausforderungen durch COVID-19 und außergewöhnlichen Kostensteigerungen in den Bereichen Energie, Transport und Material, betrug der Konzernjahresüberschuss 2,6 Mio Euro. 

Die Sedus Stoll Gruppe baute in 2021 ihre Position als europäischer Player weiter aus: Mit erzielten Erlösen von rund 88,6 Mio Euro konnte die Unternehmensgruppe einen Anstieg von 18,6 Prozent im Ausland verbuchen. Gerade bei internationalen Geschäftskunden stärkte die Unternehmensgruppe ihre Marktstellung weiter.

„2021 war für die gesamte Büromöbelbranche und auch für uns ein sehr gutes Jahr,“ erklärt Christoph Kargruber, Vorstand Marketing und Vertrieb der Sedus Stoll Gruppe. „Wir konnten den Rückgang des Jahres 2020 zwar noch nicht ganz aufholen, aber wir nehmen das Jahr 2022 als aussichtsreich wahr und sind zuversichtlich, ein sehr gutes Umsatzniveau zu erzielen. Wenn alles aufgeht, haben wir die Corona-Pandemie in Summe somit gut überstanden.“

Die innovativen und trendorientierten Produktentwicklungen mit dem klaren Fokus auf die Anforderungen der neuen Arbeitswelten schlagen sich im deutlichen Umsatzwachstum 2021 der Sedus Stoll Gruppe nieder. Der durch die Corona-Pandemie beschleunigte Wandel zum agilen Arbeiten hat die Nachfrage nach Systemprogrammen wie se:lab, das speziell für New Work Environments entwickelt wurde, weiter gesteigert. Auch der Bedarf nach ergonomischen Möbeln für mobiles Arbeiten hat 2021 weiter zugenommen. Nicht nur durch Endkonsumenten, sondern auch durch Arbeitgeber. Das Bewusstsein der Arbeitgeber, dass ihre Mitarbeiter im Homeoffice auch ergonomische Büromöbel brauchen, ist weiter gewachsen. 

Auch in den kommenden Jahren investiert die Sedus Stoll Gruppe weiter antizyklisch in neue Lösungen für New Work und moderne Arbeitsplatzkonzepte. Die Innovationspipeline ist für die nächsten Jahre bereits gut gefüllt. Im zweiten Halbjahr 2022 sind weitere Markteinführungen geplant.

Die Investitionen der Sedus Stoll Gruppe in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr 2021 14,0 Mio Euro. Sie lagen damit 3,2 Mio Euro über dem Vorjahreswert. Rund 8,5 Mio Euro wurden davon 2021 für die um 9.000 m² erweiterten Fertigungs- und Lagerhallen, so wie die Produktionsanlage Futura II, am ostwestfälischen Produktionsstandort Geseke investiert. Die neuen Hallen sollen im Herbst 2022 betriebsbereit sein. Mit insgesamt 926 ist die Zahl der Mitarbeiter in der Sedus Stoll Gruppe nahezu konstant geblieben. 

Ab 2022 stellt die Sedus Stoll AG ihre Produktneuheiten in zwei Launch-Intervallen pro Kalenderjahr vor – im Mai und Oktober. Durch die Fokussierung und Bündelung bietet das Unternehmen seinen Kunden mehr Planungssicherheit: Die Sedus Stoll AG lanciert zu den Terminen Produktneuheiten passend zu den aktuellen Trends und setzt mit den Lösungen neue Maßstäbe.
    
Die Sedus Stoll Gruppe wird 2022 mit allen Unternehmensbereichen auf der internationalen Leitmesse für moderne Arbeitswelten „Orgatec“ vom 25. bis 29. Oktober in Köln vertreten sein. Die Unternehmensgruppe wird über alle Produktsegmente hinweg Lösungen für die Gestaltung zukunftsweisender Arbeitswelten vorstellen.

Erwirbt Mehrheit an Ingo Maurer

Foscarini und Ingo Maurer haben eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach sich das deutsche Unternehmen dem kreativen Hub von Foscarini im Bereich der dekorativen Beleuchtung anschließen wird. Die Übernahme sieht vor, dass Foscarini 90 Prozent der Anteile der Firma Ingo Maurer erwirbt. Die restlichen 10 Prozent behält Sarah Utermöhlen, Tochter des Unternehmensgründers.

Die im Jahr 1966 vom Designer Ingo Maurer gegründete Ingo Maurer GmbH erschafft und vertreibt weltweit Leuchten, beeindruckende Unikate und Beleuchtungssysteme. Alle Produkte werden vom Team in München vollständig von Hand gefertigt und produziert und anschließend weltweit vertrieben.

„Foscarini positioniert sich auf dem Markt als globaler kreativer Hub im Bereich der dekorativen Designbeleuchtung. Ein Hub, der die Summe verschiedener freier Kreativansätze präsentiert, die sich als äußerst ausdrucksstark beweisen und einen starken Charakter besitzen“, so Carlo Urbinati, Präsident und Gründer von Foscarini. „Mit dieser Übernahme haben wir beschlossen, in die Einzigartigkeit der Marke Ingo Maurer zu investieren – eine Marke, die uns stets inspiriert hat und deren freien Ansatz und exzellenten Produkte wir seit jeher bewundern. Oberstes Bestreben ist es dabei, die Tradition, Grundwerte und bedeutende Besonderheiten der Marke zu erhalten.“

„Nach sorgfältiger Abwägung aller Optionen haben meine Schwester Claude Maurer und ich uns entschieden, dass es für Ingo Maurer die richtige Strategie ist, Teil des kreativen Universums von Foscarini zu werden. Auf diese Weise kann der Wachstumskurs der Marke auch auf internationaler Ebene weiter gestärkt und gleichzeitig ihre Tradition und grundlegenden Werte bewahrt werden“, so Sarah Utermöhlen, die weiterhin mit 10 Prozent am Unternehmen beteiligt bleibt. „Freiheit, Leidenschaft, Charisma und Poesie – die Markenwerte Foscarinis könnten nicht besser zu Ingo Maurer passen. Wir sind überzeugt, dass Foscarini das geeignete Unternehmen ist, um der künstlerischen Welt von Ingo neue Impulse zu verleihen und zur weiteren Entwicklung zu verhelfen. Dank Carlo Urbinati und seinem Team wird diese Übergabe von einer Verschmelzung von Ideen geprägt sein, durch die Ingos Lichtdesign-Unikate zusätzliche Inspiration finden werden und seine Sichtweise einer wachsenden Zahl von Märkten nähergebracht wird.“

Foscarini wurde im Rahmen dieser Übernahme sowohl in Italien als auch in Deutschland von dem Beratungsunternehmen Andersen in seiner Funktion als Rechts- und Finanzberater unterstützt.

Weiht neue Spanplatten-Produktionslinie in Beeskwo ein

Am vergangenen Samstag hat Sonae Arauco die hochmoderne Spanplattenanlage im Werk Beeskow im öffentlichen Rahmen eingeweiht. Neben vielen Partnerunternehmen und Mitarbeitenden zählte auch Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke zu den Gästen. Die Investition in die neue Anlage beläuft sich auf über 50 Millionen Euro und ist Teil des Projektes Beeskow 50+, das auf das mehr als 50-jährige Bestehen des Standortes verweist und einen Ausblick auf die nächsten 50 Jahre geben soll. 

Obwohl die Spanplattenanlage bereits im Juli 2020 in Betrieb genommen wurde, war es aufgrund der Pandemie erst jetzt möglich, die neue Produktionsanlage zu eröffnen. 

„Ich bin stolz, dass wir hier heute zusammen eine bedeutende Investition feiern. Sie ist Teil eines umfassenderen Investitionsplans, der darauf abzielt, Effizienzen zu steigern und Ressourcen zu schonen. Sie erweitert unser Angebot an Holzwerkstofflösungen mit Mehrwert für unsere Kunden und verstärkt das Engagement des Unternehmens für die Nachhaltigkeit des Unternehmens und des Planeten“, so Dr. Steffen Körner, Geschäftsführer der Sonae Arauco Deutschland GmbH.   Arman Fatunz, Werksleiter von Sonae Arauco Beeskow, ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir die neue kontinuierliche Spanplattenanlage unserer Gemeinde offiziell vorstellen können. Diese Investition zeigt die Bedeutung der Region für die Sonae Arauco Gruppe und das Engagement sowohl für unsere Mitarbeitenden als auch für die lokale Gemeinschaft. Und sie bedeutet einen großen Schritt nach vorn hinsichtlich der Produktionseffizienz. Wir sind nun in der Lage, noch bessere Holzwerkstofflösungen zu produzieren und gleichzeitig die Kohlenstoffemissionen zu reduzieren.“ 

Die Inbetriebnahme des ersten Werks in Beeskow geht auf das Jahr 1966 zurück. Heute ist der Standort aufgrund seiner geografischen Lage, der Produktion einer breiten Palette von Holzwerkstoffen und seines großen Know-hows von strategischer Bedeutung für das Unternehmen. Im Werk Sonae Arauco Beeskow werden Spanplatten (PB), Mitteldichte Faserplatten (MDF), sowie beschichtete Platten (MF MDF und MFC) hergestellt.

Gegenwärtig sind im Werk Beeskow 300 direkte Arbeitsplätze geschaffen worden. Viele weitere indirekte Arbeitsplätze hängen ebenfalls von der Tätigkeit des Werks ab.

6. Showroom eröffnet in Frankfurt

Auf Expansionskurs steuert der dänische Küchenhersteller Reform. Anfang Juni wird in Frankfurt am Main der bereits 6. Showroom in Deutschland eröffnet. Im quirligen Bahnhofsviertel in unmittelbarer Nähe zum Mainufer präsentiert Reform auf 160 qm modernes Küchendesign mit einer subtilen und frischen Farb- und Materialpalette hinter einer historischen Steinfassade mit großen Bogenfenstern.

Ziel bei der Gestaltung des neuen Showrooms war es, eine Umgebung schaffen, die Besucher:innen inspiriert. Mit einem breiten Spektrum an Küchensituationen und -kompositionen werden die vielfältigen Möglichkeiten des Reform-Produktportfolios erlebbar. Im Frankfurter Showroom hat das eigene Kreativteam Szenerien geschaffen, die sich der Architektur und der örtlichen Umgebung anpassen.

Ein Altbau bildet an der Ecke Gutleutstraße/Weserstraße die Kulisse für den neuen Reform Showroom. Als Hommage an die vielen Kontraste der Stadt will das Raumkonzept unterschiedlich gestaltete Ecken, verschiedene Küchen-Kollektionen und ästhetische Variationen in einen dynamischen Dialog miteinander bringen.

Als beliebtester Bettenhersteller Deutschlands ausgezeichnet

Im Auftrag von n-tv hat das das deutsche Institut für Service-Qualität DISQ eine Befragung bei 41.119 Personen durchgeführt, die von Oktober 2021 bis Januar 2022 Kontakt zur Marke hatten, deren Produkte nutzen, oder eine Dienstleistung in Anspruch genommen haben. Die Bewertungskriterien waren die Qualität der Produkte und Dienstleistungen, das Angebotsspektrum, das Preis-Leistungs-Verhältnis und der Kundenservice. Als Gewinner wurde Ruf Betten ermittelt. Damit ist das Unternehmen mit Platz 1 im Segment Bettenhersteller „Deutschlands Beliebteste Anbieter – Live und Living 2022“. Schon 2020 hatte Ruf diese Auszeichnung erhalten.

„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung und alle Mitarbeiter, die täglich Ihr Bestes geben, Ruf Betten zu einer begehrenswerten, wertvollen und zukunftsorientierten Marke zu machen. Als Key Player werden wir auch weiterhin eine wichtige Rolle im Markt spielen und unsere Marke erfolgreich weiterentwickeln.“ sagt Heiner Goossens, geschäftsführender Gesellschafter von Ruf.

Für Digitalisierungslösung ausgezeichnet

Würth Industrie Service wurde am 27. Mai für den „iPlacer“, ein RFID-Modul zur automatisierten Nachbestellung von C-Teilen, im Rahmen des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden acht Digitalisierungslösungen im industriellen Produktionsumfeld prämiert, die Unternehmen erfolgreich im Betriebsalltag realisieren.

 „Innovative Technologien für die Industrie der Zukunft und der Künstlichen Intelligenz sind das Markenzeichen unseres industriellen Mittelstands und unserer Startups in Baden-Württemberg – das bestätigen unsere prämierten Projekte eindrucksvoll.“, betonte der Staatssekretär Dr. Patrick Rapp anlässlich der Auszeichnungen. „Mit der Preisverleihung machen wir greif- und sichtbare Industrie 4.0-Lösungen, die Mehrwerte schaffen, noch bekannter. Baden-Württemberg wird nur führender Innovations- und Wirtschaftsstandort Europas bleiben, wenn gerade auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen im Land bei der Digitalisierung weiter mutig voranschreiten.“

Würth Industrie Service entwickelt digitale Lösungen, mit denen sich C-Teile bedarfsorientiert und vollautomatisiert beschaffen lassen und die Abläufe so einfach und schlank machen, dass Industrieunternehmen sich auf ihre Kernprozesse konzentrieren können. Die Automatisierung und Verknüpfung von Zentrallager und dezentralen Arbeitsplätzen kann durch den Einsatz der RFID-Technologie erfolgen – etwa mit einem Modul, dass so groß wie ein Smartphone ist, dem batteriebetriebenen „iPlacer“. Ausgestattet mit einer Lese- und Sendeeinheit lässt sich dieser überall anbringen – am Arbeitsplatz löst das Gerät selbstständig im Bedarfsfall eine Bestellung aus. Wird es hingegen an ein beliebiges Durchlaufregal angebracht, kann der Anwender darüber auch Wareneingänge und -ausgänge, Zubuchungen, Abbuchungen und Bestellauslösungen ohne manuellen Aufwand erfassen. Beim „iPlacer“ kommt die RFID-Technologie zum ersten Mal nicht nur als Bestell-, sondern auch als Bestandsverwaltungssystem zum Einsatz.