Schließt Geschäftsjahr 2020 mit 536 Millionen Euro Umsatz ab
Trotz des durch Covid-19 geprägten Marktumfeldes konnte die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG konnte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 536 Millionen Euro erzielen. „Das vergangene Jahr war in jeder Hinsicht herausfordernd.“ so Rainer Bürkert, Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe. „Das Coronavirus hat uns vorübergehend in einen Lockdown gezwungen, verbunden mit vielen außergewöhnlichen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit in allen Geschäftsbereichen, der Lieferfähigkeit unserer Logistik und der Full-Service-Systembetreuung im C-Teile-Management, vor allem aber auch zum Schutz der Kolleginnen und Kollegen.“
Dabei erwiesen sich Einschränkungen durch Lockdowns in zahlreichen Ländern, vorgezogene Werksruhen und Werksschließungen oder auch Verzögerungen im Warenverkehr durch Grenzkontrollen gerade im ersten Halbjahr als zusätzliche Herausforderungen.
„Dank unserer Multikanalstrategie, das heißt, dass unsere Kunden über verschiedenste Kanäle – persönlich, stationär, aber auch kontaktlos, digital und elektronisch – mit uns interagieren können, bieten wir unseren Kunden genau die Beschaffungsmöglichkeiten, die sie für ein optimales C-Teile-Management unter allen Bedingungen, so auch in der Pandemie, brauchen“, so Martin Jauss, Geschäftsführer der Würth Industrie Service.
Für eine möglichst gute Versorgungssicherheit und hohe Produkt-, Service- sowie Systemqualität investierte das Unternehmen seit den Aufbaujahren bis heute über 366 Millionen Euro. Neben dem konsequenten Ausbau der Lagerkapazität, wurden die bestehenden Anlagen um innovative Technologien ergänzt. Mit den aktuell umgesetzten und geplanten Maßnahmen stellt die Würth Industrie Service bedeutende Weichen für die Kundenversorgung der Zukunft und erschließt damit die Potenziale in den Bereichen Automatisierung, Digitalisierung sowie Robotik.
Eine entsprechende Entwicklung zeigte sich 2020 ebenso im Würth Industrial Network. In über 60 Gesellschaften. In mehr als 40 Ländern. Mit über 5.000 Beschäftigten weltweit. So konnte eine flächendeckende, persönliche Beratung sowie eine reibungslose Übermittlung aller wichtiger Informationen auf einem einheitlich hohen Qualitäts- und Systemstandard erfolgen – und das über die spezifischen Anforderungen einzelner Produktionsstandorte hinaus. In Summe konnte im vergangenen Geschäftsjahr weltweit ein Umsatz von 1,587 Milliarden Euro erzielt werden.
„Unser wertvollstes Kapital sind unsere Mitarbeitenden.“, so Bürkert. Trotz der Corona-Krise sah sich das Unternehmen nicht gezwungen, einen strukturellen Mitarbeiterabbau vorzunehmen. Nach wie vor beläuft sich die Anzahl der Arbeitsplätze auf über 1.700. Hierbei spielt die Ausbildung junger Nachwuchskräfte eine immens wichtige Rolle. In 20 Berufsbildern durchlaufen 200 Kolleginnen und Kollegen eine Ausbildung oder ein Duales Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.
Gleich zu Beginn des Jahres 2021 gab es in der Würth-Gruppe eine organisatorische Veränderung. Mit Wirkung zum 15.02.2021 wurde Rainer Bürkert, bisheriger Geschäftsbereichsleiter der Würth-Gruppe und Geschäftsführer der Würth Industrie Service, in die Konzernführung der Würth-Gruppe berufen. Er wird dort für den neu geschaffenen Bereich der Würth-Linie Industrie weltweit gesamtverantwortlich tätig sein.
Für 2021 ist das Unternehmen optimistisch, denn bereits der Beginn des ersten Quartals 2021 ist von einer erhöhten Nachfrage im Marktumfeld geprägt. Aufgrund einer soliden, finanziellen Basis, einem starken und technologischen Industrie-Netzwerk aus mehr als 60 Gesellschaften in über 40 Ländern ist das Unternehmen gut aufgestellt, um mit der Krise umzugehen und speziell nach deren Abflauen seinen Kunden mit innovativen Systemlösungen und Produkten verlässlich und sicher zur Verfügung zu stehen.















