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Autor: Hahn, Sebastian

Lectra

Furniture On Demand: Das ist Industrie 4.0

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In der Möbelindustrie ist die Nachfrage nach maßgeschneiderten Lösungen, die dem individuellen Geschmack der Verbraucher entsprechen, auch heute ungebrochen. Deshalb hat sich die Pull-Produktion zum gängigsten Produktionsverfahren in der Branche entwickelt. Die Einführung von Industrie 4.0-Technologien und der Datenfluss in der Zuschnittabteilung können Möbelunternehmen dabei helfen, die zunehmende Komplexität der Fertigung zu bewältigen und die betriebliche Effizienz zu verbessern. Lectra steht dabei an der Spitze der Digitalisierung der Möbelindustrie, indem es innovative Schneidlösungen anbietet, die den Normen der Industrie 4.0 entsprechen.

Kürzlich stellte die Gruppe ihre neueste Lösung Furniture On Demand vor, die die On-Demand-Produktion von Möbelprodukten, sowohl von Einzelstücken als auch von Serien, durch die Automatisierung von Prozessen und die vollständige Transparenz dank der digitalen Plattform Valia, die die Automatisierung und Intelligenz von Industrie 4.0 nutzt, revolutioniert. Dieser Fortschritt bedeutet eine Verlagerung hin zu intelligenteren und nachhaltigeren Produktionsverfahren.

VectorFuniture IX2

Optimierung der On-Demand-Produktion für mehr Flexibilität

Um die besonderen Herausforderungen in der Möbelindustrie zu bewältigen, die sich durch komplizierte Prozesse und spezialisiertes Fachwissen auszeichnet, hat Lectra sowohl eine verbesserte digitale Plattform namens Valia als auch eine neue Generation von intelligenten und vernetzten Möbelzuschnittmaschinen auf den Markt gebracht: VectorFurniture Q2 und VectorFurniture iX2. Diese Innovationen ermöglichen es den Herstellern, der steigenden Nachfrage nach individueller Gestaltung gerecht zu werden und verschiedenste Optionen bei Formen, Farben und Stoffen anzubieten. Um diese Nachfrage effizient und nachhaltig zu decken, müssen die Möbelhersteller auf eine On-Demand-Produktion setzen, die schnelle, kosteneffiziente und umweltbewusste Fertigungsprozesse gewährleistet.

Um Möbelherstellern zu helfen, die Schnittvorbereitung zu vereinfachen und die Abhängigkeit von Schlüsselpersonal zu reduzieren, hat Lectra eine völlig neue Version der Zuschnittlösung auf den Markt gebracht: Furniture On Demand. Das Herzstück der Lösung ist die digitale Plattform Valia, die die Industrie 4.0-Konnektivität und den datengesteuerten Workflow von Furniture On Demand ermöglicht.

So unterstützt die digitale Plattform Valia die Leistungsfähigkeit der neuen Furniture On Demand

Die neueste Version von Furniture On Demand wurde entwickelt, um Möbelherstellern dabei zu helfen, die Anforderungen der Kunden zu erfüllen und zu übertreffen, indem Produktionsdaten genutzt werden, um sich schnell an die sich ändernden Anforderungen anzupassen, die Effizienz zu steigern und die Rendite zu optimieren – und das alles in einem Rahmen, der ausschließlich die Industrie 4.0 berücksichtigt.

Die digitale Plattform Valia verbindet die Komponenten der Zuschnittabteilung und steuert den sicheren, widerstandsfähigen Datenaustausch zwischen den Maschinen, um einen automatisierten Workflow zu ermöglichen. Das ERP-System und die CAD-Bibliothek des Kunden sind über das Lectra Edge IoT mit Furniture On Demand verbunden, wodurch ein möglichst sicherer Datenaustausch gewährleistet wird. Die automatisierte Steuerung und Entscheidungsunterstützung von Valia ermöglicht effiziente Planungs-, Schneid- und Optimierungsprozesse, um in einer unberechenbaren Branche schnell reagieren zu können.

Mithilfe der Cloud-basierten Automatisierung rationalisiert Furniture On Demand die Prozesse von der Auftragsverwaltung bis zum Stoffzuschnitt und optimiert so die Materialnutzung und Produktivität. Darüber hinaus gibt es Initiativen zur digitalen Weiterbildung, damit die Arbeitskräfte gut gerüstet für die Zukunft sind. Nutzerzentrierte Arbeitsplätze verbessern außerdem die Arbeitsbedingungen. Dieser umfassende Ansatz fördert nicht nur das Engagement der Mitarbeiter, sondern sorgt auch für ein dynamischeres Arbeitsumfeld, das die Stabilität und Produktivität der Unternehmen steigert.

Kostenlose Webinar-Demonstration: Jetzt anmelden!

Die interaktive Demonstration findet am 25. Oktober 2024 um 15:00 Uhr MEZ statt. Finden Sie heraus, wie Sie die Komplexität der Individualisierung mit einem vernetzten Zuschnittraum überwinden können. Sie werden das volle Potenzial von Furniture On Demand erleben und Valia Furniture, Virga und Vector in Aktion sehen!  

https://www.lectra.com/en/events-webinars/furniture-on-demand-interactive-demo

Kohlenstoffspeicher ist Holz in Natur und im Bau- und Möbelbereich unverzichtbar

Der deutsche Wald gibt mehr CO2 ab als er speichert und ist damit derzeit – laut Bundeswaldinventur 2022 – zu einer Kohlenstoffquelle geworden. Bedingt durch die Schäden von Trockenheit und Borkenkäfer weist er nun erstmals eine negative Kohlenstoffspeicherbilanz aus. Ändert dies etwas an seiner klimaschützenden Funktion? „Nein“, unterstreicht sehr deutlich der Vorstandsvorsitzende des Gesamtverbands des deutschen Holzhandels (GD Holz e.V.), Maximilian Habisreutinger und betont: „Die einzigartige Fähigkeit, mit Photosynthese Kohlenstoff zu binden, macht Holz als wichtigstem nachwachsenden Rohstoff in Deutschland unverzichtbar.“

„Mehr noch“, so Habisreutinger weiter, „müssen wir die Speicherfähigkeit des Waldes durch klimagerechten Umbau mit jungen Bäumen und resistenteren Arten weiter erhöhen. Denn junge Bäume haben eine höhere Kohlenstoffspeicherfunktion als die – mittlerweile im Durchschnitt 82 Jahre – alten Bäume.“  Zwar stieg der Anteil von jungen Bäumen seit der letzten Bundeswaldinventur um rund drei Millionen Hektar und damit um sechs Prozentpunkte an. Doch die Nutzung muss verstärkt und ausgebaut werden, so der GD Holz Vorsitzende.

Die damit einhergehenden hohen Kohlenstoffbindung gelte es in langlebige Holzprodukte dauerhaft zu speichern. „Mit dem modernen Holzbau sind wir mittlerweile in der Lage, nicht nur herkömmliche Baustoffe mit hohem Energieverbrauch zu ersetzen. Mit der zusätzlichen Einlagerung in Holzprodukte schaffen wir weitere Kohlenstoffspeicherorte gegen den Klimawandel,“ unterstreicht Maximilian Habisreutinger. Ein Mehr im nachhaltigen Holzbau bedeute letztlich weniger CO2 in der Atmosphäre. Holz rettet Klima!

Sicam

Heute startet die Messe in Pordenone

Heute startet die Messe in Italien: Die Sicam lässt für Aussteller und Besucher eigentlich kaum Wünsche offen und dennoch ist das Team rund um Carlo, Carolina und Michele Giobbi stetig dabei, die Messe noch stärker zu machen. Dieses Jahr kommen ein Empfang am Bahnhof Pordenone und vor allem höhere Messestände hinzu. Was Besucher sonst noch erwarten können, erzählt Carolina Giobbi im Gespräch mit der möbelfertigung. Das Interview können Sie in der aktuellen Ausgabe 6/24 der möbelfertigung lesen.

Oder HIER im E-Magazin

Wir sind natürlich auch wieder auf der Messe. Sie finden uns in Halle 5 an Infostand 12.

Ludwig Leitermann

Christopher Volk verstärkt als Prokurist die Geschäftsleitung

Mit Wirkung zum 04. September 2024 hat Christopher Volk die Prokura bei der Ludwig Leitermann GmbH & Co. KG erhalten. Volk verstärkt somit seitdem die Geschäftsleitung des Herstellers veredelter Holzwerkstoffe aus Bad König. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer Ludwig Leitermann kümmert sich Volk als verantwortlicher Vertriebsleiter um die Wünsche und Anforderungen der Kunden.

Durch seine langjährige Erfahrung und sein großes Fachwissen soll Christopher Volk die künftige Ausrichtung des 1928 gegründeten Unternehmens aus dem Odenwald künftig maßgeblich mitgestalten. Die Zielsetzung liegt darauf, den Hersteller auf die wachsenden Kundenanforderungen auszurichten und weiter auf Chancen am Markt einzugehen.

„Die Leidenschaft für Holzwerkstoffe verbindet das gemeinsame Ziel von Herrn Volk und mir“, sagt der Geschäftsführer Ludwig Leitermann. „Mit der Erteilung der Prokura zeigen wir Herrn Volk das große Vertrauen in seine Fähigkeiten und auch die damit verbundene außerordentliche Wertschätzung“.

Christopher Volk ist seit 01. Januar 2013 bei der Ludwig Leitermann GmbH & Co. KG tätig und hat als Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst begonnen. Seit Anfang 2022 ist er verantwortlich für die Vertriebsaktivitäten.

Dr. Felix Prothmann wurde als Chief Finance Officer (CFO) der Mafell AG berufen.
Mafell

Generationswechsel im Vorstand

Die Mafell AG, Oberndorf/Neckar, vollzieht einen Generationswechsel im Vorstand. Der Aufsichtsrat des Familienunternehmens hat Dr. Felix Prothmann als Chief Finance Officer (CFO) berufen. Er tritt zum 1. Januar 2025 die Nachfolge von Rigo Züfle an, der nach zwölf Jahren als Vorstand in den Ruhestand geht.

Dr. Felix Prothmann war seit 2011 bei Trumpf in verschiedensten Führungspositionen mit Stationen in Südkorea, Ditzingen, USA und zuletzt Schramberg tätig. Der promovierte Diplom-Kaufmann wird im Vorstand die Verantwortung für die Bereiche Finanzen, Personalwesen, Einkauf und IT von Rigo Züfle übernehmen. Er trat zum 1. Oktober 2024 ins Unternehmen ein, das eine dreimonatige Stabübergabe gewährleistet.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Joachim Bender erklärt: „Dr. Felix Prothmann ist mit seiner fachlichen Expertise und Persönlichkeit in hervorragender Weise geeignet, die Nachfolge von Rigo Züfle als CFO anzutreten. Mit dem neuen Vorstandsduo Thorsten Bühl und Dr. Felix Prothmann ist der Generationswechsel in der Führung der Mafell AG vollzogen und das Unternehmen ist sicher für die Zukunft aufgestellt. Und weiter: „Wir danken Rigo Züfle für sein hervorragendes Engagement in den vergangenen zwölf Jahren, in denen sich die Mafell AG sehr positiv entwickelt hat und auf gesunden Beinen steht.“

Der Vorstandsvorsitzende Thorsten Bühl betont: „Die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren mit Rigo waren vertrauensvoll und erfolgreich. Seine Persönlichkeit und Fachkompetenz werden mir als Kollegen und der gesamten Mafell-Familie fehlen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Felix, um die Unternehmensgruppe der Mafell AG weiterzuentwickeln und fit für die Zukunft zu machen.“

Auch in diesem Jahr präsentierten sich deutsche Hersteller in Zusammenarbeit mit der AMK auf der KBIS in Las Vegas. Die von den Möbelverbänden initiierte Beteiligung im „German Pavilion“ ist ein Erfolgsmodell, das 2025 fortgeführt wird.
VDM

Nordamerikanischer Möbelmarkt für deutsche Hersteller immer bedeutender

Die deutsche Möbelindustrie etabliert sich immer erfolgreicher auf dem nordamerikanischen Markt. Das wurde in der virtuellen Sitzung des Arbeitskreises Export der Verbände der Möbelindustrie deutlich. „Angesichts der aktuellen Konsumschwäche in Europa spielt der nordamerikanische Möbelmarkt für die deutschen Möbelhersteller eine immer größere Rolle“, stellte VDM-Außenhandelsexperte Alexander Oswald in seiner Begrüßung fest.

Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres habe die deutsche Möbelindustrie die Ausfuhren in die USA um 5,6 Prozent steigern können, fuhr er fort. „Das bedeutet eine Steigerung auf über 158 Millionen Euro.“ 

Möbel „Made in Germany“ genießen bei den nordamerikanischen Verbraucherinnen und Verbrauchern weiterhin ein hohes Ansehen. So konnte die deutsche Küchenmöbelindustrie ihren Umsatz in den USA in den ersten sieben Monaten 2024 um 18,2 Prozent steigern, die Polstermöbelindustrie immerhin um 14,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit stellen die Vereinigten Staaten den wichtigsten Exportmarkt der deutschen Möbelindustrie außerhalb Europas dar. 

Aufgrund der großen Bedeutung des Exportgeschäfts – rund ein Drittel der Umsätze werden im Ausland generiert – setzen die Verbände der deutschen Möbelindustrie seit Jahren auf ein umfangreiches Auslandsmesseprogramm. Zum Teil wird dieses vom Bund gefördert. VDM-Außenhandelsexperte Alexander Oswald gab einen Überblick auf die Messebeteiligungen im laufenden Jahr. Unter Beteiligung der Möbelverbände wurden zwei geförderte Gemeinschaftsstände realisiert: Sowohl auf der Küchenmesse KBIS in Las Vegas als auch bei der Clerkenwell Design Week in London erreichten die „German Pavilions“ Kunden aus aller Welt.

Auf diesem Erfolg werde im kommenden Jahr aufgebaut, fuhr Oswald fort. 2025 sind neben Las Vegas (25.-27. Februar) und London (20.-22. Mai) weitere geförderte „German Pavilions“ auf der Index / Hotel Show in Dubai (27.-29. Mai) und auf der Orgatec in Tokio (3.-5. Juni) geplant. „Die Förderung kann von jedem in Deutschland produzierenden Unternehmen in Anspruch genommen werden“ führte Oswald aus. Die Mindestteilnehmerzahl eines „German Pavilions“ betrage 10 Aussteller, schon eine Standgröße von 9 Quadratmetern sei förderfähig. „Hier bietet sich den Unternehmen eine sehr gute Chance, ihr Exportgeschäft voranzutreiben und dabei die Kosten im Rahmen zu halten“, meinte der Außenhandelsexperte.

Neben den Messen standen auch die gesetzlichen Regeln und Normen für den amerikanischen Markt auf der Agenda des Arbeitskreises. Hierzu gab der TÜV-Rheinland-Experte Stephan Pesch einen umfangreichen Überblick. Er gab auch Hinweise auf Fallstricke und Tipps, wie die Hersteller diese umgehen können. Das Kölner Unternehmen unterhält seit 2020 eine Prüfstelle für Möbel im US-Bundesstaat Michigan.

Die Experten waren sich einig, dass nicht nur der stationäre Vertrieb, sondern auch besonders der Online-Handel weiterhin gute Möglichkeiten biete, Umsätze zu generieren. Wie das konkret funktionieren kann, erklärte Referent Justin Oakes von Walmart Marketplace. 

Der Arbeitskreis Export wurde 2018 gegründet. Mit seiner Unterstützung wollen die Möbelverbände die Auslandsaktivitäten der Branche nachhaltig stärken. Als Schwerpunktmärkte gelten neben Nordamerika und China auch der Nahe Osten und wichtige europäische Exportmärkte.

Die möbelfertigung war im Frühjahr auf der KBIS unterwegs und hat eigene Eindrücke zu Papier gebracht und zudem als Podcast in Worte gefasst. Also gerne noch einmal reilesen und reinhören: Der Messenachbericht: https://bc.pressmatrix.com/de/profiles/62108939bed5-mobelfertigung/editions/moebelfertigung-3-24/pages/page/9 und Marktanalyse: https://bc.pressmatrix.com/de/profiles/62108939bed5-mobelfertigung/editions/moebelfertigung-3-24/pages/page/11 sowie Podcast Nummer 35: https://moebelfertigungpodcast.libsyn.com/35-indiawood-bangalore-kbis-las-vegas

„Küchenspezialist des Jahres 2024“ gekürt

Dunkle Oberflächen, warmes Eichenholz und ein einladendes Lichtkonzept: Diese Parameter charakterisieren die Gewinnerentwürfe des diesjährigen Küchendesignwettbewerbs von Der Kreis, der zur Verleihung der Auszeichnung „Der Kreis Küchenspezialist des Jahres 2024“ am 20. September 2024 nach Harsewinkel (OWL) geladen hatte. Eine hochkarätige Jury, bestehend aus Katrin de Louw, Geschäftsführerin Trendfilter, Yvonne Davy, Chefredakteurin Küche +Architektur, Sabine Gantzkow, Schulleiterin Fachschule des Möbelhandels (MÖFA), Prof. Dipl. Ing. Achim Hack, Hochschule Wismar/Fakultät Gestaltung sowie Robert Strunz, Marketingleiter Der Kreis, entschied über die drei besten Küchenspezialisten des Jahres 2024.

Gewinnerküchen: Altbau, Neubau, Materialmix

Das Gewinnerprojekt, das in diesem Jahr Platz 1 belegte, entstammt dem handwerklichen Geschick Lisa Böhners vom Studio „Kreativ|Holz|Design“ aus Bayreuth-Bindlach. Hierfür wurde eine alte Stadtvilla mit Dachgeschoss, Holzbalken und versteckter Speisekammer in eine hochwertige Küche mit angegliedertem Essbereich verwandelt.

Die zweitplatzierte Küchenplanung Rico Kellners von „moebelplus“ aus Mühlau überzeugte die Jury durch eine außergewöhnliche Materialkombination aus türkischem Mamor, Echtholz, SimiLaque-Fronten und einem Feinsteinfußboden. Dadurch strahlt der Raum Eleganz und Wärme zugleich aus.

Die Planung und Umsetzung des Drittplatzierten Steffen Widmer, Inhaber von „Ihre Küche Grambow & Widmer“ aus Schwerin, besticht durch die durchgängige und materialgleiche Gestaltung von Treppenhaus bis Küche in einem Neubau, der so zeitlos wie individuell geplant wurde.

Die drei Gewinner erhalten ein Preisgeld von insgesamt 22.500 Euro. Auch die Plätze vier bis zehn wurden mit Der Kreis-Mediapaketen im Wert von jeweils 500 Euro belohnt. Die Verleihung des Designpreises erfolgte als festlicher Höhepunkt der „Der Kreis 45 Jahre Geburtstagsparty“.

Waldinventur zeigt Nachhaltigkeit der deutschen Forstwirtschaft

Die von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir vorgestellten Ergebnisse der vierten Bundeswaldinventur verdeutlichen, dass Deutschlands Wälder auch im Zeichen der Klimakrise nachhaltig bewirtschaftet werden. Eine Schlüsselrolle dafür nehmen die privaten und kommunalen Waldbesitzer ein. Dieses Fazit zieht die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW). 

Mit der Bundeswaldinventur werden im Abstand von zehn Jahren die wichtigsten Daten zum Zustand und zur Nutzung der Wälder in Deutschland erhoben. Die 2022 durchgeführte und nun ausgewertete vierte Bundeswaldinventur fand vor dem Hintergrund der Klimakrise statt, deren Auswirkungen die Waldbesitzer seit 2018 verstärkt ausgesetzt sind.„Stürme und Trockenheit sowie Dürre und insbesondere die Schäden durch den Borkenkäfer spiegeln sich in den Ergebnissen wider. Gleichzeitig dokumentiert die Bundeswaldinventur die Erfolge einer nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Wälder in der Klimakrise“, erklärt AGDW-Präsident Prof. Andreas Bitter. 

Laut den Ergebnissen der Bundeswaldinventur erreicht der Holzvorrat bundesweit 3,7 Mrd. cbm und ist damit gegenüber der Inventur 2012 konstant geblieben. Während die vom Borkenkäfer geplagte Fichte kalamitätsbedingte Verluste zu verzeichnen hatte, ist der Vorrat fast aller anderen Baumarten spürbar gestiegen. In Deutschland steht damit weiterhin mehr Holz als in jedem anderen Land der Europäischen Union. 

Infolge von Dürre und Borkenkäferbefall fielen auf mehr als 600.000 ha die Wälder kahl, die Wiederbewaldung ist in den vom Borkenkäfer betroffenen Regionen in vollem Gange. Weiter zugenommen hat die Vielfalt des Waldes in Deutschland. So ist der Anteil der Mischwälder auf 79 Prozent gestiegen. Der gesellschaftlich erwünschte Waldumbau hin zu klimaresilienten Mischwäldern sei laut Prof. Bitter ein Mehrgenerationen-Projekt.

Zugleich benötige der insgesamt älter gewordene Wald eine Verjüngungskur, indem überalterte Bestände aufgelichtet und erneuert werden. „Das hilft auch dem Klimaschutz. Denn zum einen ist aufgrund des höheren Holzzuwachses die Bindung von Kohlendioxid (CO2) je Hektar in jungen, heranwachsenden Wäldern höher als in älteren Beständen. Zum anderen liefert die Waldpflege mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz wertvolle klimaschonende Produkte“, erläutert Prof. Bitter.

Koelnmesse

IMM Cologne 2025 abgesagt

Die Koelnmesse hat nach intensiven Gesprächen gemeinsam mit dem Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) und dem Handelsverband Möbel und Küchen (BVDM) beschlossen, die Januar-Ausgabe der IMM Cologne 2025 auszusetzen. Damit reagiert die Koelnmesse auf die aktuell problematischen Rahmenbedingungen der Möbelbranche insbesondere in Deutschland. Diese Entscheidung gibt allen Beteiligten die Möglichkeit, im Dialog mit der Koelnmesse ein neues Messeformat zu erarbeiten, das sich als tragfähig für die Zukunft erweist.

Hauptgrund ist das schwierige wirtschaftliche Fahrwasser für deutsche Möbelhersteller, die mangelnde Nachfrage nach Möbeln im Inland und damit die verständliche, budgetäre Zurückhaltung der Branche.

Laut aktueller Branchenzahlen des VDM verzeichnete der gesamte Markt in 2023 sowie im ersten Halbjahr 2024 einen signifikanten Umsatzrückgang. Bei den Möbeln insgesamt betrug er 9,7 Prozent, bei den Polstermöbeln sogar 11,2 Prozent. Auch die Anzahl der Beschäftigten und der Betriebe ist rückläufig.

„Die Aussetzung der IMM Cologne ist äußerst bedauerlich, aber letztlich doch ein notwendiger und richtiger Schritt“, sagt Leo Lübke, der Präsident des VDM. „Wie viele andere Branchen hat sich auch der Möbelmarkt in den vergangenen Jahren deutlich verändert – und mit ihm die Anforderungen an Messen. Die derzeitige Branchensituation zwingt leider viele Unternehmen zu einem Umdenken. Wir als Industrie arbeiten gemeinsam mit der Koelnmesse intensiv an neuen Konzepten, die speziell auf die einzelnen Möbelsegmente zugeschnitten sind. Als größte Möbelnation in Europa brauchen wir unsere zentralen Branchenschauen und setzen auf das Möbel-Know-how am Standort Köln.“

Diese Einschätzung teilt Markus Meyer, Präsident des BVDM: „Ich habe Verständnis für die Entscheidung, die Messe im kommenden Januar auszusetzen und bedauere sehr, dass die Branche ihre internationale Leitmesse nicht stärker unterstützt hat. Die IMM Cologne ist seit Jahrzehnten ein bedeutender Treffpunkt für die Branche. Mit der Pausierung verlieren wir im kommenden Jahr nicht nur einen zentralen Anlaufpunkt für Innovation und Austausch, sondern auch eine wichtige Bühne, um den internationalen Markt zu bedienen. Es ist nun die dringende Aufgabe aller Akteure der Branche, sich zusammenzusetzen und gemeinsame Lösungen zu finden. Wir müssen uns jetzt mehr denn je darauf konzentrieren, unsere Position zu sichern und zu stärken. Die Branche braucht eine starke Plattform wie die IMM Cologne, um sich zukunftsfähig aufzustellen.“

Den Blick nach vorne richtet auch der Vorsitzende der Geschäftsführung der Koelnmesse: „Die IMM Cologne zu diesem Zeitpunkt auszusetzen, ist die folgerichtige Entscheidung unter Berücksichtigung der allgemeinen Branchensituation“, so Gerald Böse. „Sie ist uns äußerst schwergefallen, war aber auch mit Rücksicht auf unsere internationalen Kunden nicht zu vermeiden. Die IMM Cologne hat in den Corona-Jahren durch ihren Januar-Termin drei Mal in Folge nicht stattfinden können. Diese fehlende Kontinuität, verbunden mit dem aktuellen wirtschaftlichen Umfeld, macht es für uns als Veranstalter unmöglich, ein attraktives Ausstellerangebot für den Handel im Januar 2025 in Köln zu gewährleisten. Unser Anspruch bleibt es, der Möbelbranche eine internationale Bühne in Deutschland anzubieten. Gemeinsam arbeiten wir bereits an vielversprechenden Konzepten, die die veränderten Bedürfnisse aller Beteiligten bestmöglich erfüllen. Die Koelnmesse ist weltweit die Nr. 1 in Sachen Interior, wie zum Beispiel die Orgatec, die Interzum und die Spoga+Gafa eindrucksvoll beweisen. Jetzt gilt es, unser Flaggschiff zusammen mit der Möbelindustrie wieder auf Kurs zu bringen!“