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Autor: Hahn, Sebastian

Stärkt seine Logistik im Norden – für noch besseren Service

Die Klöpferholz GmbH & Co. KG optimiert ihre Logistikprozesse in Norddeutschland, um Geschäftskunden künftig noch zuverlässiger, schneller und flexibler zu beliefern.

Klöpferholz passt Struktur und Steuerung seiner norddeutschen Lieferlogistik gezielt an. Sein Kundenkreis profitiert direkt von:

  • Kürzeren Lieferzeiten dank hocheffizienter Logistikprozesse und perfektionierter Routenplanung
  • Höherer Produktverfügbarkeit durch gezielte Bestandsbündelung
  • Verbesserter Planbarkeit durch den verstärkten Einsatz digitaler Tools und automatisierter Abläufe
  • Breiterem Sortiment durch optimierte Lager- und Prozessstruktur

Somit wird das Unternehmen noch leistungsstärker und garantiert ein wirtschaftlich optimiertes Serviceangebot. Seine zukunftsorientierte Logistik zahlt direkt auf das ein, was für Klöpfer Kunden zählt: eine stabile und planbare Versorgung mit allem, was sie für ihr Handwerk brauchen.

»Unsere Logistikstrategie richtet sich konsequent an den Bedürfnissen unserer Kunden aus. Die Weiterentwicklung sorgt für noch mehr Leistungsfähigkeit und Versorgungssicherheit sowie stärkere digitale Integration – ohne Kompromisse beim Service.«
Manfred Meyer, Geschäftsführer Klöpferholz

Umstellung der Abholmöglichkeiten in Hamburg

Im Zuge der Weiterentwicklung werden Abholungen am Klöpferholz Standort Hamburg ab dem 31. August 2025 nicht mehr möglich sein. Für norddeutsche Kunden mit Anlieferbedarf ändert sich nichts – die Belieferung erfolgt wie gewohnt, jedoch noch schneller und effizienter.

Wertholz- und Schnittholzkunden finden künftig umfangreichere digitale Beratungsmöglichkeiten und verbesserte Produktdarstellungen im Klöpfer Onlineshop www.Kloepfer.de. So bleiben maximale Transparenz und Auswahl sichergestellt – ortsunabhängig und rund um die Uhr.

Vorstand des FVSB
Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie

Blickt mit Sorge auf Baukonjunktur

Nach einem gelungenen Grillabend am Prüfinstitut Velbert (PIV) versammelten sich am 24. Juni 39 Mitgliedsvertreter zur Jahresmitgliederversammlung des Fachverbandes Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) im Verbandshaus. Die Stimmung war – passend zum Wetter – heiter bis wolkig.

„Eitlen Sonnenschein können wir für unsere Branche leider nicht melden“, resümierte Karl Kristian Woelm, Vorstandsvorsitzender des FVSB. Die Bauwirtschaft befinde sich weiterhin in schwierigen Zeiten. Der prognostizierte Rückgang der Neubautätigkeit sei inzwischen spürbar, eine schnelle Besserung nicht in Sicht. Trotz des Optimismus von Bauministerin Verena Hubertz und ihres angekündigten Bau-Turbos bleibe Bauen teuer und durch zahlreiche Regularien erschwert.

Die zunehmende Regulierungsdichte war auch zentrales Thema im Bericht zur Verbandsarbeit, vorgestellt von Geschäftsführer Stephan Schmidt und Silke Koppers. Die wachsende Zahl an Verordnungen belaste die Unternehmen stark. Der Verband informiere seine Mitglieder daher nicht nur über anstehende Veränderungen, sondern setze sich auch über sein Netzwerk für einen Abbau der Gesetzesflut ein.

Zur Unterstützung der Mitglieder referierte Rechtsanwalt Michael Halstenberg über die neue, komplexe Bauprodukteverordnung. Hans Peters, Vorsitzender des Instituts für Bauen und Umwelt (IBU), berichtete über die Zukunft der EPD. Hans Weissenböck, Generalsekretär der ARGE, erläuterte die Herausforderungen beim Einsatz von Blei in Baubeschlägen. Die Vorträge stießen auf großes Interesse und führten zu intensivem Austausch.

Bereits am Vortag hatte Holger Koch im Arbeitskreis Prognose die aktuellen Marktdaten vorgestellt. Das Produktionsvolumen im Gebäudesektor stieg leicht um 0,5 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Die Erwartungen der Mitglieder für 2025 bleiben jedoch verhalten.

Einen optimistischeren Ausblick lieferte Christian Engelke vom Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden. Er verwies auf Investitionschancen durch den Koalitionsvertrag und das Sondervermögen. Bei verbesserter Planung und weniger Bürokratie könnten ab 2026 rund 20 Milliarden Euro, vor allem im Tiefbau, investiert werden.

Bei den Wahlen wurden die Vorstandsmitglieder und Rechnungsprüfer in ihren Ämtern bestätigt: Karl Kristian Woelm (Woelm GmbH) bleibt Vorsitzender, Wolf Hoppe (HOPPE AG) und Matthias Kohl (Beyer & Müller GmbH & Co. KG) seine Stellvertreter. Als Rechnungsprüfer wurden Markus Kaufmann (KFV Karl Fliether GmbH & Co. KG) und Patrick Müller (Breuer & Schmitz GmbH & Co. KG) erneut gewählt.

Zum Abschluss lobte Woelm die Geschäftsstelle für ihre professionelle Arbeit: „Die Geschäftsstelle arbeitet absolut professionell und engagiert. Wir treffen uns inzwischen öfter als früher zu Vorstandssitzungen und Workshops, um die zukünftige Ausrichtung des Verbandes zu justieren. Es geht darum, in einer immer komplexer werdenden Welt ein attraktiver Dienstleister für unsere Mitglieder zu bleiben.“

Prof. Thorsten Ober, Dekan der Fakultät für Holztechnik und Bau der TH Rosenheim, die Schulleitung der Staatlichen Fachschule Rosenheim bestehend aus Josef Oberniedermaier und Stefan Schellenberger, Prof. Heinrich Köster, Präsident der TH Rosenheim, Otto Lederer, Landrat des Landkreises Rosenheim, Peter Hörr, Geschäftsführer des Lehrinstituts Rosenheim e.V., Daniel Artmann, 2. Bürgermeister der Stadt Rosenheim und Klaus Stöttner, Vorsitzender des Hochschulrats.
Hochschule Rosenheim

Festakt für 100 Jahre holztechnische Ausbildung zeigt Zukunft der Branche

Die Technische Hochschule Rosenheim hat gemeinsam mit der Staatlichen Fachschule Rosenheim und dem Lehrinstitut Rosenheim e.V. das Jubiläum „100 Jahre holztechnische Ausbildung in Rosenheim“ gefeiert. Mit einem Festakt würdigten sie eine einzigartige Erfolgsgeschichte, die Rosenheim weltweit als Zentrum der Holzkompetenz etabliert hat.

„Unsere drei Institutionen stehen seit 100 Jahren für eine Rosenheimer Elite-Ausbildung im Bereich Holz – mit einer gemeinsamen Wurzel und klarer Ausrichtung auf den nachhaltigen Werkstoff Holz. Zusammen sind wir Weltmarktführer in der holztechnischen Ausbildung“, betonte Prof. Heinrich Köster, Präsident der TH Rosenheim.

Klaus Stöttner, Vorsitzender des Hochschulrats, hob die Bedeutung des Standorts hervor: „Rosenheim steht für eine exzellente Ausbildung, die eng an den Bedürfnissen der Wirtschaft orientiert ist. Der 100-jährige Weg war kein Selbstläufer – umso mehr ist dieses Jubiläum auch ein Auftrag, diese Qualität konsequent weiterzuführen.“

Zukunftsthemen fest im Blick
Die Veranstaltung machte deutlich: Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, BIM, Circular Economy und Klimaresilienz sind längst Teil der Lehrpläne.  „Die Holzbranche steht vor großen Herausforderungen. Wir sehen es als unsere Pflicht, unsere Studierenden auf die Zukunft vorzubereiten und passen die Curricula in der Aus- und Weiterbildung immer wieder an die aktuellen Fragestellungen an.“, erklärte Prof. Thorsten Ober, Dekan der Fakultät für Holztechnik und Bau der TH Rosenheim. Als besonderes Beispiel für die Fachkräftesicherung nannte er den englischsprachigen Studiengang International Bachelor of Wood Technology sowie den Studiengang Ingenieurpädagogik, der gezielt dem Berufsschullehrermangel entgegenwirkt.

Josef Oberniedermaier, Stellvertretender Schulleiter der Staatlichen Fachschule Rosenheim, sieht gerade im Holzbau große Chancen: „Die Baubranche steht vor massiven Herausforderungen, unter anderem werden Flächen immer knapper und müssen effektiver genutzt werden. Der Holzbau hat sich insbesondere bei Aufstockungen als leistungsfähige und wirtschaftliche Bauweise etabliert. Mit sehr guten Dämmeigenschaften, einem hohen Vorfertigungsgrad sowie kurzen Bauzeiten ist er die perfekte Lösung – und damit ein klarer Auftrag an unsere Ausbildung.“

Bildung sichert Fachkräfte und Innovation
Peter Hörr, Geschäftsführer des Lehrinstituts Rosenheim e.V., verwies auf die Bedeutung der Internationalisierung und des Fachkräftenachwuchses: „Automatisierung und Digitalisierung helfen uns, mit weniger Personal dieselbe Qualität zu erreichen. Zur Sicherung der Fachkräftebasis braucht es ein Umdenken im Bildungssystem, um auch Menschen mit Migrationshintergrund besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren.“

Alumni erzählen Erfolgsgeschichten
Ein Höhepunkt des Abends war die Alumni-Gesprächsrunde, in der Absolventinnen und Absolventen aus verschiedenen Jahrzehnten mit lebendigen Anekdoten verdeutlichten, was das „Rosenheimer Cluster Holz“ so einzigartig macht: familiär, praxisnah, innovativ und international hoch anerkannt.

Heißt nun „Burn Outdoor Kitchen“

Mit der Marke „Burnout Kitchen“ hatten Daniel Joachimmeyer und Thomas Pabst Ende 2017 für Aufsehen gesorgt – und daraus eine bekannte Anlaufstelle für hochwertige Grill- und Outdoorküchen gemacht. Mit der nun beschleunigten Expansion ins Ausland streichen die beiden Firmengründer einen Teil des Namens zusammen. Aus „Burnout Kitchen“ wird Burn Outdoor Kitchen. Der Namenswechsel betrifft nicht nur die Marke selbst, sondern sämtliche Produktlinien. Damit kommen Daniel Joachimmeyer und Thomas Pabst mutmaßlich unguten Assoziationen innerhalb der englischen Sprache zuvor, die das Wortspiel rund um „Burnout“ erwecken könnte.

AGDW – Die Waldeigentümer

Heimisches Holz bleibt zentraler Pfeiler für nachhaltiges Wachstum

In Deutschlands Wäldern steht und entsteht trotz der Folgen der Klimakrise reichlich Holz, um für nachhaltiges Wachstum und für eine verbesserte Treibhausgasbilanz bei Unternehmen und Verbrauchern zu sorgen. Das geht aus der vom Bundeslandwirtschaftsministerium veröffentlichten Waldentwicklungs- und Holzaufkommens­modellierung für die Jahre 2023 bis 2062 (WEHAM) hervor, die auf Basis der jüngsten Bundeswaldinventur entwickelt wurde. Im langjährigen Mittel ist demnach mit einem Rohholzaufkommen von 80,6 Millionen Erntefestmetern (Mio. Efm) zu rechnen, das sind rund 7,5 Prozent mehr als in den letzten 10 Jahren. „Die Studie zeigt die enormen Potenziale des nachwachsenden Rohstoffs Nummer eins auf. Als erneuerbarer Energieträger, als klimaschonender Werkstoff, als elegantes Baumaterial sowie für weitere innovative Anwendungen birgt Holz noch viel ungenutztes Potenzial. Dessen Erschließung ist aber alles andere als ein Selbstläufer“, erklärt AGDW-Präsident Prof. Andreas Bitter.

Die WEHAM-Studie verdeutlicht, wie nachhaltig sich die Baumartenzusammensetzung und die Struktur der Wälder im Zuge des voranschreitenden Umbaus hin zu klimaresilienten, artenreichen Mischbeständen verändern. So werden Laubbaumarten wie Eiche, Buche, Ahorn und Erle immer wichtiger, während die in den vergangenen Jahren in einigen Regionen stark vom Borkenkäfer geschädigte Fichte vielerorts auf dem Rückzug ist. Andererseits soll das Potenzial der Kiefer als heute schon in vielen Bereichen für die Industrie verfügbare Alternative in den nächsten 15 Jahren noch einmal zunehmen.

In vielen Regionen, darunter in Süddeutschland, bestehen hohe Vorräte an Nadel- wie an Laubholz, nicht zuletzt im Kleinprivatwald. „Für gesunde, möglichst stabile Mischwälder und im Interesse des Klimaschutzes müssen wir übergroße Vorräte verringern und überalterte Bestände gezielt verjüngen. Das mindert Risiken und stärkt den Klimaschutz. Denn junge, heranwachsende Wälder binden pro Hektar deutlich mehr Kohlendioxid als alte Bestände und halten so die CO2-Pumpe Wald am Laufen“, erläutert Prof. Bitter. Das macht sich mittelfristig auch auf den wieder bestockten Schadflächen bemerkbar: In der WEHAM-Studie wird damit gerechnet, dass der Holzzuwachs mit dem Einwachsen der Verjüngung auf den Kalamitätsflächen in ca. 20 Jahren etwa wieder das Niveau der Bundeswaldinventur 2022 erreicht, also 9,4 m3/ha.

Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium in der WEHAM-Studie richtigerweise darlegt, sind die in Deutschland vorhandenen Holzpotenziale im Wald nicht mit tatsächlich bereitgestellten Mengen zu verwechseln. „Um die im Wald schlummernden Holzpotenziale nachhaltig verfügbar zu machen, bedarf es einer aktivierenden Politik, welche Hemmnisse für die Erschließung von Holzpotenzialen abbaut und motivierend auf die Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer wirkt“, erklärt der AGDW-Präsident. Im Koalitionsvertrag seien dafür wichtige Weichenstellungen erfolgt, so mit Blick auf die Förderpolitik. „Den Ankündigungen müssen nun Taten folgen“, mahnt Prof. Bitter. Eine Hürde für die notwendige Mobilisierung der Waldeigentümer und des Holzaufkommens seien hingegen überflüssige, die Waldbesitzenden belastende Regularien wie die EU-Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten (EUDR) mit ihren drohenden neuen Dokumentationspflichten. „Die WEHAM-Studie muss Ansporn für die Bundesregierung sein, den Waldbesitzenden angesichts der großen Aufgaben beim Waldumbau inmitten der Klimakrise den Rücken zu stärken. Andernfalls werden sich die durch die Folgen des Klimawandels bedingten Risiken für die deutschen Wälder weiter vergrößern“, warnt der AGDW-Präsident.

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Messe Frankfurt

Verzeichnet erfolgreichstes Geschäftsjahr

Die Messe Frankfurt hat ihren Geschäftsbericht 2024 mit Bestwerten bei allen relevanten Kennzahlen vorgelegt. Der Umsatz von 775 Millionen Euro und ein Konzernjahresüberschuss von rund 82 Millionen Euro spiegeln die starke operative Geschäftsentwicklung der Unternehmensgruppe wider. Im laufenden Geschäftsjahr will die Unternehmensgruppe ihren Marktvorsprung weiter ausbauen und mit weiteren Investitionen in die digitale und nachhaltige Transformation ihre Qualität und ihr globales Wachstum langfristig sichern.

„Die Messe Frankfurt steht heute stabiler und erfolgreicher da denn je. Die sehr guten Geschäftsergebnisse 2024 spiegeln die Leistungskraft und die bewährte strategische Ausrichtung der Unternehmensgruppe – auch unter anspruchsvollen Marktbedingungen“, betonte Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, heute auf der Unternehmenspressekonferenz. „Wir haben Spielraum für Investitionen aus eigener Kraft und werden entsprechend unsere Wachstumschancen nutzen.“ Auch die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres 2025 sind durch eine starke Veranstaltungsdynamik geprägt: „Wir können von vitalen Veranstaltungen, überaus hohen Zufriedenheitsgraden und von einer ebenso hohen Internationalität berichten. Unsere Kunden bauen auf persönliche Begegnungen und bleiben international vernetzt, trotz und gerade wegen der komplexen weltwirtschaftlichen Lage“, hob Marzin hervor. „Unsere Marken haben erneut Maßstäbe gesetzt, und wir verzeichnen Wachstum bei den wesentlichen Kennzahlen. Das ist ein erfreuliches Signal – für unsere Kunden, für unsere Messen, für das Messegeschäft im Allgemeinen und vor allem für die Wirtschaft insgesamt“, fügte Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, hinzu.

Wachstumsbeschleuniger Geschäftsjahr 2024

Mit 775 Millionen Euro markiert der Umsatz der Messe Frankfurt Gruppe einen neuen Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens (2023: 609 Mio. Euro). Annähernd 432 Millionen Euro (2023: 333,8 Mio. Euro) wurden im Inland generiert. Außerhalb Deutschlands wurde ein konsolidierter Umsatz von rund 343 Millionen Euro erreicht (2023: 275,1 Mio. Euro). Das ist ein Anteil von mehr als 44 Prozent am Konzernumsatz und unterstreicht die Bedeutung der globalen Ausrichtung des Unternehmens. Entsprechend der überaus positiven Geschäftsentwicklung ist der Konzernjahresüberschuss auf einen Spitzenwert in Höhe von rund 82 Millionen Euro (2023: 18,4 Mio. Euro) gewachsen. Entsprechend ergibt sich ein EBITDA (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) von rund 151 Millionen Euro (2023: 90,5 Mio. Euro). Weltweit fanden unter dem Dach der Messe Frankfurt 348 Veranstaltungen mit rund 4,6 Millionen Besuchenden statt. Zu den 153 Messen und Ausstellungen, darunter 128 konzerneigene Veranstaltungen, kamen mehr als 98.000 ausstellende Unternehmen.

Ausblick Geschäftsjahr 2025

Im ersten Geschäftshalbjahr 2025 hat die Messe Frankfurt ihren Wachstumskurs erfolgreich gehalten. Die Veranstaltungen erleben weltweit unvermindert Aufschwung. „Das Messegeschäft ist auf lange Sicht eine Wachstumsbranche – und das nicht trotz, sondern gerade wegen der Veränderungen auf den Weltmärkten“, ist Marzin überzeugt. Die Messe Frankfurt will ihre Position als globaler Branchenakteur weiter stärken. In ihrer ganzheitlichen Unternehmensentwicklung konzentriert sie sich auf vier Säulen. Neben dem Kerngeschäft legt das Unternehmen den Fokus auf die digitale und nachhaltige Transformation sowie auf eine kooperative und konzernweite agile Unternehmenskultur. „Wenn alles so gut weiterläuft, erwartet die Messe Frankfurt erneut ein sehr positives Gesamt-Geschäftsjahr 2025. Wir planen den Umsatz gegenüber Vorjahr noch einmal zu steigern“, bekräftigte Marzin das Ziel der Unternehmensgruppe. „Letztlich wird es auch von den weltweit wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen abhängen, wie die Messe Frankfurt ihre nachhaltig angelegten Ziele Schritt für Schritt erreicht.“

Die Messe Frankfurt konzentriert sich auf ihre bestehenden Marken, sie sind Transformationstreiber für die Branchen. „Mit neuen Produkten und Arrondierungen initiieren wir auf unseren Veranstaltungen zusätzliche Wachstums- und Geschäftspotenziale, stärken mit effizienten Synergien zwischen den Produktbereichen und mit neuen Geschäftskontakten“, berichtete Braun. Als Beispiele nannte er neue Wachstumsfelder bei der Heimtextil und den Konsumgütermessen. Mit Blick auf das Veranstaltungsgeschäft außerhalb Deutschlands unterstrich Braun die Intensivierung der internationalen Geschäftstätigkeiten. „Die Messe Frankfurt ist weltweit mit 28 Tochtergesellschaften und mehr als 50 Sales Partnern an rund 60 Standorten mit Veranstaltungen vertreten. Damit sind wir in allen für unsere Branchen relevanten Märkten präsent und werden sowohl unsere Standorte als auch unser Messeportfolio weiter ausbauen. Das ist gerade in Zeiten von Abschottungen und Nationalisierungstendenzen wichtiger denn je.“

Zumtobel Group

Ehrt 230 Jubilarinnen und Jubilare

Die Zumtobel Group ehrt auch in diesem Jahr ihre langjährigen Mitarbeitenden und setzt damit eine wertschätzende Tradition fort. Bei der Feier am 27. Juni im CUBUS in Wolfurt gratulierten unter anderem CEO Alfred Felder und Aufsichtsratsvorsitzende Karin Zumtobel den 230 Jubilarinnen und Jubilaren zu insgesamt 4.540 Jahren Betriebszugehörigkeit.

„Mit ihrem Engagement, dem Wissen und jahrelanger Erfahrung bilden unsere Jubilarinnen und Jubilare das Fundament unseres Erfolgs. Besonders im Licht der 75-Jahrfeier von Zumtobel ist es beachtlich, dass einige unserer Mitarbeitenden die Unternehmensgeschichte zu einem großen Teil begleitet haben. Es ist mir daher ein wichtiges Anliegen, mich im Rahmen der Jubilarfeier persönlich für die Treue und Verbundenheit zu bedanken“, betont Alfred Felder, CEO der Zumtobel Group.

In diesem Jahr wurden vier Jubilare für 45 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt, sechs Mitarbeitende sind bereits seit 40 Jahren beim Unternehmen. Es folgte ein dichtes Mittelfeld mit durchschnittlich jeweils 25 Jubilarinnen und Jubilaren für die Stufen 15, 20, 25, 30 und 35 Jahre Firmentreue. 73 Mitarbeitende feierten ihr 10-jähriges Arbeitsjubiläum. Die Feierlichkeiten wurde von persönlichen Ansprachen begleitet: Neben CEO Alfred Felder und Aufsichtsratsvorsitzender Karin Zumtobel richtete auch Hugo Rohner, CEO Tridonic, seine Worte an die Jubilarinnen und Jubilare. Fritz Zumtobel, ehemaliges Mitglied des Aufsichtsrats, war als Ehrengast anwesend. Zu den Gratulanten zählten zudem aus dem Vorstand der Zumtobel Group Bernard Motzko (COO) und Marcus Frantz (CDTO), Eva Martinez (SVP Global HR) sowie Alexander Jankovsky (COO Tridonic).

Stärkt Standort Beeskow mit neuer MDF-Schleifstraße

Sonae Arauco setzt ein klares Zeichen für die Zukunft seines Werks in Beeskow: Mit einer neuen MDF-Schleifstraße investiert das Unternehmen rund sechs Millionen Euro, um die Produktqualität weiter zu verbessern und die Produktionskapazitäten auch zukünftig sicherzustellen. Die Arbeiten an der neuen Anlage haben bereits begonnen. Diese strategische Investition spiegelt das starke Vertrauen des Unternehmens in das langfristige Potenzial des Standorts und in das lokale Team wider. Geplant ist ein Betriebsstart im August.

„Investitionen in Zeiten wie diesen sind ein klares Bekenntnis zum Standort“, erklärt Robert Rösner, Werksleiter von Sonae Arauco in Beeskow. „Wir investieren strategisch und setzen auf kontinuierliche Verbesserungen und technologische Innovationen. Damit zeigen wir auch, dass für uns die Bedürfnisse der Kunden an erster Stelle stehen und wir immer für sie da sind. Deshalb gehen wir den nächsten Schritt, um ihre Anforderungen bestmöglich zu erfüllen und gleichzeitg unsere Marktposition zu stärken.“

Die neue MDF-Schleifstraße ist Teil eines umfassenden Investitionsprogramms. In den vergangenen Jahren hat Sonae Arauco kontinuierlich Geld in die Hand genommen, um Produktionsprozesse weiterzuentwickeln und moderne Technologien an seinen Standorten einzuführen. Eines der jüngsten Beispiele in Beeskow war die Errichtung einer hochmodernen Spanplatten-Produktionslinie. Das Unternehmen investierte über 50 Millionen Euro in die neue Anlage, die seit 2020 in Betrieb ist

Fachverband Leben Raum Gestaltung Hessen/Rheinland-Pfalz

Allgemeinverbindliche Ausbildungsvergütungen und Einstiegslohn im Tischlerhandwerk

Im Tischlerhandwerk der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz gelten ab dem 1. Juli 2025 erstmals allgemeinverbindliche tarifliche Mindestvergütungen für Auszubildende sowie ein einheitlicher Einstiegslohn für Tischlergesellen. Dies teilte der Fachverband Leben Raum Gestaltung mit.

Demnach ist die Ausbildungsvergütung künftig einheitlich geregelt und beträgt im ersten Ausbildungsjahr 800 Euro, im zweiten 900 Euro und im dritten 1.000 Euro. Für ausgelernte Fachkräfte ist mindestens eine Bezahlung nach Lohngruppe 4 des geltenden Lohn- und Gehaltstarifvertrags vorgeschrieben. Der aktuelle Einstiegslohn liegt damit in Hessen bei 17,52 Euro und in Rheinland-Pfalz bei 16,89 Euro. Zum 1. Februar 2026 steigt er auf 18,16 Euro in Hessen beziehungsweise 17,53 Euro in Rheinland-Pfalz.

Die Allgemeinverbindlichkeit betrifft alle Arbeits- und Ausbildungsverhältnisse im Tischlerhandwerk und im handwerksähnlichen Gewerbe (Einbau genormter Baufertigteile) – unabhängig von einer Mitgliedschaft in Innung oder Gewerkschaft. Grundlage ist ein gemeinsamer Antrag des Fachverbandes und der IG Metall vom 3. Dezember 2024. Nach Zustimmung durch die Tarifausschüsse der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz erklärten die jeweiligen Landesarbeitsministerinnen die Tarifverträge für allgemeinverbindlich. Die Veröffentlichung im Bundesanzeiger erfolgt in Kürze.

Stärkung der Ausbildung und der Tarifbindung

Der Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes Leben Raum Gestaltung, Hermann Hubing, begrüßt die Entscheidung: „Die Allgemeinverbindlichkeit ist wichtig, um Fachkräfte im Tischlerhandwerk zu halten.“ Zugleich ruft er alle Betriebe auf, die neuen Vorgaben umzusetzen: „Unabhängig von einer Verbandszugehörigkeit müssen die festgelegten Vergütungen eingehalten werden. Wer dem nicht nachkommt, riskiert bei Prüfungen durch Sozialversicherungsträger oder im Rahmen öffentlicher Ausschreibungen ernsthafte Konsequenzen.“

Mit dieser Entscheidung unterstreicht das Tischlerhandwerk in Hessen und Rheinland-Pfalz seine Rolle als attraktiver Ausbildungsberuf mit klaren Perspektiven und fairen Arbeitsbedingungen.