Große Erfolge bei der AustrianSkills 2025
Großer Erfolg für den Vorarlberger Beschlägehersteller Blum bei den diesjährigen Staatsmeisterschaften der Berufe: Die entsandten Nachwuchskräfte sicherten sich bei den AustrianSkills in Salzburg vier Gold- und drei Silbermedaillen.
Vor rund 30.000 Zuschauerinnen und Zuschauern trafen sich vergangene Woche im Messezentrum Salzburg mehr als 500 junge österreichische Fachkräfte, um sich in 48 Berufskategorien zu messen. Mitten im Geschehen waren acht junge Mitarbeitende von Blum, die ihre Fachkompetenz unter Beweis stellten und die Erfolgsgeschichte des Unternehmens bei Berufswettbewerben fortschrieben.
Dominanz in vier Kategorien
Die Bilanz der Blum-Delegation ist beeindruckend: In allen vier angetretenen Kategorien stellten sie den Staatsmeister.
- Maschinenbautechnik: Keanu Frick sicherte sich Gold, gefolgt von seinem Kollegen Manolo Dür auf dem Silberrang.
- CNC-Fräsen: Auch hier gab es einen Doppelsieg mit Deniz Mutun (Gold) und Mikail Kum (Silber).
- CAD-Konstruktion: Sandro Flatz holte den Titel. Für eine besondere Notiz sorgte Mona Wetzel, die sich Silber erkämpfte und damit als erst zweite Frau in der Unternehmensgeschichte einen Stockerlplatz bei diesen Meisterschaften erreichte.
- Anlagenelektrik: Nach sieben Jahren Wettkampfabwesenheit in dieser Disziplin feierte Blum ein gelungenes Comeback. Janick Gehrer wurde zum Staatsmeister gekürt. Sein Teamkollege Kilian Kügel verpasste das Podest nur knapp und belegte den vierten Platz.
Bestätigung für das Ausbildungskonzept
Robert Kaufmann, Ausbildungsleiter bei Blum, sieht in dem Ergebnis eine Bestätigung der Unternehmensstrategie: „Die Strategie der ganzheitlichen Ausbildung kombiniert mit intensiver Wettkampfvorbereitung ist ein Erfolgskonzept, das es unseren jungen Nachwuchstalenten erlaubt, zu den Besten unseres Landes heranzuwachsen.“
Auch Marco Simma, Skillsleiter bei Blum, lobte die Einstellung des Teams: „Schon im Training war spürbar, dass vieles möglich ist: Die Motivation im Team war groß, jeder einzelne war fit und brannte darauf, endlich loszulegen.“ Vor Ort habe man Top-Bedingungen vorgefunden, wodurch die trainierten Leistungen optimal abgerufen werden konnten.
Ticket für internationale Bewerbe gelöst
Mit den Staatsmeistertiteln haben sich die jungen Fachkräfte für höhere Aufgaben qualifiziert. Sie lösten ihre Tickets für die WorldSkills 2026 in Shanghai sowie für die EuroSkills 2027 in Düsseldorf.
Bevor im Januar 2026 das strukturierte Training für die Weltmeisterschaften beginnt, steht nun erst einmal Erholung an. „Zuerst steht für uns eine Regenerationsphase auf dem Plan. Dann bewerten wir das Verbesserungspotenzial, um die Kernstrategie für Shanghai festzulegen“, erklärt Simma den weiteren Fahrplan.









