Die Sieger des Wettbewerbs „Die Gute Form 2023“
Den Spitzenplatz sicherte sich in diesem Jahr Johanna Haas aus Baden-Württemberg. Besonders gut gefiel der Jury das filigrane Gestaltungsmotiv, welches sich über die Möbelfüße nach oben entwickelt, und dass sich die große gestalterische Qualität ihres Beistelltisches aus dem kleinen Auftritt ergibt. Haas, die in der Schreinerei Klaus Volk in Unterschneidheim-Walxheim ausgebildet wurde, erhielt als Gewinnerin ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro sowie ein Produkt aus dem Profi-Sortiment von Festool.
Auf dem zweiten Platz landete ein Gesellenstück, das durch seinen klaren konstruktiven Aufbau und die hohe Funktionalität überzeugte. Dabei sah die Jury in dem „Modular Desk“ von Selina Haas bereits den Ansatz für die Weiterentwicklung zu einem Systemmöbel. Ausgebildet wurde Haas bei Baierl & Demmelhuber Innenbau in Töging. Als Zweitplatzierte gewann die Gesellin aus Bayern neben 1.000 Euro Preisgeld ebenfalls ein Produkt aus dem Festool-Sortiment.
Platz drei sicherte sich Lennard Goronzy aus Hessen, der bei Rabe Innenausbau in Münchhausen das Tischlerhandwerk erlernt hat. 500 Euro Preisgeld sowie eine Festool-Handmaschine erhielt er für sein schwebendes Sideboard und die besonders geschickte Holzauswahl in Verbindung mit schwarzem HPL. Die Jury erklärte dazu: „Hier wird die Funktion willentlich zu einem variablen Gestaltungselement, wel-ches durch seine Verzahnung bei verschiedenen Öffnungsstellungen unterschiedliche Muster entstehen lässt und dadurch den Betrachter für sich einnimmt.“
Den Sonderpreis „Massivholz“ und 500 Euro Preisgeld erhielt Felix Klein (Berlin) für die „konsequente und massivholzgerechte Konstruk-tion“ seiner Studio Couch. Nach Bayern an Sebastian Moser ging der Sonderpreis „Beschlag“. Moser bekam ihn für die clevere selbst kon-struierte Arretierung des Fachbodens oberhalb der Schubkastenauf-hängung. Die 500 Euro Preisgeld stiftet Mitausrichter OPO Oeschger. Den dritten Sonderpreis in der Kategorie „Oberfläche“ sicherte sich Eva Hilbig aus Sachsen-Anhalt. Sie erhielt diese Auszeichnung für die geschnitzte lebhafte Oberflächenstruktur ihres „Tabernakels“. Auch dieser Preis ist mit 500 Euro dotiert, die von TSD-Zukunftspartner und Hauptsponsor Remmers gestiftet werden.
Mit Belobigungen wurden außerdem „Die Wiege“ von Ida Mathilde Bahr (Brandenburg), das Ateliermöbel von Philipp Hawlitschek (Nord-rhein-Westfalen) sowie „Das schwarze Schaf“ von Hagen Kuller (Nordrhein-Westfalen) ausgezeichnet. Außer Konkurrenz wurde abschließend der Küchenwagen „Bienenstock“ von Julius Jin-Chen Otto (Mecklenburg-Vorpommern) mit knapp 800 Likes auf Facebook und Instagram zum „Publikumsliebling“ gewählt. Otto erhielt für diese Ehre 250 Euro Preisgeld, das vom Fachmagazin dds gestiftet wird.
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