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Autor: Hahn, Sebastian

Cyncly

Ernennt Jon Harper zum Senior Vice President für Professional Services

Cyncly hat Jon Harper zum Senior Vice President für Professional Services ernannt. In dieser Rolle wird Jon die erfolgreiche Einführung und Umsetzung von Cynclys marktführender Software vorantreiben und dabei Designer, Händler und Hersteller unterstützen, ihr Geschäft auszubauen und ihre Ziele zu erreichen.

„Jon zeichnet sich durch seine große Leidenschaft für den Erfolg unserer Kunden aus und verfügt über ein tiefgehendes Verständnis für Software-Implementierungen, Support nach der Einführung neuer Softwareprodukte sowie für Beratungsleistungen, die echten Mehrwert bieten“, so Kristina Lengyel, Chief Customer Officer. „Wir freuen uns sehr, ihn in unserem Team willkommen zu heißen und sind überzeugt, dass seine Erfahrung und sein Ansatz uns dabei unterstützen werden, unseren Kunden ein erstklassiges Softwareerlebnis zu bieten.“

Jon verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Leitung schnell wachsender SaaS- und Beratungsunternehmen, einschließlich Führungspositionen bei Protiviti, Johnson & Johnson und Smartsheet. Im Verlauf seiner Karriere hat er Professional-Services-Teams erfolgreich aufgebaut und skaliert – sowohl in Phasen starken Wachstums als auch bei globaler Expansion. Dabei folgt er der Überzeugung, dass der Kunde immer im Mittelpunkt aller Entscheidungen stehen muss und Dienstleistungen klar auf messbare Geschäftsergebnisse ausgerichtet sein sollten.

„Cyncly steht aktuell an einem spannenden Wendepunkt, an dem Technologie, Innovation und exzellenter Service Hand in Hand gehen, um den Erfolg unserer Kunden weiter voranzutreiben“, sagt Jon. „Ich freue mich sehr darauf, das Professional Services Team zu führen, während wir gemeinsam unsere Aktivitäten noch stärker an den strategischen Unternehmenszielen ausrichten und den Mehrwert für unsere Kunden weltweit nachhaltig steigern.“

Optimiert Leistenfertigung in Coesfeld

Um die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Leistenfertigung zu steigern, hat Parador seine Produktion in Coesfeld umfassend optimiert und kommt ohne Folie aus.

Durch technische Umstellungen im Fertigungsprozess kann das Unternehmen ab sofort eine deutlich effizientere und nachhaltigere Produktion gewährleisten: Ein zentraler Vorteil dieser Optimierungen besteht darin, dass die einzelnen Leisten nicht mehr in Folie verpackt werden. Stattdessen werden sie direkt im Karton ohne zusätzliche Kunststoffverpackung verschickt. Dadurch wird der Plastikabfall erheblich reduziert und Ressourcen werden geschont.

Die neuen Leisten sind rückseitig mit allen wichtigen Artikelinformationen sowie einem Barcode gekennzeichnet und werden im Umkarton gebündelt. Diese klare Kennzeichnung erleichtert die Handhabung und verbessert die Transparenz für die Kunden.

Die Umstellung auf die neue Verpackungsart fand bereits im April statt; die neu verpackten Leisten kommen sukzessive in den Verkauf. Die Änderungen betreffen das gesamte Parador-Leistensortiment mit Ausnahme der ClickBoard-Leisten.

Maja Rutkowska (li.) und Zbigniew Platek von Amica.
Amica

Neuer, alter Geschäftsführer

Polens größter Hersteller von Elektrogroßgeräten hat einen neuen, alten Geschäftsführer: Knapp ein Jahr nach dem Ausscheiden von Frank Trittel, der im Juli 2020 die Nachfolge von Zbigniew Platek antrat und im Juli 2024 das Unternehmen verließ, heißt der neue Geschäftsführer nun wieder – Zbigniew Platek.

Bereits zum 1. Juni 2025 trat Zbigniew Platek seine Position erneut an. In seiner ersten Tätigkeit für Amica war Platek von November 2016 bis April 2020 Geschäftsführer des Elektrogeräteherstellers und demnach „maßgeblich an der positiven Unternehmensentwicklung beteiligt. Diesen Kurs wolle er nun fortführen.

Gemeinsam mit Marcel Kühn als Sales & Marketing Director und Arthur Stahlberg als Operations Director soll er die strategische Ausrichtung des Unternehmens weiterverfolgen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf „Made in Europe“ mit der Eigenproduktion in Polen.

Maja Rutkowska wechselt in den Beirat

Die Stelle war interimistisch von Maja Rutkowska, Vice Präsidentin Amica Gruppe, besetzt worden. Die wiederum geht nun in den Beirat und sagte: „Wir freuen uns, dass Herr Zbigniew Platek seit Anfang Juni die Geschäftsführung der Amica International übernimmt und unsere strategischen Ziele weiterführen wird. Seine umfangreiche Erfahrung und Kompetenz werden das Unternehmen in der dynamischen Elektrogerätebranche weiter voranbringen. (…) Wir werden eng zusammenarbeiten, um unsere Position als starker Businesspartner auf dem deutschen Markt weiter zu stärken.“

Auf Expansionskurs in China, USA und Australien

Dass sich eine Erholung auf den Märkten abzeichnet, dürfte nicht zuletzt auch daran erkennbar sein, dass Nachhaltigkeit wieder eine größere Rolle im Küchengeschäft spielt. Der steigenden Nachfrage begegnet der österreichische Naturmöbelhersteller Team 7 nun mit einer gezielten Expansionsstrategie, mit der das Unternehmen sein Store-Netzwerk um neue Standorte außerhalb Europas erweitert. Neue Partnerstores in Peking und San Francisco zeugen von einer zunehmend globalen Ausrichtung.

Neue Stores in Peking und San Francisco

Bereits im November 2024 eröffnete Team 7 seinen Partnerstore in San Francisco; im März 2025 folgte der Standort in Peking. Auch ein reiner Küchenstore in Melbourne (Australien) befindet sich aktuell in Planung. Insgesamt betreibt der österreichische Produzent derzeit 17 eigene Geschäfte sowie neun Partnerstores in Märkten wie Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien (Mallorca), den USA und China.

Markenerlebnis im Fokus

Mit den neuen Showrooms verfolgt Team 7 laut eigenen Angaben das Ziel, das Markenerlebnis an zentralen, urbanen Standorten zu etablieren. Neben eigenen Flagshipstores baut das Unternehmen auch auf ein wachsendes Netzwerk an Partnergeschäften.

Das Sortiment umfasst Möbel und Küchen aus Naturholz, die auf Maß gefertigt werden. Auch der konsequent nachhaltige Ansatz wird hierbei in den Fokus gerückt – ein Konzept, das sich laut Hersteller zunehmend als Verkaufsargument erweist.

Weitere Standorte in Planung

Team 7 beschäftigt sich derweil bereits langfristig mit neuen Expansionsplänen: Neben Melbourne entsteht bei einem langjährigen Handelspartner in Litauen eine neue Ausstellungsfläche für hochwertiges Wohnen.

Aktuell ist der Möbelproduzent in 38 Ländern vertreten. Die Stores sollen die Markenbindung stärken und die internationale Sichtbarkeit des Unternehmens erhöhen.

Eröffnet innovatives Besuchserlebnis rund um modernen Holzbau

Mit einem neu konzipierten Besuchserlebnis lädt Rubner Haus ab sofort Bauinteressierte, Architekten und Planer in die Welt des modernen Holzbaus ein. Am Unternehmenssitz in Kiens (Südtirol) können Gäste in einem multimedialen Rundgang die Philosophie, Expertise und handwerkliche Qualität des renommierten Holzhausherstellers hautnah erleben.

Das neue Ausstellungskonzept umfasst mehrere Stationen – von der historischen Entwicklung des Holzbaus über Einblicke in die Produktionshallen bis hin zum Prüflabor, in dem Materialien auf Herz und Nieren getestet werden. Ein Highlight ist die Rubner Haus Boutique: Auf 700 Quadratmetern bietet sie Inspiration für modernes Interior Design, Outdoor-Lösungen und Wellnessbereiche.

„Bauen ist eine emotionale Entscheidung. Unser Ziel ist es, Vertrauen zu schaffen und nachhaltiges Bauen erlebbar zu machen“, erklärt Geschäftsführer Martin Oberhofer. Die Ausstellung richtet sich an Bauherren privater, gewerblicher und öffentlicher Projekte gleichermaßen. Mit über 30.000 realisierten Projekten zählt Rubner Haus zu den führenden Anbietern im Bereich des ökologischen Holzbaus in Europa.

Besuche sind nach vorheriger Terminvereinbarung unter haus@rubner.com möglich.

Martin Glöckner wird Mitglied der Geschäftsführung

Der Vorstand des Industrieverbands Klebstoffe e.V. (IVK) hat Martin Glöckner mit Wirkung zum 12. Juni 2025 in die Geschäftsführung berufen. Mit dieser Entscheidung stärkt der Verband seine Expertise im Bereich Regulatory Affairs und setzt ein klares Zeichen für die strategische Weiterentwicklung der Branche im Spannungsfeld von Innovation, Nachhaltigkeit und Regulierung.

Martin Glöckner bringt umfassende Erfahrung aus der chemischen Industrie und der Verbandsarbeit mit. Zuletzt war er als Geschäftsführer für Regulatory Affairs bei der Deutschen Bauchemie e.V. tätig, wo er maßgeblich an der Positionierung der Branche zu regulatorischen Fragestellungen auf nationaler und europäischer Ebene beteiligt war.

„Mit Martin Glöckner gewinnen wir eine profilierte Führungspersönlichkeit mit tiefem Verständnis für die regulatorischen Herausforderungen unserer Industrie“, erklärt Dr. Kathrin Hein, Vorstandsvorsitzende des IVK. „Seine Erfahrung und sein Netzwerk werden entscheidend dazu beitragen, die Interessen unserer Mitglieder weiterhin wirkungsvoll zu vertreten.“

FIMMA + Maderalia

Starke internationale Resonanz und wachsendes Interesse aus der Möbel- und Zulieferindustrie

Die internationale Fachmesse FIMMA + Maderalia, die vom 10. bis 13. November 2026 in Valencia stattfindet, verzeichnet eine wachsende internationale Dynamik. Im Mai intensivierte das Team rund um Messeleiter Alejandro Roda und Santi Riera, Präsident des FIMMA-Organisationskomitees, seine Werbeaktivitäten – insbesondere durch die Teilnahme an den Branchenleitmessen Interzum und Ligna in Deutschland.

„Wir konnten den positiven Eindruck, den die vergangene Ausgabe von FIMMA + Maderalia hinterlassen hat, bei vielen internationalen Branchenakteuren bestätigen“, so Roda. Viele Gesprächspartner hätten betont, dass Maderalia ein Pflichttermin für die Branche sei.

Auch Riera unterstreicht die Entwicklung: „FIMMA wächst kontinuierlich – mit einem immer breiteren Angebot an Maschinen und Technologien, das unsere professionellen Fachbesucher sehr zufriedenstellt.“ Besonders hervorgehoben wurde von Ausstellern die starke Investitionstätigkeit auf der Iberischen Halbinsel. „Die Nachfrage ist hoch, und die Hersteller müssen in moderne Fertigungssysteme investieren – insbesondere in die Automatisierung, bei der Maschinen und Software Hand in Hand gehen“, erklärt Riera weiter.

Spanien als stabiler Investitionsstandort

Im internationalen Vergleich gewinnt Spanien zunehmend an Bedeutung. „Spanien entwickelt sich zu einem echten Referenzmarkt in Europa“, so Roda. In einem geopolitisch angespannten Umfeld biete das Land Stabilität, Sicherheit und attraktive Wachstumsperspektiven. Die zunehmende Präsenz von Fachbesuchern nicht nur aus der EU, sondern auch aus Nordafrika, Mittel- und Südamerika werde von vielen Ausstellern als sehr positiv bewertet.

Neue Kontakte und konkrete Zusagen

Das FIMMA + Maderalia-Team nutzte die Branchenplattformen in Köln und Hannover intensiv, um Gespräche mit internationalen Unternehmen zu führen – viele davon langjährige Aussteller der Messe in Valencia. Zahlreiche Firmen haben bereits ihre Teilnahme an der Ausgabe 2026 zugesagt, weitere befinden sich in konkreten Verhandlungen.

Roadmap bis 2026 steht

Nach erfolgreichen Promotion-Aktivitäten im Rahmen des Club Madera 2025 und der AEIM-Generalversammlung ist FIMMA + Maderalia auch auf der kommenden Feria Hábitat València (29. September bis 2. Oktober 2025) präsent – mit einem eigenen Informationsstand im neuen Bereich „Contract 360 by Maderalia“.

Der Messekalender für 2025 sieht weitere Stationen in Pordenone, Istanbul und Barcelona vor. Im Vorfeld der Ausgabe 2026 sind darüber hinaus gezielte Promotions in Lyon, Nürnberg, Mailand und Porto geplant. Ein zentrales Highlight wird der Launch-Event während der Feria Hábitat València 2026 sein.

ifo institut

Erwartet kräftiges Wirtschaftswachstum ab 2026

Die deutsche Wirtschaft befindet sich laut aktueller Sommerprognose des Ifo-Instituts auf einem moderaten Erholungskurs. Für das laufende Jahr 2025 rechnen die Ökonomen mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,4 Prozent. Im kommenden Jahr soll das Wachstum dann deutlich anziehen und bei 1,5 Prozent liegen.

„Die Talsohle ist durchschritten“, erklärte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. Vor allem die sinkende Inflation, steigende Reallöhne und eine anziehende Binnennachfrage sollen die Konjunktur ab 2026 spürbar beleben. Auch die Investitionstätigkeit der Unternehmen ziehe langsam wieder an, heißt es in der Mitteilung.

Die Inflationsrate soll laut Prognose 2025 bei durchschnittlich 2,2 Prozent liegen und 2026 auf 1,8 Prozent zurückgehen. Die Arbeitslosenquote bleibt mit voraussichtlich 5,8 Prozent im laufenden Jahr stabil und könnte 2026 leicht auf 5,6 Prozent sinken.

Allerdings warnt das Ifo-Institut auch vor Risiken: Geopolitische Unsicherheiten, eine schwache Weltkonjunktur und strukturelle Herausforderungen wie der Fachkräftemangel könnten die Erholung dämpfen.

Quelle: ifo Institut – Konjunkturprognose Sommer 2025

BSH

Mehrmarkenvertrieb nun beschlossene Sache

Die BSH wird auch in Deutschland ihren Vertrieb neu strukturieren und die Marken Bosch, Siemens, Neff, Constructa und Gaggenau neu formieren bzw. anteilig einem Mehrmarkenvertrieb unterordnen. Die Entwicklung war nach einem ähnlichen Beschluss in Österreich vor wenigen Wochen erwartet wurden. Bereits im letzten Jahr hatte der Hausgerätekonzern damit begonnen, seine Marketingstrukturen innerhalb der unterschiedlichen Marken zu bündeln, um Prozesse zu optimieren und Personalstrukturen zu verschlanken.

Marken- und Sortimentsportfolio aus einer Hand

Am heutigen Mittwoch, 11.06., verkündete die BSH Hausgeräte GmbH nun auch für Deutschland eine „zukunftsgerichtete Transformation“ ihrer Vertriebsorganisationen. Ziel der Neuausrichtung sei „eine klarer differenzierte Markenpositionierung“ und „deutlich gestraffte Sortimente“. Dadurch soll es sowohl Handelspartnern als auch Kund:innen leichter fallen, die für sie passende Marke oder das beste Produkt zu finden.

Was man sich zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer vorzustellen vermag, nämlich, dass der bislang herstellerseitig eigenständig organisierte Vertrieb nun marken- und produktübergreifend agieren muss, bezeichnet die BSH als „ein Team (…) mit ganzheitlich beratenden, strategischen Partnern, das dem Handel das gesamte Marken- und Sortimentsportfolio von Europas größtem Hausgerätehersteller aus einer Hand anbietet.“ Dennoch sollen die Selektivsortimente weiterhin ein essenzieller Bestandteil der BSH-Sortimentsstrategie bleiben.

Gaggenau mit Sonderpositionierung

Im Rahmen der geplanten Neuorganisation werden, wie schon im Marketing, auch im Vertrieb die Marken Bosch, Siemens, Neff und Constructa unter einer Führung vereint. Gaggenau wiederum nimmt eine „noch exklusivere Stellung ein“, erklärt das Unternehmen. „Vertrieb, Marketing und Training der Marke Gaggenau werden zukünftig durch eine eigenständige Markenorganisation gesteuert, um den spezifischen Anforderungen im High-End-Segment mit einer differenzierten Marktbearbeitungsstrategie zu begegnen.“

Mehrmarkenvertrieb BSH: Umsetzung ab 1. August

Auch der kaufmännische Bereich stellt sich im Zuge der neuen Vertriebsorganisation effizienter auf und nimmt eine zentrale Rolle bei der Bereitstellung und Standardisierung übergreifender Prozesse und Tools ein. So soll beispielsweise die Debitorenbuchhaltung Schritt für Schritt in ein bereits bestehendes konzerneigenes Shared Service Center in Polen überführt werden.

Die Umsetzung der neuen BSH-Vertriebsorganisation in Deutschland beginnt am 1. August 2025 in der zentralen Unternehmensorganisation in München. Weitere Meilensteine sind die Implementierung des regionalen Mehrmarkenvertriebs für den Elektrofach- und Großhandel am 1. Dezember 2025 sowie für den Küchen- und Möbelfachhandel inklusive eines markenübergreifenden Innendienstes am 1. März 2026. Das Führungsteam der neuen BSH-Vertriebsorganisation wird zeitnah bekanntgegeben.